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Schloßplatz 1
16515 Oranienburg

Telefon (03301) 600-5 (Telefonzentrale)
Telefax (03301) 600-999

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.oranienburg.de


 

 

 


Aktuelle Meldungen

Bürgermeister ruft zum Frühjahrsputz am 18.4. auf

(05.03.2015)

Für ein sauberes Oranienburg:

Bürgermeister ruft zum Frühjahrsputz auf

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke ruft wieder alle Oranienburgerinnen und Oranienburger auf, sich am diesjährigen Frühjahrsputz zu beteiligen:

 

„Nicht nur die wärmenden Sonnenstrahlen und die munter zwitschernden Vögel, sondern auch die ersten Schneeglöckchen verkünden, dass der Frühling vor der Tür steht. Deshalb rufe ich Sie, liebe Oranienburgerinnen und Oranienburger, bereits jetzt dazu auf, unsere Stadt am 18. April von Schmutz und Unrat zu befreien. Unter dem bewährten Motto „Oranienburg putzt sich!“ wollen wir gemeinsam unsere Kreisstadt wieder ein Stück lebenswerter gestalten.

 

In den letzten Jahren beseitigten viele fleißige Oranienburgerinnen und Oranienburger, unter ihnen auch Vereine, Schulen, Kindereinrichtungen, Gewerbetreibende und Gartensparten tonnenweise Müll aus Grünanlagen, Verkehrsflächen sowie Gewässerufern. Dies soll uns ein Ansporn sein, auch in diesem Jahr wieder etwas für die Sauberkeit in unserer Stadt zu tun. Schließlich wollen wir uns in Oranienburg wohl fühlen und auch den Gästen unserer Stadt einen positiven Eindruck vermitteln.

 

Ich wünsche mir, dass möglichst viele Oranienburgerinnen und Oranienburger, ob als Einzelperson oder Gemeinschaft, das Anliegen unterstützen und sich für eine einladende Stadt engagieren. Ob vor der Haustür, an der Gartenanlage, auf dem Spielplatz oder rund um das Vereinsgelände: Alles, was dazu beiträgt, die Stadt öffentlich sichtbar freundlicher zu machen, ist herzlich willkommen.

 

Nach dem Reinemachen möchte ich mich bei allen „Frühjahrsputzern“ bedanken. Dazu sind Sie ab 13 Uhr in das Bürgerzentrum eingeladen, um sich dort bei einem kleinen Imbiss zu stärken.

 

Liebe Oranienburgerinnen und Oranienburger, bitte beteiligen Sie sich auch in diesem Jahr wieder aktiv an unserem Frühjahrsputz! Setzen Sie ein Zeichen für ein sauberes und schönes Oranienburg!“

 

Müllsäcke werden für den Frühjahrsputz kostenlos zur Verfügung gestellt und können am 18. April ab 9 Uhr im Bürgerzentrum (Albert-Buchmann-Straße 17) oder bereits in der Woche vorher beim jeweiligen Ortsvorsteher sowie in der Stadtverwaltung (Zimmer 2.209) abgeholt werden.

 

Um alle Aktivitäten registrieren und die Entsorgung der vollen Müllsäcke planen zu können, wird darum gebeten, sich mit dem dafür vorgesehen Formular anzumelden (siehe unten). Es ist zumde in der nächsten Ausgabe des Oranienburger Stadtmagazins, das am 14.03.2015 erscheint, zu finden.

 

Das ausgefüllte Formular kann per Post geschickt werden an: Stadt Oranienburg, Amt für Bildung und Soziales, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg. Alternativ kann es auch per E-Mail an fruehjahrsputz@oranienburg.de oder per Fax an (03301) 600 99 709 gesendet werden. Als Ansprechpartnerin für Fragen zum Frühjahrsputz steht Andrea Fünfhaus unter (03301) 600 709 zur Verfügung.

[Anmeldeformular Frühjahrsputz 2015]

Foto zu Meldung: Bürgermeister ruft zum Frühjahrsputz am 18.4. auf

Weserstraße: metallische Anomalie – Informationen zum Zeitplan

(05.03.2015)

Seit dem 16.02.2015 laufen bereits die vorbereitenden Arbeiten zur Abklärung des Bombenverdachtspunktes. Unter anderem haben Mitarbeiter der Stadtwerke die dort vorhandenen Versorgungsleitungen verlegt. Am Montag, den 09.03.2015 beginnt nun die Freilegung des metallischen Gegenstandes. Dieser befindet sich am Straßenrand in einer Tiefe von 4,50 Metern.

 

Eine Aussage zur Art des metallischen Gegenstandes wird für Dienstag, den 17.03.2015, erwartet. Stellt sich der metallische Gegenstand als Bombenkörper heraus, will der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) noch am selben Tag die Art des Zünders klären. Zudem würde im Falle eines Bombenfundes ein sofortiger Sperrkreis mit einem Radius von 100 Metern rund um den Fundort in Kraft treten.

 

Aufgrund der zunehmenden Gefährlichkeit von Bombenblindgängern würde der KMBD bereits am Folgetag die Bombenneutralisierung vornehmen. Abhängig vom Zustand des Zünders wird die Bombe entschärft oder gesprengt. Dafür würde ab Mittwoch, den 18.03.2015 ein Sperrkreis mit einem Radius von ca. 1 000 Metern gelten (siehe Grafik).

 

Vom Sperrkreis betroffen wären ca. 7 100 Personen, die diesen bis spätestens 8:30 Uhr verlassen müssten. Es wird eine zentrale Anlaufstelle für die Betroffenen in der Turnhalle Germendorf eingerichtet. Diese ist mit kostenlosen Shuttle-Bussen der OVG erreichbar (genauer Fahrplan wird noch bekannt gegeben). Bei regulärem Verlauf der Bombenneutralisierung kann mit einer Entwarnung und Aufhebung des Sperrkreises gegen 16 Uhr gerechnet werden.

 

Im Falle eines Bombenfundes wird die Stadt Oranienburg ab dem 17.03.2015 ein Service-Telefon unter der Telefonnummer (03301) 600 900 einrichten, an dem alle Fragen zur Bombenneutralisierung beantwortet werden.

 

Die Rückbauarbeiten würden am 19. März beginnen und würden voraussichtlich bis 25. März andauern. Nach Beendigung der Maßnahme wird die Vollsperrung aufgehoben.

 

 

Seit dem 16.02.2015 besteht bereits eine Vollsperrung für den Verkehr zwischen Weserstraße 29 und 31. Ab 16.03.2015 gilt zudem in der Saarlandstraße sowie in der Weserstraße im Bereich zwischen der Wupperstraße und Allerstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h, um starke Vibrationen auf den metallischen Gegenstand in der letzten Phase der Freilegung zu vermeiden.

 

[Möglicher Sperrkreis für Mittwoch, den 18.03.2015]

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche]

Foto zu Meldung: Weserstraße: metallische Anomalie – Informationen zum Zeitplan

10. März: Aktion »Flagge zeigen für Tibet«

(05.03.2015)

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Oranienburg wieder an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet“. Als Zeichen der Solidarität und um das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung zu unterstützen, wird Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke die tibetische Schneelöwenfahne am 10.03.2015 um 10.00 Uhr auf dem Schlossplatz hissen.

 

Bereits zum 20. Mal ruft die „Tibet Initiative Deutschland e.V.“ dazu auf, sich anlässlich des 56. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes an der Aktion zu beteiligen. Im vergangenen Jahr wehte die Flagge als Symbol eines unabhängigen Tibets auf zahlreichen Rathäusern und öffentlichen Gebäuden von mehr als 1200 deutschen Städten, darunter auch Landeshauptstädte wie Hannover, Magdeburg, Stuttgart und Potsdam. Sie bekräftigen damit das Recht des tibetischen Volkes auf Unabhängigkeit und setzen sich für die Einhaltung der Menschenrechte sowie für den Erhalt der tibetischen Kultur, Religion und Identität ein.

