NederlandsEnglish
 
Schriftgröße:
normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten
 
Youtube
 
Facebook
 
Download Center
Maerker
Oberhavel
TURM-Erlebniscity
Gedenkstätte Sachsenhausen
Schlossmuseum Oranienburg

Zertifikat »Familiengerechte Kommune«
tolerantes Brandenburg
 

Unternehmensbesuche

Bürgermeister setzt Reihe der Unternehmensbesuche in Oranienburg fort.

 

  Tassendruck_An den Tassenpressen
 

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke mit Florian Jacob, Inhaber von Tassendruck, und seinem Mitarbeiter Sven Schober an der Tassenpresse.

Bei regelmäßigen Vor-Ort-Terminen macht sich Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke selbst ein Bild von den verschiedenen Unternehmen in der Stadt. »Neben den großen Unternehmen, die jedem beim Thema Wirtschaft in Oranienburg präsent sind, gibt es eine erfreuliche Vielzahl von leistungsfähigen und innovativen Betrieben, die nicht nur für ein breites Arbeitsplatzangebot sorgen, sondern sich auch durch ihre Angebotsvielfalt auszeichnen. Aus erster Hand von den Unternehmen zu erfahren, welche Perspektiven sie verfolgen, wo unsere Unterstützung benötigt wird und wo sie der Schuh drückt, ist mir ein wichtiges Anliegen«, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

Tassendruck – regional verwurzelt, europaweit begehrt

 

Die Zeit für Motivtassen ist noch lange nicht vorbei: Seit mehr als einem Jahrzehnt erfüllen Silvia und Florian Jacob mit ihrem Team von Tassendruck, www.tassendruck.de, die Wünsche der Kundinnen und Kunden, zu denen zahlreiche Firmen gehören, die an einer individuellen Tassengestaltung interessiert sind. Dabei wächst das online betriebene Geschäft stetig, so dass bereits 2012 die damaligen Räumlichkeiten in Berlin zu klein wurden und sie nach Oranienburg an den Bötzower Platz zogen, um den steigenden Nachfragen und Anforderungen der Kundschaft in aller Welt nachkommen zu können.

 

150.000 Tassen werden jährlich in alle Ecken Europas  verschickt – doppelt so viele wie noch 2014. Inhaber und Geschäftsführer Florian Jacob (47) und seine Frau Silvia (42) haben dazu Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke kürzlich einen Einblick in ihren Betrieb geben. „Ich bin beeindruckt, wie es durch das Erfüllen individueller Kundenwünsche und durch die Nutzung des Internets gelungen ist, so enorme Zuwächse zu erzielen, die dazu führten, dass schon nach kurzer Zeit neue Geschäftsräume bezogen werden mussten“, so der Bürgermeister. Die Firmengeschichte zeige eindrucksvoll, dass auch eine über das Internet transportierte Nachfrage einen positiven Beitrag auf das Arbeitsplatzangebot in Oranienburg leisten kann.

 

Zehn Mitarbeiter, überwiegend aus Oranienburg, arbeiten derzeit in dem wachsenden Unternehmen. Weitere Einstellungen sind im Laufe des Jahres zu erwarten. Ebenso sollen die Produkte – Tassen, Bierkrüge und Gläser – weiterentwickelt werden, um stets auf der Höhe der Zeit zu bleiben. „Aktuell starten wir mit dem Einbau einer Photovoltaik-Anlage, um unseren Strom autark zu erzeugen. Damit tätigen wir eine weitere Investition, um nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch Energiekosten zu sparen“, erklärt Florian Jacob. Die Kundschaft von Tassendruck sind Menschen, die ihr ganz individuelles Motiv auf ihrer Kaffeetasse haben möchten. „Wir haben den Vorteil, dass wir unglaublich schnell und flexibel sind, weil wir die Motive im Digitaldruckverfahren auf die Tassen bringen“, erklärt Florian Jacob den Erfolg. Durch einen Auftrag über 30 Tassen eines guten Kunden seiner damaligen Druckerei kam er überhaupt erst auf die Tassendruck-Idee. Er kaufte eine spezielle Druckmaschine und die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

 

Kürzlich musste die Firma Tassendruck ihren Produktionsstandort erneut verlagern – dieses Mal in den Gewerbepark Süd, in die ehemaligen Büroräume der Firma Dibora. „Jetzt haben wir 700 statt 400 Quadratmeter zur Verfügung. Ein absoluter Glücksfall“, so der Chef. „Die Ausstattung konnten wir übernehmen, unsere Mitarbeiter fühlen sich hier wohl.“ Es läuft so gut, dass er in nicht allzu ferner Zukunft den Neubau einer weiteren Produktionshalle plant. „Es war eine super Entscheidung, dass wir schließlich hier in Oranienburg gelandet sind, nicht nur beruflich, sondern auch privat. Hier lässt es sich auch mit Kindern gut leben“, ergänzt seine Frau Silvia, die sich vorrangig um die Buchhaltung kümmert, als Marketing-Expertin aber auch kreativ tätig wird und manchmal Motive zeichnet.

 

Verbundenheit zu Oranienburg macht das Unternehmen seit diesem Jahr als jüngster Markenbotschafter für den Regionalen Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten (RWK O-H-V) sichtbar, indem auf der Unterseite der Tassen, die von hier in die ganze Welt geschickt werden, für unsere Region geworben wird.

 

 

h2px.gif