NederlandsEnglish
 
Schriftgröße:
normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten
 
Youtube
 
Facebook
 
Download Center
Maerker
Oberhavel
TURM-Erlebniscity
Gedenkstätte Sachsenhausen
Schlossmuseum Oranienburg

Zertifikat »Familiengerechte Kommune«
tolerantes Brandenburg

Stadtverwaltung Oranienburg

Vorschaubild

Schloßplatz 1
16515 Oranienburg

Telefon (03301) 600-5 (Telefonzentrale)
Telefax (03301) 600-999

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.oranienburg.de


 


Aktuelle Meldungen

Bombenverdachtspunkt Louise-Henriette-Steg: 19.12. Abklärung / 20.12. evtl. Entschärfung

(11.12.2017)

Bombenverdachtspunkt im Louise-Henriette-Steg:

Informationen über das weitere Vorgehen

 

Im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche wurde im Louise-Henriette-Steg ein metallischer Gegenstand festgestellt – dieser befindet sich unter dem dort verlaufenden Radweg in einer Tiefe von vier Metern.

 

Um herauszufinden, um welche Art von metallischem Gegenstand es sich handelt und ob es eine Bombe ist, muss dieser freigelegt werden. Die dafür erforderlichen Vorbereitungen sind inzwischen abgeschlossen. So wurden unter anderem drei Bäume gefällt, diverse Trink- und Schmutzwasserleitungen verlegt sowie insgesamt acht Brunnen für die nötige Grundwasserabsenkung gebohrt.

 

Ziel ist es, den Verdachtspunkt noch vor Weihnachten abklären zu können, folgender Ablauf ist vorgesehen:

 

 Montag, 4.12. 

Die Installation der Rohrleitungen, die für die Grundwasserabsenkung erforderlich sind, beginnt. In den darauf folgenden Tagen wird die Grundwasserabsenkung durchgeführt.

 

 Dienstag, 12.12. 

Nach Installation der Grundwasserabsenkungs-Anlage und erfolgreichem Probebetrieb beginnt die Aufgrabung des metallischen Gegenstandes mit dem Einsetzen der Brunnenringe.

 

 Dienstag, 19.12. 

Verlaufen die Grundwasserabsenkung und die Aufgrabung wie geplant, kann laut Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) am 19.12. eine Aussage zur Art des metallischen Gegenstandes erfolgen. Sollte es sich um eine bezünderte Bombe handeln, tritt sofort ein kleinerer Sperrkreis mit einem Radius von ca. 100 Metern rund um den Fundort in Kraft, der innerhalb von drei Stunden zu verlassen ist. Davon betroffen wären gut 200 Anwohner, das Louise-Henriette-Center sowie insgesamt knapp 50 Gewerbebetriebe, zahlreiche Praxen und Büros.

 

 Mittwoch, 20.12. – ggf. Entschärfung  

Sollte es sich um eine bezünderte Bombe handeln, kann an diesem Tag voraussichtlich die Entschärfung erfolgen. Dafür würde ab 8.00 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von ca. 900 Metern in Kraft treten (siehe beiliegende Grafik), von dem unter anderem knapp 12 000 Personen, sechs Kitas, neun Schulen sowie Stadt- und Kreisverwaltung betroffen wären. Auch der Bahnverkehr wäre an diesem Tag unterbrochen. Die Sicherung des Sperrkreises würden Polizei und Wachschutz übernehmen. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oranienburg führen ab 8.00 Uhr die Kontrolle des Sperrkreises durch, denn die Entschärfung kann erst beginnen, wenn sichergestellt ist, dass sich keine unbefugten Personen mehr im Sperrkreis aufhalten. Wenn die Kontrolle wie geplant gegen 11.00 Uhr abgeschlossen ist, könnte dann die Entschärfung beginnen und der Sperrkreis voraussichtlich gegen 15.00 Uhr wieder aufgehoben werden.

 


 
Weitere wichtige Informationen:

 

 

Bürgertelefon

 

Für von der möglichen Bombenentschärfung betroffene Personen wird ab dem 19.12. 9.00 Uhr bis zum Abschluss der Entschärfung ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter (03301) 600 900 zu erreichen ist.

 

 

Anlaufstellen für vom Sperrkreis Betroffene

 

Eine Anlaufstelle für Oranienburgerinnen und Oranienburger wird in der behindertengerechten Turnhalle der Grundschule Germendorf angeboten. Eine weitere Anlaufstelle für evakuierte Bürger ist das nicht barrierefreie Kulturhaus „Friedrich Wolf“ in Lehnitz (Friedrich-Wolf-Straße 31). Beide Anlaufstellen werden am 20.12.2017 von einem Bus-Shuttle der OVG angefahren. Der Fahrplan ist als Anlage beigefügt (s. PDF-Datei ganz unten auf dieser Seite). Nach Aufhebung des Sperrkreises erfolgt die Rückfahrt des Shuttles in umgekehrter Reihenfolge.

 

Nur eingeschränkt gehfähige Personen, die im möglichen Sperrkreis wohnen und zum Beispiel einen Transport zur zentralen Anlaufstelle benötigen, wenden sich bitte bis spätestens 08.12.2017 an das Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter (03301) 600 901.

 

 

Vom Sperrkreis betroffene Einrichtungen:

 

Kitas und Horte

  • Kita Falkennest
  • Havelschule
  • Christliche Kita „Leuchtturm“
  • Kita Stadtmusikanten e.V.
  • Kita Am Schloßpark
  • Kita Friedrich Fröbel
  • Evangelische Kita Kleine Fische
  • Kita Butzelhausen e.V.

 

Schulen

  • Runge-Gymnasium
  • Lindenschule
  • Havelgrundschule
  • Mosaik-Grundschule
  • Torhorst-Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
  • Mosaik-Gymnasium
  • Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum
  • Louise-Henriette-Gymnasium

 

Sonstige Einrichtungen

  • Kreisvolkshochschule

 

 

Bahnverkehr ebenfalls betroffen

 

Wie erwähnt, wäre bei einer möglichen Entschärfung auch der Bahnverkehr betroffen, da der Bahnhof Oranienburg im Sperrkreis liegt. Der Bahnhof Oranienburg ist im Falle eines Bombenfundes am 20.12. ab 08:00 Uhr für den Zugbetrieb gesperrt. Betroffen sind sowohl der S-Bahn- als auch Regionalbahnverkehr.

Die letzte S-Bahn wird um 7:51 Uhr den Bahnhof Oranienburg verlassen. Um 7:35 Uhr wird die letzte S-Bahn in Oranienburg ankommen. Ab diesem Zeitpunkt wird der S-Bahnverkehr durch Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Oranienburg und Birkenwerder ersetzt (erster Bus Richtung Birkenwerder ab 7:45 Uhr). Die SEV-Haltestellen befinden sich in der André-Pican-Straße. Reisende werden gebeten, sich im Vorfeld an den Abfahrtsplänen zum Schienenersatzverkehr zu orientieren.

Auch der Regionalbahnverkehr wird in Teilstrecken durch Schienenersatzverkehr (SEV) ersetzt: Zwischen Oranienburg und Hennigsdorf (RB 20) sowie zwischen Birkenwerder und Nassenheide (RE 5; mit Halt des Busses in Oranienburg) fahren Busse. Die SEV-Haltestellen befinden sich in der André-Pican-Straße. Auch hier werden Reisende gebeten, sich im Vorfeld an den Abfahrtsplänen zum Schienenersatzverkehr zu orientieren.

Der Fernverkehr rollt ab 8:00 Uhr ohne Halt durch Oranienburg und wird zu 11:00 Uhr eingestellt.

Auch die anliegende Wasserstraße (Oranienburger Havel) wird ggf. am 20.12.2017 für den Schiffsverkehr gesperrt.

 

Bitte halten Sie sich zu gegebener Zeit auf den Internetseiten der S-Bahn und der Deutschen Bahn auf dem Laufenden:

 


 

Bitte beachten: Vorsorglich sei darauf hingewiesen, dass die Entschärfung auch längere Zeit in Anspruch nehmen kann. Vom Sperrkreis betroffene Bürgerinnen und Bürger mögen deshalb bitte alle notwendigen Dinge wie Medikamente, Spezialnahrung und angemessene Kleidung mitnehmen. Ebenso wichtig ist es, vor Verlassen der Wohnung, Elektro- und Gasgeräte auszuschalten sowie Wasserhähne zu schließen.

 

 

[Der mögliche Sperrkreis zum Download in höherer Auflösung (Bilddatei; ca. 3 MB)]

[Der Fahrplan des Bus-Shuttles zu den Anlaufstellen (PDF)]

Foto zu Meldung: Bombenverdachtspunkt Louise-Henriette-Steg: 19.12. Abklärung / 20.12. evtl. Entschärfung

Straße der Einheit und Thaerstraße: Freigabe vor Weihnachten

(08.12.2017)

Straßenerneuerung in Oranienburg:

Straße der Einheit und Thaerstraße werden in den kommenden zwei Wochen freigegeben

 

Seit Mitte November läuft in der Straße der Einheit die Neuasphaltierung des Abschnitts zwischen Bernauer Straße und dem Kreuzungsbereich Schäferweg/Am Wald. Das Auftragen der neuen Deckschicht ist bereits erfolgt. Derzeit laufen die Nacharbeiten wie zum Beispiel der Fugenverguss und die Markierungsarbeiten. 80 000 Euro investiert die Stadt Oranienburg in die Erneuerung der Straße der Einheit. Voraussichtlich am Nachmittag des 15.12. wird die komplette Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

 

Auch die Thaerstraße wird derzeit im Bereich zwischen Kuhbrückenweg und An den Eichen mit einer neuen Deckschicht versehen. Die Fahrbahn wird außerdem um einen Meter von 4,50 Meter auf 5,50 Meter verbreitert. Am Rand der Fahrbahn werden so genannte Bankettbefestigungsplatten eingebaut, die direkt an den Seitenstreifen anschließen. Dabei handelt es sich um Bodengitter aus Kunststoff, die die Last der Fahrzeuge besser verteilen und so die Randbereiche der Straße vor zu schneller Abnutzung schützen. Darüber hinaus werden die elf Straßenlaternen etwas nach hinten sowie die Bushaltestellen im Zuge der Bauarbeiten etwas höher gesetzt. 118 000 Euro investiert die Stadt Oranienburg für die Instandhaltung der Thaerstraße. Voraussichtlich am 20.12. wird die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

 

Um die Einschränkungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten, waren beide Straßen während der Bauarbeiten für den Anliegerverkehr frei und nur tageweise komplett gesperrt. Leider gab es jedoch immer wieder Autofahrer, die ohne Anliegen durch den Baustellenbereich gefahren sind und dabei sogar Absperrungen beiseite gerückt haben. Die zuständige Baufirma musste regelmäßig mit Behinderungen aufgrund eines regen Durchgangsverkehrs umgehen. Dies hat beim Einbau der neuen Deckschicht wiederholt zu Schäden wie Radspuren geführt.

 

Deshalb sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass das unerlaubte Befahren einer frischen Asphaltschicht die Bauarbeiten nicht nur behindert und verzögert, sondern darüber hinaus die Straße schädigt. Gilt für den Baustellenbereich eine Anlieger-frei-Regelung haben nur direkte Anlieger das Recht, unter Beachtung von Baufahrzeugen einzufahren. Bei einer kompletten Vollsperrung darf der Bereich selbstverständlich von niemandem befahren werden. Für die nächsten Tage bis zur endgültigen Fertigstellung werden noch einmal alle Verkehrsteilnehmer gebeten, sich an die bestehende Regelung zu halten. Das Befahren eines Baustellenbereichs ohne Anliegerstatus stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

 

Foto zu Meldung: Straße der Einheit und Thaerstraße: Freigabe vor Weihnachten

Freie Fahrt in der Lehnitzstraße

(08.12.2017)

Der letzte Bauabschnitt der Lehnitzstraße ist nach insgesamt anderthalb Jahren Bauzeit vollendet worden: Am Freitag, 8. Dezember, haben die Stadt Oranienburg, vertreten durch Baudezernent Frank Oltersdorf, der Landesbetrieb für Straßenwesen und die beteiligten Bauunternehmen die wichtige Verkehrsader wiedereröffnet.

 

„Mein Dank geht sowohl an den Landesbetrieb für Straßenwesen, dass er einen Großteil der Baukosten finanziert hat, aber auch an die beteiligten Firmen und Planungsbüros, dass sowohl der Zeit- als auch der Kostenrahmen eingehalten werden konnten“, sagt Oltersdorf.

 

Die Gesamtlänge des ausgebauten Straßenabschnitts beträgt 1.037 Meter, die Fahrbahn wurde von 6,50 Meter auf 7,50 Meter verbreitert – inklusive Schutzstreifen für Radfahrer, der das Radfahren wesentlich bequemer möglich macht. Die Geh- bzw. Geh- und Radwege bleiben bestehen. Zudem werden 32 ungarische Eichen gepflanzt.

 

Finanziert wird die Baumaßnahme durch den Landesbetrieb Straßenwesen, die Stadt Oranienburg, den Entwässerungsbetrieb Oranienburg (Regen- und Schmutzwasserleitungen), die Stadtwerke Oranienburg (Strom- und Wasserleitungen) und die Erdgasversorgung Oranienburg (Gasleitungen) mit einem Haushaltsvolumen von rund 3,5 Mio. Euro. Auf der Grundlage einer Bauvereinbarung zwischen der Stadt Oranienburg und dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg wurden die Planung und die Baudurchführung durch die Stadt Oranienburg seit August 2015 betreut.

 

Foto zu Meldung: Freie Fahrt in der Lehnitzstraße

Schließzeit städtischer Einrichtungen zum Jahreswechsel

(07.12.2017)

Die Stadtverwaltung Oranienburg hat zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester (27. bis 29.12.2017) zu den gewohnten Sprechzeiten geöffnet. Es gibt, außer an den gesetzlichen Feiertagen, keine Schließzeit.

 

Bitte beachten Sie lediglich die seit dem 01.12.2017 geltende, veränderte Sprechzeit am Dienstag im Bürgeramt: Wie auch an den anderen Wochentagen öffnet das Amt dienstags auch erst um 9 Uhr.

 

Für die Sporthallen in Trägerschaft der Stadt Oranienburg sowie die städtischen Einrichtungen gelten jedoch Schließzeiten wie folgt:

  • Die Sporthallen sind wie jedes Jahr von Samstag, den 23.12.2017 bis einschließlich Montag, den 01.01.2018 geschlossen.

 

  • Bürgerzentrum und Regine-Hildebrandt-Haus sind ebenfalls von Samstag, den 23.12.2017 bis einschließlich 01.01.2018 geschlossen.

 

  • Der Eltern-Kind-Treff ist vom 21.12.2017 bis einschließlich zum 06.01.2018 geschlossen.

 

  • Die städtischen Kitas sind lediglich zwischen den Feiertagen, also vom 27.12.2017 bis 29.12.2017 geschlossen, ansonsten aber regulär geöffnet.

Foto zu Meldung: Schließzeit städtischer Einrichtungen zum Jahreswechsel

Germendorf: Löschfahrzeug erhält neuen hydraulischen Rettungssatz

(06.12.2017)

Gut gerüstet für den Notfall:

Löschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Germendorf erhält neuen hydraulischen Rettungssatz

 

Er kommt bei Verkehrsunfällen jeglicher Art zum Einsatz und kann Menschen retten: Vor kurzem wurde das Löschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Germendorf mit einem hydraulischem Rettungssatz ausgestattet.

 

Ein hydraulischer Rettungssatz besteht aus verschiedenen Teilen wie zum Beispiel einer Rettungsschere und einem Rettungsspreizer. Beide Komponenten können dazu verwendet werden, Menschen aus ihrem Auto zu befreien, wenn sie eingeklemmt sind.

 

Der Spreizer dient unter anderem zum Auseinanderspreizen von verklemmten oder deformierten Autotüren oder zum Wegdrücken von Wrackteilen. Die Rettungsschere kann Fahrzeugteile wegschneiden oder gleich ganz abschneiden. Sie wird bei Verkehrsunfällen vornehmlich dazu verwendet, Entlastungsschnitte zu setzen und zum Beispiel das Dach für eine patientengerechte Rettung abzutrennen oder die Pedale zu entfernen, um eingeklemmte Beine zu befreien.

 

Der komplette Rettungssatz mit allen dazugehörigen Teilen wie Schere, Spreizer, Motorpumpenaggregat, Schläuchen und Rettungszylinder hat ein Eigengewicht von gut 60 Kilogramm und ist im Gerätefach an der Seite des Löschfahrzeugs untergebracht. Der angeschaffte Rettungssatz löst ein altes Exemplar aus den 1990er Jahren ab. Die Stadt Oranienburg hat 30 000 Euro investiert, um das Germendorfer Löschfahrzeug damit auszustatten. Bei der Anschaffung wurde darauf geachtet, dass das Gerät auch mit den weiteren, schon vorhandenen hydraulischen Rettungssätzen bei der Freiwilligen Feuerwehr kompatibel ist und somit im Bedarfsfall auch mit anderen Löschzügen gemeinsam eingesetzt werden kann.

 

„Mit dem angeschafften Rettungssatz ist das Löschfahrzeug der Germendorfer Feuerwehr auf dem neuesten Stand der Technik angekommen“, sagt Oranienburgs Stadtbrandmeister Sven Marten. „Eine gute Ausrüstung ist die Grundvoraussetzung für eine leistungsfähige Feuerwehr.“

 

Foto zu Meldung: Germendorf: Löschfahrzeug erhält neuen hydraulischen Rettungssatz

Schleuse Friedenthal: Stadt und Bund unterzeichnen Absichtserklärung

(06.12.2017)

Für den Neubau der Schleuse Friedenthal unterzeichneten am 6. Dezember 2017 die Stadt Oranienburg und der Bund die Absichtserklärung.

 

Mit dieser Vereinbarung haben der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt des Bundes, Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, und Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke die entscheidende Weichenstellung zur Finanzierung und Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal vollzogen. „Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass die Vereinbarung mit dem Bund ein historischer Moment ist“, verkündete Hans-Joachim Laesicke und freute sich, dass der gordische Knoten nach so vielen Jahren nun endlich gelöst wurde.

 

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung ist ein Meilenstein auf dem langen Weg zur Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal erreicht und Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte kommentierte: "Langer Atem zahlt sich aus – die interkommunale Zusammenarbeit ist wichtig, um Dinge voranzubringen."

 

Für die Stadt bringt die Unterzeichnung durch den Bund Planungssicherheit, weil dieser sich damit verbindlich bekennt, 50 Prozent der Bau- und Planungskosten zu tragen. Auch an den Kosten für die Kampfmittelsondierung und ggf. deren Beseitigung wird sich der Bund beteiligen.

 

Um das wichtige wassertouristische Projekt auf den Weg zu bringen, hatte die Stadt Oranienburg die bereits beauftragten Planungsleistungen in Höhe von 190.000€ vorfinanziert. Mit Unterzeichnung der Erklärung sind die Voraussetzungen dafür gegeben, dass nunmehr u. a. die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zusammengetragen werden können, um im kommenden Jahr das Baurecht für den Schleusenneubau zu schaffen. Der geplante Zeitraum für den Bau der Schleuse (2019/2020) ist damit weiterhin realistisch.

Foto zu Meldung: Schleuse Friedenthal: Stadt und Bund unterzeichnen Absichtserklärung

Stadthof bereit für den Winter: Hinweise zu Streu- und Räumpflichten

(06.12.2017)

Seit Mitte November sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadthofs in Bereitschaft: 43 Kräfte sind für den Winterdienst eingeteilt. Startklar sind auch vier LKW mit Schiebeschild und Feuchtsalzstreuer, fünf Multicars mit Kehrbürste und Heckanbaustreuer, ein Traktor, ein Kleintraktor und vier Transporter für Handarbeitskräfte.

 

Mit 900 Tonnen Auftausalz und 300 Tonnen Streusand ist die Stadt für die bevorstehende Winterzeit gut gewappnet.

 

Winterdienst Stadthof:

  • Die Kolleginnen und Kollegen vom Stadthof sind diejenigen, die sich maßgeblich darum kümmern, Oranienburgs öffentliche Straßen von Schnee und Glätte freizuhalten.
  • Dabei ist die Stadt Oranienburg nicht – wie oftmals angenommen – verpflichtet, das gesamte Straßennetz von Schnee und Glätte freizuhalten.
  • Vielmehr muss die Stadt an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen bei Schnee und Glätte räumen oder streuen.
  • Vorrang haben Hauptstraßen, Kreuzungen, Bushaltestellen und Brücken.
  • In Neben- und Anliegerstraßen erfolgt ein Winterdienst seitens der Stadt erst dann, wenn er auf den Hauptverkehrsstraßen bereits erfolgt und kurzfristig kein weiterer Schneefall zu erwarten ist.


 

Hinweise zur Streu- und Räumpflicht für Eigentümer privater Grundstücke:

  • Gehwege vor ihren Grundstücken müssen geräumt und gestreut werden.
  • Ist kein Gehweg vorhanden, gilt als Gehweg ein Streifen von jeweils 1,50 Meter Breite entlang der Grundstücksgrenze.
  • Entwässerungsmulden, Hecken, Büsche, Sträucher oder ähnliches bleiben bei der Bemessung der Breite unberücksichtigt – die Räumpflicht beginnt also erst mit Ende dieser „Hindernisse“.
  • Zudem muss der geräumte Schnee so gelagert werden, dass er den Geh- und Fahrverkehr nicht behindert.
  • Salz oder sonstige auftauenden Stoffe sind nur in besonderen klimatischen Ausnahmefällen wie Eisregen oder an besonders gefährlichen Stellen erlaubt.
  • Die Winterdienstpflicht besteht werktags von 7 bis 20 Uhr sowie sonn- und feiertags von 9 bis 20 Uhr.

 

Grundsätzlich gilt, dass alle Verkehrsteilnehmer bei winterlichem Wetter mit Schnee und Fahrbahnglätte rechnen müssen und ihr Fahrverhalten darauf auszurichten haben.

 

Ihre Räum- und Streupflichten können Grundstückseigentümer auch an eine Firma übertragen. Dazu ist ein schriftlicher Antrag im Tiefbauamt zu stellen.Darin muss mitgeteilt werden, an wen genau, für welches Grundstück und für welchen Zeitraum die Verpflichtung übergeben wird. Außerdem muss nachgewiesen werden, dass die beauftragte Firma über eine ausreichende Haftpflichtversicherung verfügt. Weitere Informationen erhalten sie unter (03301) 600 739.

 

Allgemeine Fragen zum Winterdienst werden ebenfalls im Tiefbauamt unter der Rufnummer (03301) 600 730 beantwortet.

 

Foto zu Meldung: Stadthof bereit für den Winter: Hinweise zu Streu- und Räumpflichten

Seit 1.12.: Geringfügig veränderte Öffnungszeit im Bürgeramt

(01.12.2017)

Ab 1. Dezember 2017 bietet das Bürgeramt der Stadt Oranienburg dienstags geringfügig angepasste Öffnungszeiten an. Geöffnet wird das Amt, das unter anderem für das Passwesen, Beglaubigungen und Fundangelegenheiten zuständig ist, dann ebenfalls ab 9 statt 8 Uhr. Die Änderung betrifft auch die im Bürgeramt befindliche Barkasse.

 

Die Öffnungszeiten lauten dann:

 

Montag: 9 – 14 Uhr

Dienstag: 9 – 18 Uhr

Mittwoch 9 – 14 Uhr

Donnerstag: 9 – 18 Uhr

Freitag: 7 – 12 Uhr

 

 

Bürgeramt Stadt Oranienburg
Schloßplatz 1
Haus II, Erdgeschoss, Haupteingang
16515 Oranienburg
Tel. (03301) 600-640

E-Mail: buergeramt@oranienburg.de

 

 

[Bürgerservice-Seite]

Foto zu Meldung: Seit 1.12.: Geringfügig veränderte Öffnungszeit im Bürgeramt

»Goldene Orange 2017«: Gewinner ausgezeichnet

(01.12.2017)

Bereits zum fünften Mal wurde von der Stadt Oranienburg, der IHK Potsdam und der City-Gemeinschaft Oranienburg in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsstraßenmanager Stefan Wiesjahn der Servicewettbewerb „Goldenen Orange“ organisiert.

 

 

598 Teilnehmer haben über das servicefreundlichste und attraktivste Unternehmen unserer Stadt abgestimmt. In der Publikumskategorie „Bester Service“ gewann das Geschäft Shopaholic im Südcenter, die Goldene Orange für das „Attraktivste Unternehmen“ wurde an Stein Raumgestaltung in der Bernauer Straße vergeben. In der Kategorie „Innovativstes Unternehmen“ wählte die Jury das Oranienwerk auf den ersten Platz.

 

Die drei Preisträger der »Goldenen Orange 2017« wurden von Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke gemeinsam mit dem Geschäftsstraßenmanager und der IHK Potsdam am 30. November ausgezeichnet. Stolz nahm die Inhaberin des Ladengeschäfts »Shopaholic«, Dajen Topka, ihren Preis entgegen: „Ich freue mich wirklich sehr über die Auszeichnung und muss vor allem meiner Mutter Andrea Topka danken, ohne ihre Unterstützung in meiner Elternzeit, wäre das möglich gewesen.“

 

Vom 30. Juli bis zum 30. Oktober 2017 waren die Oranienburgerinnen und Oranienburger sowie Gäste der Stadt aufgefordert, für „ihr Unternehmen“ zu votieren. Gefragt war in diesem Jahr nicht nur die Meinung zu Geschäften des Einzelhandels, sondern auch zu Gaststätten und anderen Dienstleistern. Insgesamt wurden 552 Stimmkarten in den Abstimmungsboxen und 46 Onlinestimmen abgegeben.

 

In der Kategorie „Bester Service“ wurde am häufigsten für die Unternehmen Shopaholic, den Antikladen in der Havelstraße, Zoohaus Strate, Reisebüro Intertours und Schloßparfümerie abgestimmt, ähnlich das Ergebnis der Kategorie „Attraktivstes Unternehmen“ gingen die meisten Stimmen an Shopaholic, Zoohaus Strate, den Antikladen in der Havelstraße, Stein Raumgestaltung und Reisebüro Intertours. In dieser Kategorie wurden die meistgenannten Unternehmen zusätzlich durch eine unabhängige Jury genauer unter die Lupe genommen, um einen Gewinner zu küren. Mitglieder der Jury waren Marina Sittig vom Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum, sie ist Lehrerin für Einzelhandelskaufleute, Victor Pauls von der IHK Potsdam, Michael Wilde, langjähriger Inhaber der Tchibofiliale in der Bernauer Straße und Geschäftsstraßenmanager Stefan Wiesjahn. Der Gewinner der dritten Kategorie wurde ausschließlich von der Jury gewählt.

Foto zu Meldung: »Goldene Orange 2017«: Gewinner ausgezeichnet

Friedhof Germendorf: Verschönerung der anonymen Wiese

(27.11.2017)

Was viel Engagement, Mut zur Veränderung und Willenskraft bewirken können, hat ein Gemeinschaftsprojekt im Oranienburger Ortsteil Germendorf gezeigt: Hier haben, auf Initiative von Kristina Trubig und Frances Röper-Rodewald, die Stadt, zahlreiche ortsansässige Firmen, und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer das Urnengemeinschaftsgrab auf dem Friedhof neu gestaltet.  


Die zuvor recht kleine und äußerst schlicht gehaltene Anlage wurde vergrößert und repräsentativer gestaltet. Die neue Fläche beträgt nun 150 Quadratmeter und wurde größtenteils mit Rollrasen ausgelegt und mit einer Natursteinkante eingefasst. Ein Pflasterweg in Form einer Trauerschleife verläuft um den mittig platzierten Gedenkstein. Für diesen Part übernahm die Stadt Oranienburg die Kosten des Materialeinsatzes.
„Ohne die Unterstützung der Sponsoren und fleißigen Helferinnen und Helfer, die in hervorragender Weise die Wünsche innerhalb des Projekts verwirklichten, hätte die Stadt für diese Anlage ca. 7 000 Euro aufbringen müssen“, erklärt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. „Die große Hilfsbereitschaft hat mich sehr beeindruckt und das Ergebnis ist beispielhaft. Vielen Dank dafür!“ 

Foto zu Meldung: Friedhof Germendorf: Verschönerung der anonymen Wiese

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke steuert Abriss-Bagger

(23.11.2017)

Neubau Kita Schmachtenhagen: Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke schlüpft in Rolle des Baggerfahrers

 

Oranienburg wächst! Seit vielen Jahren investiert die Stadt in die soziale Infrastruktur, zahlreiche Schulen und Kitas wurden und werden um-, aus- oder neugebaut.

 

Im Zuge des Neubaus der Kita Schmachtenhagen wurde am 22. November auf der dafür vorgesehenen Fläche ein Heizhaus abgerissen. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erfüllte sich dabei einen Wunsch und steuerte den Bagger höchstpersönlich und gab somit den Startschuss für den Kita-Neubau in der Dorfstraße im Ortsteil Schmachtenhagen.

 

Auf dem Schulcampus lässt die Stadt Oranienburg auf einem ca. 3 000 Quadratmeter großem Teilstück eine Kindertagesstätte für 125 Kinder errichten. Für den modernen  zweigeschössigen und barrierefreien Bau mit Außenspielanlage und Parkplätzen betragen die geplanten Gesamtkosten ca. 3,8 Millionen Euro. Die Stadt rechnet mit einer Fördermittelsumme aus dem Leader-Förderprogramm von 1,85 Millionen Euro. Anfang August 2018 soll die Kita fertig gestellt sein.

Foto zu Meldung: Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke steuert Abriss-Bagger

Oranienburg zeigt Herz: Weihnachtssingen und Abschied vom Bürgermeister

(21.11.2017)

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke lädt auch in diesem Jahr unter dem Motto »Oranienburg zeigt Herz« zu einem Weihnachtssingen auf dem Schlossplatz und verabschiedet sich dabei nach 24 Jahren Amtszeit von den Oranienburgerinnen und Oranienburgern.

 

Das Einladungsschreiben des Bürgermeisters:


 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

mit dem diesjährigen Weihnachtssingen möchte ich mich von Ihnen als Bürgermeister verabschieden. Deshalb lade ich alle interessierten Oranienburgerinnen und Oranienburger schon jetzt recht herzlich für Freitag, den 8. Dezember 2017, 17 Uhr, vor das Oranienburger Schloss ein.

 

Die erwartungsvolle Vorweihnachtszeit bietet sich an, um Abschied zu nehmen und sich gleichzeitig auf Veränderung und Neuanfang zu freuen. Gerne möchte ich mit Ihnen nicht nur die schönen alten Weihnachtslieder singen und im Sinne unserer Aktion „Oranienburg zeigt Herz“ ein Zeichen für Frieden und Menschlichkeit setzen, sondern auch den Abend nutzen, um zwanglos bei einem Becher Punsch zu plaudern. Mein Freund Friedemann Humburg wird uns an den Ursprung der Weihnacht erinnern und mein Sohn Alexander, der ab 8. Januar 2018 die Geschicke der Stadt lenken wird, wird selbstverständlich auch dabei sein.

 

Für Liedtexte und warme Getränke ist gesorgt.

 

Schön wäre es, wenn auch Sie etwas mitbringen würden, nämlich weihnachtliche Süßigkeiten für einen Geschenkesack, den wir gemeinsam mit der Oranienburger Tafel für Bedürftige in unserer Stadt füllen wollen. Das können zum Beispiel Schokoladenweihnachtsmänner sein, abgepackte Pfefferkuchen oder selbstgebackene, verpackte Kekse. Auch Geldspenden sind willkommen. Wollen wir die Gelegenheit nutzen, um nicht nur miteinander zu singen, sondern auch dafür, dem Sinn der Weihnacht mit einer mitmenschlichen Geste näher zu kommen!

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich wieder zahlreich einfinden würden, um das gute Gefühl zu vermitteln, dass wir in unserer Stadt viele sind, die sich für ein harmonisches Miteinander von langjährigen Bewohnern und Neu-Oranienburgern einsetzen, egal woher sie stammen und welcher Religion sie sind.

 

Merken Sie sich bitte jetzt schon den Termin vor.

Ich freue mich auf Sie!

 

Ihr Hans-Joachim Laesicke

 


 

Foto zu Meldung: Oranienburg zeigt Herz: Weihnachtssingen und Abschied vom Bürgermeister

Musik verbindet Völker – Besuch in Vught (NL)

(16.11.2017)

Oranienburger Chöre und Bürgermeister besuchten die niederländische Partnerstadt Vught

 

 

 

Sechs Jahre nach ihrem letzten Besuch in Vught machten sich die Chöre „Viva la musica“ und „Quartettfreunde Sachsenhausen“ am vergangenen Wochenende auf die Reise in Oranienburgs niederländische Partnerstadt. Begleitet wurden sie von Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, für den diese Reise der letzte offizielle Partnerschaftsbesuch in seiner Amtszeit war. Eingeladen hatte der Vughter Chor „Cantare“, der an diesem Wochenende sein 40-jähriges Bestehen feierte.

 

Auch diesmal wurde den Oranienburger Gästen im historischen Rathaus von Vught wieder ein warmherziger Empfang durch die Gastgeber und Vertreter der Gemeinde bereitet – Auftakt für ein mehrtägiges, reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm, das neben verschiedenen Freizeitaktivitäten in Vught und Umgebung natürlich auch Auftritte in örtlichen Einrichtungen beinhaltete.

 

Bei einer Gedenkfeier am Vughter Sachsenhausen-Mahnmal bildeten die Chöre die musikalische Umrahmung und legten gemeinsam mit dem Oranienburger Bürgermeister und dem Vughter Vize-Bürgermeister Peter Pennings einen Kranz für die niederländischen Opfer der Nazi-Herrschaft nieder. Pennings und Laesicke gingen in jeweils bewegenden Ansprachen auf die Hintergründe dieses Gedenkens und der Partnerschaft zwischen Vught und Oranienburg sowie die daraus erwachsenden Verpflichtungen für die Zukunft ein. In Vught befand sich im Zweiten Weltkrieg das einzige direkt von der SS betriebene Konzentrationslager der Niederlande. Bei dessen Auflösung vor dem Herannahen der alliierten Befreier wurden die Insassen in das KZ Sachsenhausen in Oranienburg deportiert, viele von ihnen fanden dort den Tod. Es war eine besondere Geste des niederländischen KZ-Überlebenden Leo van Deene, als dieser im Jahre 1998 die Verbindung zwischen Oranienburg und Vught herstellte und damit eine Partnerschaft ins Leben rief, welche auf den Schrecken der Vergangenheit eine intensive, lebendige und zukunftsgewandte Beziehung zwischen den Menschen beider Kommunen aufbaute – und zwar weit über Politik und Verwaltung hinaus.  

 

Höhepunkt des Partnerschaftsbesuchs war das große gemeinsame Jubiläumskonzert der drei Chöre im ausverkauften Vughter Theater „De Speeldoos“. Neben dem einladenden Chor „Cantare“ brachten die Oranienburger Chöre „Viva la musica“ und „Quartettfreunde Sachsenhausen“ unter Leitung von Helga Stache bzw. Detlef Wilke und Dirk Rusch sowohl ihre eigenen Programme aus klassischen und modernen Liedern zu Gehör als auch gemeinsame Stücke, die teils bereits während der zahlreichen wechselseitigen Besuche mit den Niederländern einstudiert werden konnten. Aufgelockert wurde das mehr als dreistündige Abendprogramm durch Auftritte der Blasmusik der „Quartettfreunde Sachsenhausen“ und der „Maurick Dance Company“, einer hochprofessionellen Tanzgruppe der Vughter Gesamtschule „Maurick College“. Sie begeisterte bereits bei zahlreichen Auftritten, u.a. beim Regionalmarkt vor dem Schloss, das Oranienburger Publikum. Krönenden Abschluss fand der Abend mit dem begeistert aufgenommenen Gassenhauer „Brabant“, der inoffiziellen Hymne der gleichnamigen niederländischen Provinz, in deren Herzen Vught liegt. Den Solopart übernahm auch diesmal wieder Wolfgang Hiepen. Der Mitarbeiter der Oranienburger Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit spricht fließend Niederländisch.

 

Einig waren sich sowohl die Chöre als auch die Vertreter der Verwaltungsspitzen beider Städte, dass diese Partnerschaft zu einem starken Band zwischen den Menschen auf niederländischer und auf deutscher Seite geworden ist. Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke war angesichts des Lobs von niederländischer Seite für die Gastfreundschaft im Rahmen der Oranienburger 800-Jahr-Feierlichkeiten 2016 sichtlich bewegt und sparte seinerseits nicht mit lobenden Worten für die niederländische Gastfreundschaft und die unermüdliche Arbeit der drei Chöre sowie zahlreicher Menschen aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft beider Städte für diese Partnerschaft. Auch wenn dieser Besuch sein letzter offizieller sei und ein bisschen Wehmut auslöse, solle es keineswegs sein letzter sein: Er komme auch privat als Hansi Laesicke immer gerne wieder. Was die Fortsetzung der Beziehungen in den kommenden Jahren anbetrifft, so habe er keinerlei Bedenken: Er gehe davon aus, dass diese stabile Verbindung – zumal vor dem Hintergrund der oranischen Wurzeln seiner Stadt – sogar noch stärker werden könne. Der nächste Besuch kann also kommen … nach Oranienburg oder Vught:
Tot ziens – auf Wiedersehen!

 

[Partnerschaft mit Vught]

Foto zu Meldung: Musik verbindet Völker – Besuch in Vught (NL)

Kampfmittelsuche: Verdachtspunkt im Louise-Henriette-Steg

(16.11.2017)

Im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche im Louise-Henriette-Steg wurde ein metallischer Gegenstand im Boden festgestellt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) hält eine Abklärung für notwendig, ob es sich um einen Bombenblindgänger oder um einen harmlosen metallischen Gegenstand handelt.

 

Im Laufe des heutigen Donnerstages, 16.11.2017, wurde der Bereich um die aufgefundene Anomalie durch einen Bauzaun abgesichert. Das Vorgehen ist mit dem KMBD abgestimmt. Über den weiteren Verlauf der Klärung und den möglichen Zeitplan wird voraussichtlich in der kommenden Woche informiert.

Foto zu Meldung: Kampfmittelsuche: Verdachtspunkt im Louise-Henriette-Steg

19. November: Gedenken zum Volkstrauertag

(14.11.2017)

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und erinnert an die Millionen Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aller Nationen. Gleichzeitig ist er zu einem Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden. Seit 1952 wird er stets zwei Sonntage vor dem Ersten Advent begangen.

 

Die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt Oranienburg zum diesjährigen Volkstrauertag findet am Sonntag, den 19.11.2017 um 11.30 Uhr auf dem städtischen Friedhof in der Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 27 in Oranienburg statt.

 

Ablauft:

 

  • Gedenkrede Björn Lüttmann (MdL)
  • Rezitationen von Jugendlichen
  • Geistliches Wort
  • Totenehrung durch Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke
  • Kranzniederlegung an den Soldatengräbern

 

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Schülerinnen und Schülern der Kreismusikschule Oberhavel.

 

 

Der Volksbund betreut heute im Auftrag der Bundesregierung die Gräber von etwa 2,7 Millionen Kriegstoten auf über 833 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten. Er wird dabei unterstützt von mehr als einer Million Mitgliedern und Förderern.

 

Hinweise zur Abholung und Entsorgung des Herbstlaubes

(10.11.2017)

Um die Abholung und Entsorgung des Laubes von Straßenbäumen kümmert sich wie auch in den vergangenen Jahren die Stadtverwaltung. Dafür werden die Oranienburgerinnen und Oranienburger gebeten, das Laub so zusammenzuharken, dass es von den Fahrzeugen des Stadthofes maschinell aufgenommen und abtransportiert werden kann.

 

Hierbei darf es sich jedoch nur um Laub öffentlicher Straßenbäume und nicht um privates Gehölz handeln. Immer wieder kommt es vor, dass Laub auf den Gehweg geharkt wird, weit und breit aber kein Straßenbaum steht. Zudem wird darum gebeten, das Laub nicht in die Versickerungsmulden hineinzuharken, die sich vor manchen Grundstücken befinden. Dort wird es nass, verklebt und nimmt an Gewicht zu, was die Laubentsorgung unnötig erschwert und verzögert. Zudem können die Mulden im Falle neuer Strarkregenereignisse das Wasser nicht aufnehmen, wenn sich Laub darin befindet. Die Abholung des Laubes erfolgt in unregelmäßigen Abständen, es gibt keine konkreten Termine.

 

Fragen zum Thema Laubentsorgung werden unter der städtischen Rufnummer (03301) 600 730 beantwortet.

 

Für das Laub von Bäumen, die auf privaten Grundstücken stehen, ist der Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Hausbesitzer können das Laub kompostieren oder es zu gewerblichen Kompostieranlagen bringen. Biologisch verwertbare Gartenabfälle wie Laub, Grünschnitt, Baum- und Strauchschnitt können Oranienburgerinnen und Oranienburger aber auch direkt vom Grundstück abholen lassen. Dazu sind zum Beispiel Laubsäcke oder Baum- und Strauchschnittmarken der AWU (AWU Abfallwirtschafts-Union Oberhavel GmbH) zu verwenden. Diese sind gegen eine Gebühr bei den Vertriebsstellen für Gelbe Säcke erhältlich und werden durch die AWU nach Bedarf eingesammelt.

 

Weitere Informationen zur Entsorgung privaten Laubs sowie eine Liste der Vertriebsstellen für Gelbe Säcke, Laubsäcke sowie Baum- und Strauchschnittmarken sind unter anderem erhältlich bei:

 

AWU Abfallwirtschafts-Union Oberhavel GmbH

Breite Straße 47a, 16727 Velten

Telefon: 03304 376-0

E-Mail: info@awu-oberhavel.de

Internet: www.awu-oberhavel.de

Foto zu Meldung: Hinweise zur Abholung und Entsorgung des Herbstlaubes

Kampfmittelsuche in Melanchthonstraße: Ab 13.11. Vollsperrung

(09.11.2017)

Systematische Kampfmittelsuche mit Vollsperrung

 

Am Montag, 13.11.2017, wird die Melanchthonstraße systematisch nach möglichen Kampfmitteln abgesucht. Die Vollsperrung greift für den motorisierten Verkehr von Montag, 13.11., bis vorraussichtlich Freitag, 17.11., aus Richtung Berliner Straße kommend. 

 

Fußgänger und Radfahrer dürfen hingegen den betreffenden Bereich passieren. 

 

Im Anschluss wird die Melanchthonstraße abschnittsweise halbseitig in Richtung Julius-Leber-Straße gesperrt. Nach Absuche der Fahrbahn, werden noch die angrenzenden Gehwege auf mögliche Kampfmittel untersucht.

 

Die Arbeiten werden insgesamt sechs Monate in Anspruch nehmen. Geringfügige Einschränkungen für die angrenzenden Anwohner und Gewerbebetriebe können nicht ausgeschlossen werden.

 

[Bausstellenseite]

Foto zu Meldung: Kampfmittelsuche in Melanchthonstraße: Ab 13.11. Vollsperrung

Oranienburger Feuerwehr bedankt sich bei der Bevölkerung

(07.11.2017)

Nach den großen Unwettern:

Oranienburgs Feuerwehr bedankt sich bei den eifrigen Helferinnen und Helfern

Tief „Rasmus“ Ende Juni und Sturm „Xavier“ Mitte Oktober fegten über die Stadt hinweg, brachten manchen Baum zum Wanken, spülten Äste auf die Wege und überfluteten ganze Straßen.

 

Oranienburgs Feuerwehr war im Dauereinsatz. Doch die „Helfer in Blau“ konnten nicht überall gleichzeitig sein. Umso mehr möchte sich die Freiwillige Feuerwehr Oranienburg auf diesem Wege noch einmal für die Unterstützung durch die Bevölkerung bedanken.

 

Denn so mancher Autofahrer hielt an, um Äste von der Straße oder vom Gehweg zu räumen. Bürgerinnen und Bürger sowie Firmen hielten die Kameraden der Feuerwehr mit kalten und heißen Getränken bei Kräften, stärkten sie mit Buletten und Kuchen. „Das ist nicht selbstverständlich“, sagt Silvia Holm, als Leiterin des Ordnungsamtes auch zuständig für die Oranienburger Feuerwehr. „Die Unterstützung führte zu großer Freude, Dankbarkeit und Stolz auf diese Anerkennung. Sie ermuntert insbesondere die vielen freiwilligen Kräfte, dieses Ehrenamt auch weiter auszuüben.“

[Sturmtief »Xavier«]

Foto zu Meldung: Oranienburger Feuerwehr bedankt sich bei der Bevölkerung

Band 4 des Heimatbuches »Bothzowia« erschienen

(01.11.2017)

Ende Oktober 2017 ist der vierte Band der von der Stadt Oranienburg seit 2008 wieder neu herausgegebenen Heimatbuchreihe »Bothzowia – Oranienburg« im Berliner vbb-Verlag erschienen. Er trägt den Untertitel »Religion und Toleranz« und versteht sich als heimatgeschichtlicher Beitrag zum diesjährigen 500. Jubiläum der Reformation und zum 350. Todestag der brandenburgischen Kurfürstin Louise Henriette von Oranien.

 

In elf Textbeiträgen von acht Autoren beschäftigt sich das Buch schwerpunktmäßig mit der Kirchenvisitation unter Kurfürst Joachim II. im Jahr 1541, der Religiosität Louise Henriettes von Oranien sowie der Union der lutherischen und reformierten Kirche in Oranienburg am 19. Dezember 1819. Darüber hinaus werden die Aufnahme hugenottischer Glaubensflüchtlinge in Oranienburg, die Geschichte der jüdischen Gemeinde und des Oranienburger Schulwesens ab 1541 thematisiert. Abgerundet wird das 192-seitige und mit zahlreichen Abbildungen ausgestattete Werk durch die Beiträge zum ersten Kriegshalbjahr 1914 in der Berichterstattung des Oranienburger General-Anzeigers, zur musikalischen Seite des Oranienburger Nobelpreisträgers Walther Bothe und zum Olof-Palme-Friedensmarsch von 1987. Schließlich enthält das Buch noch zwei biographische Skizzen über Zivilcourage in Lehnitz während des Dritten Reichs.

 

Alle Beiträge zeigen mit ihren historischen Darstellungen, dass es auch in den dunkelsten Zeiten der Oranienburger Geschichte immer wieder Menschen gab, die sich an den Werten Glaube, Respekt und Toleranz orientierten.

 

Am 1.11.2017 wurde das neu erschienene Buch in der St. Nicolai-Kirche Oranienburg vor ortsgeschichtlich interessiertem Publikum offiziell präsentiert. Pfarrer Arndt Farack und Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke hielten jeweils Grußworte. Vier Autoren gaben selbst vorgetragene Leseauszüge als Eindruck und Anregung zum Weiterlesen. Musikalisch umrahmt wurde das Programm von Orgelstücken, u. a. von Johann Sebastian Bach, durch den St.-Nicolai-Kantor Markus Pfeiffer.

 


Das Buch ist zum Preis von 9,90 € in allen Oranienburger Buchhandlungen, im Museumsshop im Schloss und in der Tourismus-Info in der Stadtbibliothek erhältlich.

 

Eine Leseprobe des Buches (als PDF-Datei) finden Sie hier ...

 

[Leseprobe von »Bothzowia 4« (PDF-Datei)]

Foto zu Meldung: Band 4 des Heimatbuches »Bothzowia« erschienen

LEADER-Region Obere Havel vergibt wieder Fördergelder

(01.11.2017)

Förderung von Projekten in der LEADER-Region

 

Zum siebten Mal startet der Projektaufruf der LEADER-Region Obere Havel. Ab 1. November 2017 können sich in der LEADER-Region Bürger, Unternehmen, Vereine und Kommunen um die Förderung von Projekten bewerben. Für diesen Projektaufruf stehen 2,0 Mio. € zur Verfügung.

 

Bis zum Stichtag, 16.02.2018, haben Bewerber die Möglichkeit ihre Vorhaben und Projekte bei der LEADER-Region zu beantragen. Hierzu steht auf der Internetseite der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) ein Projektbogen zur Verfügung. Dieser sollte detailliert ausgefüllt an das LEADER-Regionalmanagement versendet werden.

 

Zur LEADER-Region Obere Havel gehören das Amt Gransee und Gemeinden, die Städte und Gemeinden Fürstenberg/Havel, Zehdenick, Löwenberger Land, Liebenwalde, Kremmen, Oberkrämer und Mühlenbecker Land sowie von der Stadt Oranienburg die Ortsteile Schmachtenhagen, Zehlendorf und Wensickendorf.

 

Die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung von privaten oder kommunalen Vorhaben sind vielfältig. Angebote für Einwohner und Gäste durch Investitionen in Beherbergungen, Gastronomie, innerörtliches Handwerk und Gewerbe sowie Kultureinrichtungen, mehr und bessere Angebote für die Bürger in den Orten durch den Ausbau von Spielplätzen und Sportanlagen und die Kapazitätserweiterung und Qualitätsverbesserung bei der Kinderbetreuung und des Dorfgemeinschaftslebens können u.a. gefördert werden.

 

Die Entscheidung zur Projektauswahl trifft die LAG Mitte März 2018 in einer Mitgliederversammlung. Für Projekte, die eine Förderempfehlung der LAG erhalten haben, kann innerhalb von 60 Tagen ein Antrag auf Förderung beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Neuruppin gestellt werden.

 

Bei Fragen zur Arbeit der LAG, zu Fördermöglichkeiten über LEADER oder zum Verfahren der Förderantragstellung informieren Sie sich bitte auf der Internetseite www.ile-oberhavel.de oder wenden sich an das LEADER-Regionalmanagement:

 

Frau Susanne Schäfer; Herr Dr. Reiner Erdmann

Tel.: 03301/601 672 mittwochs und donnerstags im ILE-Treff

Adolf-Dechert-Straße 1, 16515 Oranienburg im Landratsamt, Haus 1, Zimmer 1.82

oder: 0162-858 11 64 bzw. 0163-84 082 02, E-Mail: ile-treff-oberhavel@web.de

[Die LEADER-Region Obere Havel]

[Antragsverfahren]

Foto zu Meldung: LEADER-Region Obere Havel vergibt wieder Fördergelder

Azubi-Woche 2017 – Einblick in andere Branchen

(01.11.2017)

Bereits zum sechten Mal fand die

Azubi-Woche in diesem Jahr statt:

Elf Auszubildende aus drei Unternehmen sowie der Stadtverwaltung tauschten ihre Plätze für eine Woche, um die Abläufe anderer Berufsfelder kennenzulernen.

 

 

 

Neben den Initiatoren – der Endres GmbH & Co. KG und der Stadt Oranienburg – waren auch in diesem Jahr wieder die Oberhavel Kliniken GmbH, die REWE Group, die Takeda GmbH, die Stadtwerke Oranienburg GmbH sowie die Stadtservice Oranienburg GmbH, die die TURM ErlebnisCity betreibt, mit von der Partie.

 

Neben dem Perspektivwechsel durch das Kennenlernen eines anderen Unternehmens hatten die Azubis auch die Möglichkeit, die Stadt bei einer Rundfahrt zu erkunden. Wie in den vergangenen Jahren waren sich die jungen Menschen nach einer Woche Austausch einig: Die Azubi-Woche sollte auch in Zukunft beibehalten werden! Sie bietet den jungen Auszubildenden die Möglichkeit in andere Berufsfelder Einblick zu nehmen.

Foto zu Meldung: Azubi-Woche 2017 – Einblick in andere Branchen

9.11.2017: Gedenken zur Reichspogromnacht – Walter Momper hält Ansprache

(30.10.2017)

79 Jahre sind seit dem 09.11.1938, dem Tag der sog. »Reichspogromnacht«, vergangen. Die Stadt Oranienburg gedenkt deshalb am Donnerstag, 09.11.2017, um 15 Uhr der jüdischen Opfer nationalsozialistischer Willkür.

 

 

Geplanter Ablauf:

 

15 Uhr:

Versammlung am Gedenkstein des ehemaligen Jüdischen Bethauses, Havelstraße/Ecke Neringstraße. Gemeinsames Gedenken mit der Jüdischen Gemeinde Oberhavel, den Oranienburger Kirchengemeinden, Vertretern der Kommunalpolitik sowie weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

 

Ansprache:

Walter Momper, Regierender Bürgermeister Berlins zur Wendezeit, 2001 bis 2011 Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin

 

Anschließend:

Gemeinsamer Besuch des Jüdischen Friedhofs in der Kremmener Straße. Rabbiner Nachum Presman liest das Jüdische Gebet.

 

 


 

Historischer Hintergrund

 

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten jüdische Synagogen in ganz Deutschland. Angehörige von Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS) zertrümmerten die Schaufenster jüdischer Geschäfte und demolierten die Wohnungen jüdischer Mitbürger. Systematisch wurden jüdische Menschen gedemütigt und misshandelt. 91 Tote, 267 zerstörte Gottes- und Gemeindehäuser und 7.500 verwüstete Geschäfte waren als Ergebnis des organisierten Nazi-Terrors zu beklagen. Tatsächlich starben während und unmittelbar in Folge der Ausschreitungen weit mehr als 1.300 Menschen, mit mindestens 1.400 wurden über die Hälfte aller Synagogen oder Gebetshäuser in Deutschland und Österreich stark beschädigt oder ganz zerstört.

 

Die Weisung zu dem Pogrom war von München ausgegangen, wo sich die Führung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) zum Gedenken an den 15. Jahrestag des Hitler-Putsches versammelt hatte. Am 10. November wurden mehr als 30.000 männliche Juden in Konzentrationslager (KZ) verschleppt. Nach dem »öffentlichen« Novemberpogrom 1938 erhielt die Verfolgung einen neuen Charakter: Nun begann die »stille« Eliminierung der Juden. Auch die Zeugnisse ihrer religiösen Kultur fielen der Vernichtung zum Opfer.

 

(Quelle: Deutsches Historisches Museum, www.dhm.de)

 

Foto zu Meldung: 9.11.2017: Gedenken zur Reichspogromnacht – Walter Momper hält Ansprache

Franz-Bobzien-Preis 2018: Bewerbungen bis Ende Dezember einreichen!

(27.10.2017)

Für mehr Demokratie und Toleranz: Am 22. April 2018 wird anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen zum fünften Mal der Franz-Bobzien-Preis vergeben.

 

Bis 31. Dezember können Bewerbungen für den Preis eingereicht werden.

 

Mit der Auszeichnung wollen die Stadt Oranienburg sowie die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen Projekte in Berlin und Brandenburg würdigen, die in einem besonderen Maße zur Stärkung der Demokratie und zur historisch-politischen Bildung beitragen. Besondere Beachtung erfahren dabei Projekte, denen es gelingt, die historische Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Deutschland und das gegenwärtige Engagement für eine demokratische Gesellschaft miteinander zu verknüpfen.

 

Bewerben können sich Vereine und Initiativen, Schulen, sonstige Bildungseinrichtungen sowie Einzelpersonen aus Berlin und Brandenburg. Schirmherr des Franz-Bobzien-Preises ist der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke. Weitere Partner des Franz-Bobzien-Preises sind der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg/ Bündnis für Brandenburg“ in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, der Berliner Ratschlag für Demokratie, der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, das Brandenburger Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sowie der Tagesspiegel und die Potsdamer Neuesten Nachrichten als Medienpartner.

 

2016 haben sich 32 Vereine und Schulen um den mit 3 000 Euro-dotierten Franz-Bobzien-Preis beworben. Der erste Preis ging an die Kolpingjugend im Diözesanverband Berlin. Mit ihrem Projekt »Gegen das VERGESSEN! generationsübergreifend. ehrenamtlich. beständig.« finden seit 20 Jahren Workcamps in der Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück statt, hier engagieren sich Menschen verschiedener Generationen ehrenamtlich und kümmern sich um den Erhalt der Gedenkstätte.

 

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website:
www.oranienburg.de > Aktuelles > Franz-Bobzien-Preis 2018

 

Zur Person Franz Bobzien:

Franz Bobzien war ein außergewöhnlicher Pädagoge, Lehrer und Politiker. Er leistete Widerstand gegen das NS-Regime und war ab 1938 im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Hier engagierte er sich unter schwierigsten Bedingungen und mit großem Mut vor allem für jugendliche Mitgefangene. Am 28. März 1941 kam er bei Bombenräumungsarbeiten in Berlin ums Leben. Mit der Benennung des Preises nach Franz Bobzien soll sein mutiger und selbstloser Einsatz unter äußerst gefährlichen Bedingungen gewürdigt werden.

 

 

Foto: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

 

Foto zu Meldung: Franz-Bobzien-Preis 2018: Bewerbungen bis Ende Dezember einreichen!

Erfolgreiche Vorschläge für den Bürgerhaushalt erhalten ein Gesicht

(26.10.2017)

So sehen sie aus, die erfolgreichen Ideengeber für den ersten Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg! Am 24.10.17 kamen sie zusammen, um erste Kontakte in die Verwaltung zu knüpfen und sich zu erkundigen, wie die Umsetzung im kommenden Jahr ablaufen wird.

 

Insgesamt 71 Vorschläge für den Bürgerhaushalt wurden eingereicht, von denen 26 nach Prüfung zur Abstimmung kamen. Erfolgreich waren dabei der Activ-Park am Lehnitzsee, die Aufstellung von weiteren Bänken im Stadtgebiet, der Bolzplatz im Ortsteil Malz mit Toren und Ballfangnetz, öffentliche Fahrradpumpen und die Pflanzung von weiteren Straßenbäumen in der Julius-Leber-Straße. Die Vorschläge wurden von der Stadtverordnetenversammlung bestätigt. Demnächst beginnen die ersten Ausschreibungen. Gemeinsam mit den Verwaltungsmitarbeitern wurden auch schon erste Details, wie mögliche Standorte, besprochen.

 

878 Oranienburgerinnen und Oranienburger ab 14 Jahren haben beim Bürgerhaushalt ihre Stimme abgegeben. 50 000 Euro stehen hierfür zur Verfügung. „Im kommenden Jahr wird es, vorbehaltlich der Zustimmung in der Stadtverordnetenversammlung, eine Abstimmungsveranstaltung geben“, kündigte Kämmerin Grit Oltersdorf an. In diesem Jahr konnten alle Wahlberechtigten einen Monat lang persönlich ihre Stimmen im Bürgeramt abgeben.

 

Weitere Informationen auch unter: www.oranienburg.de > Aktuelles > Bürgerhaushalt 2018

 

 

Foto: (hinten v.l.) Sarah Hartmann (Bolzplatz Malz), Jörg Hähnel (Bänke), Nicole Walter-Mundt( Bänke), Marco Adamczewski (Activ-Park) und Dr. Claudia Angladagis (Bänke). Vorn v.l.: Christopher Wilde (Bolzplatz Malz) , Stephan Niedwolorz (Activ-Park), und Adrian Schluss (Fahrradpumpen).

 

Foto zu Meldung: Erfolgreiche Vorschläge für den Bürgerhaushalt erhalten ein Gesicht

Deckschichterneuerung in Oranienburg und Ortsteilen 2017

(25.10.2017)

Auf Grund maroder Straßen-, Rad- und Gehwegbedingungen lässt die Stadt Oranienburg im Zeitraum zwischen Oktober und November 2017 folgenden Straßen und Radwege instand setzen.

 

Fahrbahnerneuerung Straße der Einheit:

Hier wird die Deckschicht ab dem Knotenpunkt mit der Bernauer Straße bis zum Fußgängerübergang am Knotenpunkt Am Wald/Schäferweg erneuert. Dabei wird die alte Deckschicht vollflächig abgefräst, um Risse und Unebenheiten zu beseitigen und im Anschluss mit der neuen Deckschicht zu versiegeln. Die Baumaßnahme wird unter Vollsperrung durchgeführt. Ebenfalls wird die vorhandene Fahrbahnmarkierung erneuert. 80 000 Euro sind im Haushaltsvolumen dafür vorgesehen.

 

Anbindung Havelpromenade August-Wilhelm-Steg:

Zwischen Havelpromenade und August-Wilhelm-Steg wird der Gehweg grundhaft erneuert. Auf den durch Radfahrer und Fußgänger stark frequentierten ca. 50 Meter langem Gehweg wird die Deckschicht neu asphaltiert und mit einer Randborde aus Beton eingefasst. Im Haushaltsvolumen sind für diesen Ausbau 26 000 Euro eingeplant.

 

Radwegemodernisierung Bernauer Straße

Der Radweg in der Bernauer Straße im Abschnitt zwischen Bernauer Straße 160 und dem Finanzamt weist viele Risse, Wurzelaufbrüche und Unebenheiten auf. Der Abschnitt bekommt eine neue Deckschicht, welche in Teilabschnitten bis auf 3 cm abgefräst wird und die Wurzelaufbrüche beseitigt werden. Im Anschluss wird der gesamte Bereich mit einer neuen Deckschicht versehen. Zusätzlich wird als nachhaltige Maßnahme entlang des Geh- und Radweges beidseitig eine Wurzelschutzfolie eingebracht. Auch die Sickermulden werden erneuert und anschließend mit Rasen angesät. 106 000 Euro sind im Haushaltsvolumen für die Modernisierung in diesem Abschnitt bereitgestellt.

 

Fahrbahnerneuerung Thaerstraße

Zwischen Kuhbrückenweg und An den Eichen wird die Fahrbahn der Thaerstraße vollflächig mit einer neuen Trag- und Deckschicht überbaut. Zusätzlich erhält die Fahrbahn eine Bankettbefestigung aus überfahrbaren Bankettbefestigungsplatten. Dazu müssen Beleuchtungsmaste sowie Bushaltestellen versetzt werden. 118 000 Euro sind im Haushaltsvolumen dafür vorgesehen.

 

 

Foto zu Meldung: Deckschichterneuerung in Oranienburg und Ortsteilen 2017

Erweiterung des Gewerbeparks Süd

(25.10.2017)

Mit Schaffung von Baurecht (Bebauungspläne bzw. vorhabebezogen Bebauungspläne Nr. 30, Nr. 37, Nr. 40, Nr. 43. 1 und Nr. 82) auf den Liegenschaften des ehemaligen Flugplatzes Oranienburg (Gewerbepark Süd) wurden von Seiten der Stadt Oranienburg umfangreiche planungsrechtliche Voraussetzungen zur Ansiedlung von Gewerbe- und Industrieunternehmen geschaffen.

 

Mit ca. 90 ha Gewerbe- und Industrieflächen ist der Gewerbepark Süd einer der größten Industriestandorte im Regionalen Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten. Die vorhandenen gewerblichen Bauflächen sind jedoch inzwischen alle belegt, u.a. Unternehmen aus dem Bereich Logistik, Bau und metallverarbeitender Industrie haben sich auf den Flächen des ehemaligen Flugplatzes angesiedelt. Da inzwischen in allen Gewerbegebieten die Flächenreserven erschöpft sind und die Nachfrage von Gewerbe- und Industrieunternehmen ungebrochen ist – insbesondere oberhalb von 10.000 m² – hat der Bürgermeister die Aufnahme von Kaufverhandlungen mit der Brandenburgischen Boden Gesellschaft für Grundstücksverwaltung und -verwertung mbH (BBG) über die nördlichen Teilflächen des ehemaligen Flugplatzes Oranienburg veranlasst, die BBG ist Eigentümerin der Flächen. Am 9. Oktober 2017 hat die Stadtverordnetenversammlung dem Bürgermeister grünes Licht gegeben, den nördlichen Teil des ehemaligen Militärflugplatzes zu erwerben.

 

Ziel ist, den Gewerbepark Süd an der Stelle zu erweitern, zu entwickeln und weitere Unternehmen anzusiedeln – entsprechend dem Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahre 1996 zum „Gesamtleitkonzept Flugplatz Oranienburg“ (Beschluss-Nr. 602/24/96) und den Darstellungen des Flächennutzungsplanes. Bereits am 24.02.2014 hatte die Stadtverordnetenversammlung einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 43.2 „Gewerbepark Süd – Nordteil“ gefasst, um hier entsprechendes Baurecht zu schaffen. Die bisherigen Planansätze können nun wieder aufgenommen werden. Die Stadt Oranienburg stellt sich der wachsenden Nachfrage an Gewerbeflächen und schafft die Voraussetzung dafür, dass weitere Arbeitsplätze in unserer Stadt entstehen.

 

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke ist zufrieden damit, dass das lange, zähe Ringen mit dem Grundstückseigentümer zum Ende seiner Amtszeit zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnte. Laesicke: „Für unsere boomende Stadt ist es wichtig, keine Schlafstadt für Pendler zu werden, sondern attraktive Arbeitsplätze vor Ort bieten zu können. Außerdem brauchen wir erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen, von deren Steuern wir profitieren, um darüber die Finanzierung der notwendigen sozialen und verkehrlichen Infrastruktur zu ermöglichen.“

 

Das betroffene Gebiet hat eine Größe von insgesamt ca. 60 ha. Das Grundstück ist bebaut mit einer ehemaligen Einfliegerhalle der Heinkelwerke, die seit 1999 unter Denkmalschutz steht. Neben der Einfliegerhalle befinden sich weitere Baulichkeiten und Reste von ehemaliger Bebauung auf dem Kaufgegenstand. Hierzu zählen Bunker, Wälle, Munitionslager, Wirtschaftsgebäude, Garagen, Hubschrauberunterstände, Splitterschutzwände, Unterkunftsgebäude, eine Sammelgrube, Reste der ehemaligen Start- und Landebahn sowie diverse Versiegelungen. Des Weiteren befinden sich auf dem Gelände Aufschüttungen von Betonbruch.

 

Auf der Grundlage des Gesetzes über die Verwertung der Liegenschaften der Westgruppe der Truppen (WGT-LVG vom 3. Juni 1994) wurden die bis dahin von der Roten Armee militärisch genutzten Grundstücke in das Sondervermögen „Grundstücksfonds Brandenburg“ eingebracht. Aufgrund der vormals militärischen Nutzung des Gebietes handelt es sich gemäß Kampfmittelbelastungskarte zudem um eine Kampfmittelverdachtsfläche.

 

Die Entwicklung der seitens der Stadt Oranienburg bei der BBG zu erwerbenden Flächen ist bauabschnittsweise geplant. Der 1. BA ist die Weiterführung des Straßenausbaus der Flugpionierstraße (ca. 1.550 m) mit der Anbindung an den Kreisverkehr Walther-Bothe-Str/Bärenklauer Weg, um die verkehrliche Erschließung der künftigen Gewerbeflächen zu ermöglichen. Gleichzeitig ist beabsichtigt, darüber die Verkehrsführung des ÖPNV zu optimieren, um auch die Straße am Kanal und anliegende Wohnquartiere vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Dies soll bis Ende 2020 erfolgen. Voraussetzung hierfür ist der Abschluss eines B-Planverfahrens durch die Stadt. Die Kosten für das Planverfahren und Bauvorhaben „Flugpionierstraße“ (Weiterführung bis Walther-Bothe-Straße) und der Kampfmittelbeseitigung werden in der HH-Planung 2018 ff berücksichtigt.

 

Die Stadt Oranienburg bemüht sich darum, für die Entwicklung des Gebietes eine GRW-I-Förderung beim Land Brandenburg zu erhalten.

 

Die Belastungen der Grundstücke mit Bauruinen, Abfällen und Kampfmitteln wurden bei der Kaufpreisbemessung berücksichtigt. Die Stadt verpflichtet sich, den Abbruch, die Beseitigung von Abfällen und die Kampfmittelräumung bis 2027 durchzuführen und dem Verkäufer die dafür aufgewandten Kosten nachzuweisen.

 

Sobald das Baurecht geschaffen und der geplante Erschließung bis 2020 (Lückenschluss Flugpionierstr.) erfolgt ist, beabsichtigt die Stadt die dann nutzbaren Bauflächen ab 2021 zu vermarkten und für gewerbliche Investitionen zu veräußern.

 

Foto zu Meldung: Erweiterung des Gewerbeparks Süd

Rückblick auf den Starkregen 2017

(23.10.2017)

Starkregen 2017: Stadt Oranienburg plant Anschaffung einer Starkregengefahrenkarte / Grundstückseigentümer ebenfalls in der Pflicht

 

Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll. Allein an den letzten beiden Junitagen fiel in Oranienburg so viel Wasser wie sonst nur in einem halben Jahr. Rund um die Uhr waren die 170 Einsatzkräfte der Oranienburger Feuerwehr dabei, vollgelaufene Straßen und Keller vom vielen Wasser zu befreien.

 

Bei allen Straßenbaumaßnahmen der Stadt Oranienburg ist die Regenwässerung ein wichtiges Thema und richtet sich stets nach dem aktuellen Stand der Technik: Weil der Oranienburger Boden aufgrund seiner Beschaffenheit eine gute Versickerungsfähigkeit hat, setzt die Stadt an den meisten Stellen auf eine offene Regenentwässerung, also Versickerungsmulden neben der Fahrbahn.

 

„Für normalen Regen funktioniert dieses System bestens, lediglich bei Starkregen kommt es an seine Grenzen, weil wir so einen hohen Grundwasserstand haben“, so Baudezernent Frank Oltersdorf. An einigen Stellen, zum Beispiel am Park-&-Ride-Platz, hat die Stadt auch so genannte Stauraumkanäle bauen lassen. „Das sind große Rohre, durch die viel Wasser aufgenommen, zwischengespeichert und kontrolliert weitergeleitet werden kann“, erklärt Frank Oltersdorf. Ferner werden bei Bauvorhaben auch immer die zur Regenentwässerung gehörenden Reinigungsanlagen mitbetrachtet. Im Zuge des Neubaus der Lehnitzstraße wird zum Beispiel derzeit auf Höhe der André-Pican-Straße ein so genannter Koaleszenzabscheider gebaut, der das Öl aus dem Regenwasser filtern kann. Und am südlichen Böschungsfuß der Dropebrücke entsteht ein Einleitbauwerk, mit dem große Wassermengen kontrolliert in die Havel geleitet werden können.

 

Insgesamt haben die Entwässerungsanlagen in der Stadt tatsächlich weitestgehend gut funktioniert, denn der Großteil des am 29. Juni gefallenen Regens war am 30. Juni bereits versickert. Auch die vielen Gräben, die es in der Stadt vor allem außerhalb des Zentrums gibt, haben geholfen, weitaus Schlimmeres zu verhindern, indem sie einen großen Teil des vielen Wassers aufgefangen haben. An einigen Stellen gibt es jedoch Verbesserungsbedarf und auch Grundstückseigentümer sind in der Pflicht. Deshalb plant die Stadt Oranienburg, eine so genannte Starkregengefahrenkarte erstellen zu lassen. „Auf so einer Karte ist dargestellt, wohin das Wasser fließen wird und welche Flächen bei Starkregen deshalb am meisten betroffen sind“, erklärt Frank Oltersdorf. Darauf basierend können dann Maßnahmen erarbeitet werden, um die Stadt noch besser auf Starkregenereignisse vorzubereiten. „Einen hundertprozentigen Schutz gegen Starkregen kann es aber nicht geben“, so der Baudezernent. „Nicht ohne Grund spricht man in diesem Zusammenhang von Ausnahmezuständen.“

 

Aber auch Grundstückseigentümer sind in der Pflicht: Manche lösen ihre Probleme mit starkem Regen auf Kosten der Allgemeinheit, indem sie ihn von ihrem Grundstück auf öffentliche Flächen, in Regen- oder Schmutzwasserkanäle ableiten. Im Katastrophenfall ist dies entschuldbar, aber grundsätzlich ist das verboten! Denn die Mulden und Regenwasserkanäle sind nicht dafür ausgelegt, Regenwasser von privaten Grundstücken mit aufzunehmen. Jeder muss dafür Sorge tragen, dass das Wasser auf seinem Grundstück versickert, verdunstet oder gespeichert wird. Abhilfe schaffen unter anderem Regentonnen, Drainagepflaster, Zisternen oder Gründächer. An manchen Stellen wird das Problem auch dadurch verschärft, dass Mulden und Entwässerungsgräben einfach zugeschüttet und dann zum Parken genutzt werden. Auch das Parken auf Grünstreifen neben der Straße führt zur Verdichtung des Bodens und dazu, dass weniger Wasser in den Boden versickern kann. Sicher gibt es auch Grundstücke, auf denen die Regenwasserbewirtschaftung kompliziert ist. In solchen Fällen kommt unter Umständen ein Anschluss an den öffentlichen Straßenkanal in Frage. Das geht aber nur, wenn alle technischen Möglichkeiten, das Regenwasser auf dem eigenen Grundstück zu entsorgen, ausgeschöpft sind.

 

Auf www.mlul.brandenburg.de > Wasser > Niederschlagswasser steht die Broschüre »Naturnaher Umgang mit Regenwasser« zum Download bereit. Hier sind Tipps zum Umgang mit Regenwasser enthalten.

 

Foto zu Meldung: Rückblick auf den Starkregen 2017

Verfügungsfonds: Förderung noch bis 7. November beantragen

(20.10.2017)

Verfügungsfonds der Stadt Oranienburg

 

Noch bis zum 7. November 2017 können Anträge auf Mittel aus dem Verfügungsfonds der Stadt Oranienburg eingereicht werden. 30.000 Euro stehen darin insgesamt jährlich für mehrere kleinteilige Projekte und Aktionen zur Verfügung – dank des Bund-Länder-Förderprogramms »Aktive Stadtzentren«.

Die Förderung soll dazu dienen, das Stadtzentrum zu verschönern und weiter zu beleben.

 

Unterstützt werden Projekte, die einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität oder der Gestaltung des öffentlichen Raums dienen. Das können zum Beispiel Bepflanzungen, Kunstobjekte, kleinere Anbauten wie Markisen und Sonnenschirme oder barrierefreie Zugänge zu Geschäften sein. Genauso förderfähig sind aber auch Straßenfeste, Aktionstage, Marketingaktionen oder vorübergehende Schaufenstergestaltungen, die Besucher in die Innenstadt locken und zu ihrer Bekanntheit beitragen. „Jede Idee zählt“, sagt Susanne Zamecki, Referentin des Bürgermeisters und Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung. „Im vergangenen Jahr wurden nicht nur Großveranstaltungen wie die Lichternacht gefördert, sondern auch kleinere Dinge wie zum Beispiel ein stilvolles Ladenschild oder eine Kunstaktion. Bewerben lohnt sich also!

 

Gefördert wird die Umsetzung einer Idee mit bis zu 50 Prozent der entstehenden Kosten. Bewerben können sich Unternehmen, soziale Einrichtungen, engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Schulen und Vereine.

 

Über die Vergabe von Geld aus dem Verfügungsfonds entscheidet der Innenstadtbeirat. Das nächste und letzte Treffen in diesem Jahr findet am 14. November statt. Anträge sind beim Geschäftsstraßenmanager Stefan Wiesjahn bis zum 7. November einzureichen:

 

Geschäftsstraßenmanagement

Stefan Wiesjahn

(03301) 600 8156

(0151) 467 27 472

s.wiesjahn@big-bau.de

 

Der Geschäftsstraßenmanager berät darüber hinaus gern bei allen Fragen. Das Antragsformular ist zu finden unter www.oranienburg.de > Wirtschaft > Verfügungsfonds.

 

[Antragsformular]

[Aktive Stadtzentren]

Foto zu Meldung: Verfügungsfonds: Förderung noch bis 7. November beantragen

Französische Schüler zu Besuch in Oranienburg

(19.10.2017)

Strahlende Kindergesichter

beim Schüleraustausch mit der

Grundschule »Jean Jaurès« 

aus dem französischen Bagnolet

 

Der nach vielen Jahren erstmals wieder von der Stadt Oranienburg organisierte Schüleraustausch mit der Partnerstadt Bagnolet war ein voller Erfolg.

 

Vom 9. bis 13. Oktober verbrachten 43 deutsche und französische Kinder zwischen 10 und 12 Jahren gemeinsame Tage im Ferien- und Freizeitzentrum Neuglobsow. Unterstützt wurde die Stadt tatkräftig von 20 jungen Schülern eines Französisch-Kurses des Hohen Neuendorfer Marie-Curie-Gymnasium. „Die Schülerinnen und Schüler waren sehr engagiert und hatten tolle, kreative Ideen, so dass wir ein rundum gelungenes Programm anbieten konnten. Die Kinder nehmen so sicher viele schöne gemeinsame Erinnerungen mit nach Hause und haben Manches übereinander gelernt. Das ist etwas Bleibendes“, so Susanne Zamecki, Referentin des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg.

 

Das abwechslungsreiche Programm begann bereits am Montag mit Kennenlernspielen und der Übergabe von Reisetagebüchern, die mit eigenen Texten und Zeichnungen gefüllt werden konnten. Am Dienstag begrüßte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke die Schülerinnen und Schüler in Oranienburg. Beim Besuch des Kreis- und Schlossmuseums saßen die Schülerinnen und Schüler ganz still auf dem Boden, hörten gespannt zu und stellten viele Fragen zur Geschichte Oranienburgs. Mittags haben ihnen die Oranienburger dann „ihre“ Comeniusschule gezeigt. Auch die TURM Erlebniscity stand auf dem Programm. Am folgenden Tag erkundeten alle bei einer Schnitzeljagd in gemischten Gruppen spielerisch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Auch für die deutschen Kinder war viel Neues dabei. Großen Eindruck auf die Kinder machten vor allem die Reste der Berliner Mauer.

 

Ein Höhepunkt der Woche war sicher auch das Sportfest am Donnerstag, bei dem in gemischten Gruppen viele lustige Mannschaftsspiele absolviert werden mussten. „Es war schön zu sehen, wie sie als Mannschaft agieren und sich zusammen freuen. Am Abend gab es für alle Lagerfeuer und Stockbrot. Für die Franzosen war es das erste Stockbrot überhaupt“, berichtete Dimitri Robert vom Hohen Neuendorfer Gymnasium. Als Andenken haben hinterher alle ein T-Shirt gestaltet.

„Die Kinder sind begeistert, sie haben hier so viel Spaß! Außerdem schlafen sie gut wie nie, weil es so ruhig ist, und sie haben Platz zum Austoben. Uns hat es richtig gut gefallen“, sagte der Englisch-Lehrer Yannick Planchon, der die Kinder seiner Schule aus Bagnolet begleitete. Einige der Ideen wollen die Städtepartner im kommenden Jahr sogar übernehmen, wenn die deutschen Schülerinnen und Schüler zum Gegenbesuch in die Pariser Vorstadt Bagnolet starten.

[Hans-Joachim Laesicke zu Besuch in Bagnolet]

Foto zu Meldung: Französische Schüler zu Besuch in Oranienburg

Aktionswoche »Jedes Kind hat Rechte« lädt zum Mitmachen ein

(17.10.2017)

Am 16. Oktober hat die Aktionswoche »Jedes Kind hat Rechte« – veranstaltet vom Arbeitskreis »Kinderschutz«, begonnen. Bis zum 27. Oktober lernen Oranienburger Kita- und Hortkinder spielerisch, welche Rechte sie genau haben und warum diese so wichtig sind.

