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Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (NESUR-KMU)

Emblem EFREBasierend auf dem Erfolg in der Vergangenheit wird die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs neu aufgelegt. Neben einer Ansiedlung oder Veränderung von Firmen in der Kernstadt finden nun auch die Ortsteile Sachsenhausen und Lehnitz Berücksichtigung.

 

In den Jahren 2008 bis 2013 war die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Innenstadt ein zentrales Projekt der Stadtentwicklung Oranienburgs. Aufgrund des Erfolgs dieses Förderprogramms hat sich die Stadt zusammen mit anderen Gemeinden aus der Region intensiv darum bemüht, eine Fortsetzung der KMU-Förderung zu erreichen. Mit der erfolgreichen Teilnahme am Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) gemeinsam mit Liebenwalde, Kremmen und dem Löwenberger Land ist dies nun gelungen. Auch hierbei werden wieder Mittel der Europäischen Union aus dem EFRE zur Stärkung der nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Umland in Brandenburg bis Ende 2020 vergeben. Diese Mittel können kleine und mittlere Oranienburger Unternehmen in der Kernstadt sowie in Lehnitz und Sachsenhausen für Investitionen beantragen.

 

Gefördert werden mit bis zu 50-prozentigem Zuschuss der zuwendungsfähigen Ausgaben u.a. die Sicherung und Erweiterung bestehender Unternehmen, Unternehmensnachfolgen sowie die Gründung bzw. Ansiedlung neuer Unternehmen. Auch Investitionen in die Barrierefreiheit oder für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören dazu. Die Projekte müssen dabei die unternehmerische Leistungsfähigkeit der KMU nachhaltig herstellen oder dauerhaft verbessern. Die Gesamtsumme des Zuschusses darf 200.000 Euro nicht übersteigen. Mindestens muss er 3.000 Euro betragen. Die Anträge können durch die Unternehmen direkt bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) eingereicht werden. Vor der Antragstellung ist eine Beratung bei der Stadtverwaltung Oranienburg Pflicht.

 

Zusammenfassend die wichtigsten Punkte im Überblick:

 

Wer wird gefördert

Wer oder was wird nicht gefördert

Welche Kosten werden gefördert

Höhe der Förderung

Antragsverfahren

Ausführliche Informationen im Internet

Ansprechpartner in der Stadtverwaltung

 

Wer wird gefördert

Kleine und mittlere Unternehmen, einschließlich freiberuflich Tätige,

  • des Einzelhandels,
  • der Gastronomie,
  • Handwerksbetriebe,
  • Fuhrunternehmen,
  • Unternehmen der Kreativwirtschaft
  • sonstige Dienstleister

 

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Wer oder was wird nicht gefördert

  • Unternehmen des Landwirtschaftssektors, einschließlich der Verarbeitung und Vermarktung, sowie des Fischerei- und Aquakultursektors
  • Unternehmen der Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung von Tabak und Tabakerzeugnissen
  • Unternehmen der Urproduktion
  • Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung
  • die Beschaffung von Kraftfahrzeugen für Unternehmen des gesamten Verkehrssektors
  • Unternehmen des Großhandels, großflächigen Einzelhandels und überregional tätige Einzelhandels- und Fachfilialketten
  • Franchiseunternehmen
  • Unternehmen der Stahlindustrie, des Schiffbaus und der Kunstfaserindustrie
  • Immobilienmaklerinnen oder Immobilienmakler
  • Unternehmen für Finanzdienstleistungen und Versicherungen
  • Kreditinstitute
  • Unternehmen der Lagerhaltung
  • Unternehmen, die die Vermietung und Verpachtung von immobilen und mobilen Wirtschaftsgütern betreiben
  • Pflegeeinrichtungen
  • Vergnügungsstätten (z.B. Spielhallen)
  • Wirtschaftsprüferinnen oder Wirtschaftsprüfer, Steuerberaterinnen oder Steuerberater, Unternehmensberaterinnen oder Unternehmensberater, Rechtsanwältinnen oder Rechtsanwälte

 

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Welche Kosten werden gefördert

  • Investitionen zur Errichtung, Erweiterung, Umstellung, Rationalisierung bzw. Modernisierung einer Betriebsstätte
  • Verlagerung von Betrieben oder Ansiedlung von neuen Unternehmen
  • sonstige Investitionsvorhaben von KMU, bei denen ein besonderes stadtentwicklungspolitisches Interesse vorliegt
  • Ansiedlung und Verlagerung von Betrieben in Gründer-, Handwerker-, Kreativ-, Innovations-, Gewerbe- und Gesundheitszentren
  • Investitionen mit Bezug zu lokalen oder umweltverträglichen Produkten oder Dienstleistungen
  • Unterstützung bei der Inhabernachfolge oder Sicherung eines KMU
  • Investitionen im Zusammenhang mit einer Existenzgründung
  • Investitionen zur Schaffung von Barrierefreiheit
  • Investitionen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 

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Höhe der Förderung

  • 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben als Zuschuss
  • Mindestförderung: 3.000 Euro (entspricht einer Gesamtinvestition von mindestens 6.000 Euro)
  • Gesamtsumme des gewährten Zuschusses: max. 200.000 Euro bzw. max. 100.000 Euro bei Unternehmen, die im Straßentransportsektor tätig sind

 

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Antragsverfahren

  • Anträge werden durch die Unternehmen direkt bei der ILB eingereicht
  • Beratung bei der Stadtverwaltung Oranienburg vor Antragstellung verpflichtend

 

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Ausführliche Informationen zur KMU-Förderung im Internet

ILB – Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Umland (NESUR-KMU)  

 

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Ansprechpartner in der Stadtverwaltung

Simone Kolbe, Telefon (03301) 600-6015, E-Mail:

Kirsten Walraph, Telefon (03301) 600-644, E-Mail: