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Schloßplatz 1
16515 Oranienburg

Telefon (03301) 600-5 (Telefonzentrale)
Telefax (03301) 600-999

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.oranienburg.de


 

 

 


Aktuelle Meldungen

Urlaubszeit, Reisezeit – Haben Sie an den Pass gedacht?

(28.07.2015)

Jeder, der die Bundesrepublik Deutschland über die Land-, See- oder Luftgrenze verlässt, benötigt zwingend ein Personaldokument zur Identifikation. Dies gilt für neugeborene Kinder ebenso wie für minderjährige. Ab dem 16. Lebensjahr ist es generell Pflicht, ein Personaldokument zu besitzen. Doch wie jedes Jahr zur Urlaubs- und Ferienzeit stellen viele Bürger kurz vor weiten Reisen fest, dass ihre Personaldokumente abgelaufen sind oder für die Kinder noch nie welche ausgestellt wurden. Jetzt soll es im Bürgeramt möglichst schnell gehen.

 

Kinderreisepässe (bis maximal zum 12. Lebensjahr) und vorläufige Personalausweise werden von einen auf den anderen Tag im Bürgeramt erstellt. Reguläre Personaldokumente werden in der Bundesdruckerei hergestellt, wobei hier die Wartezeiten bis zu 4 Wochen oder länger sein können. Bürger sollten sich im Internet über das Auswärtige Amt oder Ihren Reiseveranstalter erkundigen, welche Einreisebestimmungen zu den Personaldokumenten bestehen, denn das legt das jeweilige Land selbst fest.

 

„Bringen Sie für Ihren Antrag bitte etwas Zeit mit, denn erfahrungsgemäß sind Sie nicht allein“, sagt Christina Paetke, Leiterin des Bürgeramtes. Zur Beantragung muss immer ein aktuelles Passbild vorgelegt werden, speziell für Personaldokumente (biometrietauglich). Bei Erstanträgen sind die Vorlage einer Geburtsurkunde oder des Familienbuches wichtig und das Mitbringen des bzw. der Kindes/er.

 

[Bürgeramt]

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Benefiz-Rockkonzert am 05.08. auf dem Schlossplatz

(23.07.2015)

Die »Stout Scouts«, »Die Unbestechlichen«, »Stumbling Jay« und »Stampede« – diese vier Bands spielen am 5. August kostenlos und draußen – auf dem Schlossplatz – zugunsten der Hanse-Tour Sonnenschein. Sie sammeln für das Stationäre Hospiz Oberhavel und für krebs- und chronisch kranke Kinder Spenden. Alle Oranienburgerinnen und Oranienburger sind herzlich eingeladen dabei zu sein!  Das Benefiz-Rockkonzert beginnt um 18 Uhr und endet um 22 Uhr.

 

„Die Veranstaltung ist dank des großen Engagements der lokalen Bands, des Oranienwerks und den vielen anderen Helfer möglich“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Bisher ist in Oranienburg eine Spendensumme von 8 200 Euro zusammengekommen. „Ich bin tief beeindruckt, dass so viele Oranienburger die Hanse-Tour Sonnenschein unterstützen! Ein großes Dankeschön an alle bisherigen Spender und Unterstützer. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit des Stationären Hospizes Oberhavel und ermöglichen den Gästen eine bestmögliche Betreuung in familiärer und liebevoller Atmosphäre“, so der Bürgermeister.

Einzelpersonen, Unternehmen, aber auch Schulen (Grundschule Havelschule,  Grundschule Sachsenhausen, Grundschule Waldschule, Neddermeyer Grundschule, Hort der Comenius Grundschule) und Kitas (Kita »Knirpsenland«, Kita »Krümelhausen«) haben mit verschiedenen Aktionen wie Kuchenbasare, Konzertnachmittage und Sponsorenläufe Gelder gesammelt.

 

Noch 14 Tage bleiben um die Summe zu erhöhen. Ob Oranienburg es schafft, am 06.08. dem Stationären Hospiz Oberhavel und der »Hanse-Tour Sonnenschein« einen Scheck in Höhe von über 10 000 Euro zu überreichen?

 

Wer direkt spenden möchte, kann seinen Beitrag in  eine der Spendenbüchsen werfen, die noch bis zum Montag, 27.07., in vielen Geschäften in der Oranienburger Innenstadt aufgestellt sind. Die Büchsen finden Sie unter anderem in der Schloss-Parfümerie, in den Filialen der Bäckerei Plentz, in der Tourist-Information und bei der »Kaffeetante« im Oranienwerk. Ihre Spende können Sie auch direkt auf das Spendenkonto einzahlen: Förderverein Hanse-Tour-Sonnenschein e.V., IBAN: DE 68 1307 0024 0206 6611 00; BIC: DEUTDEDBROS mit dem Zahlungsgrund: Oranienburg + Namen des Spenders.

 

Zahlreiche Projekte unterstützt der Verein »Hanse-Tour Sonnenschein«, dessen diesjährige Tour mit 270 Radlern in Rostock startet und am Donnerstag, 06.08., gegen 17.40 Uhr, zur Spendenübergabe auf dem Schlossplatz Halt macht. Nach der Übergabe und einem kleinen kulturellen Programm auf dem Schlossplatz werden die Radler in die TURM ErlebnisCity fahren und dort übernachten.

 

[Mehr über die Arbeit des Vereins »Hanse-Tour Sonnenschein« und die Tour 2015 erfahren Sie hier.]

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Neuer Taschenstadtplan mit Parkscheibe erschienen

(23.07.2015)

Der neue Taschenstadtplan der Stadt Oranienburg zeigt das komplette Stadtgebiet mit den Ortsteilen und Informationen zu Freizeiteinrichtungen im Maßstab 1 : 25 000. Erstmals hat er eine integrierte Parkscheibe. Interessierte erhalten den neuen Plan ab sofort bei den Gewerbetreibenden und Firmen, die mit Ihrem Werbeeintrag das Erscheinen des Stadtplanes ermöglicht haben (siehe Liste unten).

Darüber hinaus gibt es ihn in begrenzter Stückzahl auch kostenlos in der Tourist-Information und insbesondere für Neubürger im Bürgeramt der Stadtverwaltung.

 

Der Taschenstadtplan wurde in Zusammenarbeit mit dem Städte-Verlag erstellt. Die Stadt Oranienburg und der Städteverlag bedanken sich für die freundliche Unterstützung bei allen Inserenten, die mit ihrer Werbung die Erstauflage ermöglicht haben.

[Liste Inserenten Stadtplan mit Parkscheibe]

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Auf Augenhöhe mit der Politik – Jugenbeirat hat sich gegründet

(22.07.2015)

Nach einer langen und aufregenden Phase der Planung bilden zwölf junge Oranienburgerinnen und Oranienburger seit Mitte Juni den Jugendbeirat der Stadt Oranienburg.


Alles begann mit einem Treffen Anfang dieses Jahres: Sämtliche Schulsprecher und Interessierte aus Oranienburg waren eingeladen, um über die Schaffung eines möglichen Jugendbeirats zu sprechen. Ein Teil der Jugendlichen blieb am Ball und hat in den letzten Monaten die Gründung dieses Gremiums vorbereitet – unterstützt von Angela Mattner, der Jugendkoordinatorin der Stadt Oranienburg. Gemeinsam haben sie Antworten auf die Fragen gefunden, was ein Jugendbeirat eigentlich genau ist, was er leisten muss und vor allem: Was er den Oranienburger Jugendlichen bringen kann. Mehrmals sind sie auch durch Oranienburgs Schulen getourt, um weitere Mitstreiter zu gewinnen.

 

Am 22. Juni war es dann soweit: Der Jugendbeirat hat sich konstituiert. Eine Probezeit von einem Jahr geben sich die zwölf jungen Aktiven zwischen 15 und 19 Jahren zunächst, um sich für die Themen von Oranienburgs Jugend stark zu machen. Bis dahin wollen sie konkrete Vorhaben beschließen, sich eine Geschäftsordnung geben, Termine festlegen sowie die Frage der Erreichbarkeit und Ansprechpartner klären. Über ihre Ziele sind sie sich schon jetzt im Klaren: Die Stadt für Oranienburgs Jugendliche noch besser zu machen, sie in der Politik zu vertreten und dort ihre Wünsche einzubringen. Die Chancen dafür stehen gut, denn der Jugendbeirat hat in der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung und in allen Ausschüssen ein Teilnahme- und Rederecht und kann dort aktiv die Belange der Jugendlichen vertreten. Stadtverwaltung und Stadtverordnetenversammlung wollen die Arbeit des Jugendbeirates unterstützen. Deshalb wird den Mitgliedern ein Arbeitsraum in der Stadtbibliothek, die nötige Technik wie Laptop und Telefon sowie ein jährlicher Geldbetrag zur Verfügung gestellt.

 

Auf einen Blick: Die Themen des Jugendbeirats:

 

  • Mehr Freizeitangebote
  • Bildung/Ausbildungs- und Arbeitsplatzsituation
  • Freies W-LAN in der Stadt
  • Schülerjobs
  • Öffentlicher Nahverkehr – Busfahrzeiten
  • Freiräume für Jugendlichen in der Stadt schaffen
  • Sauberkeit in der Stadt
  • Wohnungspreise – Wohnungssituation für junge Menschen
  • 100 Prozent grüne Energie

 


 

Wo erfahre ich mehr?

Für weitere Fragen kannst du dich an Angela Mattner, Jugendkoordinatorin der Stadt Oranienburg, wenden.

Telefon: 03301 600 705

E-Mail: mattner@oranienburg.de

 

 

 

[aus Oranienburger Stadtmagazin: Ausgabe Juli/August 2015]

 

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Hildburghausener Straße: Aufhebung des Zeitplanes zur Öffnung zweier Anomalien

(20.07.2015)

Aufgrund von nicht vorhersehbarer erhöhter Fördermengen, welche im Rahmen der Grundwasserabsenkung aufgetreten sind, müssen die Zeitpläne zur Öffnung der beiden Anomalien aufgehoben werden.

 

Im Rahmen der Grundwasserabsenkung sind umfangreiche technische Anpassungen der Grundwasserabsenkungsanlage sowie der Rohrleitungen zum Oranienburger Kanal erforderlich.

 

Die Arbeiten werden zunächst ohne Bekanntgabe eines neuen Zeitplanes fortgeführt.

 


 

Bei der systematischen Kampfmittelsuche, die im Vorfeld des geplanten Straßenausbaus stattgefunden hat, haben sich zwei Bombenverdachtspunkte unterhalb der Fahrbahn ergeben, welche genauer abgeklärt werden müssen.

Der erste Verdachtspunkt befindet sich auf Höhe der Hildburghausener Straße 48, in einer Tiefe von vier Metern. Der zweite Verdachtspunkt befindet sich auf Höhe der Hildburghausener Straße 34, in einer Tiefe von fünf Metern.

 

Um die beiden Verdachtspunkte abklären und die metallischen Gegenstände freilegen zu können, muss eine Grundwasserentnahme stattfinden. Die dafür nötigen Rohrleitungen wurden verlegt: Vom Verdachtspunkt, entlang der Jenaer Straße bis zu der Stelle, wo das Wasser in den Oranienburger Kanal eingeleitet wird. An den Grundstückszufahrten kommen dabei so genannte „Rohrbrücken“ zum Einsatz, die die Leitung über der Zufahrt entlang führen, so dass Anlieger ihre Grundstücke trotzdem erreichen können.