 

„In zahlreichen kleinen und großen Mitmachaktionen werden sie sicher jede Menge Spaß haben, aber auch viel darüber erfahren, welche Rechte ihnen zustehen, seit diese auch in Deutschland nach und nach gestärkt worden sind“, sagt Anke Michelczak, Leiterin des Amtes für Bildung und Soziales der Stadt Oranienburg.

 

Gemeinsam mit hunderten Kindern aus den Oranienburger Kitas und Schulen eröffnete Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei strahlendem Sonnenschein am 16. Oktober 2017 um 10.00 Uhr die Aktionswoche auf dem Schlossplatz. Der Chor der Kita Zwergenhaus stimmte zwei fröhliche Lieder an und der Judoclub Samura stellte mit einigen sportlerischen Übungen sein Können unter Beweis.

 

Der Höhepunkt waren 500 bunte Luftballons, die in den Himmel aufstiegen und über Oranienburg hinweg schwebten –versehen mit einem Schild, auf dem die vielen Kinder ihre Rechte und Wünsche notiert hatten. „Es war ein rundum gelungener Auftakt für die kommenden zwei Wochen“, so Anke Michelczak.

 

Im Rahmen der Aktionswoche werden ab heute vor allem für die Kinder in den Kitas und Horten zahlreiche Programmpunkte angeboten. Darüber hinaus sind einige Veranstaltungen jedoch öffentlich, alle kleinen und großen Oranienburgerinnen und Oranienburger sind herzlich dazu eingeladen:

 

Ausstellung von »UNICEF« zum Thema „ Kinder haben Rechte“

16.10. – 27.10., im Eltern-Kind-Treff (zu den Öffnungszeiten des Eltern-Kind-Treffs: Di, Do, Fr, Sa 9 –17.30 Uhr, Mi 9 – 19 Uhr)

 

Puppentheater: »Mila und der Mob«

Eine Geschichte über Ausgrenzung, Courage, Empathie und Freundschaft

25.10., 9.30 Uhr & 11.00 Uhr, im Eltern-Kind-Treff (Eintritt frei, um Anmeldung beim Eltern-Kind-Treff wird gebeten)

 

Puppentheater: »Hanna im Glück«

Eine Geschichte über einen Koffer voller Geld

22.10., 10.30 Uhr & 16.00 Uhr, im Eltern-Kind-Treff (Eintritt frei, um Anmeldung beim Eltern-Kind-Treff wird gebeten)

 

Kinofilm „Alles steht Kopf“

Preisgekrönter Animationsfilm: Neue Stadt, neues Umfeld, neue Schule – für die elfjährige Riley ein Kinderspiel, wären da nicht die fünf frechen Stimmen in ihrem Kopf, die ständig versuchen, ihre Emotionen zu steuern. Und zwar alle gleichzeitig!

23./24./25.10., 10 Uhr, Kino Oranienburg (Eintritt frei)

 

Vortrag „Wege aus der Brüllfalle“

Eine Veranstaltung des »Oberhavel Netzwerk gesunde Kinder«

26.10., 19.30 Uhr, Oberhavel Kliniken, »Kleiner Briesesaal«, Robert-Koch-Straße 2–12 (Eintritt frei)

 

Interaktives Erzähltheater

Mit einem »Kamishibai« (japanisches Papiertheater) wird das Thema Kinderrechte

verbildlicht. Dazu wird gemalt und gebastelt.

16./18./19./20./21./23./24./26.10., 9.00 Uhr, Stadtbibliothek Oranienburg (Eintritt frei,

für Kinder von 4 bis 10 Jahren, um Anmeldung in der Stadtbibliothek wird gebeten)

 

Plakatausstellung des Arbeitskreises Kinderschutz zum Thema Kinderrechte

16.10. – 27.10., Stadtverwaltung, Haus II, Gang der Kitaverwaltung, zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung (die Ausstellung kommt künftig in den Kitas und Horten zum Einsatz)

 

[Weitere Informationen zur Aktionswoche]

Foto zu Meldung: Aktionswoche »Jedes Kind hat Rechte« lädt zum Mitmachen ein

Stadt, Land, Buch 2017: Zwei berühmte Autoren zu Gast in Oranienburg

(16.10.2017)

Ihre Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und mit internationalen Preisen ausgezeichnet: In Oranienburg sind am 7. und 8. November zwei der renommiertesten Autoren der Niederlande zu Gast – Margriet de Moor und Herman Koch.

 

Eingeladen hat sie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Berlin-Brandenburg gemeinsam mit der Stadt Oranienburg. Flandern und die Niederlande sind Gastland des diesjährigen Literaturfestivals STADT, LAND, BUCH, das der Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisiert.

 

„Oranienburg hat sich inzwischen bundesweit aber auch in den Niederlanden und in Flandern einen erstklassigen Ruf als oranischste Stadt in Brandenburg erworben. Deshalb erfüllt es mich mit Stolz, dass zwei der namhaftesten niederländischen Gegenwartsautoren sich für unsere Stadt entschieden haben, um aus ihren Werken zu lesen. Ich hoffe, dass viele Literaturfreunde diese einmalige Gelegenheit nutzen und zahlreich zu diesen beiden Lesungen in den Orangesaal des Schlosses bzw. in die Stadtbibliothek kommen“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

Das Veranstaltungsprogramm des Literaturfestivals wird gemeinsam mit der Niederländischen Stiftung für Literatur in Amsterdam und Flanders Literature in Antwerpen entwickelt. Die Autorinnen und Autoren sind gleich mehrere Tage in Berlin und Brandenburg zu Gast.

 

Termine

 

Datum: Dienstag, 7.11.2017

Zeit: 19.00 Uhr

Ort: Schloss Oranienburg

Titel: Ein Abend mit Margriet de Moor (Lesung & Gespräch)

Autor: Margriet de Moor (Von Vögeln und Menschen, Hanser)

Moderation: Sigrid Löffler

Eintritt: 6 €

 

Datum: Mittwoch, 8.11.2017

Zeit: 19.00 Uhr

Ort: Stadtbibliothek Oranienburg

Titel: Ein Abend mit Herman Koch (Lesung & Gespräch)

Autor: Herman Koch (Der Graben, Frühjahr 2018, Kiepenheuer & Witsch)

Moderation: Jan Konst

Eintritt: 6 €

[Website Stadt, Land, Buch 2017]

[Ein Abend mit Herman Koch - Lesung und Gespräch]

[Zur Lesung in der Stadtbibliothek am 7. November]

Foto zu Meldung: Stadt, Land, Buch 2017: Zwei berühmte Autoren zu Gast in Oranienburg

Nachruf auf Bürgermeister a. D. Udo Semper (1937–2017)

(10.10.2017)

Der erste nach der Wende frei gewählte Bürgermeister hat für immer seine Augen geschlossen. Er wird vielen Menschen in unserer Stadt in bester Erinnerung bleiben.

 

Seit frühester Jugend, die er zunächst in Lehnitz verbrachte, war er der Stadt Oranienburg eng verbunden. Hier heiratete er 1963 seine Frau Gisela, die vielen als Ärztin vertraut ist und die ihm drei Töchter und einen Sohn schenkte. In ihrem Haus in Oranienburg-Süd verlebten sie viele gemeinsame, glückliche Jahre. Hier trafen sich ebenso die Familie wie der große Bekanntenkreis, den er sich durch seine zahlreichen Aktivitäten aufgebaut hatte.

 

So war Udo Semper, der ursprünglich Geophysik studiert hatte und in ganz unterschiedlichen Wirkungsstätten in Oranienburg tätig war, zeitlebens ein Mann, der die Welt verbessern wollte und den die dabei vorhandenen Hindernisse nicht abschreckten. Mit tiefem Gottvertrauen und einer fast unerschütterlichen Menschenliebe folgte er seinen Idealen. Trotz zahlreicher Anfeindungen, die der beharrliche Dickkopf erfahren musste, fand er noch mehr Verbündete, die sich seinem fast missionarischen Eifer nicht entziehen konnten und deshalb ihn und seine Projekte unterstützen.

 

Obwohl seine Amtszeit als erster frei gewählter Bürgermeister der Stadt Oranienburg nur 18 Monate währte, bis er entnervt seinen Rücktritt erklärte, weil die Mehrheit der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung ihm die Gefolgschaft aufgekündigt hatte, verkörperte er mit seiner Persönlichkeit stets den demokratischen Neuanfang nach dem Zusammenbruch der DDR. Sein demokratisches Selbstverständnis war durch seine langjährigen Erfahrungen als Synodale, also als Abgeordneter des frei gewählten evangelischen Kirchenparlaments, dem er seit 1969 angehörte, geprägt.

 

Ebenso war ihm die Jugendarbeit in der evangelischen Kirchengemeinde Oranienburg stets eine Herzensangelegenheit. Legendär sind seine Paddelfahrten, die er mit der Jungen Gemeinde über Jahrzehnte durchführte. Aber auch die familiären Gottesdienste und kleinen Konzerte in der Bethlehemkapelle in Oranienburg-Süd werden viele auch künftig mit Udo Semper verbinden.

 

Als in der großen Politik noch kaum jemand die unerträglichen Lebensbedingungen der Menschen in weiten Teilen Afrikas auf der Agenda hatte,  leistete Udo Semper, gemeinsam mit anderen Oranienburger Protestanten,  bereits  Hilfe zur Selbsthilfe in Zimbabwe.

 

Seit mehr als 20 Jahren engagierte sich der Christ in praktizierter Nächstenliebe nicht nur für die Linderung der materiellen Not der Menschen am Sambesi sondern baute auch Brücken der Verständigung zu den Oranienburgern. Bei regelmäßigen Besuchen fanden die Menschen zueinander und entwickelten gegenseitiges Vertrauen.

 

Für sein außergewöhnliches Engagement wurde er von unserem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau, mit dem er bereits seit 1954 durch eine Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden Oranienburg und Wuppertal befreundet war, im Jahr 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

 

Trotz seiner Krebserkrankung, die 2014 diagnostiziert wurde, blieb sein Engagement für Andere ungebrochen.

Sein 80. Geburtstag, den er am 15. August 2017 feiern konnte, sollte, wie wir heute wissen, den Schlusspunkt seines Lebens darstellen.

 

Bei strahlendem Augustwetter musizierten seine Kinder im Orangesaal „seines“ Oranienburger Schlosses für ihn und anschließend feierte er in der Nicolaikirche mit zahlreichen Verwandten und Weggefährten seinen runden Geburtstag, den er noch einmal genießen konnte.

 

Kurz darauf war seine Lebenskraft aufgebraucht. Das erfüllte Leben einer außergewöhnlichen Persönlichkeit hat sich am vergangenen Wochenende vollendet.

 

Wir werden ihn nicht vergessen!

 

 

Hans-Joachim Laesicke

Bürgermeister der

Stadt Oranienburg

 

 

 

Sturmtief »Xavier«: Vorsicht vor herabfallenden Ästen

(10.10.2017)

 

In Folge des Sturmtiefs „Xavier“, der letzte Woche über weite Teile des Landes gefegt ist, bittet das Tiefbauamt der Stadt Oranienburg weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger um Vorsicht.

 

Die Aufräumarbeiten durch die Mitarbeiter des Stadthofes laufen seit letzten Freitag auf Hochtouren, um schnellstmöglich die entstandenen Schäden zu beseitigen. Noch immer zahlreiche Bäume, von denen nach wie vor eine Gefahr ausgeht. Angebrochene oder bereits abgebrochene Äste, die sich noch in der Baumkrone befinden, können bei Wind herabstürzen. Wälder sollten in den nächsten Tagen noch komplett gemieden werden.

 

Allein auf dem städtischen Friedhof sind zehn Bäume umgestürzt. Eine Liste mit etwa 130 Bäumen, die umgestürzt oder sonst wie zu Schaden gekommen sind, wird in diesen Tagen abgearbeitet. Hinweise aus der Bevölkerung zu weiteren Gefahrenstellen nimmt das Tiefbauamt unter der Telefonnummer 03301 - 600 775 entgegen.

Foto zu Meldung: Sturmtief »Xavier«: Vorsicht vor herabfallenden Ästen

Stadtwette haushoch gewonnen!

(09.10.2017)

Für den guten Zweck:

2 220 Spenden für die Tafel

 

Oranienburgs Bürgermeister hat dank des Einsatzes vieler Oranienburgerinnen und Oranienburger die Stadtwette gewonnen und konnte genau 2 220 Spenden an die Tafel übergeben.

 

Dass sich jemand freut, wenn er eine Wette verliert, ist ungewöhnlich – die Oranienburger Tafel hat ihre Wette verloren und ist dennoch bester Laune: Sie hatte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke herausgefordert, dass er es nicht schaffen würde, am Donnerstag, den 5. Oktober 200 Spenden auf den Schlossplatz zu bringen und an die Oranienburger Tafel zu übergeben.

 

Doch das Stadtoberhaupt konnte sich auf seine Bürgerinnen und Bürger verlassen. Kita-Gruppen, Schulklassen, Firmen und zahlreiche Privatpersonen waren – trotz Regen und aufziehendem Sturm – auf den Schlossplatz gekommen oder brachten bereits an den Tagen zuvor ihre Spenden in die Stadtverwaltung. Konserven, Mehl, Reis, Nudeln, Marmeladen, Zucker, Babynahrung, Tee, Kaffee, jede Menge Hygieneartikel wie Waschpulver, Toilettenpapier, Windeln, Zahnbürsten, Kosmetikprodukte und vieles mehr – die Zahl der zusammengekommenen Spenden hat die geforderte Summe von 200 um mehr als das Zehnfache überstiegen. Bereits 2014 hatte die Tafel den Bürgermeister schon einmal herausgefordert, damals konnten 1 982 Spenden gesammelt werden.

 

„Ich bin beeindruckt und stolz auf unsere Oranienburgerinnen und Oranienburger, die mit ihren vielen Spenden wieder einmal bewiesen haben, dass sie ein großes Herz haben“, sagte der Bürgermeister angesichts der großen Spendenbereitschaft sichtlich gerührt. „Vielen Dank an alle, die sich an der Stadtwette beteiligt haben, um bedürftigen Mitmenschen zu helfen!“

 

Die Tafel hatte am Tag nach der Stadtwette zum gemeinsamen Mittagessen mit Suppe aus der Gulaschkanone eingeladen. Dabei wurde ein Großteil der Spenden gleich an Bedürftige verteilt. Seinen Wetteinsatz hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke nämlich trotzdem eingelöst und dabei geholfen, die vielen Lebensmittel, Hygieneartikel und Babyprodukte an die Tafelkunden auszugeben. Trotz strömenden Regens waren viele dankbare Tafelkunden gekommen. Üblicherweise ist ein kleiner Obolus für Lebensmittel von der Tafel zu entrichten, doch die Spenden aus der Stadtwette konnten die Tafelkunden natürlich kostenlos in Empfang nehmen. Mehrere Stunden war der Bürgermeister gemeinsam mit den Mitarbeitern der Tafel im Einsatz, bis auch der Letzte versorgt war.

[Tafel forderte Stadt heraus: zur Stadtwette]

Foto zu Meldung: Stadtwette haushoch gewonnen!

Bürgermeisterwahl: Stichwahl am 15. Oktober

(09.10.2017)

Im Bürgeramt sind am 4. Oktober die Wahlkabinen aufgestellt worden, damit Wahlberechtigte, die zur Stichwahl am 15.10.2017 zeitlich verhindert sind, bereits ihre Stimme direkt vor Ort zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürgeramts abgeben können.

 

Zur Stichwahl am 15. Oktober sind die Bewerberin Kerstin Kausche und der Bewerber Alexander Laesicke zugelassen.

 

Wahlberechtigt sind alle Menschen, die ihren Wohnsitz in Oranienburg, das 16. Lebensjahr vollendet haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

 

Zwischen dem 24. September und dem 15. Oktober vollenden 20 weitere Personen ihr 16. Lebensjahr und können somit erstmalig von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

 

Alle 32 Wahllokale haben am 15. Oktober von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Wahlbenachrichtigung vom 24.09.2017 behält ihre Gültigkeit und sollte möglichst im Wahllokal vorgezeigt werden, ersatzweise gilt auch der Personalausweis. Alle, die zur Hauptwahl einen Wahlschein beantragt haben, bekommen in den nächsten Tagen die Unterlagen zugesandt. Ebenfalls kann die Zusendung der Briefwahl-Unterlagen formlos unter buergeramt@oranienburg.de beantragt werden. Bitte geben Sie dabei Name und Anschrift an. Die Unterlagen werden noch bis zum 13. Oktober verschickt. Vorsorglich sei darauf hingewiesen, dass die wahlberechtigte Person verpflichtet ist, die Unterlagen frühzeitig zu beantragen und den Wahlbrief so rechtzeitig zu übersenden, dass dieser spätestens am Wahltag bis 18 Uhr bei der Wahlleitung eingeht.

 

Die Stichwahl ist notwendig geworden, da die vorgeschriebene Mehrheit bei der Hauptwahl am 24. September nicht erreicht wurde. Gewählt ist gemäß § 72 Kommunalwahlgesetz, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat, sofern diese Mehrheit mindestens 15 vom Hundert der wahlberechtigten Personen umfasst. Werden diese Voraussetzungen auch am 15.10.2017 von keiner Kandidatin/keinem Kandidaten erfüllt, wird die Stelle ausgeschrieben und die Stadtverordnetenversammlung entscheidet über die Personalauswahl.

[Informationsseite zur Wahl]

Foto zu Meldung: Bürgermeisterwahl: Stichwahl am 15. Oktober

800 Jahre Oranienburg: Film zum Festjahr 2016

(29.09.2017)

Ein ganzes Jahr lang hat ein Team von OHV TV die 800-Jahr-Feierlichkeiten in Oranienburg begleitet. Im Auftrag der Stadt Oranienburg wurden bei Aktionen, Konzerten, Vorträgen, Kunstprojekten, Ausstellungen und Höhepunktveranstaltungen unzählige Stunden Filmmaterial zusammengetragen.

 

Der 20-minütige Film über das Festjahr 2016 bietet einen zusammenfassenden, filmischen Rückblick auf die 800-Jahr-Feier und lässt die Ereignisse noch einmal Revue passieren: Vielfältig und fröhlich feierten die Oranienburgerinnen und Oranienburger das 800. Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung unserer Stadt.

 

Von der Auftaktveranstaltung bis hin zum Weihnachtsgans-Auguste-Markt 2016: Im Film ist noch einmal zu sehen, wie Oranienburg gefeiert wurde. Darunter zum Beispiel das erste »Picknick in Weiß«, das Kinderfest vor der TURM ErlebnisCity, das Konzert mit dem Babelsberger Filmorchester, die zehn Festtage im Sommer und natürlich der Höhepunkt des Festjahres – der große Festumzug mit mehr als 20 000 Besucherinnen und Besuchern quer durch die Innenstadt.

 


Hier können Sie den Film ansehen:

 

 

Der Film kann auch direkt auf dem YouTube-Kanal der Stadt Oranienburg angeschaut werden: www.youtube.com/StadtOranienburg.

 

 

 

[YouTube-Kanal der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: 800 Jahre Oranienburg: Film zum Festjahr 2016

Bundespräsident ist Pate von Oranienburger Baby

(29.09.2017)

Ehrenpatenschaft des Bundepräsidenten für siebtes Kind:

Bürgermeister überreicht Urkunde und Patengeschenk

 

Viele Augen blickten gestern Vormittag im Schloss der Stadtverwaltung auf einen kleinen Knirps mit seinen ersten blonden Härchen und dem schicken Hemd: Ian Collin ist das siebte Kind der Familie Schwitzer. Deshalb war er mit seinen Eltern Nadine und Michael bei Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke zu Besuch. Denn der erst acht Monate alte Colin aus Oranienburg hat jetzt einen Prominenten als Paten: den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Ab dem siebten Kind kommt eine Familie in Deutschland in diesen Genuss einer Patenschaft. Vom Bürgermeister erhielten die Eltern des kleinen Ian Colins die Ehrenpatenschaftsurkunde mit der Unterschrift des deutschen Staatsoberhauptes, einen Blumenstrauß sowie einen Umschlag mit 500 Euro.

Das älteste Kind der Familie ist ihre 18-jährige Tochter. Ian Colin ist der zweite Junge von Nadine und Michael Schwitzer.

Foto zu Meldung: Bundespräsident ist Pate von Oranienburger Baby

Ergebnis Bürgerhaushalt: 878 Bürger/innen haben sich beteiligt

(26.09.2017)

Ein Aktivpark am Lehnitzsee steht ganz oben auf der Wunschliste der Oranienburgerinnen und Oranienburger. Dieser Vorschlag erhielt beim ersten Oranienburger Bürgerhaushalt mit Abstand die meisten Stimmen (345). Gestern wurde er öffentlich ausgezählt. Auf Platz zwei folgt die Aufstellung von Bänken im Stadtgebiet (299 Stimmen), auf Platz drei ist der Bolzplatz in Malz (236).

 

»Die Auszählung des ersten Oranienburger Bürgerhaushaltes ist ein historisches Ereignis. Ich freue mich darüber, dass so viele Bürger sich beteiligt und den Bürgerhaushalt damit zum Erfolg gemacht haben«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, als er die interessierten Einwohnerinnen und Einwohner begrüßte, die die Auszählung voller Spannung verfolgten. Mit dabei waren auch einige Ideengeber, wie beispielsweise Annette Rogge. Sie hatte eine Bücherbox in der Bernauer Straße vorgeschlagen. »Ich habe meine ganze Sportgruppe aktiviert«, berichtet sie. »Ich finde den Bürgerhaushalt richtig gut.«

 

878 Bürgerinnen und Bürger haben zwischen dem 28. August und dem 23. September ihre Stimmen (maximal 3) für ihre Favoriten abgegeben. 26 Vorschläge standen zur Wahl. Im Anhang finden Sie die Liste der Vorschläge, die die meisten Stimmen erhalten haben. In der Stadtverordnetenversammlung am 9. Oktober sollen die Umsetzungsvorschläge im Rahmen des ersten Bürgerhaushaltes durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Umgesetzt werden nachher die Vorschläge, deren Realisierung innerhalb des Gesamtbudgets von 50 000 Euro möglich ist.

 

Bild (v.l. im Vordergrund): Alexandra Cichon, Kämmerin Grit Oltersdorf und Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei der öffentlichen Auszählung im Schloss Oranienburg.

 

Die Ergebnisse der Abstimmung finden Sie in beigefügter PDF-Übersicht (s. unten).
 

[Ergebnisse der Abstimmung zum Bürgerhaushalt 2018 (PDF-Datei).]

[Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Ergebnis Bürgerhaushalt: 878 Bürger/innen haben sich beteiligt

Oranienburg hat gewählt: Stichwahl am 15.10.2017

(25.09.2017)

Die Oranienburgerinnen und Oranienburger konnten am Sonntag von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen und neben dem Deutschen Bundestag auch den künftigen Bürgermeister / die künftige Bürgermeisterin wählen.

 

Insbesondere die Bürgermeisterwahl war aufgrund der großen Anzahl von Kandidaten/Kandidatinnen durchaus spannend. Erst nach Mitternacht stand das vorläufige Endergebnis fest: Kerstin Kausche und Alexander Laesicke hatten die Nase vorn mit 22,4 bzw. 20,6 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen. Voraussichtlich kommt es am 15. Oktober zur Stichwahl zwischen diesen beiden Bewerbern um das Bürgermeisteramt*.

 

Von 37.159 Wahlberechtigten haben 26.650 ihre Stimme abgegeben, was einer Wahlbeteiligung von 71,7 Prozent entspricht. Bei der Bundestagswahl, hier durften 36.004 Oranienburger Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgegeben, lag die Wahlbeteiligung bei 73,1 Prozent.

 

Die Wahlbenachrichtigungen behalten für die Stichwahl am 15. Oktober ihre Gültigkeit, eine gesonderte Benachrichtigung wird nicht erfolgen. Personen, die zur Hauptwahl am 24. September bereits einen Wahlschein zur Wahl in einem anderen Wahllokal oder Briefwahl beantragt haben, erhalten nun erneut vom Amt die Unterlagen zugesandt. Gleiches gilt für wahlberechtigte Personen, die erst für die Stichwahl wahlberechtigt sind, beispielsweise Jugendliche, die erst in diesem Zeitraum das 16. Lebensjahr vollenden. In beiden Fällen ist keine Aktion durch die Wahlberechtigten erforderlich.

 

Wer zudem nicht das Wahllokal am Termin der Stichwahl aufsuchen kann, sollte zeitnah formlos unter buergeramt@oranienburg.de die Zusendung der Wahl-Unterlagen beantragen. Bitte geben Sie dabei Name und Anschrift an. Die Unterlagen werden dann Anfang Oktober verschickt. Vorsorglich sei darauf hingewiesen, dass die wahlberechtigte Person verpflichtet ist, den Wahlbrief so rechtzeitig zu übersenden, dass dieser spätestens am Wahltag bis 18 Uhr bei der Wahlleitung eingeht.

 

 

*Entsprechend § 72 Kommunalwahlgesetz ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat, sofern diese Mehrheit mindestens 15 vom Hundert der wahlberechtigten Personen umfasst. Diese Anforderungen wurden bei der gestrigen Wahl – vorbehaltlich des Beschlusses des Wahlausschusses – nicht erfüllt. Die Feststellung des Ergebnisses durch den Beschluss des Wahlausschusses ist für Mittwoch, 27.09.2017 zu erwarten. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18.00 Uhr im Konferenzsaal 1.201 im Schloss Oranienburg.

 

 

 

[Die Wahlergebnisse im Einzelnen (Wahlportal-App)]

[Wahlen und Abstimmungen]

Foto zu Meldung: Oranienburg hat gewählt: Stichwahl am 15.10.2017

Zur Digitalisierung gut beraten mit dem Förderprogramm des BMAS

(24.09.2017)

Um die KMU dabei zu unterstützen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und durch Lern- und Experimentierräume gefördert Innovationsprozesse in Gang zu setzen, wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 14. September 2017 die neue Programmlinie des Europäischen Sozialfonds (ESF) »unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus)« gestartet.

 

Diese richtet sich an KMU mit weniger als 250 Beschäftigten und 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Dabei können sich Unternehmen bis zum Jahr 2020 insgesamt 80% der Kosten für bis zu zwölf Beratungstage fördern lassen.

 

Die aktuelle Unternehmensbefragung der Förderbank KfW zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beim Thema Digitalisierung noch zurückhaltend agieren. Nicht einmal 30 Prozent der kleinen Unternehmen haben in den nächsten zwei Jahren Digitalisierungsvorhaben eingeplant, im Vergleich dazu liegt die Zahl der Großunternehmen bei 80 Prozent. Schwierigkeiten werden u. a. bei der Anpassung der Unternehmens- und Arbeitsorganisation gesehen. Die Digitalisierung spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle, denn sie führt zu tiefgreifenden Veränderungen in fast allen Branchen – ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Einzelhandel oder IT-Unternehmen.

 

Alle Details zum Programm uWM plus finden Sie hier. In dem bereits laufenden Programm »unternehmensWert:Mensch« wurden bereits mehr als 2.700 Unternehmen erreicht und innovative Prozesse in Gang gesetzt.

Wahlen 2017: Stadt Oranienburg bietet App zur Bürgermeisterwahl

(22.09.2017)

Oranienburg ist gut vorbereitet für den großen Tag: Am 24. September 2017 wird nicht nur der Bundestag gewählt, sondern auch der oder die neue Oranienburger Bürgermeister/in. Ab 8 Uhr werden die 32 Wahllokale geöffnet. Bis 18 Uhr haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit ihre Stimme für den Bundestag und das entscheidende Kreuz zur Bürgermeisterwahl abzugeben.

 

Insgesamt werden 315 Wahlhelfer im Einsatz sein. Kurz nach 18:00 Uhr beginnt die Auszählung, zuerst werden die Stimmzettel für den Bundestag, danach die der Bürgermeisterwahl gezählt. Die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl können zudem erstmalig per Wahl-App online unter www.wahl.mobi abgerufen werden. Die Ergebnisse der einzelnen Wahllokale sind jeweils nach Auszählung sichtbar und werden ständig aktualisiert – so können alle Interessierten die Auszählung zeitnah mitverfolgen.

 

Laut Stand vom 27. August 2017 sind in Oranienburg für die Bundestagswahl 36.020 Einwohnerinnen und Einwohner stimmberechtigt, für die Bürgermeisterwahl sogar 37.297, da hier die über 16-Jährigen ebenfalls wahlberechtigt sind.

 

Neu ist auch, dass für die Bürgermeisterwahl Wahlschablonen zum Einsatz kommen, um Sehbehinderten eine selbstbestimmte und eigenständige Stimmabgabe zu ermöglichen. Auf der dazugehörigen Hör-CD können sich die Menschen mit Behinderung zu den einzelnen Kandidaten/innen informieren und ihr Kreuz mit Hilfe der Schablone setzen. Auf Anfrage und für alle Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat die Stadt Oranienburg bereits Schablonen und CDs versandt.

 

Briefwahl beliebter

 

Von der Briefwahl machen insgesamt weitaus mehr Menschen in Oranienburg Gebrauch als in den vergangenen Wahljahren – bis jetzt haben sich mehr als 5.000 Wahlberechtigte die Unterlagen zuschicken lassen. Alle Briefe, die bis 24. September, 18:00 Uhr im Hausbriefkasten der Verwaltung eingehen, werden auch gewertet.

 

Wer glaubhaft versichern kann, dass ein beantragter Wahlschein nicht zugegangen ist, kann am Samstag, 23.09.2017, in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr im Bürgeramt vorsprechen. Dann wird ein neuer Wahlschein ausgestellt. Im Falle nachweislicher plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des Wahllokals nicht oder nur erschwert ermöglichen, kann der Antrag auf Ausstellung eines Wahlscheins noch bis Sonntag, 15:00 Uhr, gestellt werden. Der Hausbriefkasten der Stadtverwaltung wird am Wochenende wiederholt geleert – zuletzt am Sonntag um 18 Uhr.

 

[Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 - ab 24.09.2017, 18 Uhr abrufbar]

[Ergebnisse der Bürgermeisterwahl - am 24.09., ab 18 Uhr abrufbar (App »Wahlportal«)]

Foto zu Meldung: Wahlen 2017: Stadt Oranienburg bietet App zur Bürgermeisterwahl

Schließtage in der Stadtverwaltung

(22.09.2017)

Am Montag, den 25.09.2017 bleibt das Bürgeramt der Stadt Oranienburg aufgrund der Nachbereitung der Bundestags- und Bürgermeisterwahlen geschlossen. Am Dienstag öffnet es wieder wie gewohnt um 8.00 Uhr.

 

Am Brückentag, Montag den 02.10.2017, bleibt die gesamte Stadtverwaltung aufgrund des Feiertages am 03.10.2017 geschlossen. Auch die städtischen Kitas sowie der Eltern-Kind-Treff, das Bürgerzentrum, die Schiedsstelle I und das Regine-Hildebrandt-Haus bleiben geschlossen. Die Stadtbibliothek hat an dem Tag hingegen geöffnet.

 

Die Sprechstunde der Schiedsstelle II findet wegen des Feiertags am 03.10.2017 erst am 10.10.2017 wieder statt.

Foto zu Meldung: Schließtage in der Stadtverwaltung

Baubeginn am Bahnhofsplatz: Fahrradparkhaus bietet bald mehr Platz für Räder

(21.09.2017)

Der Bahnhofsplatz wird täglich von tausenden Pendlerinnen und Pendlern genutzt und ist auch der erste Eindruck, den viele Gäste von Oranienburg haben. Deshalb soll er repräsentativ und einladend umgestaltet werden. Der erste Schritt zum neuen Bahnhofsplatz ist der Bau des zweigeschossigen Fahrradparkhauses.

 

Am Dienstag, 26. September, beginnen die Bauarbeiten für das 130 Meter lange Gebäude, welches Platz für ca. 1000 Räder bieten wird. Die halbseitige Straßensperrung wird bereits am Montag 25. September eingerichtet. Baustadtrat Frank Oltersdorf gab heute den Startschuss für den Bau der Anlage: »Wir freuen uns, dass der Bahnhofsplatz als wichtigster Knotenpunkt der Stadt mit dem neuen Fahrradparkhaus künftig ein noch besseres Bindeglied sein wird zwischen dem öffentlichen Personennahverkehr, wie Bus und Bahn, sowie dem Individualverkehr, hier insbesondere Radverkehr.«

 

Ab Montag ist somit die Stralsunder Straße erneut nur einspurig befahrbar. Eine Ampel regelt die halbseitige Straßennutzung für den Linienverkehr und die Radfahrer in beide Richtungen. Der Autoverkehr rollt allerdings nur stadtauswärts.

 

Der Neubau der zweigeschossigen Fahrradabstellanlage inklusive eines Übergangs zur S-Bahn, Gepäckboxen sowie einer öffentlichen Toilette wird entlang der S-Bahnböschung errichtet. Die Zahl der Fahrradstellplätze würde sich dann von derzeit 370 auf ca. 1 000 erhöhen. Finanziert wird das Vorhaben aus bewilligten Städtebauförderungsmitteln»Aktive Stadtzentren« zu je einem Drittel durch Stadt, Land und Bund. Die geplanten Kosten für die Anlage sind mit 1,6 Millionen im städtischen Haushalt veranschlagt. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2018 beendet sein, je nach Witterungseinflüssen kann sich die Fertigstellung nach hinten verschieben.

 

Nach dem Bau der Fahrradabstellanlage soll der komplette Bahnhofsplatz umgestaltet und erweitert werden. Die neuen Taxistände werden gegenüber der Post auf Höhe der Bushaltestellen eingerichtet. Ein neues Informationssystem wird dem Ortsunkundigen eine leichtere Orientierung ermöglichen. Zusätzlich ist eine Erweiterung des Park- and Ride-Platzes Richtung Lehnitzstraße vorgesehen, um auch das Stellplatzangebot für Autos weiter zu verbessern. Die gesamten Bauarbeiten sollen 2019 abgeschlossen werden.

 

 

[Fahrradfreundliche Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Baubeginn am Bahnhofsplatz: Fahrradparkhaus bietet bald mehr Platz für Räder

202. Bombe erfolgreich entschärft

(21.09.2017)

Am Donnerstag, 21. September,  wurde in Oranienburg die 202. Bombe seit 1990 erfolgreich durch entschärft. Die 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart war bei bauvorbereitenden Arbeiten auf einem Privatgrundstück in der Saarlandstraße oberflächennah gefunden worden. Sie enthielt keinen chemischen Langzeitzünder, jedoch zwei mechanische Zünder. Der um 8 Uhr in Kraft getretene 800-Meter-Sperrkreis rund um den Fundort konnte um 12:19 Uhr per Sirenensignal wieder aufgehoben werden. Der Bahnverkehr war nicht betroffen.

 

Das betroffene Grundstück wurde nach dem Fund am Mittwoch bewacht, die Nachbargrundstücke mussten zunächst nicht geräumt werden. Bis zur Einrichtung des Sperrkreises am Donnerstag um 8 Uhr gab es keine Verkehrseinschränkungen auf der betroffenen Saarlandstraße.

 

Ein 800-Meter-Sperrkreis rund um den Fundort (siehe Grafik) trat am Donnerstag um 8 Uhr in Kraft. Rund 3.600 Oranienburger/innen waren aufgefordert, ihre Wohnungen und Häuser im Sperrkreis zu verlassen. Unter anderem lagen drei Kindertagesstätten im Sperrkreis: „Butzelhausen“, „Friedrich Fröbel“ sowie „Kleine Fische“. Unter mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) abgestimmten Sicherheitsvorkehrungen konnten sowohl das Krankenhaus als auch die Senioreneinrichtung „Domino World“ den Betrieb aufrechterhalten. Im Regine-Hildebrandt-Haus und im Bürgerzentrum waren Anlaufstellen für Betroffene eingerichtet.

 

Es waren 58 Feuerwehrleute im Einsatz, 29 Sicherheitskräfte und 40 Polizeibeamte sicherten den Sperrkreis.

 

Nach der Kontrolle des Sperrkreises konnten die Einsatzkräfte diesen gegen 10:20 Uhr freigeben und die Arbeiten zur Entschärfung konnten aufgenommen worden.

 

Zwei Experten des KMBD unter Leitung von Heino Borchert nehmen die Entschärfung vor.

 

Gegen Mittag konnten beide Zünder erfolgreich entschärft werden. Per Sirenensignal wurde der Sperrkreis um 12:19 Uhr wieder aufgehoben und die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren, der Verkehr wieder normal fließen. Der Bahnverkehr war und ist nicht betroffen.

 

Die Stadt Oranienburg bedankt sich bei den Kampfmittelbeseitigern des KMBD, die diese Entschärfung unter sehr schwierigen Bedingungen exzellent zum Erfolg brachten. Zudem gilt der Dank allen Einsatzkräften und Helfern für ihren Einsatz und den Betroffenen für ihre Geduld!

 

 

[Sperrkreis zum Download]

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: 202. Bombe erfolgreich entschärft

Bürgerhaushalt: Noch bis 23. September abstimmen!

(20.09.2017)

Noch bis zum 23.09.2017 können alle Einwohnerinnen und Einwohner für den ersten Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg abstimmen. Seit Ende August sind schon mehr als 670 Personen in die Stadtverwaltung gekommen, um ihre Stimme abzugeben. Damit entscheiden Sie mit, wofür die 50 000 Euro, die im Bürgerhaushalt eingestellt sind, ausgegeben werden.

 

Am 25. September werden alle abgegebenen Stimmen  ausgezählt. Die Ergebnisse werden am Dienstag auf der Internetseite veröffentlicht.

 

Neben dem Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke werden auch die Kämmerin Grit Oltersdorf sowie Alexandra Cichon, Sachbearbeiterin Bürgerhaushalt, an dem Termin teilnehmen und mit Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen aus der Kämmerei die Auszählung der Stimmen vornehmen.

 

Zum Hintergrund:

 

Von April bis Juni wurden insgesamt 71 Vorschläge für den ersten Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg eingereicht. 26 davon sind von den zuständigen Fachämtern als abstimmungsfähig eingestuft worden. Darunter Vorschläge wie ein Aktivpark am Lehnitzsee, die Einrichtung eines Leseplatzes für Sehbehinderte in der Stadtbibliothek oder die Aufstellung einer Bücherbox.

 

Seit Ende August können nun alle Oranienburgerinnen und Oranienburger, die mindestens 14 Jahre alt sind, in der Stadtverwaltung, Haus II, Zimmer 2.128a über den Bürgerhaushalt abstimmen. Die Auszählung der Stimmen erfolgt am 25.09.2017.

 

Die Vorschläge mit den meisten Stimmen, die insgesamt das Budget von 50.000 Euro umfassen, werden dann den Stadtverordneten am 09.10.2017 zur Beschlussfassung, also zur endgültigen Entscheidung vorgelegt.

[Oranienburg führt Bürgerhaushalt ein]

[Zwischenstand zum Bürgerhaushalt]

[Informationsseite zum Bürgerhaushalt]

Foto zu Meldung: Bürgerhaushalt: Noch bis 23. September abstimmen!

Tafel wettet gegen die Stadt: Bürgermeister bittet um Unterstützung

(14.09.2017)

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke ruft zur Unterstützung auf

 

Wie bereits vor drei Jahren hat die Oranienburger Tafel Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erneut herausgefordert: Sie wettet, dass er es nicht schaffen wird, am 05.10.2017 insgesamt 200 Spenden auf den Schlossplatz zu bringen und an die Tafel zu überbringen.

 

Der Bürgermeister hält dagegen! Er ist sich sicher, dass es viele Menschen in Oranienburg gibt, denen bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht egal sind. Das haben die zahlreichen Hilfsaktionen in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Deshalb ist er zuversichtlich, dass sich auch jetzt wieder viele angesprochen fühlen, mitzuhelfen, die Spendenwette für die Stadt zu gewinnen.

 

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bittet alle Oranienburgerinnen und Oranienburger, denen es möglich ist, um ihre Unterstützung: „Viele Oranienburgerinnen und Oranienburger haben ein großes Herz. Deshalb habe ich die erneute Herausforderung der Oranienburger Tafel siegessicher angenommen und bitte jetzt um Ihre Unterstützung. Machen Sie mit und spenden Sie im Rahmen der Stadtwette ein paar dringend benötigte Waren für die Oranienburger Tafel. Jede Tüte und jede Dose zählt! Ich hoffe auf viele bepackte Rathausbesucher.“

 

Die den Bedürftigen zugedachten Lebensmittel und Kosmetikartikel können die Oranienburgerinnen und Oranienburger am 05.10.2017 zwischen 10 und 17 Uhr direkt auf den Schlossplatz bringen, wenn dort die Waren ausgezählt und auf das Tafelauto verladen werden. Spenden können zudem bereits am 28./29. September sowie am 4. Oktober von 9 bis 16 Uhr im Büro des Bürgermeisters (Haus I, Zimmer 1.205 und 1.206) abgegeben werden.

 

Gespendete Lebensmittel sollten haltbar sein und keiner besonderen Lagerung bedürfen. Gut geeignet sind zum Beispiel Konserven, Fertiggerichte, Mehl, Reis, Nudeln, Marmeladen, Zucker, Babynahrung, Tee, Kaffee oder ähnliches. Auch Hygieneartikel, Waschmittel, Toilettenpapier, Windeln, Zahnbürsten, Kosmetikartikel und dergleichen können gespendet werden. Nicht in Frage kommen Frischeprodukte wie Obst und Gemüse, Tiefkühlerzeugnisse, frische Backwaren, Alkohol und Tabakwaren.

 

Sollte sich der Bürgermeister in der Hilfsbereitschaft der Bevölkerung getäuscht haben und deshalb die Wette verlieren, weil keine 200 Lebensmittel zusammengekommen sind, leistet er einen mehrstündigen Arbeitseinsatz bei der Oranienburger Tafel.

 

Die gesammelten Spenden sollen am darauffolgenden Tag, den 06.10.2017 gemeinsam mit Bürgermeister Laesicke an die Tafelkunden verteilt werden. Dazu lädt die Oranienburger Tafel ab 11.55 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen mit Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, Arbeitsplätzchen und Schmalzstullen zu sich in die Strelitzer Straße 5-6 ein. Um 13.00 Uhr erfolgt die Ausgabe der Spenden an die Tafelkunden. Zusätzlich wird dort eine Podiumsdiskussion zum Thema Armut stattfinden.

 

Hintergrund:

 

Anlass der Stadtwette sind der „Welttag für menschenwürdige Arbeit“ am 07.10.2017 sowie der 11. „Deutsche Tafeltag“ am 16.09.2017. Mit dem Welttag für menschenwürdige Arbeit tritt der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) seit 2008 für die Herstellung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen ein. Die Tafeln wollen mit ihrem jährlichen Aktionstag ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen und sich zugleich gegen die soziale Ausgrenzung der von Armut betroffenen Menschen in Deutschland engagieren.

Foto zu Meldung: Tafel wettet gegen die Stadt: Bürgermeister bittet um Unterstützung

Feuerwehr Oranienburg: Stadtjugendwettbewerb

(12.09.2017)

Stadtjugendwettbewerb 2017 der Jugendfeuerwehr Oranienburg

 

Ein Spaß für die ganze Familie: Beim Stadtjugendwettbewerb auf dem Oberhavel Bauernmarkt stellen am 16. September 2017 rund 140 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren ihr Können unter Beweis.

 

 

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke wird um 9:00 Uhr den Wettbewerb eröffnen. Geschicklichkeit und Teamfähigkeit sowie Schnelligkeit werden getestet. Kreativität, Spiel und Spaß kommen dabei nicht zu kurz. Das beste Team wird bei der Siegerehrung gegen 14:30 Uhr mit dem begehrten Wanderpokal des Stadtbrandmeisters ausgezeichnet.

 

Das Besondere in diesem Jahr: zum ersten Mal dürfen die Kinderfeuerwehren der Löschzüge der Stadt Oranienburg teilnehmen. Die Kleinsten sind im Alter von vier bis acht Jahren und werden ebenfalls einen kleinen Parcours absolvieren. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Betreiber des Oberhavel Bauernmarkts, der unter anderem das Gelände kostenlos zur Verfügung stellt sowie durch den Veranstaltungsservice Bonk, der ebenfalls kostenlos für Musik und Moderation sorgt – und damit für beste Unterhaltung für alle großen und kleinen Gäste der Veranstaltung. Der Eintritt ist frei!

Foto zu Meldung: Feuerwehr Oranienburg: Stadtjugendwettbewerb

Stolpersteine in der Freiburger Straße verlegt

(11.09.2017)

Seit vergangener Woche erinnern in der Freiburger Straße drei Stolpersteine an die jüdische Familie Baerwald, die 1940 vor den Nationalsozialisten fliehen musste.

 

Seit 2005 erinnern in Oranienburg Stolpersteine an Menschen, die einst in der Stadt zu Hause waren und zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert oder vertrieben worden sind. 59 dieser Steine wurden bereits verlegt, am 7. September sind drei weitere hinzugekommen. Sie sind der jüdischen Familie Baerwald gewidmet: Dr. Max Baerwald (Jahrgang 1881), Dora Baerwald (Jahrgang 1895) und ihrer Tochter Leonore Baerwald (Jahrgang 1922). Die kleinen Gedenktafeln wurden vor ihrem ehemaligen Wohnhaus in der Freiburger Straße (damals Markgrafenstraße 2) in den Gehweg eingelassen.

 

Der Familienvater Dr. Max Baerwald war bis zur Flucht ein angesehener, politisch aktiver Bürger der Stadt. Er war Notar und letzter Vorsteher der jüdischen Gemeinde. Das Wohnhaus der Familie wurde bei späteren Bombardierungen komplett zerstört.

 

Etwa 80 Interessierte kamen zur Stolpersteinverlegung. Schülerinnen und Schüler des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums begleiteten die Veranstaltung musikalisch und berichteten darüber hinaus über die Flucht der Familie aus Oranienburg nach Shanghai und schließlich in die USA. Neben dem Bürgermeister waren unter anderem Minette von Krosigk – schon seit Jahren eine wichtige Förderin der Stolpersteinverlegungen in Oranienburg – sowie Stadthistoriker Hans Biereigel mit dabei. Die drei Stolpersteine wurden erneut von dem Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. Der Initiator des Stolpersteinprojekts hat bereits 611 000 solcher Steine europaweit verlegt, 1 200 davon in Deutschland.

 

Etwa 50 Patinnen und Paten finanzieren die Stolpersteine in Oranienburg. 125 Euro kostet die Anfertigung eines Steins, der mit einer Messingplatte versehen ist, auf der die Namen und Lebensdaten der Opfer eingraviert sind.

Foto zu Meldung: Stolpersteine in der Freiburger Straße verlegt

Fit vorm Schloss – mehr als 1000 Teilnehmer in diesem Jahr

(08.09.2017)

»Fit vorm Schloss« auf der Zielgeraden – die Marke von 1 000 Teilnehmer/innen wird in diesem Jahr geknackt

 

Von Mai bis September wird der Schlossplatz

an jedem Sonntagvormittag zum Sportplatz umfunktioniert.

Diesen Sonntag, 10. September, gibt es aller Voraussicht nach einen vorläufigen Höhepunkt in diesem Jahr. Spielt das Wetter mit, wird bei dem kostenlosen Sportangebot unter freiem Himmel, die Marke von 1 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern geknackt.

 

Bevor das attraktive Sportangebot in die Winterpause geht, haben alle sportbegeisterten Oranienburgerinnen und Oranienburger noch einmal die Möglichkeit am 10., 17. und 24. September um 10.30 Uhr auf dem Schlossplatz gemeinsam Sport zu treiben.

 

Bereits seit 2014 bietet die Stadt Oranienburg das erfolgreiche Sportangebot an. Jeder, der Lust und Laune hat, kann sich von Mai bis September mitten im Herzen der Stadt und unter freiem Himmel, sportlich betätigen. Die von Jahr zu Jahr steigenden Teilnehmerzahlen sprechen für sich: waren es im ersten Jahr noch insgesamt 140 Männer und Frauen, turnten 2015 auf dem Schlossplatz schon 487 und in 2016 nahmen schließlich 665 Sporteifrige das Trainingsangebot wahr. In diesem Jahr wurden diese Zahlen noch einmal deutlich gesteigert. Bis einschließlich zum 03.09.2017 haben bereits 955 Oranienburgerinnen und Oranienburger mitgemacht. 

 

»Fit vorm Schloss« gibt allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt die Möglichkeit, sich sporadisch, kostenlos und außerhalb von Vereinen sportlich zu betätigen. Immer sonntags wird unter Anleitung eines/r ausgebildeten Übungsleiters/in bei Musik mit einfachen sportlichen Übungen Bauch, Beine und Po trainiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sportkleidung kann, muss aber nicht getragen werden. Eine bequeme Hose und ein normales Oberteil reichen aus. Nach der letzten Trainingseinheit am 24. September geht »Fit vorm Schloss« 2018 voraussichtlich am ersten Maiwochenende in die fünfte Runde.

[Weitere Informationen]

Foto zu Meldung: Fit vorm Schloss – mehr als 1000 Teilnehmer in diesem Jahr

Sommerleseclub in der Stadtbibliothek: Logbücher abgeben!

(06.09.2017)

Der fünfte Sommerleseclub in der Oranienburger Stadtbibliothek neigt sich dem Ende zu: Noch bis zum 9. September 2017 haben die Leseclub-Kinder Zeit, ihre Logbücher in der Bibliothek abzugeben.

 

Mit einer großen Abschlussfeier am 15. September endet das diesjährige Leseförderprojekt. Ab 18.00 Uhr geht die Party los. Die Autorin Valija Zinck ließt aus ihrem neuen Buch „Penelop und der funkenrote Zauber“ vor. Danach werden dann die Zertifikate feierlich an die Kinder überreicht.

 

 

Hintergrund:

 

Der Sommerleseclub ist ein bundesweites Leseförderprojekt, an dem mehr als 140 Städte teilnehmen.

 

Alle Kinder der vierten bis sechsten Klassenstufe konnten kostenlos Clubmitglied werden. Nur sie durften sich dann während der Sommerferien mit ihrem Clubausweis die aktuellsten Bücher aus einer besonderen Auswahl von über 250 Neuerscheinungen ausleihen. Egal ob Fantasy, Krimi oder Pferde-Abenteuer – hier war für jeden etwas dabei! Für jedes gelesene Buch gab es einen Stempel in das Leselogbuch.

 

Wer mindestens drei Bücher gelesen hat, erhält im Rahmen der Sommerleseclub-Abschlussparty am 15. September ein Zertifikat, das auch auf dem Zeugnis vermerkt werden kann. Insgesamt haben mehr als 110 Kinder beim diesjährigen Sommerleseclub mitgemacht.

[Nähere Informationen zum Leseclub]

Foto zu Meldung: Sommerleseclub in der Stadtbibliothek: Logbücher abgeben!

Partielle Kampfmittelsuche in der Willy-Brandt-Straße erst ab 18. September

(31.08.2017)

Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) der Stadt Oranienburg mitgeteilt hat, sieht er es als erforderlich an, drei Restflächen in der Willy-Brandt-Straße nach möglichen Kampfmitteln absuchen zu lassen. Dieses betrifft den Gehweg auf Höhe der Hausnummer 6/6A, der Hausnummer 18 sowie der Hausnummer 20.

 

Ursprünglich sollten die Arbeiten am Montag, den 04.09.2017 beginnen. Durch eine nicht erteilte verkehrsrechtliche Anordnung des Landkreises Oberhavel für den Bereich vor dem Runge-Gymnasium musste der Termin verschoben werden. Daher wird die beauftragte Kampfmittelräumfirma nun am Montag, 18.09. aus Richtung Lehnitzstraße kommend auf Höhe der Hausnummer 6/6A beginnen und im Abschluss die beiden weiteren Flächen untersuchen.

 

Geringfügige Behinderungen für Anwohner und Passanten sind möglich, im Bereich der Sperrung kann auf die andere Straßenseite ausgewichen werden.

 

Laut KMBD wird die Absuche fünf Arbeitstage in Anspruch nehmen.

 

Foto zu Meldung: Partielle Kampfmittelsuche in der Willy-Brandt-Straße erst ab 18. September

Ab 29.08.: Volksbegehren »Bürgernähe erhalten – Kreisreform stoppen«

(28.08.2017)

Im Zeitraum vom 29. August 2017 bis zum 28. Februar 2018 haben alle stimmberechtigten Oranienburger Bürgerinnen und Bürger – also alle, die das 16. Lebensjahr vollendet und seit mindestens einem Monat im Land Brandenburg ihren ständigen Wohnsitz haben sowie gemäß § 7 BbgWahlG nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind – Gelegenheit, das Volksbegehren »Bürgernähe erhalten – Kreisreform stoppen« zu unterstützen.

 

Es gibt zwei Möglichkeiten, das Volksbegehren mit einer Unterschrift zu unterstützen:

 

1. Eintragung in die Eintragungsliste (in der Stadtverwaltung)

Zum einen durch Eintragung in der ausliegenden Eintragungsliste, welche in der Zeit vom 29. August bis zum 25. September 2017 im Büro 2.128a der Stadtverwaltung (Haus II) und vom 26. September 2017 bis zum 28. Februar 2018 im Bürgeramt der Stadtverwaltung zu den aktuellen Öffnungszeiten (siehe hier) ausliegen.

 

Stimmberechtigte Personen haben sich bei der Eintragung auszuweisen und müssen persönlich und handschriftlich unterzeichnen. Des Weiteren müssen alle zur Wahl zugelassenen Bürgerinnen und Bürger beim Eintragen ihren Familiennamen, Vornamen, den Tag der Geburt sowie den Wohnort und den Hauptwohnsitz angeben.

 

 

2. Briefwahl

Zum anderen besteht die Möglichkeit einer Briefwahl. Hierzu müssen Sie, also die eintragungsberechtigte Person, lediglich schriftlich, elektronisch oder mündlich (zur Niederschrift) die Eintragungsscheine bis zwei Tage vor Ablauf der Frist bestellen und diese bis spätestens zum 28. Februar 2018 an die u.g. Adressen schicken. Bei der elektronischen Antragstellung, also E-Mail oder Fax, müssen Sie den Tag ihrer Geburt angeben.

 

Wenn Sie an der Briefwahl teilnehmen möchten, können Sie auch >> online einen Antrag auf Erteilung eines Eintragungsscheins für das Volksbegehren stellen.


Des Weiteren können Sie uns so erreichen:

 

per E-Mail:
infothek2@oranienburg.de

 

per Telefax:
03301 / 600-808

               

oder auf dem Postweg:
Stadt Oranienburg
Der Bürgermeister
– Volksbegehren –
Schloßplatz 1
16515 Oranienburg

 

 

Weitere Informationen sowie den Wortlaut des Volksbegehrens finden Sie in unserer Bekanntmachung (PDF-Datei).

 

Informationen zum Verfahren

Nachdem durch die »Volksinitiative Bürgernähe erhalten – Kreisreform stoppen« mehr als die nach Artikel 76 der Verfassung des Landes Brandenburg (Volksinitiative) geforderten 20.000 Unterschriften erbracht werden konnten, haben die Bürgerinnen und Bürger nun gemäß Artikel 77 der Landesverfassung (Volksbegehren) im zweiten Schritt (ab dem 29.08.2017) für sechs Monate die Möglichkeit, das Volksbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Bei Erfolg (80.000 gültige Unterschriften) wird das Volksbegehren dem Landtag zur Abstimmung vorgelegt – lehnt dieser ab, folgt binnen drei Monaten der Volksentscheid, der in Artikel 78 der Landesverfassung geregelt ist: Wenn die Mehrheit der Wähler/innen und mindestens ein Viertel der Wahlberechtigten  zustimmt, wäre das Anliegen der Volksinitiative erfolgreich.

 

 

[Bekanntmachung zum Volksbegehren mit Wortlaut des Begehrens (PDF)]

[Online-Antrag auf Erteilung eines Eintragungsscheins für das Volksbegehren]

Foto zu Meldung: Ab 29.08.: Volksbegehren »Bürgernähe erhalten – Kreisreform stoppen«

#FreeWiFiOranienburg von Bahnhof bis Schlosspark komplett

(22.08.2017)

Die Stadtwerke Oranienburg versorgen bereits seit Ende Mai 2017 zentrale Orte der Stadt Oranienburg mit öffentlichem #FreeWiFiOranienburg. Nun konnte der Energieversorger auf dem Weg vom Bahnhof bis zum Schloss über die Stralsunder und Bernauer Straße weitere WLAN-Hotspots für die durchgängige Internetversorgung freischalten. Damit ist die WLAN-Versorgung in den Hauptachsen der Innenstadt komplett umgesetzt. Nutzer von Smartphones, Tablets und Laptops können ohne Registrierung täglich eine Stunde kostenlos im Internet surfen.

 

Vor dem Bahnhof sowie in und vor der Stadtbibliothek nutzen zahlreiche Oranienburger und Gäste den Service bereits. Ebenso in Teilen des Schlosses und davor sowie im Schlosspark und an der Orangerie.

 

„Ich freue mich, dass das Ziel erreicht wurde, im Sommer auch unsere wichtige Einkaufsmeile mit kostenlosem WLAN zu versorgen und möchte an dieser Stelle die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Stadtwerken loben. Die Stadt erhofft sich davon, noch mehr Touristen bis zum Schloss und in den Schlosspark zu locken“, sagt Baudezernent Frank Oltersdorf.

 

Für Fragen und Antworten steht die Seite www.sw-or.de/wlan zur Verfügung.

 

[Informationen zum #FreeWiFiOranienburg]

Foto zu Meldung: #FreeWiFiOranienburg von Bahnhof bis Schlosspark komplett

Ab 21. August: Kampfmittelsuche in der Walther-Bothe-Straße

(17.08.2017)

Am Montag, den 21.8. beginnt auf der Freifläche in der Walther-Bothe-Straße, gegenüber dem Wohngebiet „Weiße Stadt“, die systematische Kampfmittelsuche.

 

Die Fläche wird per Rasterbohrung abgesucht. Das heißt, dass pro 1,50 Meter x 1,30 Meter großem Raster je eine Bohrung erfolgt. Da es sich bei einer Gesamtgröße von 40.000 Quadratmetern um eine besonders große Fläche handelt, in deren Boden zudem einige Bohrhindernisse zu erwarten sind, wird die Absuche voraussichtlich mindestens zwei Jahre dauern.

 

Die angrenzenden Straßen und Gehwege sind von den Arbeiten nicht betroffen.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche]

[Baustellenseite der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Ab 21. August: Kampfmittelsuche in der Walther-Bothe-Straße

Spendenaktion zur 16. Tour de Tolérance am 9.09. in Oranienburg

(15.08.2017)

Am 9. September 2017 schwingen sich wieder hunderte Radfahrer in den Fahrradsattel, um auf einem Rundkurs von ca. 77 km ein eindeutiges Zeichen für mehr Toleranz und mehr Mitmenschlichkeit zu setzen.

 

Neben dem brandenburgischen Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke unterstützen viele Partner aus Oberhavel die 16. Tour die Tolerance: An der Seite der Stadt Oranienburg sind das Takeda, die Mittelbrandenburgische Sparkasse, die Oranienburger Ortsgruppe des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) und – ganz neu hinzugekommen – der Verein „Willkommen in Oranienburg“, der Geflüchteten bei der Integration in unsere Stadtgemeinschaft hilft. Einige Vertreter des Vereins werden mit Geflüchteten selbst in die Pedale treten. „Wir freuen uns, dass wir dabei sind. Es ist sehr wichtig, ein Zeichen für Toleranz und Solidarität zu setzen und sich für alle einzusetzen, die in irgendeiner Form ausgegrenzt werden“, sagt der zweite Vereinsvorsitzende René Laatzig, der sich u.a. auch im Sozialverband für benachteiligte Menschen einbringt.

 

Um 9 Uhr erfolgt auf dem Oranienburger Schlossplatz der erste Tritt in die Pedale. Wie jedes Jahr beläuft sich der Unkostenbeitrag auf 5 Euro für die Teilnahme. Anders als zuvor werden jedoch zum Auftakt am 9. September zusätzlich Spendendosen aufgestellt, um Geld zu sammeln für „Willkommen in Oranienburg“ und „Die Oranienburger Tafel“. Die Spenden werden im Willkommensverein unter anderem für Lernhilfen und die Fahrradwerkstatt benötigt. Wer zudem noch ein altes Fahrrad hat, kann das im Vorfeld der Tour gerne spenden. Anfragen hierzu können an die Nummer 0172/9546041 gerichtet werden.

 

Nähere Informationen zur Tour erhalten Interessierte in unten verlinktem Flyer oder unter www.tourdetolerance.de. Wer möchte, kann sich bereits jetzt schon dort anmelden!

 

[Der Flyer zur Veranstaltung (PDF-Datei)]

[Streckenführung (PDF-Datei)]

[Website der »Tour de Tolérance«]

Foto zu Meldung: Spendenaktion zur 16. Tour de Tolérance am 9.09. in Oranienburg

Lehnitzstraße: Letzer Bauabschnitt ab 22.08.

(14.08.2017)

Die Bauarbeiten in der südlichen Lehnitzstraße laufen plangemäß und sollen bis zum Jahresende 2017 abgeschlossen werden. Am 22. August wird vorrausichtlich der vierte Bauabschnitt, der Teilabschnitt zwischen der Hauptzufahrt Takeda und der Kreuzung Ecke Saarlandstraße bis zur Rewe-Einfahrt, fertiggestellt. Direkt im Anschluss beginnen auch die Arbeiten am 5. und letzten Bauabschnitt.

 

REWE nur aus der nördlichen Richtung erreichbar

Der 5. Teilbauabschnitt umfasst den Bereich zwischen der Kreuzung Saarlandstraße bis zur nördlichen REWE-Zufahrt. Dieser Abschnitt wird hierzu ab dem 22.08.2017, 7:00 Uhr voll gesperrt. Zeitgleich wird die derzeitige Sperrung des 4. Teilbauabschnittes aufgehoben. Die Zufahrt zu den Stadtwerken, TAKEDA, dem Gewerbehof und zum REWE-Parkplatz erfolgt dann ausschließlich aus nördlicher Richtung von der Bernauer Straße oder der Dr.-Heinrich-Byk-Straße.

 

Weitere Informationen zu aktuellen Baumaßnahmen finden Sie auf der Baustellenseite der Stadt Oranienburg.

 

Foto zu Meldung: Lehnitzstraße: Letzer Bauabschnitt ab 22.08.

Bahnbaustelle sorgt bis Ende August für mehr Lärm am Fichtengrund

(11.08.2017)

Im Zuge der Erneuerung des Oberbaus der Bahnstrecke Berlin – Rostock – Stralsund plant die DB Netz AG auch die Instandsetzung der Eisenbahnüberführung Fichtengrund über die Havel zwischen dem Oranienburger Weg und dem Freienhagener Weg. An beiden Stahlüberbauten wird ein neues Korrosionsschutzsystem aufgebracht.

 

Die Deutsche Bahn informierte nun darüber, dass im Rahmen der Erneuerung des Korrosionsschutzes Strahlarbeiten erforderlich sind, die einen hohen Geräuschpegel erzeugen. Die lärmintensiven Arbeiten finden in der Zeit vom 14.08.17 bis ca. 01.09.17 statt, Montag bis Freitag 07:00 bis max. 20:00 Uhr und Samstag von 07:00 bis 13:00 Uhr.

 

Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits direkt informiert. Die Bahn ist bemüht, die Lärmbelästigungen auf ein Minimum zu beschränken und die Baumaßnahme schnellstmöglich abzuschließen.

[Zur Baustellenseite der Stadt]

Stadtradeln beendet: Oranienburg radelt mehr als 52.000 Kilometer

(04.08.2017)

52.368 Kilometer haben 319 Radlerinnen und Radler insgesamt für unsere Stadt zurückgelegt, als sie sich vom 3. bis 23. Juli zum ersten Mal an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ beteiligt hat. Das entspricht der 1,31-fachen Länge des Äquators.

 

„Ich bin stolz und dankbar, dass die Aktion gleich im ersten Jahr so gut angenommen wurde“, freut sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Durch sechs verschiedene Radtouren und weitere Aktionen rund ums Rad war das Thema Radfahren in unserer fahrradfreundlichen Stadt noch präsenter als sonst. „Es war schön zu sehen, wie sich ganze Kollegien zusammengetan haben, um viele Kilometer zu sammeln“, berichtet der Bürgermeister. Neben den sportlichen Fahrern vom ADFC fiel hier beispielsweise auch die Mitarbeiterschaft von Plastimat mit viel Engagement auf. Auch die Stadtverwaltung sammelte viele umweltfreundliche Kilometer.

 

Einen kleinen Anreiz für die Teilnahme am Stadtradeln gab es auch: Die Stadt Oranienburg verloste drei hochwertige Fahrradtaschen. Am 3. August konnte Bürgermeister Laesicke zwei glücklichen Gewinnern gratulieren und ihnen jeweils eine neue Fahrradtasche übergeben. Harald Zimmermann trat an für das Team „Johannesbürger“ und fuhr in den drei Wochen 719 Kilometer mit dem Rad von Berlin zur Arbeit. Der Oranienburger Uwe Georg radelt täglich in seinen Garten. Die dritte Tasche ging an Cornelia Blume. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

[Übers Stadtradeln]

Foto zu Meldung: Stadtradeln beendet: Oranienburg radelt mehr als 52.000 Kilometer

Personalausweis jetzt mit Online-Ausweisfunktion

(31.07.2017)

Am 15. Juli 2017 ist das Gesetz zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises in Kraft getreten. Demnach wird der Personalausweis künftig durchgängig mit einer einsatzbereiten Online-Ausweisfunktion ausgegeben – so auch im Bürgeramt der Stadt Oranienburg.

 

Die Online-Ausweisfunktion wird künftig eine wichtige Rolle beispielsweise bei Online-Antragsverfahren spielen, denn sie ermöglicht den Ausweisinhabern und -inhaberinnen, sich gegenüber Behörden und Unternehmen online sicher auszuweisen. Dadurch wird Identitätsdiebstahl und Betrug im Netz vorgebeugt.

 

Wer also künftig übers Internet von zu Hause aus oder von unterwegs sein Führungszeugnis beantragen oder einen Versicherungsvertrag abschließen möchte, erhält mit dieser Funktion ein hohes Maß an Datensicherheit und Datenschutz für seine persönlichen Daten.

 

"Wir freuen uns, dass damit jetzt endlich der rechtliche Rahmen gelegt ist, um effiziente Online-Angebote und weitere Möglichkeiten zu schaffen, die unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gewerbetreibenden den Alltag erleichtern können. Auch wir werden beim Aufbau der neuen Internetseite weiter in dieses Thema investieren und entsprechende Angebote beispielsweise für Online-Anträge schaffen“, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

Bereits seit 2010 haben alle Personalausweise einen Chip, auf dem die persönlichen Daten gespeichert sind. Die Inhaberinnen und Inhaber konnten bislang selbst entscheiden, ob sie die Online-Funktion freischalten lassen wollen. Nun ist dies Pflicht. Ältere Ausweise in Scheckkartengröße mit Chip, die bisher nicht über diese Funktion verfügen, können nachträglich aktiviert werden. Um die Online-Ausweisfunktion nutzen zu können, benötigt man ein Smartphone mit entsprechender App oder ein spezielles Lesegerät.

 

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.personalausweisportal.de

Foto zu Meldung: Personalausweis jetzt mit Online-Ausweisfunktion

Grundstein für neue Kita in Germendorf gelegt

(28.07.2017)

Die Oranienburger Bevölkerung wächst, Kindergärten und Schulen müssen gebaut, Einrichtungen saniert und erweitert werden. Die Grundsteinlegung der neuen Kita Pusteblume im Ortsteil Germendorf ist deshalb ein Grund zur Freude: Am 27. Juli 2017 haben die Stadt, die Johanniter und die Kinder der Kita Pusteblume diesen Akt gemeinsam gefeiert. Das moderne Gebäude soll nachher 125 Kindern Platz bieten.

 

Aktuell besuchen 99 Kinder die Kita in Germendorf. Das alte Gebäude hat jedoch ausgedient, zu hoch wären die Investitionskosten für eine Sanierung. 2015 hat die Stadt deshalb in einem EU-weiten Verfahren den Neubau und die Betreibung der Germendorfer Kita ausgeschrieben.

 

Die Johanniter haben sich 2016 in diesem Verfahren als Sieger durchgesetzt. Der Träger sozialer Einrichtungen hat 240 hauptamtliche und 100 ehrenamtliche Mitarbeiter und betreibt neben Kindereinrichtungen im Land Brandenburg beispielsweise Suppenküchen, Beratungsstellen und Begegnungsstätten.

 

Die Stadt Oranienburg stellt das knapp 3000 Quadratmeter große Grundstück, auf dem der alte Hort der Grundschule stand, im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages für die Kita zur Verfügung. Seit November wurde es 2016 für den Bau vorbereitet. Das alte Hortgebäude wurde abgerissen, archäologische Grabungen wurden beauftragt.

 

„Unter anderem mussten Brunnen aus dem 16. Jahrhundert dokumentiert und statisch konserviert werden, damit die Kindertagesstätte auf gutem Baugrund stehen kann“, berichtete Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Außerdem fanden die Archäologen ein mittelalterliches Wirtschaftsareal mit 43 Kadavern von Ziegen, Pferden, Schweinen und Kühen. „Schon erstaunlich, dass eine so kleine Siedlung einen so großen Appetit hatte“, sagte das Stadtoberhaupt in seiner launigen Ansprache zur Grundsteinlegung. 61 Grabungstage lang dauerten die Untersuchungen. Die Kosten für die Bauvorbereitung beliefen sich nachher auf 144.000 Euro. Das Bauland konnte mit zwei Wochen Verzug im Mai 2017 fast pünktlich an die Johanniter übergeben werden.

 

Bis zum August 2018 soll das moderne Gebäude, das die Johanniter nun bauen, fertig gestellt sein. „Dies ist ein ehrgeiziges Ziel“, so Ralf Opitz, einer der Geschäftsführer der Johanniter. 3,1 Millionen Euro wird der Träger in die Kita stecken. 28 Baulose wurden ausgeschrieben – und nachher ausschließlich in der Region Berlin-Brandenburg vergeben. Die Kita erhält u.a. eine moderne Geothermie-Anlage. „Das wichtigste jedoch seid Ihr, liebe Kinder“, sagte der Bürgermeister und wünschte der Kita deshalb nicht nur einen guten Baufortschritt, sondern auch allzeit fröhliches Kinderlachen.

Foto zu Meldung: Grundstein für neue Kita in Germendorf gelegt

Bürgermeisterwahl: Kandidaten stehen fest, Stimmzettel im Druck

(27.07.2017)

Am 24. September 2017 wird in Oranienburg ein neuer Bürgermeister/eine neue Bürgermeisterin gewählt - parallel zur Bundestagswahl. Die Stadtwahlleiterin informiert darüber, dass der im Wahlausschuss am 24. Juli besprochene Entwurf für die Reihenfolge der Kandidaten auf dem Stimmzettel zur Bürgermeisterwahl geändert werden musste.

 

Rechtsgrundlage für die Reihenfolge der zugelassenen Bewerber/Bewerberinnen für die Wahl der hauptamtlichen Bürgermeisterin/des hauptamtlichen Bürgermeisters bilden §§ 75 i.V. mit 39 des Gesetzes über die Kommunalwahlen im Land Brandenburg (BbgKWahlG). Danach richtet sich die Reihenfolge nach den Stimmenzahlen, die die Parteien, Wählervereinigungen etc. bei der letzten Wahl der Vertretung erhalten haben und nicht wie bisher dargestellt nach den aktuellen Mehrheitsverhältnissen. Deshalb ergibt sich die amtliche Reihenfolge, die dem Bild links zu entnehmen ist.

 

Entschieden ist zwischenzeitlich auch die Farbe des Stimmzettels zur Wahl: So wird auf orangenen Stimmzetteln im DIN A4 Format gewählt. Antragsteller/-innen von Wahlscheinen erhalten dazu einen Stimmzettelumschlag in der gleichen Farbe sowie einen grauen Wahlbriefumschlag.

[Informationen zu den Wahlen am 24. September 2017]

Foto zu Meldung: Bürgermeisterwahl: Kandidaten stehen fest, Stimmzettel im Druck

Dauerregen und Überschwemmungen: Stadt stellt Sand bereit

(26.07.2017)

Aufgrund des andauernden Regens und erneut erwarteter Überschwemmungen in Oranienburg stellt die Stadt betroffenen Bürgerinnen und Bürgern kostenlos Sand zur Verfügung.

 

Der Bürgermeister hat veranlasst, dass Sand zum Befüllen von Säcken auf der Freifläche in der Straße Zum Bahnhof Sachsenhausen (neben den Glascontainern) bereitgestellt wird. Soweit vorhanden wird empfohlen, reißfeste Beutel zum Befüllen mitzubringen. Außerdem wird die Möglichkeit geboten, Sandsäcke, die in begrenztem Umfang abgegeben werden, dort zum Befüllen in Empfang zu nehmen.

 

Heute bis 19 Uhr und morgen ab 8 Uhr werden die Sandsäcke in der Straße Zum Bahnhof abgegeben. Die Entnahme von Sand ist auch außerhalb dieser Zeiten möglich.

Foto zu Meldung: Dauerregen und Überschwemmungen: Stadt stellt Sand bereit

Sommerferienprogramm in Oranienburg

(21.07.2017)

Es ist Sommerferienzeit: Keine Schule, kein Stress – aber Langeweile ...? Muss nicht sein!

 

Während der Sommerferien bieten zahlreiche Einrichtungen in der Stadt interessante Angebote für Kinder und Jugendliche oder Familien – von den Jugendfreizeiteinrichtungen über den Eltern-Kind-Treff, die Stadtbibliothek, das Oranienwerk oder die TURM ErlebnisCity ...

 

Zusammengefasst haben wir diese Angebote im »Ferienpass« und auf unserer Seite »Ferienprogramm« – werft einfach mal einen Blick darauf ...

 

>> Weiter zum Ferienprogramm

 

[Ferienprogramm in Oranienburg]

[Kinder- und Jugendseite der Stadt]

Foto zu Meldung: Sommerferienprogramm in Oranienburg

Franz-Bobzien-Preis 2018 ausgeschrieben

(21.07.2017)

Für mehr Demokratie und Toleranz: Stadt Oranienburg und die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen schreiben den Franz-Bobzien-Preis 2018 aus.

 

Im April 2018 wird anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen zum fünften Mal der Franz-Bobzien-Preis vergeben. Ab sofort können wieder Bewerbungen für den Preis eingereicht werden.

 

Mit der Auszeichnung wollen die Stadt Oranienburg sowie die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen Projekte in Berlin und Brandenburg würdigen, die in einem besonderen Maße zur Stärkung der Demokratie und zur historisch-politischen Bildung beitragen. Besondere Beachtung erfahren dabei Projekte, denen es gelingt, die historische Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Deutschland und das gegenwärtige Engagement für eine demokratische Gesellschaft miteinander zu verknüpfen.

 

Bewerben können sich Vereine, Schulen, sonstige Bildungseinrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen aus Brandenburg oder Berlin. Die Wettbewerbsteilnehmer können sich als Projektträger direkt bewerben oder vorgeschlagen werden. Als Wettbewerbsbeiträge müssen konkrete Projekte eingereicht werden, die nach dem 1. Januar 2016 durchgeführt wurden und entweder abgeschlossen sind oder zumindest eine erfolgreiche Teilumsetzung vorweisen können. Die genauen Bewerbungsmodalitäten sind auf der Internetseite www.bobzienpreis.oranienburg.de zu finden oder können dem Ausschreibungs-Flyer (siehe unten) entnommen werden.

 

Das Preisgeld für das Gewinnerprojekt beträgt 3 000 Euro. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten attraktive Sachpreise. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2017.

 

Zur Person Franz Bobzien

 

Franz BobzienFranz Bobzien war ein außergewöhnlicher Pädagoge, Lehrer und Politiker. Er leistete Widerstand gegen das NS-Regime und war ab 1938 im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Hier engagierte er sich unter schwierigsten Bedingungen und mit großem Mut vor allem für jugendliche Mitgefangene. Am 28. März 1941 kam er bei Bombenräumungsarbeiten in Berlin ums Leben. Mit der Benennung des Preises nach Franz Bobzien soll sein mutiger und selbstloser Einsatz unter äußerst gefährlichen Bedingungen gewürdigt werden.

 

Foto:
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

[Bewerbungsformular Franz-Bobzien-Preis]

[Weitere Informationen zum Franz-Bobzien-Preis]

Foto zu Meldung: Franz-Bobzien-Preis 2018 ausgeschrieben

Ab 24.7.: Systematische Kampfmittelsuche in der Julius-Leber-Straße

(19.07.2017)

Am Montag, den 24.7. beginnt die systematische Kampfmittelsuche in der Julius-Leber-Straße. Bis voraussichtlich Ende November wird hier der Bereich zwischen dem Kreisel Kremmener Straße und der Straße „Am Wolfsbusch“ untersucht.

 

Die Arbeiten beginnen aus Richtung der Kremmener Straße kommend und finden unter halbseitiger, abschnittsweiser Sperrung der Julius-Leber-Straße statt: Um die Einschränkungen für Autofahrer so gering wie möglich zu halten, wird der zu untersuchende Bereich in Teilabschnitte eingeteilt, die nacheinander abgearbeitet werden (Wanderbaustelle) und der Verkehr durch eine Ampel geregelt.

 

Geringfügige Einschränkungen für die Anwohner können nicht ausgeschlossen werden.

 

Im April und Mai dieses Jahres wurde die Julius-Leber-Straße bereits zwischen der Walter-Bothe-Straße und der Straße „Am Wolfsbusch“ systematisch abgesucht. Erfreulicherweise gab es dort keinerlei Hinweise auf das Vorhandensein von Kampfmitteln.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Ab 24.7.: Systematische Kampfmittelsuche in der Julius-Leber-Straße

Gewerbegebiet entlang der Sachsenhausener Straße wird »Gewerbepark Mitte«

(13.07.2017)

Oranienburg hat sich zu einer der dynamischsten Städte in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg entwickelt. Die Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. „Um einerseits nicht unnötig Naturraum für gewerbliche Nutzungen zu opfern und andererseits ungeordnete, teilweise brach liegende traditionelle Betriebsflächen neu zu ordnen, haben wir uns der Entwicklung der Gewerbeflächen an der Sachsenhausener Straße angenommen. So können ansässigen Firmen wie Existenzgründern Perspektiven in Oranienburg eröffnet werden“, beschreibt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke die Absicht der Stadt. Dazu bietet das innenstadtnahe Gewerbegebiet entlang der Sachsenhausener Straße großes Potenzial.

