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Tafel wettet gegen die Stadt: Bürgermeister bittet um Unterstützung

14.09.2017

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke ruft zur Unterstützung auf

 

Wie bereits vor drei Jahren hat die Oranienburger Tafel Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erneut herausgefordert: Sie wettet, dass er es nicht schaffen wird, am 05.10.2017 insgesamt 200 Spenden auf den Schlossplatz zu bringen und an die Tafel zu überbringen.

 

Der Bürgermeister hält dagegen! Er ist sich sicher, dass es viele Menschen in Oranienburg gibt, denen bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht egal sind. Das haben die zahlreichen Hilfsaktionen in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Deshalb ist er zuversichtlich, dass sich auch jetzt wieder viele angesprochen fühlen, mitzuhelfen, die Spendenwette für die Stadt zu gewinnen.

 

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bittet alle Oranienburgerinnen und Oranienburger, denen es möglich ist, um ihre Unterstützung: „Viele Oranienburgerinnen und Oranienburger haben ein großes Herz. Deshalb habe ich die erneute Herausforderung der Oranienburger Tafel siegessicher angenommen und bitte jetzt um Ihre Unterstützung. Machen Sie mit und spenden Sie im Rahmen der Stadtwette ein paar dringend benötigte Waren für die Oranienburger Tafel. Jede Tüte und jede Dose zählt! Ich hoffe auf viele bepackte Rathausbesucher.“

 

Die den Bedürftigen zugedachten Lebensmittel und Kosmetikartikel können die Oranienburgerinnen und Oranienburger am 05.10.2017 zwischen 10 und 17 Uhr direkt auf den Schlossplatz bringen, wenn dort die Waren ausgezählt und auf das Tafelauto verladen werden. Spenden können zudem bereits am 28./29. September sowie am 4. Oktober von 9 bis 16 Uhr im Büro des Bürgermeisters (Haus I, Zimmer 1.205 und 1.206) abgegeben werden.

 

Gespendete Lebensmittel sollten haltbar sein und keiner besonderen Lagerung bedürfen. Gut geeignet sind zum Beispiel Konserven, Fertiggerichte, Mehl, Reis, Nudeln, Marmeladen, Zucker, Babynahrung, Tee, Kaffee oder ähnliches. Auch Hygieneartikel, Waschmittel, Toilettenpapier, Windeln, Zahnbürsten, Kosmetikartikel und dergleichen können gespendet werden. Nicht in Frage kommen Frischeprodukte wie Obst und Gemüse, Tiefkühlerzeugnisse, frische Backwaren, Alkohol und Tabakwaren.

 

Sollte sich der Bürgermeister in der Hilfsbereitschaft der Bevölkerung getäuscht haben und deshalb die Wette verlieren, weil keine 200 Lebensmittel zusammengekommen sind, leistet er einen mehrstündigen Arbeitseinsatz bei der Oranienburger Tafel.

 

Die gesammelten Spenden sollen am darauffolgenden Tag, den 06.10.2017 gemeinsam mit Bürgermeister Laesicke an die Tafelkunden verteilt werden. Dazu lädt die Oranienburger Tafel ab 11.55 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen mit Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, Arbeitsplätzchen und Schmalzstullen zu sich in die Strelitzer Straße 5-6 ein. Um 13.00 Uhr erfolgt die Ausgabe der Spenden an die Tafelkunden. Zusätzlich wird dort eine Podiumsdiskussion zum Thema Armut stattfinden.

 

Hintergrund:

 

Anlass der Stadtwette sind der „Welttag für menschenwürdige Arbeit“ am 07.10.2017 sowie der 11. „Deutsche Tafeltag“ am 16.09.2017. Mit dem Welttag für menschenwürdige Arbeit tritt der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) seit 2008 für die Herstellung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen ein. Die Tafeln wollen mit ihrem jährlichen Aktionstag ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen und sich zugleich gegen die soziale Ausgrenzung der von Armut betroffenen Menschen in Deutschland engagieren.