Aufgrund der nicht vorhersehbarer erhöhter Fördermengen, welche im Rahmen der Grundwasserabsenkung aufgetreten sind, müssen die Zeitpläne zur Öffnung der beiden Anomalien aufgehoben werden.

 

Verschiedene Messverfahren haben ergeben, dass sich an beiden Verdachtspunkten mehrere metallische Gegenstände an einer Stelle befinden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) schließt deshalb eine intakte Großbombe aus und vermutet stattdessen eine zerschellte Bombe oder andere metallische Gegenstände. Deshalb hätte im Falle einer Sprengung oder Neutralisierung der Sperrkreis auch nur einen Radius von 500 Metern.

 

Die Hildburghausener Straße wird auf Höhe der Hausnummer 48 für die Dauer der Arbeiten voll gesperrt sein. Das gleiche gilt für die Hildburghausener Straße auf Höhe der Hausnummer 34, wenn dort die genaue Abklärung stattfindet. Darüber hinaus kann es aufgrund von Baufahrzeugen kurzfristig zu Einschränkungen in den umliegenden Straßen kommen.

 

 

Bitte beachten Sie, dass eine Verschiebung dieser Zeitpläne aufgrund technischer Abläufe oder sonstiger Widrigkeiten durchaus möglich ist. Weitere Informationen erfolgen gegebenenfalls zeitnah.

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

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Kampfmittelsuche in der Krebststraße beginnt

(20.07.2015)

Am Donnerstag, 23.07.2015, beginnt die systematische Kampfmittelsuche in der Krebststraße. Die Arbeiten werden von der Lehnitzstraße aus kommend in Richtung Stralsunder Straße auf den Gehwegen beginnen. Im Anschluss wird der Straßenkörper auf das Vorhandensein von Kampfmitteln untersucht. Hierfür wird abschnittsweise das Parken verboten sein.

 

Die Arbeiten in der Krebststraße werden voraussichtlich bis Anfang Oktober 2015 andauern und unter abschnittsweiser Sperrung der Gehwege und der Straße durchgeführt. Bereits im unmittelbaren Vorfeld der Maßnahme ist mit leichten Behinderungen aufgrund der Absperrmaßnahmen zu rechnen.

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

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Straße »Havelufer«: Bombenverdachtspunkte werden abgeklärt

(16.07.2015)

Abklärung von drei Bombenverdachtspunkten in der Straße »Havelufer«: Pumpversuch seit Montag, den 13.07.2015

 

Auf dem Grundstück »Havelufer 24« befinden sich drei Bombenverdachtspunkte. Bei dem Grundstück handelt es sich um ein Privatgrundstück, das bebaut werden soll. Im Rahmen des dafür erforderlichen Baugenehmigungsverfahrens wurden die metallischen Gegenstände festgestellt.

 

Bevor die für die Freilegung der metallischen Gegenstände notwendige Grundwasserabsenkung stattfinden kann, wird seit Montag, den 13.07.2015 zunächst ein Pumpversuch für die voraussichtliche Dauer von einer Woche durchgeführt. Hierzu wird auf dem betroffenen Grundstück ein vorläufiger Versuchsbrunnen gebohrt. Die Rohrleitung mit dem abzupumpenden Wasser quert in Höhe des Grundstücks »Havelufer 24« die Fahrbahn, läuft entlang des Havelufers und des Finkenstegs zum Oder-Havel-Kanal, wo das Wasser eingeleitet wird. Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken ist aber jederzeit möglich.

 

Im Anschluss wird ab Montag, 20.07.2015, im Rahmen der vorbereitende Maßnahmen, begonnen die Baustraße einzurichten. Im Zeitraum vom 20.07.2015 bis 07.08.2015 ist das Havelufer im Bereich zwischen dem Grundstück Havelufer 24 und dem Finkensteg voll gesperrt. Der Anliegerverkehr ist frei. Ebenfalls vom 20.07.2015 bis 07.08.2015 gilt ein Halteverbot im Kreuzungsbereich Havelkorso/Fortstring. Nach Fertigstellung der Baustraße beginnen die Arbeiten zur Baufeldherstellung auf den betroffenen Grundstücken.

 

Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen zur Schaffung der Arbeitsfreiheit sowie der Installation der Grundwasserabsenkung wurde, gehen die Stadt Oranienburg und der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) davon aus. Dass die Freilegung im Herbst 2015 erfolgen kann. Nach jetzigem Stand ist eine Aussage zu den metallischen Gegenständen frühestens Mitte November zu erwarten.

 

 

Für die Anwohner im Umkreis von 100 Metern hat die Stadt Oranienburg einen E-Mail-Verteiler eingerichtet, mit dem diese stets über den Verlauf der Abklärung auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Anwohner, die keine E-Mail-Adresse gemeldet haben, werden schriftlich informiert. Darüber fanden bereits mit einem Großteil der Anwohner persönliche Gespräche statt.

 

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Straße »Havelufer«: Bombenverdachtspunkte werden abgeklärt

Ihr Kind im Wimmelbuch

(14.07.2015)

Ganz ohne Text, dafür mit bunten Bildern, echten Orten zum Wiedererkennen und einigen wichtigen Persönlichkeiten: Zum Jahresende wird das »Oranienburger Wimmelbuch« erscheinen, das die Stadtverwaltung und die Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH (TKO) derzeit gemeinsam mit dem Wimmelbuchverlag entwickeln. Ob Stadtfest vor dem Schlossplatz, Kurfürstin Louise Henriette in der Bernauer Straße oder Horst Eichholz mit seinem Tierpark Germendorf: auf fünf extra dicken Doppelseiten werden typische Plätze und Szenen aus Oranienburg zu sehen sein – kleinkindgerecht und verbunden mit Entdeckerspaß-Garantie auch für die Großen. Ein Muss für jeden Oranienburger!

 

Sie wollen, dass auch ihr Kind auf einem der Bilder entlang spaziert? Dann schicken Sie uns bis zum 31. Juli ein Foto von Ihrem Nachwuchs an stadtmagazin@oranienburg.de.

Wir verlosen fünf Plätze in Oranienburgs neuem Wimmelbuch. Die Illustratorin wird anhand des eingeschickten Fotos Ihren Knirps mit in dass Buch zeichnen.

 

Das Kleingedruckte: Bitte beachten, dass Sie über alle Rechte am eingereichten Bild verfügen müssen. Sie erklären sich damit einverstanden, dass eine Zeichnung (basierend auf dem eingesandten Foto) von Ihrem Kind im Wimmelbuch und in den Folgeprodukten erscheint. 

 

 

Foto zu Meldung: Ihr Kind im Wimmelbuch

Franz-Bobzien-Preis 2016 ausgeschrieben

(13.07.2015)

Für mehr Demokratie und Toleranz: Stadt Oranienburg und die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen schreiben den Franz-Bobzien-Preis 2016 aus.

 

Im April 2016 wird anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen zum vierten Mal der Franz-Bobzien-Preis vergeben. Ab sofort können wieder Bewerbungen für den Preis eingereicht werden.

 

Mit der Auszeichnung wollen die Stadt Oranienburg sowie die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen Projekte in Berlin und Brandenburg würdigen, die in einem besonderen Maße zur Stärkung der Demokratie und zur historisch-politischen Bildung beitragen. Besondere Beachtung erfahren dabei Projekte, denen es gelingt, die historische Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Deutschland und das gegenwärtige Engagement für eine demokratische Gesellschaft miteinander zu verknüpfen.

 

Bewerben können sich Vereine, Schulen, sonstige Bildungseinrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen aus Brandenburg oder Berlin. Die Wettbewerbsteilnehmer können sich als Projektträger direkt bewerben oder vorgeschlagen werden. Als Wettbewerbsbeiträge müssen konkrete Projekte eingereicht werden, die nach dem 1. Januar 2014 durchgeführt wurden und entweder abgeschlossen sind oder zumindest eine erfolgreiche Teilumsetzung vorweisen können. Die genauen Bewerbungsmodalitäten sind auf der Internetseite www.bobzienpreis.oranienburg.de zu finden oder können dem Ausschreibungs-Flyer (siehe unten) entnommen werden.

 

Das Preisgeld für das Gewinnerprojekt beträgt 3 000 Euro. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten attraktive Sachpreise. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2015.

 

Schirmherr des Franz-Bobzien-Preises ist der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke. Zudem wird der Preis vom Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Brandenburg, der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, dem Berliner Ratschlag für Demokratie, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg (DGB), dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie dem Tagesspiegel als Medienpartner unterstützt.

 

 

Zur Person Franz Bobzien

 

Franz BobzienFranz Bobzien war ein außergewöhnlicher Pädagoge, Lehrer und Politiker. Er leistete Widerstand gegen das NS-Regime und war ab 1938 im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Hier engagierte er sich unter schwierigsten Bedingungen und mit großem Mut vor allem für jugendliche Mitgefangene. Am 28. März 1941 kam er bei Bombenräumungsarbeiten in Berlin ums Leben. Mit der Benennung des Preises nach Franz Bobzien soll sein mutiger und selbstloser Einsatz unter äußerst gefährlichen Bedingungen gewürdigt werden.

 

Foto:
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

 

[Franz-Bobzien-Preis 2016: Flyer]

[Franz-Bobzin-Preis 2016: Bewerbungsformular]

Foto zu Meldung: Franz-Bobzien-Preis 2016 ausgeschrieben

Vier Verdachtspunkte weniger dank neuer Technik

(13.07.2015)

Die Bombensuche in Oranienburg läuft seit Neuestem sehr viel effizienter: Das im April 2015 vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) getestete Verfahren UltraTEM ermöglicht nun genauere Aussagen zu den meisten Verdachtspunkten in der Stadt – aufwendige Freilegungen von metallischen Gegenständen, die für Bomben gehalten werden könnten, lassen sich so vermeiden. „Wir sind sehr dankbar, dass wir in Oranienburg diese Technik zur Einsatzreife bringen konnten und den Mitteleinsatz dadurch effizienter gestalten können“, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter heute bei der Vorstellung des neuen Verfahrens.

 

Mit UltraTEM können die Experten der Kampfmittelräumfirmen eine Aussage zur geometrischen Form des bei der Suche gefundenen metallischen Gegenstandes  machen. Dafür legen sie eine Sendespule, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt, über die sogenannte Anomalie. Anhand der Abklingzeiten können sie erkennen, welche Form sich im Boden verbirgt. Die Technik bietet weitere diverse Vorteile – wie eine große Tiefenreichweite und das Ausblenden von oberflächennahen Objekten. Auch betragen die Kosten für das Verfahren nur ca. 15.000 Euro – im Vergleich zu teilweise mehr als 200.000 Euro, die die Öffnung eines Verdachtspunktes kostet.

 

„Das sind natürlich gute Nachrichten für alle Oranienburger. Das spart eine Menge Geld bei der Suche, weil viele Verdachtspunkte so geklärt werden können, ohne dass Gebäude oder Verkehrsflächen beschädigt werden müssen, und es verringert die Kosten für Evakuierungen“, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Aufatmen könnten zudem einige Grundstücksbesitzer, denn von den derzeit 13 Bombenverdachtspunkten in der Stadt können mit Hilfe der neuen Technik vier ausgeschlossen werden: In der André-Pican-Straße, in der Sachsenhausener Straße und an zwei Stellen am Innovationsforum (Lehnitzer Straße) werden nun keine Großbomben mehr vermutet.