 

Die Stadt Oranienburg arbeitet deshalb seit zwei Jahren daran, das Gebiet gemeinsam mit den Eigentümern und Mietern nachhaltig zu entwickeln. Unter anderem wurde bereits ein Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Nun soll durch die Namensgebung „Gewerbepark Mitte“ der nächste Schritt gegangen werden. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erläutert hierzu: „Mit dem Namen „Gewerbepark Mitte“ möchten wir sowohl die Standortqualitäten wie die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung des Standortes klarer nach außen kommunizieren als auch die Zuordenbarkeit der Gewerbegebietsbezeichnungen in der Stadt ein Stück voranbringen.“

 

Der „Gewerbepark Mitte“ wurde Ende 2015 als einer von bundesweit neun Standorten für das Modellvorhaben im ExWoSt-Forschungsfeld „Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten“ ausgewählt. Der Bund unterstützt im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebau-Programms die Stadt bei der Weiterentwicklung des Gewerbegebiets.

 

In zahlreichen Gesprächen mit den Eigentümerinnen und Eigentümern sowie dort ansässigen Unternehmen wurde u.a. der Wunsch nach einer Profilierung des Standorts, einer Verbesserung des Erscheinungsbilds und der Wegeleitung sowie nach einer gemeinsamen Vermarktung geäußert. Anknüpfend an diesen Wunsch und die angestrebte Entwicklung zu einem attraktiven, zentrumsnahen Standort für kleine und mittlere Unternehmen hat die Stadt Oranienburg nun den Namen des Gewerbegebiets angepasst, um dem Gebiet damit ein Alleinstellungsmerkmal zu geben.

 

Zusätzlich möchte das Gewerbegebietsmanagement gemeinsam mit den ansässigen Unternehmen und Eigentümern erste Vermarktungsmaßnahmen entwickeln. So wird aktuell an einem einheitlichen Beschilderungskonzept gearbeitet, um die Orientierungsmöglichkeiten im Gebiet zu verbessern.

 

Mehr über das ExWoSt-Projekt erfahren Sie auf unserer Internetseite unter www.oranienburg.de > Wirtschaft > Gewerbegebiete > Gewerbepark Mitte

 

Foto zu Meldung: Gewerbegebiet entlang der Sachsenhausener Straße wird »Gewerbepark Mitte«

Inselweg: Fortsetzung Ausbau verschiebt sich

(10.07.2017)

Im Ortsteil Lehnitz wird derzeit der Inselweg grundhaft ausgebaut. Der ab dem 10. Juli geplante Ausbau des zweiten Abschnitts muss jedoch aufgrund der starken Regenfälle vom 29. und 30. Juni 2017 vorerst verschoben werden. Das Grundwasser auf dem hier ohnehin schwierigen Baugrund ist stark angestiegen. Um unnötigen Risiken zu vermeiden, beginnen die Bauarbeiten deshalb zu einem späteren Zeitpunkt. Dieser wird den Anwohnern vor Beginn rechtzeitig mitgeteilt.

 

Mit dem grundhaften Ausbau des Inselwegs sollen die zum Teil durch die systematische Kampfmittelsuche entstandenen Unebenheiten und ausgefahrenen Schlaglöcher beseitigt werden. Der Ausbau findet in zwei Phasen statt: Von Oktober bis November 2016 wurde bereits der erste Abschnitt des Inselwegs, zwischen Bachstelzenweg und Lerchenweg, grundhaft erneuert. In der am 24. April begonnenen zweiten Bauphase wurden dann im Bereich zwischen Hausnummer 15 und Hausnummer 42 (Ende der Straße) zunächst die geplanten Leitungsverlegungen bzw. Umverlegungen, wie Strom und Straßenbeleuchtung, realisiert. Nun soll hier noch der Ausbau der Fahrbahn erfolgen. Zum Abschluss erhält die gesamte Straße ihre Deckschicht.

 

Foto zu Meldung: Inselweg: Fortsetzung Ausbau verschiebt sich

Bürgermeister hisst Flagge für den Frieden

(07.07.2017)

Heute hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bereits zum sechsten Mal ein sichtbares Zeichen für eine Welt ohne Atomwaffen vor dem Schloss gesetzt. Mit dem Hissen der Flagge des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace“ („Bürgermeister für den Frieden“) appellieren die Bürgermeister an die Staaten der Welt, die Beseitigung von Atomwaffen voranzutreiben und sich für eine friedliche Welt einzusetzen. 240 deutsche Städte beteiligen sich deutschlandweit an der Aktion.

 

„Bürgermeister für den Frieden“ ist ein weltweites Städtenetzwerk, das 1982 auf Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki gegründet wurde. Die jährliche Flaggenhissung soll an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag – das Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen – vom 8. Juli 1996 erinnern. Darin heißt es, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen mit den Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts unvereinbar sind. Das Gutachten ist zwar nicht bindend, aber dennoch von großer Bedeutung: Die Staaten der Weltgemeinschaft werden an ihre „völkerrechtliche Verpflichtung“ gemahnt, ernsthafte Verhandlungen zur Beseitigung von Kernwaffen aufzunehmen.

 

Mehr Informationen: www.mayorsforpeace.de

 

Foto zu Meldung: Bürgermeister hisst Flagge für den Frieden

Angepasster B-Plan »Weiße Stadt« liegt aus – Info-Abend am 13. Juli

(06.07.2017)

Die „Weiße Stadt“ stellt eines der größten innerstädtischen Entwicklungspotenziale für die Errichtung dringend erforderlichen Wohnraums im Stadtgebiet dar. Die Entwicklung des Gebiets ist für Oranienburg daher von großer Bedeutung. Nicht nur, um eine städtebauliche Brache zu beseitigen, sondern auch, um den angespannten Wohnungsmarkt nachhaltig zu entlasten.

 

Daher hat die Stadtverordnetenversammlung bereits mit Beschluss vom 29.06.2013 entschieden, die derzeit unbebauten Flächen nördlich und südlich der Walter-Bothe-Straße in der Oranienburger „Weißen Stadt“ zu einem neuen innerstädtischen Wohnquartier zu entwickeln. Ziel der Stadt Oranienburg für die Entwicklung des Plangebietes war die „Wiedereingliederung“ der Flächen in den städtischen Kontext, die Etablierung sinnvoller und nachhaltiger Nutzungen sowie eine attraktive Gestaltung des Stadtraumes im Sinne der künftigen Bewohner aber auch der gegenwärtigen Oranienburger Bürgerschaft. Zur Umsetzung dieser Ziele hat die Stadtverordnetenversammlung daher am 16.12.2013 die Aufstellung des Bebauungsplanes mit der Bezeichnung Nr. 100 „Quartiersentwicklung Weiße Stadt“ beschlossen.

 

Nachdem dieser Bebauungsplan aufgrund der besonders angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt angepasst wurde, können Bürgerinnen und Bürger im Zeitraum vom 10.07.2017 bis zum 18.08.2017 die neue Planung in der Stadtverwaltung oder online einsehen und Hinweise und Anregungen zu den Planentwürfen schriftlich oder während der Dienstzeiten zur Niederschrift vorzubringen.

 

Informationsveranstaltung am 13. Juli

Ergänzend führt die Stadt Oranienburg am Donnerstag, den 13.07.2017 um 18 Uhr im Oranienburger Bürgerzentrum, Albert-Buchmann-Straße 17, eine Informationsveranstaltung durch. Hier soll über die Planung und die Inhalte des Entwurfs des Bebauungsplans informiert werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich zu diesem Termin eingeladen!

 

 

[Öffentliche Auslegungen]

Foto zu Meldung: Angepasster B-Plan »Weiße Stadt« liegt aus – Info-Abend am 13. Juli

Erneuerung Deckschicht Freienhagener Straße

(06.07.2017)

In Oranienburg im Ortsteil Malz wird die bituminöse Oberfläche der Freienhagener Straße bis zu 25 Zentimeter aufgebrochen, durchgefräst und durchmischt. Die unbefestigte Schicht wird im Anschluss im Dachprofil (leichte Erhöhung in der Mitte der Fahrbahn) planiert und verdichtet.

 

Die für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straße soll bis Ende Juli 2017 erneuert und im Anschluss für den Verkehr wieder freigegeben werden. Die Maßnahme ist im Haushalt der Stadt Oranienburg mit einem Volumen von 36.000 Euro veranschlagt.

 

Foto zu Meldung: Erneuerung Deckschicht Freienhagener Straße

Beschluss Planfeststellung für Radweg zwischen Wandlitz und Wensickendorf

(05.07.2017)

Wie das zuständige Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) mitteilte, wurde am 23.6.2017 der Planfeststellungsbeschluss für den Bau des Radweges zwischen Wensickendorf und Wandlitz gefasst. Dieser Planfeststellungsbeschluss ist die wichtigste Voraussetzung dafür, um mit dem Bau des fünf Kilometer langen Radweges beginnen zu können.

 

Dies wird voraussichtlich in 2018, nach Ende der Frostperiode geschehen. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke zeigt sich erleichtert: „Der jahrelange Kampf gemeinsam mit unserem Ortsteil Wensickendorf war endlich erfolgreich, nun rückt der dringend notwendige Radweg nach Wandlitz in greifbare Nähe.“

 

 

Zum Hintergrund:

 

Vor sieben Jahren wurde das Planfeststellungsverfahren für den Bau des gemeinsamen Geh- und Radweges zwischen Wensickendorf und Wandlitz entlang der B 273 begonnen. Das Planfeststellungsverfahren ist eine Art Genehmigungsverfahren für größere öffentliche Bauprojekte. Darin findet eine umfangreiche Abwägung aller Belange und Interessen statt. Wenn die zuständige Planfeststellungsbehörde, also das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) nach eingehender Prüfung der Auffassung ist, dass das geplante Vorhaben alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, erlässt sie den Planfeststellungsbeschluss. Er ist sozusagen die "Baugenehmigung" für das Vorhaben. Zuletzt hatte vor allem die notwendige Klärung eigentumsrechtlicher Belange den Abschluss des Verfahrens hinausgezögert. Deshalb war die Stadt bereits vor zwei Jahren aktiv geworden und hat die damals bestehende Gefahrenlage für Fußgänger und Radfahrer am Bahnhof beseitigt und den Wegebau zwischen Bahnhof und Lindenweg vorab selbst durchgeführt.

 

Insbesondere die Wensickendorfer und Wandlitzer Anwohnerinnen und Anwohner warten seit Langem sehnlich auf den Radweg. Er soll endlich für mehr Sicherheit auf der stark befahrenen B273 sorgen und Unfälle verhindern. Außerdem werden der Bahnhof Wensickendorf sowie touristische Ziele in der Region so besser erreichbar sein.

 

Der  Planfeststellungsbeschluss liegt in der Zeit vom 7.8. – 18.8.17 in der Stadtverwaltung Oranienburg, Haus 2, Foyer des Bauamtes aus.  Darüber hinaus kann er auf folgender Seite eingesehen werden:

http://www.o-sp.de/lbvbrandenburg/plan/uebersicht.php?pid=31763

 

Im Anschluss an die Auslegungsphase kann der Landesbetrieb Straßenwesen, als der zuständige Baulastträger, die Detailplanung des Radweges in Auftrag geben.

 

[Radverkehrsseite der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Beschluss Planfeststellung für Radweg zwischen Wandlitz und Wensickendorf

Ausgerüstet für den Notfall: Stadtverwaltung schafft Defibrillator an

(05.07.2017)

Um für den Notfall gerüstet zu sein, hat die Stadtverwaltung Oranienburg einen Defibrillator angeschafft. Er befindet sich am Eingang zum Bürgeramt und wurde dort an der rechten Wandseite installiert.

 

Weil der plötzliche Herztod zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland gehört, werden Defibrillatoren seit den 1990er Jahren vermehrt in öffentlich zugänglichen Gebäuden für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt. Ein Defibrillator ist ein Gerät, das durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern beenden und dadurch die Gefahr eines plötzlichen Herztods deutlich verringern kann.

 

Haupt- und Personalamtsleiter Mike Wedel: „Wenn das Herz plötzlich still steht, zum Beispiel bei einem akuten Herzinfarkt, kommt es auf jede Sekunde an. Ein Defibrillator kann zum Lebensretter werden, wenn denn einer in der Nähe ist. Deshalb haben wir das mobile Gerät angeschafft. Jeder darf und soll ihn im Ernstfall benutzen, Bürger und Beschäftigte der Stadtverwaltung gleichermaßen.“ Es ist geplant, in den kommenden Jahren weitere städtische Einrichtungen wie zum Beispiel die Stadtbibliothek und das Bürgerzentrum mit einem Defibrillator auszustatten. Die Kosten für ein Gerät inklusive Wartung belaufen sich jährlich auf rund 650 Euro.

 

In der Stadtverwaltung und ihren Nachfolgeeinrichtungen gibt es insgesamt neunzehn Ersthelferinnen und Ersthelfer, die regelmäßig geschult werden, um bei einem medizinischen Notfall Erste Hilfe leisten zu können. Sie durften den angeschafften Defibrillator in der vergangenen Woche bereits genauer unter die Lupe nehmen. Bei dem Gerät hat sich die Stadtverwaltung jedoch bewusst für einen Laiendefibrillator entschieden. Darin ist ein Sprachcomputer integriert, der dem Benutzer mündliche Anweisungen erteilt, die bis zu ihrer Ausführung wiederholt werden. Mike Wedel: „Niemand muss Berührungsängste haben, man muss nichts selbst entscheiden, das Gerät sagt immer was zu tun ist. Das Einzige was man falsch machen kann, ist nichts zu tun.“

 

 

Auf dem Foto: Sechs der insgesamt neunzehn städtischen Ernsthelferinnen und Ersthelfer mit dem neuen Defibrillator am Eingang des Bürgeramtes.

 

Foto zu Meldung: Ausgerüstet für den Notfall: Stadtverwaltung schafft Defibrillator an

88 neue Motive zieren Schlossparkzaun

(03.07.2017)

Am Mittwoch, 28. Juni, wurden zu Ehren Louise Henriette von Oranien neue Bilder am Schlossparkzaun eingeweiht. Anlässlich des 350. Todestages der Namenspatronin von Oranienburg waren die Grundschulen dazu aufgerufen im Kunstunterricht das Thema aufzugreifen.

 

Zur Wahl standen die Motive wie das Waisenhaus, Louise Henriette, das Schloss, das Kurfürstenpaar oder das Schlossparkportal. 88 Bilder schafften es in die Auswahl, insgesamt hängen nun 164 neue Kacheln, von beiden Seiten des Schlossparkzauns sichtbar.

 

Besonders viele Motive hängen von der Mosaik-Grundschule Oranienburg, dessen dritte und fünfte Klasse hatten sich mit ihrer Kunstlehrerin besonders ins Zeug gelegt. Neben den vielen Buntstiftzeichnungen aus der Havelschule, der Comenius Grundschule, der Grundschule Friedrichsthal, der Waldschule, der Grundschule Lehnitz und der Sachsenhausener Grundschule reichten die Mosaikgrundschülerinnen und -grundschüler besonders fantasievolle und kreative Kunstwerke ein.

 

Foto zu Meldung: 88 neue Motive zieren Schlossparkzaun

Nach Starkregen: Lage normalisiert sich weiter

(03.07.2017)

Nach den sintflutartigen Regenfällen der vergangenen Tage normalisiert sich die Lage in Oranienburg allmählich, die Wassermassen versickern oder fließen ab.

Im Stadtgebiet spielten sich am vergangenen Donnerstag und Freitag teilweise dramatische Szenen ab, zahlreiche Straßen waren kaum noch oder gar nicht mehr befahrbar. Viele Menschen kämpften gegen eindringende Wassermassen, in Keller wie in Wohnungen. Allein am Donnerstagnachmittag fielen mit 236 Litern pro Quadratmeter Wassermengen, die fast die Hälfte der durchschnittlichen Jahresmenge ausmachen.

 

Die Feuerwehr Oranienburg war mit allen verfügbaren Kräften vor Ort. Insgesamt wurden bis Sonntag etwa 450 Einsätze gefahren. Vorrangig musste aus Kellern und Unterführungen das Wasser abgepumpt werden.

 

Aktuell ist die Oranienburger Feuerwehr im vom Unwetter besonders stark betroffenen Leegebruch vor Ort. Seit Sonntagmorgen 5.00 Uhr unterstützt sie dort die Kameradinnen und Kameraden der Leegebrucher Feuerwehr. Zunächst bis morgen 17.00 Uhr wird immer ein Oranienburger Löschgruppenfahrzeug im Einsatz sein. Bislang übernahmen diesen Dienst bereits die Löschzüge Sachsenhausen, Wensickendorf, Innenstadt und Lehnitz.

Schon Freitagnacht halfen die Germendorfer Kameraden beim künstlichen Anstauen der Muhre und beim Stapeln der Sandsäcke, um das viele Regenwasser möglichst von Leegebruch abzuleiten. Seitdem messen sie in regelmäßigen Abständen, im Wechsel mit den Kameraden aus Schmachtenhagen und Zehlendorf, die Pegelstände. Dieser Einsatz ist ebenfalls bis morgen 17.00 Uhr vorgesehen. Das weitere Vorgehen wird dann morgen beraten, wenn der Krisenstab beim Landkreis erneut zusammentritt.

 

»Bei allem Ärger über die Schäden in Oranienburg gilt unser Mitgefühl unserer Nachbargemeinde Leegebruch, die es noch viel schlimmer getroffen hat als uns«, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

»Einen großen Dank möchte ich allen amtlichen und ehrenamtlichen Helfern aussprechen, die in dieser Ausnahmesituation bis über ihre Kräfte hinaus im Einsatz waren und sind. Toll, wie die Oranienburger wieder einmal zusammengehalten haben. So waren die Einsatzkräfte nicht nur dankbar für nette Worte, sondern auch für freundliche Gesten, wie die Versorgung mit Kaffee und Kuchen«, sagt das Stadtoberhaupt.

 

Bei der Nutzung von Straßen und Gehwegen im Oranienburger Stadtgebiet wird weiterhin um Vorsicht gebeten! Es gibt zahlreiche Schäden, die derzeit vom Stadthof erfasst und womöglich behoben werden. In den kommenden Tagen wird eine umfassende Bestandsaufnahme erfolgen, um sogleich mit den umfangreicheren Reparaturen beginnen zu können. Das Tiefbauamt weist darauf hin, dass sich aktuelle Bauprojekte deshalb verzögern können. Priorität hat die Reparatur von wichtigen Straßen und Gehwegen, die durch das Unwetter zu Schaden gekommen sind. Besonders stark betroffen sind nach jetzigem Stand die Annahofer Straße und das Havelufer.

 

Städtische Schulen und Kitas mussten am vergangenen Freitag nicht geschlossen werden. Auch hier erfolgt zurzeit eine Erfassung der Schäden. Nach einer ersten Begutachtung gibt es unter anderem Schäden in der Waldschule, in der Grundschule Lehnitz sowie in der Kita Stadtmusikanten.

 

 

[Facebook-Seite der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Nach Starkregen: Lage normalisiert sich weiter

Ab 10.7. Bauarbeiten in der Stralsunder Straße

(29.06.2017)

Ab dem 10. Juli finden in der Stralsunder Straße für einen Zeitraum von voraussichtlich vier Wochen Bauarbeiten statt: Um das geplante Fahrradparkhaus errichten zu können, muss die Fahrbahn der Stralsunder Straße zwischen Krebststraße und Bahnhofsplatz geringfügig nach Westen verschoben werden.

 

Während dieser Zeit kann die Stralsunder Straße in Nord-Süd-Richtung, also Richtung Dr. Heinrich-Byk-Straße, wie gewohnt befahren werden. In Gegenrichtung wird hingegen eine Umleitung über die Lehnitz- und Willy-Brandt-Straße eingerichtet. Der Busverkehr darf weiterhin in beide Richtungen fahren.

 

Ende dieses Jahres beginnt der Bau des Fahrradparkhauses am Bahnhof Oranienburg. Es entsteht entlang der S-Bahnböschung, wo sich derzeit die Taxistellplätze befinden und wird auf zwei Etagen Platz für ca. 1.000 Räder bieten. Das Parkhaus wird einen direkten Übergang zur S-Bahn haben sowie mit Gepäckboxen und einer öffentlichen Toilette ausgestattet sein.

 

[Planung zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes]

Foto zu Meldung: Ab 10.7. Bauarbeiten in der Stralsunder Straße

Lehnitzstraße 73: Untersuchung zweier weiterer Anomalien

(29.06.2017)

Auf dem Oranienburger Grundstück Lehnitzstraße 73 wurden 2016 bereits vier Bomben erfolgreich entschärft. Zwei weitere Anomalien befinden sich auf dem Gelände, die abgeklärt werden müssen. Sobald ein Termin für die Öffnungen feststeht, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg die dicht beieinander liegenden Anomalien parallel öffnen.

 

Dazu bedarf es einer intensiven, komplexen Vorbereitung. Das technische Verfahren zur Absenken des Grundwassers muss gegenüber den vorherigen Maßnahmen auf dem Gelände angepasst werden. In diesem Zusammenhang werden verschiedene technische Verfahren geprüft, ebenfalls werden Abstimmungen mit den zu beteiligenden Behörden und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst getroffen. Sobald neue Erkenntnisse zum zeitlichen Ablauf der Abklärung beider Anomalien vorliegen, wird die Stadt Oranienburg zeitnah informieren.

 

 

Bombenentschärfungen 2016 in der Lehnitzstraße 73:

 

24. Februar:
250-Kilogramm Bombe amerikanischer Bauart mit chemischem

Langzeitzünder

 

20. April:
250-Kilogramm Bombe amerikanischer Bauart mit chemischem

Langzeitzünder

 

30. Juni:
250-Kilogramm Bombe amerikanischer Bauart mit chemischem

Langzeitzünder

 

14. Dezember:
250-Kilogramm Bombe amerikanischer Bauart mit chemischem

Langzeitzünder

 

Bei allen vier Entschärfungen trugen die Männer des KMBD während der Arbeiten in der Grube Schutzanzüge und Mundschutz, da auf dem Grundstück Altlasten festgestellt wurden.

 

Betroffen waren bei jeder Entschärfung ca. 12.000 Personen sowie mehrere Einrichtungen wie Kitas, Horte und Schulen, das Krankenhaus, die Seniorenresidenz Domino World sowie die Bahnhöfe Oranienburg und Lehnitz.

 

 

Foto zu Meldung: Lehnitzstraße 73: Untersuchung zweier weiterer Anomalien

Ab 3.7.: Kampfmittelsuche am Louise-Henriette-Steg

(29.06.2017)

Am Montag, den 03.07.2017 startet die systematische Kampfmittelsuche am Louise-Henriette-Steg. Die notwendigen Bohrungen werden zunächst von der Brücke beginnend auf der rechten Seite, bis hin zum Kreuzungsbereich Lehnitzstraße durchgeführt. Anschließend wird die gegenüberliegende Seite von der Lehnitzstraße aus kommend in Richtung Brücke abgesucht.

 

Während der Arbeiten wird im Baustellenbereich eine halbseitige Sperrung eingerichtet. Mit kurzzeitigen Einschränkungen ist zu rechnen. Die gesamte Absuche dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres.

 

Foto zu Meldung: Ab 3.7.: Kampfmittelsuche am Louise-Henriette-Steg

Besuch in Bagnolet erneuert Band mit Frankreich

(26.06.2017)

Der Austausch mit der französischen Partnerstadt Bagnolet wird in den kommenden Jahren wieder intensiver werden: Am vergangenen Wochenende unterzeichnete Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei einem mehrtägigen Besuch in Bagnolet eine Kooperationsvereinbarung und erneuerte damit die seit 1964 bestehende Städtepartnerschaft, um die es zuletzt sehr ruhig geworden war. Bagnolets Bürgermeister Toni Di Martino empfing das Oranienburger Stadtoberhaupt im neuen Rathaus.

 

Bereits im vergangenen Jahr bereicherte eine offizielle Delegation der französischen Partnerstadt den Festumzug zur 800-Jahr-Feier unserer Stadt. Zum aktuellen Gegenbesuch reiste Hans-Joachim Laesicke nun gemeinsam mit seiner Büroleiterin Susanne Zamecki, in deren Aufgabenbereich die Städtepartnerschaften fallen. „Wir wurden wirklich sehr herzlich empfangen. Außerdem haben wir unzählige Eindrücke und auch ganz konkrete, weitere Ideen für die künftige Zusammenarbeit zurück nach Oranienburg gebracht. Ich bin überzeugt, wir können auf vielen Ebenen voneinander profitieren“, so der Bürgermeister. In der aktuellen Kooperationsvereinbarung haben sich die Vertreter beider Städte verpflichtet, neue gemeinsame Strukturen für den Austausch zu schaffen, um Gemeinsamkeiten zu finden und Unterscheide nicht nur zu akzeptieren, sondern diese als Bereicherung zu erleben.

 

Das erste konkrete Projekt ist eine deutsch-französische Klassenfahrt, die schon in diesem Oktober 2017 stattfinden wird. Je 25 Schülerinnen und Schüler einer Klasse der Comenius-Grundschule sowie einer Klasse der Grundschule „Jean Jaurés“ aus Bagnolet werden gemeinsam abwechslungsreiche Ferientage in Neuglobsow verbringen und dabei sowohl Oranienburg, Berlin als auch die Kultur und Sprache der Städtepartner kennenlernen. Die Vorbereitungen laufen bereits seit einigen Monaten. „Wie prägend der Austausch auf schulischer Ebene ist, wurde mir auch in Bagnolet klar, wo ich mehrfach von Menschen angesprochen wurde, die als Kinder bereits Oranienburg besucht hatten. Diese freundschaftlichen Kontakte in unsere Stadt prägen ihr Bild von Deutschland. Sie sind essentiell für ein gemeinsames Verständnis von Europa sowie einen respektvollen und aufgeschlossenen Umgang miteinander. Überhaupt wird bei solchen Besuchen deutlich, dass uns doch sehr viel verbindet und wie wichtig dieses Verständnis für unser Zusammenleben ist“, sagt Hans-Joachim Laesicke.

 

Die Finanzierung des Austausches übernehmen zu einem großen Teil die Städte, außerdem wollen sowohl die Deutschen als auch die Franzosen auf Förderprogramme der Europäischen Union zurückgreifen. Inhaltliche und organisatorische Unterstützung erhält Oranienburg von Hohen Neuendorfer Gymnasiasten, die das Projekt aktiv begleiten. Neben dem Austausch auf Grundschulebene werden nun nächste Austauschprojekte im Bereich Kunst und Kultur vorbereitet.

 

Foto zu Meldung: Besuch in Bagnolet erneuert Band mit Frankreich

STADTRADELN 2017: Jeder Kilometer zählt – In die Pedale treten für Oranienburg

(19.06.2017)

Oranienburg hat sich vom 3. bis 23. Juli zum ersten Mal an der bundesweiten Aktion »Stadtradeln« beteiligt. Es geht darum, gemeinsam möglichst viele Radkilometer zu sammeln! Das Stadtradeln ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrrad vorangebracht wird: Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen sowie die fleißigsten Teams und RadlerInnen in den Kommunen selbst. Der Wettbewerb dient so dem Klimaschutz und soll den Radverkehr fördern. Initiiert wurde er vom Klimabündnis.

 

Update: Diese Aktion ist abgeschlossen - derzeit läuft die Nachmeldefrist. Ende Juli werden die hochwertigen Preise verlost.

 

Innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen sammeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Stadt möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich sowie privat. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Unternehmen etc. sind ebenfalls eingeladen, eigene Teams zu bilden und sich online anzumelden. Mitmachen kann jeder – vom Kommunalpolitiker bis zur Bürgerin, die in Oranienburg wohnt, arbeitet, eine Schule besucht oder einem Verein angehört. Die Kilometer dürfen auch außerhalb der Stadt geradelt werden!

 

Einen kleinen Anreiz für die Teilnahme gibt es auch: Die Stadt Oranienburg verlost für den Radler/die Radlerin mit den meisten Kilometern im Aktionszeitraum eine hochwertige Fahrradtasche, außerdem werden weitere attraktive Preise unter den teilnehmenden Teams verlost. Während der dreiwöchigen Aktionsphase buchen die RadlerInnen die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer über den sogenannten Online-Radelkalender, einer internetbasierten Datenbank zur Erfassung der Radkilometer. Die Ergebnisse der Teams sowie Kommunen werden auf der Stadtradeln-Internetseite veröffentlicht.

 

Auftaktveranstaltung am 3. Juli

Die Auftaktveranstaltung zum STADTRADELN in Oranienburg fand am 3. Juli von 12 bis 17 Uhr am »Boulevard« in der Bernauer Straße statt. Den Startschuss gab Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke: Musik, Infostände des ADFC, der Verkehrswacht und ein kleines Programm für Kinder rundeten die Veranstaltung ab.

 

 

Veranstaltungen im Rahmen der Aktion STADTRADELN

  • 05. Juli: Radfahren nach der neuen Knotenpunktwegweisung (15.00 Uhr)
    >> Tourplanung als PDF-Datei
  • 12. Juli: Gemeinsames STADTRADELN mit der Nachbarkommune Birkenwerder – Start ist um 17 Uhr in Birkenwerder am Rathaus. Von hier führt die 24 km lange Tour nach Oranienburg (und wieder zurück), wo sich gegen 18 Uhr am Schlossplatz Oranienburg ebenfalls der Radtour angeschlossen werden kann. Begleitet wird sie von Gunnar Thöle (Klimaschutzmanager Birkenwerder) und Oranienburgs Radverkehrsplaner Sven Dehler
  • 15. Juli: ADFC-Radtour nach Zerpenschleuse (9.00 Uhr, Bahnhofsplatz)
  • 19. Juli: Bürgermeister-Radtour (09.30 Uhr, Schlossplatz)
  • 20. Juli: ADFC-Feierabend-Radtour: (18.00 Uhr, Bahnhofsplatz)
  • 22. Juli: Fahrradcodierung durch die Polizei (neue Polizeiwache Luisenhof, Germendorfer Allee 17)
  • 23. Juli: ADFC-Rennrad-Tour: (10.00 Uhr, TURM ErlebnisCity)

 


Weitere Informationen gibt es unter www.stadtradeln.de/oranienburg.

 

[Das Plakat zum STADTRADELN 2017 (PDF-Datei)]

[Das Plakat zum STADTRADELN 2017 (JPEG-Datei)]

[Informationen und Anmeldung zum STADTRADELN]

[Fahrradfreundliche Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: STADTRADELN 2017: Jeder Kilometer zählt – In die Pedale treten für Oranienburg

Takeda-Neubau von Bundeskanzlerin eingeweiht

(16.06.2017)

Am 16. Juni 2017 wurde das neue Produktionsgebäude des Pharmakonzerns TAKEDA in Oranienburg eingeweiht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete gemeinsam mit dem Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dietmar Woidke, dem japanischen Botschafter Takeshi Yagi sowie Takeda President & CEO Christophe Weber das neue Werksgebäude.

 

Takeda erhöt damit seine Produktionskapazitäten, um auf steigende Nachfrage reagieren zu können. Ministerpräsident Woidke betonte, dass das Land Brandenburg den dreijährigen Werksausbau mit knapp 23 Millionen Euro förderte.

 

Heute steht der Neubau für die Erweiterung der Arzneimittelproduktion am Standort Oranienburg. Für das dritte Produktionsmodul am Standort Oranienburg investierte der japanische Arzneimittelhersteller insgesamt 100 Millionen Euro. Die fertigstellung des neuen Hochregallagers schafft bis zu 180 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze.

 

Zur feierlichen Einweihung kamen 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Unternehmen nach Oranienburg. In einem feierlichen Eröffnungsakt durchschnitt die Bundeskanzlerin gemeinsam mit dem japanischen Botschafter, dem Ministerpräsidenten Brandenburgs und dem President & CEO von Takeda das rote Band und weihten damit das neue Produktionsgebäude ein. Der reguläre Betrieb startet, sobald die Behörden die neuen Anlagen abgenommen haben.

Foto zu Meldung: Takeda-Neubau von Bundeskanzlerin eingeweiht

Essensversorgung an städt. Einrichtungen erneut vergeben

(15.06.2017)

Die neuen Anbieter stehen nun fest: Ein regionaler hat es leider nicht geschafft. Die Versorgung der städtischen Kindertagesstätten und Schulen mit Mittagessen, Frühstück, Vesper und Getränken wird zum 1. August 2017 zunächst für drei Jahre mit einjähriger Verlängerungsoption vergeben. Ein aufwändiges Vergabeverfahren sichert die Qualität.

 

Um eine möglichst regionale Versorgung sicherzustellen, wurde das Vergabeverfahren mit 17 Losen für insgesamt 27 Kindertagesstätten und Schulen in der Stadt durchgeführt.

 

Neben bewährten Kriterien der Wertung wurde der Fokus noch einmal verstärkt auf die Qualitätsanforderungen gelegt: Mit möglichst regionalen Produkten soll die gesunde Mischkost beispielsweise gekocht werden. Mehrere Menülinien, zum Beispiel auch für Vegetarier, waren gefordert.

 

Das Vergabeverfahren umfasste im Leistungszeitraum ein geschätztes Auftragsvolumen von insgesamt 8.741.028,15 €. Ausgeschrieben wurde europaweit – beworben haben sich aber auch einige regionale Anbieter.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Vergabe war die Beteiligung der Essenkommissionen der Kindereinrichtungen bei der Vergabeentscheidung. Eltern, Schüler und pädagogisches Fachpersonal konnten alle auf ihr Los bietenden Caterer verkosten und anonym mit Punkten den Geschmack und die Qualität des Essens bewerten. Diese Wertung floss maßgeblich in die Vergabeentscheidung ein. „Diese neue Verfahrensweise wurde außerordentlich positiv aufgenommen und engagiert wahrgenommen“, sagt Anke Michelczak, Leiterin des Amtes für Bildung und Soziales. Ziel sei es, dass diese Essenkommissionen  auch über die Vergabeentscheidung hinaus nachhaltig und nutzbringend am Thema in und für ihre Kindereinrichtung weiterarbeiten.

 

Zusätzlich sind Aussagen über die jeweiligen Herstellungskonzepte bewertet worden, darunter beispielsweise die Bezugsquellen, die Prozesse in der Küche oder die Verwendung von Fleisch aus artgerechter Tierhaltung. Weitere Punkte konnten die Bieter für eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung erhalten.

 

Alle vergebenen Punkte aus Preis, Probeessen, Versorgungskonzept und Zertifizierung wurden je Los und Bieter zusammengerechnet. Nach Auszählung aller Punkte erhielten schließlich drei Caterer die ersten Plätze und erhalten auch nach formaler Prüfung den Zuschlag für die jeweiligen Lose: Sodexo, WSG und Sunshine heißen sie.

 

„Qualität und Geschmack haben letztlich nicht nur die Probeesser überzeugt. Auch wenn es schade ist, dass kein regionaler Anbieter einen Zuschlag erhalten hat. Die Chancen dafür waren  für alle gleich“, so Anke Michelczak. Ein Konzept für eine mögliche eigene Essensversorgung durch die Stadt nach dem Ende der Vertragslaufzeit, soll im Herbst vorgelegt werden.

 

 

Die Inhalte und Ergebnisse des Verfahrens können Sie in der ausführlichen Beschreibung des Vergabeverfahrens nachlesen (siehe PDF-Dateien unter »Downloads« unten auf dieser Seite).

 

 

[Mitteilungsvorlage Ausschuss für Bildung, Jugend und Bürgerbeteiligung (14.06.2017)]

[Anlage zur Mitteilungsvorlage: Ausführliche Beschreibung des Vergabeverfahrens zur Essensversorgung]

Foto zu Meldung: Essensversorgung an städt. Einrichtungen erneut vergeben

Zwischenstand zum Bürgerhaushalt – Ideen bis 30.06. willkommen!

(15.06.2017)

Vom 1. April bis 30. Juni können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für den Bürgerhaushalt der Stadt einreichen – und etliche haben von dieser Möglichkeit auch schon fleißig Gebrauch gemacht.

 

Bisher sind 26 Vorschläge eingegangen und wurden bereits durch die jeweiligen Fachämter auf ihre Machbarkeit geprüft – entsprechend dem aufgestellten Regelwerk. Sieben Vorschläge davon sind demnach abstimmungsfähig.

 

Viele der nicht umsetzungsfähigen Vorschläge betreffen größere Infrastrukturprojekte, die das Budget des Bürgerhaushaltes von insgesamt 50.000 € sprengen würden. Aber auch wenn beispielsweise die Zuständigkeit für das Projekt nicht bei der Stadt Oranienburg liegt oder für die gewünschten Maßnahmen bereits Haushaltsmittel im städtischen Haushalt geplant sind, würde sich die Umsetzung eines solchen Vorschlags über den Bürgerhaushalt ausschließen.

 

Kämmerin Grit Oltersdorf und Alexandra Cichon, die direkte Ansprechpartnerin für den Bürgerhaushalt, sind optimistisch: »Wir fangen ja gerade erst an. Und es stehen schon einige spannende Projekte auf der Abstimmungsliste. So zum Beispiel die Anschaffung und Aufstellung einer Bücherbox, die Einrichtung eines Bildschirmleseplatzes in der Stadtbibliothek oder die Errichtung einer Mitfahrerbank, um nur einige zu nennen. Wir hoffen, dass wir bis 30. Juni noch jede Menge tolle Vorschläge erhalten.« Seien Sie dabei!

 

[Vorschläge einreichen und weitere Infos zum Oranienburger Bürgerhaushalt]

Foto zu Meldung: Zwischenstand zum Bürgerhaushalt – Ideen bis 30.06. willkommen!

Granaten erfolgreich gesprengt

(13.06.2017)

Am heutigen Dienstag, 13. Juni, wurden im Waldgebiet zwischen den Ortsteilen Sachsenhausen und Friedrichsthal und dem Oder-Havel-Kanal ca. 400 Granaten gesprengt.

 

Ab 12:00 Uhr war ein Sperrkreis eingerichtet worden, von dem lediglich Waldflächen betroffen waren. Den Zugang zum Sperrkreis und die angrenzenden Waldwege wurden durch Mitarbeiter einer Wachschutzfirma abgesichert.

 

Um 13:11 Uhr gab der Sprengmeister Entwarnung und der Sperrkreis konnte aufgehoben werden.

 

Diese Art der Munitionsbeseitigung (Kleinmunition) wird im Vorfeld nicht bekannt gegeben, um unnötige Verzögerungen der Sprengung durch Schaulustige zu vermeiden.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Granaten erfolgreich gesprengt

Fortschreibung Verkehrsentwicklungsplan beschlossen – Wie geht es jetzt weiter?

(12.06.2017)

In der Stadtverordnetenversammlung vom 29. Mai 2017 fand die seit zwei Jahren geführte Debatte um die Novellierung des bisherigen Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) von 1999 mit deutlicher Mehrheit bei der Beschlussfassung ihren Abschluss.

 

Unter anderem hatten sich die Kommunalpolitiker und -politikerinnen auch für eine einjährige Testphase für Tempo 30 in einigen Straßen in der Innenstadt ausgesprochen.

 

 

Nach diesem politischen Bekenntnis geht es nun darum, sowohl mit dem für die Bundesstraße 273 zuständigen Baulastträger als auch mit dem kreislichen Straßenverkehrsamt, das gesetzlich für die Anordnung der Geschwindigkeitsbegrenzungen zuständig ist, zu klären, inwieweit der politische Wille zur Erhöhung der Sicherheit und Lebensqualität auch verkehrsrechtlich genehmigungsfähig ist.

