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Schloßplatz 1
16515 Oranienburg

Telefon (03301) 600-5 (Telefonzentrale)
Telefax (03301) 600-999

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.oranienburg.de


 

 

 


Aktuelle Meldungen

Vergaben: Städtische Gelder gehen in die Region

(30.04.2015)
Viele Aufträge für lokale Unternehmen

 

85 Prozent der Aufträge der Stadt Oranienburg werden in Brandenburg und Berlin vergeben. Dies belegt eindrucksvoll die aktuelle Vergabestatistik für das Jahr 2014.

 

Genau 1036 öffentliche Aufträge hat die Stadt Oranienburg im Jahr 2014 vergeben, davon gingen rund 85 Prozent direkt an Firmen in der Region Berlin-Brandenburg. 49 Prozent der Aufträge gingen sogar unmittelbar an Oranienburger und Oberhaveler Unternehmen. Diese Zahlen gehen aus der aktuellen Vergabestatistik der Stadt Oranienburg für das Jahr 2014 hervor.

 

Der Wert der öffentlichen Aufträge der Stadt Oranienburg betrug 2014 rund 20, 7 Millionen Euro und liegt damit mehr als 5 Millionen Euro über dem Vorjahreswert, der 15 Millionen Euro betragen hatte. „Unsere Vergabestelle hat gut zu tun, insbesondere natürlich mit der Auftragsvergabe für den Bau der Comenius-Schule. Dazu gehören beispielsweise aktuell 15 komplexe, europaweite Ausschreibungen“, so Haupt- und Personalamtsleiter Mike Wedel.

 

Ähnlich wie im Vorjahr verblieben knapp 5 Millionen Euro in Oranienburg und Oberhavel. 2014 hat sich allerdings der Umfang der Aufträge verdoppelt, die im weiteren Land Brandenburg vergeben wurden: von 3,1 Millionen Euro auf 6,3 Millionen Euro. Auch Berliner Unternehmen profitieren von den Bauvorhaben in der Stadt: Hierher wurden im vergangenen Jahr Aufträge in Höhe von insgesamt 8,3 Millionen Euro vergeben. 2013 lag der Umfang bei 5,1 Millionen Euro. Der Rest ging in andere Bundesländer sowie in Länder der Europäischen Union – darunter Schweden und die Niederlande.

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erläutert: „Die Vergabe öffentlicher Aufträge ist die direkteste Art der Arbeitsplatzsicherung und Wirtschaftsförderung. Deshalb freuen wir uns, wenn lokale Unternehmen den Heimvorteil nutzen und attraktive Angebote abgeben, wodurch wir den Zuschlag an unsere hier ansässigen Firmen vergeben können. Die Vergabestatistik zeigt, dass wir sowohl im nahen Oberhaveler Umfeld als auch im Großraum Berlin-Brandenburg viele starke Anbieter haben, die den Wettbewerb nicht fürchten müssen.“

Foto zu Meldung: Vergaben: Städtische Gelder gehen in die Region

Sport, Spiel und Begegnung

(29.04.2015)

Bürgerzentrum, Eltern-Kind-Treff und Regine-Hildebrandt-Haus haben im vergangenen Jahr ihre Angebote aus- und umgebaut – und wieder viele Oranienburgerinnen und Oranienburger angezogen.

 

Die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens der Stadt Oranienburg spiegelt sich in ihren drei städtischen Einrichtungen wieder. Bürgerzentrum, Eltern-Kind-Treff und Regine-Hildebrandt-Haus geben dem Gemeinwesen unserer Stadt ein Grundgerüst und sind mittlerweile fester Bestandteil im sozialen Leben vieler Einwohner ganz unterschiedlicher Altersgruppen. Gleich ist den Angeboten vor allem eines: Die Stadt schafft die Rahmenbedingungen, bietet Oranienburgern Raum und Hilfestellung, um auch viele eigene Angebote ins Leben zu rufen und sich selbst zu organisieren.

 

Im Bürgerzentrum, dem Kommunikations- und Informationszentrum für Oranienburger aller Altersgruppen, sind die Hauptnutzer Beratungseinrichtungen wie der Mieterschutzbund oder die Erziehungs- und Familienberatungsstelle. Wichtiger wird derzeit auch die Flüchtlings- und Migrationsberatung. Außerdem fragen die Nutzer immer mehr Sportangebote nach. Die Angebote werden der Nachfrage angepasst. Ein Dauerbrenner ist zum Beispiel das monatliche Tanzkaffee.

 

2014 haben im Bürgerzentrum 69 Nutzer, also Vereine oder Einzelpersonen, 1 180 Veranstaltungen mit ca. 16 900 Besuchern durchgeführt. Die Beratungsangebote im Haus wurden von über 8 000 Personen wahrgenommen. Durch eine Vielzahl von Ausstellungen wurde die Einrichtung im öffentlichen Bereich mehr frequentiert. Zum Vergleich: Im Eröffnungsjahr 2005 kamen „nur“ 9 000 Besucher.

 

Für den Eltern-Kind-Treff war das Jahr 2014 von inhaltlichen und organisatorischen Umstrukturierungen geprägt. Neue Sport- und Veranstaltungsangebote sowie die Zusammenarbeit mit alten und neuen Kooperationspartnern, wie z.B. dem „Netzwerk Gesunde Kinder“, haben die Besucher- und Angebotsstruktur verändert und verbessert. Insgesamt nutzten ca. 11 000 Oranienburger und Gäste die Angebote, davon ca. 7 000 Kinder und 4 000 Erwachsene. Besonders gut werden die musischen und sportlichen Angebote, wie zum Beispiel die musikalische Früherziehung, angenommen. Geplant sind zudem zwei weitere Eltern-Kind-Gruppen. Selbst Kindertagesstätten nutzten Angebote im EKT für Ihre Arbeit.

 

Das Regine-Hildebrandt-Haus ist mit ca. 28 Nutzern/Vereinen und etwas mehr als 18 000 Besuchern/Teilnehmern mittlerweile sehr gut ausgelastet. Insbesondere Seniorensport und Spielgruppen sind beliebt. „Aber vor allem nachmittags ist das Regine-Hildebrandt-Haus auch offen für andere Altersgruppen, denn Jung und Alt müssen die Chance haben voneinander zu lernen“, so Pierre Schwering, Sachgebietsleiter für Gemeinwesen, Jugend und Sport. Wie im Bürgerzentrum ist am Wochenende die Auslastung geringer, aber in der Woche ist die räumliche Belastungsgrenze erreicht. Nach dem Auszug der Volkssolidarität ist geplant, das Dachgeschoß künftig als Veranstaltungsfläche zu nutzen.

