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tolerantes Brandenburg

Ab 01.06. startet Kampagne zur Verkehrssicherheit

31.05.2018
Plakate ab 1. Juni auch in Oranienburg

 

Die »Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Brandenburg (AGFK BB)«, der die Stadt Oranienburg seit ihrer Gründung im Mai 2015 angehört, startet am 01.06.2018 eine Verkehrssicherheitskampagne, die sich in erster Linie an Auto- und LKW-Fahrer richtet.

 

„Ziel der Kampagne ist es, Verkehrsteilnehmer insbesondere für den lebensrettenden Schulterblick sowie den notwendigen Überholabstand zu sensibilisieren und damit Unfallrisiken sowie Konfliktpotenziale zwischen Rad- und Autofahrern möglichst zu minimieren“, sagt Sven Dehler, Verkehrsplaner der Stadt Oranienburg.

 

Zwei Plakatmotive wurden für die Kampagne entwickelt:

  • die eine Illustration thematisiert den Schulterblick
  • die andere den Abstand, den Autofahrer beim Überholen von Radfahrern einhalten sollten.

 

Die Großflächenplakate werden landesweit an Hauptstraßen und Kreuzungspunkten zu sehen sein.

 

Im Monat Juni sind diese an diesen Standorten zu sehen:

  • André-Pican-Straße / Höhe Sportplatz
  • Sachsenhausener Straße Nr. 18 / Übergang zur Chausseestraße    

 

„Jede vierte im innerörtlichen Straßenverkehr verunglückte Person in Deutschland ist ein Radfahrer“, betont Sven Dehler. Unfälle mit abbiegenden Kraftfahrzeugen und geradeaus fahrenden Radfahrern machen dabei einen erheblichen Anteil an Unfällen aus und sind zumeist folgenschwer. Ursache hierfür ist zum einen die fehlende Sichtbeziehung zwischen Autofahrern und Radfahrern an Kreuzungen und Einmündungen.

 

Zum anderen führt falsches Verhalten beim Abbiegen zu häufig schweren Unfällen mit Radfahrern. „Verkehrsbeobachtungen haben gezeigt, dass jeder fünfte Autofahrer keinen Schulterblick macht, auch dann nicht, wenn sich ein Radfahrer in direkter Nähe befindet“, so Sven Dehler.

 

Auch das Überholen von Radfahrern kann mitunter für diese zur Gefahr werden, denn Radfahrer haben keine eingebaute Knautschzone, im Gegensatz zum PKW. „Als häufigster Grund, warum Radfahrer aus Angst auf der Fahrbahn zu fahren lieber auf den Seitenraum ausweichen, wo sie letztlich nicht nur Fußgänger, sondern auch sich selbst gefährden, wird ein zu dichtes Überholen durch Autofahrer genannt“, erklärt Sven Dehler.