 

In der Oranienburger Innenstadt sind gerade Fußgänger und Radfahrer häufig Opfer von Verkehrsunfällen. Daher haben Fachleute und Vertreter der Öffentlichkeit, wozu beispielsweise auch der Mittelstandsverband OHV und die IHK gehörten, nach Wegen gesucht, die Stadt sicherer zu machen und gleichzeitig den Straßenverkehr besser zu organisieren.

 

Immerhin hat sich Oranienburg in den vergangenen 18 Jahren seit 1999 deutlich verändert: Von der Inbetriebnahme der Umgehungsstraße über die Entwicklung neuer Gewerbegebiete bis hin zur Schaffung zahlreicher Wohnsiedlungen. All das hat natürlich Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Mehr Einwohner, mehr Unternehmen und mehr Pendler erzeugen ein Mehr an Verkehr und Abgasen.

 

So hat sich die Stadt Oranienburg auch dafür ausgesprochen, einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. „Deshalb müssen alle Möglichkeiten ausgelotet werden, wie die verschiedenen Bedürfnisse vom Lärmschutz über Wohnqualität, Abgasreduzierung bis hin zur Mobilität unter einen Hut gebracht werden können. Patenrezepte gibt es dafür nicht. Deshalb haben wir der Diskussion einen breiten Raum gegeben, um möglichst viele Aspekte in den VEP einfließen zu lassen“, erklärt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

Einig waren sich alle Akteure darin, dass ein weiter so, d.h. noch mehr Autoverkehr nicht die Lösung sein kann, weil damit erhebliche Nachteile für alle verbunden sind. Folglich geht es nicht nur um Tempo 30 in einigen weiteren Straßen, sondern um sinnvolle Lösungen für die ganze Stadt, für alle Verkehrsteilnehmer – die mit dem Auto, dem Rad, dem Nahverkehrsangebot oder zu Fuß unterwegs sind. Im nächsten Schritt wird die Verwaltung deshalb nach und nach die verschiedenen Ziele und Aufgabenstellungen des Verkehrsentwicklungsplanes angehen – unter anderem soll ein Stadtbuskonzept erstellt werden. „Die Stärkung des ÖPNV und die weitere Förderung des Radverkehrs sind parallel absolut notwendig und Teil des Plans. Wir wollen es reizvoller machen, das Auto öfter mal stehen zu lassen und gleichzeitig die Schaffung attraktiver Alternativen vorantreiben“, erklärt der Bürgermeister.

 

Mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Oberhavel soll in nächster Zeit abgestimmt werden, in welchen Straßenzügen die Voraussetzungen für eine Anordnung von Tempo 30 (nicht zu verwechseln mit Tempo 30-Zonen) bereits gegeben sind. Bis zum Jahresende könnte dann die Beschilderung umgesetzt werden, so die Verkehrsexperten der Stadt. „Wir testen dann ein Jahr lang, wie sich die Regelungen auswirken. Nur durch den befristeten Praxistest wird sich zeigen, was von Nutzen ist und wo Korrekturen erforderlich sein werden“, sagt das Stadtoberhaupt.

 

 

Für diese Straßen(-abschnitte) könnte bald Tempo 30 gelten:

 

  • Berliner Straße zwischen Landratsamt und Schloss
    - Sachsenhausener Straße ab Kreisverkehr Rungestraße bis B273
  • Mühlenfeld bis Kreisverkehr Sachsenhausener-/Rungestraße
  • Bernauer Straße ab Bahnunterführung bis Kreisverkehr am Louise-Henrietten-Gymnasium (B273)
  • Straße der Einheit zwischen B273 und Kreisverkehr nach Friedrichsthal
  • Lehnitzstraße
  • Stralsunder Straße
  • Havelstraße
  • Walther-Bothe-Straße zwischen Berliner Straße und Kreisverkehr Friedenstraße
  • Friedrich-Wolf-Straße (OT Lehnitz)
  • Birkenwerderweg (OT Lehnitz)

 

 

[Weitere Informationen zum Verkehrsentwicklungsplan in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Fortschreibung Verkehrsentwicklungsplan beschlossen – Wie geht es jetzt weiter?

Grüne Stadt: Mehr als 80 neue Bäume in Oranienburg gepflanzt

(12.06.2017)

Vorwiegend Lindenbäume und Ahornbäume, aber auch Hainbuchen und Apfeldorn ließ die Stadt an verschiedenen Plätzen und Straßen in Oranienburg und Ortsteilen pflanzen. 73.745 Euro wurden für die Baumpflanzungen investiert. Davon hat die Stadt 53.945 EUR aus eigenen Mitteln erbracht, der Rest der Summe entfällt auf Investorenbudget.

 

Die insgesamt 88 Jungbäume wurden im Frühjahr in der Mainzer Straße, im Birkenwerder Weg, in der Scharrenstraße auf dem Friedhof Zehlendorf, in der Heidelberger Straße und der Emstraße sowie in der Hermann-Löns-Straße in die Erde gebracht.

 

Anwohnerinnen und Anwohner, vor deren Haustür sich ein Jungbaum befindet, werden um Mithilfe bei der Wässerung gebeten. Zumindest an sehr heißen Tagen trägt jeder Eimer Wasser dazu bei, die Bäume in ihrem Wuchs zu kräftigen.

 

Im Herbst sind neben einzelnen Baumpflanzungen weitere Bepflanzungen im Alleecharakter geplant: So wird die Krebststraße nach ihrer Fertigstellung mit 25 Hainbuchen neu bepflanzt und auch die Wupperstraße soll nach den Sanierungsarbeiten mit 42 Linden bestückt werden.

 

 

Anzahl und Verteilung der Baumarten aus der Frühjahrspflanzung:

 

Birkenwerder Weg (Abschnitt Adlerweg bis Ortsausgang, rechtsseitig): 11 Linden

Mainzer Straße: 3 Linden (Spielplatz), 25 Ahorne (Straße)

Friedhof Zehlendorf, Scharrenstraße: 22 Bäume (Ahorn, Linde, Apfeldorn)

Heidelberger Str. 1, 1a, 51, 53: 4 Linden

Emsstraße: 22 Hainbuchen

Oberschule Sachsenhausen, Hermann-Löns-Str. 5: 1 Hainbuche

Foto zu Meldung: Grüne Stadt: Mehr als 80 neue Bäume in Oranienburg gepflanzt

Lehnitzstraße wird am 9. Juni teilweise wieder eröffnet

(02.06.2017)

Das Tiefbauamt informierte, dass die Verkehrsfreigabe für den zweiten und dritten Teilbauabschnitt in der Lehnitzstraße für den 9. Juni 2017 geplant ist. Der Verkehr wird im Laufe des Vormittags zwischen der Bernauer Straße und der Dr.-Heinrich-Byk-Straße ungehindert fließen können.

 

Der Teilabschnitt zwischen der Hauptzufahrt Takeda und der Kreuzung Ecke Saarlandstraße bis zur Rewe-Einfahrt bleibt jedoch noch gesperrt bis die letzten Bauarbeiten voraussichtlich zum Jahresende beendet werden. Der Rewe-Markt bleibt weiterhin über die Kreuzung Saarlandstraße/Lehnitzstraße erreichbar.

 

Auch nach Verkehrsfreigabe sind noch Restarbeiten geplant: Unter anderem werden die Tiefbauarbeiten vor den Blöcken (außerhalb des Gehweges) im Auftrag der OWG weiter andauern. Vollendet werden zudem die Pflasterarbeiten im Bereich der Zufahrten und Arbeiten an unbefestigten Seitenbereichen. Dauer: etwa zehn Tage. Im Herbst werden zudem 32 Eichen gepflanzt.

 

Foto zu Meldung: Lehnitzstraße wird am 9. Juni teilweise wieder eröffnet

#FreeWiFiOranienburg – Neues öffentliches WLAN-Angebot

(01.06.2017)

Die Stadtwerke Oranienburg versorgen für die Stadt Oranienburg zentrale Orte der Stadt seit Ende Mai mit öffentlichem WLAN. Der kostenlose Service richtet sich an alle Bürger und Touristen.

 

Bislang ist der Service in folgenden Bereichen verfügbar:
 

  • auf dem Bahnhofsplatz,
  • in und vor der Stadtbibliothek,
  • in Teilen des Schlosses und davor sowie
  • in Teilen des Schlossparks und an der Orangerie

 

Die WLAN-Ausleuchtung des Weges zwischen Schloss und Bahnhof auf der Bernauer und der Stralsunder Straße soll im Laufe des Monats Juli 2017 nach weiteren DSL-Schaltungen durch die Telekom nachgezogen werden. Für 2018 sind zudem weitere Erschließungen geplant.


Den Impuls für öffentliches WLAN an zentralen Orten der Stadt gab die Kommunalpolitik. Alireza Assadi, Geschäftsführer der Stadtwerke, erklärt: »Die Stadtwerke Oranienburg freuen sich, als führender Energieversorger und Netzbetreiber der Region mit #FreeWiFiOranienburg einen Beitrag für ein noch attraktiveres Oranienburg leisten zu können.«


Nutzer von Smartphones, Tablets und Laptops können ohne Registrierung täglich eine Stunde im Internet surfen. Nach Auswahl des WLAN Angebots #FreeWiFiOranienburg sind lediglich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) mit einem Klick zu akzeptieren.


Für Fragen und Kritik steht die Adresse wlan@sw-or.de zur Verfügung.

 

[Stadtwerke Oranienburg]

Foto zu Meldung: #FreeWiFiOranienburg – Neues öffentliches WLAN-Angebot

Bombensuche in Lehnitz zwischen Gutsplatz und Bahnunterführung

(31.05.2017)

Im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche wird der Bereich in der Lehnitzstraße zwischen Gutsplatz und Bahnunterführung in Lehnitz ab kommenden Dienstag, 6. Juni, auf vorhandene Kampfmittel untersucht.

 

Betroffen sind zunächst ausschließlich die Gehwege auf beiden Straßenseiten. Diese werden abschnittsweise kurzzeitig gesperrt. Dadurch entsteht eine kurzzeitige Beeinträchtigung für Fußgänger und Radfahrer.

 

Die Arbeiten dauern ca. 3 Wochen an – inklusive Messarbeiten mittels Georadar, die bis unter die Fahrbahn reichen. Der Fahrzeugverkehr in diesem Bereich ist von den Arbeiten vorerst nicht betroffen. Im günstigsten Fall sind nach Auswertung der Messungen, was geschätzt weitere 3 Wochen dauern wird, keine weiteren Arbeiten in der Fahrbahn erforderlich, weil die Fahrbahn ggf. aus dem Kampfmittelverdacht entlassen werden kann.

 

Foto zu Meldung: Bombensuche in Lehnitz zwischen Gutsplatz und Bahnunterführung

Offizielle Badesaison ist eröffnet

(24.05.2017)

Alle, die Lust auf Erholung und Entspannung in der Natur und am Wasser haben, können sich seit 15. Mai frei und unentgeltlich an den zulässigen Badestellen unserer Stadt einen Platz an der Sonne sichern und im kühlen Nass erfrischen.

 

Erlaubt ist das Baden in Oranienburg an den offiziellen Badestellen. Sie befinden sich am Lehnitzsee neben der Bootsanlegestelle in der Rüdesheimer Straße (Oranienburger Seite), am Lehnitzsee am »Weißen Strand« und am »Bolli« (beide Lehnitzer Seite) sowie am Grabowsee in Schmachtenhagen.

 

Das städtische Ordnungsamt rät, in natürlichen Gewässern besonders wachsam sein. Nichtschwimmer sollten sich nicht zu viel zutrauen und lieber im seichten Wasser bleiben, da der Grund des Sees und die Wassertiefe oft schlecht einzuschätzen sind. Und gerade wenn es erst richtig heiß ist, wird es voll am Badestrand und unübersichtlich. Eltern werden gebeten, ihre Kinder nicht aus den Augen zu lassen und in der Nähe zu bleiben. Die Menschenmengen locken ebenfalls Diebe an, wertvolle Gegenstände sollten nicht unbeaufsichtigt am Platz zurück gelassen werden.

 

Das Mitbringen von Hunden und anderen Tieren ist an den offiziellen Badestellen nicht erlaubt. Ebenso ist auf Sauberkeit und Ordnung zu achten. Es stehen ausreichend Abfallbehälter zur Verfügung, die regelmäßig entleert werden. Keiner möchte zwischen Müll, Dosen und Zigarettenkippen sitzen.

 

Die städtischen Badestellen werden für das Land Brandenburg im Amtsblatt ausgewiesen und die Gewässer werden während der Saison nach einheitlichen Kriterien auf Grundlage der Brandenburgischen Gewässerordnung überwacht. Die Beurteilung der Untersuchungsergebnisse erfolgt durch das Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde. Die Untersuchungsergebnisse werden in der Badestellenkarte Brandenburg im Internet unter www.badestellen.brandenburg.de veröffentlicht.

 

Die Stadt Oranienburg wünscht allen Bürgern bis zum 15. September 2017 eine wunderschöne Badezeit mit viel Sonne und noch mehr Spaß!

 

[Badestellenkarte Brandenburg (mit Untersuchungsergebnissen zur Wasserqualität)]

Foto zu Meldung: Offizielle Badesaison ist eröffnet

Erfolgreiche Sprengung in Germendorf

(24.05.2017)

In einer Kiesgrube in Germendorf an der Veltener Straße konnte am heutigen Mittwochnachmittag gegen 15:45 Uhr eine 50-Kilogramm-Bombe erfolgreich durch den Truppführer Jens Uwe Simon des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg (KMBD) gesprengt werden.

 

Die amerikanische Sprengbombe mit zwei Aufschlagzündern wurde im Rahmen einer privat veranlassten Kampfmittelsuche im Tagebau gefunden und jetzt vor Ort unschädlich gemacht.

 

Der ca. 500 Meter große Sperrkreis wurde von Polizei und Stadt gesichert. Da weder Bewohner noch Straßenverkehr von der Sperrung betroffen waren und sich die Fundstelle außerhalb besiedelten Gebietes befand, war – wie schon wiederholt im Friedrichsthaler Forst praktiziert – eine Information der Öffentlichkeit im Vorfeld nicht erforderlich.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Erfolgreiche Sprengung in Germendorf

ADFC-Fahrradklima-Test 2016: Oranienburg bundesweit auf Platz 15

(23.05.2017)

Oranienburg beim ADFC-Fahrradklima-Test 2016 bundes- und landesweit weiterhin in der Spitzengruppe der fahrradfreundlichsten Kommunen

 

Es hat in diesem Jahr in der Endabrechnung nur zu Platz 3 in der Landeswertung hinter den Newcomern Bad Wilsnack und Liebenwalde gereicht – nach einem ersten und zweiten Platz in den Vorjahren. Dennoch darf die Beurteilung des im letzten Jahr durchgeführten Fahrradklimatests als voller Erfolg für die Stadt gewertet werden. Mit einer Gesamtnote von 2,79 (2014: 2,86) konnte Oranienburg noch einmal in der Gunst der Radfahrer und Radfahrerinnen, die das Fahrradklima anhand eines umfangreichen Fragenkataloges kritisch bewertet hatten, zulegen. Damit landete die Stadt in der Kategorie der Klein- und Mittelstädte unter 365 gewerteten teilnehmenden Kommunen bundesweit auf dem äußerst achtbaren 15. Rang.

 

Obwohl seit dem vorangegangenen Fahrradklimatest keine klassischen Radwegebaumaßnahmen umgesetzt worden sind, haben Oranienburgs Radfahrer die vielfältigen Initiativen der Stadt bei der Förderung des Radverkehrs anerkannt. Nicht nur die mittlerweile 26 für den Radverkehr freigegebenen Einbahnstraßen werden begrüßt, sondern auch die Erreichbarkeit des Zentrums oder die Wegweisung. Nur beim Thema Fahrraddiebstahl und auch beim Winterdienst wird weiterhin Handlungsbedarf gesehen.

 

Über 120.000 Menschen stimmten 2016 bundesweit unter dem Motto »Wie fahrradfreundlich ist Ihre Stadt« ab. Die Auswertung der Befragung, die alle zwei Jahre vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) organisiert wird, ist abrufbar unter www.fahrradklima-test.de/karte.

 

Die detaillierte Auswertung für Oranienburg finden Sie auch weiter unten als PDF zum Herunterladen.

 

[Detaillierte Auswertung für Oranienburg als PDF zum Herunterladen.]

[Radverkehrsseite der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: ADFC-Fahrradklima-Test 2016: Oranienburg bundesweit auf Platz 15

Zum Tode von Horst Eichholz, Ehrenbürger der Stadt

(18.05.2017)

Horst Eichholz, Ehrenbürger der Stadt Oranienburg, ist am 17. Mai im Alter von 84 Jahren gestorben. Der Germendorfer Familienunternehmer ist überregional bekannt geworden durch den von ihm aufgebauten Tier-, Freizeit- und Dinosaurierpark in Germendorf, den jährlich mittlerweile ca. 500.000 Menschen besuchen.

 

„Oranienburg hat einen außergewöhnlichen Mitbürger verloren. Horst Eichholz ist ein herausragendes Beispiel dafür, was ein Mensch mit Mut, Entschlossenheit und Tatkraft schaffen kann. Er war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer und großzügiger Gönner des Germendorfer Vereinslebens. Er hat den Ortsteil wie kein anderer geprägt und bleibt den Menschen in der Stadt sicher auch mit seiner unkonventionellen, humorvollen und bodenständigen Art in Erinnerung“, sagt Hans-Joachim Laesicke, Bürgermeister der Stadt Oranienburg.

 

Horst Eichholz hatte ein bewegtes Leben. Als Kind erlebte er den Zweiten Weltkrieg, machte später eine Lehre als Kfz-Mechaniker und arbeitete als junger Mann zunächst als Polizist. In den 1960ern wurde er Bürgermeister der damals eigenständigen Gemeinde Germendorf – und setzte sich insgesamt 17 Jahre für den Ort und für das Gemeinwohl ein. Später übernahm er bis zur Wende erfolgreich die Geschäftsführung und den Aufbau des Autobahnsees (heute Bernsteinsee) in Velten.

 

Nach der Wende hat Horst Eichholz als geschäftstüchtiger Familienunternehmer mit Wasserbau und Kiesabbau sowie mit dem Wohnkomplex am Waldsee Geld verdient. Geld, das er immer auch in die Gemeinschaft investierte und in die Renaturierung der Kiesanlage steckte. So versprach er im Jahr 2000, als er die Ehrenbürgerwürde Germendorfs erhielt, dass er dort einen Tier- und Freizeitpark errichten würde. Auch bei dieser Unternehmung war er schließlich erfolgreich.

 

Heute arbeiten ca. 50 Menschen im und um den familienfreundlichen Tierpark, der zum absoluten Besuchermagnet avancierte. „Ich betreibe den größten Spielplatz der Stadt“, sagte er selbst gerne. Die fröhlichen Kinder dort seien sein großes Glück. Zuletzt machte der einfallsreiche Unternehmer Schlagzeilen, als er im Winter 2016 innerhalb weniger Tage eine künstliche Eislaufbahn im Park einrichten ließ, die das ganze Jahr über genutzt werden kann.

 

2010 erhielt Horst Eichholz die höchste Ehre, die Ehrenbürgerwürde, der Stadt Oranienburg. Die Stadt wird sein Andenken in Ehren halten.

[Horst Eichholz - Ehrenbürger der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Zum Tode von Horst Eichholz, Ehrenbürger der Stadt

Drachenbootrennen 2017: Team »Junge Wilde« wieder am Start

(16.05.2017)
Alle in einem Boot!

 

Mit der spontanen Beteiligung am Drachenbootrennen 2016 stand das Team »Junge Wilde« der teilnehmenden Konkurrenz in nichts nach. Hinzu kam auch der absolute Spaßfaktor, der dazu führte, sich auch in diesem Jahr wieder für das Drachenbootrennen anzumelden.

 

 

Somit heißt es wieder: Alle in einem Boot! Kinder, Jugendliche und Eltern aus den verschiedenen Projekten der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Oranienburg sowie die Jugendkoordinatorin Angela Mattner und ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Arbeitskreis JUNIOR der Stadt Oranienburg sind schon an Bord.

 

Noch ist die Mannschaft nicht vollständig: Oranienburger Familien werden dazu aufgerufen, das Team »Junge Wilde« zu verstärken, welches in der Kategorie „Mixed“ am Samstag, 17. Juni 2017, antritt. Von 8 bis 18 Uhr können die rudernden Bootsinsassen angefeuert werden.

 

 

Lust auf eine etwas andere Bootsfahrt? Dann bitte bis 26. Mai anmelden unter:

 

KiC Inn

Tel.: 03301 706029

E-Mail: emk-obg.kindertreff@gmx.de

 

oder

 

Eltern-Kind-Treff Oranienburg

Tel.: 03301 5792886

E-Mail: ekt@oranienburg.de

 

[Offener Treff KiC Inn]

[Elter-Kind-Treff]

Foto zu Meldung: Drachenbootrennen 2017: Team »Junge Wilde« wieder am Start

Oranienburg bekommt einen Rodelhügel

(15.05.2017)

Am Montag, 15. Mai, wird mit der Errichtung des Rodelhügels im Bereich der Albert-Buchmann-Straße Ecke Erich-Mühsam-Straße begonnen. Der Rodelhügel wird in unmittelbarer Nähe der Dirt-Jump-Anlage auf der großen Rasenfläche entstehen.

 

Für den 3,50 Meter hohen Hügel werden ca. 1.200 Kubikmeter Boden angeliefert, aus welchem dann die Mitarbeiter des Stadthofs den Rodelhügel modellieren werden. Zeitlich wird dies einige Wochen in Anspruch nehmen, da die Arbeiten in mehreren Abschnitten stattfinden müssen. Der Boden wird Schicht um Schicht verdichtet und erst im Anschluss an die eigentliche Errichtung erfolgt die Rasenansaat. Geplant ist ebenfalls die Errichtung einiger Pflanzinseln, um den Hügel attraktiver zu gestalten. Bis zur Fertigstellung bleibt der Bereich durch einen Bauzaun gesichert. Die Anlage des Rodelberges hat ein Kostenvolumen von ca. 10.000 Euro.

 

Foto zu Meldung: Oranienburg bekommt einen Rodelhügel

1. bis 5. Juni: »Die Wölfe sind zurück?« - Kunst gegen Hass und Gewalt

(11.05.2017)

"Die Wölfe sind zurück?" ist der Titel der eindrucksvollen Ausstellung, die vom 1. bis 5. Juni vor dem Oranienburger Schloss zu sehen sein wird. Ein echter Höhepunkt in diesem Frühsommer!

 

Der Künstler Rainer Opolka, der auch mit der Entwicklung und Produktion von LED-Taschenlampen erfolgreich war, schuf  die imposanten Wolfswesen in der Auseinandersetzung mit der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit und Polarisierung in unserer Gesellschaft.

 

Die gut zwei Meter großen Skulpturen sind zum Teil aus Bronze, zum Teil aus Gusseisen gegossen und wiegen jeweils gut 350 Kilogramm. 32 davon werden über Pfingsten auf dem Schlossplatz zu sehen sein. „Ich habe Rainer Opolka bereits im letzten Sommer kennengelernt und ihn mit seinen Wolfsgestalten aus Bronze und Stahl nach Oranienburg eingeladen. Dass es klappt, freut mich sehr. Denn es ist schon etwas Besonderes, diese provokative Ausstellung zum Pfingstspaziergang zeigen zu können, um darüber Diskussionen zu Konflikten in unserer Gesellschaft anzuregen“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

„Die Ausstellung ist ein Forum, ein Vehikel, um miteinander ins Gespräch zu kommen“, so Opolka. „Ich bin gespannt auf Oranienburg und auf die Reaktionen der Menschen“, sagt der Künstler. Unterstützt wird er vor Ort auf dem Schlossplatz von vielen Ehrenamtlichen aus Oranienburg, so plant das „Forum gegen rechte Gewalt und Rassismus“ am Freitag, 2. Juni, 18.30 Uhr eine Lesung in der Bibliothek. Mit dabei sind neben anderen auch der Jugendbeirat unserer Stadt, die "Partnerschaft für Demokratie" Landkreis Oberhavel, die Theatergruppe OBST, das Netzwerk Courage sowie der Bürgergarten im Fischerweg.

 

Die Ausstellung auf dem Oranienburger Schlossplatz beginnt am Donnerstag, 1. Juni, 18 Uhr, mit einer Eröffnungsveranstaltung. Informationen gibt es auch unter www.diewoelfesindzurueck.de sowie aktuell im Veranstaltungskalender der Stadt unter www.oranienburg.de.

 

In den kommenden Tagen erhält zudem jeder Haushalt eine kostenlose Broschüre, die extra für die Oranienburger Ausstellung hergestellt wurde, um zu Anliegen und Hintergrund der Aktion zu informieren.

 

[www.diewoelfesindzurueck.de]

Foto zu Meldung: 1. bis 5. Juni: »Die Wölfe sind zurück?« - Kunst gegen Hass und Gewalt

Bombensuche: Stadt fordert erneut finanzielle Unterstützung beim Bund

(10.05.2017)

Fristgemäß hat die Stadt Oranienburg Ende April ihren Antrag auf finanzielle Unterstützung  der Kampfmittelsuche im Jahr 2016 durch den Bund auf den Weg gebracht. Nachdem für das Jahr 2015 insgesamt 1.841.530,31 Euro durch Rechnungen belegt wurden, war es diesmal ein Betrag in Höhe von 2.255.019,00 Euro, den die Stadt für Maßnahmen der Kampfmittelsuche vom Bund erstattet bekommen will.

 

Bis heute beteiligte sich der Bund mit keinem Cent an den Kosten für die systematische Bombensuche und -beseitigung in Oranienburg.

 

„Der Bund muss endlich die Verantwortung für die Folgen des Krieges übernehmen. Die auf Druck der betroffenen Bundesländer und Kommunen endlich vorgelegte Förderrichtlinie über die einmalige finanzielle Unterstützung der Länder durch den Bund kann dabei nur ein erster Schritt sein. Bisher ist völlig unklar, ob unsere Anträge überhaupt anerkannt werden und in welcher Höhe die Stadt bezuschusst wird. So müssen wir für 2018 wie auch 2017 wieder vier Millionen Euro für dieses Thema in unseren Haushalt einplanen. Das Geld fehlt uns für den dringend nötigen Ausbau von Kita, Schulen und Straßen“, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

Auf eine Antwort zum Antrag für das Jahr 2015 wartet die Stadt Oranienburg bisher vergeblich.

[Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Bombensuche: Stadt fordert erneut finanzielle Unterstützung beim Bund

8. Mai: Gedenken an Kriegsende vor 72 Jahren

(02.05.2017)
Kranzniederlegung am 8. Mai 2017 auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof

 

Vor 72 Jahren, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg, an dem über 60 Staaten direkt oder indirekt beteiligt waren. Mit dem deutschen Angriff auf Polen begann am 1. September 1939 die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Am Ende blieben unmenschliches Leid und Millionen Tote zu beklagen.

 

Zerstörte Familien, verlorene Heimat und vernichtete Kulturschätze weit über Europa hinaus waren die Folgen des Wahnsinns, der auf ewig mit Adolf Hitler und seinen Gefolgsleuten verbunden bleibt. Im Kriegsverlauf wurden viele junge Soldaten aus den verschiedensten Ländern auf die blutigen Schlachtfelder geschickt, um dem grausamsten und größten Krieg in der Geschichte der Menschheit ein Ende zu machen.

 

Keine Armee hatte dabei so viele Opfer zu beklagen, wie die Rote Armee der ehemaligen Sowjetunion. Viele junge sowjetische Soldaten, die auch unsere Stadt Oranienburg vom Nazi-Terror befreiten, haben ihren Kampf für das Ende des Krieges mit dem Leben bezahlt und fanden auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof an der Bernauer Straße/Ecke Mathias-Thesen-Straße ihre letzte Ruhestätte.

 

Auch in diesem Jahr möchten wir ihrer am Montag, dem 8. Mai um 16:00 Uhr gedenken.

 

Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft der ehemaligen Teilnehmer am antifaschistischen Widerstand, der Verfolgten des Naziregimes und des Verbandes der Antifaschisten (VVN/VdA) lädt der Bürgermeister der Stadt Oranienburg, der bei der Gedenkveranstaltung von seinem Beigeordneten Frank Oltersdorf vertreten wird, alle Oranienburgerinnen und Oranienburger ein, an der traditionellen Kranzniederlegung teilzunehmen.

 

Foto zu Meldung: 8. Mai: Gedenken an Kriegsende vor 72 Jahren

Abbruch- und Grabungsarbeiten an der Walther-Bothe-Straße

(28.04.2017)
Abbruch- und Grabungsarbeiten auf der Freifläche zwischen Walther-Bothe-Straße und Julius-Leber-Straße

 

In Vorbereitung auf die systematische Kampfmittelsuche auf der Freifläche zwischen Walther-Bothe-Straße und Julius-Leber-Straße finden derzeit Abbruch- und Grabungsarbeiten statt. Damit die Suche nach Kampfmitteln reibungslos durchgeführt werden kann, müssen die zahlreichen Hindernisse auf dem Gelände beseitigt werden. Ebenfalls wird das Erdreich durch Entnahme von Bodenproben auf mögliche Kontaminationen untersucht.

 

Die Arbeiten sind dringend erforderlich, um die Erschließung dieser Freifläche zu sichern und diese perspektivisch bebauen zu können.

 

Foto zu Meldung: Abbruch- und Grabungsarbeiten an der Walther-Bothe-Straße

Ab 7. Mai: »Fit vorm Schloss« geht in vierte Runde

(26.04.2017)

Seit Sonntag, 7. Mai, geht es auf dem Schlossplatz wieder sportlich zu: Das kostenlose Sportangebot »Fit vorm Schloss« geht in die vierte Runde. Vor barocker Kulisse haben alle Einwohnerinnen und Einwohner bis Ende September sonntäglich die Möglichkeit, sich sporadisch und außerhalb von Vereinen sportlich zu betätigen.

 

Das beliebte Trainingsangebot unter freiem Himmel wurde 2014 durch die Stadt Oranienburg ins Leben gerufen. Hierfür wird der Schlossplatz zum Sportplatz umfunktioniert – 18 Termine sind in dieser Saison geplant. Vom 07. Mai bis 24. September 2017, außer am 04. und 18. Juni, findet jeden Sonntag von 10:30 bis 11:15 Uhr ein Kurs unter professioneller Leitung statt.

 

Alle, die Lust auf Sport haben, sind immer sonntags um 10.30 Uhr auf dem Schlossplatz willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sportkleidung kann, muss aber nicht getragen werden. Eine bequeme Hose und ein normales Oberteil tun es auch. Wer zum ersten sportlichen Termin erscheint, darf sich über eine neue Sporttrinkflasche gesponsert von der TURM ErlebnisCity, freuen.

 

Im vergangenen Jahr kamen jedes Mal zwischen 25 und 50 Sporteifrige zusammen, um Bauch, Beine und Po zu trainieren – mit Musik und unter Anleitung einer Trainerin. Insgesamt sind an den 20 Terminen 665 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt worden. Die Auswertung der Teilnehmer-Befragungen ergab, dass dieses Angebot für 91 Prozent der Befragten ein gutes Gefühl gibt und für 82 Prozent der Befragten die Intensität und der Umfang völlig richtig ist. Das niederschwellige Angebot nimmt Bezug auf die integrierte Sportentwicklungsplanung der Stadt Oranienburg und wird als Maßnahme beim Audit „Familiengerechte Kommune“ gewertet.

 

[Der Flyer zum Download (PDF)]

[Alle Termine im Überblick]

Foto zu Meldung: Ab 7. Mai: »Fit vorm Schloss« geht in vierte Runde

Ausbesserungsarbeiten an Straßenbanketten und Straßenmulden

(24.04.2017)

Im Zeitraum von Anfang April bis Ende Mai 2017 werden durch die Stadt Oranienburg die Seitenbereiche an der Berliner Straße, der Saarlandstraße, der Friedrich-Wolf-Straße, der Magnus-Hirschfeld-Straße und am Berliner Weg sowie an Radwegen in Oranienburg und in den Ortsteilen nachbearbeitet.

 

Die Bankette und Mulden an den Straßen und Wegen werden vom Überwuchs befreit und so angepasst, dass das Oberflächenwasser in den Mulden versickern kann. Zudem wird in den Banketten und Mulden Rasen gesät.

 

Die Maßnahme umfasst ein Haushaltsvolumen von ca. 120.000 Euro und dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit durch das Ableiten des Oberflächenwassers von der Straße in die versickerungsfähigen Seitenbereiche.

 

 

Foto zu Meldung: Ausbesserungsarbeiten an Straßenbanketten und Straßenmulden

»Super-Wahljahr« 2017: Werden Sie Wahlhelfer!

(21.04.2017)

Ehrenamtliche für Bundestags- und Bürgermeisterwahl gesucht: In Oranienburg wird am 24. September nicht nur der neue Bundestag, sondern auch der neue Bürgermeister oder die neue Bürgermeisterin gewählt. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, wird sie am 15. Oktober stattfinden.

 

Insgesamt werden über 300 fleißige Helferinnen und Helfer benötigt, die für einen ordnungsgemäßen Ablauf in den 32 Urnen- und fünf Briefwahllokalen sorgen. Machen Sie mit!

 

In den Urnenwahllokalen geben die ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und -helfer  Wahlunterlagen aus, beaufsichtigen die Wahlhandlung und zählen letztlich auch die abgegebenen Stimmen. Die Mitglieder eines Wahlvorstandes wechseln sich üblicherweise mittags ab und treffen sich gemeinsam wieder zum Auszählen, um zügig und genau das Wahlergebnis zu ermitteln.

 

Über 30 Prozent der benötigten Personen meldeten sich bei der letzten Wahl  aus der Bevölkerung. Ihr ehrenamtliches Engagement trug ganz erheblich dazu bei, dass der Wahltag erfolgreich durchgeführt werden konnte.

 

Voraussetzungen als Wahlhelfer:

 

  • Wer bei der Wahl helfen möchte, muss Deutsche/r im Sinne von Artikel 116 Abs. 1 des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union sein.
  • Sie müssen volljährig sein, sollten ihren ständigen Wohnsitz in der Stadt Oranienburg haben und dürfen nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein.
  • Zu den besonderen Qualifikationsmerkmalen für die Wahrnehmung dieses Amtes gehören vornehmlich Unparteilichkeit, Uneigennützigkeit, Gewissenhaftigkeit, Verantwortungs-bewusstsein und Zuverlässigkeit.
  • Ganz besonders sei darauf hingewiesen, dass bei der Berufung der Wahlvorstände auch Menschen mit Behinderung herzlich willkommen sind. Hier besteht die Möglichkeit, diese bei Bedarf in einem barrierefreien Wahllokal einzusetzen.

 

Für die Tätigkeit in einem Wahlvorstand wird ein Erfrischungsgeld gezahlt, das abhängig von der Funktion 40 Euro bzw. 30 Euro beträgt und nach getaner Mitwirkung überwiesen bzw. auf Wunsch bar ausgezahlt wird.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger, die als Wahlhelfer mitarbeiten möchten, melden sich bitte bei:

Kerstin Blohm vom Ordnungsamt 

Telefon: 03301/600 691

Emali: blohm@oranienburg.de

 

Zur Erfassung der benötigten Personalien gibt es einen Vordruck für Bereitschaftserklärung Wahlhelfer. Dort können Sie auch angeben, in welchem Wahllokal Sie vorzugsweise eingesetzt werden möchten, und finden viele Informationen rund um die Wahlen 2017.

[Wahlen 2017]

[Bereitschaftserklärung Wahlhelfer]

Foto zu Meldung: »Super-Wahljahr« 2017: Werden Sie Wahlhelfer!

Kampfmittelsuche auf ehem. »Interfalz-Gelände«

(20.04.2017)

Hinter dem ehemaligen Bahndamm, am südlichen Ende der Robert-Koch-Straße direkt neben der Oranienburger Havel, wird auf einer ca. 17.000 qm großen Fläche ab Montag, 24. April 2017, systematisch nach Kampfmitteln gesucht.

 

Die Fläche befindet sich südlich der ehemaligen Auerwerke und weist die höchste Gefahrenlage auf. In den 1970er Jahren siedelte sich dort der Volkseigene Betrieb KIB Oranienburg an, danach die Firma Interfalz. In Zukunft sollen auf dieser Fläche Wohngebäude entstehen.

 

Die Kampfmittelsuche wird einige Monate dauern, wobei der Fließverkehr in der Robert-Koch-Straße nicht beeinträchtigt wird.

 

Foto zu Meldung: Kampfmittelsuche auf ehem. »Interfalz-Gelände«

Zukunftstag 2017: Infos zu Berufen in der Stadtverwaltung

(20.04.2017)

Am 27. April findet der Brandenburger »Zukunftstag 2017« statt. Basierend auf der Idee des »Girls‘ Day« und des »Boys‘ Day« bietet das Land Brandenburg mit seinem Zusatzangebot Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 bis 10 die Möglichkeit zur Berufs- und Studienorientierung.

 

Ziel ist es, die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Land aufzuzeigen, damit die Jugendlichen mit Blick auf ihre Stärken und Interessen ihr Berufswahlspektrum erweitern und dabei auch eher »geschlechtsuntypische« Berufe in Erwägung ziehen können. Bereits zum 15. Mal öffnen dafür Unternehmen, Hochschulen, Behörden, Krankenhäuser und andere Einrichtungen ihre Türen.

 

Auch die Verwaltung der Stadt Oranienburg nimmt mit einer Informationsveranstaltung am »Zukunftstag 2017« teil und präsentiert die Berufsbilder und Möglichkeiten für die Fachkräfte von morgen. In der Zeit von 13 – 15 Uhr stehen Ausbilder und Auszubildende für Fragen rund um die Berufe sowie das Bewerbungsverfahren in der Stadtverwaltung zur Verfügung (Direktlink zur Anmeldung).

 

Eine Übersicht der aktuell verfügbaren Veranstaltungen zum Zukunftstag finden Interessierte in der Aktions-Landkarte unter www.zukunftstagbrandenburg.de. Auf derselben Seite können sich sowohl die interessierte Schülerschaft, als auch weitere Veranstalter anmelden.

 

 

[Anmelden zum Zukunftstag in der Stadtverwaltung (Direktlink)]

[Zukunftstag Brandenburg im Web]

Foto zu Meldung: Zukunftstag 2017: Infos zu Berufen in der Stadtverwaltung

Mitmal-Aktion zum 350. Todestag von Louise Henriette

(19.04.2017)

Neue Bilder für den Schlossparkzaun:

 

Wer malt die schönste Louise Henriette oder das schönste Bild vom Denkmal der Kurfürstin? – Zum 350. Todestag von Prinzessin Louise Henriette sollen 2017 neue Bilder der Namenspatronin unserer Stadt den Schlossparkzaun schmücken.

 

 

Vier Oranienburger Grundschulen beteiligen sich an der städtischen Malaktion mit dritten und vierten Klassen. Ausgewählte Bilder der kleinen Künstlerinnen und Künstler werden dann im Juni wetterfest auf Kunststoffplatten gedruckt und dauerhaft den Schlossparkzaun zieren.