[Eltern-Kind-Treff]

[Regine-Hildebrandt-Haus]

[Bürgerzentrum]

Foto zu Meldung: Sport, Spiel und Begegnung

Pachtverträge für Datschen laufen weiter

(29.04.2015)

Der gesetzliche Kündigungsschutz für Datschenbesitzer läuft bald aus: Ab dem 3. Oktober 2015 können Grundstückseigentümer erstmalig Pachtverträge für Datschengrundstücke ordentlich kündigen. Die Stadt Oranienburg fühlt sich aber auch über den 3. Oktober hinaus ihren langjährigen Pächtern verpflichtet und hat nicht vor, die neue Rechtslage zu nutzen, um Vertragsverhältnisse zu beenden.

 

„Datschenbesitzer müssen sich nicht sorgen. Im Übrigen wurde unsererseits bereits 2002 entsprechend verfahren, als der gesetzliche Kündigungsschutz für Garagenpachtverträge endete. Auch damals hat die Stadt gegenüber ihren Pächtern keine Kündigungswelle ausgelöst“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Im Eigentum der Stadt Oranienburg befinden sich verpachtete Grundstücke, die insbesondere kleingärtnerisch und für Erholungszwecke genutzt werden.

 

Konkret verfügt die Stadt über 230 Erholungspachtverträge sowie über 12 Kleingartenpachtverträge mit Vereinen, zu denen insgesamt 827 Parzellen gehören. Ansprechpartner für dieses Thema ist Daniel Helmchen (Telefon 03301/600 783).

 

Wo erfahre ich mehr?

 

Als Ansprechpartner für Fragen steht Ihnen in der Stadtverwaltung Daniel Helmchen vom Sachgebiet Liegenschaften unter (03301) 600 783 oder helmchen@oranienburg.de zur Verfügung.

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Fit vorm Schloss: Sportangebot ab 3. Mai

(28.04.2015)

Oranienburg bewegt sich und das auch in diesem Jahr: Um allen Einwohnern die Möglichkeit zu geben, sich sporadisch und außerhalb von Vereinen sportlich zu betätigen, hat die Stadt Oranienburg im vergangenen Jahr ein Trainingsangebot unter freiem Himmel ins Leben gerufen. Der Schlossplatz wurde dafür sonntags zum Sportplatz umfunktioniert. Jedes Mal kamen zwischen 20 und 40 Sporteifrige zusammen, um Bauch, Beine und Po zu trainieren – mit Musik und unter Anleitung einer Trainerin.

 

Weil die Sportaktion großen Anklang gefunden hat, gibt es nun eine Fortsetzung. Am 3. Mai geht es wieder los: Immer sonntags um 10.30 Uhr sind alle, die Lust auf Sport haben, auf dem Schlossplatz willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sportkleidung kann, muss aber nicht getragen werden. Eine bequeme Hose und ein normales Oberteil tun es auch.

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Ehrenpreis 2015: Noch bis zum 11.5. Kandidaten vorschlagen!

(28.04.2015)

Oranienburger Ehrenpreis 2015:

Noch bis zum 11.5. Kandidaten vorschlagen!

 

Noch bis zum 11.5. können wieder Vorschläge für den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg eingereicht werden. Mit dem Ehrenpreis werden auch in diesem Jahr bürgerschaftliches Engagement und selbstloser Einsatz feierlich gewürdigt: Jemand kümmert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich um ältere Nachbarn oder leitet schon seit Jahren mit viel Herzblut den lokalen Verein? Es sind genau diese Menschen, die jährlich zum Stadtempfang am 2. Oktober mit dem Ehrenpreis der Stadt Oranienburg ausgezeichnet werden.

 

Der Ehrenpreis wird in drei Kategorien vergeben: Vereine bzw. Organisationen, Projekte bzw. Initiativen sowie Einzelpersonen. Einzelpersonen dürfen sich jedoch nicht selbst vorschlagen. Außerdem müssen sich Einzelpersonen seit mindestens 5 Jahren ununterbrochen, regelmäßig und ohne Entgelt in der Freizeit engagieren. Als Bewerbungskriterien werden die Dauer des Engagements, der Zeitaufwand sowie der Nutzen für die Allgemeinheit herangezogen. Voraussetzung für eine mögliche Auszeichnung ist das Engagement innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg.

 

Damit die Bewerbungsunterlagen einheitlich und vergleichbar sind, sollten die Vorschläge ausschließlich auf dem dafür vorgesehenen Formular eingereicht werden (siehe unten in den weiteren Informationen).

 

Die Vorschläge müssen bis spätestens zum 11.05.2015 bei der Stadtverwaltung eingegangen sein und sind zu richten an:

 

Stadt Oranienburg

Der Bürgermeister

„Ehrenpreis der Stadt Oranienburg“

Schloßplatz 1

16515 Oranienburg

 

Fragen rund um den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg beantwortet Evelin Rabe im Büro des Bürgermeisters unter (03301) 600 8102 oder rabe@oranienburg.de.

[Bewerbungsformular Ehrenpreis]

[Weitere Informationen zum Ehrenpreis]

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Behindertenparkplätze: Nur mit entsprechendem Parkausweis!

(02.04.2015)

Behindertenparkplatz – klingt logisch, kann aber verwirren. Denn selbst eine Schwerbeschädigung allein reicht nicht aus, um hier parken zu dürfen. Ein spezieller Parkausweis ist nötig.

 

Oft findet sich genau dort, wo man hin muss, kein freier Parkplatz. Für Menschen ohne große körperliche Einschränkungen ist es kein Problem ein paar Schritte zu laufen, doch für Menschen mit schwerer Behinderung kann jeder Meter mehr zu einer echten Strapaze werden. Deshalb gibt es an vielen Stellen Behindertenparkplätze, die mit einem entsprechenden Schild oder einer Bodenmarkierung gekennzeichnet sind. Ein solcher Parkplatz ist für Behinderte kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Besonders ärgerlich wird es, wenn jemand sein Auto ohne entsprechende Erlaubnis auf einem Behindertenparkplatz abstellt.