 

Die Stadt Oranienburg stellt jährlich 2.190.000 Euro für Maßnahmen der Kampfmittelsuche in den Haushalt ein, dazu kommen Personal- und Sachkosten. Der Finanzbedarf bis 2030 wird auf 72 Millionen Euro allein für die städtischen Flächen geschätzt. Das Land Brandenburg beteiligt sich an der Suche und Kampfmittelbeseitigung und hat seit der Wende 350 Millionen Euro aufgebracht. Seit 1990 zählte der KMBD bereits 187 festgestellte Sprengbomben in der Stadt. Noch werden (laut „Spyra-Gutachten“) ca. 300 Blindgänger im Boden vermutet.

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17. Jugendcup des OHC: Cool – trotz Hitze

(06.07.2015)

Auch beim 17. Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) wurde wieder auf Hochtemperatur um den Pokal des Bürgermeisters gefochten – dabei spielten die wüstenähnlichen Außentemperaturen aber fast eine untergeordnete Rolle: Man behalf sich mit allen möglichen Mittelchen zum Herunterkühlen, inklusive Rasensprenger und Wanne am Spielfeldrand, sodass 40 Mannschaften antraten und besten Nachwuchs-Handball lieferten ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur B-Jugend an den Start und bestritten auf sechs Außenfeldern zahlreiche Spiele. Angesichts der hohen Temperaturen wurde die Spielzeit von zweimal zehn Minuten auf jeweils siebeneinhalb Minuten reduziert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren des OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

Foto zu Meldung: 17. Jugendcup des OHC: Cool – trotz Hitze

Oranienburg sammelt für das Stationäre Hospiz Oberhavel

(26.06.2015)

Die Radler der Hanse-Tour-Sonnenschein e.V. treten in diesem Jahr wieder für den guten Zweck in die Pedale: Die diesjährige Tour startet am Dienstag, 4. August, in Rostock und führt über Havelberg, Brandenburg an der Havel, Berlin, Hennigsdorf, Oranienburg, Röbel, Waren, Malchin, Teterow zurück nach Rostock. Die rund 250 Teilnehmer sammeln in 23 Orten, in denen sie Station machen, Spenden zugunsten krebs- und chronisch kranker Kinder, dabei werden sie bis 8. August 642 Kilometer zurücklegen.

 

Bei hoffentlich schönem Wetter wird die Hanse-Tour am Donnerstag, 6. August, auf dem Schlossplatz in Oranienburg Halt machen. Seien Sie dabei, wenn die Radler um 17.40 Uhr bei uns eintreffen! Während der Radler-Rast auf dem Schlossplatz werden die Spenden aus der Bevölkerung übergeben. »Wir haben keine Erwartung, was die finanzielle Größenordnung betrifft, auch kleine Beträge sind willkommen. Es zählt jeder Euro«, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Nach der Übergabe und einem kleinen kulturellen Programm auf dem Schlossplatz werden die Radler in die TURM ErlebnisCity fahren und dort übernachten.

 

Oranienburg sammelt allerdings schon vor dem 6. August fleißig Spendengelder für die Aktion: Dafür sind verschiedene Veranstaltungen und Aktionen in der Stadt geplant. So wird am Abend des 5. August, ein Benefiz-Konzert örtlicher Bands auf dem Schlossplatz zugunsten der Hanse-Tour-Sonnenschein /des Stationären Hospiz Oberhavel organisiert. Auch Schulen und Kitas in Oranienburg beteiligen sich.

Wer direkt spenden und die Arbeit des Stationären Hospizes Oberhavel fördern möchte, kann seinen Beitrag in  eine der Spendenbüchsen werfen, die in den nächsten Tagen in vielen Geschäften in der Oranienburger Innenstadt aufgestellt werden.

 

Die Büchsen finden Sie hier:

_ Tourist-Information, Schlossplatz 2

_ Bürgeramt/Kasse, Stadtverwaltung Oranienburg, Haus II, Schlossplatz 1

_ Oranienwerk / »Kaffeetante«, Kremmener Straße 43

_ Diana-Apotheke Oranienpark (Kaufland), Friedensstraße 8

_ Bäckerei Plentz, Havelstraße/Ecke Breite Straße

_ Bäckerei Plentz, im Globus-Baumarkt in Germendorf

_ Bäckerei Plentz, Bernauer Straße 47

_ Schloss-Parfümerie, Bernauer Straße 31

_ Kinderkaufhaus (Nani´s Kinderparadies), Bernauer Straße 25

_ Schreibwaren Ost, Breite Straße 10

_ Whiskyland Oranienburg, Stralsunder Straße 4

_ LABEL – Bekleidungsfachgeschäft, Bernauer Straße 51

 

Ihre Spende können Sie auch direkt auf das Spendenkonto einzahlen:

Förderverein Hanse-Tour-Sonnenschein e.V.

IBAN: DE 68 1307 0024 0206 6611 00

BIC: DEUTDEDBROS

mit dem Zahlungsgrund: Oranienburg + Namen des Spenders

 

 


 

Die Macher der Hanse-Tour-Sonnenschein widmen sich in diesem Jahr vorrangig der Sterbebegleitung für Kinder – weil das Thema in den vergangenen Jahren immer stärker an Bedeutung gewann. Sowohl die Björn-Schulz-Stiftung, die sich diesem Gedanken verschrieben hat, als auch die ambulante Palliativ-Hilfe im Land Brandenburg profitieren von den Spenden. Ein Großteil des Geldes, das in Oranienburg gesammelt wird, kommt dem Stationärem Hospiz vor Ort in Oranienburg zugute. Das Stationäre Hospiz Oberhavel, in der Germendorfer Allee, wurde im Oktober 2014 eröffnet. Es kann bis zu zwölf Gäste aufnehmen. Das Hospiz will seinen Bewohnern und Angehörigen eine Wohnstätte für die letzten Wochen und Monate sein, die ein Abschied in Würde ermöglicht.

 

 

[Flyer Hanse-Tour-Sonnenschein e.V.]

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Oranienburg bekommt Gütesiegel »Familiengerechte Kommune«

(16.06.2015)

Die Stadt Oranienburg erhielt am Freitag, 12.6.2015, durch den Verein Familiengerechte Kommune in Berlin das Zertifikat »Familiengerechte Kommune« und darf sich nun drei Jahre lang mit diesem Gütesiegel schmücken.

 

Diese Auszeichnung ist allerdings mehr als ein hübscher Schmuck: Um sie zu erhalten, hat die Stadt nicht nur eine Bestandsanalyse zur Familiengerechtigkeit vorgenommen, gemeinsam mit allen relevanten Akteuren ganz konkrete Lösungen erarbeitet, um die Lebensbedingungen von Familien zu verbessern – sondern auch verbindliche weiterführende Ziele für eine nachhaltige familiengerechte Gesamtstrategie gesetzt.

 

Jedes Jahr muss die Stadt dem Verein berichten, wie erfolgreich konkrete Maßnahmen umgesetzt wurden. Nach drei Jahren muss der Prozess erneut durchlaufen werden – möchte die sie das Zertifikat behalten.

 

»Die Zertifizierung bestätigt unsere seit Jahren erfolgreiche Arbeit für eine familienfreundliche Stadt. Wie beliebt Oranienburg bei Familien ist, weil bei uns für sie einfach vieles stimmt, zeigen uns die enorm gestiegenen Zuzugszahlen«, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. »Jetzt wollen wir uns jedoch nicht selbstgefällig zurücklehnen, sondern den beschrittenen Weg ständig kritisch hinterfragen und mit den Vorstellungen der Familien abgleichen – dabei hilft uns das Gütesiegel, denn der Zertifizierungsprozess bietet auch eine strukturierte Erfolgskontrolle.«

 

Siegel Familiengerechte KommuneDer Prozess und die Erkenntnisse daraus haben Einfluss auf viele städtische Handlungsfelder – vom Kita-Bereich bis zur Stadtplanung. Daraus werden zum einen konkrete Ideen generiert, zum anderen bleibt die Familiengerechtigkeit als wichtiges Schwerpunktthema im Fokus.

 

Im Spätsommer 2013 hatte das Verfahren mit dem Beschluss der Stadtverordneten begonnen, im Sommer 2014 wurde mit Hilfe einer umfangreichen Befragung und unter Beteiligung von Vereinen und Trägern, die mit dem Thema Familien zu tun haben, sowie mit Eltern und beispielhaft auch mit einigen Ortsteilen analysiert, wo die Stadt steht.

 

Was Familie in Oranienburg bedeutet, haben die beteiligten Akteure gemeinsam definiert: »Familie ist dort, wo Menschen in einer Gemeinschaft füreinander einstehen und füreinander verantwortlich sind« – ein weit gefasster Familienbegriff, der also nicht nur Familien mit Kindern sondern auch Senioren umfasst.

 

Die sechs wichtigen Handlungsfelder sind im Auditierungsprozess deutschlandweit gleich, die Beteiligten haben in zwei Workshops verschiedene Themen bearbeitet:

 

  1. Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit
  2. Familie, Arbeitsumfeld und Betreuung
  3. Bildung und Erziehung
  4. Beratung und Unterstützung
  5. Wohnumfeld und Lebensqualität sowie
  6. Senioren und Generationen

 

Im Februar 2015 haben die Stadtverordneten die Zielrichtung bestätigt. Erste sichtbare Resultate zum Thema Familiengerechtigkeit gibt es bereits: Eines davon ist der Boule- Platz in Malz (Handlungsfeld Senioren & Generationen), der in einer gemeinsamen Aktion von Bürgern und Stadtverwaltung entstanden ist – eine Anregung aus dem Ortsteil-Workshop. Auch plant die Stadt, mehr Kleinkindsportangebote zu fördern, weil in der Zielgruppe ein Mangel festgestellt wurde. Eine weitere Idee ist die Öffnung der Schulen, um dort  Bildungsangebote für Senioren zu unterstützen.

 

 

[Mehr über den Verein "Familiengerechte Kommune"]

Foto zu Meldung: Oranienburg bekommt Gütesiegel »Familiengerechte Kommune«

Grundschule Sachsenhausen wird um ein Hortgebäude erweitert

(08.06.2015)

Nachdem die alte Essensbaracke bereits Anfang dieses Jahres abgerissen worden war, lässt die Stadt Oranienburg nun ein neues Hortgebäude für die Grundschule Sachsenhausen bauen.

 

Mehr Platz für die Kleinen: Auf zwei Etagen finden die Hortkinder der Grundschule Sachsenhausen künftig beste Bedingungen zum Spielen und Lernen: Am 18. Mai startete der Bau des neuen Hortgebäudes, das Platz für 110 Kinder haben wird und voraussichtlich zum Schuljahresbeginn 2016/2017 fertig sein wird. Im Erdgeschoss entstehen eine große, lichtdurchflutete Aula, die auch als Speiseraum dienen soll sowie eine Ausgabe- und Lehrküche. Eine neue Terrasse ermöglicht den Grundschülern, ihr Mittagessen auch unter freiem Himmel einzunehmen. Außerdem werden in der unteren Etage ein Hortraum, Büros und ein Sanitärbereich eingerichtet. Im Obergeschoss werden weitere fünf Horträume mit offenen Garderoben entlang des Flures geschaffen.