 

Natürlich haben auch all die anderen kreativen Kinder unserer Stadt im Alter von 7 bis 12 Jahren die Möglichkeit, sich an der städtischen Aktion zu beteiligen: Sie können beim Orangefest am 30. April in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ihre künstlerischen Fähigkeiten zeigen und in der Museumswerkstatt im Amtshauptmannshaus oder im Grünen Klassenzimmer des Schlossparks ihr Louise-Kunstwerk aufs Papier bringen. Sowohl in der Museumswerkstatt als auch im Grünen Klassenzimmer sind Papier und Farben vorhanden.

 

Das Orangefest wird jährlich vom Schlossmuseum, der TKO sowie der Stadt organisiert.

[Schlosspark Oranienburg]

Foto zu Meldung: Mitmal-Aktion zum 350. Todestag von Louise Henriette

Ab Mitte April: Kampfmittelsuche in der Julius-Leber-Straße

(11.04.2017)

Im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche wird die Julius-Leber-Straße auf mögliche Kampfmittel untersucht. Am 18.04.2017 wird mit der Einrichtung der Räumstelle aus Richtung Walter-Bothe-Straße kommend bis Höhe Lärmschutzwall begonnen.

 

Im Anschluss erfolgt die Kampfmittelsuche auf der Julius-Leber-Straße in Höhe der Hausnummer 33 bis zum „Am Wolfsbusch“ Höhe Hausnummer 27.

 

Um die Arbeiten durchführen zu können, wird eine halbseitig abschnittsweise Sperrung eingerichtet.

 

Auf dem Abschnitt Höhe Lärmschutzwall bis zur Julius-Leber-Straße in Höhe der Hausnummer 33 ist aktuell keine Kampfmittelsuche erforderlich, da dieser Bereich ohne weitere Absuche durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) freigegeben wird.

 

Die Zufahrt zu den Grundstücken ist gewährleistet, jedoch können geringfügige Einschränkungen für die Anwohner nicht ausgeschlossen werden.

 

Die Kampfmittelsuche wird voraussichtlich bis 31.05.2017 andauern.

 

Ebenfalls wird noch in diesem Jahr die Julius-Leber-Straße auf dem Abschnitt zwischen „Am Wolfsbusch“ bis Höhe Kremmener Straße/ Bötzower Stadtgraben auf mögliche Kampfmittel untersucht. Hierzu wird die Stadt Oranienburg über den weiteren Ablauf informieren.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Ab Mitte April: Kampfmittelsuche in der Julius-Leber-Straße

Besichtigung der Anlagen zur Entwässerung von Grundstücken

(07.04.2017)

 Inaugenscheinnahme der 

 Grundstücksentwässerungsanlagen 

 für die mobile 

 Schmutzwasserbeseitigung 

 

Der Entwässerungsbetrieb Oranienburg (EBO) informiert, dass auf Grundlage der „Satzung für die mobile Schmutzwasserbeseitigung aus Grundstücksentwässerungs-anlagen“ sowie der „Gebührensatzung für die mobile Schmutzwasserbeseitigung aus Grundstücksentwässerungsanlagen“ der Stadt Oranienburg ab April diesen Jahres die Besichtigung entsprechender Anlagen fortgeführt wird.

 

Insbesondere betrifft dies Grundstücke der Ortsteile Friedrichsthal und Malz, die zu den Kleingartensparten „Uhlenhorst e. V.“, „Schnelle Havel e. V.“ und „Windeck e. V.“ gehören sowie  an den Straßen Freienhagener Straße, Ambachweg, An den Wiesen, Malzer Wald, Hopfener Weg, Kreuzallee liegen und ebenfalls teilweise zum Dameswalder Weg, Nassenheider Weg und Mittlerer Straße zugerechnet werden.

 

Bei dem Vor-Ort-Termin werden die Anlagen besichtigt sowie satzungsrelevante Daten zur Anlage und zum Grundstück abgefragt. Der Termin findet in der Regel an einem Samstag, Sonn- oder Feiertag, gegebenenfalls auch an einem Werktag statt und dauert im Normalfall etwa 15 Minuten. Der von der Stadt Oranienburg (EBO) beauftragte Mitarbeiter der Stadtwerke Oranienburg GmbH wird rechtzeitig die betreffenden Bürger schriftlich informieren und sich beim Termin ausweisen.

Die Betreiber der Grundstücksentwässerungsanlagen werden um Mithilfe und Unterstützung bei der Besichtigung und Datenaufnahme gebeten, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.

 

Als Ansprechpartnerin für Rückfragen steht Ihnen Frau Stoepel telefonisch unter 03301/608563 sowie per E-Mail stoepel@sw-or.de zur Verfügung.

[Entwässerungsbetrieb Oranienburg – EBO]

Foto zu Meldung: Besichtigung der Anlagen zur Entwässerung von Grundstücken

Oranienburg führt Bürgerhaushalt ein

(31.03.2017)

 Jetzt sind Ihre Ideen gefragt!  – Ab sofort haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, direkt über ein gesondertes Budget im städtischen Haushalt zu entscheiden. 50.000 Euro stehen im Bürgerhaushalt für 2018 zur Verfügung. Alle Einwohnerinnen und Einwohner, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, sind berechtigt, Vorschläge einzureichen und über diese abzustimmen.

 

Hierfür gibt es ein Formular, auf dem der Vorschlag kurz und treffend beschrieben werden sollte und einer der vorgegebenen Kategorien (Senioren, Kinder & Jugend, Kultur, Umwelt & Natur, Straßen & Verkehr, Sicherheit-Ordnung-Sauberkeit, Sport, Einsparpotenzial, Sonstiges) zugeordnet wird. Ebenfalls müssen der vollständige Name, die Anschrift und das Geburtsdatum vermerkt werden. Das Formular liegt im Bürgeramt aus und ist auf der städtischen Website unter Politik/ Bürgerhaushalt zu finden.

 

Die Vorschläge können von der Einwohnerschaft bis zum 30.06.2017 schriftlich, mündlich und elektronisch eingereicht werden. Ansprechpartnerin bei der Stadt Oranienburg ist Alexandra Cichon (Kontaktdaten unten). Danach prüft die Stadtverwaltung die eingegangenen Vorschläge, die sich nur auf das Stadtgebiet beziehen dürfen. Der Vorschlag muss umsetzbar sein und darf maximal 15.000 Euro je Einzelmaßnahme kosten. Alle Vorschläge, die die Voraussetzungen erfüllen, werden im Amtsblatt am 5. August 2017 und auf der Internetseite der Stadt Oranienburg veröffentlicht.

 

Vom 28. August bis 23. September 2017 kann im Bürgeramt abgestimmt werden. Hierzu ist ein persönliches Erscheinen zu den bekannten Öffnungszeiten erforderlich. Am Freitag, 22.09.2017, hat das Bürgeramt die Öffnungszeiten bis 18.00 Uhr verlängert und bietet darüber hinaus am Samstag, 23.09.2017, in der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr weitere Öffnungszeiten an.

 

Am 25.09.2017 erfolgt die öffentliche Auszählung. Das Stimmergebnis wird zeitnah auf der städtischen Website und im Amtsblatt der Stadt veröffentlicht. Die Vorschläge mit den meisten Stimmen werden – bis das Budget aufgebraucht ist – nach Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung in den Haushaltsplan aufgenommen und im Folgejahr umgesetzt. Die ersten Ergebnisse werden also 2018 zu sehen sein.

 

Ansprechpartnerin  Bürgerhaushalt:

Alexandra Cichon, Sekretariat Kämmerei/Sachbearbeiterin Bürgerhaushalt

Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg

Telefon: (03301) 600-8260

E-Mail: buergerhaushalt@oranienburg.de

[Informationen zum Bürgerhaushalt]

Foto zu Meldung: Oranienburg führt Bürgerhaushalt ein

Action Days bei der Feuerwehr Oranienburg

(30.03.2017)

Am 24. und 25. März fanden auf dem Gelände der Feuerwehr Oranienburg in der Julius-Leber-Straße die sogenannten "Action Days" statt. Ein Einsatzbekleidungsausstatter rückte mit einer Realbrandsimulationsanlage und zahlreichem Equipment an.  Feuerwehrleute aus der Region konnten kostenlos moderne Schutz- und Einsatzkleidung testen.

 

Bei Feuerwehreinsatzkleidung ist ein guter Tragekomfort auch unter schwerem Atemschutz besonders wichtig: Möglichst wenig Gewicht, ein guter Hitzeschutz und schnelles Abkühlen nach einem Brandeinsatz spielen dabei eine Rolle. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bot die Veranstaltung durch die Praxisnähe viel Spannendes. Weitere Stationen, die durch Feuerwehrausbilder der Firma begleitet wurden, waren zahlreiche theoretische Präsentationen, Atemschutznotfall- oder das Stahlrohrtraining.

[Feuerwehr Oranienburg]

Foto zu Meldung: Action Days bei der Feuerwehr Oranienburg

Ehrungen zum 150. Todestag von Friedlieb Ferdinand Runge

(25.03.2017)

Aus Anlass des 150. Todestages des Chemikers, Entdeckers und Erfinders Prof. Dr. Friedlieb Ferdinand Runge, versammelten sich am Sonnabend, 25. März 2017, Bürgerinnen und Bürger zum Gedenken und zur Ehrung an dessen Grabstätte auf dem Oranienburger Stadtfriedhof.

 

Zwischen musikalischer Umrahmung durch Lea Rossow auf der Querflöte machten Anekdoten aus dem Leben des Wissenschaftlers, vorgetragen von Oranienburger Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, und die Rede von Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (siehe > hier im Wortlaut) die besondere Persönlichkeit des unangepassten  Querdenkers Runge plastisch – zu seiner Zeit, so der Bürgermeister, war der kauzige Forscher durchaus dem Spott und der Geringschätzung der Oranienburger Einwohnerschaft ausgesetzt. 

 

Erst sehr spät in seinem Leben erntete Runge den Ruhm, der ihm gebührte – war er doch beispielsweise der Erfinder letztlich so wichtiger Alltagsprodukte wie Stearin- oder Paraffinkerzen, Entdecker des Koffeins oder etwa Wegbereiter der modernen Teerfarbenchemie ...  

 

 

Das Wirken von Friedlieb Ferdinand Runge

 

Das äußerst umfangreiche und kreative Schaffen von Prof. Dr. Friedlieb Ferdinand Runge (geb. am 8.2.1794, gest. am 25.3.1867 in Oranienburg) wirkt bis in unser heutiges Leben.

Runges zahlreiche Schriften – beispielsweise Die Grundlehren der Chemie für Jedermann (1830) oder die Hauswirthschaftlichen Briefe (1866) – trugen wesentlich zur Entwicklung bzw. Aufklärung der Chemie bei.


Mit seinen Publikationen Musterbilder für Freunde des Schönen (1850) und Der Bildungstrieb der Stoffe (1855) schuf er die Grundlagen zur Chromatographie der Farben. Diese so genannten „Professorenkleckse“ wurden das „chemische Wappen“ von Runge.

 

Berühmte Persönlichkeiten, wie Adalbert von Chamisso, Hoffmann von Fallersleben, Adolf Glaßbrenner, zählten zu seinem Freundeskreis.

 

Nachdem ihm Johann Wolfgang von Goethe Kaffeebohnen geschenkt hatte (1819), entdeckte Runge darin das Koffein.

 

In Oranienburg machte er seine bedeutendsten Entdeckungen: Anilin und Phenol im Steinkohlenteer (1834), Palmöl-Soda-Seife (1833), Stearin- und Paraffinkerzen (1835/1840), Blauholztinte (1847) und vieles andere mehr.


Spuren des bedeutenden Chemikers finden sich noch heute in unserer Stadt: Neben einem Denkmal und einem Raum im Oranienburger Schloss tragen auch eine Straße, die örtliche Buchhandlung sowie das älteste Gymnasium der Stadt seinen Namen. 

 

Auch eine neue Wanderausstellung des Kreismuseums Oberhavel im Gymnasium Friedlieb Ferdinand Runge in der Willy-Brandt-Str. 20 (gegenüber vom Bahnhof) dokumentiert sein Wirken und zeigt sog. »Professorenkleckse«, die von Rungeschülern im Unterricht gestaltet wurden – diese können bis 21.07.2017 dort angeschaut werden, später auch andernorts (z. B. im Anschluss daran im Verwaltungstrakt des Schlosses).  Das Kreismuseum Oberhavel im Schloss bietet zudem Sonderführungen zum Wirken Runges.

 

>> Hier können Sie zudem den Flyer »Friedlieb Ferdinand Runge (1794–1867) – Chemiker, Entdecker und Erfinder« als PDF-Datei herunterladen.

 

 


 

Rede des Bürgermeisters

der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke,

zum 150. Todestag von Friedlieb Ferdinand Runge
am 25. März 2017

im Wortlaut

Der Wegbereiter der modernen Teerfarbenchemie, Professor Dr. Friedlieb Ferdinand Runge, lebte und wirkte von 1832 bis zu seinem Tod vor 150 Jahren am 25.März 1867 in Oranienburg.

Dass wir uns heute hier an seinem Grab versammelt haben, um ihn zu ehren, hat nicht nur damit zu tun, dass der als Universalgelehrter geltende Wissenschaftler Oranienburgs Industriegeschichte entscheidend mitgeprägt hat sondern dass mit ihm auch der Siegeszug der Chemie und die industrielle Revolution in Deutschland verbunden bleiben.

Friedlieb Ferdinand Runge ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass die größten Innovationen oft von denen ausgehen, die unkonventionell sind und neue Wege beschreiten, statt ausgetretenen und bewährten zu folgen.

 

Seine Persönlichkeit lehrt uns auch 150 Jahre nach seinem Tod, dass wir weder damals noch heute Menschen auf ihre Äußerlichkeiten reduzieren dürfen sondern gerade denen aufgeschlossen und interessiert begegnen sollten, die unangepasst sind.

 

Es ist einfach, sich heute mit Runges Errungenschaften zu brüsten: Unsere Stadt entwickelte sich durch Runges Wirken zu einem der bedeutendsten Zentren der chemischen Industrie in Deutschland.

 

Er arbeitete als technischer Leiter der Chemischen Produktenfabrik Oranienburg und entdeckte im Steinkohleteer, einem Abfallprodukt, das Anilin und die Karbolsäure, heute besser als Phenol bekannt.

Seine bahnbrechende Forschung legte den Grundstein für die moderne Farbenindustrie.

 

Auch die erste Stearinkerze wurde von ihm entwickelt.

Sie trat von Oranienburg aus ihren Siegeszug in die Welt an.

Wer ihn deshalb in den Elfenbeinturm der Wissenschaft heben möchte, wird dem Menschen Runge nicht gerecht.

 

Er war weit mehr – er war auch ein Außenseiter, der nicht in die Atmosphäre des kleinbürgerlich-provinziellen Oranienburgs Mitte des 19. Jahrhunderts passte.

Seine langen zotteligen Haare und sein monatelanger Rückzug aus der Gesellschaft, um mit dem stinkenden Steinkohleteer zu forschen, wurde von Vielen abschätzig betrachtet.

 

Der nimmermüde, kauzige Forscher war bei seinen Zeitgenossen nicht unbedingt beliebt. „Dr. Gift“ nannten sie ihn.

Im Alter von 66 Jahren kündigte man Friedlieb Ferdinand Runge gar seine Wohnung.

 

Lange war er Spott und Geringschätzigkeit ausgesetzt.

Nur wenige Freunde standen vor seinem späten Ruhm zu ihm.

 

Umso erfreulicher ist es, dass langjährige Ignoranz und Skepsis in der Fachwelt als auch in der breiten Öffentlichkeit sich noch vor seinem Ableben in Anerkennung und Wertschätzung wandelten.

 

Friedlieb Ferdinand Runges Beispiel soll uns bewusst machen, dass jede Stadt, jede Gesellschaft, für ihre positive Entwicklung unangepasste Menschen benötigt, von denen Impulse ausgehen, die mutige Fragen stellen, die mitunter unbequem sind.

 

Heute ist – wie wir hoffen – Oranienburg anders.

Zumindest geht unser Bemühen dahin.

 

Daher wünsche ich mir, dass inzwischen Querdenker oder Normabweichler in unserer Stadt die Toleranz und Unterstützung finden, die Runge damals von seinen Zeitgenossen versagt blieb.

 

 

 

[Flyer »Friedlieb Ferdinand Runge (1794–1867) – Chemiker, Entdecker und Erfinder« (PDF-Datei)]

Foto zu Meldung: Ehrungen zum 150. Todestag von Friedlieb Ferdinand Runge

»Sender Zehlendorf« wird am 25. März gesprengt

(22.03.2017)

Ein Stück Zehlendorfer Geschichte wird am kommenden Sonnabend beendet: Das Wahrzeichen des Oranienburger Ortsteils – der 360 Meter hohe Langwellen-Mast – wird am 25. März, 14 Uhr, gesprengt.

 

Bereits am Freitag werden die letzten Leitungen gekappt. „Damit verschwindet leider nicht nur ein Stück Hörfunk-Geschichte, sondern auch ein identitätsstiftendes Wahrzeichen für Zehlendorf. In der Erinnerung der Zehlendorfer wird der Funkmast sicher einen festen Platz behalten“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

Seit 1936 ist Zehlendorf Standort von Radio-Sendeeinrichtungen. Die letzte aktive Sendeanlage war seit 7. Oktober 1979 in Betrieb. Die mit Stahlseilen fixierte Antenne war der leistungsstärkste Langwellensender in der DDR und erreichte die gesamte Fläche Europas. Sogar am Bosporus haben Seeleute den Deutschlandsender aus Zehlendorf empfangen können, so ein Zeitzeuge.

 

1990 übernahm die Deutsche Bundespost die Funkstation, zu der vier weitere, inzwischen abgebaute Masten gehörten. Der Betrieb als Langwellensender endete 2014, als das Deutschlandradio auf Digitalfunk umstellte. Zuletzt wurden nur noch wenige UKW-Programme hierüber verbreitet. Dem heutigen Eigentümer, der Media Broadcast GmbH, wurden die Unterhaltskosten für den Mast schließlich zu teuer. Der Abbau ist von der kreislichen Denkmalbehörde genehmigt worden.

Foto zu Meldung: »Sender Zehlendorf« wird am 25. März gesprengt

Bürgermeister ruft zum Frühjahrsputz am 22. April auf

(21.03.2017)

Unter dem bekannten Motto „Oranienburg putzt sich!“ ruft Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke auch in diesem Jahr wieder alle Oranienburgerinnen und Oranienburger auf, unsere Stadt von Unrat zu befreien.

 

Am 22. April können wieder Einzelpersonen, Vereine, Einrichtungen, Gewerbetreibende, Initiativen, Hausgemeinschaften sowie Institutionen tatkräftig beim Frühjahrsputz mithelfen, um die Havelstadt wieder ein Stück attraktiver zu gestalten. Im Vorjahr wurden durch eine Vielzahl von Helferinnen und Helfern Unmengen an Müll aus Grünanlagen, Verkehrsflächen sowie von Gewässerufern entfernt. Dies soll Ansporn sein, auch die diesjährige Aktion für ein sichtbar sauberes Oranienburg zu unterstützen.   

 

Die noch leeren Müllsäcke können am 22.04.2017 ab 9.00 Uhr kostenlos im Bürgerzentrum in der Albert-Buchmann-Str. 17 oder in der Woche vorher bei den jeweiligen Ortsvorstehern bzw. in der Stadtverwaltung Zimmer 2.209 abgeholt werden. Um alle Aktivitäten registrieren sowie die Entsorgung der gefüllten Müllsäcke planen zu können, sollten sich alle Akteure mit dem entsprechenden Formular (siehe unten) anmelden.

 

Nach einer hoffentlich wiederholt erfolgreichen „Putzaktion“ möchte sich der Bürgermeister bei den freiwilligen Helferinnen und Helfern herzlich bedanken. Dazu treffen sich alle nach getaner Arbeit zu einem kleinen Imbiss am Bürgerzentrum in der Zeit von 13 bis 15 Uhr.

[Anmeldeformular Frühjahrsputz 2017]

Foto zu Meldung: Bürgermeister ruft zum Frühjahrsputz am 22. April auf

Ehrenpreis 2017: Jetzt wieder Kandidaten vorschlagen!

(21.03.2017)

Oranienburger Ehrenpreis 2017 | Sie kennen jemand, der sich in seiner Freizeit ehrenamtlich um hilfebedürftige Personen kümmert oder den lokalen Verein bereits über Jahre hinweg mit viel Engagement leitet? Ab sofort können genau diese Personen für den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg vorgeschlagen werden.   

 

Am 2. Oktober 2017 würdigt die Stadt Oranienburg genau diese Personen mit herausragendem, bürgerschaftlichem Engagement und verleiht anlässlich des Stadtempfanges den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg. 

 

Der Preis wird in den Kategorien »Vereine bzw. Organisationen«, »Projekte bzw. Initiativen«, wie etwa eine Bürgerinitiative oder eine Selbsthilfegruppe und in der Kategorie »Einzelpersonen« vergeben.

 

Voraussetzung für eine mögliche Auszeichnung ist das langjährige Engagement innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg und deren Ortsteilen. Einzelpersonen müssen sich seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen, regelmäßig und ohne Entgelt in der Freizeit engagieren. Sie dürfen sich nicht selbst nominieren. In die Bewertung fließen als Kriterien der zeitliche Aufwand, die Dauer der Ausführung und der allgemeine Nutzen ein. Über die Vergabe des Ehrenpreises entscheidet eine Jury.

 

Damit die Bewerbungsunterlagen einheitlich und vergleichbar sind, sollten die Vorschläge ausschließlich auf dem dafür vorgesehenen Formular eingereicht werden. Dieses erhalten Sie im Bürgeramt und auf der städtischen Internetseite www.oranienburg.de im Menüpunkt Bürgerservice unter Richtlinien.

 

Die Vorschläge müssen bis spätestens zum 19. Mai 2017 bei der Stadtverwaltung eingegangen sein und sind zu richten an:

 

Stadt Oranienburg

Büro des Bürgermeisters

„Ehrenpreis der Stadt Oranienburg“

Schlossplatz 1

16515 Oranienburg

 

Fragen rund um den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg beantwortet Evelin Rabe unter (03301) 600 8102 oder rabe@oranienburg.de.

[Weitere Informationen zum Ehrenpreis]

[Bewerbungsformular Ehrenpreis]

Foto zu Meldung: Ehrenpreis 2017: Jetzt wieder Kandidaten vorschlagen!

Blindgänger in Germendorf abtransportiert

(20.03.2017)

Für kurzfristige Aufregung sorgte ein merkwürdig aussehender Gegenstand, der am Mittwoch, 15.03.2017, bei Tagebauarbeiten in einer Kiesgrube in Germendorf festgestellt wurde.

 

Aufgrund der übersandten Fotos konnte der KMBD den Fund einer 70 kg Bombe nicht ausschließen und sah eine persönliche Inaugenscheinnahme als erforderlich an. Dabei stellten die Feuerwerker fest, dass es sich um eine 70 kg Brandbombe sowjetischen Typs handelte, die jedoch ohne weitere Maßnahme abtransportiert werden konnte, weil kein Sprengstoff mehr enthalten war.

[Mehr Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Osterfeuer 2017: Anträge bis spätestens zum 31. März einreichen

(15.03.2017)

Nicht mehr lange und die Osterfeuer lodern wieder: Neben dem religiösen Fest besteht von alters her der Brauch, die Wintergeister zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, am Gründonnerstag und Ostersamstag dieser liebgewordenen Tradition nachzugehen.

 

Wer diesen alten Brauch veranstalten möchte, sollte bis spätestens zum 31.03.2017 einen formlosen Antrag beim Ordnungsamt per Brief oder E-Mail einreichen, damit die Erlaubnis für das Osterfeuer noch fristgerecht erteilt werden kann. Der Antrag sollte Auskunft über den Tag, die Uhrzeit und die Größe des geplanten Brauchtumsfeuers geben. Dazu gehört auch eine Lageskizze der Örtlichkeit. Die Gebühren werden – abhängig von der Bearbeitungszeit im Einzelfall – auf mindestens 30 Euro festgesetzt. Eine Erlaubnis kann nicht erteilt werden, wenn der Antrag nach Ablauf der Frist eingereicht wurde.

 

Um sich ungetrübt über das Osterfeuer zu freuen, sollte neben der genehmigungs- und gebührenpflichtigen Anmeldung beim Ordnungsamt der Stadt darauf geachtet werden, dass Mensch und Umwelt nicht zu Schaden kommen.

 

Folgende Regeln sind bitte zu beachten:

 

  • die Feuerstelle ist immer in ausreichendem Abstand zu Gebäuden und brandgefährdenden Materialien anzulegen
  • bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug ist das Feuer unverzüglich zu löschen
  • bereits angehäufter Baum- und Strauchschnitt sollte zum Schutz von Kleintieren vor dem Verbrennen umgeschichtet werden
  • lediglich naturbelassenes Holz (z.B. getrockneter Strauchschnitt oder Scheitholz) darf verbrannt werden
  • ist das Brennmaterial zu Asche verbrannt, muss die restliche Glut gelöscht werden

 

Auch die Bestimmungen des Landesimmissionsschutzgesetzes sind zu beachten: So darf durch die Verbrennung niemand gefährdet oder erheblich belästigt werden. Die Nachtruhe ist von 22 bis 7 Uhr einzuhalten.

 

Wir wünschen allen feuerbegeisterten Bürgern, Vereinen, Dorfgemeinschaften, Besuchern und Schaulustigen viel Vergnügen.

[Ansprechpartnerin Feuerwehrangelegenheiten]

Foto zu Meldung: Osterfeuer 2017: Anträge bis spätestens zum 31. März einreichen

Abklärung Anomalie »Zur Rolle 20« am 20./21.04.

(15.03.2017)

Auf dem Grundstück »Zur Rolle 20« in einem Neubaugebiet in Oranienburg-Sachsenhausen wurde 2016 eine klärungsbedürftige Anomalie festgestellt. Nach der Winterpause kann nun der Spundwandkasten gesetzt und mit der Grundwasserabsenkung begonnen werden.

 

Für Donnerstag, 20.04.2017, ist eine Aussage des Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) zu dem dort befindlichen Gegenstand zu erwarten.

 

Bestätigt sich der metallische Gegenstand als Bombenkörper, der neutralisiert werden muss, wird am Folgetag eine Entschärfung durchgeführt. Erst wenn feststeht, in welchem Zustand sich der im Boden vermutete Teildetonierer/Zerscheller befindet, empfiehlt der KMBD das Ausmaß des Sperrkreises.

 

Sollte eine Entschärfung notwendig sein, wird am Freitag, 21.04.2017, bis 8 Uhr ein Sperrkreis von ca. 600 Metern eingerichtet. Betroffen wären davon etwa 850 Menschen. Abhängig vom Gegenstand und dem Zünder wird der Sperrkreis an der östlichen Grenze verkleinert: Die Chausseestraße wird dann nicht gesperrt und ist weiterhin befahrbar. Die sich auf der östlichen Seite der Chausseestraße befindlichen Gewerbebetriebe sind in jedem Fall zu erreichen.

 

Der Zeitplan ist grundsätzlich witterungsabhängig und aufgrund der technischen Gegebenheiten können sich Änderungen ergeben. Ebenso kann sich die Dauer der Sperrung ausdehnen, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird.

 

Sollte es sich um einen Zerscheller/Teildetonierer ohne Sprengstoff o.ä. handeln, wird dieser ohne weitere ordnungsbehördlichen Maßnahmen am Freitag, 21.04.2017, abtransportiert.

 

Verzögerungen bei der Kontrolle des Sperrkreises oder während der Entschärfung sind ebenfalls nicht auszuschließen. Die betroffenen Personen im Sperrkreis werden gebeten, die Arbeiten des KMBD durch Befolgen der Anweisung, den Sperrkreis in jedem Falle zu verlassen, nicht zu behindern.

 

Die Stadt Oranienburg richtet am 20.04.2017 ab 10:00 Uhr sowie am 21.04.2017 ab 7:00 Uhr wieder ein Bürgerservice-Telefon ein. Unter der Telefonnummer 03301-600 900 werden alle Fragen zur möglichen Bombenentschärfung beantwortet.

 

Für pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, und sich nicht aus eigenen Kräften und Mitteln aus dem Sperrkreis bewegen können, bietet die Stadt eine Unterstützung an. Dazu setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter der Telefonnummer 03301 – 600 901 in Verbindung. Eine Anmeldung ist bis zum 18.04.2017 notwendig, um die Transporte und die Unterbringung zu realisieren.

 

Weitere Informationen erscheinen zeitnah an dieser Stelle.

 

[Möglicher Sperrkreis am 21.04.2017 zum Download (JPG-Datei)]

[Informationen zur Kampfmittelsuche]

Foto zu Meldung: Abklärung Anomalie »Zur Rolle 20« am 20./21.04.

Starke Schule: Jean-Clermont-Schule belegt 3. Platz

(15.03.2017)

»Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen« ist der bundesweit größte Schulwettbewerb, der alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt wird.

 

Aus den rund 500 Einsendungen hat die Jury mit Expertinnen und Experten aus Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Prämiert wird die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten.

 

Unter den diesjährigen Preisträgern befindet sich auch die Jean-Clermont-Schule Oranienburg. Mit dem dritten Platz und einem Preisgeld von 2 000 Euro wurde die Sachsenhausener Schule für ihre Projekte zur Stärkung leistungsschwächerer Schüler und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Schule ausgezeichnet. Der erste Platz wurde an die Oberschule „Ehm Welk“ in Lübbenau/Spreewald vergeben und als Zweitplatzierter ging aus dem Wettbewerb die Libertasschule Löwenberg Grund- und Oberschule hervor. Platz vier belegte die „Schule am Nuthetal“ in Potsdam mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt »Lernen« und den fünften Platz erreichte die „Exin“-Oberschule in Zehdenick.

 

Die Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler nahmen am 13. März 2017 ihre Preise in Potsdam von Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher entgegen. Jean-Clermont-Schulleiter Olaf Wildgrube freute sich über den Titel und natürlich auch über die 2 000 Euro Preisgeld: „Das Geld kommt selbstverständlich der Schule zu Gute. Wir werden Projekte zur beruflichen Vorbildung unterstützen und uns weitere IT-Technik zulegen. Mit dieser Auszeichnung steigen wir zudem in den Kreis der ausgewählten Schulen, die in einem sehr zukunftsgewandten Netzwerk bundesweit viel voneinander lernen können.“

 

Auch Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke ist stolz über den Erfolg der Oranienburger Schule: „Das Bemerkenswerteste für mich ist, dass von den fünf Top-Schulen des Landes drei aus Oberhavel kommen. Das spricht auch für die Stärke der Jean-Clermont-Schule. Dort arbeitet ein tolles Kollegium, dass es versteht, Jugendliche zu begeistern und fit fürs Leben zu machen. Wir haben als Stadt und Träger der Oberschule dazu einen wichtigen Beitrag geleistet, indem wir für gute Lernbedingungen gesorgt haben.“

Foto zu Meldung: Starke Schule: Jean-Clermont-Schule belegt 3. Platz

Volleyballerinnen: Meistertitel geht nach Oranienburg

(13.03.2017)

Die Volleyballerinnen des VSV Havel Oranienburg holten in ihrem letzten Heimspiel der aktuellen Saison in der Dritten Volleyball-Damenliga mit einem 3:0-Erfolg gegen den SV Warnemünde den Meistertitel der 3. Liga Nord nach Oranienburg – wir gratulieren von Herzen!

 

Alle Informationen zum Spiel vom 11.03.2017 im HBI-SportForum finden Sie unter unten genannten Links.

 

[Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 13.03.2017]

[Website des VSV Havel Oranienburg]

[Artikel im Oranienburger Generalanzeiger vom 13.03.2017]

Foto zu Meldung: Volleyballerinnen: Meistertitel geht nach Oranienburg

Oranienburg zeigt Flagge für Tibet

(10.03.2017)

Am 10. März 2017 nimmt wie in den Jahren zuvor auch Oranienburg an der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ teil. Als Zeichen der Solidarität und um das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung zu unterstützen, hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke die tibetische Schneelöwenfahne auf dem Schlossplatz gehisst.

 

Die „Tibet Initiative Deutschland e.V.“ ruft seit 1996 zum weltweiten Aktionstag für das unterdrückte tibetische Volk auf. Zum Gedenken an den Volksaufstand von 1959 weht die tibetische Flagge als Symbol eines unabhängigen Tibets auf zahlreichen Rathäusern und öffentlichen Gebäuden in hunderten von deutschen Städten.

 

Dieses friedliche Symbol setzt ein klares Zeichen für Freiheit und Gerechtigkeit und steht für die Einhaltung der Menschenrechte sowie für den Erhalt der tibetischen Kultur, Religion und Identität.

Foto zu Meldung: Oranienburg zeigt Flagge für Tibet

Die Stadtverordneten tagen am 6. März

(03.03.2017)

Am 6. März ist es wieder soweit: Die gewählten Kommunalpolitiker - und politikerinnen treffen sich um 17.00 Uhr in der Orangerie im Schlosspark zur Stadtverordnetenversammlung.

Unter anderem stehen folgende Themen auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils dieser Sitzung:

 

 

  • Einwohnerfragestunde
  • Mitteilungen des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung
  • Anfragen an den Bürgermeister und Informationen der Verwaltung
  • Beschluss über den geprüften Jahresabschluss der Stadt Oranienburg zum 31.12.2014 sowie Entlastung des Bürgermeisters für das Haushaltsjahr 2014
  • Beschluss über die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses 2015 des EBO und die Ergebnisverwendung
  • Ordnungsbehördliche Verordnung über die Öffnung von Verkaufsstellen aus Anlass von besonderen Ereignissen an Sonn- und Feiertagen in der Stadt Oranienburg
  • Werbeanlagensatzung Oranienburg Innenstadt
  • Quartiersentwicklung "Weiße Stadt“
  • Regionaler Wachstumskern Oranienburg - Hennigsdorf - Velten: Statusbericht 2016
  • Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion - Stellungnahme der Stadt Oranienburg
  • Bearbeitungsstand WLAN in der Innenstadt

 

[Sitzungskalender und weitere Informationen]

Foto zu Meldung: Die Stadtverordneten tagen am 6. März

27 Jahre Brandenburgische Frauenwoche

(03.03.2017)

 

Unter dem Motto »Frauen MACHT !! faire Chancen«
startet in diesem Jahr die Frauenwoche im Land Brandenburg.
 
Die Brandenburgischen Frauenwochen entwickelten sich landesweit immer mehr zu einem Podium des Austausches und der gemeinsamen Forderungen und Aktionen für mehr Geschlechtergerechtigkeit.
 
Auch in Oranienburg gibt es in der Frauenwoche verschieden,
zum großen Teil öffentliche Veranstaltungen zum Thema.
 
 

[Programm Frauenwoche in Oranienburg]

Schlüsselübergabe: Fünfte Jahreszeit ist zuende

(02.03.2017)

Die Jecken vom Lehnitzer Karneval-Klub haben pünktlich am Aschermittwoch, 1. März, den Schlüssel zurück an die Stadtverwaltung übergeben. Bis zum 11.11. ziehen sich die Narren nun zurück und bereiten im Hintergrund die nächste fünfte Jahreszeit vor. Allein in dieser Karnevalssaison hatte der Verein zu sieben Veranstaltungen geladen - und unter anderem auch für spezielle Zielgruppen wie Senioren und Kinder.

[Lehnitzer Karneval-Klub]

Foto zu Meldung: Schlüsselübergabe: Fünfte Jahreszeit ist zuende

Oranienburger Kinderhaus erhält Spende

(02.03.2017)

Eine Spende in Höhe von 750 Euro hat Bernd Merkel, der Chef der Firma Merkel-Tiefbau aus Birkenwerder, am Montag an das Malzer Kinderhaus übergeben.

 

In der Einrichtung wachsen Kinder auf, die eine schwere Bürde zu tragen haben und aus den verschiedensten Gründen aus ihren Familien genommen werden mussten. Betreut werden sie vom Märkischen Sozialverein (MSV) in drei verschiedenen Häusern in der Stadt – in kleinen Gruppen und familienähnlichen Verhältnissen.

 

„Herr Merkel bat mich in einer Weihnachtskarte um einen Tipp, welche Einrichtung  eine Spende dringend gebrauchen könnte“, berichtete Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei der Spendenübergabe. Die Auswahl sei ihm nicht schwer gefallen. „Wir können das Geld gut gebrauchen und werden es in einen Ballfangzaun und einen neuen Wäschetrockner investieren“, freute sich Erzieher Sven Hentschel.

[Artikel MAZ online]

Kampfmittelsuche in Oranienburg 2017

(01.03.2017)

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, Stephan Bernard vom Tiefbauamt und Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm haben am 21. Februar den neuen Standort des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg (KMBD) besucht – zum jährlich üblichen Austausch zur Kampfmittelsuche in der Stadt auf Leitungsebene.

 

Nicht nur die Luftbildauswertung, sondern auch der Rest des KMBD ist Anfang des Jahres 2017 umgezogen: Von der Hauptallee in Wünsdorf (Zossen) ging es an die Stätte des Zentraldienstes der Polizei, am Baruther Tor, ebenfalls in Zossen. Die Oranienburger Außenstelle bleibt indes natürlich erhalten.

 

Auch in diesem Jahr beabsichtigt das Land ca. 50 Prozent seiner Mittel in Oranienburg einzusetzen, das sind ca. 3,5 Millionen Euro, schwerpunktmäßig für die Absuche von Restflächen für Baumaßnahmen. Die Stadt Oranienburg selbst kalkuliert mittlerweile mit jährlich vier Millionen Euro. Geplant ist in diesem Jahr zudem die systematische Kampfmittelsuche u.a. im Louise-Henrietten-Steg, im Havelkorso in Lehnitz, in der Julius-Leber-Straße sowie in der Straße Zum Bahnhof in Sachsenhausen. Im Hinblick auf eine anstehende weiträumige Umleitung soll auch die Bahnunterführung der Lehnitzstraße (in Lehnitz) nach Kampfmitteln abgesucht und instandgesetzt werden. Letzteres betrifft den Gehweg und die Straße und wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampel durchgeführt.

 

Bei allen Maßnahmen wird im Vorfeld noch über den genauen Zeitrahmen informiert, sobald weitere Details bekannt sind.

 

Auch für den Parkplatz des Bahnhofes Sachsenhausen liegen die Endabstimmungen in den letzten Zügen. Eine Fortschreibung der Prioritätenliste wird noch im Frühjahr erfolgen, Ergänzungen werden dann gesondert bekannt gegeben.

 

Thematisiert wurde auch der Antrag der Stadt auf Unterstützung durch den Bund in Gesamthöhe von 1.553.231,57 Euro (2016). Das Land hat diesen bereits an den Bund gesandt, nach Auskunft des Landes soll er noch in diesem Jahr beschieden werden.

[Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Kampfmittelsuche in Oranienburg 2017

Stadtwerke: Maximale Sicherheit in der Trinkwasserversorgung

(27.02.2017)

Die Pressestelle der Stadtwerke Oranienburg (SWO) teilte am 22. Februar 2017 mit:

 

Die Oranienburger Trinkwasserleitungen standen in den letzten Monaten im Mittelpunkt umfangreicher Sicherheitsprüfungen. Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) hat die organisatorischen und technischen Abläufe für die Bereiche Trinkwasser- gewinnung (Wasserwerk) und Trinkwasserleitungsnetz geprüft und zertifiziert.

 

Aufgrund der erfolgreich bestandenen Prüfung bekamen im Januar die Stadtwerke Oranienburg dafür feierlich das Zertifikat über das „Technische Sicherheitsmanagement (TSM)“ verliehen.