 

Doch was genau ist ein Behindertenparkplatz und wer darf ihn nutzen? Mehr als 140 öffentliche und private gekennzeichneten Parkflächen für behinderte Menschen gibt es nach Schätzungen des Ordnungsamtes in Oranienburg und den Ortsteilen. Mit einer vorgeschriebenen Fläche von 7,50 x 2,50 Meter für einen Längsparkplatz, sind sie etwas breiter als normale Parkplätze und in der Regel unmittelbar an oder in der Nähe von Geschäfts- oder Behördeneingängen angelegt.

 

Weit verbreitet ist der Glaube, dass allein der Besitz eines Schwerbeschädigtenausweises zum Parken auf einem Behindertenparkplatz berechtigt. Doch nur mit einem speziellen Ausweis ist es erlaubt, die Parkplätze zu nutzen. Um diesen zu bekommen, müssen bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt sein. Einen blauen, europaweit gültigen Parkausweis bekommen beispielsweise Blinde oder schwerbehinderte Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung. 225 Oranienburger besitzen derzeit einen solchen Parkausweis. Seit 2009 können noch weitere Personen eine Parkerleichterung in Anspruch nehmen. Personen, die zum Beispiel an Morbus Crohn mit einem Grad der Behinderung von mindestens 60 Prozent leiden oder schwerbehinderte Personen mit künstlichen Darmausgang und künstlicher Harnableitung, wenn hierbei ein Grad der Behinderung von wenigstens 70 Prozent vorliegt, haben Anspruch auf einen orangefarbenen Parkausweis. Dieser erlaubt ebenfalls die Benutzung von Behindertenparkplätzen, gilt aber ausschließlich in den Bundesländern Berlin und Brandenburg. 14 solcher Parkausweise sind derzeit in Oranienburg in Benutzung. Ob die medizinischen Voraussetzungen für einen Behindertenparkausweis erfüllt sind, prüft das Landesamt für Soziales und Versorgung in Potsdam (www.lasv.brandenburg.de). Erst wenn vom Landesamt ein entsprechendes Merkzeichen im Schwerbeschädigtenausweis eingetragen wird, kann damit beim Landkreis Oberhavel der formlose Antrag auf einen Parkausweis gestellt werden.

 

„Ist ja nur für fünf Minuten!“: Behindertenparkplätze sollten unbedingt freigehalten werden – auch dann, wenn man nur kurz etwas ausladen oder schnell etwas einkaufen möchte. Denn sie sind für die Betroffenen eine kleine, aber sehr wichtige Hilfe im Alltag. Trotzdem registriert das Ordnungsamt der Stadt Oranienburg pro Jahr 800 bis 1000 unerlaubte Benutzungen von Behindertenparkplätzen. Ein Verwarngeld von 35 Euro und sogar das Abschleppen des Autos auf Kosten des Halters drohen, wenn auf einem Behindertenparkplatz ohne entsprechenden Ausweis geparkt wird. Doch soweit muss es erst gar nicht kommen: Mit etwas mehr Wachsamkeit und Rücksichtnahme beim Parken lässt sich ein teures Knöllchen ganz einfach vermeiden.

 

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Zeitplan für den Bombenverdachtspunkt in der André-Pican-Str. 42 verschiebt sich

(23.03.2015)

Bombenverdachtspunkt in der André-Pican-Straße 42:

Zeitplan für die Abklärung verschiebt sich- Details folgen

 

Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) der Stadt Oranienburg mitteilte, werden die ursprünglichen Zeitpläne für die Freilegung der metallischen Gegenstände auf dem Grundstück „Andre-Pican-Straße 42“  verschoben. Der Grund sind technische Schwierigkeiten vor Ort.

 

Der Stadt Oranienburg liegen derzeit noch keine Informationen hinsichtlich neuer Zeitpläne vor. Wir werden Sie aber umgehend informieren, sobald der KMBD weitere Einzelheiten

 

Der Bombenverdachtspunkt befindet sich im Böschungsbereich des Lehnitzsees in einer Tiefe von ca. 5 Metern.

[Kampfmittelsuche in Oranienburg]

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Zeitplan für Bombenverdachtspunkt »Am alten Hafen 25« verschoben

(23.03.2015)

Bombenverdachtspunkte auf dem Grundstück »Am alten Hafen 25«:

Zeitplan für die Abklärung verschoben - Details folgen.

 

Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) der Stadt Oranienburg mitteilte, werden die ursprünglichen Zeitpläne für die Freilegung der metallischen Gegenstände auf den Grundstücken „Am alten Hafen 25“  verschoben. Der Grund sind technische Schwierigkeiten vor Ort.

 

Auf dem Grundstück „Am alten Hafen 25“ befinden sich zwei Bombenverdachtspunkte, die im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche festgestellt wurden. Sie liegen nebeneinander in einer Tiefe von ca. 4,5 Metern.

 

Der Stadt Oranienburg liegen derzeit noch keine Informationen hinsichtlich neuer Zeitpläne vor. Wir werden Sie aber umgehend informieren, sobald der KMBD weitere Einzelheiten mitteilt.

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche]

Foto zu Meldung: Zeitplan für Bombenverdachtspunkt »Am alten Hafen 25« verschoben

Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

(15.03.2015)

Am Sonntag, den 15. März 2015 um 14:45 Uhr heulten die Sirenen wie vor 70 Jahren – und erinnerten an die schwerste Bombardierung Oranienburgs kurz vor Kriegsende. Anschließend läuteten die Kirchenglocken. An den Gräbern der Bombenopfer auf dem städtischen Friedhof wurden Kränze niedergelegt und in der Orangerie fand eine gut besuchte Podiumsdiskussion statt.

 

Etwa 200 Besucher kamen am Sonntagnachmittag in die Orangerie, um den Opfern des Angriffs zu gedenken. Nach der Vorführung der rbb-Doku »Geheimsache Nazi-Uran – Atomjagd in Brandenburg« kamen auf dem Podium der Filmemacher Thomas Claus, Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, der Historiker Dr. Rainer Karlsch sowie als Zeitzeugin die damals fünfzehnjährige Waltraud Wyrembek zu Wort. Der inhaltliche Bogen der Veranstaltung war so von den seinerzeitigen Geschehnissen und ihren Hintergründen bis zu den Auswirkungen auf das heutige Leben in der Stadt gespannt.