 

 

Hintergrund:

 

Seit 1949/50 ist Tibet von China besetzt. Der 10. März ist der Gedenktag zum tibetischen Volksaufstand von 1959, dem 87.000 Tibeter zum Opfer fielen. Als Folge der anhaltenden Unterdrückung leben heute 150.000 der sechs Millionen Tibeter im Exil.

 

Die tibetische Flagge ist das äußere Zeichen der Tibeter auf Selbstbestimmung, weshalb sie in Tibet selbst streng verboten ist. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. setzt sich seit ihrer Gründung 1989 mit politischen Aktionen und Kampagnen für das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes und die Wahrung der Menschenrechte im besetzten Tibet ein. Zu ihr gehören bundesweit 60 Regionalgruppen und Kontaktstellen sowie rund 2000 Mitglieder. Seit 1996 ruft die Initiative deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise zu der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ auf. Damit setzen teilnehmende Städte und Bürger ein unübersehbares Zeichen der politischen Unterstützung für Tibet.

 

 

Weitere Informationen unter: www.tibet-flagge.de

[Informationen zur aktuellen Situation in Tibet, die von der Initiative Deutschland e.V.]

Foto zu Meldung: 10. März: Aktion »Flagge zeigen für Tibet«

»promobil« verleiht Reisemobilstellplatz Sonderpreis in Gold

(04.03.2015)

In Oranienburg machen Wohnmobil-Besitzer gern Halt. Nun wurde der seit knapp fünf Jahren existierende Reisemobilstellplatz am Schlosshafen mit seinen 26 Stellflächen sogar vom Fachmagazin »promobil« ausgezeichnet – mit einem Sonderpreis in Gold.

 

Im Rahmen der »promobil«-Leserwahl zum »Stellplatz des Jahres 2015« vergab eine Fachjury, bestehend aus Redaktionsmitgliedern, erstmals zusätzlich goldene Sonderpreise. Die Jury wählte drei Reisemobilstellplätze aus, die »für etwas Besonderes« stehen. Das Gremium honoriert mit dem Sonderpreis die Entwicklung des »mustergültigen Platzes mit hoher Erlebnisqualität« in Oranienburg.

Auch Oranienburgs Hafenmeister Hans-Dieter Zander, 61 Jahre, genießt einen sehr guten Ruf. Sein »ständiges, persönliches Engagement für seine Gäste« war ebenfalls ausschlaggebend für die Verleihung des Preises. Er freut sich, dass der Stellplatz zahlreiche Fans gefunden hat: »Der Platz hat eine sehr positive Entwicklung genommen. Im ersten Jahr kamen rund 200 Reisemobile, in 2014 waren es mehr als 3 000! Und die Gäste sind längst international: aus den Niederlanden, der Schweiz oder Schweden … Mittlerweile haben wir sogar Stammgäste, die jedes Jahr zu uns kommen.«

Der „promobil"-Fachredakteur Hans-Jürgen Hess brachte die Entscheidung für Oranienburg auf den Punkt: »Attraktive Lage, tolle Betreuung – hinfahren!« Er lobte zudem die Weitsicht der Stadtväter, zur Landesgartenschau 2009 bei der Umgestaltung »einer tristen Fläche in eine wahre Parklandschaft« auch gleich an die mobilen Touristen gedacht zu haben.

Neben Oranienburgs Stellplatz wurden ein Platz bei Heidelberg sowie ein Bremer Stellplatz mit diesem Sonderpreis ausgezeichnet. Bei der Leserwahl zum »Stellplatz des Jahres 2015« schaffte es Oranienburg übrigens auf den 13. Platz von 25 zur Wahl stehenden Plätzen in der Kategorie »Die besten Stellplätze für bis zu 30 Reisemobile«

Oranienburg ist für die Leser von »promobil« bereits ein bekannter Ort, denn im Sommer 2012 wurde der Reisemobilstellplatz schon einmal zum »Stellplatz des Monats in Europa« gekürt.

 

Für weitere Informationen zum Reismobilstellplatz und Platzreservierungen wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.

Foto zu Meldung: »promobil« verleiht Reisemobilstellplatz Sonderpreis in Gold

Stadt Oranienburg lässt 136 Bäume pflanzen

(04.03.2015)

Auch in diesem Frühjahr wird die Stadt Oranienburg wieder zahlreiche neue Bäume pflanzen lassen und das Stadtgebiet so noch grüner machen. Insgesamt 136 neue Bäume lässt die Stadt Oranienburg im März und April an verschiedenen Orten im gesamten Stadtgebiet pflanzen.

 

32 Bäume wurden bereits an einzelnen Standorten gepflanzt: So wurde der Sandspielbereich der Kita Lehnitz mit zwei schattenspendenden Amberbäumen – auch Seesternbaum genannt – ausgestattet. In der Straße der Nationen füllen aufgrund der stattgefundenen Gehwegverbreiterung seit kurzem acht junge Rosskastanien diverse Lücken auf, um das Straßenbild zu verschönern. Am Gutsplatz in Lehnitz konnte ein Bürgerwunsch erfüllt werden, hier bezogen vor kurzem zwei Buchen ihr neues Zuhause. An insgesamt 10 weiteren Standorten wurden darüber hinaus stadtweit neue Bäume gepflanzt.

 

In den kommenden Wochen werden noch der städtische Friedhof und unmittelbar anliegende Straßen mit 104 neuen Bäumen ausgestattet, darunter Arten wie Eiche, Ahorn, Kastanie, Zierkirsche und Linde.

 

Zwischen 500 und 600 Euro kostet die Pflanzung eines neuen Baumes. Alle neuen Bäume, die ab jetzt gepflanzt werden, haben bereits einen Stammumfang von 20 Zentimetern und sind schon sechs Meter hoch. Allesamt stammen sie aus einer brandenburgischen Baumschule. Bevor ein Baum von alleine weiterwachsen kann, wird er über einen Zeitraum von drei Jahren intensiv gepflegt. Dazu gehören das regelmäßige Wässern, Erziehungsschnitte, Düngen sowie das Mulchen der Gießringe.

 

Knapp 25.000 Bäume befinden sich im Eigentum der Stadt Oranienburg und werden von ihr betreut. In nahezu jedem Jahr werden im Frühling und im Herbst großflächig oder vereinzelt neue Bäume gepflanzt. Die Gründe dafür sind Lücken, Ausgleichspflanzungen für gefällte Bäume, der Austausch kranker Bäume sowie Bürgerwünsche. Schwerpunkt der diesjährigen Herbstpflanzung wird, je nach Bauzeitenplanung, die Bepflanzung der für den Ausbau ausgeschriebenen Straßen sein.

Foto zu Meldung: Stadt Oranienburg lässt 136 Bäume pflanzen

Osterfeuer 2015: Anträge bis spätestens zum 19.03.2015 einreichen

(03.03.2015)

Das Ordnungsamt der Stadt Oranienburg weist wegen des nahenden Osterfestes darauf hin, dass das Abhalten von Osterfeuern grundsätzlich genehmigungspflichtig ist.

Alle, die ein Osterfeuer abbrennen möchten, müssen dies bis spätestens zum 19.03.2015 formlos beim Ordnungsamt beantragen, damit die Erlaubnis rechtzeitig versandt werden kann. Wichtig ist dabei die Angabe, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das Osterfeuer stattfinden soll sowie das Beilegen einer ungefähren Lageskizze.

