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Aktuelle Meldungen

Hauptausschuss tagt heute in der Orangerie

(26.09.2016)

Eine Vielzahl interessanter Themen steht auf der Tagesordnung des Hauptausschusses am Montag, 26.09.2016: Von der weiteren Konzeptionierung und Finanzierung der Kampfmittelsuche über das Konzept zum Ausbau von Schulen und Kita oder WLAN in der Innenstadt bis hin zur Städtebaufinanzierung und zum Wassertourismus. Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt um 17 Uhr. Ort ist die Orangerie im Schlosspark, Eingang über Kanalstraße 26a.

 

Die Tagesordnung und weiterführende Informationen zu den Tagesordnungspunkten finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt auf der Website im Menü »Politik > Sitzungskalender« oder unter diesem Direktlink: https://www.ri-or.oberhavel.de/bi/to0040.php?__ksinr=102402

 

 


Auszug Tagesordnung Hauptausschuss am 26.09.2016


 

Ö 2  Einwohnerfragestunde
Ö 3  Konzept Weiterentwicklung Stadt und Konzern Stadt Oranienburg
0542/2016
Ö 4  Beschluss über den geprüften konsolidierten Gesamtabschluss der Stadt Oranienburg zum 31.12.2013
0479/2016
Ö 5  Beschluss über die Entlastung des Bürgermeisters für den konsolidierten Gesamtabschluss 2013
0480/2016
Ö 6  Beschluss zu den wesentlichen Produkten
0505/2016
Ö 7  Satzung Bürgerhaushalt Stadt Oranienburg
0494/2016
Ö 8  Beschluss über die Bestellung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Prüfung des Jahresabschlusses 2016 des EBO
0529/2016
Ö 9  Bereitstellung von Haushaltsmitteln im Haushalt 2016
0523/2016
Ö 10  Bewilligung von überplanmäßigen Finanzauszahlungsmitteln
für die Kampfmittelsuche und -bergung
0521/2016
Ö 11  2. Fortschreibung des Konzeptes zur Kampfmittelsuche
0541/2016
Ö 12  Erweiterung Schlossgaststätte-Abweichung vom Kostenrahmen
0552/2016
Ö 13  1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten in Trägerschaft der Stadt Oranienburg und in Tagespflege sowie zur Erhebung von Elternbeiträgen als Gebühren (Kitasatzung - KitaS)
0503/2016
Ö 14  Soziale Infrastruktur - Kindertagesstätten & Schulen 2016 - 2022 mit Perspektive bis 2027/2030
0506/2016
Ö 15  Vertrag über WLAN für Oranienburg
0547/2016
Ö 16  Abschnittsbildung Hildburghausener Straße wegen der Erhebung von Straßenbaubeiträgen
0482/2016
Ö 17  Förderung des Wassertourismus: Errichtung einer Steganlage mit Schiffsanleger am Lehnitzsee
0499/2016
Ö 18  Teilnahme der Stadt Oranienburg am Städtebauförderprogramm Aktive Stadtzentren (ASZ) II
1 .Bestätigung der Gebietskulisse
2. Bestätigung der Zielplanung
0498/2016
Ö 19  Bebauungsplan Nr. 105
"Wassersportzentrum am ehemaligen GST-Stützpunkt Klagenfurter Straße"
1. Änderung Flächennutzungsplan gemäß § 8 (3) BauGB (Parallelverfahren)
2. Bekanntmachung Änderung des Flächennutzungsplanes gemäß § 2 (1) BauGB
3. Abwägungs- und Billigungsbeschluss
4. Offenlegungsbeschluss
5. Behördenbeteiligung
0495/2016
Ö 20  Ortsgestaltungssatzung Malz
hier: Satzungs- und Abwägungsbeschluss
0489/2016
Ö 21  Halbjahresbericht zum Stand der Erfüllung des Haushaltes 2016
0545/2016
N 1  Bestätigung der Tagesordnung und Beschlussfassung über eventuelle Einwendungen gegen die Niederschrift nichtöffentlicher Teil

 

Foto zu Meldung: Hauptausschuss tagt heute in der Orangerie

Neuer Hortanbau in Sachsenhausen: Schlüssel übergeben

(17.09.2016)

Ideale Bedingungen finden seit dem Schuljahresbeginn 2016/2017 die Kinder der Grundschule Sachsenhausen vor: Mit einem großzügigen Anbau hat die Stadt Oranienburg für die Hortkinder auf zwei Etagen beste Voraussetzungen zum Spielen und Lernen geschaffen. Am 16. September hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke feierlich den Schlüssel übergeben (Bild) – in der großen lichtdurchfluteten Aula im Erdgeschoss, die den Schülerinnen und Schülern auch als Speiseraum dient.

 

Nach einem kurzen Rückblick, wie der Hort noch vor wenigen Jahren ausgesehen hat, bedankte sich der Bürgermeister bei den am Bau beteiligten Mitarbeitern und Firmen und für die tatkräftige Unterstützung beim Einzug.

 

„Der Hortanbau hat stolze 3,8 Millionen Euro gekostet, die die Stadt aus eigener Tasche bezahlt. Ich bin begeistert, dass so ein großartiges Gebäude entstanden ist. Das zeigt, welchen Stellenwert Bildung in Oranienburg hat“, sagte Laesicke. Auch Schuldirektorin Andrea Schild und Hortleiterin Antje Behrendt bedankten sich – unter anderem bei dem Architekten für den gelungenen Bau, bei allen Kollegen, bei der Schülerschaft für die Geduld während der Bauarbeiten, bei den Bauarbeitern vor Ort und den Lokalpolitikern.

 

In der Aula gibt es nun eine moderne Essensausgabe sowie eine gut ausgestattete Lehrküche. Die neue Terrasse bietet den Grundschülerinnen und Grundschülern die Möglichkeit, ihr Mittagessen auch unter freiem Himmel einzunehmen. Ebenfalls sind auf dieser Etage ein Hortraum, Büros und ein Sanitärbereich eingerichtet. Im Obergeschoss befinden sich fünf weitere Horträume mit Garderoben entlang des Flures. Großzügige Fensterfronten ermöglichen den Blick in den Garten und auf das Spielplatzgelände.   

 

Hort und  Schulgebäude sind durch ein gemeinsames Treppenhaus mit Aufzug barrierefrei miteinander verbunden und auch der neue, zentrale Eingang für beide Häuser befindet sich hier. Der Schulhof wurde ebenfalls völlig neu gestaltet. Kosten: 350.000 Euro. Vor dem Neubau befinden sich ab sofort neue Parkplätze und eine „Elternhaltestelle“, an der Eltern kurz halten können, um ihre Kinder zu verabschieden.  In Schule und Hort wurde eine moderne und energiesparende Gasheizung eingebaut, lediglich die Sporthalle wird weiterhin über die bisherige Heizungsanlage betrieben. Die Stadt investierte in den klimafreundlichen und nachhaltigen Neubau insgesamt ca. 3,76 Millionen Euro.

 

Steckbrief Hort Grundschule Sachsenhausen

  • Platz für 110 Hortkinder sowie 6 Hortnerinnen und Hortner in 6 neuen Horträumen
  • Hochmoderne Küche und Essenausgabe
  • Barrierefreie Verbindung zwischen Hort und altem Schulgebäude
  • 15 neue Parkplätze und eine „Elternhaltestelle“
  • Ein Schwalbenhaus im Schulgarten

 

 

[Artikel zum Hortanbau im Oranienburger Stadtmagazin (September 2016)]

Foto zu Meldung: Neuer Hortanbau in Sachsenhausen: Schlüssel übergeben

Longlist für die fleißigsten Bibliotheksleser/innen

(17.09.2016)

Am 17. Oktober ist es wieder soweit: Der Deutsche Buchpreis des Jahres 2016 wird vergeben. Eine siebenköpfige Jury hat deshalb 20 Romane aus 178 eingereichten Titeln von Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt. Auch in diesem Jahr nutzt die Oranienburger Stadtbibliothek das Ereignis, um sich bei ihren 20 fleißigsten Lesern mit den beliebten Longlist-Leseproben zu bedanken.

 

Gestiftet werden sie vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Die Akademische Buchhandlung Werner aus Berlin, Partner der Bibliothek im Bestandsaufbau, stellt diese, nicht käuflich zu erwerbenden Sammelobjekte, kostenlos zur Verfügung. Am 20. September werden sechs dieser Titel noch zur Shortlist zusammengefasst und am 17. Oktober erhält einer der 16 Autoren oder eine der vier Autorinnen den begehrten Preis.

 

Zum mittlerweile neunten Mal verteilt die Bibliothek die Hefte. Drei der fleißigsten Leser erhalten sie auch zum neunten Mal. Zehn Longlist-Leser haben sich erst im vorigen Jahr in der neuen Bibliothek angemeldet und es scheint ihnen sehr gut zu gefallen: Erstmalig sind fünf Männer darunter und eine Premiere ist, dass ein Mann diese Liste mit 732 Entleihungen im Zeitraum vom 1.1.2016 bis zum 5.9.2016 anführt. Beschlossen wird die Liste ebenfalls von einem Mann, der immerhin noch stolze 227 Entleihungen tätigte.

 

Gewonnen haben aber im Grunde alle Romanleser:  Denn die Stadtbibliothek erwirbt wie jedes Jahr nun die 20 nominierten Titel und hält somit ein Bestandsniveau für den besonderen Geschmack. Die Bücher werden mit dem Logo des Deutschen Buchpreises versehen und ab dem 17. Oktober in die Ausleihe gegeben. Vorbestellungen sind schon möglich.

 

Zu den nominierten Autoren gehören neben dem aus Ungarn stammenden Akos Doma auch Bodo Kirchhoff mit „Widerfahrnis“ oder der Potsdamer Autor Andre Kubiczek mit „Skizze eines Sommers“ und der Münchner Sozialdemokrat Michael Kumpfmüller mit  „Die Erziehung des Mannes“. Katja Lange-Müller ist mit ihrem Roman „Drehtür“ ebenso dabei wie Sibylle Lewitscharoff („Das Pfingstwunder“) und die Schweizer Autorin Michelle Steinbeck, die mit 26 Jahren die Jüngste im Reigen der Großen ist.

 

[Website des Deutschen Buchpreises (mit Longlist)]

[Website der Stadtbibliothek Oranienburg]

Foto zu Meldung: Longlist für die fleißigsten Bibliotheksleser/innen

Straßenfest: Eröffnung Mittelstraße am 16.09.

(14.09.2016)

Stadt, Gewerbetreibende und Bauunternehmer sagen danke für die Geduld während der Bauphase: Die Mittelstraße wird nach rund zwei Jahren Bauzeit pünktlich am Freitag, 16. September 2016, um 14 Uhr wieder für den Verkehr geöffnet. Aus diesem Anlass wird in den Stunden davor, von 10 bis 14 Uhr, ein Straßenfest gefeiert – mit Musik, Kinderprogramm, einem echten Bagger, Kreidemalerei und gutem Essen!

 

Um 10 Uhr hält Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke ein kurzes Grußwort. Alle Interessierten sind eingeladen, dabei zu sein und die neue Mittelstraße zu erleben, denn die Straße hat sich grundlegend verändert: Aus dem tristen mit grauen Betonsteinen versehenen Straßenraum ist eine kleine einladende Einkaufs- und Wohnpassage geworden. Eine rotbraune Pflasterung sorgt jetzt für ein freundliches Erscheinungsbild. Im Herbst werden noch 23 neue Bäume gepflanzt, um die Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen.

 

Was hat sich im Einzelnen geändert?

Was bereits für die Schulstraße und den südlichen Abschnitt der Mittelstraße zutrifft, gilt nunmehr auch im nördlichen Bereich der Mittelstraße: Es darf maximal Tempo 20 gefahren werden. Damit wird den Verkehrsteilnehmern angezeigt, dass sie sich in einem „verkehrsberuhigten Geschäftsbereich“ befinden. Im Prinzip gelten hier dieselben Verkehrsregeln wie in einer Tempo-30-Zone – nur dass das erlaubte Geschwindigkeitsniveau wegen des hohen Fußgänger- und Radverkehrsaufkommen niedriger liegt. Der Durchgangsverkehr wird somit reduziert, das bedeutet weniger Belastung durch Lärm.

 

Ebenfalls wird mit dem Umbau der Straße baulich und gestalterisch auf den vielbelebten Geschäftsbereich aufmerksam gemacht: Fußgänger und Radfahrer haben nun deutlich mehr Platz, im nördlichen Abschnitt wurde die Fahrbahn auf 3,50 Meter eingeengt. Der neu gewonnene Raum bietet neben Bänken zum Verweilen auch Platz für die Außengastronomie oder für Auslagen der ansässigen Händler. 

Die Einbahnstraßenregelung für Kraftfahrer wird beibehalten. Radfahrer jedoch dürfen die Straße in beide Richtungen befahren.

Für die Umgestaltung des Straßenraums mussten zwar einige Parkplätze wegfallen, doch sind diese durch die Aufstellung zahlreicher Fahrradbügel im Eingangsbereich der ansässigen Geschäfte und Wohnungen kompensiert worden. Zudem hat die neue Parkraumbewirtschaftung in der östlichen Innenstadt, in die auch die Mittelstraße einbezogen ist, dazu geführt, dass der Parkdruck im Karree merklich nachgelassen hat.

 

Collage/Zeichnung: Beissert und Hengge – Garten- und Landschaftsarchitekten

Foto zu Meldung: Straßenfest: Eröffnung Mittelstraße am 16.09.

Auszubildende bei der Stadt übernommen und neue eingestellt

(08.09.2016)

Drei neue Auszubildende hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke heute an ihrem neuen Arbeitsplatz, in der Stadtverwaltung, begrüßt. Sabrina Schirrmeister, Sabrina Schulz und Malte Keil lernen in ihrer dreijährigen Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten alle Dezernate der Stadtverwaltung kennen. Sie durchlaufen die einzelnen Abteilungen und werden professionell auf ihr zukünftiges Arbeitsleben vorbereitet.

 

Ebenso hieß er Doreen Schönfeld, Janine Jung und Manuela Maaß als angehende Erzieherinnen willkommen und wünschte ihnen eine interessante Ausbildung.

 

Beglückwünscht hat er auch die ehemaligen Auszubildenden, die ihren Abschluss sehr erfolgreich absolviert haben. »Zu erleben, wie sich aus jungen Leuten, die für ihre Ausbildung zu uns kommen, souveräne und engagierte Verwaltungsexperten, Stadthofmitarbeiter oder Erzieherinnen entwickeln, macht mich glücklich. Dass mit Patricia Wilhelm in diesem Jahr sogar die Jahrgangsbeste bei uns ihre Ausbildung beendet hat, erfüllt mich mit Stolz«, so der Bürgermeister. Patricia Wilhelm wurde im Tiefbauamt und Julia Oldenburg im Ordnungsamt übernommen. Robert-René Giese kommt als neuer Mitarbeiter im Stadthof zum Einsatz.

 

Foto zu Meldung: Auszubildende bei der Stadt übernommen und neue eingestellt

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Ab 01.09. wird wieder abgestimmt

(01.09.2016)

Vom 1. September bis 30. November 2016 haben Radfahrer und Radfahrerinnen deutschlandweit wieder die Gelegenheit, die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt zu bewerten – beim mittlerweile 7. Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). 

 

Oranienburg belegte zuletzt 2014 unter den mittelgroßen Kommunen Brandenburgs den 2. Platz hinter Ketzin. Bundesweit landete die Stadt unter 292 Teilnehmenden auf einem beachtenswerten 14. Platz und konnte damit 24 Plätze gegenüber 2012 gutmachen.

 

Voraussetzung, dass eine Stadt überhaupt in die Wertung des Fahrradklimatests kommt, ist eine ausreichend hohe Teilnehmerzahl. Für  Oranienburg liegt diese gemessen an der Einwohnerzahl bei 50. Angesichts der vielen Radfahrer in der Stadt ist das sicherlich keine allzu große Hürde.

 

Dennoch ruft der Bürgermeister die Oranienburger Einwohnerschaft auf, sich wieder rege zu beteiligen, um herauszufinden, wie die seit dem letzten Fahrradklimatest umgesetzten Radverkehrsprojekte bei den Radfahrern ankommen – z. B. der neue Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße, die Fahrbahnmarkierungen in der Lehnitzstraße oder die Öffnung von weiteren Einbahnstraßen.  

 

Der ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus einem knapp 30 Punkte umfassenden Fragenkatalog, der alle radverkehrsrelevanten Belange beinhaltet. So werden nicht nur die Radverkehrsinfrastruktur und die Verkehrssicherheit beurteilt, sondern wird auch das Engagement der Stadt für dieses Thema bewertet. Ein Ziel des Fahrradklimatests ist die Ermittlung eines bundesweiten Städterankings der Fahrradfreundlichkeit.

 

Der Fragebogen 2016 bietet auch wieder die Möglichkeit, persönliche Hinweise zur Fahrradsituation vor Ort zu vermerken. Diese Einträge werden nach Auswertung des Klimatests den örtlichen ADFC-Ortsgruppen und den betroffenen Kommunen zur Verfügung gestellt – schon in den Vorjahren hat die Verwaltung auf die Hinweise reagiert und in die Arbeit an Verbesserungen einfließen lassen.

 

Die Befragung wird vor allem über einen Online-Fragebogen für Internet- oder Smartphone-Nutzer unter www.fahrradklima-test.de erfolgen. Darüber hinaus kann der bei der Stadtverwaltung ausgelegte Fragebogen auch schriftlich ausgefüllt und im Stadtplanungsamt bei Herrn Dehler (Zimmer 2.218) abgegeben werden.

 

Der ADFC-Fahrradlima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit. Beim letzten Test im Jahr 2014 nahmen über 100 000 Menschen teil. Die Ergebnisse für Oranienburg können unter folgender Adresse eingesehen werden: https://www.oranienburg.de/seite/164457/fahrradfreundliche-stadt.html

 

[Fahrradfreundliches Oranienburg – Die Radverkehrsseite der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Ab 01.09. wird wieder abgestimmt

Radverkehrsschau: Weitere Einbahnstraße wird für Radler geöffnet

(22.08.2016)

Was am 18. Mai bei der ersten diesjährigen Radverkehrsschau aus zeitlichen Gründen nicht mehr begutachtet werden konnte, wurde am 17. August nachgeholt: Bei einer gemeinsamen Radtour haben Vertreter des Stadtplanungs- und Tiefbauamtes, der Straßenverkehrsbehörde sowie der ADFC-Ortsgruppe und des Netzwerks Verkehrssicherheit weitere Stellen im Straßennetz der Kernstadt im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten für den Radverkehr in Augenschein genommen. Im Vordergrund standen dabei verkehrsrechtliche Beschilderungen, die den Alltagsradverkehr bislang behindern.

 

Folgende Veränderungen sollen demnach in wenigen Wochen umgesetzt werden:

 

  • Bislang war es nicht erlaubt, die gleichnamige hinter dem Bötzower Platz führende Straße von der Gartenstraße aus in Richtung Kanalstraße zu befahren. Die zahlreichen Radspuren auf der Betonfahrbahn, die vom Schotterbelag des Weges aus der neugestalteten Parkanlage kommen, zeigen indes deutlich, dass hier eine vielbefahrene Wegebeziehung besteht. Deshalb soll die Einbahnstraße für Radfahrer trotz der geringen Fahrbahnbreite „geöffnet“ werden. Die bisherigen, positiven Erfahrungen mit den geöffneten Einbahnstraßen in Oranienburg – mittlerweile sind es 26 – sprechen dafür.                

 

  • In den Stichwegen der zum städtischen Friedhof führenden Straßen soll die Einbahnstraßenregelung dagegen voraussichtlich gänzlich wegfallen. Deren Berechtigung ist infolge des Ausbaus der Dr-Kurt-Schumacher-Straße nicht mehr gegeben. Zudem muss der Lieferverkehr die Einbahnstraße wegen der engen Kurvenradien verkehrswidrig befahren. Eine endgültige Entscheidung soll vorsorglich aber erst nach Beginn des neuen Schuljahres getroffen werden. 

 

  • In der Kösener Straße werden die Sackgassenschilder ausgetauscht. Da deren Durchfahrung nur für Autofahrer nicht möglich ist, wird die neue Beschilderung die Durchlässigkeit der Straße für Fußgänger und Radfahrer kennzeichnen. Die Kösener Straße zählt künftig zum Schulweg zahlreicher Schüler der neuen Comenius-Grundschule.

 

  • In den von der Klagenfurter Straße wegführenden Stichwegen werden die Sackgassenschilder dagegen gänzlich entfernt, da deren Undurchlässigkeit aufgrund der eingebauten Poller auch so erkennbar ist. Diese werden aber, wie auch an anderer Stelle im Stadtgebiet, mit retroreflektierenden Banderolen versehen, um Unfallgefahren für Radfahrer vorzubeugen.  

 

  • In der Adolf-Dechert-Straße wird die Radwegebenutzungspflicht in Richtung Berliner Straße aus verkehrsdynamischen Gründen aufgehoben. Künftig haben Radfahrer, die vom Louise-Henriette-Steg kommen, die Wahl, ob sie den außerhalb der Fahrlinie liegenden linken Radweg nutzen oder auf direktem Weg auf der Fahrbahn weiterradeln wollen.

 

Vertagt dagegen wurde die Aufhebung der Benutzungspflicht im Zuge des Kreisverkehrs vor dem Louise-Henriette-Gymnasium. Aufgrund der Radwegeführung nutzen bereits jetzt schon immer mehr Radfahrer die Kreisfahrbahn, da es sich hier nicht nur wesentlich zügiger, sondern erwiesenermaßen auch sicherer fahren lässt. Der Verlauf der Bundesstraße 273 an dieser Stelle macht es jedoch erforderlich, auch den Landesbetrieb Straßenwesen einzubeziehen. Damit gleiche Verkehrsbedingungen wie am Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße herrschen, müssten die Verkehrsinseln für die Markierung von Fußgängerüberwegen, den sogenannten Zebrastreifen, auf vier Metern aufgeweitet werden.

 

Die Ergebnisse der diesjährigen Radverkehrsschauen sind im Einzelnen hier nachzulesen: https://www.oranienburg.de/news/index.php?rubrik=1&news=337348&typ=1

 

Wie bei der ersten Radverkehrsschau 2016 beschlossen, wurden bereits die Fahrbahnmarkierungen in der Lehnitzstraße sowie am Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße verbessert. Auch das abhanden gekommene Vorfahrt- Gewähren-Zeichen für Radfahrer auf Höhe der Einmündung der Willy-Brandt-Straße in die Lehnitzstraße ist zwischenzeitlich montiert worden.       

 

[Unsere Radverkehrsseite]

Foto zu Meldung: Radverkehrsschau: Weitere Einbahnstraße wird für Radler geöffnet

Alte Schlossplatzlinde muss gefällt werden

(18.08.2016)

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, hat ein erfahrener Baumgutachter bei der Lindengruppe auf dem Schlossplatz einen dringenden Handlungsbedarf festgestellt: Eine der vier Linden (unmittelbar an der Parkstraße) wird aus Sicherheitsgründen am Mittwoch, 24. August 2016, gefällt. Bei den anderen drei Bäumen werden die Kronen um zwei bis sechs Meter eingekürzt.

 

»Wir bedauern außerordentlich, dass die Fällung einer der Linden unvermeidlich ist. Gerne hätten wir das vermieden, weil die Gruppe der großen alten Linden dem Schlossplatz ein besonderes Flair verleiht. Da aber zu befürchten ist, dass die Linde Menschen in Gefahr bringt, wäre es unverantwortlich, nicht zu handeln«, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Im kommenden Frühjahr wird die Linde in dem Ensemble durch einen jungen Baum ersetzt werden.

 

Ende April wurde bei der Verkehrssicherheitskontrolle durch den externen Sachverständigen festgestellt, dass die Linde nicht zu halten ist. Mehrere Faktoren führten zu dieser Einschätzung: Unter anderem habe der alte Baum mittlerweile eine geringere Vitalität, was der Experte u.a. am verhältnismäßig kleinem Laub erkennt, ebenso daran, dass er wenig austreibt und eine insgesamt lichte Krone hat. Die beiden Hauptkronenteile wurden bereits mit einer Seilsicherung verbunden, damit sie sich im Falle von außergewöhnlichen Belastungen z. B. während eines Sturmes gegenseitig sichern – um den Baum möglichst lange zu erhalten. Bei der aktuellen eingehenden Baumuntersuchung wurden eigens Klopfproben, Schalluntersuchungen, aber auch ein Zugversuch gemacht. Im Kronenansatz fand der Experte ausgefaulte Schnittstellen von Ästen, die bereits vor Jahrzehnten entfernt wurden. Außerdem hat er einen Hohlklang vom Stammfuß bis 2,50 Meter Höhe festgestellt – was darauf hindeutet, dass der Baum entweder hohl ist oder die Holzzersetzung im Stamm begonnen hat. Die notwendige kurzfristige Fällung wurde bereits mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

 

Foto zu Meldung: Alte Schlossplatzlinde muss gefällt werden

Hinweis der Stadtwerke: Keine Inspektionen des EBO an privaten Schmutzwasseranlagen

(16.08.2016)

 

Die Pressestelle der Stadtwerke Oranienburg (SWO) teilte am 15. August 2016 mit:

 

In Oranienburg ist derzeit ein Unternehmen unterwegs, das Inspektionsarbeiten an der haustechnischen Schmutzwasseranlage auf Privatgrundstücken durchführt.

 

Wir möchten deutlich machen, dass es sich in keinem Fall um den Entwässerungsbetrieb Oranienburg (EBO) bzw. ein von uns beauftragtes Unternehmen handelt. Wir begehen zu keiner Zeit Privatgrundstücke!

 

Die Stadtwerke Oranienburg GmbH als Betriebsführer des Entwässerungsbetriebes der Stadt Oranienburg (EBO) ist für die Abwasserbeseitigung zuständig. Dies umfasst unter anderem den Betrieb der öffentlichen Kanäle sowie der öffentlichen und der privaten Grundstücksanschlussleitungen von der Sammelleitung in der Straße bis zur ersten Revisionsmöglichkeit auf dem Grundstück. Für die haustechnische Schmutzwasseranlage von der ersten Revisionsmöglichkeit (Übergabeschacht) bis zum bzw. im Gebäude ist ausschließlich der Eigentümer zuständig.


Privatgrundstücke werden bei der Durchführung der Arbeiten gar nicht oder nur mit Genehmigung des Eigentümers betreten.

 

 

Stadtwerke Oranienburg GmbH
Pressekontakt Frau Juliane Beyer
Telefon (03301)  608-640
E-Mail  presse@sw-or.de

 

 

[Stadtwerke Oranienburg]

»Integration durch Beschäftigung« – Informationen für Oberhavel

(08.08.2016)

Es gibt viele Gründe dafür, dass es sich lohnt im Wettbewerb um Fachkräfte und Auszubildende auch die Potenziale von geflüchteten Menschen in den Blick zu nehmen. Ebenso häufig lassen Unklarheiten über die Bleibeperspektive oder die geltenden rechtlichen Regelungen zur Beschäftigung – insbesondere hinsichtlich der nicht ganz problemlosen Beurteilung der im Ausland erworbenen Qualifikationen – einen nicht unerheblichen Teil der Unternehmen zögern, einen genauen Blick zu wagen. Dies ist eine Hürde, die die Unternehmen allein nicht überwinden können.

 

Um hierbei Hilfestellung zu leisten, hat die Arbeitsgruppe Fachkräftesicherung Oberhavel den Flyer »Potenziale nutzen – Beschäftigung geflüchteter Menschen« herausgegeben. Dieser kleine Leitfaden enthält neben nützlichen Hinweisen und Links die relevanten Kontakte in Oberhavel, die interessierten Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern mit fachkundigem Rat unter die Arme greifen.

 

[Flyer »Potenziale nutzen – Beschäftigung geflüchteter Menschen«]

Systematische Kampfmittelsuche in Zeller Straße ab 08. August

(05.08.2016)

Der Bereich zwischen Walther-Bothe-Straße und Einmündung Zeller Straße wird in Höhe der Hausnummer 14 in der Zeller Straße nach eventuellen Anomalien untersucht. Die Maßnahme beginnt am 08.08.2016 und findet im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche statt.

 

Es wird abschnittsweise eine halbseitige Straßensperrung eingerichtet. Geringfügige Behinderungen und Einschränkungen für die Anwohner können nicht ausgeschlossen werden.

 

Die Kampfmittelsuche wird voraussichtlich bis Ende September andauern.

Foto zu Meldung: Systematische Kampfmittelsuche in Zeller Straße ab 08. August

Bauarbeiten in der Walther-Bothe-Straße

(04.08.2016)

Vom 8. bis 12. August wird der Straßenraum der Walther-Bothe-Straße im Abschnitt zwischen Berliner Straße und der Kitzbüheler Straße erneuert.

 

Die benannte Verkehrsfläche wird im Dünn-Schicht-Kalteinbau saniert. Diese erfolgt unter Vollsperrung für maximal einen Tag, voraussichtlich am 08. August 2016. Je nach Wetterlage kann sich der Tag der Vollsperrung verschieben.

Während der gesamten Bauzeit ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Halteverbots-Schilder gelten bis zum Ende der Baumaßnahme. Fahrzeuge sind außerhalb des Baubereichs abzustellen, um eventuelle Beschädigungen zu vermeiden, dies gilt auch für die angrenzenden Parkflächen.

 

Der Auftrag der Stadt sollte bereits zum Ende der Sommerferien 2015 abgeschlossen sein, konnte aber durch einen technischen Defekt und durch den Schulbeginn mit der Aufnahme der Schulbuslinie, nicht ausgeführt werden.

 

[Verkehrszeichenplan Walther-Bothe-Straße als PDF-Datei]

Foto zu Meldung: Bauarbeiten in der Walther-Bothe-Straße

Bombenentschärfung »Am Alten Hafen 25« erfolgreich!