 

Fotoserie zur Gedenkveranstaltung 70. Jahrestag der Bombardierung Oranienburgs
Fotoserie zur Veranstaltung

Denn wie kaum eine andere deutsche Stadt hat Oranienburg bis heute die Folgen des Zweiten Weltkrieges und insbesondere des schweren Bombardements am 15.03.1945 zu tragen. Allein in den vergangenen 25 Jahren mussten mehr als 180 Bomben, die oft mit einem höchst gefährlichen Langzeitzünder ausgestattet waren, entschärft oder gesprengt werden. Dennoch wird in der Stadt noch immer eine besonders hohe Anzahl von Bombenblindgängern befürchtet, die das Leben der Bewohner gefährden und für deren Beseitigung die Stadt erhebliche Mittel aufbringen muss.

 

»Der Bund ist in der Pflicht, die Beseitigung dieser Kriegslast ist eine Aufgabe aller Deutschen als Solidargemeinschaft«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Er unterstützt deshalb auch die Bundesratsinitiative, bei der es um eine Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Bombenbeseitigung geht.

 

 

Über die Hintergründe des Luftangriffs berichteten wir in der Februar-Ausgabe des Stadtmagazins.

 

[Seite des Oranienburger Stadtmagazins]

Foto zu Meldung: Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

Malwettbewerb »Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800« gestartet

(03.03.2015)

Zum dritten Mal ruft das Oranienburger Mosaik-Gymnasium alle Kinder und Jugendlichen der Region zu einem Malwettbewerb auf. Thema in diesem Jahr: „Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800“.

 

In einem knappen Jahr können die Oranienburger ihre Stadt ganz groß feiern, denn 2016 wird Oranienburg 800 Jahre alt. Passend dazu ruft jetzt das Mosaik-Gymnasium erneut zu einem Mal- und Zeichenwettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Hans-Joachim Laesicke auf: Unter dem Motto „Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800“ sind Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Landkreis eingeladen, Zeichnungen, grafische Arbeit oder Collagen anlässlich des großen Festjahres zu entwerfen. Mögliche Themen können beispielsweise Oranienburg damals und heute, Menschen in der Stadt, Landschaften in und um Oranienburg, mein Lieblingsplatz in Oranienburg oder Oranienburg in der Zukunft sein.

 

Die Arbeiten sollten ein Format von maximal A3 haben und müssen bis spätestens zum 5. Oktober beim Mosaik-Gymnasium Oberhavel eingehen (Liebigstraße 34, 16515 Oranienburg, z.Hd. Frau Peters). Name, Anschrift und Alter nicht vergessen! Im November dieses Jahres findet die große Siegerehrung mit Preisverleihung statt. Im Anschluss werden die besten Arbeiten wieder in einer Ausstellung zu sehen sein. Weitere Informationen gibt es bei der Schule unter (03301) 834151.

Foto zu Meldung: Malwettbewerb »Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800« gestartet

Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

(18.12.2014)

Am Mittwoch, den 17.12.2014, hatten Aktivisten aus dem Umfeld einer Facebook-Initiative gegen das Asylbewerberheim Lehnitz zu Protesten nach dem Vorbild der Dresdner »Pegida«-Demos aufgerufen.

 

Die rund 250 Teilnehmer wurden jedoch von ebenso vielen Gegendemonstranten erwartet, die einem kurzfristigen Aufruf verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Parteien und Einzelpersonen, darunter Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, gefolgt waren. Der Aufruf war vor allem über die städtische Facebook-Seite bekanntgemacht worden.

 

Ansprache des Bürgermeisters im Wortlaut

 
rbb-Bericht zum Thema (extern)  

Laesicke hielt bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz eine Ansprache, die sich kritisch mit den Versäumnissen der aktuellen Asyl- und Einwanderungspolitik, aber auch mit der Ignoranz gegenüber den oft schweren Schicksalen der Flüchtlinge und ihren Problemen, auseinandersetzte. Diese trage nicht positiv zur Integration von Menschen bei.  [Hier die Ansprache im Wortlaut]

 

»Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlinge versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.«
Bürgermeister Laesicke

Die Gegendemonstranten machten deutlich, dass sie für eine weltoffene Stadt ohne Fremdenhass und Rassismus stehen und es nicht dulden, wenn Asylbewerber in unserer Stadt zum Sündenbock und zur Projektionsfläche für Probleme gemacht werden, die sie gar nicht verursacht haben.

 

Harmlos wirken sollte hingegen der »Abendspaziergang«, zu dem die Aktivisten der »Nein zum Heim«-Seite auf Facebook aufgerufen hatten. Eine ganze Reihe solcher Seiten war im letzten Jahr parallel zu neuen Asylunterkünften entstanden. Das Brandenburger Innenministerium hat Erkenntnisse, dass diese von NPD-Aktivisten und Personen aus deren Umfeld gesteuert werden. Sie geben sich in ihrem äußeren Rahmen einen bewusst harmlosen Charakter, in dem es vermieden wird, offen rassistisch oder ausländerfeindlich zu argumentieren. Das übernehmen dann aber in der Regel die einzelnen Kommentatoren auf diesen Seiten – deren Statements sind an Eindeutigkeit oft kaum zu überbieten.

 

»Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?«
Bürgermeister Laesicke

Auch am Mittwoch wurde daher von den Organisatoren versucht, harmlos zu wirken. Mit Deutschland- und Brandenburg-Fahnen sowie der blauen Friedenstaube sollte optisch demonstriert werden, was bei den Reden transportiert wurde: Offen ausländerfeindlich wurde hier nicht argumentiert, die Aussagen wurden so gefasst, dass sie immer zweideutig waren, bisweilen sogar zynisch. So wurde das klassische »Ausländer raus!« vergangener Tage etwa ersetzt durch »es ist besser für die Asylsuchenden, wenn sie am Aufbau ihres Heimatlandes mitwirken können«.