 

Hort und Schulgebäude sind künftig durch ein gemeinsames Treppenhaus mit Aufzug, also barrierefrei, miteinander verbunden. Hier befindet sich dann auch der neue, zentrale Eingang für beide Häuser. Davor entstehen Parkplätze sowie eine so genannte Kiss-and-Go-Zone, in der Eltern kurz halten und ihre Kinder verabschieden können.

 

Die Stadt Oranienburg investiert in den Neubau rund 3,3 Millionen Euro und legt dabei viel Wert auf klimafreundliches und nachhaltiges Bauen. Durch die kompakte Gebäudeform und eine Fassade mit hohem Wärmeschutzstandard ist es möglich, den Energie- und Ressourcenverbrauch künftig sehr gering zu halten. Eine ökologische Bauweise mit natürlichen Materialien wie Holz für Fenster, Türen und Innenausbauelemente sowie die zweischalige Klinkerfassade tragen neben dem Stromsparkonzept zur Nachhaltigkeit bei.

Foto zu Meldung: Grundschule Sachsenhausen wird um ein Hortgebäude erweitert

Mittelstraße: Ausbau Anfang Juni gestartet

(26.05.2015)

Am 27.5. begannen die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau der Mittelstraße mit der Einrichtung der Baustelle. Seit dem 1.6. gilt nun auch die Vollsperrung, um den eigentlichen Ausbau durchführen zu können.

 

Auch wenn sie nur eine 260 Meter kurze Nebenstraße ist, wird die Mittelstraße stark genutzt und erfüllt vielfache Funktionen in Oranienburgs Innenstadt. Deshalb soll sie im Rahmen der Stadterneuerungsmaßnahme „Oranienburg Innenstadt“ grundständig ausgebaut werden: Neben zahlreichen technischen Verbesserungen und der bereits abgeschlossenen Kampfmittelsuche sind es vor allem die allgemeine Ausstrahlung der Straße und die Erhöhung der Wohn- und Aufenthaltsqualität, die im Mittelpunkt der Ausbauplanung stehen. Damit es zukünftig weniger hektisch in der Mittelstraße zugeht, werden vor allem Fußgänger und Radfahrer Vorrang haben, denn für sie stellt die Mittelstraße eine wichtige Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt dar. Dazu wird eine Tempo-20-Zone eingerichtet und der Philosophie des „gemeinsam geteilten Raumes“ gefolgt, etwa indem man teilweise Fahrbahn und Gehwege auf eine Ebene bringt. Die bisherige Verkehrsführung mit einer Einbahnstraßenregelung im nördlichen Straßenabschnitt wird beibehalten, allerdings können Radfahrer künftig in beide Richtungen fahren.

 

Ein multifunktionaler Streifen zwischen Gehweg und Fahrbahn sorgt zudem im Wechsel für etwa ein Dutzend Parkflächen, vermehrte Baumstandorte, Flächen mit Fahrradständern und Bänken zum Verweilen sowie Areale vor Geschäften, etwa zur Belieferung, zur temporären Bestuhlung oder zum Außenverkauf. In den Kreuzungsbereichen sind jeweils Flächen geplant, die von den anliegenden Geschäften und Cafés genutzt werden können. Der Grünanteil der Straße soll mit zusätzlichen Baumpflanzungen erhöht sowie die Straßenbeleuchtung mit energie- und kostensparender LED-Technik saniert werden.

 

Der Ausbau der Mittelstraße wird voraussichtlich Ende Juli 2016 abgeschlossen sein und erfolgt in drei Bauabschnitten: Die ersten beiden Bauabschnitte dauern bis Oktober 2015. Nach einer witterungsbedingten Pause bzw. um eine mit Einschränkungen verbundene Winterbaustelle zu vermeiden, geht es im April 2016 weiter. Nach dem eigentlichen Ausbau werden bis Oktober 2016 noch die Baumpflanzungen vorgenommen.

 

Ausbaudetails:

 

  • Bauabschnitt 1: von Willy-Brandt-Straße bis hinter die Einmündung der ersten Ringeinfahrt, Bauabschnitt 2: vom Ende 1. Bauabschnitt bis vor die Einmündung der zweiten Ringeinfahrt, Bauabschnitt 3: vom Ende 2. Bauabschnitt bis Bernauer Straße inkl. Einmündung

 

  • Haushaltsvolumen für Straßenbau und Planung: ca. 650 000 Euro, finanziert aus Städtebaufördermitteln durch Bund, Land und Stadt

 

  • Gesamtlänge Ausbaustrecke: 260 Meter

 

  • Ausbaubreite der Fahrbahn: zwischen 3,50 und 4,60 Metern

 

  • Ausbaubreite westlicher Gehweg: zwischen 2 und 5,90 Metern
  • Ausbaubreite östlicher Gehweg: zwischen 1,85 und 3,35 Metern
  • Ausbaubreite des multifunktionalen Streifens: 2,50 Meter

 

  • Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg mit dem Entwässerungsbetrieb (EBO) und den Stadtwerken (SWO), die Regen- und Schmutzwasserleitungen sowie die Strom- und Wasserleitungen erneuern

 

Die Planungen für die Neugestaltung der Mittelstraße laufen bereits seit 2013 und bedurften umfangreicher Abstimmungen. So sollte vor allem auch auf die unterschiedlichen Anlieger- und Nutzungsstrukturen der Straße Rücksicht genommen werden, die von reiner Wohnbebauung im südlichen Bereich bis zur überwiegend gewerblichen Nutzung im nördlichen Abschnitt zur Bernauer Straße hin reichen. Die Ergebnisse wurden bereits am 12. Februar in einer Informationsveranstaltung mit Eigentümern, Mietern, Pächtern und anderen Betroffenen erörtert. Alle Anwohner werden in Kürze noch einmal schriftlich über den genauen Bauablauf informiert.

[Verkehrsführungsplan]

Foto zu Meldung: Mittelstraße: Ausbau Anfang Juni gestartet

Noch besser radeln in Oranienburg

(21.05.2015)

Radfahrer in Oranienburg können sich freuen: In Kürze werden an vielen Stellen weitere Maßnahmen in Kraft treten, die den Nutzern von Zweirädern das Leben leichter machen. So werden weitere Einfahrverbote in Einbahnstraßen für Radfahrer aufgehoben, einige Sackgassen für Radfahrer geöffnet und die Pflicht, einen Radweg zu benutzen, an mehreren Stellen aufgehoben.

 

Schon vor rund zwei Jahren hat die Stadt Oranienburg einige verkehrsrechtliche Verbesserungen vorgenommen, um den Radverkehr zu fördern. Dazu zählte unter anderem ein Radstreifen auf beiden Seiten der Willy-Brandt-Straße oder die Freigabe von einigen Einbahnstraßen für Radler, so dass diese hier seither entgegen der Fahrtrichtung radeln dürfen.

 

Seit Mitte April ist die Stadt nun dabei, weitere sichtbare Erleichterungen für Radler im Stadtgebiet umzusetzen. „Die Haltung zum Radfahren hat sich mit der Zeit verändert, heute hat es einen höheren Stellenwert. Deshalb bin ich sicher, dass sich Investitionen in den Radverkehr immer lohnen“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke am 18. Mai beim 4. Nationalen Radverkehrskongress in Potsdam. Dort ist die Stadt Oranienburg der „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen des Landes Brandenburg“ als Gründungsmitglied beigetreten.

 

Dass sich Oranienburgs Fahrradfreundlichkeit heute schon sehen lassen kann, belegen die Ergebnisse des sechsten Fahrradklimatest des ADFC, dessen Ergebnisse im Februar vorgestellt wurden. Brandenburgweit kam Oranienburg in seiner Einwohnerklasse auf den zweiten Platz und gehört damit nach wie vor zu den fahrradfreundlichsten Städten im ganzen Bundesland.

 

 

Die Maßnahmen im Überblick

 

Freigabe von Einbahnstraßen:

  • Friedrich-Engels-Straße, Hammer Straße, Melniker Straße, Bagnoletstraße, Erzbergerstraße (südlicher Abschnitt), Theodor-Neubauer Straße (Weiße Stadt)
  • Havelstraße (östlicher Abschnitt zwischen Nehring- und Berliner Straße)
  • Lindenring (nördlicher Ringabschnitt)
  • Luisenweg
  • Quedlinburger Straße
  • Illerstraße
  • Dianastraße (Lehnitz)
  • Florastraße (Lehnitz)
  • Hirtenweg (Sachsenhausen)

 

Für Radler nun durchlässige Sackgassen:

  • Parkstraße
  • Kanalstraße (östlicher Abschnitt)
  • Bötzower Stadtgraben (östlicher Abschnitt)
  • Robert-Koch-Straße (Stichweg)

 

Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht: Je nach Schild dürfen Radler hier entweder Straße oder Gehweg mitbenutzen

  • Luisenstraße
  • Kanalstraße (westlicher Abschnitt)
  • Havelstraße (östlicher Abschnitt)
  • Straße der Einheit/Aderluch/Sophie-Scholl-Straße
  • Zum Bahnhof (Sachsenhausen)

 

 

Für weitere Fragen und Anregungen zur Radverkehrsförderung steht Ihnen Sven Dehler vom Stadtplanungsamt unter (03301) 600 769 oder dehler@oranienburg.de zur Verfügung.

 

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Bombenblindgänger in der André-Pican-Straße erfolgreich entschärft

(12.05.2015)

Die 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart in der André-Pican-Straße 42 konnte heute Nachmittag erfolgreich entschärft werden. Um 15 Uhr wurde der Sperrkreis wieder aufgehoben. Auch der Bahnverkehr läuft in Kürze wieder an – es können aber noch Verzögerungen auftreten.

 

Weil die Bombe in einem guten Zustand war, konnte sie mittels Wasserschneidgerät entschärft werden. Eine Sprengung war nicht notwendig. Es handelte sich um die 185. Bombe, die seit 1990 in Oranienburg erfolgreich neutralisiert werden konnte.

 

Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte der Polizei und 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren vor Ort, um den Sperrkreis nach außen zu sichern.

 

Die Stadt Oranienburg bedankt sich bei allen Einsatzkräften, insbesondere bei den Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes für die erfolgreiche Entschärfung des Bombenblindgängers!

 

Hintergrund:

 

Am Montagvormittag informierte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) die Stadt Oranienburg über den Fund einer 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart in der André-Pican-Straße 42. Sie befand sich in einer Tiefe von 4,50 Metern und verfügte über einen intakten, chemischen Langzeitzünder.

 

Vor Ort wurde bereits am Montag der unmittelbare Gefahrenbereich in einem Radius von 100 Metern geräumt. In diesem Sperrkreis lagen die TURM ErlebnisCity sowie ein kleiner Bereich des Lehnitzsees.

 

Um die Bombe zu entschärfen, trat heute um 8.30 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern rund um den Fundort in Kraft. Rund 4.500 Personen waren davon betroffen. Für sie war eine zentrale Anlaufstelle in der Turnhalle Germendorf eingerichtet. Diese war mit kostenlosen Shuttle-Bussen der OVG erreichbar.

 

Da auch der Oranienburger Bahnhof im Sperrkreis lag, war der Bahnverkehr seit 8 Uhr von und nach Oranienburg unterbrochen.