(03.08.2016)

+++ BOMBE »AM ALTEN HAFEN 25« ERFOLGREICH ENTSCHÄRFT +++

 

In Lehnitz »Am Alten Hafen 25« ist am Mittwoch, 3. August 2016, eine 500-Kilogramm-Bombe amerikanischen Typs mit chemischem Langzeitzünder entschärft worden. Auf dem Gebiet »Am Alten Hafen 13« gibt es zwei weitere Verdachtspunkte. Es handelte sich um die 196. Bomben-Neutralisierung nach der »Wende« 1990.

 

Um 14.59 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) Entwarnung geben: Experten haben die 500 Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart mit chemischem Langzeitzünder auf dem Grundstück „Am Alten Hafen 25“ in Lehnitz erfolgreich entschärfen können. Um 15.30 Uhr ertönte die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird – die rund 4 000 Anwohner konnten zurück in Ihre Häuser und Wohnungen.

 

„Die senkrechte Lage der Bombe und der schlechte Zustand mit bis zu 20 cm starker Anhaftung am Zünder stellten uns vor eine besondere Herausforderung. Dennoch verlief die Entschärfung ohne große Probleme und wir sind alle sehr glücklich über diesen Verlauf“, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang. Seit den frühen Morgenstunden war sein Team vor Ort, gegen 11 Uhr begann die eigentliche Entschärfung, bei der der chemische Langzeitzünder mit einem Wasserschneidgerät entfernt wurde. Zuvor kam ein speziell entwickeltes Reinigungsgerät zum Einsatz, welches mit Hilfe eines Wasserstrahls die Anhaftungen von der Bombe löste.

 

Auch der Bürgermeister Hans Joachim Laesicke bedanke sich bei den Experten des  KMBD: „Wir sind froh, dass es nicht zu einer Sprengung kam und bedanken uns sehr herzlich bei Ihnen. Unsere Stadt wurde heute wieder ein wenig sicherer gemacht.“ Ein großer Dank gelte auch den Einsatzkräften im Hintergrund: Insgesamt waren 148 Helferinnen und Helfer vor Ort – u.a. Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz. Von der Evakuierung waren vier Kitas, eine Grundschule mit Hort, ein Seniorenheim und der Eltern-Kind-Treff (EKT) betroffen. Gleich in der Nähe, „Am Alten Hafen 13“, gibt es zwei weitere Verdachtspunkte, eine genauere Aussage ist für Mitte Oktober vorgesehen.

Foto zu Meldung: Bombenentschärfung »Am Alten Hafen 25« erfolgreich!

Aktualisiert: Anomalie am Alten Hafen 25 in Lehnitz – Am 2. August wird Aussage erwartet

(29.07.2016)

Der Zeitplan für die Abklärung einer Anomalie auf dem Grundstück  »Am Alten Hafen 25« steht: Am Dienstag, 02.08.2016, informiert der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) die Stadt Oranienburg im Laufe des Tages über die Art des gefundenen metallischen Gegenstandes auf dem Grundstück und gegebenenfalls zum Zünder.

 

Sollte es sich um einen Bombenkörper handeln, wird sofort (also bereits am Dienstag, 02.08.2016) der gefährdete Bereich im Radius von ca. 100 Meter um die Fundstelle gesperrt. In diesem Bereich befinden sich zahlreiche Wohngrundstücke, außerdem muss dann die Lehnitzstraße zwischen Havelbrücke und Havelkorso komplett gesperrt werden. Die Bewohner wurden bereits informiert. Auch die Wasserwege sind betroffen und müssten dann an beiden Tagen teilweise gesperrt werden. Hierzu gehören die Havel, der Oder-Havel-Kanal und Teile des Lehnitzsees. Wobei am 02. August innerhalb des 100 Meter Sperrkreises nur der Oder-Havel-Kanal nicht befahrbar ist.

 

Die Agentur für Arbeit liegt außerhalb des Sperrkreises (neue Grafik Sperrkreis) und kann kontaktiert werden. Zur Verdeutlichung wurde die Grenze des Sperrkreises in diesem Bereich auf die andere Straßenseite der Stralsunder Straße verlegt. Die Parkplätze an der Dr.-Heinrich-Byk-Straße liegen jedoch im Sperrkreis.

 

Eine mögliche Entschärfung ist für Mittwoch, 03.08.2016, geplant. In diesem Fall wird ab 8 Uhr ein Sperrkreis von ca. 1.000 Metern eingerichtet. In diesem Bereich sind knapp 4.000 Personen gemeldet. Auch befinden sich die Kita »Falkennest«, die Kita »Friedrich Fröbel«, die Kita »Kleine Fische« und die Kita Lehnitz sowie der Eltern-Kind-Treff (EKT) und die Grundschule »Friedrich Wolf« mit dortigem Hort im Sperrkreis. Auswirkungen wird es auch auf den Schienenverkehr geben, da der S-Bahnhof Lehnitz und die Gleise zum Bahnhof in Oranienburg betroffen sind. Der S-Bahn-Verkehr würde somit ab 8 Uhr eingestellt werden, bis ungefähr 11 Uhr fahren die Regionalzüge ohne Halt in Oranienburg. Danach wird auch der Regional- und Fernverkehr eingestellt.

Läuft die Bomenneutralisierung nach Plan, könnte gegen 15.30 Uhr die Aufhebung erfolgen. Mit dem Ertönen der Sirenen dürfen die Personen wieder in ihre Wohnungen und Häuser.

 

Bitte beachten: Der genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden, dass die Sperrung unter Umständen länger dauert, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird oder weil es bei der Kontrolle des Sperrkreises oder der Entschärfung zu Verzögerungen kommt.

 

Weitere Detailinformationen zur geplanten Entschärfung folgen in den kommenden Wochen. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass sich auf dem Grundstück »Am Alten Hafen 13« zwei weitere klärungsbedürftige Anomalien befinden, die nach den dargestellten Abklärungen anstehen. Mögliche Entschärfungen sind im Oktober zu erwarten.

 

[Sperrkreis als PDF-Datei]

[Fahrplan Bus-Shuttle als PDF Datei]

Foto zu Meldung: Aktualisiert: Anomalie am Alten Hafen 25 in Lehnitz – Am 2. August wird Aussage erwartet

Neu: Servicetelefon für Transporte bei Evakuierung

(28.07.2016)

Bei jeder anstehenden Bombenneutralisierung gibt es Menschen, die den Sperrkreis nicht eigenständig verlassen können. Für solche Fälle richtet die Stadt Oranienburg als örtliche Ordnungsbehörde nun ein separates Servicetelefon ein – erstmals anlässlich der Abklärung auf dem Gelände „Am alten Hafen 25“ in Lehnitz am 3. August.

 

Unter der Telefonnummer 03301 / 600 901 können notwendige Transporte angemeldet werden. Das Servicetelefon ist ab sofort täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr, freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und letztmalig am 02.08.2016 von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr für die Annahme von Anmeldungen von Transporten besetzt. Spätere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden.

 

Alle erforderlichen Transporte erfolgen ausschließlich zur Anlaufstelle auf das behindertengerechte Gelände des Oberhavel Bauernmarktes in der Bauernmarkt Chaussee 10 in Schmachtenhagen. Dies betrifft vorwiegend Rollstuhlfahrer sowie Personen, die gesundheitlich stark eingeschränkt sind. Liegendtransporte und Intensivpflegebedürftige werden in der Regel in von der Stadt organisierte Einrichtungen, in denen Betten vorhanden sind, wie zum Beispiel Turnhallen, befördert.

 

Bürgerinnen und Bürger, die oben genannte Anlaufstellen nicht nutzen wollen oder können und zu Verwandten, Freunden oder Bekannten fahren möchten, werden gebeten, dies eigenverantwortlich zu organisieren.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Neu: Servicetelefon für Transporte bei Evakuierung

Neue Markierungen für den Radverkehr schaffen Klarheit

(26.07.2016)

Zum richtigen Verkehrsverhalten von Radfahrern im nördlichen Abschnitt der Lehnitzstraße informierte die Stadt bereits im Stadtmagazin, auch mit Flyern wird darauf hingewiesen. Dennoch kam es in der Vergangenheit oftmals vor, dass Radfahrer auf der falschen Straßenseite in Richtung Lehnitz fuhren. Grund hierfür war offenbar die Annahme, dass der nur einseitig markierte Radstreifen in beide Fahrtrichtungen zu nutzen sei. Hinzu kommt, dass die Autofahrer nur ungern die Fahrbahn mit Radfahrern teilen wollten.

 

Tatsächlich ist die Rechtslage jedoch so, dass nur Radfahrer in Fahrtrichtung Bernauer Straße den Radstreifen nutzen dürfen, während Radfahrer in Fahrtrichtung Lehnitz aufgrund des Rechtsfahrgebots gemeinsam mit dem Autoverkehr die Fahrbahn nutzen müssen. Um hier unmissverständlich Klarheit zu schaffen, wurden jetzt die schon vorhandenen Fahrradpiktogramme auf dem Radstreifen jeweils um einen Richtungspfeil ergänzt. Auch auf der Richtungsfahrbahn wurden Fahrradsymbole aufgebracht. Damit wurde eine von mehreren radverkehrsfördernden Maßnahmen umgesetzt, die im Ergebnis der am 18. Mai 2016 stattgefundenen Radverkehrsschau von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet wurde.

 

Zur Erhöhung der Radverkehrssicherheit wurden darüber hinaus im Nachgang weitere Markierungsarbeiten in Einmündungsbereichen vorgenommen, so zum Beispiel in für den Radverkehr freigegebenen Einbahnstraßen, wie in der Weißen Stadt (Erzberger-, Theodor-Neubauer- und Friedrich-Engels-Straße), in der Dianastraße in Lehnitz sowie im Lindenring. Zudem wurde in der Zufahrt zum Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße ein Fahrradsymbol ergänzt, um Radfahrer vor dem Kreisel auf die Fahrbahn zu lenken.

Foto zu Meldung: Neue Markierungen für den Radverkehr schaffen Klarheit

Verkürzte Bauarbeiten an Friedrichthaler Chaussee

(25.07.2016)

Aufgrund von Straßenbauarbeiten müssen die Friedrichsthaler in den Sommerferien mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Die geplante Deckschichterneuerung beginnt am 01.08 und läuft bis 19.08.2016 – der alte Bauzeitraum war vom 25. Juli bis 25. August 2016 geplant. Das heißt die Straßenerneuerungsarbeiten verkürzen sich um 14 Tage. 

 

Grund für die notwendige Baumaßnahme sind die maroden Straßenbedingungen, wie Risse, Schlaglöcher und Unebenheiten, die mit einer dünnen Asphaltschicht auf der Friedrichsthaler Straße unter abschnittsweise halbseitiger Sperrung erneuert wird.

 

Die Deckschicht in der Friedrichsthaler Chaussee im Bereich vom zweiten nördlichen Bahnübergang bis Höhe Sportplatz Friedrichsthal wird vom 03.08. bis 05.08. unter Vollsperrung erneuert.

 

Für die restliche Bauzeit gilt die Einbahnstraßenregelung auf der Friedrichsthaler Chaussee in Richtung Friedrichsthal und aus Friedrichsthal in Richtung Oranienburg über den Oranienburger Weg (Glashütte). Die Umleitungsstrecke wurde dauerhaft befestigt, hierfür wurden die abgefrästen Reste des alten Fahrbahnbelags der André-Pican-Straße in das Straßenbett eingefüllt und planiert sowie mit Bitumen und Split befestigt. 

 

Die Bauarbeiten werden im Auftrag der Stadt ausgeführt.

[Umleitungsschema Einbahnstraßenregelung als PDF-Datei]

[Umleitungsschema Vollsperrung als PDF-Datei]

[Baustellen-Infos der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Verkürzte Bauarbeiten an Friedrichthaler Chaussee

Stadtbibliothek gedenkt jüdischer Bibliotheksbenutzer und Autoren

(19.07.2016)

Am 2.8.1941 erging eine Bekanntmachung des Präsidenten der „deutschen Reichsschrifttumskammer“, Hanns Johst, die besagte, dass „Juden keine allgemeinen Leihbüchereien mehr benutzen“ dürfen.  Besagter Johst, selbst Schriftsteller, hatte es sich zudem zur Aufgabe gemacht, das deutsche Schrifttum von allen „artfremden und volksschädlichen“ Schriftstellern zu säubern. Von Autoren wie Stefan Zweig, Lion Feuchtwanger, Kurt Tucholsky, Franz Kafka, Heinrich Heine, Karl Kraus, Alfred Döblin, Joseph Roth, Friedrich Wolf, Hannah Arendt, Mascha Kaleko, Nelly Sachs, Arnold Zweig und Anna Seghers. Nichtsdestotrotz haben sich vor 75 Jahren die Bibliothekare auf „Judenauktionen“ die gut sortierten Bibliotheken ihrer deportierten Mitbürger einverleibt.

 

Anlässlich dieser so schrecklichen und unmenschlichen Vorkommnisse, wird die Oranienburger Stadtbibliothek am Dienstag, den 2.8., um 18:30 Uhr, eine Lesung und eine Ausstellung anbieten, zu der jeder Interessierte herzlich eingeladen ist. Der Historiker Hans Biereigel wird aus seinen Studien zur Geschichte der Juden in Oranienburg und darüber hinaus sprechen.

 

Um Anmeldung wird gebeten unter (03301) 8660 oder stadtbibliothek@oranienburg.de.

 

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Bücherwürmer aufgepasst: Ferienprogramm in der Stadtbibliothek

(09.07.2016)

Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Stadtbibliothek hat ein unterhaltsames Ferienprogramm zu bieten: Am 21. Juli startet der Sommerleseclub 2016 mit neuem Lesestoff für alle Bücherwürmer der 4. bis 6. Klassen. Sie können sich ab diesem Tag in der Stadtbibliothek dafür anmelden.

 

250 neue Bücher, von Kriminalromanen über Fantasy bis hin zu Geschichten rund um Liebe und Freundschaft, warten auf die Ferienkinder. Jedes Mitglied des Sommerleseclubs liest dann in den Ferien mindestens drei Bücher und erzählt in der Bibliothek von seinen Leseabenteuern. Für jedes gelesene Buch gibt es einen Stempel in das Leselogbuch und ab drei gelesenen Büchern gibt es ein Zertifikat, welches auch auf dem Zeugnis vermerkt werden kann. Bis zum 10. September 2016 sollten die Leselogbücher abgegeben werden und am 16. September startet ab 18 Uhr die SLC-Abschlussparty mit Zertifikatsübergabe, zu der das Team der Stadtbibliothek alle Leseclubmitglieder herzlich einlädt.

 

Neben dem Sommerleseclub hat die Stadtbibliothek für alle Ferienkinder noch mehr im Angebot, wie das Thema Dinosaurier. Hier wird nicht nur neben den spannenden Fakten die Welt der Dinosaurier entdeckt, sondern auch kreativ gewerkelt. An folgenden Tagen können die Ferienkinder in die Zeit vor mehr als 200 Millionen Jahren eintauchen:

 

Montag, 25.07.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 29.07.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 05.08.2016, 9:00 Uhr

Donnerstag, 11.08.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 12.08.2016, 9:00 Uhr


Für alle Kinder, die neue Gesellschaftsspiele entdecken wollen, stellt das Team der Bibliothek an folgenden Tagen die neuesten Highlights vor. Natürlich darf sofort losgelegt werden!

 

Donnerstag, 18.08.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 19.08.2016, 9:00 Uhr

Donnerstag, 25.08.2016, 9:00 Uhr

Donnerstag, 01.09.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 02.09.2016, 9:00 Uhr

 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter der Rufnummer 03301/600 8660, per E-Mail unter kinderbibliothek@oranienburg.de oder direkt in der Bibliothek, Schlossplatz 2, 16515 Oranienburg.

 

[Stadtbibliothek Oranienburg]

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Flagge gezeigt: Bürgermeister für den Frieden

(08.07.2016)

Die Flagge des weltweiten Bündnisses der »Mayors for Peace« (Bürgermeister für den Frieden) hisste Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke als deren Mitglied am Freitag bereits zum fünften Mal vor dem Schloss – als sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

 

Die »Bürgermeister für den Frieden« appellieren mit der jährlichen Flaggenhissung an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen! Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage sprechen sich 93 Prozent der Bundesbürger für ein völkerrechtliches Verbot der Atomwaffen aus, weitere 85 Prozent der befragten Erwachsenen befürworten zudem einen Abzug der auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen der USA.

 

Hans-Joachim Laesicke erklärte dazu: »Wir, die Bürgermeister für den Frieden, sind sehr besorgt, dass immer noch rund 16.000 Atomsprengköpfe das Leben auf der Welt bedrohen. Einer Welt, die zunehmend von zahllosen gewalttätigen Konflikten, kriegerischen Auseinandersetzungen und Terrorismus geprägt ist. Einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint. Vor dem Hintergrund der geplanten Stationierung neuer, technisch aufgerüsteter Atomwaffen in Europa ist es daher umso wichtiger, an diesem Tag auf das Ziel einer atomwaffenfreien Welt hinzuweisen und deutlich Flagge zu zeigen!«

 

[Deutschsprachige Website der »Mayors for Peace«]

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Dritter Bombenblindgänger in der Lehnitzstraße entschärft

(30.06.2016)

In der Lehnitzstraße 73 ist am Donnerstag, 30. Juni 2016, die nächste 250-Kilogramm-Bombe amerikanischen Typs mit chemischem Langzeitzünder entschärft worden – die mittlerweile dritte auf dem Gelände, drei weitere werden dort noch vermutet. Es handelte sich um die 195. Bomben-Neutralisierung nach der »Wende« 1990.

 

Um 14 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) Entwarnung geben: Experten haben die Bombe auf dem Grundstück im Oranienburger Gewerbegebiet erfolgreich entschärfen können. Um 14.30 Uhr ertönte die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird – und 12 000 Oranienburgerinnen und Oranienburger konnten zurück in ihre Wohnungen.

 

»Die Entschärfung lief ohne Probleme, nur die senkrechte Lage der Bombe war schwierig, da wir uns für den Einsatz des Wasserschneidgeräts unter die Bombe graben mussten, bis in sieben Meter Tiefe«, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang. Seit den frühen Morgenstunden war sein Team vor Ort, ca. 13 Uhr begann die eigentliche Entschärfung, bei welcher der chemische Langzeitzünder mit einem Wasserschneidgerät entfernt wurde.

 

Zum Einsatz kam zuvor auch ein neu entwickeltes Reinigungsgerät, das mit Hilfe eines Wasserstrahls Anhaftungen von der Bombe löst. Wie bei den letzten beiden Entschärfungen auf dem Gelände trugen die Männer des KMBD während der Arbeiten in der Grube Schutzanzüge und Mundschutz, da auf dem Grundstück Altlasten festgestellt wurden.

 

»Wir sind Ihnen von Herzen dankbar, dass Sie Oranienburg erneut ein wenig sicherer gemacht haben und dass es nicht zu einer Sprengung kam«, bedankte sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke im Namen der Einwohnerschaft bei den Experten vom KMBD. Ein großer Dank gelte auch den Einsatzkräften im Hintergrund: Insgesamt waren knapp 250 Helferinnen und Helfer vor Ort – u.a. Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz. Das Krankenhaus und ein Seniorenpflegeheim mussten evakuiert werden. Mehr als 50 Krankentransporter aus verschiedenen brandenburgischen Landkreisen waren seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Die Kosten für die Stadt werden sich wahrscheinlich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

 

Die nächste Bombenentschärfung steht möglicherweise schon am 7. Juli wieder an: Im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche wurde auf dem Grundstück Erfurter Str. 7a eine Anomalie festgestellt. Schon ab Montag, 4. Juli, wird der Fundort näher untersucht, am Mittwoch, 6. Juli, erwarten wir eine präzise Aussage zum metallischen Gegenstand. Sollten tatsächlich wesentliche Teile einer Bombe mit chemischem Langzeitzünder festgestellt werden, findet am Donnerstag, 7. Juli, eine mögliche Entschärfung statt. Lautsprecheransagen werden dann am Mittwochabend darauf hinweisen.

 

Vom Sperrkreis mit einem Radius von ca. 700 Metern wären ca. 5.000 Menschen betroffen, die diesen zu 8 Uhr verlassen müssten. Außer der Schule St. Johannesberg, die an diesem Tag evakuiert werden müsste, sind weder Schulen noch Kindertagesstätten in der Stadt betroffen. Die Bahnhöfe können weiter genutzt werden. Auch das Oranienburger Krankenhaus muss ausnahmsweise nicht evakuiert werden. Die Aufhebung der Sperrung könnte frühestens gegen 15 Uhr erfolgen. [Mehr erfahren]

 

 

 


ALLE INFORMATIONEN IM ÜBERBLICK


 

 

SPERRKREIS

 

Im 1.000-Meter-Sperrkreis sind ca. 12.000 Personen gemeldet. Betroffen sind wieder sieben Kitas und Horte, fünf Schulen, das Krankenhaus, die Seniorenresidenz Domino World und die Bahnhöfe Oranienburg und Lehnitz. Weiter unten finden Sie eine Übersicht der betroffenen Einrichtungen.

 

 

ANLAUFSTELLEN FÜR BETROFFENE


Eine Anlaufstelle für Oranienburgerinnen und Oranienburger wird auf dem behindertengerechten Gelände des Oberhavel Bauernmarktes in Schmachtenhagen, Bauernmarkt Chaussee 10, angeboten. Ein Bus-Shuttle wird dorthin fahren. Den Fahrplan können Sie ebenfalls dem Anhang entnehmen. Zudem befindet sich vor dem Haupteingang des Oberhavel Bauernmarktes eine Haltestelle der Buslinie 805. Auch das Regine-Hildebrandt-Haus wird wieder geöffnet. Aufgrund der fußläufigen Erreichbarkeit wird jedoch kein separater Busverkehr angeboten.

 

 

BAHNVERKEHR (S-BAHN UND REGIONALBAHNEN)

 

Ab 8 Uhr fahren dann keine S-Bahnzüge mehr von bzw. nach  Oranienburg. Letzter Haltepunkt ist Birkenwerder.

Zwischen Oranienburg und Birkenwerder wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Die Busse werden im 20-Minuten-Takt verkehren. Der Bahnhof Borgsdorf wird wie bei den letzten Entschärfungen nur vom Bahnhof Birkenwerder angefahren. Der Bahnhof Lehnitz wird nicht angefahren, da dieser im Sperrkreis liegt.

Im Anhang finden Sie die geplanten Abfahrtzeiten des SEV.

 

Weitere Auskünfte finden Sie auf den Seiten der Bahngesellschaften:

 

 

SERVICE-TELEFONE FÜR BETROFFENE

 

Die Stadt Oranienburg richtet am 29. Juni ab 9 Uhr sowie am 30. Juni ab 7 Uhr wieder ein Bürgerservice-Telefon ein. Unter der Telefonnummer (03301) 600 900 werden alle Fragen zur möglichen Bombenentschärfung beantwortet. Pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, setzen sich bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter (03301) 600 698 in Verbindung!

 

 

VOM SPERRKREIS BETROFFENE EINRICHTUNGEN

 

Betroffene Kindertagesstätten und Schulen:

 

  • Kita Falkennest
  • Kita Friedrich Fröbel
  • Evangelische Kita Kleine Fische
  • Kita Butzelhausen
  • Kita Lehnitz
  • Hort Havelschule
  • Kita Stadtmusikanten
  • Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum
  • Torhorst-Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe 
  • Grundschule Havelschule
  • Gymnasium Friedlieb Ferdinand Runge
  • Schule St. Johannesberg

 

Ebenfalls im Sperrkreis befinden sich Einrichtungen wie das Landratsamt, das Amtsgericht, das Arbeitsamt und das Schwimmbad und Erholungscenter TURM ErlebnisCity. Betroffen sind auch städtische Einrichtungen: Bürgerzentrum und Eltern-Kind-Treff bleiben ebenfalls geschlossen.

 

 

HINTERGRUND DER MASSNAHME

 

Im Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße 73 sind sechs klärungsbedürftige Anomalien gefunden worden und bereits mittels UltraTEM-Verfahren geprüft. Es handelt sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger. Zwei davon wurden unlängst entschärft, der erste Blindgänger Ende Februar, der zweite Mitte April.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer >> Informationsseite Kampfmittelsuche.

 

 

Bitte beachten: Der oben genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann sich die Dauer der Sperrung ausdehnen, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird. Verzögerungen bei der Kontrolle des Sperrkreises oder während der Entschärfung sind ebenfalls möglich.

 

 

[Fahrplan Bus-Shuttle (PDF-Datei) im Falle einer Bombenentschärfung am 30.06.2016]

[Abfahrtszeiten Schienenersatzverkehr (SEV) als PDF-Datei]

[Der Sperrkreis als JPEG-Datei]

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

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18. Jugendcup des OHC: 64 Mannschaften gaben alles!

(27.06.2016)

2 Turniertage, 6 Oranienburger Grundschul-AGs, 22 Vereine, 64 Mannschaften, 124 Spiele, über 800 Teilnehmer – so liest sich die beeindruckende Statistik des 18. Jugendcups des Oranienburger HC um die Pokale des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg.

 

Das mittlerweile zur Tradition gewordene Rasenturnier auf dem Fußball-Gelände des Oranienburger FC war wieder Magnet für zahlreiche handballbegeisterte Kinder und Jugendliche jeden Alters.

 

Im großen Gewimmel gab es neben ersten Anfängen im Umgang mit dem Ball auch schon größere Könnerschaft zu bewundern.

 

Die 19. Wiederauflage im nächsten Jahr ist garantiert.

 

 


Die Ergebnisse

(externe Links – PDF-Dateien)

 

Gesamtergebnisse

Gesamtplan

 

Ergebnisse vom Sonnabend, den 25.06.2016
Aw - Bm - Bw - Cm - Cw

 

Ergebnisse vom Sonntag, den 26.06.2016
Dw - Dm - Ew - Em - Minis - Grundschulcup

 

 

[Die Ergebnisse des 18. OHC-Jugendcup (externer Link)]

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Umfassende Geh- und Radwegsanierungen in Oranienburg

(27.06.2016)

Die Stadt Oranienburg erneuert im Sommer verschiedene Rad- und Gehwege im Stadtgebiet. Dabei wird jeweils der Unterbau und Oberbau saniert, teilweise werden die Tiefborde neu gesetzt. Während der Bauarbeiten wird es zu Behinderungen für Fußgänger und Radfahrer  kommen, die veränderte Fußgänger- und Radfahrerführung wird in jedem Abschnitt entsprechend ausgeschildert. Über 300.000 Euro investiert die Stadt in die Baumaßnahmen.

 

Hier die Maßnahmen im Einzelnen:

 

In der Klagenfurter Straße werden zwischen der Walter-Bothe-Straße und dem Zugang  Stadtwerke vom 21.06.2016 bis voraussichtlich 08.07.2016 die Gehwege erneuert. Die Gesamtlänge der Ausbaustrecke beträgt etwa 50 Meter.

 

In der Walter-Bothe-Straße wird auf etwa 690 Metern in zwei Etappen der Geh- und Radweg saniert. Während des ersten nördlichen Bauabschnitts gibt es vom 27.06.2016 bis 11.07.2016 in Höhe Zeller Straße bis Emil-Polesky-Straße eine Vollsperrung des Geh- und Radwegs. Vom 11.07.2016 bis 12.08.2016 ist der südliche Teil in Höhe Zellerstraße bis Kitzbüheler Straße betroffen.

Bei den betroffenen Abschnitten handelt es sich um Schulwege zur Havelschule Grundschule in der Albert-Buchmann-Straße und zur Torhorst Gesamtschule in der Walter-Bothe-Straße. Um die Oberflächenbefestigung durchgängig mit Betonsteinpflaster

zu erneuern, wird jeweils eine Gehwegwegseite gesperrt.

 

Der Geh- und Radweg in der Emil-Polesky-Straße wird auf 105 Metern zwischen den Häusern mit der Hausnummer zwei und zwölf saniert. Die Maßnahme beginnt am 04.07.2016 und endet voraussichtlich am 29.07.2016.

 

Auch in der Chausseestraße, zwischen Dr.-Kurt-Scharf-Straße und Clara-Zetkin-Straße wird unter Sperrung des einseitigen Geh- und Radwegs auf etwa 660 Metern die Tragschicht und der Oberbau mit Betonsteinpflaster erneuert. Der stark frequentierte Gehweg ist der Schulweg für die Schülerinnen und Schüler der Jean-Clermont-Schule sowie der Grundschule Sachsenhausen in der Friedrichstraße. Die Arbeiten beginnen am 25.07.2016 und werden voraussichtlich am 02.09.2016 beendet.

 

[Fahrradfreundliches Oranienburg (Radverkehrsseite)]

Foto zu Meldung: Umfassende Geh- und Radwegsanierungen in Oranienburg

Kampfmittelsuche in der Waldstraße ab 13. Juni

(10.06.2016)

In der Waldstraße beginnt die systematische Kampfmittelsuche. Der erste Teilabschnitt zwischen der Greifswalder Straße und der Straße der Einheit wird ab Montag, 13.06.2016, auf vorhandene Kampfmittel untersucht. Die Dauer der Maßnahme wird sich voraussichtlich bis Ende Juli 2016 erstrecken und unter abschnittsweiser halbseitiger Sperrung der Gehwege durchgeführt.  Der erste Abschnitt wird mittels Bohrlochradar untersucht, um die Schwarzdecke so wenig wie nötig zu beschädigen. 

 

Ab 20.06.2016 wird der zweite Teilabschnitt zwischen Strelitzer Straße/Rosenweg und der Greifswalder Straße mittels Bohrlochsondierung auf vorhandene Kampfmittel untersucht. Durch die notwendige abschnittsweise halbseitige Straßensperrung, kann es vorübergehend zu Verkehrseinschränkungen kommen. Die Straße ist unabhängig davon durchgängig befahrbar. Die Zufahrt zu den Grundstücken wird für die Anwohner gewährleistet, jedoch können geringfügige Behinderungen und Einschränkungen nicht ausgeschlossen werden.