 

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass das Publikum – in der Mehrheit ortsfremde, junge Männer, vielfach nicht unbekannt aus der rechtsextremen Szene – angesichts solch sanfter Töne selbst etwas enttäuscht war. Auf der Abschlusskundgebung der »Abendspazierer« vor dem Landratsamt sprach dann aber doch noch eine NPD-Funktionärin.

 


 
Ansprache des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke, anlässlich der Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am 17.12.2014  (Wortlaut)

 

 

Deutschland braucht schnellstens eine neue Einwanderungspolitik, die Antworten auf die Fragen der Zeit gibt.

 

Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlingen versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.

 

Die Landkreise, Städte und Gemeinden werden letztlich mit den erheblichen Problemen, die nicht nur die wohnungsmäßige Unterbringung von Flüchtlingen sondern auch deren soziale Betreuung mit sich bringen, weitgehend allein gelassen.

 

Eine halbherzige Zurverfügungstellung von etwas mehr Geld seitens des Bundes und des Landes zur Mitfinanzierung der erheblichen Kosten, deren Löwenanteil auch weiterhin von den Kommunen zu tragen ist, reicht bei weitem nicht aus.

 

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass vielen Menschen in unserem Land die gegenwärtige Einwanderungspolitik konzeptionslos erscheint.

Daraus erwachsender Unmut ist nur zu verständlich.

Eine reflexartige Verteufelung aller, die ihre diesbezüglichen Sorgen artikulieren, halte ich für falsch.

 

Auf Bundes- und Landesebene muss man sich folgende Frage stellen:

 

»Was müssen wir tun, um eine höhere Akzeptanz von Flüchtlingen zu erreichen, wo haben wir Defizite zugelassen, die zu unbeabsichtigten, negativen Folgen geführt haben, welche neuen Wege müssen wir beschreiten, um Flüchtlinge tatsächlich zu einer Bereicherung unserer Gesellschaft werden zu lassen, statt dies oft nur zu behaupten.«

 

Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?

 

Er ist fest entschlossen, seine Chance zu nutzen: zu arbeiten, die Sprache zu lernen und seinen Kindern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen.

Schnell muss er jedoch begreifen, dass er als Asylbewerber ein langwieriges, schwerfälliges und unverständliches Asylverfahren durchlaufen muss.

 

Während dieses unerträglich langen Asylverfahrens ist er in seiner Freizügigkeit erheblich eingeschränkt, zur Untätigkeit verdammt, hat kaum die Möglichkeit, Kontakte mit Deutschen zu pflegen und ist Demütigungen ausgesetzt.

Ständig wird ihm, mit Ausnahme von wenigen Gutmeinenden, zu verstehen gegeben, dass er eigentlich unerwünscht sei und abgeschoben gehöre.

 

Wenn dann nach fünf oder sechs Jahren das Asylverfahren mit einem in aller Regel abschlägigen Bescheid beendet wird, sind die meisten Verbindungen in die alte Heimat abgerissen.

 

Die nicht selten in Deutschland geborenen und hier aufgewachsenen Kinder fühlen sich stärker an Deutschland gebunden als an das Herkunftsland ihrer Eltern.

 

Aus den anfangs zuversichtlichen, gutwilligen und motivierten Menschen hat die deutsche Wirklichkeit in wenigen Jahren Enttäuschte, Ausgegrenzte und Verbitterte gemacht.

 

Ihnen wurde schwarz auf weiß beschieden, dass sie hier nicht willkommen sind und abgeschoben werden sollen.

Viele flüchten, um diesem Schicksal zu entgehen, in die Illegalität.

Unsere Gesellschaft hat sie dorthin getrieben.

Die negativen Folgen schlagen auf unsere Gesellschaft zurück.

Damit muss Schluss sein!

 

In unserer Gesellschaft, die Geburtenmangel, Überalterung und fehlende Fachkräfte beklagt, sollten wir alles tun, um die Flüchtlinge so schnell und so gut wie möglich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren.

 

Deutschstunden für alle Kinder und alle Erwachsenen sowie eine ordentliche, den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Ausländer entsprechende Schulbildung bzw. Berufsausbildung müssen gewährleistet werden.

 

Beispielswiese die junge Medizinstudentin aus Syrien, die am Sonnabend auch in Lehnitz war, die MAZ berichtete davon, muss schnellstens die Möglichkeit bekommen, bei uns ihr Medizinstudium zu beenden.

Vielleicht ist sie dann schon bald Ärztin in der Prignitz oder in der Uckermark und trägt dazu bei, den dortigen Medizinermangel zu beseitigen.

Vielleicht kann sie aber auch in ein paar Jahren dazu beitragen, ihr vom Krieg geschundenes Land wieder aufbauen zu helfen.

 

Noch viele, naheliegende Beispiele habe ich im Kopf, wie ein aus Ignoranz der deutschen Politik entstandenes Problem einer Lösung zugeführt werden kann, die sowohl zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung als auch der eintreffenden Flüchtlinge wäre.

 

Dass das funktionieren kann, hat die Einwanderungspolitik vom Großen Kurfürsten bis zu Friedrich dem Zweiten, König von Preußen, bewiesen.

 

Durch die Aufnahme und Förderung der Flüchtlinge aus ganz Europa nach dem 30-jährigen Krieg wurde die Basis für die erfolgreiche Entwicklung unseres Landes gelegt.

 

Denn Preußen war ein Einwanderungsland, in dem »jeder nach seiner Facon selig werden« konnte, falls er sich als nützliches Glied in die Gesellschaft einbringen sollte.

Die Chance wurde ihm dazu vom preußischen Staat gegeben.

 

Daran sollten sich die Verantwortlichen in Bund und Land erinnern und die heute praktizierte Einwanderungspolitik von Grund auf reformieren.

Nur dann würde die Aufnahme von Flüchtlingen ein Gewinn für uns alle!

 

 


Foto zu Meldung: Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

Oranienburger Ehepaar bringt Vierlinge zur Welt

(26.11.2014)

Anfang September hat das Oranienburger Ehepaar Lena und Christian Zwer an der Charité in Berlin Vierlinge zur Welt gebracht. Greta, Julian, Marlene und Juliane sind wohlauf und durften in der vergangenen Woche endlich das Krankenhaus verlassen und ihr Zuhause in Oranienburg-Süd beziehen.