 

Stattfinden dürfen Osterfeuer in Oranienburg am Gründonnerstag, den 02.04.15 sowie am Ostersamstag, den 04.04.15. Für die Beantragung bzw. Durchführung eines Osterfeuers wird eine Mindestgebühr von 30 Euro fällig. Folgende Hinweise müssen beim Abbrennen eines Osterfeuers beachtet werden:

 

Da der zurückliegende Winter sehr mild war, sollte der angehäufte Baum- und Strauchschnitt vor dem Anzünden umgesetzt werden. So wird insbesondere verhindert, dass Igel, Maus und anderes Kleingetier verletzt oder gar getötet wird. Um die Feuerstelle herum sollte ein kleiner Schutzstreifen aus Steinen und Sand angelegt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Feuerstelle in ausreichendem Abstand zu Gebäuden und brandgefährdeten Materialien anzulegen ist. Bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug muss das Feuer unverzüglich gelöscht werden. Die Beaufsichtigung des Feuers ist bis zum Erlöschen der Glut sicherzustellen.

 

Ansprechpartnerin für die Beantragung und für Nachfragen zum Abhalten eines Osterfeuers ist Solveig Riad vom Ordnungsamt der Stadt Oranienburg. Sie ist erreichbar unter (03301) 600 691 sowie riad@oranienburg.de.

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Friedhöfe: Radfahren nicht erlaubt

(03.03.2015)

Um die friedliche Ruhe ist es auf Oranienburgs Friedhöfen nicht immer gut bestellt. Vor allem Fahrräder verwechseln den Ort der Trauer oft mit einer Rennstrecke.

 

Vor allem auf dem städtischen Zentralfriedhof kommt es regelmäßig vor: Fahrradfahrer, die hier gerne eine Abkürzung nehmen und sich mit rasendem Tempo ihren Weg bahnen. Dabei wird geklingelt und gerufen, um freie Fahrt zu erhalten. Selbst vor einem Trauerzug wird längst nicht immer Halt gemacht. Für Trauernde ist das mehr als nur ein Ärgernis. So mehrten sich in jüngster Zeit die Beschwerden über das Radfahren auf Friedhöfen beim Ordnungsamt der Stadt Oranienburg.

 

Friedhöfe sind ein Ort der Trauer und der Besinnung. Menschen, die hierher kommen, wollen in der Regel ihre Ruhe und dabei keine Störenfriede um sich herum haben. Deshalb appelliert das Ordnungsamt jetzt an alle Einwohner, die Würde des Ortes zu respektieren. Generell ist es nicht erlaubt, die Wege eines Friedhofs zu befahren - mit welchem Fahrzeug auch immer. Nur Rollstühle und Kinderwagen sind davon ausgenommen. Das ist übrigens auch in der Friedhofssatzung der Stadt Oranienburg festgehalten. Verstöße gegen diese Satzung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem hohen Bußgeld geahndet werden.

 

Um auf die Beschwerden zu reagieren und dem Wunsch vieler Friedhofsbesucher nachzukommen, werden die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes ab sofort ein besonderes Auge auf Oranienburgs Friedhöfe und Rad fahrende Besucher haben und verstärkt Kontrollen durchführen. Damit sie für ihren täglichen Einsatz gut gewappnet sind, wurden sie übrigens jüngst mit einer neuen Dienstbekleidung ausgestattet (siehe Foto). Erstmals wurde diese über den Zentraldienst der Polizei geordert. Ordnungsamt und Polizei haben nun also den denselben Textilausstatter. Nur die reflektierende Aufschrift „Ordnungsamt“ an Jacke und Hose unterscheiden sie noch voneinander.

 

[Friedhofssatzung für die städtischen Friedhöfe der Stadt Oranienburg]

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Malwettbewerb »Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800« gestartet

(03.03.2015)

Zum dritten Mal ruft das Oranienburger Mosaik-Gymnasium alle Kinder und Jugendlichen der Region zu einem Malwettbewerb auf. Thema in diesem Jahr: „Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800“.

 

In einem knappen Jahr können die Oranienburger ihre Stadt ganz groß feiern, denn 2016 wird Oranienburg 800 Jahre alt. Passend dazu ruft jetzt das Mosaik-Gymnasium erneut zu einem Mal- und Zeichenwettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Hans-Joachim Laesicke auf: Unter dem Motto „Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800“ sind Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Landkreis eingeladen, Zeichnungen, grafische Arbeit oder Collagen anlässlich des großen Festjahres zu entwerfen. Mögliche Themen können beispielsweise Oranienburg damals und heute, Menschen in der Stadt, Landschaften in und um Oranienburg, mein Lieblingsplatz in Oranienburg oder Oranienburg in der Zukunft sein.

 

Die Arbeiten sollten ein Format von maximal A3 haben und müssen bis spätestens zum 5. Oktober beim Mosaik-Gymnasium Oberhavel eingehen (Liebigstraße 34, 16515 Oranienburg, z.Hd. Frau Peters). Name, Anschrift und Alter nicht vergessen! Im November dieses Jahres findet die große Siegerehrung mit Preisverleihung statt. Im Anschluss werden die besten Arbeiten wieder in einer Ausstellung zu sehen sein. Weitere Informationen gibt es bei der Schule unter (03301) 834151.

Foto zu Meldung: Malwettbewerb »Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800« gestartet

ADFC-Fahrradklima-Test 2014: Oranienburg im Land Brandenburg auf dem zweiten Platz

(03.03.2015)

Oranienburg gehört nach wie vor zu den fahrradfreundlichsten Städten im Land Brandenburg. Dies ergab der 2014 durchgeführte Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC), dessen Ergebnisse im Februar veröffentlicht wurden.

 

In der Kategorie "Städte unter 50 000 Einwohner" belegt Oranienburg den zweiten Platz im Land Brandenburg, nur knapp hinter der Stadt Ketzin/Havel. Im bundesweiten Vergleich erreichte Oranienburg in seiner Einwohnerklasse einen beachtlichen Platz 14 von 292 der in die Wertung eingegangenen Städte (Vorjahr: 49. Platz).

 

Als Gesamtnote bekam Oranienburg eine 2,86. Im Vergleich zum letzten Fahrradklimatest konnte sich die Stadt damit sogar verbessern. Damals landete sie zwar brandenburgweit auf dem ersten Platz des Rankings, jedoch mit der Note 3,37. Grund ist die dieses Mal deutlich höhere Anzahl bewerteter Städte. Mindestens 50 Bewertungen werden nämlich gebraucht, um überhaupt in das Ranking aufgenommen zu werden, was beim letzten Mal nur 5 und jetzt 19 brandenburgische Städte schafften. Oranienburg bekam sogar 210 Bewertungen – mehr als doppelt so viel wie die meisten anderen Städte.

 

Das erfolgreiche Abschneiden im ADFC-Fahrradklima-Test bescheinigt Oranienburg eine erfolgreiche Förderung des Radverkehrs mit konkreten Maßnahmen und zeigt, dass das Radfahren in der Stadt sicher und attraktiv ist. Unter anderem in den Kategorien »Erreichbarkeit Stadtzentrum«, »zügiges Radfahren« und »Wegweisung für Radfahrer« konnte Oranienburg besonders gute Bewertungen erzielen. Die erreichten Spitzennoten sind ein Beleg für die Bemühungen in den vergangenen Jahre, denn die Stadt Oranienburg hat viel in ihr Radverkehrsnetz investiert: Der Radstreifen in der Lehnitzstraße und die im vergangenen Jahr rundum erneuerte Heidelberger Straße – Oranienburgs erste richtige Fahrradstraße, auf der Radfahrer Vorrang haben – sind nur einige Beispiele für Investitionen, die sich bei Zweiradbesitzern großer Beliebtheit erfreuen. Seit neuestem gibt es auch in der Sachsenhausener Straße stadteinwärts einen eigenen Fahrstreifen für Radler.

 

Bundesweit nahmen unter dem Motto „Wie fahrradfreundliche ist Ihre Stadt?“ mehr als 100 000 Menschen am sechsten ADFC-Fahrradklima-Test teil und beantworteten insgesamt 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit in ihren Wohnorten. Fast 3000 Brandenburger beteiligten sich an der Befragung und bewerteten 19 Kommunen anhand des Schulnotensystems.

 

 

Mehr zu den Platzierungen und Bewertungen des ADFC-Fahrradklima-Test finden Sie hier.