 

Die zeitversetzte Kampfmittelsuche erfolgt in Verbindung mit der Erneuerung von Gas-, Wasser- und Elektroleitungen der Stadtwerke. Voraussichtlich werden ab Anfang Juli die Stadtwerke mit der Auswechslung der Trinkwasserleitungen auf der gesamten Länge der Waldstraße, mit der Elektrokabelauswechslung im Bereich Greifswalder Straße bis zur Straße der Einheit und der Auswechslung der Gasleitung im Bereich Greifswalder Straße bis Bahndamm, beginnen. Die Arbeiten sollen im September 2016 beendet sein.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

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Partner aus Vught schenken Oranienburg eine Königslinde

(06.06.2016)

Am Sonntag, 5. Juni, pflanzte Oranienburgs Bürgermeister gemeinsam mit den Gästen der niederländischen Partnergemeinde Vught im Gartenzimmer »Herkunft« im Schlosspark eine neue Königslinde. Der Baum ist ein Geschenk unserer niederländischen Freunde zum Stadtjubiläum.

 

Die Königslinde (Tilia Europaea „Pallida“) wurde erstmals anlässlich der Thronbesteigung von Prinzessin Wilhelmina am 6. September 1898 in den Niederlanden gepflanzt – seitdem ist dies Tradition zu jedem Thronwechsel.

 

Bei der Thronbesteigung von König Willem-Alexander in 2013 wurde in jeder niederländischen Gemeinde eine »Königslinde« gepflanzt. Es handelt sich somit um ein besonderes Geschenk.

 

Die erste Königslinde pflanzte der Vughter Bürgermeister Roderick van de Mortel 2009 am Schlosshafen anlässlich der Landesgartenschau, das zweite Exemplar wird nun im Gartenzimmer »Herkunft« wachsen.

 

Die Baumpflanzung war Teil des offiziellen Programms, das die Stadt Oranienburg zur 800-Jahr-Feier für ihre vier Partnerstädte Vught, Bagnolet, Mělník und Hamm zusammengestellt hat.

 

»Es ist eine Freude, dass alle befreundeten Städte zu uns kommen, um mit uns gemeinsam das stolze Jubiläum Oranienburgs zu feiern«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Unter anderem waren die Städtepartner auch beim historischen Festumzug zuvorderst dabei sein.

 

 

Bild: An der Baumpflanzung und der Einweihung einer Tafel nahmen u.a. Martin van Esch (Leiter des Orchesters »Harmonie Kunst & Vriendschap« aus Vught), Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, Saskia Heijboer (Beigeordnete der Gemeinde Vught) und Peter Pennings (Vize-Bürgermeister von Vught) teil. Nicht auf dem Bild: Fons Potters (Beigerodneter der Gemeinde Vught).

 

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Radverkehrsschau: Weitere Verbesserungen für Radfahrer in Sicht

(19.05.2016)

Oranienburger Radfahrer können sich freuen: Auch in diesem Jahr wird es für sie zahlreiche Erleichterungen im Alltag auf dem Rad geben. Dies ist das Ergebnis der diesjährigen traditionellen Radverkehrsschau, bei der die Stadt gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, der Polizei und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) eine Vielzahl von Schwachstellen und Gefahrenpunkten, aber auch Verbesserungsmöglichkeiten im Oranienburger Radverkehrsnetz begutachtet hat.

 

Im Fokus standen bei der Schau per Rad am 18. Mai keine klassischen Radwege- oder Straßenumbaumaßnahmen, sondern in erster Linie kleinteilige Lösungen, die sich kurzfristig und kostengünstig umsetzen lassen und die trotzdem dazu beitragen, dass Radfahren in der Stadt noch komfortabler wird.

 

Hierzu zählen bspw.  fahrradfreundliche Beschilderungen, wie die „Öffnung“ von Einbahnstraßen und Sackgassen. Zu den mittlerweile 26 geöffneten Einbahnstraßen in Oranienburg, die schon jetzt von Radfahrern legal entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befahren werden können, kommt  in nächster Zeit noch der südliche Abschnitt des Luisenweges (zwischen Park- und Lilienweg)  hinzu. Zusammen mit der Mittelstraße, die derzeit noch fahrradfreundlich ausgebaut wird, werden  dann  bis auf wenige Ausnahmen (z.B. die enge Blutgasse) nahezu alle Einbahnstraßen im Stadtgebiet für Radfahrer freigegeben sein.

 

Damit Ortsunkundigen signalisiert wird, dass es am Ende der Sackgasse für Radfahrer weitergeht, werden weitere alte Sackgassenschilder gegen die neue „durchlässige“ Variante ausgetauscht. Dies betrifft bspw. die Straße Zum Schlosshafen oder die Rungestraße in Richtung Mühlenfeld.

 

Des Weiteren werden bestehende Unstimmigkeiten bei der straßenverkehrsrechtlichen Beschilderung aufgehoben. So fehlt bspw. am Ende des Radstreifens in der Willy-Brandt-Straße das Vorfahrt-Gewähren-Schild vor der Einmündung in die Lehnitzstraße, die als Landesstraße vorfahrtberechtigt ist. Im nördlichen Lindenring, der ebenfalls von Radfahrern im Zweirichtungsverkehr befahren werden darf, ist dies bereits umgesetzt. Nachträglich auf kreuzende Radfahrer muss im Einmündungsbereich des Mühlendfeldes mit der Berliner Straße hingewiesen werden, denn Radfahrer sind hier legal im Zweirichtungsverkehr unterwegs.

 

Im Ergebnis der Radverkehrsschau werden indes nicht nur zusätzliche Schilder errichtet, sondern auch überflüssige entfernt. So werden bspw. in der Heidestraße  die blauen Fahrradschilder abgebaut, da eine Benutzungspflicht von Radwegen in Tempo 30-Zonen nicht zur Anwendung kommt. Der Radfahrer darf aber weiterhin den baulichen („sonstigen“) Radweg benutzen. 

 

In der nördlichen Lehnitzstraße werden die Fahrradpiktogramme auf dem einseitig markierten Radstreifen mit einem Richtungspfeil ergänzt. Gleichzeitig werden auch auf der Kraftfahrzeugspur Fahrradsymbole aufgebracht, um zu verdeutlichen, dass Radfahrer in Fahrtrichtung  Lehnitz die Fahrbahn und nicht, wie oftmals praktiziert, den linken Radstreifen zu nutzen haben.

 

In Lehnitz wird der nördliche Bordstein im Einmündungsbereich der Lehnitzstraße auf den Birkenwerderweg abgesenkt. An dieser Stelle hatte es bei Dunkelheit mehrere schwere Stürze von Radfahrern gegeben. 

 

Wegen der Vielzahl der Maßnahmen konnten nicht alle vorgesehenen Anlaufpunkte angefahren werden. Dies wird in einer zweiten Runde demnächst nachgeholt. Dann stehen u. a. die Freigabe der Einbahnstraße zum Friedhof an der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße und die  Nachrüstung von Fußgängerampeln mit Radfahrersignalisierung auf dem Programm.  

 

Die Ergebnisse der Befahrung vom 18.05.2016 finden Sie weiter unten zum Herunterladen (PDF-Datei).

 

Auf unserer Seite »Fahrradfreundliche Stadt« – hier sind aktuelle Informationen zum Thema Radverkehr anschaulich dargestellt.

 

[Unsere Seite »Fahrradfreundliche Stadt«]

Uraufführung des Films »Oranienburg – 1990 bis 2015« ausgebucht

(17.05.2016)

Oranienburg hat sich in den vergangenen 25 Jahren sehr positiv entwickelt: Das Schloss und viele Häuser wurden saniert, neue Wege, Straßen und Einrichtungen sind in der Innenstadt entstanden. Aus der eher grau anmutenden Stadt zum Durchfahren ist mittlerweile eine attraktive Stadt zum Wohnen und Arbeiten geworden – und immer mehr auch ein Ziel für Touristen. Die wachsende Einwohnerzahl und die steigenden Besucherzahlen bestätigen diesen Eindruck.

 

Doch wer kann sich noch erinnern, wie Oranienburg vor 25 Jahren aussah? Und wie ist diese Entwicklung eigentlich vonstattengegangen? Der Film »Oranienburg – 1990 bis 2015« möchte darüber Aufschluss geben. Vor zwei Jahren begann Filmemacher Hans-Jürgen Georgi im Auftrag der Stadt damit, einige hundert Stunden Material zu sichten, das in seiner Zeit als Geschäftsführer und Redakteur von OHV-TV entstanden ist. Themen wurden ausgewählt, Texte verfasst, der Film geschnitten und schließlich vertont. Herausgekommen ist ein 53 Minuten langes zeitgeschichtliches Filmdokument der jüngsten Oranienburger Geschichte.

 

Zum 800. Stadtgeburtstag wird der Film in der Festwoche im Oranienburger Kino uraufgeführt: Dienstag, 7. Juni 2016, Beginn um 18.30 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Karten gibt es nicht zu kaufen, die Plätze werden an interessierte Oranienburgerinnen und Oranienburger vergeben – unter anderem über die lokalen Tages- und Wochenzeitungen.

 

 Aufgrund des großen Interesses ist die Uraufführung bereits ausgebucht. Der Film wird im Festjahr jedoch noch einige Male im Filmpalast Oranienburg gezeigt. Termine folgen! 

 

Foto zu Meldung: Uraufführung des Films »Oranienburg – 1990 bis 2015« ausgebucht

Radiokampagne der CGO gewinnt Preis bei der IHK Potsdam

(12.05.2016)

Oranienburgs Geschäftsstraßenmanager Stefan Wiesjahn verfolgt seit Sommer vergangenen Jahres das Ziel, gemeinsam mit den unterschiedlichsten Akteuren die Innenstadt zu beleben und attraktiver zu gestalten. Dabei entstand in Zusammenarbeit mit dem Citygemeinschaft Oranienburg e.V. (CGO) die Idee zu der Radiokampagne »Mittendrin ist unsere erste Wahl«, welche die Innenstadt  sozusagen über die Ohren erlebbar macht und für die attraktiven Geschäfte vor Ort wirbt. Ein kreatives Konzept, das sich durchaus mit anderen messen kann – beim Wettbewerb für Standort- und Werbegemeinschaften der IHK Potsdam wurde dieses Engagement belohnt:  Die CGO belegte bei der »City-Offensive Westbrandenburg« den dritten Platz in der Kategorie »Kampagnen« und erhält 1.500 Euro als Unterstützung, die Idee umzusetzen. 

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»Fit vorm Schloss« geht in die dritte Runde

(11.05.2016)

Das kostenlose Sportangebot »Fit vorm Schloss«, geht am Sonntag, 15. Mai, in die dritte Runde: Vor barocker Kulisse haben alle Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, sich sporadisch und außerhalb von Vereinen sportlich zu betätigen.

 

2014 hat die Stadt Oranienburg das Trainingsangebot unter freiem Himmel ins Leben gerufen. Der Schlossplatz wird dafür zum Sportplatz umfunktioniert – auch in dieser Saison sind wieder 20 Termine geplant: Vom 15. Mai bis 25. September 2016, von 10:30 bis 11:15 Uhr.

 

Alle, die Lust auf Sport haben, sind immer sonntags um 10.30 Uhr auf dem Schlossplatz willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sportkleidung kann, muss aber nicht getragen werden. Eine bequeme Hose und ein normales Oberteil tun es auch.

 

Im vergangenen Jahr kamen jedes Mal zwischen 20 und 40 Sporteifrige zusammen, um Bauch, Beine und Po zu trainieren – mit Musik und unter Anleitung einer Trainerin. Insgesamt sind an den 17 Terminen 487 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt worden. Die Auswertung der Teilnehmer-Befragungen ergab, dass dieses Angebot 96 Prozent der Befragten ein gutes Gefühl gibt und für 84 Prozent die Intensität und der Umfang völlig richtig sind. Das niederschwellige Angebot nimmt Bezug auf die integrierte Sportentwicklungsplanung der Stadt Oranienburg und wird als Maßnahme beim Audit »Familiengerechte Kommune« gewertet.

 

[Das Plakat zur Aktion (PDF, 3 MB)]

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Offizieller Start der Badesaison am 15. Mai

(09.05.2016)

Mit den steigenden Temperaturen kommen immer mehr Badefreunde an die zulässigen Badestellen am Lehnitzsee, am Grabowsee in Schmachtenhagen oder am »Weißen Strand« in Lehnitz. Auch am »Bolli« in Lehnitz, der als geduldete Badestelle ausgewiesen ist, tummeln sich bald Sonnenanbeter und Schwimmbegeisterte. Offiziell startet die diesjährige Badesaison am 15. Mai – und auch in diesem Jahr sollten für den  ungetrübten Badespaß einige Regeln beachtet werden.

 

So ist grundsätzlich das Baden an allen Uferstellen verboten, die nicht als ausgewiesene Badestelle gekennzeichnet sind. Das Mitbringen von Tieren ist untersagt, ebenso wie das Grillen oder das Abhalten von Lagerfeuern. Das Ordnungsamt wird besonders in diesem Jahr verstärkt Präsenz zeigen und Verstöße ahnden. Der Müll ist in den dafür vorgesehenen Mülltonnen zu entsorgen. Musik ist gestattet in einer Lautstärke, die niemanden stört.

 

An der Lehnitzsee-Badestelle in der Rüdesheimer Straße befindet sich ein öffentliches, kostenpflichtiges Toilettenhaus, an allen anderen Badestellen stellt die Stadt den Badenden kostenfrei eine mobile Toilette zur Verfügung.

 

Ausgewiesene Parkmöglichkeiten sind in der Nähe aller Badestellen vorhanden: Am „Bolli“ kann die Florastraße zum Parken genutzt werden. Am „Weißen Strand“ ist im oberen Abschnitt ein (abgepollerter) Bereich zum Parken ausgewiesen, denn in der Zufahrtsstraße zum Lehnitzsee darf nicht geparkt werden, da es zu eng ist. Auf der anderen Seite des Lehnitzsees bestehen in der Rüdesheimer Straße und in der Mainzer Straße Parkmöglichkeiten. Die Badestelle am Grabowsee befindet sich in einem Waldgebiet, Parken ist hier nur im Bereich der Zufahrtsstraße, dem Malzer Weg, gestattet.

 

An Feiertagen und am Wochenende sind an beiden Stränden des Lehnitzsees Rettungsschwimmer von 10 bis 18 Uhr im Einsatz. An allen öffentlichen Badestellen sind darüber hinaus Rettungsringe vorhanden. Während der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September werden auch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes mehrmals wöchentlich vor Ort sein, um nach dem Rechten zu sehen und die Einhaltung der Baderegeln zu überprüfen.

 

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Wir feiern unsere Stadt! – Plakatkampagne zur 800-Jahr-Feier

(02.05.2016)

Oranienburg feiert in wenigen Wochen den 800. Stadtgeburtstag mit einem großen zehntägigen Festprogramm, das für alle Bürger/innen etwas zu bieten hat. Um die Zeit bis dahin zu verkürzen und die Vorfreude zu erhöhen, zeigen wir in den kommenden Wochen auf sechs Werbeflächen im Rahmen der Kampagne »Wir feiern unsere Stadt! – 800 Jahre Oranienburg« Gesichter unserer Stadt.

 

Auf den großformatigen Plakaten werden sechs Oranienburger Familien vorgestellt, die jede mit ihrer eigenen Geschichte zeigen, was unsere Stadt an der Havel mit ihren Ortsteilen so besonders macht. Nach und nach stellen wir in diesem Festjahr die Familien in Porträts im Stadtmagazin sowie auf der Internetseite www.oranienburg800.de vor.

 

Das erste ausführliche Porträt liefert Familie Langhoff aus Wensickendorf. »800 Jahre Oranienburg – 120 Jahre Familientradition« lautet der Titel. Denn gebacken wird bei Langhoffs mittlerweile in der fünften Generation im Oranienburger Ortsteil. Ihre Geschichte können Sie hier nachlesen: www.oranienburg800.de > Plakat-Kampagne.

 

Die Kampagne ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Oranienburg mit der TKO, umgesetzt wurde sie von der Werbeagentur Finish.

 

[Die Plakat-Kampagne auf www.oranienburg800.de]

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Parken in der östlichen Innenstadt: Seit 1. Mai neue Regelung in Kraft

(01.05.2016)

Im Dezember 2014 wurde durch die Stadtverordnetenversammlung ein Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Oranienburger Innenstadt beschlossen und die Verwaltung  zunächst mit dessen Umsetzung in der östlichen Innenstadt beauftragt.

 

Das Konzept zielt darauf ab, vor allem die Parksituation für die Anwohner zu verbessern. Wie angekündigt, tritt es nun ab 1. Mai in Kraft. Neu ist die Ausweisung einer Parkraumbewirtschaftungszone.

 

Die Bewohner des betroffenen Bereiches werden von den Gebühren befreit. Voraussetzung hierfür ist ein Bewohnerparkausweis. In begründeten Fällen erhalten auch  ansässige Gewerbetreibende einen Sonderparkausweis. Das Ordnungsamt gewährt noch bis 17. Mai eine Übergangsfrist und verteilt bis dahin zunächst Info-Flyer zur Neuregelung statt Knöllchen. 

 

Die Parkausweise können im Bürgeramt der Stadt Oranienburg beantragt werden. Der Ausweis wird dann vom Landkreis ausgestellt und innerhalb weniger Tage per Post inklusive eines Gebührenbescheides zugesandt. Die Bearbeitungsgebühr beträgt 20,45 Euro. Der Parkausweis gilt jeweils für ein Jahr und ist sichtbar im Bereich der Frontscheibe des Fahrzeugs auszulegen. Er gilt vor der Haustür und in der gesamten Parkraumzone.

 

Anspruch auf Erteilung des Ausweises hat, wer in dem Bereich meldebehördlich registriert ist und dort tatsächlich wohnt. Je nach örtlichen Verhältnissen kann die angemeldete Nebenwohnung ausreichen. Jeder Bewohner erhält nur einen Parkausweis für ein auf ihn als Halter zugelassenes oder nachweislich von ihm dauerhaft genutztes Kraftfahrzeug.

 

Für  Kurzzeit-Parker bleibt die »Brötchentaste« erhalten – die ein 15-minütiges kostenfreies Parken ermöglicht. Die ersten 60 Minuten Parken in diesem Bereich kosten 1,00 Euro, jede weitere angefangene Stunde ebenfalls. Damit entfällt die bisherige Regelung, dass bis zu 30 Minuten für 50 Cent geparkt werden darf – ansonsten gab es keine Änderung der bisherigen Regelung.

 

Die Neuregelung  wird vorerst nur in der östlichen Innenstadt (Parkzone Ost, siehe Seite Parkraumbewirtschaftung)  umgesetzt. In der einjährigen Testphase werden die Auswirkungen im Hinblick auf eine denkbare räumliche und zeitliche Ausweitung der Parkraumregelung überprüft. Der Lindenring wird zunächst aus der Zone herausgenommen, gilt aber als Beobachtungsgebiet – sollte es zu schwierigen Parksituationen für Anwohner kommen, kann der Lindenring auch vor Ende der Testphase wieder einbezogen werden.

 

Folgende Unterlagen werden für den Bewohnerparkausweis benötigt:

 

  • Personalausweis
  • Fahrzeugschein
  • ggf. Meldebescheinigung einer Nebenwohnung
  • ggf. Bescheinigung des Fahrzeughalters, welche dem Antragsteller die dauerhafte Nutzung des Fahrzeugs bescheinigt 

 

Detaillierte Studien für das Parkraumkonzept ergaben, dass das Parkraumangebot in der Innenstadt vorwiegend durch „gebietsfremde Dauerparker“ genutzt wird, was die Parkchancen der Anwohner, aber auch die der Händler und Geschäftskunden verringert.

 

Eine Parkraumbewirtschaftungszone wurde empfohlen, um insbesondere Berufspendler aus dem Gebiet zu halten. Ursprünglich sollte diese gemäß Stadtverordnetenbeschluss bereits  im vergangenen Jahr ausgewiesen werden. Da hierfür jedoch zunächst eine Reihe von Voraussetzungen geschaffen werden mussten (u.a. Änderung der Gebührenordnung, Beschaffung zusätzlicher Parkscheinautomaten), kann die Neuregelung erst jetzt in Kraft treten. 

 

 

Mehr Infos und das Konzept auf www.oranienburg.de unter »Verkehr, Bauen, Wohnen > Parkraumbewirtschaftung«.

 

[Parkraumbewirtschaftung in Oranienburg]

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Einschränkungen durch Straßenbauarbeiten

(29.04.2016)

Zu Beginn der Woche war es in Oranienburg zu massiven Staus im Umfeld der neuen Baustelle in der André-Pican-Straße gekommen. Zwei halbseitige Wanderbaustellen in der angrenzenden Lehnitzstraße und weitere Unfälle im Umland hatten die Verkehrslage in der östlichen Oranienburger Innenstadt verschärft.

 

„Wir haben großes Verständnis für die Situation der Autofahrer, die am Montag im Stau festgesessen haben. Dass so viele die empfohlene Umfahrung der Baustelle nicht nutzen und gleichzeitig die Wanderbaustelle mehr oder weniger direkt an der Ampel beginnt, war für uns so nicht vorhersehbar. Im Großen und Ganzen hat sich die Situation mittlerweile allerdings entspannt. Erfahrungsgemäß suchen sich die Autofahrer nach einigen Tagen andere Wege oder steigen, wenn möglich, aufs Fahrrad um“, so Stephan Bernard, Leiter des Tiefbauamtes.

 

In der Lehnitzstraße werden voraussichtlich noch bis 4. Mai  nach und nach die Abwasserrohre durch die Stadtwerke saniert, was immer wieder zu halbseitigen Sperrungen führt. Am 2. und 3. Mai wird zudem teilweise unter Vollsperrung die Schwarzdecke in der André-Pican-Straße aufgebracht, was stundenweise auch zu Einschränkungen bei den Anliegern führt. Deshalb die Empfehlung, auch zu Beginn der kommenden Woche erneut diesen Bereich großräumig zu umfahren. Der Parkplatz der TURM ErlebnisCity ist jedoch durchgängig zu erreichen – entweder über die Kreuzung Ecke Lehnitzstraße oder über die Dr.-Heinrich-Byk-Straße. Bis spätestens 28. Mai ist die André-Pican-Straße dann wieder komplett befahrbar.

 

Notwendig geworden war die Deckensanierung aufgrund vermehrter Risse in der Fahrbahn. „Es ist günstiger und kostet weniger Zeit, die Deckschicht zu erneuern, bevor sich die Schäden in untere Schichten durcharbeiten und eine aufwändige Sanierung notwendig werden würde“, begründet Stephan Bernard die geplanten Arbeiten. Diese werden noch im Frühjahr erledigt – denn ab 6. Juni, eine Woche eher als ursprünglich geplant, soll auch mit der Sanierung der Lehnitzstraße begonnen werden. Die André-Pican-Straße wird dann zu einer wichtigen Ausweichmöglichkeit.

 

Mehr Informationen und den Umleitungsplan finden Sie auf unserer Baustellenseite (Link siehe unten).

 

 

[Baustellen-Info der Stadt Oranienburg]

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»Deckel gegen Polio«: EKT sammelt für Leben ohne Kinderlähmung

(25.04.2016)

Die Rotary-Stiftung hat deutschlandweit zur Aktion »Deckel gegen Polio« aufgerufen und der Oranienburger Eltern-Kind-Treff beteiligt sich als Sammelstelle an der Aktion. Gesammelt werden Plastikdeckel, die einem Recyclingunternehmen verkauft werden. Die Erlöse aus dem Deckelverkauf kommen dem weltweiten Rotary Projekt »End Polio Now« zugute: Für 500 Plastikdeckel kann eine  Polio-Impfung finanziert werden.

 

„Wir haben in unseren Krabbelgruppen wöchentlich bis zu 50 Kleinkinder zu Besuch. Auch in Europa gibt es wieder Fälle von Kinderlähmung, die Impfung ist wichtig. Wir erhoffen uns eine große Spendenbereitschaft in Oranienburg“, äußerte sich Martin Lenarth, der Leiter des Eltern-Kind-Treffs.

 

Zwar galt Europa laut WHO seit 2002 als poliofrei, doch die Zahl der nicht geimpften Personen ist in dem letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen. Symptome wie Fieber, Hals- und Kopfschmerzen, die als (Sommer)Grippe verkannt werden, können bei nicht Behandlung bzw. nicht geimpften Personen folgenschwere Schäden verursachen, von denen oft Kleinkinder betroffen sind.

 

Zu den Komplikationen der Polio zählen bleibende Lähmungen und dadurch auch Muskelschwund, vermindertes Knochenwachstum sowie Gelenkzerstörung; schlimmstenfalls auch die Lähmung der Sprech-, Schluck- oder Atemmuskulatur. Noch Jahrzehnte nach der Infektion können erneut Muskelschmerzen und Lähmungen auftreten (Post-Polio-Syndrom). Übertragen werden die Polio-Viren durch Schmierinfektion (Stuhl-Hand-Mund) oder  Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen). Ebenso kann verschmutztes Trinkwasser eine Infektionsquelle sein.

 

Hinweis: Ausschließlich Deckel aus Materialien wie HDPE und PP kommen in die Sammlung, bspw. rückständefreie Verschlüsse von Getränkeflaschen, Milchpackungen, Quetschbreiverschlüssen. Fremdstoffe (z.B. Kronkorken, Metalle, oder Kunststoffe aus LDPE) gehören nicht in die Sammlung und reduzieren den Erlös bei einem Verkauf.

 

Sammelstelle:

Oranienburger Eltern-Kind-Treff, Kitzbüheler Str. 1a, 16515 Oranienburg

Kontakt: ekt@oranienburg.de oder 03301 – 5792886; erreichbar zu den üblichen Öffnungszeiten: Di, Do, Fr, Sa: 9:00 - 17:30 Uhr; Mi: 9:00 - 19:00 Uhr.

[Eltern-Kind-Treff der Stadt Oranienburg]

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Vor 71 Jahren: Befreiung des KZ Sachsenhausen

(22.04.2016)

Vor 71 Jahren, am 22. und 23. April 1945, befreiten sowjetische und polnische Soldaten das Konzentrationslager Sachsenhausen. Am vergangenen Sonntag, 17. April 2016, haben nun Politiker und Bürger aus Brandenburg und Berlin in der Gedenkstätte Sachsenhausen diesem Tag gedacht. An der Gedenkfeier nahmen zehn Überlebende aus Deutschland, Frankreich, Polen, Ungarn, der Ukraine, Norwegen und Israel teil.

 

»Mit den immer weniger werdenden Zeitzeugen, wächst die Aufgabe der Gedenkstätten, die Erinnerungen an diese tragische Episode in der europäischen Geschichte weiterzugeben«, appelliert Roger Bordage, Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees. Er wurde als ehemaliger Häftling einen Tag vor der Befreiung von der SS mit weiteren 300.000 Häftlingen auf den Todesmarsch geschickt.

 

Der Zunahme von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Gewalt und religiösem Fundamentalismus muss, laut Bordage, ein klares Kontra geboten werden. Die Gedenkstätten seien ein unverzichtbares Instrument für die staatsbürgerliche Erziehung kommender Generationen.

 

Auch Helmuth Markov, brandenburgischer Finanzminister, bekräftigte, dass die Opfer nicht vergessen werden –  die Besucherzahlen aus dem vergangenen Jahr sprechen dafür. 660.000 Besucherinnen und Besucher kamen in die Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück, um sich mit den unmenschlichen Haftbedingungen der Opfer auseinander zu setzen.

 

Nach der Veranstaltung gab es eine feierliche Kranzniederlegung. Im Anschluss hatte man Gelegenheit mit den Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen.  

 

[Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen]

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Bombenneutralisierung am Mittwoch erfolgreich

(20.04.2016)

Am Mittwoch, 20.04., um 13.48 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) Entwarnung geben: Die sechs Männer hatten die zweite Bombe auf dem Grundstück im Oranienburger Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße erfolgreich entschärfen können. Um 14.10 Uhr ertönte die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird – und 12.000 Oranienburger/innen konnten zurück in ihre Wohnungen.

 

„Die Entschärfung selbst lief ohne Probleme, nur die senkrechte Lage der Bombe war schwierig, da wir uns für den Einsatz des Wasserschneidgeräts weiter unter die Bombe graben mussten als gedacht“, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang.

 

Seit 6 Uhr war ein Team, bestehend aus sechs Männern des KMBD, vor Ort, ca. 11 Uhr begann die eigentliche Entschärfung. Der Zünder wurde mit einem Wasserschneidgerät entfernt. Zum Einsatz kam auch ein neu entwickeltes Reinigungsgerät, das mit Hilfe eines Wasserstrahls Anhaftungen von der Bombe löst. Wie bei der letzten Entschärfung im Februar trugen die Männer des KMBD während der Arbeiten Schutzanzüge und Mundschutz, da auf dem Grundstück Altlasten festgestellt wurden.

 

„Wir sind Ihnen von Herzen dankbar, dass Sie Oranienburg erneut ein wenig sicherer gemacht haben und dass es nicht zu einer Sprengung kam“, bedankte sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei den Experten vom KMBD.

Ein großer Dank gelte auch den vielen helfenden Händen im Hintergrund: Insgesamt waren 280 Helferinnen und Helfer im Einsatz – u.a. von der Feuerwehr, der Polizei und dem Katastrophenschutz.

 

Das Krankenhaus und ein Seniorenpflegeheim mussten evakuiert werden. Mehr als 50 Krankentransporter aus verschiedenen brandenburgischen Landkreisen sind seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Die Kosten für die Stadt werden sich wahrscheinlich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

 

Auf dem betreffenden Grundstück werden vier weitere baugleiche Bombenblindgänger vermutet. Noch vor dem Sommer steht möglicherweise die nächste Entschärfung in Oranienburg an. Der Sperrkreis wird dann der gleiche sein.