 

 

[Allgemeinverfügung]

[Der 1000-Meter-Sperrkreis am 12.05.2015]

[Fahrplan Ersatzverkehr Oranienburg-Birkenwerder]

[Fotoalbum zur Entschärfung auf unserer Facebook-Seite]

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

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Wasserwanderleitsystem für Kanutouristen eröffnet

(10.05.2015)

Rechtzeitig mit Beginn der Tourismussaison wurde nun im Stadtgebiet von Oranienburg ein einheitliches Wasserwanderleitsystem für Kanufahrer aufgebaut.

 

Das Leitsystem besteht aus 15 Informationstafeln, die an geeigneten Anlegestellen jeweils in Gewässernähe errichtet werden. Die 1,50 m hohen und 1 m breiten Informationstafeln, die in rustikalen Holzaufstellern montiert sind, geben u. a. Auskunft über den jeweiligen Standort und dessen Umgebung sowie Servicehinweise zu nächstgelegenen Übernachtungsmöglichkeiten oder gastronomischen Einrichtungen. 

 

Die Umsetzung des Leitsystems geht auf eine Initiative der Naturparkverwaltung Stechlin-Ruppiner Land zurück, die bereits beim Aufbau des gleichartigen Systems in den Ruppiner Gewässern mitgewirkt hat. Mit dem nunmehr erfolgten Lückenschluss entlang der Oranienburger Gewässer können sich Wasserwanderer, die zwischen den Berliner Gewässern und den Gewässern des Naturparks Uckermärkische Seen unterwegs sind, ab sofort anhand eines einheitlichen Informationssystem orientieren.  

 

Da Oranienburg aufgrund seiner geographischen Lage und mit seinen zahlreichen Wasserwegen idealer Ausgangspunkt für Wasserwanderungen ist, hat sich die Stadt bereit erklärt, dieses Vorhaben auch ohne Fördermittel zu finanzieren. Die Kosten für die Herstellung und den Aufbau der Infotafeln beliefen sich auf rund 30.000 EUR.

 

Übertragen wurde die Maßnahme an die Dienstleistungs & Service GmbH mit Sitz in Friesack, die sich auf Vereinbarung der Städte Oranienburg und Velten auch um die Errichtung einer weiteren Infotafel in Hohenschöpping gekümmert hat, um die  Durchgängigkeit und Einheitlichkeit des Informationssystems sicherzustellen.

 

[Standorte des Wasserwanderleitsystems]

[www.oranienburg-erleben.de]

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Badesaison 2015: Hinweise des Ordnungsamtes

(07.05.2015)

Bald können Wasserratten wieder in die Fluten springen: Am 15. Mai beginnt in Oranienburg offiziell die diesjährige Badesaison. Hier einige Regeln für ungetrübten Badespaß.

 

Auch in diesem Jahr wird der Beginn der Badesaison am 15. Mai sehnsüchtig erwartet: Anfangs von den Hartgesottenen, die den Morgen mit einer Runde an einer der drei zulässigen Badestellen am Lehnitzsee, am Grabowsee in Schmachtenhagen oder am „Weißen Strand“ in Lehnitz beginnen. Doch sobald die Temperaturen steigen, wird auch am „Bolli“ in Lehnitz, der als geduldete Badestelle ausgewiesen ist, der Kampf um den besten Sonnenplatz beginnen.

 

Dann ist es besonders wichtig, dass sich alle Sonnenanbeter und Badenixen an bestimmte Regeln halten, sonst fällt der Badespaß schnell mal ins Wasser: Das Baden ist an allen Uferstellen, die nicht als ausgewiesene Badestelle gekennzeichnet sind, verboten. Das Mitbringen von Tieren ist genauso untersagt wie Grillen oder das Abhalten von Lagerfeuern. Da dies jedoch vor allem am „Weißen Strand“ immer wieder vorkommt, werden Ordnungsamt und Polizei in diesem Jahr verstärkt Präsenz zeigen und Verstöße schneller ahnden. Bitte entsorgen Sie ihren Müll in den dafür vorgesehenen Mülltonnen und lassen Sie nichts liegen! Musik ist gestattet, aber bitte nur in einer Lautstärke, die niemanden stört.

 

An der Badestelle in der Rüdesheimer Straße befindet sich ein öffentliches, kostenpflichtiges Toilettenhaus, an allen anderen Badestellen stellt die Stadt Oranienburg kostenfrei je eine mobile Toilette zur Verfügung.

 

Ausgewiesene Parkmöglichkeiten sind in der Nähe aller Badestellen vorhanden: Am „Bolli“ kann die Florastraße zum Parken genutzt werden. Am „weißen Strand“ ist im oberen Abschnitt ein abgepollerter Bereich zum Parken ausgewiesen, denn in der Zufahrtsstraße zum Lehnitzsee darf nicht geparkt werden, da sie zu eng ist. Auf der anderen Seite des Lehnitzsees bestehen in der Rüdesheimer Straße und in der Mainzer Straße Parkmöglichkeiten. Die Badestelle am Grabowsee befindet sich in einem Waldgebiet, Parken ist hier nur im Bereich der Zufahrtsstraße, dem Malzer Weg gestattet.

 

Am Wochenende von 9 bis 18 Uhr sind an beiden Stränden des Lehnitzsees Rettungsschwimmer für Sie im Einsatz. An allen öffentlichen Badestellen sind darüber hinaus Rettungsringe vorhanden. Während der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September werden auch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes mehrmals wöchentlich vor Ort sein, um die Einhaltung der Baderegeln zu überprüfen.

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18. Mai: Neubau Hort Sachsenhausen / Abbruch Feuerwehrgerätehaus Germendorf

(30.04.2015)

Neubau Hortgebäude in Sachsenhausen startet am 18. Mai – ebenso wie der Abbruch des Feuerwehrgebäudes in Germendorf

 

Der Bauauftrag für den erweiterten Rohbau-Neubau des Hortgebäudes der Grundschule Sachsenhausen wurde heute durch die Stadt Oranienburg vergeben. Mit dem Bau wird am 18.5.2015 begonnen. Die Fa. Berger Bau NL Berlin wird den Auftrag ausführen. Eine Bauanlaufberatung zur Unterrichtung der Einrichtungsleitungen findet am 12.5.2015 statt. Hier wird es mit Baubeginn der Maßnahme zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Friedrichstraße (Haupteingang der Schule) kommen.

 

Die Abbrucharbeiten am Feuerwehrgebäude in Germendorf sollen ebenfalls am 18.05.2015 beginnen und planmäßig innerhalb einer Woche abgeschlossen werden.

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Baustelle Comenius-Grundschule: Stützen und Binder werden geliefert

(30.04.2015)

Am 6./7.5.2015 sowie am 12.5.2015 werden auf der Baustelle der Comenius-Grundschule, Jenaer Str. 5, die Stützen und die Binder der geplanten Zweifeldturnhalle mit Aula geliefert und montiert. Das Amt für Grundstücks- und Gebäudewirtschaft informiert, dass es an diesen Tagen durch den Schwerlastverkehr zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Jenaer Straße, der Berliner Straße und der Saarlandstraße kommen wird.

 

Am 6. und 7. Mai werden zunächst 32 Stützen mit Schwerlasttransportern aus dem Fertigteilwerk Passau der Firma Berger Bau angeliefert und mit einem 70 Tonnen-Autodrehkran montiert bzw. aufgestellt. Jede Stütze wiegt 10 Tonnen. Die Lieferung und Montage der 11 Binder erfolgt am 12.5.2015. Auch hier erfolgt die Anlieferung mittels Schwerlasttransporter aus dem Fertigteilwerk Passau. Der für die Montage dieser jeweils 30 Tonnen schweren und ca. 25 Meter langen Bauteile erforderliche 150-Tonnen-Autodrehkran gehört zu den Größten und wird ab 7.00 Uhr auf der Baustelle zum Einsatz kommen.

 

[Weitere Details zum Bau der Comenius-Grundschule (mit 3D-Rundflug)]

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Sport, Spiel und Begegnung

(29.04.2015)

Bürgerzentrum, Eltern-Kind-Treff und Regine-Hildebrandt-Haus haben im vergangenen Jahr ihre Angebote aus- und umgebaut – und wieder viele Oranienburgerinnen und Oranienburger angezogen.

 

Die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens der Stadt Oranienburg spiegelt sich in ihren drei städtischen Einrichtungen wieder. Bürgerzentrum, Eltern-Kind-Treff und Regine-Hildebrandt-Haus geben dem Gemeinwesen unserer Stadt ein Grundgerüst und sind mittlerweile fester Bestandteil im sozialen Leben vieler Einwohner ganz unterschiedlicher Altersgruppen. Gleich ist den Angeboten vor allem eines: Die Stadt schafft die Rahmenbedingungen, bietet Oranienburgern Raum und Hilfestellung, um auch viele eigene Angebote ins Leben zu rufen und sich selbst zu organisieren.

 

Im Bürgerzentrum, dem Kommunikations- und Informationszentrum für Oranienburger aller Altersgruppen, sind die Hauptnutzer Beratungseinrichtungen wie der Mieterschutzbund oder die Erziehungs- und Familienberatungsstelle. Wichtiger wird derzeit auch die Flüchtlings- und Migrationsberatung. Außerdem fragen die Nutzer immer mehr Sportangebote nach. Die Angebote werden der Nachfrage angepasst. Ein Dauerbrenner ist zum Beispiel das monatliche Tanzkaffee.

 

2014 haben im Bürgerzentrum 69 Nutzer, also Vereine oder Einzelpersonen, 1 180 Veranstaltungen mit ca. 16 900 Besuchern durchgeführt. Die Beratungsangebote im Haus wurden von über 8 000 Personen wahrgenommen. Durch eine Vielzahl von Ausstellungen wurde die Einrichtung im öffentlichen Bereich mehr frequentiert. Zum Vergleich: Im Eröffnungsjahr 2005 kamen „nur“ 9 000 Besucher.

 

Für den Eltern-Kind-Treff war das Jahr 2014 von inhaltlichen und organisatorischen Umstrukturierungen geprägt. Neue Sport- und Veranstaltungsangebote sowie die Zusammenarbeit mit alten und neuen Kooperationspartnern, wie z.B. dem „Netzwerk Gesunde Kinder“, haben die Besucher- und Angebotsstruktur verändert und verbessert. Insgesamt nutzten ca. 11 000 Oranienburger und Gäste die Angebote, davon ca. 7 000 Kinder und 4 000 Erwachsene. Besonders gut werden die musischen und sportlichen Angebote, wie zum Beispiel die musikalische Früherziehung, angenommen. Geplant sind zudem zwei weitere Eltern-Kind-Gruppen. Selbst Kindertagesstätten nutzten Angebote im EKT für Ihre Arbeit.

 

Das Regine-Hildebrandt-Haus ist mit ca. 28 Nutzern/Vereinen und etwas mehr als 18 000 Besuchern/Teilnehmern mittlerweile sehr gut ausgelastet. Insbesondere Seniorensport und Spielgruppen sind beliebt. „Aber vor allem nachmittags ist das Regine-Hildebrandt-Haus auch offen für andere Altersgruppen, denn Jung und Alt müssen die Chance haben voneinander zu lernen“, so Pierre Schwering, Sachgebietsleiter für Gemeinwesen, Jugend und Sport. Wie im Bürgerzentrum ist am Wochenende die Auslastung geringer, aber in der Woche ist die räumliche Belastungsgrenze erreicht. Nach dem Auszug der Volkssolidarität ist geplant, das Dachgeschoß künftig als Veranstaltungsfläche zu nutzen.