Foto zu Meldung: ADFC-Fahrradklima-Test 2014: Oranienburg im Land Brandenburg auf dem zweiten Platz

Haller Straße: Zone für eingeschränktes Halteverbot eingerichtet

(25.02.2015)

Um den fließenden Verkehr zu gewährleisten und damit auch die Durchfahrt für Rettungswagen, Feuerwehr und Müllabfuhr zu sichern, wurde in der Haller Straße eine Zone für eingeschränktes Halteverbot ausgeschildert. Das eingeschränkte Halteverbot gilt seit dem 9. Februar 2015.

 

Wer ein Fahrzeug führt, darf innerhalb der gekennzeichneten Zone nicht länger als drei Minuten halten – also kurz zum Ein- und Aussteigen oder zum Be- und Entladen. Das eingeschränkte Halteverbot gilt innerhalb der gesamten Zone auf allen öffentlichen Verkehrsflächen.

Foto zu Meldung: Haller Straße: Zone für eingeschränktes Halteverbot eingerichtet

Ausbau der Waldstraße abgelehnt

(25.02.2015)

Der vom Bürgermeister vorgeschlagene grundhafte Ausbau der Waldstraße, der nach der systematischen Kampfmittelsuche und der notwendigen Erneuerung bzw. Sanierung der Schmutzwasserkanalisation sowie der Trinkwasser- und Gasleitungen seitens der Stadtwerke Oranienburg und des Entwässerungsbetriebs, erfolgen sollte, ist am 23.02.2015 mehrheitlich von der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung abgelehnt worden.

 

Bei Bürgerversammlungen und in Einzelgesprächen mit den betroffenen Anwohnern hatte die Verwaltung umfassend über die ursprünglich geplante Baumaßnahme informiert und  Anregungen aus der Bürgerschaft aufgegriffen. Es wurde ein hohes Maß an Akzeptanz und Verständnis für den Straßenbau geschaffen. Umso enttäuschter sind die im Rathaus eingehenden Reaktionen der Bewohner der Waldstraße über die für sie unverständliche Ablehnung des Ausbaus ihrer Straße durch die Oranienburger Kommunalpolitiker.

 


 

Als 2011 das Straßenausbauprogramm für die Stadt Oranienburg beschlossen wurde, hielten die Stadtverordneten darin auch den Ausbau der Waldstraße spätestens ab 2015 fest. Wenn die zuständigen Gremien nun den Planungen zustimmen, können die Arbeiten bereits im April beginnen. Diskussionen hatte es zuletzt über den Umfang des Ausbaus gegeben. Denn auch der bereits asphaltierte Abschnitt soll runderneuert werden, um zusätzliche Öffnungen für Leitungserneuerungen zu vermeiden – das spart Kosten und Mühe.

 

Beginnen werden die Arbeiten zeitgleich mit der Bombensuche durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes (KMBD), denn die Straße liegt laut Spyra-Gutachten von 2008 in den Gefahrenklassen 8 bis 10. Diese Einstufung bescherte ihr einen oberen Platz in der Prioritätenliste des KMBD und damit auch im Straßenausbauprogramm, denn eine Kompletterneuerung „in einem Abwasch“ schont die Finanzen der Stadt und der Anwohner, vor allem aber auch deren Nerven.

 

Denn erforderlich wäre die Straßenerneuerung ohnehin gewesen. Nicht nur, weil im westlichen Straßenabschnitt die Fahrbahndecke überwiegend aus lärmintensivem und schadhaftem Kopfsteinpflaster besteht, wie schon im städtischen Lärmaktionsplan festgehalten wurde. Auch die unzureichende Entwässerung macht Anwohnern und Passanten zu schaffen. Vor allem aber die „inneren Werte“ der Waldstraße überzeugen nicht mehr: Schon für 2014 hatten Stadtwerke und Entwässerungsbetrieb die dringende Erneuerung und Sanierung der Schmutzwasserkanalisation sowie der Trinkwasser- und Gasleitungen geplant. Die damit verbundenen Öffnungen der Straße sowie die zu erwartenden Schäden durch die Kampfmittelsuche hatten die Stadtverwaltung veranlasst, auch den erst  vor etwa zehn Jahren neu asphaltierten Bereich zwischen Greifswalder Straße und Straße der Einheit zu überplanen. Bei den Anwohnern löste dies zunächst Unverständnis aus, das sich bis in den Bauauschuss trug. In zahlreichen persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern des Tiefbauamtes und auf einer öffentlichen Veranstaltung konnten im Dezember und Januar aber Missverständnisse ausgeräumt werden.


In ihrer Funktion ist die Waldstraße zwar vornehmlich eine Anliegerstraße, doch erfüllt sie auch eine Sammelfunktion für die angrenzenden Wohnstraßen, welche der Erneuerung eine zusätzliche Priorität verschafft. Als West-Ost-Verbindung von der Sachsenhausener Straße – über die Heide- und die Strelitzer Straße – bis zur Straße der Einheit wird die Strecke gelegentlich auch genutzt. Gerade deshalb soll sie auch nach dem Ausbau als Tempo-30-Zone beruhigt bleiben.  


Geradelt und geparkt wird nach dem Ausbau auf der auf 5,50 Meter verbreiterten Fahrbahn. Die großzügigen Grünbereiche mit Laubbaum-Allee verbessern Straßenbild und Entwässerung, für Energieeinsparungen sorgt die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED. Breite Gehwege werden die Fußgänger und radfahrenden Kinder freuen. Bei deren Ausbau wird nun eine wichtige Anregung der Anwohner umgesetzt: Der nördliche Gehweg bleibt im bereits ausgebauten Teil fast gänzlich erhalten, bei Bauaufwand und Kosten wird so merklich gespart.


Gerade dieses Beispiel macht für Baustadtrat Frank Oltersdorf „einen klaren Vorteil der Anwohnerbeteiligung“ aus. „Auch wenn die Planungsprozesse dann deutlich länger dauern als in Oranienburg bislang üblich“, so Oltersdorf weiter, „müssen wir zukünftig gerade die Betroffenen noch früher und direkter einbinden.“ Für ihn ist klar: „Das bringt allen Vorteile und vermeidet letztlich Missverständnisse“.

 

 


Im Überblick: Ausbau der Waldstraße
 

Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg mit dem Entwässerungsbetrieb (EBO) und den Stadtwerken (SWO).
 

Die Bauzeit beträgt voraussichtlich anderthalb Jahre (Juni 2015 – November 2016).
Es wird gleichzeitig in unterschiedlichen Gewerken des Leitungs- und Straßenbaus unter Vollsperrung in zwei Bauabschnitten gearbeitet. Die Kampfmittelsuche erfolgt baubegleitend.
 

Das Haushaltsvolumen für Kampfmittelsuche, Straßenbau und Baumpflanzungen umfasst insgesamt 950 000 Euro.

 

Die Ausbaudaten: Die Gesamtlänge der Ausbaustrecke beträgt 580 Meter, die Fahrbahn wird einheitlich auf 5,50 Meter Breite ausgeweitet. Beide Gehwege haben eine Breite von zwei Metern, wohingegen der südliche Grünstreifen bei zwei Metern Breite liegen wird und der nördliche gar bei vier Metern.

Foto zu Meldung: Ausbau der Waldstraße abgelehnt

Hinweise zum Winterdienst in der Stadt Oranienburg

(03.02.2015)

Die Lager für Salz und Sand sind gut gefüllt, Fahrzeuge und Geräte stehen bereit und auch die Einsatzpläne für die Mitarbeiter sind gemacht: Der Stadthof ist für den Winter gut gewappnet. Er ist es, der sich maßgeblich darum kümmert, Oranienburgs öffentliche Straßen von Schnee und Glätte freizuhalten.