 

 


Alle Informationen im Detail (Stand 20.04.)


 

Sperrkreis

 

Ab 8:00 Uhr wird ein 1.000-Meter-Sperrkreis um die Fundstelle eingerichtet. Vorsorglich wird auf eine geringe Änderung des Sperrkreises mit neuer Verkehrsführung in der Lehnitz- und Mittelstraße hingewiesen (siehe Anhang). Im Sperrkreis sind ca. 12.000 Personen gemeldet. Betroffen sind auch sieben Kitas und Horte, fünf Schulen (s. unten), das Krankenhaus und die Seniorenresidenz Domino World. Ebenfalls im Sperrkreis liegen Einrichtungen wie die Kreisverwaltung (Landkreis Oberhavel), die TURM ErlebnisCity, das Bürgerzentrum, der Eltern-Kind-Treff der Stadt Oranienburg oder das Amtsgericht.

 

Nachdem der Sperrkreis in Kraft getreten ist, wird dieser durch die Einsatzkräfte gesichert und kontrolliert, ob sich noch Personen darin befinden. Erst wenn dies ausgeschlossen wurde, kann der KMBD mit der Entschärfung beginnen.

 

 

Bahnverkehr

 

Auch die S-Bahnhöfe Oranienburg und Lehnitz betroffen. Daher wird Schienenersatzverkehr nach Birkenwerder wird eingerichtet. Die Busse halten dann in der Bernauer Straße Höhe Bahnbrücke.

 

Wenn der Sperrkreis aufgehoben wurde, wird der Bahnverkehr ggf. mit leichter zeitlicher Verzögerung wieder anlaufen.

 

Informationen zum Ersatzverkehr der Bahn finden Sie hier:
Deutsche Bahn (DB):
https://www.bahn.de/blitz/view/brbg/uebersicht.shtml

Niederbarnimer Eisenbahn (NEB): http://www.neb.de/service/baustellenfahrplanaenderungen/details/oranienburg-nassenheide/

S-Bahn Berlin: http://www.s-bahn-berlin.de/bauinformationen/betriebslage.htm

 

 

Anlaufstellen für Betroffene

 

Eine Anlaufstelle für Oranienburgerinnen und Oranienburger wird in der Mehrzweckhalle in Germendorf angeboten. Ein Bus-Shuttle wird dorthin fahren (Fahrplan s. Anhang).

 

Auch das Regine-Hildebrandt-Haus öffnet seine Pforten. Aufgrund der fußläufigen Erreichbarkeit wird hier jedoch kein Shuttle eingerichtet.

 

 
Entwarnung

 

Mit einer Entwarnung und damit Aufhebung des Sperrkreises wird im günstigsten Fall für 15 Uhr gerechnet. Sirenen weisen dann darauf hin.

 

Bitte beachten: Der genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden, dass die Sperrung unter Umständen länger dauert, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird oder wenn es bei der Kontrolle des Sperrkreises oder der Entschärfung zu Verzögerungen kommt.

 

 
Info-Telefone

 

Die Stadt Oranienburg richtet am 20. April ab 7 Uhr wieder ein Bürgerservice-Telefon ein. Unter der Telefonnummer (03301) 600 900 werden alle Fragen zur möglichen Bombenentschärfung beantwortet.

 

Pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, setzen sich bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter (03301) 600 697 in Verbindung!

 

 

Betroffene Kindertagesstätten und Schulen:

 

  • Kita Falkennest
  • Kita Friedrich Fröbel
  • Evangelische Kita Kleine Fische
  • Kita Butzelhausen
  • Kita Lehnitz
  • Hort Havelschule
  • Kita Stadtmusikanten
  • Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum
  • Torhorst-Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe 
  • Grundschule Havelschule
  • Gymnasium »Friedlieb Ferdinand Runge«
  • Schule St. Johannesberg

 

 
Hintergrundinformationen

 

Im Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße 73 sind sechs klärungsbedürftige Anomalien gefunden worden. Diese wurden bereits mittels UltraTEM-Verfahren geprüft, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger handelt. Der erste davon wurde Ende Februar entschärft, der zweite folgt nun. Es verbleiben somit noch vier weitere klärungsbedürftige Anomalien.

 

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite Kampfmittelsuche.

 

 

[Der Sperrkreis am 20.04. (Bilddatei)]

[Fahrplan der Shuttle-Busse nach Germendorf am 20.04. (PDF)]

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

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Ein Zug der Regionalbahn 20 heißt jetzt »Oranienburg«

(19.04.2016)

Am 19. April 2016 wurde ein Zug der Regionalbahn 20 an Gleis 28 des Oranienburger Bahnhofs feierlich auf den Namen »Oranienburg« getauft. Die Regionalbahnlinie verbindet Oranienburg und Potsdam von Montag bis Freitag – seit Dezember fährt sie stündlich in die Landeshauptstadt.

 

Der Chor der Havelgrundschule eröffnete die Zeremonie mit einem selbstkomponierten Musikstück mit Kazoos und Mini-Trompeten. »Die Zugtaufe passt wunderbar zum 800-jährigen Jubiläum der Stadt«, sagte der Vorsitzende der DB Regio Nordost, Dr. Joachim Trettin. Gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke taufte er den Zug und zeichnete danach die drei Preisträger des Malwettbewerbs aus, den DB Regio und Stadt gemeinsam für die Schülerinnen und Schülern der dritten Klassen initiiert hatten. Hans-Joachim Laesicke bekräftigte die Bedeutung Oranienburgs als dynamisch wachsender Stadt, deren Bahnhof ein wichtiger Knotenpunkt für die Region ist.

 

Im Vorfeld hatte eine Jury die drei schönsten Kinderzeichnungen zu den Themen »Fahrt mit der Bahn« und »Bahnhof Oranienburg« ausgewählt. 100 Oranienburger Grundschüler haben ihre farbenfrohen Zeichnungen eingereicht. Die Gewinnerin Isabel Huse aus der Havelschule darf nun mit ihrer gesamten Klasse einen Ausflug nach Lichtenberg unternehmen und hinter die Kulissen in der Werkstatt der Deutschen Bahn schauen. Außerdem erhielt sie ein Malset und ein Wimmelbuch der Stadt. Der zweite Platz ging an Nikita Lucia Rentsch aus der Grundschule in Germendorf. Platz drei ermalte sich Nadine Lasotta aus der Mosaik Grundschule. Beide dürfen sich über eine Fahrt mit dem Lokführer im RB 20 freuen. Die Bilder der Gewinner dienen zudem als Druckvorlage für die neuen Kinderfahrkarten der Deutschen Bahn.

 

»Es ist phantastisch, mit welchem Eifer und mit wie viel unbekümmerter Freude die Kinder ihre Vorstellungen um das Thema Bahn zu Papier gebracht haben. Um die tollen kleinen Kunstwerke auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werden wir alle Einsendungen ab Mitte Mai in den Gängen der Stadtverwaltung ausstellen«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

 

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Besucherrekord im Eltern-Kind-Treff im März 2016

(11.04.2016)

Der Oranienburger Eltern-Kind-Treff (EKT) hat allen Grund zu feiern: Statt ehemals 700 verbucht der EKT jetzt stolze 2.000 Besucherinnen und Besucher im Monat. Somit ist die Nutzerzahl seit der Eröffnung am 3. August 2012 kontinuierlich gestiegen.

 

Unter der Leitung von Martin Lenarth werden durch Honorarkräfte und Kooperationspartner viele neue Angebote und Kurse durchgeführt, die das Angebotsspektrum des Hauses seitdem wesentlich erweitern. Von der Krabbelgruppe über Sport- und Musikkurse bis hin zu Elternveranstaltungen und Workshops haben die Familien viele Möglichkeiten der gemeinsamen Freizeitgestaltung.

 

»Die erfreulich gute Resonanz freut uns sehr und bestätigt uns darin, dass wir mit der Errichtung des Eltern-Kind-Treffs und des Bürgerzentrums, aber auch mit der Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten in der Mittelstadt insgesamt einen Nerv getroffen haben. Heute ist das Wohngebiet ein lebendiger Ort für vielfältiges städtisches Leben. Unsere Anstrengungen, Bedingungen für ein gutes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu schaffen, haben sich gelohnt und ließen die Mittelstadt, die in den 90ern eher einen schlechten Ruf hatte, wieder zu einer ersten Adresse werden«, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

Im März 2016 gab es viele besondere Höhepunkte, unter anderem den Vortrag »Helfen macht ...« vom Universitätsprofessor Dr. habil. André Frank Zimpel über die Vereinbarkeit von Inklusion und Schule. Bei der Lesenacht »Die weiße Frau geht um …«, begaben sich die Kinder auf die Spuren der Kurfürstin Louise Henriette von Oranien, lernten etwas über das Oranienburger Waisenhaus sowie viele spannende Sagen und Spukgeschichten rund um das Schloss und Oberhavel kennen. Das von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgearbeitete Osterferienprogramm rundete diesen Monat ab und  wurde mit Begeisterung von den Hortgruppen wahrgenommen. Ein immer wiederkehrender Höhepunkt im Monat März ist auch das Familienfest zum Welt-Down-Syndrom-Tag, welches der EKT gemeinsam mit Mareike Blume, der Vereinsvorsitzenden der »Glüxritter«, veranstaltet.

 

»Vielen Dank an alle Mitstreiter, die mit ihrer kontinuierlichen Unterstützung für ein lebendiges Angebot sorgen«, sagt Martin Lenarth. Dazu gehören u.a. das Netzwerk Gesunde Kinder, die Ruck Stiftung, das Deutsche Rote Kreuz, die Glüxritter, der Märkische Sozialverein und das Oberhavel Hospiz. Daneben leisten weitere zahlreiche Ehrenamtliche, die sich hier regelmäßig für andere engagieren, einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Arbeit.

 

Mehr Informationen gibt es unter www.ekt.oranienburg.de

 

[Online-Angebot des EKT]

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Ehrenpreis 2016: Noch bis zum 15. Mai Kandidaten vorschlagen!

(11.04.2016)

Oranienburger Ehrenpreis 2016:

Noch bis zum 15.05. Kandidaten vorschlagen!

 

Noch bis zum 15.05. können wieder Vorschläge für den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg eingereicht werden. Mit dem Ehrenpreis werden auch in diesem Jahr bürgerschaftliches Engagement und selbstloser Einsatz feierlich gewürdigt: Jemand kümmert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich um ältere Nachbarn oder leitet schon seit Jahren mit viel Herzblut den lokalen Verein? Es sind genau diese Menschen, die jährlich zum Stadtempfang am 2. Oktober mit dem Ehrenpreis der Stadt Oranienburg ausgezeichnet werden.

 

Der Ehrenpreis wird in drei Kategorien vergeben: Vereine bzw. Organisationen, Projekte bzw. Initiativen sowie Einzelpersonen. Einzelpersonen dürfen sich jedoch nicht selbst vorschlagen. Außerdem müssen sich Einzelpersonen seit mindestens 5 Jahren ununterbrochen, regelmäßig und ohne Entgelt in der Freizeit engagieren. Als Bewerbungskriterien werden die Dauer des Engagements, der Zeitaufwand sowie der Nutzen für die Allgemeinheit herangezogen. Voraussetzung für eine mögliche Auszeichnung ist das Engagement innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg.

 

Damit die Bewerbungsunterlagen einheitlich und vergleichbar sind, sollten die Vorschläge ausschließlich auf dem dafür vorgesehenen Formular eingereicht werden (siehe unten in den weiteren Informationen).

 

Die Vorschläge müssen bis spätestens zum 15.05.2016 bei der Stadtverwaltung eingegangen sein und sind zu richten an:

 

Stadt Oranienburg

Der Bürgermeister

»Ehrenpreis der Stadt Oranienburg«

Schloßplatz 1

16515 Oranienburg

 

Fragen rund um den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg beantwortet Evelin Rabe im Büro des Bürgermeisters unter (03301) 600 8102 oder rabe@oranienburg.de.

 

[Weitere Informationen zum Ehrenpreis]

[Bewerbungsformular Ehrenpreis]

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André-Pican-Str.: Bauarbeiten ab 25.04.

(08.04.2016)

Am 25. April beginnen die geplanten Sanierungsarbeiten in der André-Pican-Straße im 1,4 Kilometer langen Abschnitt zwischen Bernauer Straße bis Lehnitzstraße. Eine Deckschichterneuerung soll dem Verschleiß der Straße entgegenwirken, die Lärmbelastung verringern und den Fahrkomfort erhöhen.

 

Durch die Aufteilung in drei Bauabschnitte halten sich die verkehrlichen Einschränkungen in Grenzen, die Zufahrt beispielsweise zur TURM ErlebnisCity ist durchgängig gewährleistet – ebenso zum Stadthotel und zu den anliegenden Discountern.

 

Die Straßenarbeiten werden ca. vier bis fünf Wochen dauern. Zur Festveranstaltung »800 Räder rollen für Oranienburg« mit Kinderfest am 28. Mai wird die André-Pican-Straße wieder komplett nutzbar sein.

 

In den ersten Tagen wird zunächst die vorhandene Asphaltdeckschicht ca. vier Zentimeter abgefräst. Danach werden zwei Wochen lang nach und nach die Abwasserschächte durch die Stadtwerke saniert. Darauf folgen das Auftragen der neuen Asphaltdecke sowie die Markierungsarbeiten. 216 000 Euro investiert die Stadt in die Baumaßnahme.

 

Die geplante Umleitungsstrecke für den üblichen Durchgangsverkehr ebenso wie aktuelle Informationen finden Sie auf unserer >> Baustellenseite.

 

[Baustellen-Informationen der Stadt Oranienburg]

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EU-Förderung kommt: Stadt-Umland-Strategie ist aufgegangen

(07.04.2016)

25 Projektvorschläge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von ca. 30 Millionen Euro haben die Partner im Stadt-Umland-Wettbewerb 2015 eingereicht, um Zugang zu europäischen Fördermitteln zu erhalten: Ende März wurden Oranienburg, Kremmen, Liebenwalde und Löwenberger Land nun 10 Millionen Euro zugesagt. Der Titel des erfolgreichen Beitrags: „Tor zum Norden – Region Obere Havel in Bewegung“.

 

Das Konzept gehört damit zu den 16 Gewinner-Beiträgen, unter denen in den kommenden vier Jahren insgesamt 213 Millionen Euro Fördermittel verteilt werden. „Wir freuen uns, dass unsere Strategie aufgegangen ist. Als wachsende Kommunen am Rande Berlins geht es für uns vor allem um eine zukunftsfähige verkehrliche Infrastruktur, um das Heben von zentralen Flächenpotenzialen für Wohnen und Gewerbe sowie darum, den Freizeit- und Erholungswert unserer Region weiter zu steigern und Stärken auszubauen“, sagte Frank Oltersdorf, Baustadtrat der Stadt Oranienburg und Projektverantwortlicher, heute am Rande eines Bürgermeistertreffens.

 

Die Arbeit beginne nun mit der finalen Auswahl der Projekte. „Schließlich übersteigt das Volumen der eingereichten Projektvorschläge die bewilligten Fördermittel um das Dreifache. Jetzt gilt es, schnellstens die notwendigen Abstimmungen zu beenden, um die Zeit für die Umsetzung der Vorhaben zu nutzen“, erklärte  Oltersdorf. Ein Schwerpunkt dabei: die Verbesserung der jeweiligen Bahnhofsinfrastruktur, um die Situation für Berufspendler zu verbessern – Barrierefreiheit, zusätzliche Stellplätze stehen dabei oben auf der Liste. Ein weiteres Ziel ist die Wiederbelebung der regionalen Förderung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

 

Außerdem ist beabsichtigt, die Flächenpotenziale in den Innenstädten besser auszuschöpfen, indem die Fördermittel beispielsweise für die Unterstützung bei der Beseitigung von Altlasten genutzt werden – und damit die Voraussetzung für eine Bebauung mit Wohn- oder Gewerbegebäuden geschaffen wird. Das betrifft u.a. das Gewerbegebiet Sachsenhausener Straße in Oranienburg, aber auch die Quartiersentwicklung der Innenstadt Liebenwalde. Weitere spannende Projektideen sind vor allem im touristischen Bereich angesiedelt: So soll auf Grundlage eines gemeinsamen Mobilitätskonzeptes in verbesserte Rad- sowie Wasserwege investiert werden.

 

Mit dem Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) lobte das Land Brandenburg einen Wettbewerb für zukunftsfähige Stadt-Umland-Kooperationen aus. Den Gewinnern stehen bis 2020 insgesamt 213 Millionen Euro aus den drei Europäischen Fonds für regionale, soziale und ländliche Entwicklung (EFRE, ESF und ELER) zur Verfügung.

 

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Bauarbeiten in der Mittelstraße gehen weiter

(18.03.2016)
Dritter Bauabschnitt beginnt am 29. März – Sperrung ab Bernauer Straße

 

Die Mittelstraße wird seit April 2015 noch bis zum Herbst 2016 grundhaft ausgebaut. Ab Dienstag, 29. März, beginnt nun nach einer witterungsbedingten Pause der dritte und letzte Bauabschnitt.

 

Deshalb ist ab diesem Datum bis zum Ende der Bauarbeiten aufgrund von Sperrungen (s. Plan) mit weiteren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.

 

Die Einfahrt wird bis dahin nur über die Willy-Brandt-Straße sowie die Schulstraße möglich sein, die Ausfahrt nur über die Willy-Brandt-Straße. Die Sperrung aus dem 2. Bauabschnitt wird bis zum Abschluss der Arbeiten beibehalten, denn die dort fehlende bituminöse Deckschicht wird erst im Zuge des 3. Bauabschnittes aufgebracht.

 

Nach dem eigentlichen Ausbau werden bis Oktober 2016 noch Bäume gepflanzt.

 

Hintergrund der Baumaßnahme

Auch wenn sie nur eine 260 Meter kurze Nebenstraße ist, wird die Mittelstraße stark genutzt und erfüllt vielfache Funktionen in Oranienburgs Innenstadt. Die marode Straße wird im Rahmen der Stadterneuerungsmaßnahme „Oranienburg Innenstadt“ grundhaft ausgebaut und soll für alle Nutzer deutlich attraktiver werden. Die Planungen für die Neugestaltung laufen bereits seit 2013 und bedurften umfangreicher Abstimmungen. So muss auf die unterschiedlichen Anlieger- und Nutzungsstrukturen der Straße Rücksicht genommen werden, die von reiner Wohnbebauung im südlichen Bereich bis zur überwiegend gewerblichen Nutzung im nördlichen Abschnitt zur Bernauer Straße hin reichen.

 

Aktuelle Informationen zu Baumaßnahmen und Verkehrsbehinderungen in der Stadt finden Sie auf www.oranienburg.de > Baustellen.

 

Bitte beachten Sie zudem den angehängten Plan (Bild) der angeordneten Sperrung.

 

[Baustellenseite]

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Städtische Gelder bleiben in der Region

(04.03.2016)

71 Prozent der Aufträge der Stadt Oranienburg in Berlin-Brandenburg vergeben

 

Im Jahr 2015 hat die Stadt Oranienburg 1.062 öffentliche Aufträge vergeben, das bedeutet, dass an jedem Werktag etwa fünf Aufträge durch die Stadt erteilt wurden. Davon profitieren zumeist Firmen aus unserer Region, denn mehr als 70 Prozent der Aufträge blieben in Berlin-Brandenburg, 50 Prozent der Vergaben gingen unmittelbar an Oranienburger und Unternehmen in Oberhavel. Diese Zahlen gehen aus der aktuellen Vergabestatistik der Stadt Oranienburg für das Jahr 2015 hervor.

 

Oranienburg investiert weiter stark in seine soziale Infrastruktur, das macht der Gesamtwert der öffentlichen Aufträge der Stadt Oranienburg deutlich: 2015 betrug er knapp 24 Millionen Euro und lag damit drei Millionen Euro über dem Vorjahreswert (zum Vergleich: 2012 waren es 15 Millionen Euro). Den Löwenanteil der Vergaben 2015 machen die Bauleistungen mit ca. 19 Millionen Euro aus. Das Team der Vergabestelle verantwortete u.a. 14 komplexe, europaweite Ausschreibungen, die bei größeren Vorhaben gesetzlich vorgeschrieben sind.

 

6,5 Millionen Euro der gesamten Vergaben blieben 2015 in Oranienburg und Oberhavel, 2014 waren es fünf Millionen. Der Umfang der Aufträge, die im übrigen Land Brandenburg vergeben wurden, ist ebenfalls gewachsen: von 6,3 Millionen Euro auf 7,8 Millionen Euro.

 

Auch Berliner Unternehmen profitieren erneut von den Bauvorhaben in der Stadt, allerdings ist dieser Wert stark gesunken: Hierher wurden im vergangenen Jahr Aufträge in Höhe von insgesamt 3,1 Millionen Euro vergeben. 2014 lag der Umfang noch bei 8,3 Millionen Euro. Nur ein kleiner Anteil ging in andere Bundesländer sowie in Länder der Europäischen Union.

 

»Die Vergabe öffentlicher Aufträge ist die direkteste Art der Arbeitsplatzsicherung und Wirtschaftsförderung. Deshalb freuen wir uns, wenn lokale Unternehmen den Heimvorteil nutzen und attraktive Angebote abgeben, wodurch wir den Zuschlag an unsere hier ansässigen Firmen vergeben können«, sagt Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

 

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Stadtwette gewonnen – BB-Radio spendet an Jugendfeuerwehr

(03.03.2016)

BB-RADIO-Moderator Benni verbrachte den heutigen Tag auf dem Parkplatz Fischerstraße in Oranienburg – der Sender hatte wieder eine Stadtwette mitgebracht: »Schaffen es die Oranienburger, gemeinsam in acht Stunden mindestens 800 Basketbälle im Netz zu versenken?« lautete die Frage.

 

Sie schafften es! In großer Zahl kamen kleine und große Oranienburger/innen zum Fischerplatz und versenkten einen Treffer nach dem anderen in den Basketball-Körben – schon am Vormittag war die Wette gewonnen und Moderator Benni prinzipiell aus seinem  Bau-Container erlöst, in dem er ansonsten hätte übernachten müssen.

 

Dafür gibt es nun 500,– Euro von BB-Radio für die Jugendfeuerwehr! Und noch mal 100,– Euro zusätzlich für mehr als 100.000 Klicks auf der Aktionsseite im Internet. Schließlich legte der Oberhavel Bauernmarkt sogar noch 200,– Euro drauf.

 

Von Kita-Gruppen über Schulklassen bis zu Senioren waren auf dem Fischerplatz alle Alters- und Bevölkerungsgruppen vertreten. Bäcker Plentz versorgte die Radiomacher mit frischen Backwaren, die Musikwerkstatt Eden brachte (teils live zu hörende) Ständchen ...

 

Vielen Dank allen, die mitgemacht haben – Oranienburg war mal wieder spitze!


Mehr Infos zur Aktion auf der Website von BB-Radio:
www.bbradio.de

 

 

 

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Abrissarbeiten auf den Grundstücken Berliner Straße 6 bis 16

(26.02.2016)

Im Rahmen der Stadterneuerung in Oranienburg werden einige alte Gebäude auf den Grundstücken Berliner Straße 6, 8, 10 und 12 abgerissen. Gerodet wurde das Gelände bereits. Ab Montag, 29. Februar, werden die Gebäude abgetragen (ehem. Druckerei, ehemalige Fleischerei sowie die Hinterhäuser der Berliner Straße 6 und 8). Die vorderen Gebäude der Berliner Straße 6 und 8 bleiben als wichtiges Dokument der Oranienburger Stadtgeschichte erhalten und sollen saniert werden.

 

Mit der Maßnahme wird die Stadt Oranienburg die Beseitigung eines städtebaulichen Missstands unterstützen. So entspricht die Ausrichtung der durch jahrzehntelange Vernachlässigung ruinösen Hinterhäuser der Berliner Straße 6 und 8 nicht dem barocken Stadtgrundriss, dessen Aufnahme auch im Bebauungsplan Nr. 45 der Stadt vorgesehen ist. Andere Gebäude wiederum beeinträchtigen durch ihre provisorische Anmutung nicht nur das Stadtbild, sie stehen auch zukünftigen Entwicklungen entgegen. Langfristig könnte der Altbestand durch neuen Wohnungsbau im Herzen der Stadt und weitere, attraktive Nutzungen ergänzt werden. Der Abriss schafft eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung zukünftiger Investitionen. Die Maßnahme wird durch Mittel von Bund, Land und Stadt im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt.

 

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Oranienburg zeigte Herz – gegen Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit

(26.02.2016)

Breite Unterstützung fand der Aufruf von Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und Pfarrer Friedemann Humburg, die gemeinsam für den 26. Februar zur zweiten »Oranienburg zeigt Herz«-Demonstration einluden. Rund 500 Oranienburgerinnen und Oranienburger folgten der Einladung zu der Veranstaltung »gegen Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit – für unsere Grundwerte und die Verteidigung unserer Demokratie«.

 

»Ich freue mich, dass Sie so zahlreich gekommen sind, um mit uns ein Zeichen zu setzen«, sagte Bürgermeister Laesicke zu Beginn der Demonstration in der Nicolai-Kirche. In seiner Ansprache ging er vor allem auf den Artikel 1 des Grundgesetzes ein: Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar – egal welcher Religion er angehört, egal welches Geschlecht er hat und egal, ob er Deutscher oder Nichtdeutscher ist. »Auch dafür bin ich mit vielen anderen im Herbst 1989 auf die Straße gegangen«, so Laesicke.

 

Nach der Andacht zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  von der Nicolai-Kirche gemeinsam in einem Demonstrationszug Richtung Schlossplatz.

 

Bei der anschließenden Kundgebung im »Ehrenhof« vor dem angestrahlten Schloss wurde schließlich mit hunderten Lichtern für ein menschliches Miteinander die Botschaft des Abends bekräftigt. Zu den Rednern gehörten die Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (SPD), Gerrit Große (Die Linke) sowie Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen).

 

[Die Ansprache des Bürgermeisters am 26.02.2016 im Wortlaut (PDF-Datei)]

[Der Aufruf im Wortlaut]

[Das Plakat (PDF)]

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Bombenblindgänger erfolgreich entschärft

(24.02.2016)

Um 15:10 Uhr konnte am Mittwoch der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) Entwarnung geben: Die sechs Männer haben die erste Bombe auf dem Grundstück im Oranienburger Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße erfolgreich entschärfen können. Um ca. 15:30 Uhr ertönte die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird – und 12.000 Oranienburgerinnen und Oranienburger konnten zurück in ihre Wohnungen.

 

„Ganz einfach war es nicht, es hat sehr viel länger gedauert als erwartet“, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang. Seit 6 Uhr war der KMBD vor Ort, um 11 Uhr begann die eigentliche Entschärfung. Der Zünder wurde mit einem Wasserschneidgerät entfernt. Zum Einsatz kam auch ein neu entwickeltes Reinigungsgerät, das mit Hilfe eines Wasserstrahls Anhaftungen von der Bombe löst. Herausfordernd waren auch die besonderen Umstände der Entschärfung: Die Männer mussten während der Arbeiten Schutzanzüge und Mundschutz tragen, da auf dem Grundstück Altlasten festgestellt wurden. Zudem sollte eine Sprengung möglichst vermieden werden. Auf dem betreffenden Grundstück werden fünf weitere baugleiche Bombenblindgänger vermutet, die sensibel reagieren könnten.

 

„Wir sind Ihnen von Herzen dankbar, dass Sie Oranienburg erneut ein wenig sicherer gemacht haben und dass es nicht zu einer Sprengung kam“, bedankte sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei den Experten vom KMBD. Ein großer Dank gelte auch den vielen helfenden Händen im Hintergrund: Insgesamt waren 267 Helferinnen und Helfer im Einsatz – u.a. von der Feuerwehr, der Polizei und dem Katastrophenschutz. Das Krankenhaus und ein Seniorenpflegeheim mussten evakuiert werden. Mehr als 50 Krankentransporter aus verschiedenen brandenburgischen Landkreisen sind seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Die Kosten für die Stadt werden sich wahrscheinlich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

 

Auf dem Gewerbegelände in der Lehnitzstraße wurden im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche insgesamt sechs Anomalien festgestellt. Diese wurden mit dem UltraTEM-Verfahren untersucht, sodass man mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass es sich hier um Bombenblindgänger handelt.


In vier Wochen, voraussichtlich am Mittwoch, 23. März,  steht möglicherweise die nächste Entschärfung an. Der 1.000-Meter Sperrkreis wird dann der gleiche sein.

 

 

Weitere Informationen zur >> Kampfmittelsuche in Oranienburg.

 

 

[Sperrkreis für die Bombenentschärfung am 24.02.2016]

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Stadtbibliothek: Positive Bilanz für 2015

(22.02.2016)

Unsere Bibliothek verbucht nun das erste komplette Jahr in den neuen Räumen: 4.746 angemeldete Benutzer haben sie im vergangenen Jahr 79.451 mal besucht. Darunter waren 1.506 Neuanmeldungen. Mit 208.838 entliehenen Medien ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 12.730 gestiegen.

 

Der aktuelle und attraktive Bestand wird sowohl von den Bibliotheken des Kreises als auch vom überregionalen Leihverkehr nachgefragt. 63.611 Medien stehen zur Ausleihe bereit.  Es wurden 6.258 neue Medien erworben und  2.681 verschlissene bzw. veraltete Titel aus dem Bestand entfernt. Die Wünsche der Benutzer wurden unter Wahrung des Bestandsprofils berücksichtigt.  75 Zeitungen und Zeitschriften stehen zur Lektüre im Haus und natürlich auch zur Ausleihe bereit, was 12.449mal erfolgte. Der kostenlose WLAN-Anschluss findet sehr großen Zuspruch bei den Asylbewerbern, denen damit eine schnelle Verbindung zu den Familien in ihrer Heimat ermöglicht wird. Zudem nutzen sie die Sprachlehrgänge und halten sich gern in den Räumen der Bibliothek auf.

