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Schleuse Friedenthal: Stadt und Bund unterzeichnen Absichtserklärung

06.12.2017

Für den Neubau der Schleuse Friedenthal unterzeichneten am 6. Dezember 2017 die Stadt Oranienburg und der Bund die Absichtserklärung.

 

Mit dieser Vereinbarung haben der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt des Bundes, Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, und Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke die entscheidende Weichenstellung zur Finanzierung und Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal vollzogen. „Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass die Vereinbarung mit dem Bund ein historischer Moment ist“, verkündete Hans-Joachim Laesicke und freute sich, dass der gordische Knoten nach so vielen Jahren nun endlich gelöst wurde.

 

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung ist ein Meilenstein auf dem langen Weg zur Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal erreicht und Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte kommentierte: "Langer Atem zahlt sich aus – die interkommunale Zusammenarbeit ist wichtig, um Dinge voranzubringen."

 

Für die Stadt bringt die Unterzeichnung durch den Bund Planungssicherheit, weil dieser sich damit verbindlich bekennt, 50 Prozent der Bau- und Planungskosten zu tragen. Auch an den Kosten für die Kampfmittelsondierung und ggf. deren Beseitigung wird sich der Bund beteiligen.

 

Um das wichtige wassertouristische Projekt auf den Weg zu bringen, hatte die Stadt Oranienburg die bereits beauftragten Planungsleistungen in Höhe von 190.000€ vorfinanziert. Mit Unterzeichnung der Erklärung sind die Voraussetzungen dafür gegeben, dass nunmehr u. a. die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zusammengetragen werden können, um im kommenden Jahr das Baurecht für den Schleusenneubau zu schaffen. Der geplante Zeitraum für den Bau der Schleuse (2019/2020) ist damit weiterhin realistisch.