 

Am Montag, den 24. November hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke die frischgebackene Großfamilie besucht und willkommen geheißt. Neben Windelpaketen und einem Drogeriegutschein überreichte er Grüße vom Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, der die Familie mit einmalig 500 Euro unterstützen möchte.

 

Begleitet wurde der Bürgermeister von Steffen Carls, Prokurist der Stadtwerke Oranienburg GmbH sowie von Manfred Speder, Geschäftsführer der AWU Abfallwirtschafts-Union Oberhavel GmbH. Beide Gesellschaften hatten weitere wertvolle Begrüßungsgeschenke im Gepäck: Die Stadtwerke erlassen der sechsköpfigen Familie für die nächsten drei Jahre die Kosten für den Strom, den sie wegen ihrer Vierlinge zusätzlich verbrauchen werden. Die AWU wiederum erlässt der Familie in den nächsten zwei Jahren die Abfallgebühren und spendierte eine zusätzliche Mülltonne für die rund 700 im Monat anfallenden Windeln.

 

Wer die Familie unterstützen möchte, kann sich an die Stadtverwaltung unter 03301/600 6014 wenden. Besonders willkommen sind Windel- bzw. Drogeriegutscheine. Aber auch ein neuer Geschirrspüler und eine Küchenmaschine zum Zubereiten der Babynahrung werden noch gebraucht.

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Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Jetzt abstimmen!

(24.09.2014)

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Die Antwort können Bürgerinnen und Bürger jetzt selbst geben – beim sechsten ADFC-Fahrradklima-Test.

 

Anhand von 27 Fragen ermittelt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club auf www.fahrradklima-test.de derzeit die Fahrradfreundlichkeit von Kommunen in ganz Deutschland. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke unterstützt als passionierter Radfahrer die Aktion und hat seine persönliche Bewertung bereits vorgenommen. „Oranienburg soll noch familienfreundlicher und attraktiver werden. Dazu gehört auch ein gutes Radverkehrsklima. Wir haben zwar schon viel in die Radverkehrsinfrastruktur investiert, doch wollen wir nicht nur wissen, welche Maßnahmen als Verbesserung empfunden werden, sondern auch wo es noch Schwachstellen gibt, die es zu beseitigen gilt."

 

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführt. Beim letzten Test im Jahr 2012 nahmen über 80.000 Menschen teil. 332 Städte wurden bewertet. Oranienburg ging aus dem Ranking als fahrradfreundlichste Stadt in ganz Brandenburg hervor: In der Kategorie "Städte unter 100 000 Einwohner" belegte Oranienburg mit deutlichem Abstand zu Königs-Wusterhausen und Eberswalde den ersten Platz unter Brandenburgs Kommunen. Im Bundesdurchschnitt erreichte unsere Stadt unter den 252 Teilnehmerstädten bis 100.000 Einwohner den 49. Platz. Damit das so bleibt und Oranienburg wieder zur Fahrradstadt Nummer 1 in Brandenburg gekürt wird, ist auch Ihre Stimme gefragt! 50 Umfrage-Ergebnisse werden benötigt, um im ADFC-Städteranking berücksichtigt zu werden.

 

So kann man mitmachen

 

Mitmachen können alle, die gelegentlich oder regelmäßig mit dem Fahrrad fahren. Den Fragebogen kann man auf www.fahrradklima-test.de online ausfüllen. Die Umfrage läuft vom 24. September bis zum 30. November 2014. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Über den ADFC

 

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 145.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Die ADFC Ortsgruppe Oranienburg setzt sich insbesondere für den Bau der fehlenden Radwege an der Bundesstraße 273 sowohl in Schmachtenhagen als auch zwischen Germendorf und Schwante bzw. zwischen Wensickendorf und Wandlitz, aber auch für die Pflege und Erhaltung der bereits vorhandenen Radwege ein.

[Logo zum Fahrradklimatest 2014]

[ADFC Oranienburg]

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16. JugendCup: Handballer-Nachwuchs in bester Form

(30.06.2014)

Um den Pokal des Bürgermeisters wurde bereits zum 16. Mal beim Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) gekämpft – mit rund 1.000 beteiligten Personen aus 17 teilnehmenden Vereinen gab es bei dieser Großveranstaltung am 28. und 29. Juni wieder zwei Tage allerbesten Nachwuchs-Handball ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen 58 weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur A-Jugend an den Start und bestritten auf den 6 Außenfeldern 152 Spiele à 2 x 10 Minuten. Das schlechte Wetter konnte dabei der guten Stimmung nichts anhaben – jedes Tor wurde hier gefeiert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren um Christian Riedel vom OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

[Direkt zum Oranienburger Handball Club e.V.]

Foto zu Meldung: 16. JugendCup: Handballer-Nachwuchs in bester Form

Stadt beugt Korruption vor

(18.06.2014)

Externer Ombudsmann nimmt seine Arbeit auf

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erklärt:

 

»Auch wenn sich die Staatsanwaltschaft bisher nicht mit Begünstigung und Vorteilsnahme bei Auftragsvergaben oder Grundstücksgeschäften der Stadt Oranienburg bzw. ihrer kommunalen Gesellschaften beschäftigen musste, so ist es mir doch ein wichtiges Anliegen, dass Korruption keine Chance bekommt.

 

Medienberichte zeigen, dass es leider auch im Land Brandenburg immer wieder dazu kommt, dass sich meist Wirtschaftsunternehmen Vorteile bei der Erteilung von Genehmigungen, dem Erwerb von Liegenschaften oder der Vergabe von Aufträgen verschaffen wollen. Dies geschieht, indem sie versuchen, Mitarbeitern im öffentlichen Dienst oder Kommunalpolitikern Vorteile zu verschaffen, indem sie ihnen Vergünstigungen gewähren oder Geschenke zukommen lassen. Dadurch entstehen Abhängigkeiten, die Bevorzugungen bzw. Benachteiligungen beim Treffen von Entscheidungen nach sich ziehen.

 

Um solche Praktiken zu vermeiden oder in Einzelfällen, die stets möglich sind, den entschiedenen Kampf anzusagen, habe ich mich entschieden, einen Ombudsmann zu beauftragen, bei dem künftig der Verdacht von Korruption gemeldet werden kann.