 

Die Kolleginnen und Kollegen der Bibliothek haben 85 Einführungen in die Benutzung der Bibliothek angeboten. Diese wurden von 1.652 Teilnehmern wahrgenommen, knapp die Hälfte davon waren Schulkinder. 84 weitere literarische Veranstaltungen, darunter 13 Autorenlesungen, fanden statt. Ein besonderer Höhepunkt war die Teilnahme an der Durchführung des bundesweiten Sommerleseclubs für Kinder der 4. bis 6. Klassen.

 

Neuerungen angenommen

Seit Dezember besteht die Möglichkeit, über die Onleihe Oberhavel E-Books, Audio-Books oder E-Paper rund um die Uhr auszuleihen. Bisher können hier über 3.376 Titel ausgeliehen werden. Im ersten Monat wurde das Angebot bereits 268 mal genutzt. Dazu genügt der normale Benutzerausweis.

 

Die moderne Verbuchungstechnik, deren Kinderkrankheiten ausgeheilt sind, genießt inzwischen eine hohe Akzeptanz. Der Online-Katalog OPAC wurde 47.928 mal zur Recherche und Informationssuche genutzt, es wurden Vorbestellungen und Leihfristverlängerungen vorgenommen oder Fernleihbestellungen aufgegeben.

 

[Onleihe Oberhavel (E-Medien)]

[Website der Stadtbibliothek]

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Erfolgreiche Sprengung im Malzer Forst

(17.02.2016)

Im Malzer Forst wurden am heutigen Mittwochvormittag 16 Granaten erfolgreich durch einen Truppführer des Kampfmittelbeseitigungsdiensts des Landes Brandenburg (KMBD) gesprengt.

 

Im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche wurden die Granaten im Wald festgestellt und mussten vor Ort unschädlich gemacht werden. Die 22 kg Sprengstoff wurden mittels einer Sprengung eliminiert. Der ca. 600 Meter große Sperrkreis wurde von  Forst und Stadt gesichert. Bewohner waren keine betroffen und der Waldabschnitt ist zu dieser Jahreszeit nur selten frequentiert, somit erfolgte im Vorfeld keine Information.

 

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Neugierig auf das Berufsleben: Praktikum bei der Stadt Oranienburg

(10.02.2016)

Im Jahr 2015 hat die Stadt Oranienburg wieder eine ganze Reihe Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt. Insgesamt hatten 221 zumeist junge Menschen die Möglichkeit, in den Berufsalltag zu schnuppern.

 

Die meisten Praktikantinnen und Praktikanten, die in verschiedensten Arbeitsbereichen praktische Erfahrungen gesammelt haben, stammen aus Oranienburg und Umgebung. Besonders gefragt waren Praktika in Kindereinrichtungen. Insgesamt 175 vorwiegend Schülerpraktikanten, aber auch freiwillige Umschüler, die einen beruflichen Neustart wagen, wurden in Kindertagesstätten und Horten eingesetzt.

 

In den Bereichen Verwaltung, Schulen und Bibliothek erprobten sich vorwiegend Abiturientinnen und Abiturienten sowie Studentinnen und Studenten. Ein Einblick in das Berufsleben erhielten Praktikantinnen und Praktikanten auch im Tiefbauamt, im Ordnungsamt sowie im Bürgeramt, in der EDV und im Stadtplanungsamt. Ebenso wurden Praktikumsplätze im Stadthof vergeben.

 

Praktika in der Stadtverwaltung können eine Dauer von einer Woche bis hin zu sechs Monaten haben, aber auch ausbildungsbegleitende Jahrespraktika sind möglich.

 

Wer sich für ein Praktikum bei der Stadt Oranienburg interessiert, erhält bei Gabriele Meyer aus dem Personalamt unter der Telefonnummer 03301/600 625 oder meyer@oranienburg.de nähere Auskünfte.

 

Die youlab 2016 bietet eine gute Gelegenheit, mit den Mitarbeitern der Personalabteilung der Stadt Oranienburg ins Gespräch zu kommen. Die Berufsorientierungsmesse (www.youlab.de) findet am 17. Februar 2016 in der MBS ARENA  in der TURM ErlebnisCity in Oranienburg statt.  Von 10 bis 16 Uhr hat man die Möglichkeit, sich über Praktika oder Ausbildungsstellen zu informieren.    

 

[Siehe auch: Ausbildung bei der Stadt Oranienburg]

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Bürgermeister sieht Chancen für »Pneu Laurent«-Mitarbeiter in Oranienburg

(20.01.2016)

Anfang November 2015 verkündete die Laurent Reifen GmbH an der Sachsenhausener Straße, dass sie bis Ende 2016 ihre Produktion in Oranienburg nach und nach einstellen wird. 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind davon betroffen.

 

„Auch wenn diese Entwicklung nach der ersten Ankündigung von Kurzarbeit zu befürchten war, ist die Werksschließung für die Beschäftigten und ihre Familien ein Debakel“, sagt Bürgermeister Laesicke. Deshalb liegt es dem Stadtoberhaupt am Herzen, dass die hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in die Arbeitslosigkeit fallen oder in die Ferne ziehen müssen, um eine neue Beschäftigung zu finden. Bürgermeister Laesicke, der sich kürzlich vor Ort auch ein aktuelles Bild von der Unternehmenssituation und von künftigen Nutzungsmöglichkeiten verschafft hat, hofft darauf, „dass viele Beschäftigte den absoluten Fachkräftemangel bei Oranienburger Unternehmen für sich nutzen können, um in der Stadt eine berufliche und familiäre Perspektive zu behalten.“ Er hat deshalb bereits Kontakt zu Takeda und Orafol sowie zu anderen Unternehmen hergestellt.

 

Er begrüßt zudem die Bemühungen der Laurent GmbH, die mögliche Entwicklung des Geländes eng mit der Stadt abzustimmen. Hans-Joachim Laesicke: „Wir wollen in den kommenden Jahren das Gewerbegebiet ordnen und die jeweiligen Eigentümer dabei unterstützen, die großen Flächenpotenziale an der Sachsenhausener Straße zu entwickeln. Sie müssen verdichtet und neugestaltet werden, um weitere Unternehmensansiedlungen zu ermöglichen. Auch ist es erfreulich, dass sich Laurent seiner Verantwortung für die Belegschaft nicht entziehen will.“ Nach Aussage des Geschäftsführers Markus Lamb laufen derzeit Sozialverhandlungen mit dem Betriebsrat, außerdem wird die mögliche Nachnutzung des Geländes geprüft.

 

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Bürgermeister Laesicke ist jetzt Ritter im Orden Oranien-Nassau

(19.01.2016)

Da kann man schon mal sprachlos sein: Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke ist seit Sonntag »Ritter im Orden Oranien-Nassau«. Und das im Namen keines Geringeren als seiner Majestät der Niederlande.


Überreicht und angeheftet wurde Laesicke der Orden von Monique van Daalen, niederländische Botschafterin. Beim Festakt im Rolandsaal des Rathauses zu Brandenburg an der Havel zum Auftakt der 800-Jahr-Feiern von 11 Orten in Brandenburg trat sie nach der Rede des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke überraschend ans Mikrofon.


Geehrt werde Laesicke für die »Bewahrung des niederländischen Oraniererbes«, so van Daalen. Einen besseren Partner könne sie sich nicht vorstellen.
Ohne Oranienburgs langjährigen Bürgermeister wäre das Schloss Oranienburg nicht in seinem altem Glanz wiedererstrahlt, wäre die Ausstellung »Onder den Oranje Boom« 1999 nicht in die Stadt gekommen und hätte die damalige König Beatrix Oranienburg wohl nicht so schnell besucht.


Dass er tatsächlich nichts geahnt hatte, war Hans-Joachim Laesicke deutlich anzusehen. Jubelrufe und stehende Ovationen bekam er von den etwa 150 geladenen Gästen, darunter Vertreter aus den Jubiläumsorten. Er erhielt herzliche Glückwünsche von Dr. Dietlind Tiemann (Oberbürgermeisterin Brandenburg an der Havel), Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh (SPSG), der eine Festrede gehalten hatte, sowie natürlich von Ehefrau Annemarie Laesicke.

 

[Link zur Meldung auf der Botschaftsseite]

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Feierlicher Auftakt zum Festjahr 2016 in Brandenburg/Havel

(13.01.2016)
Elf Städte und Gemeinden starten mit einem Gottesdienst in ihre 800-Jahr-Feiern

 

Brandenburg/Havel – Mit einem Festgottesdienst im Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel am Sonntag, 17. Januar 2016, starten elf Städte und Gemeinden Brandenburgs in ihr Festjahr 2016. Sie alle feiern ihre urkundliche Ersterwähnung vor 800 Jahren, so etwa Oranienburg, Fehrbellin, Zehdenick, Luckenwalde und Rathenow.

 

Der Festgottesdienst mit Dr. Markus Dröge, dem Landesbischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. beginnt um 14 Uhr und ist bei freiem Eintritt für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Zu geladenen Gästen gehören neben Vertretern aus den Jubiläumsorten der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, sowie die Botschafterin der Niederlande, Monique van Daalen. Ebenfalls erwartet werden Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, sowie Ludger Weskamp, Landrat des Landkreises Oberhavel.

 

Nach dem rund 45-minütigen Gottesdienst besteht die Möglichkeit, im Hohen Chor des Domes die Urkunde aus dem Jahre 1216 mit der Ersterwähnung der Jubiläumsorte zu besichtigen. Den Gästen des Gottesdienstes wird warme Kleidung empfohlen, da das Gotteshaus unbeheizt ist.

 

[Website zur 800-Jahr-Feier 2016]

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Entwässerungsbetrieb Oranienburg: Neuerungen seit dem 01.01.2016

(08.01.2016)

Zum 01.01.2016 treten beim Entwässerungsbetrieb Oranienburg (EBO) im Bereich der mobilen Schmutzwasserbeseitigung aus abflusslosen Sammelgruben und Kleinkläranlagen und der daraus resultierenden Veranlagung mit Schmutzwassergebühren Neuerungen ein.

 

Die Stadtwerke Oranienburg haben als Betriebsführer des EBO eine EU-weite Neuausschreibung für die Abfuhr von Schmutzwasser durchgeführt. Im Ergebnis dieser Ausschreibung geht ab dem 01.01.2016 die Aufgabe der mobilen Schmutzwasserbeseitigung, die bislang die Abfallwirtschaft-Union Oberhavel GmbH (AWU) wahrgenommen hat, an die Firma Stolzenhagener Dienstleistungs- und Logistik GmbH (SDL) über.

 

Kunden können sich ab diesem Zeitpunkt zwecks Bestellung und Reklamation bezüglich der Abfuhr des Schmutzwassers an folgenden Ansprechpartner wenden:

 

Stolzenhagener Dienstleistungs- und Logistik GmbH
Mühlenstraße 10
15306 Seelow

Ansprechpartner: Frau Schalow bzw. Frau Seiffe

Tel.: (03334) 383267

E-Mail: eberswalde@sdl-bb.de

 

Eine Gebührenänderung für die mobile Schmutzwasserbeseitigung findet nicht statt. Die Gebühr für die Abfuhr von Schmutzwasser beträgt nach wie vor 8,14 EUR/m³. Auch die Gebühr für den Einsatz eines Schlauches über 30 Meter beträgt weiterhin 0,26 EUR.

 

Eine weitere Neuerung betrifft die Veranlagung für Schmutzwassergebühren. Diese wird ab dem 01.01.2016 von den Stadtwerken Oranienburg im Namen des EBO erstellt.  Zwecks Kundendatenabgleich werden alle Kunden mit einem gesonderten Schreiben sowie der Mitteilung über eventuell neue Vorauszahlungstermine- und beträge informiert.

Bereits seit dem 01.01.2015 nehmen die Stadtwerke Oranienburg die Rolle des Betriebsführers für den EBO wahr. Eine kontinuierliche Übernahme von Aufgaben lässt Synergien entstehen, die allen Kunden zu Gute kommen. 

 

Weitere Informationen beim EBO bzw. den Stadtwerken:

www.sw-or.de/privatkunden/abwasser

 

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Montags freier Eintritt im Schlosspark für ALG II-Empfänger

(05.01.2016)

TKO gGmbH orientiert sich an Angeboten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

 

Empfänger von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) sowie deren im Haushalt lebende Kinder bis zum vollendeten 17. Lebensjahr dürfen seit Beginn des Jahres 2016 immer montags kostenlos den Schlosspark Oranienburg besuchen. Ein entsprechender Nachweis ist Voraussetzung. An allen anderen Tagen des Jahres zahlen sie weiterhin den ermäßigten Preis von einem Euro. Für Sonderveranstaltungen gelten jeweils individuelle Preise.

 

Mit dieser Neuerung orientiert sich die Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH als Schlosspark-Betreiberin beispielsweise an der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die diesem Personenkreis freien Eintritt, etwa ins Schlossmuseum, gewährt.

 

Alle Eintrittspreise auf einen Blick, Informationen zu Öffnungszeitungen und Angeboten im Schlosspark sind auf www.oranienburg-erleben.de zu finden. Karten für den Schlosspark-Besuch bekommen Sie an der Kasse/Information am Schlosspark-Eingang, Schloßplatz 1, Oranienburg.

 

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Passgenau für die Baustelle

(18.12.2015)

Bürgermeister besucht Baustoffwerke Havelland GmbH & Co. KG

 

Bei regelmäßigen Vor-Ort-Terminen macht sich Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke selbst ein Bild von den verschiedenen Unternehmen in der Stadt. »Dabei bekomme ich die beeindruckende Vielfalt der Unternehmen vor Ort zu sehen und erfahre über gute Entwicklungen und Probleme aus erster Hand. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Produkte in Oranienburg hergestellt und welche Dienstleistungen hier angeboten werden.«

 

Die 1991 gegründeten Baustoffwerke Havelland veredeln Sand zu Kalksandstein sowie Porenbeton und beliefern von Germendorf aus den nordostdeutschen Raum. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt und 2015 stark investiert – unter anderem in die modernste Maschinentechnik, die es für Kalksandstein europaweit gibt.

 

Geschäftsführer Paul Bertmaring stellte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei seinem Besuch am 4. Dezember 2015 die Maschine vor. Einen umfassenden Bericht finden Sie hier.

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34 Bewerbungen für den Franz-Bobzien-Preis 2016

(17.12.2015)

Beeindruckende 34 Bewerbungen sind bis zum Bewerbungsschluss am 30. November für den Franz-Bobzien-Preis 2016 im Büro des Oranienburger Bürgermeisters eingegangen. Damit beteiligten sich wieder mehr Initiativen und Vereine am Wettbewerbsaufruf als 2014, damals gab es 29 Bewerbungen.

 

Die Vielfalt der Bewerber erstreckt sich von Schulen über Initiativen und Vereine bis hin zu Einzelprojekten. Die eingereichten Projekte stellen eine bunte Palette an Aktivitäten dar: Sie reichen von Schülerarbeiten, Begegnungsprojekten, Ideenwerkstätten, Workcamps und Ausstellungen bis hin zu aufwändigen Theaterprojekten.

 

Die zahlreichen – zum Teil sehr umfangreichen – Bewerbungsunterlagen werden ab jetzt im Detail gesichtet und auf formale Zulässigkeit geprüft. Im Februar tritt dann die Jury zusammen, um den Preisträger sowie die Zweit- und Drittplatzierten zu bestimmen. Zur Jury gehören neben Vertretern der Stadt Oranienburg und der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten unter anderem Medienvertreter, der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

 

Verliehen wird der Franz-Bobzien-Preis am 15. April 2016 anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Schirmherr des Franz-Bobzien-Preises ist der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke. Zudem wird der Preis vom Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Brandenburg, der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, dem Berliner Ratschlag für Demokratie, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg (DGB), dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie dem Tagesspiegel als Medienpartner unterstützt.

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke: »Ich freue mich über die vielen Bewerbungen für unseren Preis und bedanke mich bei den Partnern des Preises, die in ihren Medien und auf ihren Internetseiten für eine Teilnahme am Wettbewerb geworben haben. Es ist beeindruckend, wie viele unterschiedliche Projekte wir nun zur Auswahl haben und wie jedes sich auf seine eigene, oft sehr kreative Art und Weise sich für Toleranz, Respekt und demokratische Mitbestimmung engagiert. Gerade der Einsatz und die Motivation junger Menschen sind in einer Zeit, in der Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus wieder vermehrt Zuspruch in der Bevölkerung finden, überlebenswichtig für die Demokratie in unserer Gesellschaft. Die Jury wird keine leichte Arbeit haben!«

 

Der Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, Prof. Dr. Günter Morsch, ergänzt: »Ich freue mich über die zahlreichen und vielfältigen Bewerbungen um den Franz-Bobzien-Preis 2016, mit dem wir nicht zuletzt für ein kritisches Geschichtsbewusstsein werben wollen. Dieses sollte fester Bestandteil einer demokratischen, toleranten und weltoffenen Gesellschaft sein, die es gerade in Zeiten zunehmender Konflikte und Ängste zu stärken gilt. Schon jetzt kann man sagen, dass alle Bewerbungen dazu einen wichtigen Beitrag leisten, und es wird schwer sein, aus diesem Kreis einen Preisträger zu küren.«

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.bobzienpreis.oranienburg.de.

 

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»Oranienburg zeigt Herz« – Ansprache des Bürgermeisters

(16.12.2015)

Oft hört man von einer wachsenden Politikverdrossenheit in unserer Gesellschaft.

 

Ich habe einen anderen Eindruck: Es scheint mir, dass sich eine zunehmende Demokratieverdrossenheit bei uns breit macht. Und das ist wirklich beängstigend. Deshalb möchte ich zunächst an das Ende der ersten deutschen Republik erinnern. 

 

Die Weimarer Republik ging letztlich daran zugrunde, dass sie eine Demokratie ohne Demokraten war. Auch damals ging ein Riss durch die Gesellschaft.  Nationalisten, Monarchisten auf der einen Seite, und vom Stalinismus geprägte Kommunisten auf der anderen, bekämpften sich erbittert. Ihre Ziele unterschieden sich vor allem darin, dass die Einen eine nationalsozialistische Diktatur und die Anderen eine stalinistische errichten wollten. Einig waren sich beide Seiten darin, die Demokratie beseitigen zu wollen. Deshalb hielten sie frei gewählte Parlamente für überflüssige Schwatzbuden, machten demokratisch gewählte Politiker verächtlich oder bedrohten gar ihr Leben. Die freie Presse wurde als Lügenpresse verunglimpft und kritische Journalisten verfolgt. Töne, die uns heute wieder sehr vertraut erscheinen.

 

Kaum zu hören waren damals diejenigen, die sich für den Erhalt von Demokratie und Freiheit einsetzten. Aufrechte Männer wie der Reichstagsabgeordnete Otto Wels oder der preußische Ministerpräsident Otto Braun gehörten damals zu den wenigen, die sich mutig und engagiert den Feinden der Demokratie entgegenstellten. Dennoch entschied sich die deutsche Bevölkerung in freien Wahlen gegen die Demokratie und für die nationalsozialistische Diktatur.

 

Welches Leid, wie viel Tod und welche unersetzlichen Verluste die braune Diktatur den Menschen in Deutschland und in vielen Ländern der Welt brachte, haben wir bis heute nicht vergessen.  Umso unverständlicher ist es, dass die Nazi-Ideologie und die Verklärung des schwärzesten Kapitels deutscher und europäischer Geschichte die Lebenseinstellung einer wachsenden Zahl von Mitbürgerinnen und Mitbürgern heute wieder bestimmen.

 

Das macht mir Angst. Vor allem deshalb, weil wir wissen, wie diese Entwicklung in den zwanziger Jahren anfing und wohin sie führte: Millionen Tote auf den Schlachtfeldern, die willkürliche Verfolgung, Unterdrückung und Vernichtung von Mitmenschen, unzählige Opfer in der Zivilbevölkerung, zerstörte Infrastruktur, Verlust der Heimat von Millionen, die dadurch zu Flüchtlingen wurden sowie die Teilung Deutschlands und Europas gehen auf das Konto des Nationalsozialismus. Das dürfen wir niemals vergessen!

 

Erst mit dem Ende der DDR und der deutschen Wiedervereinigung zogen Freiheit und Demokratie auch in unseren Teil Deutschlands ein. Wie jubelten wir damals über den Fall der Mauer, hinter der wir eingesperrt waren und über das Ende der SED-Diktatur. Seither erleben wir eine erfreuliche Entwicklung Oranienburgs. Unsere Stadt muss sich nicht mehr verstecken und immer mehr Einwohner bekennen sich zu Oranienburg und leben gern hier. Gleichzeitig genießen wir die grenzenlose Freiheit, in alle Welt reisen zu dürfen, aber auch unser Recht, ungestraft unsere Meinung sagen zu dürfen und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wer uns regieren soll und wer nicht. Allerdings zeigt es sich immer häufiger, dass viele nie begriffen oder längst vergessen haben, wie es ist, diese demokratischen Rechte nicht zu haben.

 

Dem Ruf nach einer hohen Mauer um Deutschland, Gewalt gegen andere Menschen, Einschränkung der Pressefreiheit und Hetze gegen Journalisten muss unser lautes und deutliches NEIN entgegen schallen. Ebenso widersprechen wir entschieden der Verunglimpfung von hilfsbereiten Mitbürgern, die sich für Mitmenschlichkeit engagierten als »nützliche Idioten« oder als »Gutmenschen«. Nicht mit uns!

 

Auch ist es unerträglich, Galgen auf Demonstrationen mitzuführen und zur Ermordung der von uns demokratisch gewählten Repräsentanten aufzurufen, Häuser, in denen Flüchtlinge Aufnahme finden sollen, in Brand zu setzen oder Begegnungsstätten in die Luft zu sprengen. Das ist mit unserer Demokratie und meinen Vorstellungen von Freiheit nicht vereinbar.

 

Als ebenso unerträglich empfinde ich aber auch die Losungen aus anderen Ecken, wonach Deutschland »scheiße« sei und zur Ablehnung unseres Rechtsstaates aufgerufen wird. Ich bin froh und glücklich in Deutschland zu leben. Gerade deshalb engagiere ich mich für unser Land. Ich will, dass es durch unsere gemeinsamen Anstrengungen noch besser, noch schöner, noch solidarischer, noch gerechter und noch freier wird. Allen, die unsere im Grundgesetz verankerten Ziele ablehnen und bekämpfen, treten wir entschieden entgegen! Das erwarten wir auch von der Politik in unserem Land. Deutschland ist uns zu lieb, als dass wir tatenlos zusehen, wie es Extremisten, Menschenverächter und Feinde der Demokratie zerstören.

 

Das bedeutet keineswegs, dass ich nicht vieles in der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik unserer Bundespolitik  für dringend verbesserungswürdig halte. Darüber habe ich mich in den letzten Monaten häufig geäußert und werde das auch in Zukunft mit Deutlichkeit tun.

 

Wie froh bin ich, dass ich im demokratischen Deutschland frei meine Meinung sagen kann, ohne mit staatlicher Verfolgung rechnen zu müssen. Ich möchte dies auch in Zukunft ungestraft machen dürfen. Deshalb habe ich Sie, denen unsere Werte, wie Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit am Herzen liegen, eingeladen, am heutigen Abend auf dem Schloßplatz zusammenzukommen, um ein gemeinsames Bekenntnis abzugeben.

 

Ein Bekenntnis zu unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft und den christlichen Grundwerten, auf denen sie beruht. Zünden wir gemeinsam ein Licht an für ein friedliches Miteinander in Deutschland und für Frieden auch in den Ländern, in denen Krieg und Gewalt herrschen.

 

Vielen Dank dafür!

Herzlich willkommen!

 

Hans-Joachim Laesicke

 

[Impressionen]

Foto zu Meldung: »Oranienburg zeigt Herz« – Ansprache des Bürgermeisters

Wimmelbuch: Kunterbuntes Stadtleben auf fünf Doppelseiten

(03.12.2015)

Dieses Buch sollte unter keinem Weihnachtsbaum fehlen: „Mein Oranienburg Wimmelbuch“. Am Donnerstag, 3. Dezember 2015, stellte Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke das kunterbunte Pappbilderbuch in der Stadtbibliothek vor, das die Stadt im Rahmen der 800-Jahr-Feier 2016 in einer großformatigen und einer Pocket-Ausgabe herausgegeben hat.

 

Familien können sich darin auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Stadt begeben. Auf fünf Doppelseiten hat die Bochumer Grafik-Designerin Isabelle Metzen ein Oranienburg festgehalten, das Kinder und Erwachsene, Einheimische und Touristen gleichermaßen zum Erkunden, Staunen und Lachen anregt. Dabei kommt das fantasie- und liebevoll illustrierte Buch ganz ohne Worte aus und erzählt dennoch unzählige lustige und kindgerechte Geschichten aus dem Alltag Oranienburgs! Ob Schlossplatz, Schlosspark, TURM Erlebniscity, Einkaufsstraße oder Tier-, Urzeit- und Freizeitpark Germendorf – es gibt viel zum Erkunden.

Rund ein Dutzend Figuren tauchen immer wieder auf den Seiten auf – die Frage ist nur: Wo genau haben sie sich versteckt? Oder wo sind die Schlüssel für die geheimnisvolle Truhe aus dem Schlossmuseum? Bekommt die Weihnachtsgans Auguste einen neuen Pullover gestrickt? Was wird aus dem Hochzeitspaar?

 

Nicht nur der Nachwuchs wird seine Freude an diesem einmaligen und detailreichen Oranienburg-Wimmelbuch haben. Zwischen den Buchdeckeln tummelt sich so manche bekannte historische oder lebende Persönlichkeit der Stadtgeschichte. So wird dieses Buch auch zum Rätselspaß für die Großen: Wer entdeckt die Pferdeomnibus-Kutscherin Jette Bath, den „Eisenkönig“ Siegmund Breitbart aus Friedrichsthal oder den Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge?

 

Fast ein Jahr hat es von der Idee bis zum fertigen Buch gebraucht. Die erfahrene Wimmelbuch-Zeichnerin Isabelle Metzen besuchte zunächst im Frühjahr 2015 zwei Tage lang die Stadt, machte hunderte Fotos und überlegte sich gemeinsam mit Mitarbeiterinnen von der Stabstelle für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt und der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH, welche Geschichten erzählt werden und welche Personen im Buch vorkommen sollen. Per Hand gezeichnete Entwürfe wurden dann nach und nach verfeinert und koloriert, bevor das Buch in Sachsen auf Recycling-Papier gedruckt wurde.

 

 

»Mein Oranienburg Wimmelbuch« ist etwas größer als DIN A4 und kostet 9,95 Euro. Zudem gibt es die kleinere Version des Buches (12 cm x 9 cm) zum Preis von 4,95 Euro.

 

Erschienen ist das Pappbilderbuch im Wimmelbuchverlag. Das Buch ist eine Gemeinschaftsarbeit der Stadt Oranienburg und der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH.

„Mein Oranienburg Wimmelbuch“ besitzt eine ISBN und ist unter anderem in der Tourist-Information, Schloßplatz 2, sowie in Buchhandlungen erhältlich.

[Stadtmagazin-Artikel zur Zeichnerin und Bilderserie zur Entstehung des Wimmelbuchs ...]

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»Onleihe« Oberhavel: Ausleihe per Mausklick

(03.12.2015)

Ausleihe per Mausklick: Eröffnung des eMedien-Verbundes Oberhavel

 

Auswählen, einloggen, herunterladen – und das rund um die Uhr. So einfach funktioniert das Ausleihen von digitalen Medien nun in Oberhavel. Am 2.12.2015 gab Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke gemeinsam mit Vertretern von acht weiteren teilnehmenden Kommunen in der Stadtbibliothek Oranienburg mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung den Startschuss für die »Onleihe Oberhavel« – der gemeinsamen digitalen Zweigstelle der Bibliotheken in Oberhavel.

 

Möglich wurde das Onleihe-Projekt durch den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung über den eMedien-Verbund der Öffentlichen Bibliotheken im Landkreis Oberhavel.

 

Für die Nutzerinnen und Nutzer der Bibliotheken in Glienicke, Gransee, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Liebenwalde, Oberkrämer, Oranienburg, Velten und Zehdenick ist das zusätzliche Angebot ein historischer Schritt, denn erstmals können sie Medien unabhängig von Ort und Öffnungszeiten nutzen. Der neuartige, kundenfreundliche Service hat einen hohen Mehrwert für die Bibliotheksversorgung im Kreis.

 

Unter www.onleihe.de/Oberhavel oder den Web-Opac der teilnehmenden Einrichtungen können Bibliotheksnutzer mit gültigem Bibliotheksausweis nun rund um die Uhr sogenannte eBooks, eAudio oder ePaper ausleihen, egal ob von zu Hause oder unterwegs. Der zusätzliche Service ist kostenlos. Noch einen weiteren Vorteil hat das Angebot: Es können keine Mahngebühren entstehen, eine Rückgabe ist nicht mehr nötig.

 

Durch die Kooperation reduziert sich zudem der Aufwand, der in den einzelnen Bibliotheken für ein solches Angebot betrieben werden muss und es kann ein wesentlich größerer Bestand an Medien angeboten werden, als eine einzelne Bibliothek vorhalten könnte: Für den Erstbestand standen insgesamt 37.461,00 Euro zur Verfügung. Das sind zurzeit ca. 3.349 digitale Medien. Darunter sind aktuelle Bestseller, Romane, Kinder- und Jugendliteratur, Sachbücher zu den verschiedensten Themen, wie z.B. Reiseführer, Elternratgeber, Gesundheitstipps, Fitnessbücher, Literatur zur Geschichte und Politik, Naturliteratur, Hobby usw. Zum Angebot der Onleihe gehören außerdem eAudios (Hörbücher und Hörspiele) und derzeit drei digitale Zeitschriften-Abos wie „Der Spiegel“, „Merian“ und „Psychologie heute“.

