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Stadtwette haushoch gewonnen!

09.10.2017

Für den guten Zweck:

2 220 Spenden für die Tafel

 

Oranienburgs Bürgermeister hat dank des Einsatzes vieler Oranienburgerinnen und Oranienburger die Stadtwette gewonnen und konnte genau 2 220 Spenden an die Tafel übergeben.

 

Dass sich jemand freut, wenn er eine Wette verliert, ist ungewöhnlich – die Oranienburger Tafel hat ihre Wette verloren und ist dennoch bester Laune: Sie hatte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke herausgefordert, dass er es nicht schaffen würde, am Donnerstag, den 5. Oktober 200 Spenden auf den Schlossplatz zu bringen und an die Oranienburger Tafel zu übergeben.

 

Doch das Stadtoberhaupt konnte sich auf seine Bürgerinnen und Bürger verlassen. Kita-Gruppen, Schulklassen, Firmen und zahlreiche Privatpersonen waren – trotz Regen und aufziehendem Sturm – auf den Schlossplatz gekommen oder brachten bereits an den Tagen zuvor ihre Spenden in die Stadtverwaltung. Konserven, Mehl, Reis, Nudeln, Marmeladen, Zucker, Babynahrung, Tee, Kaffee, jede Menge Hygieneartikel wie Waschpulver, Toilettenpapier, Windeln, Zahnbürsten, Kosmetikprodukte und vieles mehr – die Zahl der zusammengekommenen Spenden hat die geforderte Summe von 200 um mehr als das Zehnfache überstiegen. Bereits 2014 hatte die Tafel den Bürgermeister schon einmal herausgefordert, damals konnten 1 982 Spenden gesammelt werden.

 

„Ich bin beeindruckt und stolz auf unsere Oranienburgerinnen und Oranienburger, die mit ihren vielen Spenden wieder einmal bewiesen haben, dass sie ein großes Herz haben“, sagte der Bürgermeister angesichts der großen Spendenbereitschaft sichtlich gerührt. „Vielen Dank an alle, die sich an der Stadtwette beteiligt haben, um bedürftigen Mitmenschen zu helfen!“

 

Die Tafel hatte am Tag nach der Stadtwette zum gemeinsamen Mittagessen mit Suppe aus der Gulaschkanone eingeladen. Dabei wurde ein Großteil der Spenden gleich an Bedürftige verteilt. Seinen Wetteinsatz hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke nämlich trotzdem eingelöst und dabei geholfen, die vielen Lebensmittel, Hygieneartikel und Babyprodukte an die Tafelkunden auszugeben. Trotz strömenden Regens waren viele dankbare Tafelkunden gekommen. Üblicherweise ist ein kleiner Obolus für Lebensmittel von der Tafel zu entrichten, doch die Spenden aus der Stadtwette konnten die Tafelkunden natürlich kostenlos in Empfang nehmen. Mehrere Stunden war der Bürgermeister gemeinsam mit den Mitarbeitern der Tafel im Einsatz, bis auch der Letzte versorgt war.