 

Dabei ist die Stadt Oranienburg jedoch nicht – wie oft angenommen – verpflichtet, das gesamte Straßennetz von Schnee frei zu halten. Lediglich an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen ist eine Gemeinde verpflichtet, bei Schnee und Glätte zu räumen oder zu streuen. Vorrang haben in Oranienburg Hauptstraßen, Kreuzungen, Bushaltestellen und Brücken. In Neben- und Anliegerstraßen erfolgt ein Winterdienst seitens der Stadt erst dann, wenn er auf den Hauptverkehrsstraßen bereits erfolgt und kurzfristig kein weiterer Schneefall zu erwarten ist. Grundsätzlich gilt, dass alle Verkehrsteilnehmer bei winterlichem Wetter mit Schnee und Fahrbahnglätte rechnen müssen und ihr Fahrverhalten darauf auszurichten haben.

 

Auch private Grundstückseigentümer sind in Sachen Winterdienst in der Pflicht, dies hat das zuständige Oberverwaltungsgericht im Oktober gerade erst erneut bestätigt: Generell haben Anlieger die Gehwege vor ihren Grundstücken zu räumen oder zu streuen. Ist kein Gehweg vorhanden, gilt als Gehweg ein Streifen von jeweils 1,50 Meter Breite entlang der Grundstücksgrenze. Entwässerungsmulden, Hecken, Büsche, Sträucher oder ähnliches bleiben bei der Bemessung der Breite unberücksichtigt – die Räumpflicht beginnt also erst mit Ende dieser „Hindernisse“. Zudem muss der geräumte Schnee so gelagert werden, dass er den Geh- und Fahrverkehr nicht behindert. Salz oder sonstige auftauenden Stoffe sind nur in besonderen klimatischen Ausnahmefällen wie Eisregen oder an besonders gefährlichen Stellen erlaubt. Die Winterdienstpflicht besteht werktags von 7 bis 20 Uhr sowie sonn- und Feiertags von 9 bis 20 Uhr.

 

Ihre Räum- und Streupflichten können Grundstückseigentümer auch an eine Firma übertragen. Dazu ist ein schriftlicher Antrag bei der Stadt Oranienburg einzureichen (Tiefbauamt, Peggy Mertzukat, 03301/600 739, mertzukat@oranienburg.de). In diesem muss mitgeteilt werden, an wen genau, für welches Grundstück und für welchen Zeitraum die Verpflichtung übergeben wird. Außerdem muss nachgewiesen werden, dass die beauftragte Firma über eine ausreichende Haftpflichtversicherung verfügt.

[Straßenreinigungssatzung der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Hinweise zum Winterdienst in der Stadt Oranienburg

Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

(18.12.2014)

Am Mittwoch, den 17.12.2014, hatten Aktivisten aus dem Umfeld einer Facebook-Initiative gegen das Asylbewerberheim Lehnitz zu Protesten nach dem Vorbild der Dresdner »Pegida«-Demos aufgerufen.

 

Die rund 250 Teilnehmer wurden jedoch von ebenso vielen Gegendemonstranten erwartet, die einem kurzfristigen Aufruf verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Parteien und Einzelpersonen, darunter Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, gefolgt waren. Der Aufruf war vor allem über die städtische Facebook-Seite bekanntgemacht worden.

 

Ansprache des Bürgermeisters im Wortlaut

 
rbb-Bericht zum Thema (extern)  

Laesicke hielt bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz eine Ansprache, die sich kritisch mit den Versäumnissen der aktuellen Asyl- und Einwanderungspolitik, aber auch mit der Ignoranz gegenüber den oft schweren Schicksalen der Flüchtlinge und ihren Problemen, auseinandersetzte. Diese trage nicht positiv zur Integration von Menschen bei.  [Hier die Ansprache im Wortlaut]

 

»Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlinge versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.«
Bürgermeister Laesicke

Die Gegendemonstranten machten deutlich, dass sie für eine weltoffene Stadt ohne Fremdenhass und Rassismus stehen und es nicht dulden, wenn Asylbewerber in unserer Stadt zum Sündenbock und zur Projektionsfläche für Probleme gemacht werden, die sie gar nicht verursacht haben.

 

Harmlos wirken sollte hingegen der »Abendspaziergang«, zu dem die Aktivisten der »Nein zum Heim«-Seite auf Facebook aufgerufen hatten. Eine ganze Reihe solcher Seiten war im letzten Jahr parallel zu neuen Asylunterkünften entstanden. Das Brandenburger Innenministerium hat Erkenntnisse, dass diese von NPD-Aktivisten und Personen aus deren Umfeld gesteuert werden. Sie geben sich in ihrem äußeren Rahmen einen bewusst harmlosen Charakter, in dem es vermieden wird, offen rassistisch oder ausländerfeindlich zu argumentieren. Das übernehmen dann aber in der Regel die einzelnen Kommentatoren auf diesen Seiten – deren Statements sind an Eindeutigkeit oft kaum zu überbieten.

 

»Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?«
Bürgermeister Laesicke

Auch am Mittwoch wurde daher von den Organisatoren versucht, harmlos zu wirken. Mit Deutschland- und Brandenburg-Fahnen sowie der blauen Friedenstaube sollte optisch demonstriert werden, was bei den Reden transportiert wurde: Offen ausländerfeindlich wurde hier nicht argumentiert, die Aussagen wurden so gefasst, dass sie immer zweideutig waren, bisweilen sogar zynisch. So wurde das klassische »Ausländer raus!« vergangener Tage etwa ersetzt durch »es ist besser für die Asylsuchenden, wenn sie am Aufbau ihres Heimatlandes mitwirken können«.

 

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass das Publikum – in der Mehrheit ortsfremde, junge Männer, vielfach nicht unbekannt aus der rechtsextremen Szene – angesichts solch sanfter Töne selbst etwas enttäuscht war. Auf der Abschlusskundgebung der »Abendspazierer« vor dem Landratsamt sprach dann aber doch noch eine NPD-Funktionärin.

 


 
Ansprache des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke, anlässlich der Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am 17.12.2014  (Wortlaut)

 

 

Deutschland braucht schnellstens eine neue Einwanderungspolitik, die Antworten auf die Fragen der Zeit gibt.

 

Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlingen versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.

 

Die Landkreise, Städte und Gemeinden werden letztlich mit den erheblichen Problemen, die nicht nur die wohnungsmäßige Unterbringung von Flüchtlingen sondern auch deren soziale Betreuung mit sich bringen, weitgehend allein gelassen.

 

Eine halbherzige Zurverfügungstellung von etwas mehr Geld seitens des Bundes und des Landes zur Mitfinanzierung der erheblichen Kosten, deren Löwenanteil auch weiterhin von den Kommunen zu tragen ist, reicht bei weitem nicht aus.

 

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass vielen Menschen in unserem Land die gegenwärtige Einwanderungspolitik konzeptionslos erscheint.

Daraus erwachsender Unmut ist nur zu verständlich.

Eine reflexartige Verteufelung aller, die ihre diesbezüglichen Sorgen artikulieren, halte ich für falsch.

 

Auf Bundes- und Landesebene muss man sich folgende Frage stellen:

 

»Was müssen wir tun, um eine höhere Akzeptanz von Flüchtlingen zu erreichen, wo haben wir Defizite zugelassen, die zu unbeabsichtigten, negativen Folgen geführt haben, welche neuen Wege müssen wir beschreiten, um Flüchtlinge tatsächlich zu einer Bereicherung unserer Gesellschaft werden zu lassen, statt dies oft nur zu behaupten.«

 

Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?

 

Er ist fest entschlossen, seine Chance zu nutzen: zu arbeiten, die Sprache zu lernen und seinen Kindern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen.

Schnell muss er jedoch begreifen, dass er als Asylbewerber ein langwieriges, schwerfälliges und unverständliches Asylverfahren durchlaufen muss.

 

Während dieses unerträglich langen Asylverfahrens ist er in seiner Freizügigkeit erheblich eingeschränkt, zur Untätigkeit verdammt, hat kaum die Möglichkeit, Kontakte mit Deutschen zu pflegen und ist Demütigungen ausgesetzt.