 

Die Webseite der »Onleihe Oberhavel« ist übersichtlich gestaltet und führt Schritt für Schritt zur gewünschten Ausleihe. Der Nutzer meldet sich mit den Zugangsdaten seines Benutzerausweises an, sucht sich die gewünschten eMedien und leiht sie aus. Nach der Ausleihe kann das eBook oder die eAudio-Datei mit wenigen Klicks auf die bereits oben genannten Endgeräte übertragen werden.

 

Die Leihfristen unterscheiden sich je nach Medium:
eBook:  21 Tage
eAudio: 14 Tage
ePaper: 1–24 Stunden

E-Books sind im gängigen Format PDF und EPUB und die eAudio im WMA-Format verfügbar. Ist das gewünschte Medium ausgeliehen, kann der Leser es vorbestellen und erhält eine E-Mail sobald das Medium zur Verfügung steht. Der Titel ist dann für zwei Tage reserviert.


Voraussetzungen sind:

  • ein Internetanschluss
  • ein PC oder ein anderes Endgerät, wie z.B. Laptop, Tablet, eBook-Reader, mp3-Player oder Smartphone

 

Eingerichtet und gewartet wird die »Onleihe Oberhavel« von der divibib GmbH, der führenden digitalen Ausleihplattform für Öffentliche Bibliotheken in Deutschland.

 

[Direktlink zur Onleihe Oberhavel]

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Vier Bombenblindgänger in Lehnitz erfolgreich entschärft

(27.11.2015)

Erst nach Mitternacht, um 0:12 Uhr am Samstagmorgen, verkündeten die Sirenen in Oranienburg Entwarnung: Nach fast 16 Stunden konnten mit Aufhebung des 1.000-Meter-Sperrkreises rund 4.300 Anwohnerinnen und Anwohner wieder in ihre Häuser im Ortsteil Lehnitz und in Oranienburg-Süd zurückkehren. Den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) war es gelungen, in einem wahren »Entschärfungsmarathon« vier dicht beieinander liegende 250-Kilogramm-Bomben mit chemischem Langzeitzünder zu neutralisieren.

 

Als André Müller, technischer Einsatzleiter des KMBD, um 23:35 Uhr und neun Stunden nach Entschärfung der ersten Bombe auch die Unschädlichkeit des letzten Sprengkörpers verkünden konnte, zeigte sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke sichtlich erleichtert. Im Namen aller Oranienburgerinnen und Oranienburger dankte er vor allem den Experten des KMBD, aber auch allen anderen beteiligten Einsatzkräften, für diese außergewöhnliche Leistung.

 

Schon seit Monaten liefen unter großem Aufwand die Vorbereitungen zur Abklärung der zunächst drei Anomalien auf dem Grundstück „Am Havelufer 24“ im Oranienburger Ortsteil Lehnitz. Die Abklärung musste aufgrund besonderer technischer Herausforderungen bei der Freilegung der Bombenverdachtspunkte um einen Tag verschoben werden. Am Donnerstag, 26.11.2015, konnte der KMBD dann bekanntgeben, dass es sich sogar um vier 250-Kilogramm-Bomben amerikanischen Typs mit chemischem Langzeitzünder handelte, von denen zwei direkt übereinander lagen.

 

Bereits am Donnerstag wurde der unmittelbar gefährdete Bereich geräumt. Dazu zählten 43 Grundstücke, auf denen 39 Personen leben. Auch der Oder-Havel-Kanal wurde in diesem Bereich gesperrt.

 

Am Freitag wurde ab 8:30 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern um die Fundstelle nach außen gesichert und nach anschließender Kontrolle gegen 10:40 Uhr freigegeben, damit die eigentlichen Arbeiten zur Neutralisierung beginnen konnten. 

 

Um 14:37 Uhr gab KMBD-Einsatzleiter André Müller die Entschärfung der ersten Bombe bekannt, die weiteren folgten um 16:21 Uhr und 19:50 Uhr, die letzte schließlich um 23:35 Uhr.

 

Für die im Sperrkreis gemeldeten ca. 4.300 Personen wurde eine Anlaufstelle in der Mehrzweckhalle im Ortsteil Germendorf eingerichtet, welche durch einen Shuttle-Bus angefahren wurde. Die meisten Anwohnerinnen und Anwohner nutzten andere Möglichkeiten, wie die Unterbringung bei Verwandten und Freunden. Zur Information der Betroffenen hatte die Stadtverwaltung bereits ab Donnerstag ein Bürgerservice-Telefon geschaltet und bot zudem Hilfe für pflegebedürftige Personen sowie Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigten.

 

Da der S-Bahnhof Lehnitz im Sperrkreis lag, war auch der Bahnverkehr betroffen und musste unterbrochen werden. Sowohl im S-Bahn- als auch im Regionalbahnverkehr richtete die Bahn Schienenersatzverkehr mit Bussen ein.

 

[Der 1.000-Meter-Sperrkreis als PDF-Datei]

[Fahrplan Bus-Shuttle nach Germendorf (PDF)]

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B-Junioren des OFC als Balljungen bei Hertha BSC

(23.11.2015)

Als Partnerstadt von Hertha BSC erhielt die Stadt Oranienburg eine Einladung zum Hertha-Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am 22. November, um hierfür die Balljungen am Spielfeldrand im Berliner Olympiastadion zu stellen.

 

Bereits am Vormittag machten sich die Jungs der B-Junioren mit Trainern und Jugendkoordinatorin auf den Weg zur Nachwuchsakademie des Hauptstadtclubs, wo sie von Michael Christiansen, Assistent der Akademie, und seinem Team empfangen wurden.

 

Eine Führung durch die Räumlichkeiten der Akademie mit unter anderem Höhentrainings- und Kraftraum, ein gemeinsames Mittagessen und eine ausführliche Einweisung als Balljunge schlossen sich an. Die Jungs beeindruckte sehr, wie professionell und engagiert sich Hertha BSC um den eigenen Nachwuchs für die Profimannschaft, aber auch um die Balljungen der Partnerstädte bemüht.

 

Einheitlich gekleidet im Hertha-Nike-Outfit ging es gemeinsam über die blaue Bahn ins Stadion. Nach letzten Instruktionen gemäß DFL- und Hertha-Anweisungen, begann das ersehnte Spiel hautnah für die OFCer und deren Aufgabe.

 

Kurz nach Spielbeginn setzte dichter Schneefall ein, mit dem die Profis von Hertha aber besser zurechtkamen als der Gegner und das Spiel verdient 1:0 gewannen.

 

Die Jungs erledigten ihren Job an der Seitenlinie ohne Beanstandungen und empfahlen somit die Partnerstadt Oranienburg und den OFC für weitere Aufgaben als Balljungen im Olympiastadion bei Hertha BSC. 

 

[Website des OFC Eintracht]

[Hertha BSC – Partnerstädte]

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10 Jahre RWK O-H-V – die Erfolgsgeschichte

(23.11.2015)

Seit mittlerweile zehn Jahren arbeiten die Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten im Regionalen Wachstumskern O-H-V zusammen – mit sichtbaren Erfolgen. Genug Grund, heute im Oranienwerk mit Unternehmen aus der Region zurückzublicken und die neuen Schwerpunkte der gemeinsamen Wirtschaftsförderung vorzustellen.

 

»Die 15 Regionalen Wachstumskerne sind heute Eckpfeiler der Wirtschaft in Brandenburg«, sagte Katrin Lange, Staatssekretärin des brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, am Vormittag bei der Festveranstaltung im Oranienwerk. So ging fast die Hälfte aller Investitionsmittel des Landes an Unternehmen in den RWKs, hier gebe es viel Investitionskraft für Gründungs- und Erweiterungsentwicklungen. Insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung wurde deutlich, dass das Förderkonzept des Landes, die »Stärken zu stärken«, aufgeht: 2014 flossen sogar zwei Drittel der Fördergelder in die RWKs.

 

Seit dem Gründungsjahr 2005 konnten bereits 24 Projekte zu unterschiedlichen Themen in unserem RWK O-H-V auf den Weg gebracht werden. Die enge Kooperation der drei Städte bildete dabei die Grundlage, um finanzielle Unterstützung durch Fördermittel des Landes Brandenburg, des Bundes und der EU für die Region einsetzen zu können. Die Grundlage dafür liefert das gemeinsame Standortentwicklungskonzept aus dem Jahr 2006, das kontinuierlich fortgeschrieben wird. Die Akteure aus Oranienburg, Hennigsdorf und Velten stimmen sich regelmäßig zu allen wichtigen Entwicklungen ab, arbeiten an einer kontinuierlichen Verbesserung der Standortbedingungen und vermarkten sich gemeinsam als starker, wachsender Wirtschaftsstandort. Mit Erfolg: Heute zählt der RWK O-H-V zu den dynamischsten und erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten im Land Brandenburg.

 

Eine Million für den Oranienburger Bahnhofsvorplatz

 

Besonders wichtig für die Entwicklung der Städte waren und sind die großen Investitionen in die Infrastruktur. So ist es zum Beispiel in der Stadt Oranienburg gelungen, mit der Einstufung des Bahnhofumfelds als »RWK-Projekt« zusätzliche Investitionen durch Fördermittel zu stemmen und das Bahnhofsumfeld für Bürger und Gäste der Stadt attraktiver zu gestalten. Und die Entwicklung geht weiter, denn die Staatssekretärin hatte zum zehnten RWK-Geburtstag einige Geschenke dabei: Zuwendungsbescheide für alle drei Städte aus dem Programm »Aktive Stadtzentren«. Oranienburg erhielt darin die Zusage über eine weitere Million Euro Fördermittel aus dem Programm für die Pläne, den Bahnhofsvorplatz neu und barrierefrei zu gestalten und mehr Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen.

 

Alle drei Städte profitieren von der Kooperation. Sie arbeiten auch zusammen bei Themen wie dem Fachkräfteinformationsbüro, bei der Bildungsmesse youlab sowie bei gemeinsamen Infrastrukturmaßnahmen. Das lohnt sich ebenso für die ansässigen Unternehmen. Und diese sollen jetzt verstärkt eingebunden werden, um für den RWK O-H-V zu werben – freiwillig versteht sich. Sie können Markenbotschafter werden und das Logo vom RWK kostenlos nutzen – zum Beispiel auf LKW, Paletten, Briefköpfen, etc. und so zusätzlich für den Standort werben, indem der RWK O-H-V noch viel mehr auch der Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerückt wird.

 

Mehr Informationen finden Sie hier: www.rwk-ohv.de

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Bürgermeister Laesicke: «Solidarité avec la France!»

(16.11.2015)

Die terroristischen Anschläge in Paris haben weltweit für Entsetzen gesorgt, auch hier bei uns in Oranienburg. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke richtete heute ein Kondolenz- und Solidaritätsschreiben an seinen Amtskollegen Tony Di Martino, Bürgermeister des Pariser Vorortes Bagnolet, seit 1964 Partnerstadt von Oranienburg.

 

Hier der Wortlaut des Schreibens (weiter unten die französische Fassung):

 

 

Sehr geehrter Tony Di Martino, liebe Freunde in Bagnolet,

 

mit Entsetzen habe ich die Nachrichten von den terroristischen Anschlägen in der französischen Hauptstadt verfolgt. Die brutalen Angriffe in der Nacht zu Samstag haben nicht nur mich, sondern die gesamte Einwohnerschaft der Stadt Oranienburg tief erschüttert.

 

Angesichts dieser Tragödie möchte ich Ihnen im Namen aller Oranienburgerinnen und Oranienburger meine tief empfundene Anteilnahme aussprechen. Wir trauern mit dem französischen Volk und den Angehörigen der Opfer. Wir sin in dieser schweren Zeit mit unseren Gedanken bei Ihnen.

 

Es hat die Menschen in Paris getroffen, aber ganz Europa ist gemeint. Die Anschläge galten unseren Werten, unserem gemeinsamen Streben nach einer freiheitlichen, gleichen und brüderlichen Welt. Gemeinsam ist uns der Kampf für eine offene Gesellschaft, die Freiheit jedes Einzelnen sowie die Toleranz und die Gleichheit aller Menschen. Das heutige Nachkriegs-Europa ist ein Bollwerk der Demokratie. Auch die feigen Angriffe islamistischer Terroristen, die genau dieses freie Leben hassen, werden dies nicht ändern. Unsere Demokratie ist stärker und wir werden unsere Werte weiterhin selbstbewusst leben und verteidigen!

 

Ihnen allen wünsche ich Kraft in diesen schweren Stunden! Seien Sie versichert, wir stehen solidarisch an Ihrer Seite! In ebenso trauernder wie kämpferischer Verbundenheit verbleibt

 

Ihr
Hans-Joachim Laesicke

 

 

Cher Monsieur le Maire Tony Di Martino,
chers amis à Bagnolet,

 

nous avons suivi avec horreur les nouvelles sur les attentats terroristes dans la capitale française. Les attaques brutales pendant la nuit de Samedi n'ont pas seulement choqué mois même, mais elles ont aussi choquer toute la population de Oranienburg.

 

Devant cette tragédie, je voudrais exprimer au nom de tous les habitants de notre ville, que nous sommes de tout cœur aux côtés des nombreuses victimes et blessés. Nous sommes en deuil avec la nation française et avec les familles des victimes. Nous sommes avec vous dans nos pensées dans ces moments particulièrement difficiles.

 

C'étaient les gens à Paris qui étaient touchés, mais c'était toute l'Europe qui était visée.

 

Les attentats étaient adressés à nos valeurs, notre effort commun pour un monde de liberté, égalité et fraternité. C'est notre combat commun pour une société ouverte, la liberté de chaque un et la tolérance et l'égalitè de tout le monde. L'Europe après-guerre d'aujourd'hui est un bastion de la démocratie et les attaques lâches des terroristes islamiques, qui détestent justement cette vie libre, ne peuvent pas le changer. Notre démocratie est plus puissante et nous allons continuer à vivre et défendre nos valeurs avec assurance.

 

Je vous souhaite beaucoup de force dans ces heures difficiles et je vous assure que nous sommes solidaire à votre côté. Nous pleurons avec vous, mais en même temps nous sentons aussi une affection batailleuse.

 

Veuillez agréer, Monsieur, mes salutations distinguées,


Hans-Joachim Laesicke
Maire de Oranienburg

 

 

 

 



 

 

[Das Kondolenz- und Solidaritätsschreiben des Bürgermeisters (deutsch) als PDF-Datei]

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Gedenken zur »Reichspogromnacht«: Bundespräsident in Oranienburg

(06.11.2015)

Bundespräsident besucht Oranienburg am 9. November 2015

 

Bundespräsident Joachim Gauck besucht am Montag, 9. November 2015, die Gedenkfeier für die Opfer der Reichspogromnacht vor 77 Jahren in Oranienburg.

 

Das Staatsoberhaupt wird an der Gedenktafel am Standort der ehemaligen Synagoge einen Kranz niederlegen und im Anschluss das heutige Bethaus der Jüdischen Gemeinde Oranienburg besuchen. Begleitet wird er dabei von der Präsidentin des Landtages Brandenburg, Britta Stark.

 

Um 11 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht 1938 vor der Gedenktafel in der Havelstraße 3 (am Kreistagsgebäude). Die Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.

 

Nach Begrüßungsworten des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Holger Mücke, spricht der Landesrabbiner Nachum Presman ein Gebet. Anschließend werden im stillen Gedenken Kränze an der Gedenktafel niedergelegt.

 

Der Bundespräsident wird im Anschluss das heutige jüdische Bethaus Oranienburgs besuchen und sich dort mit Mitgliedern der in den späten 90er Jahren wiedergegründeten Jüdischen Gemeinde »Wiedergeburt« austauschen.

 

Anschließend (ab ca. 12:20 Uhr) gemeinsamer Besuch des Jüdischen Friedhofs in der Havelstraße. Der Brandenburger Landesrabbiner spricht das »Kaddisch« (Jüdisches Heiligungsgebet).

 

 


Hinweis: Verkehrseinschränkungen (So. 22 Uhr bis Mo. ca. 14 Uhr)

Die Zufahrt zu den Parkplätzen vor der Kreisverwaltung Oberhavel wird wegen des Besuches des Bundespräsidenten bei den Gedenkfeierlichkeiten gesperrt sein.

Die Sperrung ist von Sonntagabend, 22.00 Uhr, bis Montagnachmittag, 14.00 Uhr, vorgesehen.

Sie umfasst die Adolf-Dechert-Straße, die Havelstraße zwischen Berliner und Neringstraße sowie die Neringstraße. Das Parken auf diesen Straßen sowie auf den Parkflächen vor der Verwaltung ist während dieser Zeit nicht möglich.

Für Fußgänger wird das Gelände zugänglich sein, die Zugänge zur Kreisverwaltung werden nicht beeinträchtigt.


 

Zum Hintergrund: Reichspogromnacht 1938

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten jüdische Synagogen in ganz Deutschland. Angehörige von Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS) zertrümmerten die Schaufenster jüdischer Geschäfte, demolierten die Wohnungen jüdischer Bürger und misshandelten ihre Bewohner. 91 Tote, 267 zerstörte Gottes- und Gemeindehäuser und 7.500 verwüstete Geschäfte – das war die "offizielle" Bilanz des Terrors. Tatsächlich starben während und unmittelbar in Folge der Ausschreitungen weit mehr als 1.300 Menschen, mit mindestens 1.400 wurden über die Hälfte aller Synagogen oder Gebetshäuser in Deutschland und Österreich stark beschädigt oder ganz zerstört.

Die Weisung zu dem Pogrom war von München ausgegangen, wo sich die Führung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) zum Gedenken an den 15. Jahrestag des Hitler-Putsches versammelt hatte. Am 10. November wurden mehr als 30.000 männliche Juden in Konzentrationslager (KZ) verschleppt. Nach dem "öffentlichen" Novemberpogrom 1938 erhielt die Verfolgung einen neuen Charakter: Nun begann die "stille" Eliminierung der Juden. Auch die Zeugnisse ihrer religiösen Kultur fielen der Vernichtung zum Opfer.

(Quelle: Deutsches Historisches Museum, www.dhm.de)

 

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Neue Fahrzeugflotte der Stadt setzt auf Klimafreundlichkeit

(23.10.2015)

Seit einigen Tagen fahren die Beschäftigten der Stadtverwaltung mit Hybridfahrzeugen durch Oranienburg: Die zehn Neufahrzeuge der Marke VW, geleast für einen Zeitraum von 48 Monaten, nutzen die sogenannte EcoFuel BlueMotion Technology – das heißt, sie fahren größtenteils mit Erdgas. Nur zum Starten und als zweitrangiger Kraftstoff wird Benzin genutzt.

 

Die „VW Up‘s“ nutzen unter anderem das Start-Stopp-System, außerdem wird beim Bremsvorgang frei werdende Energie in der Fahrzeugbatterie gespeichert, um den Motor zu entlasten und damit den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. In den Tank passen 11 Kilogramm Erdgas und 10 Liter Benzin, der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 2,9 Kilogramm Erdgas je 100 Kilometer. „Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt bei der Auswahl unserer Fahrzeuge natürlich eine Rolle. Wir wollen da als Behörde vorangehen. Der Einsatz dieser klimafreundlichen Wagen spart aber auch Kosten“, sagt Mike Wedel, Haupt- und Personalamtsleiter in der Stadt.

 

Insgesamt beläuft sich die Ersparnis für die Verwaltung durch den geringeren Kraftstoffverbrauch und niedrigere Fixkosten auf 23.200 Euro. 7.400 Euro kommen allein durch Einsparungen beim Verbrauch und, weil Erdgas günstiger als Benzin ist, zusammen. Hinzu kommt, dass die geleasten Wagen kleiner sind als die zuvor genutzten VW Polos. „Unsere Beschäftigten testen die Wagen seit einigen Tagen und sind zufrieden“, so Wedel. „Die Wagen sind besonders geeignet für Stadtfahrten.“

 

 

Bild: Hauptamtsleiter Mike Wedel und David Krämer an einem der neuen Fahrzeuge.

 

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Kampfmittelsuche in der Magnus-Hirschfeld-Str. / Agnetenstr. geht weiter

(22.10.2015)

Systematische Kampfmittelsuche in der Magnus-Hirschfeld-Straße/Agnetenstraße geht weiter

 

Die systematische Kampfmittelsuche, die bereits in der Zeit von April 2014 bis Oktober 2014 in der Friedrich-Wolf-Straße/Magnus-Hirschfeld-Straße/Agnetenstraße durchgeführt wurde, soll ab kommenden Montag, 26. Oktober, fortgesetzt werden.

 

In Höhe des Kreuzungsbereiches Magnus-Hirschfeld-Straße/Agnetenstraße müssen auf beiden Seiten noch Restflächen untersucht werden. Dieses betrifft den Abschnitt der Agnetenstraße von der Einmündung Eichenweg in Richtung Magnus-Hirschfeld-Straße auf Höhe der Grundstücke 15 und 17 sowie die Agnetenstraße auf Höhe der Grundstücke 1 und 1A.

 

Gesucht wird voraussichtlich bis Ende November 2015.

 

Verkehrsrechtliche Einschränkungen sind nicht zu erwarten.

 

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Mainstraße: Keine Bombenblindgänger

(16.10.2015)

Systematische Kampfmittelsuche in der Mainstraße abgeschlossen:

Keine Hinweise auf Bombenblindgänger

 

Mitte August ist sie gestartet, am 15.10. wurde die systematische Kampfmittelsuche in der Mainstraße, im Bereich zwischen der Wupperstraße und Saarlandstraße, abgeschlossen. Bei der Absuche dieses Straßenabschnittes gab es keinerlei Hinweise auf Kampfmittel.

 

Die abschnittsweise, halbseitige Sperrung wurde wieder aufgehoben. Folgende Restarbeiten müssen witterungsbedingt zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden: Die Betonierung von zwei Grundstückszufahrten sowie das Einsetzen einiger Pflastersteine auf Höhe des „KIA“-Autohauses.

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Festschrift erschienen: 800 Jahre Geschichte Oranienburgs auf 200 Seiten

(16.10.2015)

»800 Oranienburg« lautet der schlichte Titel der Festschrift zur 800-Jahr-Feier der Stadt Oranienburg in 2016. Am 15. Oktober wurde diese vor rund 200 Gästen in der Sankt-Nicolai-Kirche präsentiert. Auf 200 Seiten bietet das Werk geballtes Wissen zur spannenden wie wechselvollen Geschichte Oranienburgs.  

 

Zwei Jahre lang hat die vierköpfige Redaktionsgruppe im Auftrag der Stadt Oranienburg geforscht, hat Geschichten gesucht und gefunden und sie schließlich gewichtet. Keine leichte Aufgabe, und so manches Mal war auch Wehmut dabei, wenn auf die Erwähnung einiger Aspekte der Geschichte aus Platzmangel letztlich doch verzichtet werden musste. Davon erzählte Redaktionsleiter Herbert Schirmer bei der feierlichen Präsentation in Anwesenheit des Bürgermeisters Hans-Joachim Laesicke.

 

Das Team hatte sich zum Ziel gesetzt, keinen Text zu veröffentlichen, der bereits an anderer Stelle zu lesen war. So können folglich selbst besonders geschichtsinteressierte Oranienburger Neues über ihre Stadt in der Schrift entdecken.

 

Angereichert mit vielen Fotos und strukturiert nach Themen wie Stadtbild, Persönlichkeiten, Industrie oder Bildung ist die Festschrift für Manuela Vehma, Leiterin des Kreismuseums Oberhavel und zugleich Redaktionsmitglied, schon heute das neue Standardwerk zur Oranienburger Geschichte. Auch die zahlreichen Besucher waren sich einig: »Die Festschrift muss man einfach im Schrank haben!« So wechselten an diesem ersten Verkaufstag bereits 213 druckfrische Exemplare den Besitzer.

 

Die Redaktionsgruppe bestand aus Herbert Schirmer (freier Kunst- und Kulturmanager), Manuela Vehma (Leiterin Kreismuseum Oberhavel), Bodo Becker (Ortschronist Lehnitz) und Christian Becker (Stadtarchivar Oranienburg).

 

 

Zu erwerben ist die Festschrift (Druckauflage 1.000 Stück) nun für 15 Euro an der Museumskasse im Schloss Oranienburg, Schloßplatz 1, in der Tourist-Information, Schloßplatz 2, sowie in der Runge-Buchhandlung, Bernauer Straße 56 a, in Oranienburg.

 

[»800 Jahre Oranienburg« im Internet]

Foto zu Meldung: Festschrift erschienen: 800 Jahre Geschichte Oranienburgs auf 200 Seiten

Ab 1. November: Neues Bundesmeldegesetz

(15.10.2015)

Am 01.11.2015 tritt ein neues Bundesmeldegesetz in Kraft, womit das Melderecht in Deutschland erstmals vereinheitlicht wird. Ziele sind die Verbesserung des Datenschutzes, die Vorbeugung von Adressenmissbrauch, die Optimierung von Verwaltungsabläufen und damit verbunden eine Kostensenkung.

 

 

Die wesentlichen Inhalte des neuen Melderechts sind die folgenden:

 

Um vor allem die hohe Zahl von Scheinanmeldungen zu reduzieren, müssen Mieter ab dem 1. November wieder eine Einzugsbestätigung ihres Vermieters (Wohnungsgeberbestätigung) im Bürgeramt vorlegen. Nur damit können sie sich innerhalb der zweiwöchigen Frist um-, an- oder abmelden. Der Mietvertrag ersetzt die Bestätigung nicht, da darin in der Regel nicht alle benötigten Angaben enthalten sind.

 

Die Bestätigung muss folgende Daten enthalten: Name und Anschrift des Eigentümers sowie des Wohnungsgebers, Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum, Anschrift der Wohnung, Namen aller Personen, die ein- oder ausziehen. Wohnungsgeber im Sinne des Gesetzes ist, wer einem anderen eine Wohnung zur Benutzung überlässt. In der Regel wird dies der Eigentümer als Vermieter der Wohnung oder eine von ihm beauftragte Person sein. Wohnungsgeber bei Untermietverhältnissen ist der Hauptmieter. Wer eine eigene Wohnung bezieht, also selbst Eigentümer ist, gibt eine solche Erklärung künftig für sich selbst ab.

 

Wer die Vermieterbescheinigung nicht oder nicht richtig ausstellt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1 000 Euro rechnen. Wer einem anderen eine Wohnanschrift anbietet, ohne dass dieser dort tatsächlich einzieht (Scheinanmeldung), muss mit einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro rechnen.

 

Neu ist auch ein Auskunftsanspruch des Vermieters: Er kann sich durch Rückfrage bei der Meldebehörde davon überzeugen, ob sich der Mieter tatsächlich an- oder abgemeldet hat. Umgekehrt muss aber auch der Vermieter der Meldebehörde auf Verlangen mitteilen, wer bei ihm wohnt oder gewohnt hat.

 

Schon bisher bestand die Möglichkeit, bei einer Gefahr für Leben, Gesundheit, die persönliche Freiheit oder ähnlichen schutzwürdigen Interessen der meldepflichtigen Person eine Melderegisterauskunft an Personen oder Stellen dadurch zu verhindern, dass für Bürgerinnen und Bürger eine Auskunftssperre im Melderegister eingetragen wird. Mit dem neuen Gesetz sollen nun weitere Verbesserungen im Datenschutz bei Auskünften aus dem Melderegister erreicht werden: So muss beispielsweise im Rahmen einer einfachen Melderegisterauskunft, die für gewerbliche Zwecke beantragt wird, künftig angegeben werden, dass die Auskunft für einen gewerblichen Zweck benötigt wird. Die im Rahmen der Auskunft erlangten Daten dürfen dann nur für diese Zwecke verwendet werden.

 

Auskünfte für Zwecke der Werbung oder des Adresshandels sind künftig nur noch zulässig, wenn die Betroffenen in die Übermittlung ihrer Meldedaten für diese Zwecke ausdrücklich eingewilligt haben. Die Einwilligung muss gegenüber der Auskunft verlangenden Stelle erklärt werden. Sie kann auch gegenüber der Meldebehörde als eine generelle Einwilligung für einen oder beide der genannten Zwecke erklärt werden.

 

Um das neue Meldegesetz umsetzen zu können, muss die Software im Bürgeramt der Stadt Oranienburg am 1. November ein umfangreiches Update erhalten, das zahlreiche Änderungen mit sich bringt. Trotzdem wird das Bürgeramt am Montag, den 2. November wie gewohnt geöffnet sein. Es wird aber um Verständnis gebeten, wenn es aufgrund eventueller technischer Schwierigkeiten und der Umstellung der Arbeitsabläufe zu längeren Wartezeiten kommt.

[In der Dienstleistung »Hauptwohnung« finden Sie die Wohnungsgeberbestätigung im Anhang als PDF-Dokument]

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Diskriminierung in Deutschland: Große Online-Umfrage

(15.10.2015)

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat vor kurzem die größte Umfrage zum Thema "Diskriminierung in Deutschland" gestartet, die es bislang gegeben hat. Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Dabei sind alle Lebensbereiche von Interesse – vom Kindergarten über Schule und Hochschule bis zum Beruf, vom Wohnen über Versicherungs- und Bankgeschäfte bis zu Freizeitaktivitäten. „Bisher fehlt es in Deutschland an detaillierten Daten zu Diskriminierungserfahrungen“, sagt Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, „Wir brauchen mehr Informationen, um Betroffenen besser helfen zu können.“

 

Holger Dreher Behindertenbeauftragter der Stadt Oranienburg ruft dazu auf, sich an der Umfrage zu beteiligen. „Menschen mit Behinderung werden tagtäglich diskriminiert, ob offen oder verdeckt, ob gewollt oder ungewollt. Nur wenn wir als Betroffene unsere Erfahrungen schildern und damit zu einer differenzierten Problembeschreibung beitragen, können die Benachteiligungen Schritt für Schritt überwunden werden.“ In Oranienburg besteht in den städtischen Nachfolgeeinrichtungen wie Bürgerzentrum, Eltern-Kind-Treff, Regine-Hildebrandt-Haus oder Stadtbibliothek sowie in den Jugendclubs der Stadt und in den Ortsteilen, die Möglichkeit, an einem Computer-Arbeitsplatz an dieser Online-Umfrage teilzunehmen. Die Öffnungszeiten finden Interessierte u.a. hier: www.oranienburg.de im Bereich Bildung, Familie und Soziales.