 

Hierzu wurde jetzt eine  Vereinbarung zwischen der Stadt Oranienburg und dem Rechtsanwalt Andreas Steffen abgeschlossen. Mit dem Vertrag über eine externe Ombudsmann-Tätigkeit wird Herr Steffen zur unabhängigen Vertrauensperson für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und der städtischen Gesellschaften (SOG, TKO, WOBA, Stadtwerke, EBO) ernannt.

 

Der Ombudsmann nimmt sämtliche Informationen über einen Korruptionsverdacht zum Schutz der Hinweisgeber vertraulich entgegen. Die Identität der meldenden Person wird dabei nicht offen gelegt, es sei denn, der oder die Hinweisgebende stimmt dem ausdrücklich und schriftlich zu. Diese Verschwiegenheitsverpflichtung gilt nicht nur gegenüber der Stadt Oranienburg, sondern auch gegenüber der Polizei und der Staatsanwaltschaft, wenn auf Grund eines Hinweises ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.«

 

Foto zu Meldung: Stadt beugt Korruption vor

Stadtsportfest 2014: Doppelsieg für Germendorf

(16.06.2014)

Das diesjährige Stadtsportfest war wieder voller Emotionen. Bei angenehmen Temperaturen trafen sich sportbegeisterte Kitas, Schulen und Familien auf dem Sportplatz hinter dem Schloss, um in verschiedenen Disziplinen anzutreten und den Sieg für ihre Einrichtung zu erringen. Es waren insgesamt 16 Einrichtungen aus fast allen Stadtgebieten am Start.

 

Nach der Eröffnung und Begrüßung aller Teilnehmer folgte die Erwärmung. Diesmal durch gleich zwei Einrichtungen, denn die Sieger 2013 waren die Kita »Krümelhausen« und die Kita Lehnitz. Anschließend konnten die Wettkämpfe beginnen.

 

Die Kita-Kinder starteten in den Disziplinen Schlussweitsprung, Schlängellauf und Medizinballweitwurf. Die Grundschulen kämpften in den Disziplinen 60-Meter-Lauf, Weitsprung und Sport-Stacking. Alle Schüler und Kindergartenkinder kämpften hart und mit einem Ziel vor Augen: den Wanderpokal für ihre Einrichtung zu gewinnen. Sie machten aus dem Sportplatz eine Arena der Superlative. Alle Kinder gaben ihr Bestes und trotzten dem Wetter. Sie hüpften, rannten, warfen und stapelten um die Wette. Eltern und Zuschauer feuerten die kleinen Sportler an und bejubelten sie.

 

Die Gruppe DRUMS ALIVE Oberhavel zeigte vor der Bühne Auszüge aus ihrem Programm. Auch wieder mit dabei war die Jugendfeuerwehr der Stadt Oranienburg (Lehnitz), die das Ziellöschen nicht trainieren brauchte – das Wasser kam ja reichlich von oben.

 

Das »Speedway Team Wolfslake« stellte eine Vielzahl seiner Rennmaschinen vor und den Sound der Motoren konnte man über den ganzen Platz hören. Es konnten sich zehn Gewinner über je zwei Freikarten für das Rennen der 1. Bundesliga „Wolfslake vs. AC Landshut“ am 27.07.2014 freuen.

 

Der Kampf um den Titel sportlichste Kita war hart umkämpft, aber es gab in diesem Jahr keine doppelten Platzierungen. Den Titel der sportlichsten Kita und sportlichsten Grundschule in Oranienburg haben letztlich nur zwei Teams errungen. So ging der heißbegehrte Pokal „Sportlichste Kita“ in diesem Jahr an die Kita „Pusteblume“ aus Germendorf und die Grundschule Germendorf konnte den Pokal „Sportlichste Grundschule“ erringen. Also der Doppelsieg für Germendorf.

 

Gesamtauswertungen

 

Sportlichste Kita

Platz

 
 

Kita "Pusteblume" Germendorf

1

 

Kita „Drehrumbum“ Wensickendorf

2

 

Kita Lehnitz  

3

 

Kita Stadtmusikanten

4

 

Kita „Knirpsenland“

5

 

Kita "Krümelhausen"

6

 

Kita „Falkennest“

7

 

Kita Eden

8

 

Kita „Zwergenhaus“ Friedrichsthal

9

 

Kita Friedrich Fröbel

10

 

Kita "Butzelhausen"

11

 

 

Sportlichste Grundschule

Platz

 
 

GS Germendorf

1

 

GS Lehnitz

2

 

Havelschule GS

3

 

Waldschule GS

4

 

GS Sachsenhausen

5

 

 

 

Auch in diesem Jahr wurden Schüler des F.F.-Runge-Gymnasiums engagiert, welche die Messungen und Wertungen für die einzelnen Disziplinen vornahmen. Diese haben ihren Job sehr gut gemacht und schon nach kurzer Einweisung ihre Frau bzw. ihren Mann gestanden.

 

Ein großer Dank geht außerdem an die Personen hinter den Kulissen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Hier besonders den Mitarbeitern des Stadthofes und der Stadtverwaltung sowie des SV Athletik Dank für die Unterstützung.

 

Dank der SOG konnten auch in diesem Jahr wieder super Preise vergeben werden.

 

Wir blicken dem nächsten Event mit vielen Erwartungen entgegen und freuen uns auf das kommende Stadtsportfest in 2015. Es kann jedoch sein, dass es einen neuen Rahmen geben wird. Es werden die beteiligten Einrichtungen noch stärker entscheiden, wie ihr Fest aussehen soll sowie wann, wo und mit wem.  

 

Noch mal an alle ein sportliches Danke!

 

Pierre Schwering

– Sachgebiet Gemeinwesen, Jugend und Sport

 

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Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt am 21.05.

(14.05.2014)

Grundhafter Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt –
Halbseitige Sperrung und Umleitung ab dem 21.05.2014

 

Am Mittwoch, dem 21.05.2014, ab 8:00 Uhr, beginnt der Ausbau der Sachsenhausener Straße zwischen der Kreuzung Bernauer Straße und dem Knotenpunkt Rungestraße. Der Bau wird in zwei Abschnitten ausgeführt: Zunächst wird von Mai bis November 2014 von der Bernauer Straße bis zur Rungestraße gearbeitet. Von April bis Oktober 2015 erfolgt dann der Umbau des Knotenpunktes Rungestraße zu einem Kreisverkehr (bisher: Ampelregelung).