Ständig wird ihm, mit Ausnahme von wenigen Gutmeinenden, zu verstehen gegeben, dass er eigentlich unerwünscht sei und abgeschoben gehöre.

 

Wenn dann nach fünf oder sechs Jahren das Asylverfahren mit einem in aller Regel abschlägigen Bescheid beendet wird, sind die meisten Verbindungen in die alte Heimat abgerissen.

 

Die nicht selten in Deutschland geborenen und hier aufgewachsenen Kinder fühlen sich stärker an Deutschland gebunden als an das Herkunftsland ihrer Eltern.

 

Aus den anfangs zuversichtlichen, gutwilligen und motivierten Menschen hat die deutsche Wirklichkeit in wenigen Jahren Enttäuschte, Ausgegrenzte und Verbitterte gemacht.

 

Ihnen wurde schwarz auf weiß beschieden, dass sie hier nicht willkommen sind und abgeschoben werden sollen.

Viele flüchten, um diesem Schicksal zu entgehen, in die Illegalität.

Unsere Gesellschaft hat sie dorthin getrieben.

Die negativen Folgen schlagen auf unsere Gesellschaft zurück.

Damit muss Schluss sein!

 

In unserer Gesellschaft, die Geburtenmangel, Überalterung und fehlende Fachkräfte beklagt, sollten wir alles tun, um die Flüchtlinge so schnell und so gut wie möglich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren.

 

Deutschstunden für alle Kinder und alle Erwachsenen sowie eine ordentliche, den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Ausländer entsprechende Schulbildung bzw. Berufsausbildung müssen gewährleistet werden.

 

Beispielswiese die junge Medizinstudentin aus Syrien, die am Sonnabend auch in Lehnitz war, die MAZ berichtete davon, muss schnellstens die Möglichkeit bekommen, bei uns ihr Medizinstudium zu beenden.

Vielleicht ist sie dann schon bald Ärztin in der Prignitz oder in der Uckermark und trägt dazu bei, den dortigen Medizinermangel zu beseitigen.

Vielleicht kann sie aber auch in ein paar Jahren dazu beitragen, ihr vom Krieg geschundenes Land wieder aufbauen zu helfen.

 

Noch viele, naheliegende Beispiele habe ich im Kopf, wie ein aus Ignoranz der deutschen Politik entstandenes Problem einer Lösung zugeführt werden kann, die sowohl zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung als auch der eintreffenden Flüchtlinge wäre.

 

Dass das funktionieren kann, hat die Einwanderungspolitik vom Großen Kurfürsten bis zu Friedrich dem Zweiten, König von Preußen, bewiesen.

 

Durch die Aufnahme und Förderung der Flüchtlinge aus ganz Europa nach dem 30-jährigen Krieg wurde die Basis für die erfolgreiche Entwicklung unseres Landes gelegt.

 

Denn Preußen war ein Einwanderungsland, in dem »jeder nach seiner Facon selig werden« konnte, falls er sich als nützliches Glied in die Gesellschaft einbringen sollte.

Die Chance wurde ihm dazu vom preußischen Staat gegeben.

 

Daran sollten sich die Verantwortlichen in Bund und Land erinnern und die heute praktizierte Einwanderungspolitik von Grund auf reformieren.

Nur dann würde die Aufnahme von Flüchtlingen ein Gewinn für uns alle!

 

 


Foto zu Meldung: Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

Oranienburger Ehepaar bringt Vierlinge zur Welt

(26.11.2014)

Anfang September hat das Oranienburger Ehepaar Lena und Christian Zwer an der Charité in Berlin Vierlinge zur Welt gebracht. Greta, Julian, Marlene und Juliane sind wohlauf und durften in der vergangenen Woche endlich das Krankenhaus verlassen und ihr Zuhause in Oranienburg-Süd beziehen.

 

Am Montag, den 24. November hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke die frischgebackene Großfamilie besucht und willkommen geheißt. Neben Windelpaketen und einem Drogeriegutschein überreichte er Grüße vom Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, der die Familie mit einmalig 500 Euro unterstützen möchte.

 

Begleitet wurde der Bürgermeister von Steffen Carls, Prokurist der Stadtwerke Oranienburg GmbH sowie von Manfred Speder, Geschäftsführer der AWU Abfallwirtschafts-Union Oberhavel GmbH. Beide Gesellschaften hatten weitere wertvolle Begrüßungsgeschenke im Gepäck: Die Stadtwerke erlassen der sechsköpfigen Familie für die nächsten drei Jahre die Kosten für den Strom, den sie wegen ihrer Vierlinge zusätzlich verbrauchen werden. Die AWU wiederum erlässt der Familie in den nächsten zwei Jahren die Abfallgebühren und spendierte eine zusätzliche Mülltonne für die rund 700 im Monat anfallenden Windeln.

 

Wer die Familie unterstützen möchte, kann sich an die Stadtverwaltung unter 03301/600 6014 wenden. Besonders willkommen sind Windel- bzw. Drogeriegutscheine. Aber auch ein neuer Geschirrspüler und eine Küchenmaschine zum Zubereiten der Babynahrung werden noch gebraucht.

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Gedenktafel für die Widerstandskämpferin Galina Romanowa eingeweiht

(04.11.2014)

Anlässlich ihres 70. Todestages weihte die Stadt Oranienburg am Montag, 03.11.2014 am Lindenring eine Gedenktafel für die gerade einmal 25 Jahre alt gewordene sowjetische Ärztin und Widerstandskämpferin Galina Romanowa ein.

 

Galina Romanowa kam 1942 nach Deutschland. Bis Oktober 1943 wurde sie für die medizinische Betreuung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern unter anderem der Auerwerke und des Märkischen Metallbaus in Oranienburg eingesetzt. Zu dieser Zeit wurde sie Mitglied bei der Widerstandsorganisation „Europäische Union“ und half, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter mit Lebensmitteln und dringend benötigten Medikamenten zu versorgen. Im Oktober 1943 wurde sie von der Gestapo verhaftet und am 03.11.1944 nach monatelangen Vernehmungen und Quälereien im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet.

 

Die Initiative zur Aufstellung einer Gedenktafel für Galina Romanowa stammt vom Oranienburger Historiker Hans Biereigel. Der genaue Standort ist rechts des Wohnhauses am Lindenring 30, wo sich bereits der Gedenkstein für die Zwangsarbeiterinnen der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück in den ehemaligen Auerwerken befindet.

[So sieht die Gedenktafel aus]

[Mehr über Galina Romanowa]

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Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Jetzt abstimmen!

(24.09.2014)

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Die Antwort können Bürgerinnen und Bürger jetzt selbst geben – beim sechsten ADFC-Fahrradklima-Test.

 

Anhand von 27 Fragen ermittelt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club auf www.fahrradklima-test.de derzeit die Fahrradfreundlichkeit von Kommunen in ganz Deutschland. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke unterstützt als passionierter Radfahrer die Aktion und hat seine persönliche Bewertung bereits vorgenommen. „Oranienburg soll noch familienfreundlicher und attraktiver werden. Dazu gehört auch ein gutes Radverkehrsklima. Wir haben zwar schon viel in die Radverkehrsinfrastruktur investiert, doch wollen wir nicht nur wissen, welche Maßnahmen als Verbesserung empfunden werden, sondern auch wo es noch Schwachstellen gibt, die es zu beseitigen gilt."

 

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführt. Beim letzten Test im Jahr 2012 nahmen über 80.000 Menschen teil. 332 Städte wurden bewertet. Oranienburg ging aus dem Ranking als fahrradfreundlichste Stadt in ganz Brandenburg hervor: In der Kategorie "Städte unter 100 000 Einwohner" belegte Oranienburg mit deutlichem Abstand zu Königs-Wusterhausen und Eberswalde den ersten Platz unter Brandenburgs Kommunen. Im Bundesdurchschnitt erreichte unsere Stadt unter den 252 Teilnehmerstädten bis 100.000 Einwohner den 49. Platz. Damit das so bleibt und Oranienburg wieder zur Fahrradstadt Nummer 1 in Brandenburg gekürt wird, ist auch Ihre Stimme gefragt! 50 Umfrage-Ergebnisse werden benötigt, um im ADFC-Städteranking berücksichtigt zu werden.