 

Die Antidiskriminierungsstelle führt ihre Umfrage gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durch. Mit den Ergebnissen werden Empfehlungen zur Vermeidung von Diskriminierungen entwickelt, die dem Deutschen Bundestag vorgelegt werden. Erste Zahlen und Fakten werden 2016 veröffentlicht.

 

Der Fragebogen kann im Internet unter www.umfrage-diskriminierung.de ausgefüllt werden.

 

[Zur Umfrage im Internet]

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Entwarnung im Lerchenweg: Kein Bombenblindgänger

(12.10.2015)

Bei dem metallischen Gegenstand im Kreuzungsbereich Lerchenweg/Bachstelzenweg handelt es sich nicht um eine Bombe. Dies hat das neue UltraTEM-Verfahren bestätigt, welche genauere Aussagen zu Verdachtspunkten liefert und im September auch im Lerchenweg zum Einsatz kam. Stattdessen wurde ein Störkörper im Boden festgestellt, welcher nach Auswertung der Messdaten nicht auf eine Bombe hindeutet.

 

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) sieht aufgrund aller vorliegenden Messergebnisse keine Notwendigkeit, weitere Maßnahmen, wie etwa eine Freilegung des Gegenstandes durchzuführen.

 

Der Verdachtspunkt wurde im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche festgestellt, die von November 2014 bis Ende März 2015 im Bereich des Lerchenweges stattfand.

 

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Hinweise zur Laubentsorgung im Stadtgebiet

(02.10.2015)

Gut 23.000 Bäume befinden sich im Eigentum der Stadt Oranienburg und werden von ihr gepflegt. Wie schon in den vergangenen Jahren wird die Abholung und Entsorgung des Herbstlaubes von Straßenbäumen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadthofes sichergestellt.

 

Dafür bittet das Tiefbauamt alle Grundstücksbesitzer, das Laub so zusammenharken, dass es maschinell aufgenommen und abtransportiert werden kann. Hierbei darf es sich allerdings nur um Laub von öffentlichen Bäumen und nicht von privaten Gehölzen handeln. Die Abholung des Laubes durch den Stadthof erfolgt nicht zu festgelegten Zeiten, weshalb eine genaue Terminbenennung nicht möglich ist.

In Abhängigkeit von der Witterung und von den Winterdiensteinsätzen des Bauhofes kann sich die Laubentsorgung über den Jahreswechsel hinaus bis in den März hineinziehen.

 

Für das Laub von Bäumen, die auf den privaten Grundstücken stehen, ist der Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Hier kann keine Entsorgung durch den Stadthof vorgenommen werden. Hausbesitzer können eine Eigenkompostierung vornehmen oder das Laub gewerblichen Kompostieranlagen überlassen. Biologisch verwertbare Gartenabfälle, wie z. B. Laub, Grünschnitt, Baum- und Strauchschnitt können aber auch direkt am Grundstück abgeholt werden lassen. Dazu sind zum Beispiel Laubsäcke, Baum- und Strauchschnittmarken bzw. Wertmarken des Landkreises Oberhavel zu verwenden. Diese sind gegen eine Gebühr bei den Vertriebsstellen für Gelbe Säcke erhältlich und werden durch die AWU nach Bedarf eingesammelt.

 

Weitere Informationen zur Entsorgung privaten Laubs sowie eine Liste der Vertriebsstellen für Gelbe Säcke, Laubsäcke sowie Baum- und Strauchschnittmarken sind unter anderem erhältlich bei:

 

AWU Abfallwirtschafts-Union Oberhavel GmbH

Breite Straße 47a, 16727 Velten

Telefon: 03304 376-0, E-Mail: info@awu-oberhavel.de, Internet: www.awu-oberhavel.de
 

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Jugendbeirat nimmt seine Arbeit auf

(02.10.2015)

Seit Ende September gibt es in unserer Stadt einen Jugendbeirat. 15 Jugendliche setzen sich darin für die Belange junger Menschen ein.

 

Mit dabei sind (Foto von links): Lydia Scherwinski, Nicole Kempfer, Clarissa Strauß, Charlotte Pioch, Franka Rinn, Geena Michelczak und Michelle Leppak sowie (hinten) Felix Kretzschmar, Richard Baum, Jana Makowski und Pauline Knöpper. Nicht auf dem Bild sind Laura Roggenthin, Luzie Hamann, Jeaso Rasper und Leon Klages.

 

»Wir freuen uns immer, wenn sich junge Menschen einbringen und unsere Stadt mitgestalten«, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei der feierlichen Ernennung.

 

Fragen und Anregungen nehmen die Jugendlichen unter jugendbeirat@oranienburg.de entgegen.

 

[Meldung zur Gründung und Arbeit des Jugendbeirates (Juli 2015)]

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Sporthalle der ehem. »Märkischen Kaserne« Lehnitz wird zur Notunterkunft

(01.10.2015)

Der Landkreis Oberhavel muss auf Weisung des Brandenburger Innenministeriums ab sofort im Rahmen zusätzlicher Transfers von Asylsuchenden aus der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt neben der regulären Aufnahme von 100 Asylbewerber/inne/n die zusätzliche Unterbringung von 96 Menschen pro Woche gewährleisten. Deshalb werden im Zuge eines Notfallplans kurzfristig weitere Notaufnahmeeinrichtungen im Schullandheim „Waldhof“ Zootzen, in der vorhandenen Unterkunft in Birkenwerder (durch Erweiterung) sowie auch in der Sporthalle der ehemaligen „Märkischen Kaserne“ Lehnitz eingerichtet.

 

In der Sporthalle – die auf dem Gebiet des Hohen Neuendorfer Stadtteils Borgsdorf liegt, aber von Lehnitz aus erschlossen ist – sollen bis zu 96 Personen bereits ab Freitag, 02.10.2015, untergebracht werden.

 

Um die Beeinträchtigungen des Schulsports des Neuen Gymnasiums Glienicke zu kompensieren, wurde mit der Schulleitung eine Ausweichmöglichkeit in der Oberkrämerhalle in Eichstädt vereinbart.

 

Die vollständige Mitteilung des Landkreises Oberhavel finden Sie unter www.oberhavel.de

 

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Neuer Wegweiser: »Mit Kindern unterwegs in Oranienburg«

(19.08.2015)

Familien bekommen jetzt eine nützliche Broschüre an die Hand: »Mit Kindern unterwegs in Oranienburg« enthält auf 28 Seiten jede Menge Tipps, was man mit Kindern alles in der Stadt erleben kann. Der kleine, kompakte Wegweiser ist in einer Auflage von 10.000 Exemplaren erschienen und umfasst Angebote für Tagesausflüge, touristische Höhepunkte, Badestellen, einen Stadtplan mit Spielplatzübersicht sowie wichtige Links.

 

Die kostenfreie Broschüre wurde von der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH (TKO) in Kooperation mit der Stadt Oranienburg entwickelt. Sie ist unter anderem in der Tourist-Information, in der Stadtverwaltung, im Eltern-Kind-Treff sowie im Bürgerzentrum erhältlich.

 

Hier können Sie die Broschüre auch als PDF-Datei abrufen.

[Die Broschüre zum Download (PDF)]

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Entwarnung: Kein Bombenfund in der Hildburghausener Straße

(18.08.2015)

Bei den zwei metallischen Gegenständen in der Hildburghausener Straße handelt es sich nicht um Bombenblindgänger. Dies hat das neue UltraTEM-Verfahren bestätigt, welches wesentlich genauere Aussagen zu möglichen Verdachtspunkten treffen kann und nun in der Hildburghausener Straße zum Einsatz kam.

 

Im Ergebnis wurden Gegenstände im Boden gefunden, deren geometrische Form nach Auswertung der Messdaten nicht auf Bombenblindgänger hindeutet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) sieht nun aufgrund aller vorliegenden, verschiedenen Messergebnisse keine Notwendigkeit mehr, weitere Maßnahmen – wie eine Freilegung der Gegenstände – durchzuführen.

 

 

Hintergrund:

Ende Juni informierte die Stadt Oranienburg über zwei Bombenverdachtspunkte, die bei der systematischen Kampfmittelsuche im Rahmen des Straßenausbaus festgestellt wurden. Insbesondere wegen nicht vorhersehbarer, erhöhter Fördermengen, die im Rahmen der Grundwasserabsenkung aufgetreten sind, mussten die ursprünglichen Zeitpläne zur Öffnung der beiden Verdachtspunkte aufgehoben werden. Deshalb kam nun das UltraTEM-Verfahren zum Einsatz.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in der Stadt Oranienburg]

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Vier Verdachtspunkte weniger dank neuer Technik

(13.07.2015)

Die Bombensuche in Oranienburg läuft seit Neuestem sehr viel effizienter: Das im April 2015 vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) getestete Verfahren UltraTEM ermöglicht nun genauere Aussagen zu den meisten Verdachtspunkten in der Stadt – aufwendige Freilegungen von metallischen Gegenständen, die für Bomben gehalten werden könnten, lassen sich so vermeiden. »Wir sind sehr dankbar, dass wir in Oranienburg diese Technik zur Einsatzreife bringen konnten und den Mitteleinsatz dadurch effizienter gestalten können«, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter heute bei der Vorstellung des neuen Verfahrens.

 

Mit UltraTEM können die Experten der Kampfmittelräumfirmen eine Aussage zur geometrischen Form des bei der Suche gefundenen metallischen Gegenstandes  machen. Dafür legen sie eine Sendespule, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt, über die sogenannte Anomalie. Anhand der Abklingzeiten können sie erkennen, welche Form sich im Boden verbirgt. Die Technik bietet weitere diverse Vorteile – wie eine große Tiefenreichweite und das Ausblenden von oberflächennahen Objekten. Auch betragen die Kosten für das Verfahren nur ca. 15.000 Euro – im Vergleich zu teilweise mehr als 200.000 Euro, die die Öffnung eines Verdachtspunktes kostet.

 

»Das sind natürlich gute Nachrichten für alle Oranienburger. Das spart eine Menge Geld bei der Suche, weil viele Verdachtspunkte so geklärt werden können, ohne dass Gebäude oder Verkehrsflächen beschädigt werden müssen, und es verringert die Kosten für Evakuierungen«, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Aufatmen könnten zudem einige Grundstücksbesitzer, denn von den derzeit 13 Bombenverdachtspunkten in der Stadt können mit Hilfe der neuen Technik vier ausgeschlossen werden: In der André-Pican-Straße, in der Sachsenhausener Straße und an zwei Stellen am Innovationsforum (Lehnitzer Straße) werden nun keine Großbomben mehr vermutet.

 

Die Stadt Oranienburg stellt jährlich 2.190.000 Euro für Maßnahmen der Kampfmittelsuche in den Haushalt ein, dazu kommen Personal- und Sachkosten. Der Finanzbedarf bis 2030 wird auf 72 Millionen Euro allein für die städtischen Flächen geschätzt. Das Land Brandenburg beteiligt sich an der Suche und Kampfmittelbeseitigung und hat seit der Wende 350 Millionen Euro aufgebracht. Seit 1990 zählte der KMBD bereits 187 festgestellte Sprengbomben in der Stadt. Noch werden (laut »Spyra-Gutachten«) ca. 300 Blindgänger im Boden vermutet.

 

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17. Jugendcup des OHC: Cool – trotz Hitze

(06.07.2015)

Auch beim 17. Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) wurde wieder auf Hochtemperatur um den Pokal des Bürgermeisters gefochten – dabei spielten die wüstenähnlichen Außentemperaturen aber fast eine untergeordnete Rolle: Man behalf sich mit allen möglichen Mittelchen zum Herunterkühlen, inklusive Rasensprenger und Wanne am Spielfeldrand, sodass 40 Mannschaften antraten und besten Nachwuchs-Handball lieferten ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur B-Jugend an den Start und bestritten auf sechs Außenfeldern zahlreiche Spiele. Angesichts der hohen Temperaturen wurde die Spielzeit von zweimal zehn Minuten auf jeweils siebeneinhalb Minuten reduziert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren des OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

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Oranienburg bekommt Gütesiegel »Familiengerechte Kommune«

(16.06.2015)

Die Stadt Oranienburg erhielt am Freitag, 12.6.2015, durch den Verein Familiengerechte Kommune in Berlin das Zertifikat »Familiengerechte Kommune« und darf sich nun drei Jahre lang mit diesem Gütesiegel schmücken.

 

Diese Auszeichnung ist allerdings mehr als ein hübscher Schmuck: Um sie zu erhalten, hat die Stadt nicht nur eine Bestandsanalyse zur Familiengerechtigkeit vorgenommen, gemeinsam mit allen relevanten Akteuren ganz konkrete Lösungen erarbeitet, um die Lebensbedingungen von Familien zu verbessern – sondern auch verbindliche weiterführende Ziele für eine nachhaltige familiengerechte Gesamtstrategie gesetzt.

 

Jedes Jahr muss die Stadt dem Verein berichten, wie erfolgreich konkrete Maßnahmen umgesetzt wurden. Nach drei Jahren muss der Prozess erneut durchlaufen werden – möchte die sie das Zertifikat behalten.

 

»Die Zertifizierung bestätigt unsere seit Jahren erfolgreiche Arbeit für eine familienfreundliche Stadt. Wie beliebt Oranienburg bei Familien ist, weil bei uns für sie einfach vieles stimmt, zeigen uns die enorm gestiegenen Zuzugszahlen«, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. »Jetzt wollen wir uns jedoch nicht selbstgefällig zurücklehnen, sondern den beschrittenen Weg ständig kritisch hinterfragen und mit den Vorstellungen der Familien abgleichen – dabei hilft uns das Gütesiegel, denn der Zertifizierungsprozess bietet auch eine strukturierte Erfolgskontrolle.«

 

Siegel Familiengerechte KommuneDer Prozess und die Erkenntnisse daraus haben Einfluss auf viele städtische Handlungsfelder – vom Kita-Bereich bis zur Stadtplanung. Daraus werden zum einen konkrete Ideen generiert, zum anderen bleibt die Familiengerechtigkeit als wichtiges Schwerpunktthema im Fokus.

 

Im Spätsommer 2013 hatte das Verfahren mit dem Beschluss der Stadtverordneten begonnen, im Sommer 2014 wurde mit Hilfe einer umfangreichen Befragung und unter Beteiligung von Vereinen und Trägern, die mit dem Thema Familien zu tun haben, sowie mit Eltern und beispielhaft auch mit einigen Ortsteilen analysiert, wo die Stadt steht.

 

Was Familie in Oranienburg bedeutet, haben die beteiligten Akteure gemeinsam definiert: »Familie ist dort, wo Menschen in einer Gemeinschaft füreinander einstehen und füreinander verantwortlich sind« – ein weit gefasster Familienbegriff, der also nicht nur Familien mit Kindern sondern auch Senioren umfasst.

 

Die sechs wichtigen Handlungsfelder sind im Auditierungsprozess deutschlandweit gleich, die Beteiligten haben in zwei Workshops verschiedene Themen bearbeitet:

 

  1. Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit
  2. Familie, Arbeitsumfeld und Betreuung
  3. Bildung und Erziehung
  4. Beratung und Unterstützung
  5. Wohnumfeld und Lebensqualität sowie
  6. Senioren und Generationen

 

Im Februar 2015 haben die Stadtverordneten die Zielrichtung bestätigt. Erste sichtbare Resultate zum Thema Familiengerechtigkeit gibt es bereits: Eines davon ist der Boule- Platz in Malz (Handlungsfeld Senioren & Generationen), der in einer gemeinsamen Aktion von Bürgern und Stadtverwaltung entstanden ist – eine Anregung aus dem Ortsteil-Workshop. Auch plant die Stadt, mehr Kleinkindsportangebote zu fördern, weil in der Zielgruppe ein Mangel festgestellt wurde. Eine weitere Idee ist die Öffnung der Schulen, um dort  Bildungsangebote für Senioren zu unterstützen.

 

 

[Mehr über den Verein "Familiengerechte Kommune"]

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Mittelstraße: Ausbau Anfang Juni gestartet

(26.05.2015)

Am 27.5. begannen die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau der Mittelstraße mit der Einrichtung der Baustelle. Seit dem 1.6. gilt nun auch die Vollsperrung, um den eigentlichen Ausbau durchführen zu können.

 

Auch wenn sie nur eine 260 Meter kurze Nebenstraße ist, wird die Mittelstraße stark genutzt und erfüllt vielfache Funktionen in Oranienburgs Innenstadt. Deshalb soll sie im Rahmen der Stadterneuerungsmaßnahme „Oranienburg Innenstadt“ grundständig ausgebaut werden: Neben zahlreichen technischen Verbesserungen und der bereits abgeschlossenen Kampfmittelsuche sind es vor allem die allgemeine Ausstrahlung der Straße und die Erhöhung der Wohn- und Aufenthaltsqualität, die im Mittelpunkt der Ausbauplanung stehen. Damit es zukünftig weniger hektisch in der Mittelstraße zugeht, werden vor allem Fußgänger und Radfahrer Vorrang haben, denn für sie stellt die Mittelstraße eine wichtige Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt dar. Dazu wird eine Tempo-20-Zone eingerichtet und der Philosophie des „gemeinsam geteilten Raumes“ gefolgt, etwa indem man teilweise Fahrbahn und Gehwege auf eine Ebene bringt. Die bisherige Verkehrsführung mit einer Einbahnstraßenregelung im nördlichen Straßenabschnitt wird beibehalten, allerdings können Radfahrer künftig in beide Richtungen fahren.

 

Ein multifunktionaler Streifen zwischen Gehweg und Fahrbahn sorgt zudem im Wechsel für etwa ein Dutzend Parkflächen, vermehrte Baumstandorte, Flächen mit Fahrradständern und Bänken zum Verweilen sowie Areale vor Geschäften, etwa zur Belieferung, zur temporären Bestuhlung oder zum Außenverkauf. In den Kreuzungsbereichen sind jeweils Flächen geplant, die von den anliegenden Geschäften und Cafés genutzt werden können. Der Grünanteil der Straße soll mit zusätzlichen Baumpflanzungen erhöht sowie die Straßenbeleuchtung mit energie- und kostensparender LED-Technik saniert werden.

 

Der Ausbau der Mittelstraße wird voraussichtlich Ende Juli 2016 abgeschlossen sein und erfolgt in drei Bauabschnitten: Die ersten beiden Bauabschnitte dauern bis Oktober 2015. Nach einer witterungsbedingten Pause bzw. um eine mit Einschränkungen verbundene Winterbaustelle zu vermeiden, geht es im April 2016 weiter. Nach dem eigentlichen Ausbau werden bis Oktober 2016 noch die Baumpflanzungen vorgenommen.

 

Ausbaudetails:

 

  • Bauabschnitt 1: von Willy-Brandt-Straße bis hinter die Einmündung der ersten Ringeinfahrt, Bauabschnitt 2: vom Ende 1. Bauabschnitt bis vor die Einmündung der zweiten Ringeinfahrt, Bauabschnitt 3: vom Ende 2. Bauabschnitt bis Bernauer Straße inkl. Einmündung

 

  • Haushaltsvolumen für Straßenbau und Planung: ca. 650 000 Euro, finanziert aus Städtebaufördermitteln durch Bund, Land und Stadt

 

  • Gesamtlänge Ausbaustrecke: 260 Meter

 

  • Ausbaubreite der Fahrbahn: zwischen 3,50 und 4,60 Metern

 

  • Ausbaubreite westlicher Gehweg: zwischen 2 und 5,90 Metern
  • Ausbaubreite östlicher Gehweg: zwischen 1,85 und 3,35 Metern
  • Ausbaubreite des multifunktionalen Streifens: 2,50 Meter

 

  • Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg mit dem Entwässerungsbetrieb (EBO) und den Stadtwerken (SWO), die Regen- und Schmutzwasserleitungen sowie die Strom- und Wasserleitungen erneuern

 

Die Planungen für die Neugestaltung der Mittelstraße laufen bereits seit 2013 und bedurften umfangreicher Abstimmungen. So sollte vor allem auch auf die unterschiedlichen Anlieger- und Nutzungsstrukturen der Straße Rücksicht genommen werden, die von reiner Wohnbebauung im südlichen Bereich bis zur überwiegend gewerblichen Nutzung im nördlichen Abschnitt zur Bernauer Straße hin reichen. Die Ergebnisse wurden bereits am 12. Februar in einer Informationsveranstaltung mit Eigentümern, Mietern, Pächtern und anderen Betroffenen erörtert. Alle Anwohner werden in Kürze noch einmal schriftlich über den genauen Bauablauf informiert.

[Verkehrsführungsplan]

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Noch besser radeln in Oranienburg

(21.05.2015)

Radfahrer in Oranienburg können sich freuen: In Kürze werden an vielen Stellen weitere Maßnahmen in Kraft treten, die den Nutzern von Zweirädern das Leben leichter machen. So werden weitere Einfahrverbote in Einbahnstraßen für Radfahrer aufgehoben, einige Sackgassen für Radfahrer geöffnet und die Pflicht, einen Radweg zu benutzen, an mehreren Stellen aufgehoben.

 

Schon vor rund zwei Jahren hat die Stadt Oranienburg einige verkehrsrechtliche Verbesserungen vorgenommen, um den Radverkehr zu fördern. Dazu zählte unter anderem ein Radstreifen auf beiden Seiten der Willy-Brandt-Straße oder die Freigabe von einigen Einbahnstraßen für Radler, so dass diese hier seither entgegen der Fahrtrichtung radeln dürfen.

 

Seit Mitte April ist die Stadt nun dabei, weitere sichtbare Erleichterungen für Radler im Stadtgebiet umzusetzen. „Die Haltung zum Radfahren hat sich mit der Zeit verändert, heute hat es einen höheren Stellenwert. Deshalb bin ich sicher, dass sich Investitionen in den Radverkehr immer lohnen“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke am 18. Mai beim 4. Nationalen Radverkehrskongress in Potsdam. Dort ist die Stadt Oranienburg der „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen des Landes Brandenburg“ als Gründungsmitglied beigetreten.

 

Dass sich Oranienburgs Fahrradfreundlichkeit heute schon sehen lassen kann, belegen die Ergebnisse des sechsten Fahrradklimatest des ADFC, dessen Ergebnisse im Februar vorgestellt wurden. Brandenburgweit kam Oranienburg in seiner Einwohnerklasse auf den zweiten Platz und gehört damit nach wie vor zu den fahrradfreundlichsten Städten im ganzen Bundesland.

 

 

Die Maßnahmen im Überblick

 

Freigabe von Einbahnstraßen:

  • Friedrich-Engels-Straße, Hammer Straße, Melniker Straße, Bagnoletstraße, Erzbergerstraße (südlicher Abschnitt), Theodor-Neubauer Straße (Weiße Stadt)
  • Havelstraße (östlicher Abschnitt zwischen Nehring- und Berliner Straße)
  • Lindenring (nördlicher Ringabschnitt)
  • Luisenweg
  • Quedlinburger Straße
  • Illerstraße
  • Dianastraße (Lehnitz)
  • Florastraße (Lehnitz)
  • Hirtenweg (Sachsenhausen)

 

Für Radler nun durchlässige Sackgassen:

  • Parkstraße
  • Kanalstraße (östlicher Abschnitt)
  • Bötzower Stadtgraben (östlicher Abschnitt)
  • Robert-Koch-Straße (Stichweg)

 

Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht: Je nach Schild dürfen Radler hier entweder Straße oder Gehweg mitbenutzen

  • Luisenstraße
  • Kanalstraße (westlicher Abschnitt)
  • Havelstraße (östlicher Abschnitt)
  • Straße der Einheit/Aderluch/Sophie-Scholl-Straße
  • Zum Bahnhof (Sachsenhausen)

 

 

Für weitere Fragen und Anregungen zur Radverkehrsförderung steht Ihnen Sven Dehler vom Stadtplanungsamt unter (03301) 600 769 oder dehler@oranienburg.de zur Verfügung.

 

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Bombenblindgänger in der André-Pican-Straße erfolgreich entschärft

(12.05.2015)

Die 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart in der André-Pican-Straße 42 konnte heute Nachmittag erfolgreich entschärft werden. Um 15 Uhr wurde der Sperrkreis wieder aufgehoben. Auch der Bahnverkehr läuft in Kürze wieder an – es können aber noch Verzögerungen auftreten.

 

Weil die Bombe in einem guten Zustand war, konnte sie mittels Wasserschneidgerät entschärft werden. Eine Sprengung war nicht notwendig. Es handelte sich um die 185. Bombe, die seit 1990 in Oranienburg erfolgreich neutralisiert werden konnte.

 

Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte der Polizei und 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren vor Ort, um den Sperrkreis nach außen zu sichern.

 

Die Stadt Oranienburg bedankt sich bei allen Einsatzkräften, insbesondere bei den Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes für die erfolgreiche Entschärfung des Bombenblindgängers!

 

Hintergrund:

 

Am Montagvormittag informierte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) die Stadt Oranienburg über den Fund einer 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart in der André-Pican-Straße 42. Sie befand sich in einer Tiefe von 4,50 Metern und verfügte über einen intakten, chemischen Langzeitzünder.

 

Vor Ort wurde bereits am Montag der unmittelbare Gefahrenbereich in einem Radius von 100 Metern geräumt. In diesem Sperrkreis lagen die TURM ErlebnisCity sowie ein kleiner Bereich des Lehnitzsees.

 

Um die Bombe zu entschärfen, trat heute um 8.30 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern rund um den Fundort in Kraft. Rund 4.500 Personen waren davon betroffen. Für sie war eine zentrale Anlaufstelle in der Turnhalle Germendorf eingerichtet. Diese war mit kostenlosen Shuttle-Bussen der OVG erreichbar.

 

Da auch der Oranienburger Bahnhof im Sperrkreis lag, war der Bahnverkehr seit 8 Uhr von und nach Oranienburg unterbrochen.

 

 

[Allgemeinverfügung]

[Der 1000-Meter-Sperrkreis am 12.05.2015]

[Fahrplan Ersatzverkehr Oranienburg-Birkenwerder]

[Fotoalbum zur Entschärfung auf unserer Facebook-Seite]

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

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Wasserwanderleitsystem für Kanutouristen eröffnet

(10.05.2015)

Rechtzeitig mit Beginn der Tourismussaison wurde nun im Stadtgebiet von Oranienburg ein einheitliches Wasserwanderleitsystem für Kanufahrer aufgebaut.

 

Das Leitsystem besteht aus 15 Informationstafeln, die an geeigneten Anlegestellen jeweils in Gewässernähe errichtet werden. Die 1,50 m hohen und 1 m breiten Informationstafeln, die in rustikalen Holzaufstellern montiert sind, geben u. a. Auskunft über den jeweiligen Standort und dessen Umgebung sowie Servicehinweise zu nächstgelegenen Übernachtungsmöglichkeiten oder gastronomischen Einrichtungen. 

 

Die Umsetzung des Leitsystems geht auf eine Initiative der Naturparkverwaltung Stechlin-Ruppiner Land zurück, die bereits beim Aufbau des gleichartigen Systems in den Ruppiner Gewässern mitgewirkt hat. Mit dem nunmehr erfolgten Lückenschluss entlang der Oranienburger Gewässer können sich Wasserwanderer, die zwischen den Berliner Gewässern und den Gewässern des Naturparks Uckermärkische Seen unterwegs sind, ab sofort anhand eines einheitlichen Informationssystem orientieren.  

 

Da Oranienburg aufgrund seiner geographischen Lage und mit seinen zahlreichen Wasserwegen idealer Ausgangspunkt für Wasserwanderungen ist, hat sich die Stadt bereit erklärt, dieses Vorhaben auch ohne Fördermittel zu finanzieren. Die Kosten für die Herstellung und den Aufbau der Infotafeln beliefen sich auf rund 30.000 EUR.

 

Übertragen wurde die Maßnahme an die Dienstleistungs & Service GmbH mit Sitz in Friesack, die sich auf Vereinbarung der Städte Oranienburg und Velten auch um die Errichtung einer weiteren Infotafel in Hohenschöpping gekümmert hat, um die  Durchgängigkeit und Einheitlichkeit des Informationssystems sicherzustellen.

 

[Standorte des Wasserwanderleitsystems]

[www.oranienburg-erleben.de]

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18. Mai: Neubau Hort Sachsenhausen / Abbruch Feuerwehrgerätehaus Germendorf

(30.04.2015)

Neubau Hortgebäude in Sachsenhausen startet am 18. Mai – ebenso wie der Abbruch des Feuerwehrgebäudes in Germendorf

 

Der Bauauftrag für den erweiterten Rohbau-Neubau des Hortgebäudes der Grundschule Sachsenhausen wurde heute durch die Stadt Oranienburg vergeben. Mit dem Bau wird am 18.5.2015 begonnen. Die Fa. Berger Bau NL Berlin wird den Auftrag ausführen. Eine Bauanlaufberatung zur Unterrichtung der Einrichtungsleitungen findet am 12.5.2015 statt. Hier wird es mit Baubeginn der Maßnahme zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Friedrichstraße (Haupteingang der Schule) kommen.

 

Die Abbrucharbeiten am Feuerwehrgebäude in Germendorf sollen ebenfalls am 18.05.2015 beginnen und planmäßig innerhalb einer Woche abgeschlossen werden.

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Baustelle Comenius-Grundschule: Stützen und Binder werden geliefert

(30.04.2015)

Am 6./7.5.2015 sowie am 12.5.2015 werden auf der Baustelle der Comenius-Grundschule, Jenaer Str. 5, die Stützen und die Binder der geplanten Zweifeldturnhalle mit Aula geliefert und montiert. Das Amt für Grundstücks- und Gebäudewirtschaft informiert, dass es an diesen Tagen durch den Schwerlastverkehr zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Jenaer Straße, der Berliner Straße und der Saarlandstraße kommen wird.