[Eltern-Kind-Treff]

[Regine-Hildebrandt-Haus]

[Bürgerzentrum]

Foto zu Meldung: Sport, Spiel und Begegnung

Pachtverträge für Datschen laufen weiter

(29.04.2015)

Der gesetzliche Kündigungsschutz für Datschenbesitzer läuft bald aus: Ab dem 3. Oktober 2015 können Grundstückseigentümer erstmalig Pachtverträge für Datschengrundstücke ordentlich kündigen. Die Stadt Oranienburg fühlt sich aber auch über den 3. Oktober hinaus ihren langjährigen Pächtern verpflichtet und hat nicht vor, die neue Rechtslage zu nutzen, um Vertragsverhältnisse zu beenden.

 

„Datschenbesitzer müssen sich nicht sorgen. Im Übrigen wurde unsererseits bereits 2002 entsprechend verfahren, als der gesetzliche Kündigungsschutz für Garagenpachtverträge endete. Auch damals hat die Stadt gegenüber ihren Pächtern keine Kündigungswelle ausgelöst“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Im Eigentum der Stadt Oranienburg befinden sich verpachtete Grundstücke, die insbesondere kleingärtnerisch und für Erholungszwecke genutzt werden.

 

Konkret verfügt die Stadt über 230 Erholungspachtverträge sowie über 12 Kleingartenpachtverträge mit Vereinen, zu denen insgesamt 827 Parzellen gehören. Ansprechpartner für dieses Thema ist Daniel Helmchen (Telefon 03301/600 783).

 

Wo erfahre ich mehr?

 

Als Ansprechpartner für Fragen steht Ihnen in der Stadtverwaltung Daniel Helmchen vom Sachgebiet Liegenschaften unter (03301) 600 783 oder helmchen@oranienburg.de zur Verfügung.

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Fit vorm Schloss: Sportangebot ab 3. Mai

(28.04.2015)

Oranienburg bewegt sich und das auch in diesem Jahr: Um allen Einwohnern die Möglichkeit zu geben, sich sporadisch und außerhalb von Vereinen sportlich zu betätigen, hat die Stadt Oranienburg im vergangenen Jahr ein Trainingsangebot unter freiem Himmel ins Leben gerufen. Der Schlossplatz wurde dafür sonntags zum Sportplatz umfunktioniert. Jedes Mal kamen zwischen 20 und 40 Sporteifrige zusammen, um Bauch, Beine und Po zu trainieren – mit Musik und unter Anleitung einer Trainerin.

 

Weil die Sportaktion großen Anklang gefunden hat, gibt es nun eine Fortsetzung. Am 3. Mai geht es wieder los: Immer sonntags um 10.30 Uhr sind alle, die Lust auf Sport haben, auf dem Schlossplatz willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sportkleidung kann, muss aber nicht getragen werden. Eine bequeme Hose und ein normales Oberteil tun es auch.

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Zeitplan für Bombenverdachtspunkt »Am alten Hafen 25« verschoben

(23.03.2015)

Bombenverdachtspunkte auf dem Grundstück »Am alten Hafen 25«:

Zeitplan für die Abklärung verschoben - Details folgen.

 

Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) der Stadt Oranienburg mitteilte, werden die ursprünglichen Zeitpläne für die Freilegung der metallischen Gegenstände auf den Grundstücken „Am alten Hafen 25“  verschoben. Der Grund sind technische Schwierigkeiten vor Ort.

 

Auf dem Grundstück „Am alten Hafen 25“ befinden sich zwei Bombenverdachtspunkte, die im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche festgestellt wurden. Sie liegen nebeneinander in einer Tiefe von ca. 4,5 Metern.

 

Der Stadt Oranienburg liegen derzeit noch keine Informationen hinsichtlich neuer Zeitpläne vor. Wir werden Sie aber umgehend informieren, sobald der KMBD weitere Einzelheiten mitteilt.

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche]

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Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

(15.03.2015)

Am Sonntag, den 15. März 2015 um 14:45 Uhr heulten die Sirenen wie vor 70 Jahren – und erinnerten an die schwerste Bombardierung Oranienburgs kurz vor Kriegsende. Anschließend läuteten die Kirchenglocken. An den Gräbern der Bombenopfer auf dem städtischen Friedhof wurden Kränze niedergelegt und in der Orangerie fand eine gut besuchte Podiumsdiskussion statt.

 

Etwa 200 Besucher kamen am Sonntagnachmittag in die Orangerie, um den Opfern des Angriffs zu gedenken. Nach der Vorführung der rbb-Doku »Geheimsache Nazi-Uran – Atomjagd in Brandenburg« kamen auf dem Podium der Filmemacher Thomas Claus, Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, der Historiker Dr. Rainer Karlsch sowie als Zeitzeugin die damals fünfzehnjährige Waltraud Wyrembek zu Wort. Der inhaltliche Bogen der Veranstaltung war so von den seinerzeitigen Geschehnissen und ihren Hintergründen bis zu den Auswirkungen auf das heutige Leben in der Stadt gespannt.

 

Fotoserie zur Gedenkveranstaltung 70. Jahrestag der Bombardierung Oranienburgs
Fotoserie zur Veranstaltung

Denn wie kaum eine andere deutsche Stadt hat Oranienburg bis heute die Folgen des Zweiten Weltkrieges und insbesondere des schweren Bombardements am 15.03.1945 zu tragen. Allein in den vergangenen 25 Jahren mussten mehr als 180 Bomben, die oft mit einem höchst gefährlichen Langzeitzünder ausgestattet waren, entschärft oder gesprengt werden. Dennoch wird in der Stadt noch immer eine besonders hohe Anzahl von Bombenblindgängern befürchtet, die das Leben der Bewohner gefährden und für deren Beseitigung die Stadt erhebliche Mittel aufbringen muss.

 

»Der Bund ist in der Pflicht, die Beseitigung dieser Kriegslast ist eine Aufgabe aller Deutschen als Solidargemeinschaft«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Er unterstützt deshalb auch die Bundesratsinitiative, bei der es um eine Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Bombenbeseitigung geht.

 

 

Über die Hintergründe des Luftangriffs berichteten wir in der Februar-Ausgabe des Stadtmagazins.

 

[Seite des Oranienburger Stadtmagazins]

Foto zu Meldung: Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

Malwettbewerb »Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800« gestartet

(03.03.2015)

Zum dritten Mal ruft das Oranienburger Mosaik-Gymnasium alle Kinder und Jugendlichen der Region zu einem Malwettbewerb auf. Thema in diesem Jahr: „Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800“.

 

In einem knappen Jahr können die Oranienburger ihre Stadt ganz groß feiern, denn 2016 wird Oranienburg 800 Jahre alt. Passend dazu ruft jetzt das Mosaik-Gymnasium erneut zu einem Mal- und Zeichenwettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Hans-Joachim Laesicke auf: Unter dem Motto „Gesichter einer Stadt – Oranienburg 800“ sind Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Landkreis eingeladen, Zeichnungen, grafische Arbeit oder Collagen anlässlich des großen Festjahres zu entwerfen. Mögliche Themen können beispielsweise Oranienburg damals und heute, Menschen in der Stadt, Landschaften in und um Oranienburg, mein Lieblingsplatz in Oranienburg oder Oranienburg in der Zukunft sein.

 

Die Arbeiten sollten ein Format von maximal A3 haben und müssen bis spätestens zum 5. Oktober beim Mosaik-Gymnasium Oberhavel eingehen (Liebigstraße 34, 16515 Oranienburg, z.Hd. Frau Peters). Name, Anschrift und Alter nicht vergessen! Im November dieses Jahres findet die große Siegerehrung mit Preisverleihung statt. Im Anschluss werden die besten Arbeiten wieder in einer Ausstellung zu sehen sein. Weitere Informationen gibt es bei der Schule unter (03301) 834151.

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Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

(18.12.2014)

Am Mittwoch, den 17.12.2014, hatten Aktivisten aus dem Umfeld einer Facebook-Initiative gegen das Asylbewerberheim Lehnitz zu Protesten nach dem Vorbild der Dresdner »Pegida«-Demos aufgerufen.

 

Die rund 250 Teilnehmer wurden jedoch von ebenso vielen Gegendemonstranten erwartet, die einem kurzfristigen Aufruf verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Parteien und Einzelpersonen, darunter Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, gefolgt waren. Der Aufruf war vor allem über die städtische Facebook-Seite bekanntgemacht worden.

 

Ansprache des Bürgermeisters im Wortlaut

 
rbb-Bericht zum Thema (extern)  

Laesicke hielt bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz eine Ansprache, die sich kritisch mit den Versäumnissen der aktuellen Asyl- und Einwanderungspolitik, aber auch mit der Ignoranz gegenüber den oft schweren Schicksalen der Flüchtlinge und ihren Problemen, auseinandersetzte. Diese trage nicht positiv zur Integration von Menschen bei.  [Hier die Ansprache im Wortlaut]

 

»Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlinge versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.«
Bürgermeister Laesicke

Die Gegendemonstranten machten deutlich, dass sie für eine weltoffene Stadt ohne Fremdenhass und Rassismus stehen und es nicht dulden, wenn Asylbewerber in unserer Stadt zum Sündenbock und zur Projektionsfläche für Probleme gemacht werden, die sie gar nicht verursacht haben.

 

Harmlos wirken sollte hingegen der »Abendspaziergang«, zu dem die Aktivisten der »Nein zum Heim«-Seite auf Facebook aufgerufen hatten. Eine ganze Reihe solcher Seiten war im letzten Jahr parallel zu neuen Asylunterkünften entstanden. Das Brandenburger Innenministerium hat Erkenntnisse, dass diese von NPD-Aktivisten und Personen aus deren Umfeld gesteuert werden. Sie geben sich in ihrem äußeren Rahmen einen bewusst harmlosen Charakter, in dem es vermieden wird, offen rassistisch oder ausländerfeindlich zu argumentieren. Das übernehmen dann aber in der Regel die einzelnen Kommentatoren auf diesen Seiten – deren Statements sind an Eindeutigkeit oft kaum zu überbieten.

 

»Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?«
Bürgermeister Laesicke

Auch am Mittwoch wurde daher von den Organisatoren versucht, harmlos zu wirken. Mit Deutschland- und Brandenburg-Fahnen sowie der blauen Friedenstaube sollte optisch demonstriert werden, was bei den Reden transportiert wurde: Offen ausländerfeindlich wurde hier nicht argumentiert, die Aussagen wurden so gefasst, dass sie immer zweideutig waren, bisweilen sogar zynisch. So wurde das klassische »Ausländer raus!« vergangener Tage etwa ersetzt durch »es ist besser für die Asylsuchenden, wenn sie am Aufbau ihres Heimatlandes mitwirken können«.

 

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass das Publikum – in der Mehrheit ortsfremde, junge Männer, vielfach nicht unbekannt aus der rechtsextremen Szene – angesichts solch sanfter Töne selbst etwas enttäuscht war. Auf der Abschlusskundgebung der »Abendspazierer« vor dem Landratsamt sprach dann aber doch noch eine NPD-Funktionärin.