 

So kann man mitmachen

 

Mitmachen können alle, die gelegentlich oder regelmäßig mit dem Fahrrad fahren. Den Fragebogen kann man auf www.fahrradklima-test.de online ausfüllen. Die Umfrage läuft vom 24. September bis zum 30. November 2014. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Über den ADFC

 

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 145.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Die ADFC Ortsgruppe Oranienburg setzt sich insbesondere für den Bau der fehlenden Radwege an der Bundesstraße 273 sowohl in Schmachtenhagen als auch zwischen Germendorf und Schwante bzw. zwischen Wensickendorf und Wandlitz, aber auch für die Pflege und Erhaltung der bereits vorhandenen Radwege ein.

[Logo zum Fahrradklimatest 2014]

[ADFC Oranienburg]

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16. JugendCup: Handballer-Nachwuchs in bester Form

(30.06.2014)

Um den Pokal des Bürgermeisters wurde bereits zum 16. Mal beim Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) gekämpft – mit rund 1.000 beteiligten Personen aus 17 teilnehmenden Vereinen gab es bei dieser Großveranstaltung am 28. und 29. Juni wieder zwei Tage allerbesten Nachwuchs-Handball ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen 58 weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur A-Jugend an den Start und bestritten auf den 6 Außenfeldern 152 Spiele à 2 x 10 Minuten. Das schlechte Wetter konnte dabei der guten Stimmung nichts anhaben – jedes Tor wurde hier gefeiert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren um Christian Riedel vom OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

[Direkt zum Oranienburger Handball Club e.V.]

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Stadt beugt Korruption vor

(18.06.2014)

Externer Ombudsmann nimmt seine Arbeit auf

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erklärt:

 

»Auch wenn sich die Staatsanwaltschaft bisher nicht mit Begünstigung und Vorteilsnahme bei Auftragsvergaben oder Grundstücksgeschäften der Stadt Oranienburg bzw. ihrer kommunalen Gesellschaften beschäftigen musste, so ist es mir doch ein wichtiges Anliegen, dass Korruption keine Chance bekommt.

 

Medienberichte zeigen, dass es leider auch im Land Brandenburg immer wieder dazu kommt, dass sich meist Wirtschaftsunternehmen Vorteile bei der Erteilung von Genehmigungen, dem Erwerb von Liegenschaften oder der Vergabe von Aufträgen verschaffen wollen. Dies geschieht, indem sie versuchen, Mitarbeitern im öffentlichen Dienst oder Kommunalpolitikern Vorteile zu verschaffen, indem sie ihnen Vergünstigungen gewähren oder Geschenke zukommen lassen. Dadurch entstehen Abhängigkeiten, die Bevorzugungen bzw. Benachteiligungen beim Treffen von Entscheidungen nach sich ziehen.

 

Um solche Praktiken zu vermeiden oder in Einzelfällen, die stets möglich sind, den entschiedenen Kampf anzusagen, habe ich mich entschieden, einen Ombudsmann zu beauftragen, bei dem künftig der Verdacht von Korruption gemeldet werden kann.

 

Hierzu wurde jetzt eine  Vereinbarung zwischen der Stadt Oranienburg und dem Rechtsanwalt Andreas Steffen abgeschlossen. Mit dem Vertrag über eine externe Ombudsmann-Tätigkeit wird Herr Steffen zur unabhängigen Vertrauensperson für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und der städtischen Gesellschaften (SOG, TKO, WOBA, Stadtwerke, EBO) ernannt.

 

Der Ombudsmann nimmt sämtliche Informationen über einen Korruptionsverdacht zum Schutz der Hinweisgeber vertraulich entgegen. Die Identität der meldenden Person wird dabei nicht offen gelegt, es sei denn, der oder die Hinweisgebende stimmt dem ausdrücklich und schriftlich zu. Diese Verschwiegenheitsverpflichtung gilt nicht nur gegenüber der Stadt Oranienburg, sondern auch gegenüber der Polizei und der Staatsanwaltschaft, wenn auf Grund eines Hinweises ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.«

 

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Stadtsportfest 2014: Doppelsieg für Germendorf

(16.06.2014)

Das diesjährige Stadtsportfest war wieder voller Emotionen. Bei angenehmen Temperaturen trafen sich sportbegeisterte Kitas, Schulen und Familien auf dem Sportplatz hinter dem Schloss, um in verschiedenen Disziplinen anzutreten und den Sieg für ihre Einrichtung zu erringen. Es waren insgesamt 16 Einrichtungen aus fast allen Stadtgebieten am Start.

 

Nach der Eröffnung und Begrüßung aller Teilnehmer folgte die Erwärmung. Diesmal durch gleich zwei Einrichtungen, denn die Sieger 2013 waren die Kita »Krümelhausen« und die Kita Lehnitz. Anschließend konnten die Wettkämpfe beginnen.

 

Die Kita-Kinder starteten in den Disziplinen Schlussweitsprung, Schlängellauf und Medizinballweitwurf. Die Grundschulen kämpften in den Disziplinen 60-Meter-Lauf, Weitsprung und Sport-Stacking. Alle Schüler und Kindergartenkinder kämpften hart und mit einem Ziel vor Augen: den Wanderpokal für ihre Einrichtung zu gewinnen. Sie machten aus dem Sportplatz eine Arena der Superlative. Alle Kinder gaben ihr Bestes und trotzten dem Wetter. Sie hüpften, rannten, warfen und stapelten um die Wette. Eltern und Zuschauer feuerten die kleinen Sportler an und bejubelten sie.

 

Die Gruppe DRUMS ALIVE Oberhavel zeigte vor der Bühne Auszüge aus ihrem Programm. Auch wieder mit dabei war die Jugendfeuerwehr der Stadt Oranienburg (Lehnitz), die das Ziellöschen nicht trainieren brauchte – das Wasser kam ja reichlich von oben.

 

Das »Speedway Team Wolfslake« stellte eine Vielzahl seiner Rennmaschinen vor und den Sound der Motoren konnte man über den ganzen Platz hören. Es konnten sich zehn Gewinner über je zwei Freikarten für das Rennen der 1. Bundesliga „Wolfslake vs. AC Landshut“ am 27.07.2014 freuen.

 

Der Kampf um den Titel sportlichste Kita war hart umkämpft, aber es gab in diesem Jahr keine doppelten Platzierungen. Den Titel der sportlichsten Kita und sportlichsten Grundschule in Oranienburg haben letztlich nur zwei Teams errungen. So ging der heißbegehrte Pokal „Sportlichste Kita“ in diesem Jahr an die Kita „Pusteblume“ aus Germendorf und die Grundschule Germendorf konnte den Pokal „Sportlichste Grundschule“ erringen. Also der Doppelsieg für Germendorf.

 

Gesamtauswertungen

 

Sportlichste Kita

Platz

 
 

Kita "Pusteblume" Germendorf

1

 

Kita „Drehrumbum“ Wensickendorf

2

 

Kita Lehnitz  

3

 

Kita Stadtmusikanten

4

 

Kita „Knirpsenland“

5

 

Kita "Krümelhausen"

6

 

Kita „Falkennest“

7

 

Kita Eden

8

 

Kita „Zwergenhaus“ Friedrichsthal

9

 

Kita Friedrich Fröbel

10

 

Kita "Butzelhausen"

11

 

 

Sportlichste Grundschule

Platz

 
 

GS Germendorf

1

 

GS Lehnitz

2

 

Havelschule GS

3

 

Waldschule GS

4

 

GS Sachsenhausen

5

 

 

 

Auch in diesem Jahr wurden Schüler des F.F.-Runge-Gymnasiums engagiert, welche die Messungen und Wertungen für die einzelnen Disziplinen vornahmen. Diese haben ihren Job sehr gut gemacht und schon nach kurzer Einweisung ihre Frau bzw. ihren Mann gestanden.