 

Am 6. und 7. Mai werden zunächst 32 Stützen mit Schwerlasttransportern aus dem Fertigteilwerk Passau der Firma Berger Bau angeliefert und mit einem 70 Tonnen-Autodrehkran montiert bzw. aufgestellt. Jede Stütze wiegt 10 Tonnen. Die Lieferung und Montage der 11 Binder erfolgt am 12.5.2015. Auch hier erfolgt die Anlieferung mittels Schwerlasttransporter aus dem Fertigteilwerk Passau. Der für die Montage dieser jeweils 30 Tonnen schweren und ca. 25 Meter langen Bauteile erforderliche 150-Tonnen-Autodrehkran gehört zu den Größten und wird ab 7.00 Uhr auf der Baustelle zum Einsatz kommen.

 

[Weitere Details zum Bau der Comenius-Grundschule (mit 3D-Rundflug)]

Foto zu Meldung: Baustelle Comenius-Grundschule: Stützen und Binder werden geliefert

Zeitplan für Bombenverdachtspunkt »Am alten Hafen 25« verschoben

(23.03.2015)

Bombenverdachtspunkte auf dem Grundstück »Am alten Hafen 25«:

Zeitplan für die Abklärung verschoben - Details folgen.

 

Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) der Stadt Oranienburg mitteilte, werden die ursprünglichen Zeitpläne für die Freilegung der metallischen Gegenstände auf den Grundstücken „Am alten Hafen 25“  verschoben. Der Grund sind technische Schwierigkeiten vor Ort.

 

Auf dem Grundstück „Am alten Hafen 25“ befinden sich zwei Bombenverdachtspunkte, die im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche festgestellt wurden. Sie liegen nebeneinander in einer Tiefe von ca. 4,5 Metern.

 

Der Stadt Oranienburg liegen derzeit noch keine Informationen hinsichtlich neuer Zeitpläne vor. Wir werden Sie aber umgehend informieren, sobald der KMBD weitere Einzelheiten mitteilt.

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche]

Foto zu Meldung: Zeitplan für Bombenverdachtspunkt »Am alten Hafen 25« verschoben

Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

(15.03.2015)

Am Sonntag, den 15. März 2015 um 14:45 Uhr heulten die Sirenen wie vor 70 Jahren – und erinnerten an die schwerste Bombardierung Oranienburgs kurz vor Kriegsende. Anschließend läuteten die Kirchenglocken. An den Gräbern der Bombenopfer auf dem städtischen Friedhof wurden Kränze niedergelegt und in der Orangerie fand eine gut besuchte Podiumsdiskussion statt.

 

Etwa 200 Besucher kamen am Sonntagnachmittag in die Orangerie, um den Opfern des Angriffs zu gedenken. Nach der Vorführung der rbb-Doku »Geheimsache Nazi-Uran – Atomjagd in Brandenburg« kamen auf dem Podium der Filmemacher Thomas Claus, Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, der Historiker Dr. Rainer Karlsch sowie als Zeitzeugin die damals fünfzehnjährige Waltraud Wyrembek zu Wort. Der inhaltliche Bogen der Veranstaltung war so von den seinerzeitigen Geschehnissen und ihren Hintergründen bis zu den Auswirkungen auf das heutige Leben in der Stadt gespannt.

 

Fotoserie zur Gedenkveranstaltung 70. Jahrestag der Bombardierung Oranienburgs
Fotoserie zur Veranstaltung

Denn wie kaum eine andere deutsche Stadt hat Oranienburg bis heute die Folgen des Zweiten Weltkrieges und insbesondere des schweren Bombardements am 15.03.1945 zu tragen. Allein in den vergangenen 25 Jahren mussten mehr als 180 Bomben, die oft mit einem höchst gefährlichen Langzeitzünder ausgestattet waren, entschärft oder gesprengt werden. Dennoch wird in der Stadt noch immer eine besonders hohe Anzahl von Bombenblindgängern befürchtet, die das Leben der Bewohner gefährden und für deren Beseitigung die Stadt erhebliche Mittel aufbringen muss.

 

»Der Bund ist in der Pflicht, die Beseitigung dieser Kriegslast ist eine Aufgabe aller Deutschen als Solidargemeinschaft«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Er unterstützt deshalb auch die Bundesratsinitiative, bei der es um eine Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Bombenbeseitigung geht.

 

 

Über die Hintergründe des Luftangriffs berichteten wir in der Februar-Ausgabe des Stadtmagazins.

 

[Seite des Oranienburger Stadtmagazins]

Foto zu Meldung: Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

(18.12.2014)

Am Mittwoch, den 17.12.2014, hatten Aktivisten aus dem Umfeld einer Facebook-Initiative gegen das Asylbewerberheim Lehnitz zu Protesten nach dem Vorbild der Dresdner »Pegida«-Demos aufgerufen.

 

Die rund 250 Teilnehmer wurden jedoch von ebenso vielen Gegendemonstranten erwartet, die einem kurzfristigen Aufruf verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Parteien und Einzelpersonen, darunter Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, gefolgt waren. Der Aufruf war vor allem über die städtische Facebook-Seite bekanntgemacht worden.

 

Ansprache des Bürgermeisters im Wortlaut

 
rbb-Bericht zum Thema (extern)  

Laesicke hielt bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz eine Ansprache, die sich kritisch mit den Versäumnissen der aktuellen Asyl- und Einwanderungspolitik, aber auch mit der Ignoranz gegenüber den oft schweren Schicksalen der Flüchtlinge und ihren Problemen, auseinandersetzte. Diese trage nicht positiv zur Integration von Menschen bei.  [Hier die Ansprache im Wortlaut]

 

»Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlinge versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.«
Bürgermeister Laesicke

Die Gegendemonstranten machten deutlich, dass sie für eine weltoffene Stadt ohne Fremdenhass und Rassismus stehen und es nicht dulden, wenn Asylbewerber in unserer Stadt zum Sündenbock und zur Projektionsfläche für Probleme gemacht werden, die sie gar nicht verursacht haben.

 

Harmlos wirken sollte hingegen der »Abendspaziergang«, zu dem die Aktivisten der »Nein zum Heim«-Seite auf Facebook aufgerufen hatten. Eine ganze Reihe solcher Seiten war im letzten Jahr parallel zu neuen Asylunterkünften entstanden. Das Brandenburger Innenministerium hat Erkenntnisse, dass diese von NPD-Aktivisten und Personen aus deren Umfeld gesteuert werden. Sie geben sich in ihrem äußeren Rahmen einen bewusst harmlosen Charakter, in dem es vermieden wird, offen rassistisch oder ausländerfeindlich zu argumentieren. Das übernehmen dann aber in der Regel die einzelnen Kommentatoren auf diesen Seiten – deren Statements sind an Eindeutigkeit oft kaum zu überbieten.

 

»Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?«
Bürgermeister Laesicke

Auch am Mittwoch wurde daher von den Organisatoren versucht, harmlos zu wirken. Mit Deutschland- und Brandenburg-Fahnen sowie der blauen Friedenstaube sollte optisch demonstriert werden, was bei den Reden transportiert wurde: Offen ausländerfeindlich wurde hier nicht argumentiert, die Aussagen wurden so gefasst, dass sie immer zweideutig waren, bisweilen sogar zynisch. So wurde das klassische »Ausländer raus!« vergangener Tage etwa ersetzt durch »es ist besser für die Asylsuchenden, wenn sie am Aufbau ihres Heimatlandes mitwirken können«.

 

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass das Publikum – in der Mehrheit ortsfremde, junge Männer, vielfach nicht unbekannt aus der rechtsextremen Szene – angesichts solch sanfter Töne selbst etwas enttäuscht war. Auf der Abschlusskundgebung der »Abendspazierer« vor dem Landratsamt sprach dann aber doch noch eine NPD-Funktionärin.

 


 
Ansprache des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke, anlässlich der Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am 17.12.2014  (Wortlaut)

 

 

Deutschland braucht schnellstens eine neue Einwanderungspolitik, die Antworten auf die Fragen der Zeit gibt.

 

Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlingen versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.

 

Die Landkreise, Städte und Gemeinden werden letztlich mit den erheblichen Problemen, die nicht nur die wohnungsmäßige Unterbringung von Flüchtlingen sondern auch deren soziale Betreuung mit sich bringen, weitgehend allein gelassen.

 

Eine halbherzige Zurverfügungstellung von etwas mehr Geld seitens des Bundes und des Landes zur Mitfinanzierung der erheblichen Kosten, deren Löwenanteil auch weiterhin von den Kommunen zu tragen ist, reicht bei weitem nicht aus.

 

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass vielen Menschen in unserem Land die gegenwärtige Einwanderungspolitik konzeptionslos erscheint.

Daraus erwachsender Unmut ist nur zu verständlich.

Eine reflexartige Verteufelung aller, die ihre diesbezüglichen Sorgen artikulieren, halte ich für falsch.

 

Auf Bundes- und Landesebene muss man sich folgende Frage stellen:

 

»Was müssen wir tun, um eine höhere Akzeptanz von Flüchtlingen zu erreichen, wo haben wir Defizite zugelassen, die zu unbeabsichtigten, negativen Folgen geführt haben, welche neuen Wege müssen wir beschreiten, um Flüchtlinge tatsächlich zu einer Bereicherung unserer Gesellschaft werden zu lassen, statt dies oft nur zu behaupten.«

 

Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?

 

Er ist fest entschlossen, seine Chance zu nutzen: zu arbeiten, die Sprache zu lernen und seinen Kindern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen.

Schnell muss er jedoch begreifen, dass er als Asylbewerber ein langwieriges, schwerfälliges und unverständliches Asylverfahren durchlaufen muss.

 

Während dieses unerträglich langen Asylverfahrens ist er in seiner Freizügigkeit erheblich eingeschränkt, zur Untätigkeit verdammt, hat kaum die Möglichkeit, Kontakte mit Deutschen zu pflegen und ist Demütigungen ausgesetzt.

Ständig wird ihm, mit Ausnahme von wenigen Gutmeinenden, zu verstehen gegeben, dass er eigentlich unerwünscht sei und abgeschoben gehöre.

 

Wenn dann nach fünf oder sechs Jahren das Asylverfahren mit einem in aller Regel abschlägigen Bescheid beendet wird, sind die meisten Verbindungen in die alte Heimat abgerissen.

 

Die nicht selten in Deutschland geborenen und hier aufgewachsenen Kinder fühlen sich stärker an Deutschland gebunden als an das Herkunftsland ihrer Eltern.

 

Aus den anfangs zuversichtlichen, gutwilligen und motivierten Menschen hat die deutsche Wirklichkeit in wenigen Jahren Enttäuschte, Ausgegrenzte und Verbitterte gemacht.

 

Ihnen wurde schwarz auf weiß beschieden, dass sie hier nicht willkommen sind und abgeschoben werden sollen.

Viele flüchten, um diesem Schicksal zu entgehen, in die Illegalität.

Unsere Gesellschaft hat sie dorthin getrieben.

Die negativen Folgen schlagen auf unsere Gesellschaft zurück.

Damit muss Schluss sein!

 

In unserer Gesellschaft, die Geburtenmangel, Überalterung und fehlende Fachkräfte beklagt, sollten wir alles tun, um die Flüchtlinge so schnell und so gut wie möglich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren.

 

Deutschstunden für alle Kinder und alle Erwachsenen sowie eine ordentliche, den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Ausländer entsprechende Schulbildung bzw. Berufsausbildung müssen gewährleistet werden.

 

Beispielswiese die junge Medizinstudentin aus Syrien, die am Sonnabend auch in Lehnitz war, die MAZ berichtete davon, muss schnellstens die Möglichkeit bekommen, bei uns ihr Medizinstudium zu beenden.

Vielleicht ist sie dann schon bald Ärztin in der Prignitz oder in der Uckermark und trägt dazu bei, den dortigen Medizinermangel zu beseitigen.

Vielleicht kann sie aber auch in ein paar Jahren dazu beitragen, ihr vom Krieg geschundenes Land wieder aufbauen zu helfen.

 

Noch viele, naheliegende Beispiele habe ich im Kopf, wie ein aus Ignoranz der deutschen Politik entstandenes Problem einer Lösung zugeführt werden kann, die sowohl zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung als auch der eintreffenden Flüchtlinge wäre.

 

Dass das funktionieren kann, hat die Einwanderungspolitik vom Großen Kurfürsten bis zu Friedrich dem Zweiten, König von Preußen, bewiesen.

 

Durch die Aufnahme und Förderung der Flüchtlinge aus ganz Europa nach dem 30-jährigen Krieg wurde die Basis für die erfolgreiche Entwicklung unseres Landes gelegt.

 

Denn Preußen war ein Einwanderungsland, in dem »jeder nach seiner Facon selig werden« konnte, falls er sich als nützliches Glied in die Gesellschaft einbringen sollte.

Die Chance wurde ihm dazu vom preußischen Staat gegeben.

 

Daran sollten sich die Verantwortlichen in Bund und Land erinnern und die heute praktizierte Einwanderungspolitik von Grund auf reformieren.

Nur dann würde die Aufnahme von Flüchtlingen ein Gewinn für uns alle!

 

 


Foto zu Meldung: Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Jetzt abstimmen!

(24.09.2014)

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Die Antwort können Bürgerinnen und Bürger jetzt selbst geben – beim sechsten ADFC-Fahrradklima-Test.

 

Anhand von 27 Fragen ermittelt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club auf www.fahrradklima-test.de derzeit die Fahrradfreundlichkeit von Kommunen in ganz Deutschland. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke unterstützt als passionierter Radfahrer die Aktion und hat seine persönliche Bewertung bereits vorgenommen. „Oranienburg soll noch familienfreundlicher und attraktiver werden. Dazu gehört auch ein gutes Radverkehrsklima. Wir haben zwar schon viel in die Radverkehrsinfrastruktur investiert, doch wollen wir nicht nur wissen, welche Maßnahmen als Verbesserung empfunden werden, sondern auch wo es noch Schwachstellen gibt, die es zu beseitigen gilt."

 

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführt. Beim letzten Test im Jahr 2012 nahmen über 80.000 Menschen teil. 332 Städte wurden bewertet. Oranienburg ging aus dem Ranking als fahrradfreundlichste Stadt in ganz Brandenburg hervor: In der Kategorie "Städte unter 100 000 Einwohner" belegte Oranienburg mit deutlichem Abstand zu Königs-Wusterhausen und Eberswalde den ersten Platz unter Brandenburgs Kommunen. Im Bundesdurchschnitt erreichte unsere Stadt unter den 252 Teilnehmerstädten bis 100.000 Einwohner den 49. Platz. Damit das so bleibt und Oranienburg wieder zur Fahrradstadt Nummer 1 in Brandenburg gekürt wird, ist auch Ihre Stimme gefragt! 50 Umfrage-Ergebnisse werden benötigt, um im ADFC-Städteranking berücksichtigt zu werden.

 

So kann man mitmachen

 

Mitmachen können alle, die gelegentlich oder regelmäßig mit dem Fahrrad fahren. Den Fragebogen kann man auf www.fahrradklima-test.de online ausfüllen. Die Umfrage läuft vom 24. September bis zum 30. November 2014. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Über den ADFC

 

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 145.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Die ADFC Ortsgruppe Oranienburg setzt sich insbesondere für den Bau der fehlenden Radwege an der Bundesstraße 273 sowohl in Schmachtenhagen als auch zwischen Germendorf und Schwante bzw. zwischen Wensickendorf und Wandlitz, aber auch für die Pflege und Erhaltung der bereits vorhandenen Radwege ein.

[Logo zum Fahrradklimatest 2014]

[ADFC Oranienburg]

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16. JugendCup: Handballer-Nachwuchs in bester Form

(30.06.2014)

Um den Pokal des Bürgermeisters wurde bereits zum 16. Mal beim Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) gekämpft – mit rund 1.000 beteiligten Personen aus 17 teilnehmenden Vereinen gab es bei dieser Großveranstaltung am 28. und 29. Juni wieder zwei Tage allerbesten Nachwuchs-Handball ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen 58 weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur A-Jugend an den Start und bestritten auf den 6 Außenfeldern 152 Spiele à 2 x 10 Minuten. Das schlechte Wetter konnte dabei der guten Stimmung nichts anhaben – jedes Tor wurde hier gefeiert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren um Christian Riedel vom OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

[Direkt zum Oranienburger Handball Club e.V.]

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Stadt beugt Korruption vor

(18.06.2014)

Externer Ombudsmann nimmt seine Arbeit auf

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erklärt:

 

»Auch wenn sich die Staatsanwaltschaft bisher nicht mit Begünstigung und Vorteilsnahme bei Auftragsvergaben oder Grundstücksgeschäften der Stadt Oranienburg bzw. ihrer kommunalen Gesellschaften beschäftigen musste, so ist es mir doch ein wichtiges Anliegen, dass Korruption keine Chance bekommt.

 

Medienberichte zeigen, dass es leider auch im Land Brandenburg immer wieder dazu kommt, dass sich meist Wirtschaftsunternehmen Vorteile bei der Erteilung von Genehmigungen, dem Erwerb von Liegenschaften oder der Vergabe von Aufträgen verschaffen wollen. Dies geschieht, indem sie versuchen, Mitarbeitern im öffentlichen Dienst oder Kommunalpolitikern Vorteile zu verschaffen, indem sie ihnen Vergünstigungen gewähren oder Geschenke zukommen lassen. Dadurch entstehen Abhängigkeiten, die Bevorzugungen bzw. Benachteiligungen beim Treffen von Entscheidungen nach sich ziehen.

 

Um solche Praktiken zu vermeiden oder in Einzelfällen, die stets möglich sind, den entschiedenen Kampf anzusagen, habe ich mich entschieden, einen Ombudsmann zu beauftragen, bei dem künftig der Verdacht von Korruption gemeldet werden kann.

 

Hierzu wurde jetzt eine  Vereinbarung zwischen der Stadt Oranienburg und dem Rechtsanwalt Andreas Steffen abgeschlossen. Mit dem Vertrag über eine externe Ombudsmann-Tätigkeit wird Herr Steffen zur unabhängigen Vertrauensperson für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und der städtischen Gesellschaften (SOG, TKO, WOBA, Stadtwerke, EBO) ernannt.

 

Der Ombudsmann nimmt sämtliche Informationen über einen Korruptionsverdacht zum Schutz der Hinweisgeber vertraulich entgegen. Die Identität der meldenden Person wird dabei nicht offen gelegt, es sei denn, der oder die Hinweisgebende stimmt dem ausdrücklich und schriftlich zu. Diese Verschwiegenheitsverpflichtung gilt nicht nur gegenüber der Stadt Oranienburg, sondern auch gegenüber der Polizei und der Staatsanwaltschaft, wenn auf Grund eines Hinweises ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.«

 

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Stadtsportfest 2014: Doppelsieg für Germendorf

(16.06.2014)

Das diesjährige Stadtsportfest war wieder voller Emotionen. Bei angenehmen Temperaturen trafen sich sportbegeisterte Kitas, Schulen und Familien auf dem Sportplatz hinter dem Schloss, um in verschiedenen Disziplinen anzutreten und den Sieg für ihre Einrichtung zu erringen. Es waren insgesamt 16 Einrichtungen aus fast allen Stadtgebieten am Start.

 

Nach der Eröffnung und Begrüßung aller Teilnehmer folgte die Erwärmung. Diesmal durch gleich zwei Einrichtungen, denn die Sieger 2013 waren die Kita »Krümelhausen« und die Kita Lehnitz. Anschließend konnten die Wettkämpfe beginnen.

 

Die Kita-Kinder starteten in den Disziplinen Schlussweitsprung, Schlängellauf und Medizinballweitwurf. Die Grundschulen kämpften in den Disziplinen 60-Meter-Lauf, Weitsprung und Sport-Stacking. Alle Schüler und Kindergartenkinder kämpften hart und mit einem Ziel vor Augen: den Wanderpokal für ihre Einrichtung zu gewinnen. Sie machten aus dem Sportplatz eine Arena der Superlative. Alle Kinder gaben ihr Bestes und trotzten dem Wetter. Sie hüpften, rannten, warfen und stapelten um die Wette. Eltern und Zuschauer feuerten die kleinen Sportler an und bejubelten sie.

 

Die Gruppe DRUMS ALIVE Oberhavel zeigte vor der Bühne Auszüge aus ihrem Programm. Auch wieder mit dabei war die Jugendfeuerwehr der Stadt Oranienburg (Lehnitz), die das Ziellöschen nicht trainieren brauchte – das Wasser kam ja reichlich von oben.

 

Das »Speedway Team Wolfslake« stellte eine Vielzahl seiner Rennmaschinen vor und den Sound der Motoren konnte man über den ganzen Platz hören. Es konnten sich zehn Gewinner über je zwei Freikarten für das Rennen der 1. Bundesliga „Wolfslake vs. AC Landshut“ am 27.07.2014 freuen.

 

Der Kampf um den Titel sportlichste Kita war hart umkämpft, aber es gab in diesem Jahr keine doppelten Platzierungen. Den Titel der sportlichsten Kita und sportlichsten Grundschule in Oranienburg haben letztlich nur zwei Teams errungen. So ging der heißbegehrte Pokal „Sportlichste Kita“ in diesem Jahr an die Kita „Pusteblume“ aus Germendorf und die Grundschule Germendorf konnte den Pokal „Sportlichste Grundschule“ erringen. Also der Doppelsieg für Germendorf.

 

Gesamtauswertungen

 

Sportlichste Kita

Platz

 
 

Kita "Pusteblume" Germendorf

1

 

Kita „Drehrumbum“ Wensickendorf

2

 

Kita Lehnitz  

3

 

Kita Stadtmusikanten

4

 

Kita „Knirpsenland“

5

 

Kita "Krümelhausen"

6

 

Kita „Falkennest“

7

 

Kita Eden

8

 

Kita „Zwergenhaus“ Friedrichsthal

9

 

Kita Friedrich Fröbel

10

 

Kita "Butzelhausen"

11

 

 

Sportlichste Grundschule

Platz

 
 

GS Germendorf

1

 

GS Lehnitz

2

 

Havelschule GS

3

 

Waldschule GS

4

 

GS Sachsenhausen

5

 

 

 

Auch in diesem Jahr wurden Schüler des F.F.-Runge-Gymnasiums engagiert, welche die Messungen und Wertungen für die einzelnen Disziplinen vornahmen. Diese haben ihren Job sehr gut gemacht und schon nach kurzer Einweisung ihre Frau bzw. ihren Mann gestanden.

 

Ein großer Dank geht außerdem an die Personen hinter den Kulissen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Hier besonders den Mitarbeitern des Stadthofes und der Stadtverwaltung sowie des SV Athletik Dank für die Unterstützung.

 

Dank der SOG konnten auch in diesem Jahr wieder super Preise vergeben werden.

 

Wir blicken dem nächsten Event mit vielen Erwartungen entgegen und freuen uns auf das kommende Stadtsportfest in 2015. Es kann jedoch sein, dass es einen neuen Rahmen geben wird. Es werden die beteiligten Einrichtungen noch stärker entscheiden, wie ihr Fest aussehen soll sowie wann, wo und mit wem.  

 

Noch mal an alle ein sportliches Danke!

 

Pierre Schwering

– Sachgebiet Gemeinwesen, Jugend und Sport

 

Foto zu Meldung: Stadtsportfest 2014: Doppelsieg für Germendorf

Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt am 21.05.

(14.05.2014)

Grundhafter Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt –
Halbseitige Sperrung und Umleitung ab dem 21.05.2014

 

Am Mittwoch, dem 21.05.2014, ab 8:00 Uhr, beginnt der Ausbau der Sachsenhausener Straße zwischen der Kreuzung Bernauer Straße und dem Knotenpunkt Rungestraße. Der Bau wird in zwei Abschnitten ausgeführt: Zunächst wird von Mai bis November 2014 von der Bernauer Straße bis zur Rungestraße gearbeitet. Von April bis Oktober 2015 erfolgt dann der Umbau des Knotenpunktes Rungestraße zu einem Kreisverkehr (bisher: Ampelregelung).

 

Im Zentrum der Baumaßnahme steht eine Verbesserung des Fahrbahnzustandes entsprechend den Anforderungen der zu erwartenden steigenden Verkehrsbelastung und der notwendigen ausreichenden Oberflächenentwässerung. Insbesondere durch den Neubau der „Kita Leuchtturm“ sowie den geplanten Bau von Stadtvillen am Schlosshafen ist mit höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Darüber hinaus werden die Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Beleuchtung (umweltfreundliche LED-Lampen) erneuert. Der straßenbegleitende Baumbestand im östlichen Teilabschnitt wird erhalten und ergänzt (13 Neupflanzungen). Für Radlerinnen und Radler wird es künftig einen Fahrstreifen stadteinwärts geben.

 

Mit dem Ausbau des 310 Meter langen Teilstückes der Sachsenhausener Straße werden mehrere wichtige Ziele der Stadtentwicklung verfolgt:

 

  • Sicherstellung der verkehrlichen Erreichbarkeit des innerstädtischen Bereiches und Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer;
  • Optimierung der Radverkehrsführung;
  • Verbesserung der Geh- und Aufenthaltsqualität;
  • Erleichterung der Fahrbahnüberquerung durch Einrichtung von Querungshilfen;
  • Reduzierung der Lärmbelastung für die Anwohner durch Erneuerung der Fahrbahnoberfläche und der Errichtung eines Kreisverkehrs;
  • Erhalt der Parkplätze unter Berücksichtigung mobilitätseingeschränkter Besucher der Seniorenbegegnungsstätte.

 

Die Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg, der Stadtwerke und des Entwässerungsbetriebes Oranienburg (EBO) kostet insgesamt rund 1,47 Millionen Euro. Sie wird anteilig von Bund, Land, Stadt, EBO und Stadtwerken finanziert. Im Vorfeld der Baumaßnahme wird auch die Kampfmittelsuche durchgeführt.

 

Untenstehend finden Sie zwei Karten zu den Umleitungsmaßnahmen 2014:

  • Bauphase 0 umfasst eine kurzzeitige Sperrung der westlichen Fahrbahnseite, die ab dem 21.05.2014 für ca. eine Woche gilt.
  • Ab ca. dem 28.05. bis zum August 2014 gilt dann Bauphase 1, also die Sperrung der östlichen Fahrbahnseite.

 

Eine Kartendarstellung der Umleitungen in Bauphase 2 (ca. August-November 2014, Sperrung westliche Fahrbahnseite) folgt zu gegebener Zeit.

[Präsentation des Ausbaus als PDF-Datei (Stand: 12.12.2014)]

[Umleitung Bauphase 0]

[Umleitung Bauphase 1]

Foto zu Meldung: Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt am 21.05.

Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

(29.04.2014)

Bereits Mitte April wurden mit dem Entfernen von Baumstümpfen vorbereitende Maßnahmen zur Öffnung der Anomalie auf dem Grundstück André-Pican-Straße 42 vorgenommen. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden nun in der 18. Kalenderwoche (28.04. bis 3.05.) eine Kranstellfläche und eine Arbeitsfläche zur Errichtung des Spundwandkastens fertiggestellt.

 

Zur Absicherung der Baustelle wurde ein Bauzaun errichtet, der Uferweg kann für die Dauer dieser Maßnahme nicht genutzt werden. Nach Beendigung der weiteren Vorbereitungen kann mit der Öffnung der Anomalie begonnen werden. Ein Zeitplan für die Öffnung der Anomalie steht noch nicht fest.

 

Foto zu Meldung: Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«

(12.11.2010)

Am 11.11.2010 wurde im Rahmen des Benefizkonzertes des Stabsmusikkorps der Bundeswehr auch das neue »Oranienburg-Lied« erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Die von Arno Lungfiel getextete und komponierte »Hymne« an Oranienburg und Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Bearbeitet wurde das Lied in mehreren Versionen von Heiko Friese, gesungen von der »Singegruppe '74« und produziert von Michael Brand.

 

Ein Text- und Notenblatt zum Download (PDF-Datei) finden Sie unten auf dieser Seite ...

 

 

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Oranienburglied:
»Sei gegrüßt, Oranienburg«

 

 

Louise Henriette einst

beim Jagdschloss Bötzow stand.

Erinnert ward sie, jung und schön,

an ihr Oranierland.

Der Kurfürst zur Gemahlin sprach:

„Dies mein Geschenk soll sein –

fortan sei hier Oranienburg

zu Ehren Euch allein!“

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern und den

Fluren, weit und grün,

wo die Havelwasser strömen,

weiße Schwäne zieh’n –

wie ein Strauß mit vielen Farben

schmückt sich hier das Land.

||:  Sei gegrüßt, Oranienburg

im schönen Märkerland!  : ||

 

 

So wurde neu geboren,

und neu erweckt die Stadt,

die ihrer klugen Landesmutter

viel zu danken hatt’.

Mit Friedrich kamen Pracht und Glanz,

barockes Schloss und Park –

nun Königs Lieblingsresidenz –

das schönste Schloss der Mark!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

Ein Schloss fiel in Dornröschenschlaf

Wohl für zweihundert Jahr –

Beherzt indessen wachgeküsst.

Ein alter Traum wird wahr.

Oranienburger Renaissance!

So wechselt das Geschick.

Louise grüßt vom Platz am Schloss:

Oranienburg viel Glück!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

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Text und Komposition: Arno Lungfiel

Satz: Heiko Friese

Chor: Singegruppe ´74

Produktion: Michael Brand

 

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Hinweis für Chöre:

Chöre oder Gesangsgruppen, die das Oranienburg-Lied in ihr Repertoire aufnehmen möchten, können Text, Notenblatt und Instrumentalbegleitung des Liedes auf einer CD anfordern. Bitte wenden Sie sich an das Stadtmarketing (Schlossplatz 1, Haus I, Zi. 1.204, Tel. 03301-600-6016).

 

[Die Text- und Notenblätter zum Oranienburglied können Sie hier herunterladen (PDF, 140 KB)]

[Hier können Sie das Lied (mp3-Format) anhören ...]

Foto zu Meldung: Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«