 


 
Ansprache des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke, anlässlich der Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am 17.12.2014  (Wortlaut)

 

 

Deutschland braucht schnellstens eine neue Einwanderungspolitik, die Antworten auf die Fragen der Zeit gibt.

 

Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlingen versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.

 

Die Landkreise, Städte und Gemeinden werden letztlich mit den erheblichen Problemen, die nicht nur die wohnungsmäßige Unterbringung von Flüchtlingen sondern auch deren soziale Betreuung mit sich bringen, weitgehend allein gelassen.

 

Eine halbherzige Zurverfügungstellung von etwas mehr Geld seitens des Bundes und des Landes zur Mitfinanzierung der erheblichen Kosten, deren Löwenanteil auch weiterhin von den Kommunen zu tragen ist, reicht bei weitem nicht aus.

 

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass vielen Menschen in unserem Land die gegenwärtige Einwanderungspolitik konzeptionslos erscheint.

Daraus erwachsender Unmut ist nur zu verständlich.

Eine reflexartige Verteufelung aller, die ihre diesbezüglichen Sorgen artikulieren, halte ich für falsch.

 

Auf Bundes- und Landesebene muss man sich folgende Frage stellen:

 

»Was müssen wir tun, um eine höhere Akzeptanz von Flüchtlingen zu erreichen, wo haben wir Defizite zugelassen, die zu unbeabsichtigten, negativen Folgen geführt haben, welche neuen Wege müssen wir beschreiten, um Flüchtlinge tatsächlich zu einer Bereicherung unserer Gesellschaft werden zu lassen, statt dies oft nur zu behaupten.«

 

Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?

 

Er ist fest entschlossen, seine Chance zu nutzen: zu arbeiten, die Sprache zu lernen und seinen Kindern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen.

Schnell muss er jedoch begreifen, dass er als Asylbewerber ein langwieriges, schwerfälliges und unverständliches Asylverfahren durchlaufen muss.

 

Während dieses unerträglich langen Asylverfahrens ist er in seiner Freizügigkeit erheblich eingeschränkt, zur Untätigkeit verdammt, hat kaum die Möglichkeit, Kontakte mit Deutschen zu pflegen und ist Demütigungen ausgesetzt.

Ständig wird ihm, mit Ausnahme von wenigen Gutmeinenden, zu verstehen gegeben, dass er eigentlich unerwünscht sei und abgeschoben gehöre.

 

Wenn dann nach fünf oder sechs Jahren das Asylverfahren mit einem in aller Regel abschlägigen Bescheid beendet wird, sind die meisten Verbindungen in die alte Heimat abgerissen.

 

Die nicht selten in Deutschland geborenen und hier aufgewachsenen Kinder fühlen sich stärker an Deutschland gebunden als an das Herkunftsland ihrer Eltern.

 

Aus den anfangs zuversichtlichen, gutwilligen und motivierten Menschen hat die deutsche Wirklichkeit in wenigen Jahren Enttäuschte, Ausgegrenzte und Verbitterte gemacht.

 

Ihnen wurde schwarz auf weiß beschieden, dass sie hier nicht willkommen sind und abgeschoben werden sollen.

Viele flüchten, um diesem Schicksal zu entgehen, in die Illegalität.

Unsere Gesellschaft hat sie dorthin getrieben.

Die negativen Folgen schlagen auf unsere Gesellschaft zurück.

Damit muss Schluss sein!

 

In unserer Gesellschaft, die Geburtenmangel, Überalterung und fehlende Fachkräfte beklagt, sollten wir alles tun, um die Flüchtlinge so schnell und so gut wie möglich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren.

 

Deutschstunden für alle Kinder und alle Erwachsenen sowie eine ordentliche, den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Ausländer entsprechende Schulbildung bzw. Berufsausbildung müssen gewährleistet werden.

 

Beispielswiese die junge Medizinstudentin aus Syrien, die am Sonnabend auch in Lehnitz war, die MAZ berichtete davon, muss schnellstens die Möglichkeit bekommen, bei uns ihr Medizinstudium zu beenden.

Vielleicht ist sie dann schon bald Ärztin in der Prignitz oder in der Uckermark und trägt dazu bei, den dortigen Medizinermangel zu beseitigen.

Vielleicht kann sie aber auch in ein paar Jahren dazu beitragen, ihr vom Krieg geschundenes Land wieder aufbauen zu helfen.

 

Noch viele, naheliegende Beispiele habe ich im Kopf, wie ein aus Ignoranz der deutschen Politik entstandenes Problem einer Lösung zugeführt werden kann, die sowohl zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung als auch der eintreffenden Flüchtlinge wäre.

 

Dass das funktionieren kann, hat die Einwanderungspolitik vom Großen Kurfürsten bis zu Friedrich dem Zweiten, König von Preußen, bewiesen.

 

Durch die Aufnahme und Förderung der Flüchtlinge aus ganz Europa nach dem 30-jährigen Krieg wurde die Basis für die erfolgreiche Entwicklung unseres Landes gelegt.

 

Denn Preußen war ein Einwanderungsland, in dem »jeder nach seiner Facon selig werden« konnte, falls er sich als nützliches Glied in die Gesellschaft einbringen sollte.

Die Chance wurde ihm dazu vom preußischen Staat gegeben.

 

Daran sollten sich die Verantwortlichen in Bund und Land erinnern und die heute praktizierte Einwanderungspolitik von Grund auf reformieren.

Nur dann würde die Aufnahme von Flüchtlingen ein Gewinn für uns alle!

 

 


Foto zu Meldung: Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Jetzt abstimmen!

(24.09.2014)

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Die Antwort können Bürgerinnen und Bürger jetzt selbst geben – beim sechsten ADFC-Fahrradklima-Test.

 

Anhand von 27 Fragen ermittelt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club auf www.fahrradklima-test.de derzeit die Fahrradfreundlichkeit von Kommunen in ganz Deutschland. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke unterstützt als passionierter Radfahrer die Aktion und hat seine persönliche Bewertung bereits vorgenommen. „Oranienburg soll noch familienfreundlicher und attraktiver werden. Dazu gehört auch ein gutes Radverkehrsklima. Wir haben zwar schon viel in die Radverkehrsinfrastruktur investiert, doch wollen wir nicht nur wissen, welche Maßnahmen als Verbesserung empfunden werden, sondern auch wo es noch Schwachstellen gibt, die es zu beseitigen gilt."

 

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführt. Beim letzten Test im Jahr 2012 nahmen über 80.000 Menschen teil. 332 Städte wurden bewertet. Oranienburg ging aus dem Ranking als fahrradfreundlichste Stadt in ganz Brandenburg hervor: In der Kategorie "Städte unter 100 000 Einwohner" belegte Oranienburg mit deutlichem Abstand zu Königs-Wusterhausen und Eberswalde den ersten Platz unter Brandenburgs Kommunen. Im Bundesdurchschnitt erreichte unsere Stadt unter den 252 Teilnehmerstädten bis 100.000 Einwohner den 49. Platz. Damit das so bleibt und Oranienburg wieder zur Fahrradstadt Nummer 1 in Brandenburg gekürt wird, ist auch Ihre Stimme gefragt! 50 Umfrage-Ergebnisse werden benötigt, um im ADFC-Städteranking berücksichtigt zu werden.

 

So kann man mitmachen

 

Mitmachen können alle, die gelegentlich oder regelmäßig mit dem Fahrrad fahren. Den Fragebogen kann man auf www.fahrradklima-test.de online ausfüllen. Die Umfrage läuft vom 24. September bis zum 30. November 2014. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Über den ADFC

 

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 145.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Die ADFC Ortsgruppe Oranienburg setzt sich insbesondere für den Bau der fehlenden Radwege an der Bundesstraße 273 sowohl in Schmachtenhagen als auch zwischen Germendorf und Schwante bzw. zwischen Wensickendorf und Wandlitz, aber auch für die Pflege und Erhaltung der bereits vorhandenen Radwege ein.

[Logo zum Fahrradklimatest 2014]

[ADFC Oranienburg]

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16. JugendCup: Handballer-Nachwuchs in bester Form

(30.06.2014)

Um den Pokal des Bürgermeisters wurde bereits zum 16. Mal beim Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) gekämpft – mit rund 1.000 beteiligten Personen aus 17 teilnehmenden Vereinen gab es bei dieser Großveranstaltung am 28. und 29. Juni wieder zwei Tage allerbesten Nachwuchs-Handball ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen 58 weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur A-Jugend an den Start und bestritten auf den 6 Außenfeldern 152 Spiele à 2 x 10 Minuten. Das schlechte Wetter konnte dabei der guten Stimmung nichts anhaben – jedes Tor wurde hier gefeiert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren um Christian Riedel vom OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

[Direkt zum Oranienburger Handball Club e.V.]

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Stadt beugt Korruption vor

(18.06.2014)

Externer Ombudsmann nimmt seine Arbeit auf

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erklärt:

 

»Auch wenn sich die Staatsanwaltschaft bisher nicht mit Begünstigung und Vorteilsnahme bei Auftragsvergaben oder Grundstücksgeschäften der Stadt Oranienburg bzw. ihrer kommunalen Gesellschaften beschäftigen musste, so ist es mir doch ein wichtiges Anliegen, dass Korruption keine Chance bekommt.

 

Medienberichte zeigen, dass es leider auch im Land Brandenburg immer wieder dazu kommt, dass sich meist Wirtschaftsunternehmen Vorteile bei der Erteilung von Genehmigungen, dem Erwerb von Liegenschaften oder der Vergabe von Aufträgen verschaffen wollen. Dies geschieht, indem sie versuchen, Mitarbeitern im öffentlichen Dienst oder Kommunalpolitikern Vorteile zu verschaffen, indem sie ihnen Vergünstigungen gewähren oder Geschenke zukommen lassen. Dadurch entstehen Abhängigkeiten, die Bevorzugungen bzw. Benachteiligungen beim Treffen von Entscheidungen nach sich ziehen.

 

Um solche Praktiken zu vermeiden oder in Einzelfällen, die stets möglich sind, den entschiedenen Kampf anzusagen, habe ich mich entschieden, einen Ombudsmann zu beauftragen, bei dem künftig der Verdacht von Korruption gemeldet werden kann.

 

Hierzu wurde jetzt eine  Vereinbarung zwischen der Stadt Oranienburg und dem Rechtsanwalt Andreas Steffen abgeschlossen. Mit dem Vertrag über eine externe Ombudsmann-Tätigkeit wird Herr Steffen zur unabhängigen Vertrauensperson für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und der städtischen Gesellschaften (SOG, TKO, WOBA, Stadtwerke, EBO) ernannt.

 

Der Ombudsmann nimmt sämtliche Informationen über einen Korruptionsverdacht zum Schutz der Hinweisgeber vertraulich entgegen. Die Identität der meldenden Person wird dabei nicht offen gelegt, es sei denn, der oder die Hinweisgebende stimmt dem ausdrücklich und schriftlich zu. Diese Verschwiegenheitsverpflichtung gilt nicht nur gegenüber der Stadt Oranienburg, sondern auch gegenüber der Polizei und der Staatsanwaltschaft, wenn auf Grund eines Hinweises ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.«

 

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Stadtsportfest 2014: Doppelsieg für Germendorf

(16.06.2014)

Das diesjährige Stadtsportfest war wieder voller Emotionen. Bei angenehmen Temperaturen trafen sich sportbegeisterte Kitas, Schulen und Familien auf dem Sportplatz hinter dem Schloss, um in verschiedenen Disziplinen anzutreten und den Sieg für ihre Einrichtung zu erringen. Es waren insgesamt 16 Einrichtungen aus fast allen Stadtgebieten am Start.