 

Ein großer Dank geht außerdem an die Personen hinter den Kulissen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Hier besonders den Mitarbeitern des Stadthofes und der Stadtverwaltung sowie des SV Athletik Dank für die Unterstützung.

 

Dank der SOG konnten auch in diesem Jahr wieder super Preise vergeben werden.

 

Wir blicken dem nächsten Event mit vielen Erwartungen entgegen und freuen uns auf das kommende Stadtsportfest in 2015. Es kann jedoch sein, dass es einen neuen Rahmen geben wird. Es werden die beteiligten Einrichtungen noch stärker entscheiden, wie ihr Fest aussehen soll sowie wann, wo und mit wem.  

 

Noch mal an alle ein sportliches Danke!

 

Pierre Schwering

– Sachgebiet Gemeinwesen, Jugend und Sport

 

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Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt am 21.05.

(14.05.2014)

Grundhafter Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt –
Halbseitige Sperrung und Umleitung ab dem 21.05.2014

 

Am Mittwoch, dem 21.05.2014, ab 8:00 Uhr, beginnt der Ausbau der Sachsenhausener Straße zwischen der Kreuzung Bernauer Straße und dem Knotenpunkt Rungestraße. Der Bau wird in zwei Abschnitten ausgeführt: Zunächst wird von Mai bis November 2014 von der Bernauer Straße bis zur Rungestraße gearbeitet. Von April bis Oktober 2015 erfolgt dann der Umbau des Knotenpunktes Rungestraße zu einem Kreisverkehr (bisher: Ampelregelung).

 

Im Zentrum der Baumaßnahme steht eine Verbesserung des Fahrbahnzustandes entsprechend den Anforderungen der zu erwartenden steigenden Verkehrsbelastung und der notwendigen ausreichenden Oberflächenentwässerung. Insbesondere durch den Neubau der „Kita Leuchtturm“ sowie den geplanten Bau von Stadtvillen am Schlosshafen ist mit höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Darüber hinaus werden die Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Beleuchtung (umweltfreundliche LED-Lampen) erneuert. Der straßenbegleitende Baumbestand im östlichen Teilabschnitt wird erhalten und ergänzt (13 Neupflanzungen). Für Radlerinnen und Radler wird es künftig einen Fahrstreifen stadteinwärts geben.

 

Mit dem Ausbau des 310 Meter langen Teilstückes der Sachsenhausener Straße werden mehrere wichtige Ziele der Stadtentwicklung verfolgt:

 

  • Sicherstellung der verkehrlichen Erreichbarkeit des innerstädtischen Bereiches und Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer;
  • Optimierung der Radverkehrsführung;
  • Verbesserung der Geh- und Aufenthaltsqualität;
  • Erleichterung der Fahrbahnüberquerung durch Einrichtung von Querungshilfen;
  • Reduzierung der Lärmbelastung für die Anwohner durch Erneuerung der Fahrbahnoberfläche und der Errichtung eines Kreisverkehrs;
  • Erhalt der Parkplätze unter Berücksichtigung mobilitätseingeschränkter Besucher der Seniorenbegegnungsstätte.

 

Die Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg, der Stadtwerke und des Entwässerungsbetriebes Oranienburg (EBO) kostet insgesamt rund 1,47 Millionen Euro. Sie wird anteilig von Bund, Land, Stadt, EBO und Stadtwerken finanziert. Im Vorfeld der Baumaßnahme wird auch die Kampfmittelsuche durchgeführt.

 

Untenstehend finden Sie zwei Karten zu den Umleitungsmaßnahmen 2014:

  • Bauphase 0 umfasst eine kurzzeitige Sperrung der westlichen Fahrbahnseite, die ab dem 21.05.2014 für ca. eine Woche gilt.
  • Ab ca. dem 28.05. bis zum August 2014 gilt dann Bauphase 1, also die Sperrung der östlichen Fahrbahnseite.

 

Eine Kartendarstellung der Umleitungen in Bauphase 2 (ca. August-November 2014, Sperrung westliche Fahrbahnseite) folgt zu gegebener Zeit.

[Präsentation des Ausbaus als PDF-Datei (Stand: 12.12.2014)]

[Umleitung Bauphase 0]

[Umleitung Bauphase 1]

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Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

(29.04.2014)

Bereits Mitte April wurden mit dem Entfernen von Baumstümpfen vorbereitende Maßnahmen zur Öffnung der Anomalie auf dem Grundstück André-Pican-Straße 42 vorgenommen. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden nun in der 18. Kalenderwoche (28.04. bis 3.05.) eine Kranstellfläche und eine Arbeitsfläche zur Errichtung des Spundwandkastens fertiggestellt.

 

Zur Absicherung der Baustelle wurde ein Bauzaun errichtet, der Uferweg kann für die Dauer dieser Maßnahme nicht genutzt werden. Nach Beendigung der weiteren Vorbereitungen kann mit der Öffnung der Anomalie begonnen werden. Ein Zeitplan für die Öffnung der Anomalie steht noch nicht fest.

 

Foto zu Meldung: Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«

(12.11.2010)

Am 11.11.2010 wurde im Rahmen des Benefizkonzertes des Stabsmusikkorps der Bundeswehr auch das neue »Oranienburg-Lied« erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Die von Arno Lungfiel getextete und komponierte »Hymne« an Oranienburg und Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Bearbeitet wurde das Lied in mehreren Versionen von Heiko Friese, gesungen von der »Singegruppe '74« und produziert von Michael Brand.

 

Ein Text- und Notenblatt zum Download (PDF-Datei) finden Sie unten auf dieser Seite ...

 

 

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Oranienburglied:
»Sei gegrüßt, Oranienburg«

 

 

Louise Henriette einst

beim Jagdschloss Bötzow stand.

Erinnert ward sie, jung und schön,

an ihr Oranierland.

Der Kurfürst zur Gemahlin sprach:

„Dies mein Geschenk soll sein –

fortan sei hier Oranienburg

zu Ehren Euch allein!“

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern und den

Fluren, weit und grün,

wo die Havelwasser strömen,

weiße Schwäne zieh’n –

wie ein Strauß mit vielen Farben

schmückt sich hier das Land.

||:  Sei gegrüßt, Oranienburg

im schönen Märkerland!  : ||

 

 

So wurde neu geboren,

und neu erweckt die Stadt,

die ihrer klugen Landesmutter

viel zu danken hatt’.

Mit Friedrich kamen Pracht und Glanz,

barockes Schloss und Park –

nun Königs Lieblingsresidenz –

das schönste Schloss der Mark!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

Ein Schloss fiel in Dornröschenschlaf

Wohl für zweihundert Jahr –

Beherzt indessen wachgeküsst.

Ein alter Traum wird wahr.

Oranienburger Renaissance!

So wechselt das Geschick.

Louise grüßt vom Platz am Schloss:

Oranienburg viel Glück!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

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Text und Komposition: Arno Lungfiel

Satz: Heiko Friese

Chor: Singegruppe ´74

Produktion: Michael Brand

 

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Hinweis für Chöre:

Chöre oder Gesangsgruppen, die das Oranienburg-Lied in ihr Repertoire aufnehmen möchten, können Text, Notenblatt und Instrumentalbegleitung des Liedes auf einer CD anfordern. Bitte wenden Sie sich an das Stadtmarketing (Schlossplatz 1, Haus I, Zi. 1.204, Tel. 03301-600-6016).

 

[Die Text- und Notenblätter zum Oranienburglied können Sie hier herunterladen (PDF, 140 KB)]

[Hier können Sie das Lied (mp3-Format) anhören ...]

Foto zu Meldung: Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«