 

Im Zentrum der Baumaßnahme steht eine Verbesserung des Fahrbahnzustandes entsprechend den Anforderungen der zu erwartenden steigenden Verkehrsbelastung und der notwendigen ausreichenden Oberflächenentwässerung. Insbesondere durch den Neubau der „Kita Leuchtturm“ sowie den geplanten Bau von Stadtvillen am Schlosshafen ist mit höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Darüber hinaus werden die Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Beleuchtung (umweltfreundliche LED-Lampen) erneuert. Der straßenbegleitende Baumbestand im östlichen Teilabschnitt wird erhalten und ergänzt (13 Neupflanzungen). Für Radlerinnen und Radler wird es künftig einen Fahrstreifen stadteinwärts geben.

 

Mit dem Ausbau des 310 Meter langen Teilstückes der Sachsenhausener Straße werden mehrere wichtige Ziele der Stadtentwicklung verfolgt:

 

  • Sicherstellung der verkehrlichen Erreichbarkeit des innerstädtischen Bereiches und Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer;
  • Optimierung der Radverkehrsführung;
  • Verbesserung der Geh- und Aufenthaltsqualität;
  • Erleichterung der Fahrbahnüberquerung durch Einrichtung von Querungshilfen;
  • Reduzierung der Lärmbelastung für die Anwohner durch Erneuerung der Fahrbahnoberfläche und der Errichtung eines Kreisverkehrs;
  • Erhalt der Parkplätze unter Berücksichtigung mobilitätseingeschränkter Besucher der Seniorenbegegnungsstätte.

 

Die Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg, der Stadtwerke und des Entwässerungsbetriebes Oranienburg (EBO) kostet insgesamt rund 1,47 Millionen Euro. Sie wird anteilig von Bund, Land, Stadt, EBO und Stadtwerken finanziert. Im Vorfeld der Baumaßnahme wird auch die Kampfmittelsuche durchgeführt.

 

Untenstehend finden Sie zwei Karten zu den Umleitungsmaßnahmen 2014:

  • Bauphase 0 umfasst eine kurzzeitige Sperrung der westlichen Fahrbahnseite, die ab dem 21.05.2014 für ca. eine Woche gilt.
  • Ab ca. dem 28.05. bis zum August 2014 gilt dann Bauphase 1, also die Sperrung der östlichen Fahrbahnseite.

 

Eine Kartendarstellung der Umleitungen in Bauphase 2 (ca. August-November 2014, Sperrung westliche Fahrbahnseite) folgt zu gegebener Zeit.

[Präsentation des Ausbaus als PDF-Datei (Stand: 12.12.2014)]

[Umleitung Bauphase 0]

[Umleitung Bauphase 1]

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Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

(29.04.2014)

Bereits Mitte April wurden mit dem Entfernen von Baumstümpfen vorbereitende Maßnahmen zur Öffnung der Anomalie auf dem Grundstück André-Pican-Straße 42 vorgenommen. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden nun in der 18. Kalenderwoche (28.04. bis 3.05.) eine Kranstellfläche und eine Arbeitsfläche zur Errichtung des Spundwandkastens fertiggestellt.

 

Zur Absicherung der Baustelle wurde ein Bauzaun errichtet, der Uferweg kann für die Dauer dieser Maßnahme nicht genutzt werden. Nach Beendigung der weiteren Vorbereitungen kann mit der Öffnung der Anomalie begonnen werden. Ein Zeitplan für die Öffnung der Anomalie steht noch nicht fest.

 

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Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«

(12.11.2010)

Am 11.11.2010 wurde im Rahmen des Benefizkonzertes des Stabsmusikkorps der Bundeswehr auch das neue »Oranienburg-Lied« erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Die von Arno Lungfiel getextete und komponierte »Hymne« an Oranienburg und Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Bearbeitet wurde das Lied in mehreren Versionen von Heiko Friese, gesungen von der »Singegruppe '74« und produziert von Michael Brand.

 

Ein Text- und Notenblatt zum Download (PDF-Datei) finden Sie unten auf dieser Seite ...

 

 

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Oranienburglied:
»Sei gegrüßt, Oranienburg«

 

 

Louise Henriette einst

beim Jagdschloss Bötzow stand.

Erinnert ward sie, jung und schön,

an ihr Oranierland.

Der Kurfürst zur Gemahlin sprach:

„Dies mein Geschenk soll sein –

fortan sei hier Oranienburg

zu Ehren Euch allein!“

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern und den

Fluren, weit und grün,

wo die Havelwasser strömen,

weiße Schwäne zieh’n –

wie ein Strauß mit vielen Farben

schmückt sich hier das Land.

||:  Sei gegrüßt, Oranienburg

im schönen Märkerland!  : ||

 

 

So wurde neu geboren,

und neu erweckt die Stadt,

die ihrer klugen Landesmutter

viel zu danken hatt’.

Mit Friedrich kamen Pracht und Glanz,

barockes Schloss und Park –

nun Königs Lieblingsresidenz –

das schönste Schloss der Mark!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

Ein Schloss fiel in Dornröschenschlaf

Wohl für zweihundert Jahr –

Beherzt indessen wachgeküsst.

Ein alter Traum wird wahr.

Oranienburger Renaissance!

So wechselt das Geschick.

Louise grüßt vom Platz am Schloss:

Oranienburg viel Glück!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

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Text und Komposition: Arno Lungfiel

Satz: Heiko Friese

Chor: Singegruppe ´74

Produktion: Michael Brand

 

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Hinweis für Chöre:

Chöre oder Gesangsgruppen, die das Oranienburg-Lied in ihr Repertoire aufnehmen möchten, können Text, Notenblatt und Instrumentalbegleitung des Liedes auf einer CD anfordern. Bitte wenden Sie sich an das Stadtmarketing (Schlossplatz 1, Haus I, Zi. 1.204, Tel. 03301-600-6016).

 

[Die Text- und Notenblätter zum Oranienburglied können Sie hier herunterladen (PDF, 140 KB)]

[Hier können Sie das Lied (mp3-Format) anhören ...]

Foto zu Meldung: Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«