 

Nach der Eröffnung und Begrüßung aller Teilnehmer folgte die Erwärmung. Diesmal durch gleich zwei Einrichtungen, denn die Sieger 2013 waren die Kita »Krümelhausen« und die Kita Lehnitz. Anschließend konnten die Wettkämpfe beginnen.

 

Die Kita-Kinder starteten in den Disziplinen Schlussweitsprung, Schlängellauf und Medizinballweitwurf. Die Grundschulen kämpften in den Disziplinen 60-Meter-Lauf, Weitsprung und Sport-Stacking. Alle Schüler und Kindergartenkinder kämpften hart und mit einem Ziel vor Augen: den Wanderpokal für ihre Einrichtung zu gewinnen. Sie machten aus dem Sportplatz eine Arena der Superlative. Alle Kinder gaben ihr Bestes und trotzten dem Wetter. Sie hüpften, rannten, warfen und stapelten um die Wette. Eltern und Zuschauer feuerten die kleinen Sportler an und bejubelten sie.

 

Die Gruppe DRUMS ALIVE Oberhavel zeigte vor der Bühne Auszüge aus ihrem Programm. Auch wieder mit dabei war die Jugendfeuerwehr der Stadt Oranienburg (Lehnitz), die das Ziellöschen nicht trainieren brauchte – das Wasser kam ja reichlich von oben.

 

Das »Speedway Team Wolfslake« stellte eine Vielzahl seiner Rennmaschinen vor und den Sound der Motoren konnte man über den ganzen Platz hören. Es konnten sich zehn Gewinner über je zwei Freikarten für das Rennen der 1. Bundesliga „Wolfslake vs. AC Landshut“ am 27.07.2014 freuen.

 

Der Kampf um den Titel sportlichste Kita war hart umkämpft, aber es gab in diesem Jahr keine doppelten Platzierungen. Den Titel der sportlichsten Kita und sportlichsten Grundschule in Oranienburg haben letztlich nur zwei Teams errungen. So ging der heißbegehrte Pokal „Sportlichste Kita“ in diesem Jahr an die Kita „Pusteblume“ aus Germendorf und die Grundschule Germendorf konnte den Pokal „Sportlichste Grundschule“ erringen. Also der Doppelsieg für Germendorf.

 

Gesamtauswertungen

 

Sportlichste Kita

Platz

 
 

Kita "Pusteblume" Germendorf

1

 

Kita „Drehrumbum“ Wensickendorf

2

 

Kita Lehnitz  

3

 

Kita Stadtmusikanten

4

 

Kita „Knirpsenland“

5

 

Kita "Krümelhausen"

6

 

Kita „Falkennest“

7

 

Kita Eden

8

 

Kita „Zwergenhaus“ Friedrichsthal

9

 

Kita Friedrich Fröbel

10

 

Kita "Butzelhausen"

11

 

 

Sportlichste Grundschule

Platz

 
 

GS Germendorf

1

 

GS Lehnitz

2

 

Havelschule GS

3

 

Waldschule GS

4

 

GS Sachsenhausen

5

 

 

 

Auch in diesem Jahr wurden Schüler des F.F.-Runge-Gymnasiums engagiert, welche die Messungen und Wertungen für die einzelnen Disziplinen vornahmen. Diese haben ihren Job sehr gut gemacht und schon nach kurzer Einweisung ihre Frau bzw. ihren Mann gestanden.

 

Ein großer Dank geht außerdem an die Personen hinter den Kulissen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Hier besonders den Mitarbeitern des Stadthofes und der Stadtverwaltung sowie des SV Athletik Dank für die Unterstützung.

 

Dank der SOG konnten auch in diesem Jahr wieder super Preise vergeben werden.

 

Wir blicken dem nächsten Event mit vielen Erwartungen entgegen und freuen uns auf das kommende Stadtsportfest in 2015. Es kann jedoch sein, dass es einen neuen Rahmen geben wird. Es werden die beteiligten Einrichtungen noch stärker entscheiden, wie ihr Fest aussehen soll sowie wann, wo und mit wem.  

 

Noch mal an alle ein sportliches Danke!

 

Pierre Schwering

– Sachgebiet Gemeinwesen, Jugend und Sport

 

Foto zu Meldung: Stadtsportfest 2014: Doppelsieg für Germendorf

Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt am 21.05.

(14.05.2014)

Grundhafter Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt –
Halbseitige Sperrung und Umleitung ab dem 21.05.2014

 

Am Mittwoch, dem 21.05.2014, ab 8:00 Uhr, beginnt der Ausbau der Sachsenhausener Straße zwischen der Kreuzung Bernauer Straße und dem Knotenpunkt Rungestraße. Der Bau wird in zwei Abschnitten ausgeführt: Zunächst wird von Mai bis November 2014 von der Bernauer Straße bis zur Rungestraße gearbeitet. Von April bis Oktober 2015 erfolgt dann der Umbau des Knotenpunktes Rungestraße zu einem Kreisverkehr (bisher: Ampelregelung).

 

Im Zentrum der Baumaßnahme steht eine Verbesserung des Fahrbahnzustandes entsprechend den Anforderungen der zu erwartenden steigenden Verkehrsbelastung und der notwendigen ausreichenden Oberflächenentwässerung. Insbesondere durch den Neubau der „Kita Leuchtturm“ sowie den geplanten Bau von Stadtvillen am Schlosshafen ist mit höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Darüber hinaus werden die Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Beleuchtung (umweltfreundliche LED-Lampen) erneuert. Der straßenbegleitende Baumbestand im östlichen Teilabschnitt wird erhalten und ergänzt (13 Neupflanzungen). Für Radlerinnen und Radler wird es künftig einen Fahrstreifen stadteinwärts geben.

 

Mit dem Ausbau des 310 Meter langen Teilstückes der Sachsenhausener Straße werden mehrere wichtige Ziele der Stadtentwicklung verfolgt:

 

  • Sicherstellung der verkehrlichen Erreichbarkeit des innerstädtischen Bereiches und Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer;
  • Optimierung der Radverkehrsführung;
  • Verbesserung der Geh- und Aufenthaltsqualität;
  • Erleichterung der Fahrbahnüberquerung durch Einrichtung von Querungshilfen;
  • Reduzierung der Lärmbelastung für die Anwohner durch Erneuerung der Fahrbahnoberfläche und der Errichtung eines Kreisverkehrs;
  • Erhalt der Parkplätze unter Berücksichtigung mobilitätseingeschränkter Besucher der Seniorenbegegnungsstätte.

 

Die Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg, der Stadtwerke und des Entwässerungsbetriebes Oranienburg (EBO) kostet insgesamt rund 1,47 Millionen Euro. Sie wird anteilig von Bund, Land, Stadt, EBO und Stadtwerken finanziert. Im Vorfeld der Baumaßnahme wird auch die Kampfmittelsuche durchgeführt.

 

Untenstehend finden Sie zwei Karten zu den Umleitungsmaßnahmen 2014:

  • Bauphase 0 umfasst eine kurzzeitige Sperrung der westlichen Fahrbahnseite, die ab dem 21.05.2014 für ca. eine Woche gilt.
  • Ab ca. dem 28.05. bis zum August 2014 gilt dann Bauphase 1, also die Sperrung der östlichen Fahrbahnseite.

 

Eine Kartendarstellung der Umleitungen in Bauphase 2 (ca. August-November 2014, Sperrung westliche Fahrbahnseite) folgt zu gegebener Zeit.

[Präsentation des Ausbaus als PDF-Datei (Stand: 12.12.2014)]

[Umleitung Bauphase 0]

[Umleitung Bauphase 1]

Foto zu Meldung: Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt am 21.05.

Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

(29.04.2014)

Bereits Mitte April wurden mit dem Entfernen von Baumstümpfen vorbereitende Maßnahmen zur Öffnung der Anomalie auf dem Grundstück André-Pican-Straße 42 vorgenommen. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden nun in der 18. Kalenderwoche (28.04. bis 3.05.) eine Kranstellfläche und eine Arbeitsfläche zur Errichtung des Spundwandkastens fertiggestellt.

 

Zur Absicherung der Baustelle wurde ein Bauzaun errichtet, der Uferweg kann für die Dauer dieser Maßnahme nicht genutzt werden. Nach Beendigung der weiteren Vorbereitungen kann mit der Öffnung der Anomalie begonnen werden. Ein Zeitplan für die Öffnung der Anomalie steht noch nicht fest.

 

Foto zu Meldung: Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«

(12.11.2010)

Am 11.11.2010 wurde im Rahmen des Benefizkonzertes des Stabsmusikkorps der Bundeswehr auch das neue »Oranienburg-Lied« erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Die von Arno Lungfiel getextete und komponierte »Hymne« an Oranienburg und Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Bearbeitet wurde das Lied in mehreren Versionen von Heiko Friese, gesungen von der »Singegruppe '74« und produziert von Michael Brand.

 

Ein Text- und Notenblatt zum Download (PDF-Datei) finden Sie unten auf dieser Seite ...

 

 

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Oranienburglied:
»Sei gegrüßt, Oranienburg«

 

 

Louise Henriette einst

beim Jagdschloss Bötzow stand.

Erinnert ward sie, jung und schön,

an ihr Oranierland.

Der Kurfürst zur Gemahlin sprach:

„Dies mein Geschenk soll sein –

fortan sei hier Oranienburg

zu Ehren Euch allein!“

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern und den

Fluren, weit und grün,

wo die Havelwasser strömen,

weiße Schwäne zieh’n –

wie ein Strauß mit vielen Farben

schmückt sich hier das Land.

||:  Sei gegrüßt, Oranienburg

im schönen Märkerland!  : ||

 

 

So wurde neu geboren,

und neu erweckt die Stadt,

die ihrer klugen Landesmutter

viel zu danken hatt’.

Mit Friedrich kamen Pracht und Glanz,

barockes Schloss und Park –

nun Königs Lieblingsresidenz –

das schönste Schloss der Mark!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

Ein Schloss fiel in Dornröschenschlaf

Wohl für zweihundert Jahr –

Beherzt indessen wachgeküsst.

Ein alter Traum wird wahr.

Oranienburger Renaissance!

So wechselt das Geschick.

Louise grüßt vom Platz am Schloss:

Oranienburg viel Glück!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

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Text und Komposition: Arno Lungfiel

Satz: Heiko Friese

Chor: Singegruppe ´74

Produktion: Michael Brand

 

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Hinweis für Chöre:

Chöre oder Gesangsgruppen, die das Oranienburg-Lied in ihr Repertoire aufnehmen möchten, können Text, Notenblatt und Instrumentalbegleitung des Liedes auf einer CD anfordern. Bitte wenden Sie sich an das Stadtmarketing (Schlossplatz 1, Haus I, Zi. 1.204, Tel. 03301-600-6016).

 

[Die Text- und Notenblätter zum Oranienburglied können Sie hier herunterladen (PDF, 140 KB)]

[Hier können Sie das Lied (mp3-Format) anhören ...]

Foto zu Meldung: Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«


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