 

Zweites Zertifikat in Folge

 

Es ist bereits die zweite Prüfung dieser Art. Nach erfolgreicher Abnahme der sicherheitsrelevanten Abläufe in der Sparte Erdgas im Januar 2016 war nun das Trinkwassernetz an der Reihe. Die Stadtwerke Oranienburg erfüllen alle Kriterien zu einhundert Prozent. Die Prüfung bescheinigt, dass Sicherheitsniveaus technischer Abläufe geplant und Sicherheitsrisiken minimiert werden. Dazu zählt unter anderem das Konzept zur Verhütung schwerer Unfälle und auch der Betrieb und die Wartung von Anlagenteilen.

 

Sicherheitsnachweis im Detail

 

Die in den Prüfungen nachgewiesene Umsetzung der technischen Auflagen nach dem Regelwerk G 1000 des DVGW wird den Stadtwerken Oranienburg in Form des DVGW-Zertifikats bescheinigt. Dieses bestätigt, dass die Stadtwerke Oranienburg ihre Aufgabe als Energieversorger sowohl mit einer professionellen technischen Ausstattung als auch mit qualifiziertem Personal wahrnehmen und über organisierte Sicherheitsabläufe verfügen. Das äußert sich in einer sicheren, verbraucherfreundlichen, effizienten und umweltfreundlichen leitungsgebundenen Versorgung der Kunden.

 

 

Stadtwerke Oranienburg GmbH
Pressekontakt Herr Peter Schrameyer
Telefon (03301) 608-640
E-Mail presse@sw-or.de

[Stadtwerke]

Foto zu Meldung: Stadtwerke: Maximale Sicherheit in der Trinkwasserversorgung

Ab März kommt ein neuer Reisepass

(23.02.2017)

Der deutsche Reisepass gilt als einer der fälschungssichersten Pässe weltweit und erfüllt die hohen Richtlinien an elektronische Reisedokumente.

 

Dieses hohe Niveau erleichtert Auslandsreisen von Bürgerinnen und Bürgern, da sie mit ihrem deutschen Reisepass ohne Visum in über 170 Staaten einreisen können.

 

Wer ab 1. März 2017 nun einen Reisepass beantragt, erhält auch ein neu gestaltetes Dokument:  Neue, zeitgemäße Sicherheitsmerkmale machen ihn noch fälschungssicherer. Zusätzlich wird die Zugehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland zur Europäischen Union durch Änderungen im Aussehen stärker sichtbar sein.

 

Dienstpässe, Diplomatenpässe, Vielreisepässe sowie die Reiseausweise für Ausländer, Staatenlose und Flüchtlinge werden ebenfalls in neuen Varianten ausgegeben. Für Personen ab dem 24. Lebensjahr wird zudem die Gebühr für die Ausstellung eines Passes von 59 Euro auf 60 Euro erhöht. Die Reisepassgebühr für Personen bis zum 24. Lebensjahr bleibt unverändert bei 37,50 Euro, mit einer Gültigkeit von sechs Jahren.

 

Bereits ausgegebene Reisepässe behalten ihre Gültigkeit bis zum jeweils angegebenen Datum. Ein Umtausch ist daher nicht erforderlich. Ebenso bleiben die Modalitäten zur Beantragung von Reisepässen unverändert.

[Informationen zur Beantragung eines Reispasses]

Foto zu Meldung: Ab März kommt ein neuer Reisepass

Stadtbibliothek bleibt beliebter Anlaufpunkt

(21.02.2017)

Mittlerweile ist die Stadtbibliothek voll und ganz im Alltag am Oranienburger Schlossplatz angekommen und der Hype des Neuen hat sich etwas gelegt. Das Niveau blieb mit 70.671 gezählten Besuchern im vergangenen Jahr dennoch sehr hoch, im Vergleich liegen die Werte weiter über dem Landesdurchschnitt von Brandenburg.

 

4.331 Bürger im Alter von sechs bis 91 Jahren haben einen Benutzerausweis unserer Stadtbibliothek. Damit wurden 206.998 Entleihungen getätigt (vgl. 2015: 208.838). 64.665 attraktive und aktuelle Medien aller Bereiche stehen zur Ausleihe bereit. Die 5.484 neu erworbenen Medien beinhalten die aktuellen Bestseller, Fachliteratur schwerpunktmäßig für unsere Schüler und Auszubildenden, hochwertige Kinderliteratur zur Gestaltung des Sommerleseclubs und natürlich die audiovisuellen Medien. In die Auswahl der neuen Titel fließen auch Nutzerwünsche ein. Dafür stellte die Stadt Oranienburg 56.800 Euro bereit. Neben 74 Zeitungen und Zeitschriften wurden 4.510 eBooks angeboten, die 3.411 mal entliehen wurden - eine wachsende Entwicklung, die sich in den kommenden Jahren weiter etablieren wird.

 

Die Bibliothek entwickelte sich im vergangenen Jahr zu einem beliebten Aufenthaltsort besonders für Kinder, Familien und Geflüchtete – 106 unserer Benutzer haben den Status Asylbewerber. Die Stadt stellt neben lesenswerter Literatur allen Nutzern in der Bibliothek kostenloses WLan und Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Besonders hoch frequentiert war 2016 der Sonnabend. Die Spielebar wurde zum Treffpunkt für gemeinsames Spielen aller Altersstufen. Insgesamt 149 Veranstaltungen mit 2.045 Teilnehmern hat Bibliotheksleiterin Katharina Bölke gezählt. Der Schwerpunkt lag hier bei der Kinderbibliothek, die auch steigende Ausleihzahlen verzeichnet. Mit zahlreichen Angeboten werden schon die Kleinsten an die Bibliothek herangeführt.

 

Neben einer hohen Aufenthaltsqualität können die Bibliotheksnutzer einen gepflegten Bestand vorfinden. Auch bietet die hochmoderne Technikausstattung den Nutzerinnen und Nutzern ein unkompliziertes Ausleih- und Rückgabeverfahren.

 

Über www.stadtbibliothek-oranienburg.de und den 2016 ins Leben gerufenen Facebook-Auftritt nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oranienburger Stadtbibliothek gern Anregungen, Wünsche und Kritik zur Kenntnis, um auch 2017 zu einem erfolgreichen Jahr zu machen.

Foto zu Meldung: Stadtbibliothek bleibt beliebter Anlaufpunkt

Der Hauptausschuss tagt am 20. Februar

(18.02.2017)

Am Montag, 20. Februar 2017, findet im Konferenzsaal im Schloss Oranienburg im Haus I, Zi. 1.201, die Sitzung des Hauptausschusses statt.

 

Begonnen wird um 17 Uhr und folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

 

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit, Bestätigung der Tagesordnung und Beschlussfassung über eventuelle Einwendungen gegen die Niederschrift vom 28.11.16 (öffentlicher Teil)
  2. Einwohnerfragestunde
  3. Beschluss über den geprüften Jahresabschluss der Stadt Oranienburg zum 31.12.2014
  4. Beschluss über die Entlastung des Bürgermeisters für das Haushaltsjahr 2014
  5. Beschluss über den geprüften konsolidierten Gesamtabschluss der Stadt Oranienburg zum 31.12.2014
  6. Beschluss über die Entlastung des Bürgermeisters für den konsolidierten Gesamtabschluss 2014
  7. Beschluss über die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses 2015 des EBO und die Ergebnisverwendung
  8. Beschluss über die Entlastung der Werkleitung des EBO für das Wirtschaftsjahr 2015
  9. Ordnungsbehördliche Verordnung über die Öffnung von Verkaufsstellen aus Anlass von besonderen Ereignissen an Sonn- und Feiertagen in der Stadt Oranienburg
  10. Satzung zum Schutz des Baumbestandes der Stadt Oranienburg (Baumschutzsatzung)
  11. Werbeanlagensatzung Oranienburg Innenstadt, hier:
    1. Billigung des Satzungsentwurfes
    2. Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der berührten Träger öffentlicher Belange gemäß § 87 (8) BbgBauO
  12. Quartiersentwicklung "Weiße Stadt"“
    hier: Änderung der Planungsziele des Bebauungsplanes Nr. 100 „Quartiersentwicklung Weiße Stadt“
    1. Aufhebung des Beschlusses zum Rahmenplan „Weiße
    Stadt“ (0110/07/15)
    2. Änderung der Planungsziele für die „Weiße Stadt"
    3. Änderung des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes
    Nr. 100 „Quartiersentwicklung Weiße Stadt“
    4. Erneute Durchführung der Beteiligung der Öffentlichkeit
    sowie der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher
    Belange gemäß § 3 (2) und 4 (2) BauGB
    5. Einstellung des Verfahrens zur 1. Änderung des
    Bebauungsplanes Nr. 15.3b "Ehemaliges
    Sägewerkgelände / Dr.-Kurt-Schumacher-Str. /
    Am Wolfsbusch Süd / Friedensstraße Ost"
    6. Aufhebung der Veränderungssperre für den B-Plan 100
    7. Bekanntmachung der Beschlüsse
  13. Genehmigung der Eilentscheidung des Bürgermeisters vom 03.02.2017 nach § 58 BbgKVerf zur Bewilligung überplanmäßiger Mittel für die Investitionsmaßnahme "Erweiterung der Schloßgaststätte"
  14. Antrag 30/2017 des Ortsteils Friedrichsthal - Berücksichtigung eines 2. Fußballplatzes für den SV Friedrichthal
  15. Sachstand zum Projekt "städtische Holding"
  16. Aktueller Sachstand zur Kampfmittelsuche
  17. Regionaler Wachstumskern Oranienburg - Hennigsdorf - Velten
    Mitteilung zum aktuellen Sachstand - Statusbericht 2016
  18. Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion - Stellungnahme der Stadt Oranienburg

 

[Ratsinformationssystem der Stadt Oranienburg]

Vught und Oranienburg – eine Städtefreundschaft in Bildern

(17.02.2017)

Mit über 30 Farbfotos präsentiert Hajo Eckert, Journalist und Bildreporter aus Leegebruch, im Auftrag der Stadt Oranienburg das Mosaik einer lebendigen Partnerschaft zwischen den Städten Vught in den Niederlanden und Oranienburg.

Eine Texttafel mit den Wappen der beiden Städte ergänzt die Schau. 

 

 

Die kostenlose Ausstellung ist im Haus I im Schloss Oranienburg zu sehen und kann von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr besucht werden.

 

Die Motive reichen von der Unterzeichnung der Urkunde für eine Partnerschaft im Oranienburger Oranjesaal im Schloss über das Setzen einer Königslinde bis hin zu Auftritten Vughter Handwerker und Volkskünstler vor dem Oranienburger Schloss.

Viele Aufnahmen entstanden während einer Journalistenreise. Es sind Aufnahmen von historischen Gebäuden, Parks, Ortsansichten und der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Kamp Vught, aus dem Häftlinge nach Sachsenhausen deportiert und hier ermordet wurden. Diese Beziehung bildete den Auslöser für die Idee einer Städtepartnerschaft zwischen Vught und Oranienburg.

 

Hajo Eckert, Jahrgang 1945, hat bereits mit 14 Jahren begonnen, kommunale und Sportereignisse zu fotografieren und in der örtlichen Thüringer Presse zu veröffentlichen. Als Sportchef einer Geraer Zeitung fotografierte er bei Spartakiaden, DDR-Meisterschaften sowie bei Olympischen Spielen in Moskau und Sarajevo. Nach einer Tätigkeit als Leitender Redakteur im Berliner Studio Billhardt war Hajo Eckert nach der Wende im Springerverlag für die Berliner Morgenpost und DIE WELT als Reporter und Fotoredakteur im Land Brandenburg und besonders in den jetzigen Landkreisen Oberhavel und Havelland sowie in Berlin tätig.

[Städepartner Vught]

[Vught schenkt Oranienburg eine Königslinde]

Foto zu Meldung: Vught und Oranienburg – eine Städtefreundschaft in Bildern

Lehnitzstraße: Ausbau geht weiter

(16.02.2017)

Nach der wetterbedingten Verzögerung werden nun die Bauarbeiten in der Lehnitzstraße fortgesetzt: Heute, 16. Februar 2017, werden die Schilder für die bevorstehenden Umleitungen aufgestellt. Im zweiten und dritten Bauabschnitt finden ab kommenden Montag, 20. Februar, die Sanierungsarbeiten parallel statt. 

 

Der zweite Bauabschnitt umfasst den Bereich zwischen der Krebststraße und der südlichen Einmündung zum Lindenring. Der Bereich zwischen der südlichen Stadtwerkezufahrt und der LKW-Hauptzufahrt von TAKEDA betrifft den dritten Bauabschnitt. In beiden Abschnitten kommt es zur Vollsperrung. Die Lehnitzstraße ist somit erneut nicht durchgängig befahrbar.

 

Folgende Umleitungen werden eingerichtet:

Die Zufahrt zu den Stadtwerken, zum Lindenring und zum Parkplatz des Landratsamtes erfolgt dann ausschließlich über die Dr.-Heinrich-Byk-Straße.

Die Ein- und Ausfahrt zum Lindenring erfolgt ausschließlich über die südliche Einmündung zur Lehnitzstraße und dann weiter über die Privatstraße vor dem Wohnblock Nr. 16-19. Dadurch bleibt der westlich davon gelegene Teil des Lindenringes Einbahnstraße. (Fahrtrichtung wie bisher von Nord nach Süd). In den Einmündungsbereichen der Privatstraße zum Lindenring und weiter in Richtung Lehnitzstraße werden Halteverbote angeordnet.

Die Zufahrt zu REWE, TAKEDA und dem Gewerbehof erfolgt ausschließlich aus südlicher Richtung über die

[Lehnitzstraße]

Foto zu Meldung: Lehnitzstraße: Ausbau geht weiter

Wichtiger Hinweis zur möglichen neuen Baumschutzsatzung

(16.02.2017)

Da viele Bürgerinnen und Bürger zum Thema nachgefragt haben: Der geänderte Satzungsentwurf der Baumschutzsatzung der Stadt Oranienburg wurde im jüngsten Bauausschuss lediglich bestätigt. Sie ist jedoch noch nicht rechtswirksam.

 

Rechtswirksam ist die Satzung erst nach Veröffentlichung im Amtsblatt von Oranienburg. Dies wird, vorausgesetzt die Stadtverordnetenversammlung befürwortet die Beschlussvorlage, frühestens im April 2017 erfolgen. Bis dahin gilt die derzeit bestehende Baumschutzsatzung der Stadt Oranienburg mit all ihren Regelungen.

Foto zu Meldung: Wichtiger Hinweis zur möglichen neuen Baumschutzsatzung

Einblick in das Berufsleben bei der Stadt Oranienburg

(15.02.2017)

Die Stadt Oranienburg hat wie in den Jahren zuvor auch 2016 eine Vielzahl an Praktikumsplätzen zur Verfügung gestellt. In den Berufsalltag zu schnuppern war für insgesamt 222 zumeist junge Menschen eine willkommene Gelegenheit, sich ein Bild über einen möglichen zukünftigen Beruf zu machen. 

 

Die Praktikantinnen und Praktikanten, vorwiegend aus Oranienburg und Umgebung, sammelten in verschiedensten Arbeitsbereichen praktische Erfahrungen. Großes Interesse gab es für Praktika in Kindereinrichtungen. Insgesamt 174 vorwiegend Schülerpraktikanten aber auch freiwillige Umschüler, die einen beruflichen Neustart wagen, wurden in Kindertagesstätten und Horten eingesetzt.

In den Bereichen Verwaltung, Schulen und Bibliothek erprobten sich vorwiegend Abiturientinnen und Abiturienten sowie Studentinnen und Studenten. Ein Einblick in das Berufsleben erhielten Praktikantinnen und Praktikanten auch im Tiefbauamt, im Ordnungsamt sowie im Bürgeramt, in der ADV und im Stadtplanungsamt. Ebenso wurden Praktikumsplätze im Stadthof vergeben.

 

Die Stadtverwaltung bietet Praktika mit einer Dauer von einer Woche bis hin zu sechs Monaten und ausbildungsbegleitende Jahrespraktika an. Wer sich für ein Praktikum bei der Stadt Oranienburg interessiert, erhält bei Gabriele Meyer aus dem Personalamt unter der Telefonnummer 03301/600 625 oder meyer@oranienburg.de nähere Auskünfte.

 

 

Auch die youlab bietet eine gute Gelegenheit, mit den Mitarbeitern der Personalabteilung der Stadt Oranienburg ins Gespräch zu kommen. Die Berufsbildungsmesse für Oberhavel (www.youlab.de) findet jedes Jahr Mitte Februar in der MBS ARENA in der TURM ErlebnisCity in Oranienburg statt. Vorraussichtlicher Termin für die youlab 2018 ist der 14. Februar. Von 10 bis 16 Uhr hat man die Möglichkeit sich über Praktika oder Ausbildungsstellen zu informieren.    

 

 

Foto zu Meldung: Einblick in das Berufsleben bei der Stadt Oranienburg

Kurzfilm-Wettbewerb über Berufsperspektiven für Schüler im RWK O-H-V

(10.02.2017)

Seit Juni 2016 beschäftigen sich Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren mit dem Projekt »Videowettbewerb 2016 – Berufsperspektiven in O-H-V«. Im Fokus steht der Regionale Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten (RWK O-H-V). Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler waren im Rahmen des Videowettbewerbs aufgefordert, sich mit den beruflichen Potenzialen in ihrer Region auseinanderzusetzen. Sie erkundeten die sich im RWK O-H-V bietenden Zukunftsperspektiven und entdeckten während der Recherche und Umsetzung zugleich ihre eigenen Stärken. Alle Ideen rund um das zukünftige Berufsleben in der Region wurden nun in den jeweiligen Videoclips formuliert. Unterstützt wurden die jungen Filmemacher durch die Oranienburger Agentur »Digitaler Umbruch«. Die Profis für Marketing- und Produktentwicklung arbeiteten eng mit den Jugendlichen zusammen und halfen ihnen, ihre beruflichen Wünsche zu formulieren.

 

Die daraus entstandenen Kurzfilme sind vom 1. bis 19. Februar auf der Internetseite https://videochallenge-o-h-v.de/abstimmen zu sehen: Eltern, Freunde, Unternehmer und Bewohner aus den drei Städten des RWK O-H-V sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Videos anzusehen und beim Online-Voting für ihren jeweiligen Favoriten zu stimmen! Für Oranienburg geht die Torhorst Gesamtschule mit ihrer Geschichte um »Tischlerella« ins Rennen. Einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewährt der dazugehörige Blogbeitrag. Am 23. Februar wird das Siegervideo prämiert.

 

Die Videochallenge zwischen den drei Oberschulen wurde durch den RWK O-H-V ausgelobt.

 

[Regionaler Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten]

Foto zu Meldung: Kurzfilm-Wettbewerb über Berufsperspektiven für Schüler im RWK O-H-V

Lehnitzstraße: Wetterlage verzögert Baubeginn weiterhin

(02.02.2017)

Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten für den zweiten und dritten Teilabschnitt in der südlichen Lehnitzstraße wird erneut um mindestens eine weitere Woche nach hinten verschoben.

 

Auf Grund des anhaltenden Winterwetters mit Schnee, Eis und angekündigten Temperaturen, bei denen mit Nachtfrösten zu rechnen ist, können die Arbeiten im zweiten und dritten Bauabschnitt in der Lehnitzstraße weiterhin nicht wieder aufgenommen werden. Der Baubeginn kann sich je nach Wetterlage um weitere Tage bzw. Wochen hinauszögern.

 

Der zweite Bauabschnitt umfasst den Bereich zwischen der Krebststraße und der südlichen Einmündung zum Lindenring. Der Bereich zwischen der südlichen Stadtwerkezufahrt und der LKW-Hauptzufahrt von TAKEDA betrifft den dritten Bauabschnitt. In beiden Abschnitten kommt es zur Vollsperrung. Die Lehnitzstraße ist somit erneut nicht durchgängig befahrbar.

 

Folgende Umleitungen werden eingerichtet:

Die Zufahrt zu den Stadtwerken, zum Lindenring und zum Parkplatz des Landratsamtes erfolgt dann ausschließlich über die Dr.-Heinrich-Byk-Straße.

Die Ein- und Ausfahrt zum Lindenring erfolgt ausschließlich über die südliche Einmündung zur Lehnitzstraße und dann weiter über die Privatstraße vor dem Wohnblock Nr. 16-19. Dadurch bleibt der westlich davon gelegene Teil des Lindenringes Einbahnstraße. (Fahrtrichtung wie bisher von Nord nach Süd). In den Einmündungsbereichen der Privatstraße zum Lindenring und weiter in Richtung Lehnitzstraße werden Halteverbote angeordnet.

Die Zufahrt zu REWE, TAKEDA und dem Gewerbehof erfolgt ausschließlich aus südlicher Richtung über die Kreuzung André-Pican-Straße/ Saarlandstraße.

 

 

[Ausbau Lehnitzstraße]

Sachsenhausen – Entschärfung verschoben

(12.01.2017)

Die gefundene Anomalie auf dem Grundstück Zur Rolle 20 in Sachsenhausen kann nicht wie geplant untersucht und im Falle eines Bombenkörpers entschärft werden. Der Termin zur Öffnung und Abklärung der Anomalie ist bis auf weiteres aufgehoben.

 

Grund hierfür sind die noch andauernden Abstimmungen mit der Oberen Wasserbehörde. Teilweise gibt es auch witterungsbedingte Verzögerungen. Ein neuer Zeitplan steht aktuell noch nicht fest. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass sich der Termin um einige Woche nach hinten verschiebt. Sobald ein neuer Termin absehbar ist, wird dieser umgehend bekannt gegeben.

 

In dem Neubaugebiet auf dem Grundstück Zur Rolle 20 wurde 2016 eine ein metallischer Gegenstand gefunden, der möglicherweise ein Bombenkörper ist. Im Falle einer Entschärfung empfiehlt der Kampfmittelbeseitigungsdienst einen Sperrkreis von ca. 600 Metern. Betroffen wären davon ca. 850 Menschen.

Azubi-Woche bietet Perspektivwechsel

(29.12.2016)

Anfang November 2016 ist die Azubi-Woche in die fünfte Runde gegangen: In diesem Jahr tauschten insgesamt elf Auszubildende aus vier Oranienburger Unternehmen sowie der Stadtverwaltung ihre Plätze, um die Abläufe anderer Berufsfelder kennenzulernen. Neben den Initiatoren – der Endres GmbH & Co. KG und der Stadt Oranienburg – kooperierten die Oberhavel Kliniken GmbH, die REWE Group, die Takeda GmbH sowie die Stadtservice Oranienburg GmbH in der Neuauflage. Neben dem Perspektivwechsel durch das Kennenlernen eines anderen Unternehmens hatten die Azubis auch die Möglichkeit, die Stadt bei einer Rundfahrt zu erkunden. Einhelliges Urteil der jungen Menschen nach einer Woche: Ein sinnvoller Austausch, der beibehalten werden sollte!

 

Foto zu Meldung: Azubi-Woche bietet Perspektivwechsel

Erneute Förderung für kleine und mittlere Unternehmen

(27.12.2016)

Bereits von 2008 bis 2013 konnten in der Stadt Oranienburg Innenstadtprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden. Jetzt gibt es neue Fördermöglichkeiten.

 

Möglich wurde die vorhergehende Förderung durch die Aufnahme der Stadt in die damalige Förderrichtlinie zur nachhaltigen Stadtentwicklung des Landes Brandenburg.

Die Strategie ist aufgegangen: Insgesamt sind im Förderzeitraum bis 2013 27 Anträge bei der Stadt Oranienburg eingegangen, 23 davon wurden positiv beschieden. Mit Hilfe der Impulse aus der KMU-Förderung wurden Gesamtinvestitionen von rund 2,4 Millionen Euro getätigt.

 

Aufgrund des Erfolgs dieses Förderprogramms hat sich die Stadt zusammen mit anderen Gemeinden aus der Region intensiv darum bemüht, eine Fortsetzung der KMU-Förderung zu erreichen. Mit der erfolgreichen Teilnahme am Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) gemeinsam mit Liebenwalde, Kremmen und dem Löwenberger Land ist dies nun gelungen. Auch hierbei werden wieder Mittel der Europäischen Union aus dem EFRE zur Stärkung der nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Umland in Brandenburg bis Ende 2020 vergeben. Diese Mittel können kleine und mittlere Oranienburger Unternehmen in der Kernstadt sowie in Lehnitz und Sachsenhausen für Investitionen beantragen.

 

Gefördert werden mit einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben u.a. die Sicherung und Erweiterung bestehender Unternehmen, Unternehmensnachfolgen sowie die Gründung bzw. Ansiedlung neuer Unternehmen. Auch Investitionen in die Barrierefreiheit oder für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören dazu. Die Projekte müssen dabei die unternehmerische Leistungsfähigkeit der KMU nachhaltig herstellen oder dauerhaft verbessern. Die Gesamtsumme des Zuschusses darf 200.000 Euro nicht übersteigen. Mindestens muss er 3.000 Euro betragen. Die Anträge müssen durch die Unternehmen direkt bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) eingereicht werden.

 

Vor der Antragstellung ist eine Beratung bei der Stadtverwaltung Oranienburg Pflicht. Termine hierfür können mit der Wirtschaftsförderin, Simone Kolbe, vereinbart werden. Bei Fragen zur Antragsstellung stehen auch die Kundenberater der ILB zur Verfügung, zu erreichen über das Infotelefon Wirtschaft und Infrastruktur (0331) 660-2211.

 

Alle wesentlichen Informationen im Überblick finden Sie hier.

Grußwort des Bürgermeisters zum Jahreswechsel

(23.12.2016)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die letzte Seite des Wandkalenders zeigt uns unmissverständlich, dass das Jahr 2016 in wenigen Tagen Geschichte ist. Die hoffentlich frohen und besinnlichen Weihnachtstage überbrücken viele mit ihrem restlichen Urlaub, um es dann zum Jahresabschluss noch einmal richtig krachen zu lassen, bevor wieder der Alltagstrott und das neue Jahr beginnen. 

 

Das scheidende Jahr wird uns vor allem mit den vielen tollen Veranstaltungen zum 800jährigen Stadtjubiläum in bester Erinnerung bleiben. Aber auch die Einweihung des Neubaus der Comeniusschule und die Erweiterung der Grundschule Sachsenhausen sowie die Fertigstellung der Germendorfer Feuerwehr werden in unserer städtischen Chronik für 2016 einen festen Platz finden.

 

Dass Oranienburg längst kein abschätzig betrachtetes und ignoriertes Aschenputtel mehr ist sondern seine Reize inzwischen unübersehbar sind, hat sich nicht nur bei Berlinern herum gesprochen. Immer mehr von ihnen haben den lauten und hektischen Großstadttrubel satt. Sie empfinden, was wir schon längst wussten, dass Beschaulichkeit, Naturnähe, Friedlichkeit und Vertrautheit einer kleinen märkischen Stadt vor den Toren der quirligen Metropole einen großen Gewinn an Lebensqualität bedeuten.

 

Darin liegen aber auch gleichzeitig unsere Herausforderungen für die Zukunft. So müssen wir weiter mit Hochdruck dafür sorgen, dass unsere verkehrliche und soziale Infrastruktur mit dem dynamischen Wachstum Oranienburgs Schritt hält. Schulen, Kindertagesstätten und andere soziale Einrichtungen, aber auch Wohnungen müssen in großem Umfang gebaut werden. Das wird aber ohne eine Verschuldung unserer Stadt nicht möglich sein. Die mit dem Zuzug zu erwartenden, höheren Steuereinnahmen werden den enormen finanziellen Mehrbedarf in absehbarer Zeit nicht ausgleichen können.

 

Auch muss für die Zukunft wohl überlegt werden, wie auf den mit dem Bevölkerungswachstum verbundenen Anstieg des Verkehrsaufkommens reagiert werden soll.  Häuser abzureißen, Wälder und Wiesen zu beseitigen, um mehr und breitere Straßen sowie größere Stellplätze zu bauen, wäre sicher nicht die richtige Lösung!

 

Deshalb muss künftig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen individuellem PKW-Verkehr, dem notwendigen Wirtschaftsverkehr, einem attraktiven ÖPNV und einem gleichberechtigten Fahrradverkehr gefunden werden.

 

Sie sehen, die Herausforderungen werden uns auch 2017 nicht ausgehen. Ich wünsche Ihnen und uns, dass es uns auch im neuen Jahr gemeinsam gelingen möge, die erfolgreiche Entwicklung Oranienburgs fortzusetzen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes, frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2017!

 

Ihr Bürgermeister

Ihr Hans-Joachim Laesicke

Hans-Joachim Laesicke

 


 

Bitte beachten Sie auch die Schließzeiten bzw. geänderten Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und städtischer Einrichtungen rund um die Feiertage!

 


 

Frohe Festtage! (Bild der Facebook-Seite »Pixel Thomas Photography«)

Wir danken herzlich »Pixel Thomas Photography« (Link zur Facebook-Seite) für dieses zauberhafte Foto!
 

Foto zu Meldung: Grußwort des Bürgermeisters zum Jahreswechsel

Neuer Besucherrekord im Eltern-Kind-Treff

(23.12.2016)

Das Team des Oranienburger Eltern-Kind-Treffs (EKT) kann gut gelaunt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken: Auch in diesem Jahr verbucht der Eltern-Kind-Treff steigende Besucherzahlen. Die Rekordmarke von 18.000 Besuchern wurde geknackt, das sind 3.000 Nutzerinnen und Nutzer mehr im Vergleich zum Vorjahr.

 

Damit hat sich die Besucheranzahl in den letzten zwei Jahren nahezu verdoppelt. Seit der Eröffnung am 3. August 2012 werden die Angebote und Kurse kontinuierlich erweitert und finden hohen Zuspruch bei den Besuchern.

 

Unter der Leitung von Martin Lenarth haben seine Mitarbeiterinnen Martina Dorn und Franziska Schultz neben Honorarkräften, Kooperationspartnern und

FSJ-Teilnehmerinnen (Freiwilliges Soziales Jahr) viele neue Angebote und Kurse durchgeführt.

 

Von den Krabbelgruppen über Sport- und Musikkurse bis hin zu Elternveranstaltungen und Workshops haben die Familien viele Möglichkeiten der gemeinsamen Freizeitgestaltung. „Ich freue mich, dass wir mit unserem Angebotsspektrum auf so großes Interesse bei den Familien stoßen. Wir fühlen uns in unserer Arbeit und unserem neuen Weg bestätigt. Es ist schön zu sehen, wie in unseren Angeboten gemeinsam die Familienfreizeit verbracht wird“, formuliert Martin Lenarth.

 

Zu den wichtigsten Kooperationspartnern gehört das Netzwerk Gesunde Kinder Oberhavel, die Ruck Stiftung, der Oberhavel Hospiz sowie die Glüxritter, die durch ihre Zusammenarbeit die Angebotspalette des Eltern-Kind-Treffs bereichern und einen wichtigen Beitrag zu dessen Erfolg leisten. Dank des ehrenamtlichen Engagements von Gabriele Wetzel und Elke Schulz konnten zusätzliche Angebote für die Besucher geschaffen werden.

 

Mit der Errichtung des Eltern-Kind-Treffs und des Bürgerzentrums haben sich die Möglichkeiten der Gemeinwesenarbeit in der Mittelstadt deutlich verbessert. Heute ist das Wohngebiet ein lebendiger Ort für vielfältiges städtisches Leben.

 

Nächstes Jahr feiert der Eltern-Kind-Treff mit einem großen Familienfest sein fünfjähriges Bestehen.

 

Mehr Informationen gibt es unter www.ekt.oranienburg.de

 

[Eltern-Kind-Treff (EKT)]

Foto zu Meldung: Neuer Besucherrekord im Eltern-Kind-Treff

Entschärfung in Sachsenhausen voraussichtlich Anfang Februar 2017

(21.12.2016)

Im Oranienburger Ortsteil Sachsenhausen wurde in einem Neubaugebiet auf dem Grundstück Zur Rolle 20 eine klärungsbedürftige Anomalie festgestellt – also ein metallischer Gegenstand, der möglicherweise ein Bombenkörper ist.

 

Eine Aussage zum Gegenstand und zum Zünder wird vorbehaltlich der Witterung für Dienstag, 31. Januar 2017, erwartet. Sollte es sich um einen Bombenblindgänger handeln, findet die notwendige Entschärfung am Folgetag, Mittwoch, 1. Februar 2017, statt.

 

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst empfiehlt einen Sperrkreis von ca. 600 Metern (siehe Grafik). Betroffen sind davon ca. 850 Menschen. Die Stadt Oranienburg wird Anfang 2017 weitere Informationen zur Anomalie veröffentlichen.

 

[Der mögliche Sperrkreis am 01.02.2017 zum Download (JPEG-Datei)]

[Themenseite Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Entschärfung in Sachsenhausen voraussichtlich Anfang Februar 2017

Schließzeiten städtischer Einrichtungen zum Jahreswechsel

(19.12.2016)

Die Stadtverwaltung und alle städtischen Einrichtungen bleiben an Heiligabend (24.12.), den Weihnachtsfeiertagen (25.-26.12.) sowie an Silvester (31.12.) und Neujahr (01.01.) geschlossen.

 

Darüber hinaus gelten folgende Schließ- bzw. Öffnungszeiten:

 

  • Das Bürgeramt der Stadt Oranienburg bleibt zwischen den Feiertagen (27.12. bis 30.12.) zu den gewohnten Zeiten geöffnet (siehe hier)

 

  • Sporthallen in der Trägerschaft der Stadt Oranienburg:
    Geschlossen vom 24.12.2016 bis zum 01.01.2017

 

  • Regine-Hildebrandt-Haus und Bürgerzentrum:
    Geschlossen vom 24.12.2016 bis zum 01.01.2017

 

  • Eltern-Kind-Treff:
    Geschlossen vom 23.12.2016 bis zum 02.01.2017
     
  • Stadtbibliothek:
    Geschlossen vom 24.–26.12.2016, am 31.12.2016 und am 01.01.2017

 

 

Weitere Hinweise

 

Die TURM ErlebnisCity hat am 24.12., 31.12. und 01.01. eingeschränkte Öffnungszeiten, vom 25.12. bis 30.12. bleibt das Freizeit-, Sport- und Erholungszentrum aber regulär geöffnet – näheres erfahren Sie unter www.erlebniscity.de.

 

Die erste Sprechstunde der Schiedsstelle I im neuen Jahr wird vom 2. Januar 2017 auf den 9. Januar verschoben. 

 

 

Foto zu Meldung: Schließzeiten städtischer Einrichtungen zum Jahreswechsel

Markenbotschafter aus lokaler Verbundenheit

(16.12.2016)

Oranienburger Unternehmer werben für den Wirtschaftsstandort

 

Der Kreis der Unterstützer wächst stetig: Sieben lokale Unternehmen werben mittlerweile als Markenbotschafter für den Wirtschaftsstandort RWK O-H-V. Beim jüngsten Treffen im Schloss Oranienburg auf Einladung des Bürgermeisters wurden vier weitere Ernennungsurkunden übergeben. In kleiner Runde konnten Erfahrungen, Wünsche und Anregungen angesprochen und Fragen gestellt werden – erste konkrete Kooperationsideen inklusive.

 

Ihre Verbundenheit mit dem Standort möchten sie zeigen und sich noch besser vernetzen: Das sind zwei der Gründe von Unternehmen für eine Beteiligung am Markenbotschafter-Programm des Regionalen Wachstumskerns O-H-V (RWK O-H-V). Dahinter steckt folgende Idee: Unternehmen der drei RWK-Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten zeigen durch die Verwendung des Logos auf Geschäftspapieren, Flyern, bei Internetauftritten bis hin zu Firmenwagen oder Versandverpackungen ihre Verbundenheit mit der Region und verbreiten auf diesem Weg die Botschaft einer starken Marke sowohl nach innen als auch über die regionalen Grenzen hinaus.

 

Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer, die gerne Markenbotschafter werden möchten, können sich jederzeit an die Wirtschaftsförderung der Stadt Oranienburg wenden!

 

Alle Markenbotschafter Oranienburgs im Überblick finden Sie hier.

 

[Regionaler Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten]

[Markenbotschafter aus Oranienburg]

Foto zu Meldung: Markenbotschafter aus lokaler Verbundenheit

200. Bombe seit der Wende unschädlich gemacht

(14.12.2016)

Entschärfung geglückt: Die 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart mit chemischem Langzeitzünder in der Lehnitzstraße 73 konnte heute unschädlich gemacht werden. Um 15:15 Uhr ertönte wie geplant die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird. Die rund 9.500 Anwohner konnten zurück in ihre Häuser und Wohnungen.

 

Am Mittwochmorgen um 8 Uhr trat der 1.000-Meter-Sperrkreis rund um den Fundort in Kraft. Die Bahnhöfe Oranienburg und Lehnitz mussten geschlossen werden, der Bahnverkehr wurde durch Busse ersetzt. Nachdem die Einsatzkräfte vor Ort den Sperrkreis auf unbefugte Personen überprüft hatten (es kam zu fünf Vorfällen und in einem Fall zur Aufnahme der Personalien) konnte dieser um 10:53 Uhr an den KMBD übergeben und mit den Neutralisierungsarbeiten an dem Sprengkörper begonnen werden. Um 14:25 Uhr konnte die Bombe schließlich erfolgreich entschärft werden. 

 

„Es lief reibungslos. Das Team funktionierte wie ein Uhrwerk. Der Sperrkreis wurde rechtzeitig freigegeben. Alles lief insgesamt unproblematisch, allerdings war der Zünder noch scharf – also durchaus noch gefährlich“, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang. Seit den frühen Morgenstunden war sein fünf Mann starkes Team vor Ort, unterstützt von der Oranienburger Entschärfungsfirma Lutomsky.

 

Der stellvertretende Bürgermeister Frank Oltersdorf bedankte sich von Herzen bei den Experten des KMBD für deren lebensgefährliche Arbeit : „Danke, dass sie unsere Stadt wieder ein Stück sicherer gemacht haben.“ Zu dieser besonderen Entschärfung hatte sich auch die Firma Takeda mit einem kleinen Empfang bei den Kampfmittelbeseitigern bedankt. Diese konnten sich so bereits vor Ort stärken. Von der Stadt erhielten sie als kleine Anerkennung eine Urkunde, eine Medaille und eine Oranienburger Spezialität.

 

Insgesamt waren 300 Helferinnen und Helfer vor Ort – u.a. Feuerwehr, Polizei und Mitarbeiter des Stadthofs sowie des Katastrophenschutzes. Von der Evakuierung waren u. a. das Krankenhaus und ein Seniorenheim betroffen, zahlreiche Einrichtungen blieben geschlossen.

 

Bei dieser Maßnahme handelte es sich um vierte abgeklärte Anomalie von insgesamt sechs auf dem Firmelngelände in der Lehnitzstraße 73 und die 200. neutralisierte Bombe im Stadtgebiet nach der Wende. Nummer 199 war ein in der André-Pican-Straße in der 46. Kalenderwoche festgestellter Zerscheller – also eine Bombe, die beim Aufschlag auseinandergebrochen ist, ohne dass sie explodierte. Dieser Zerscheller konnte ohne weitere Maßnahmen durch den KMBD abtransportiert werden.

 

 

 


Detailinformationen


 

Sperrkreis

 

Gegenüber den letzten Maßnahmen aus Februar, April und Juni konnte der 1000-Meter-Sperrkreis etwas verkleinert werden. Er wird ab 8:00 Uhr nach außen gesichert. Bei einem regulären Ablauf wird er gegen 15:30 Uhr aufgehoben.

Im Sperrkreis  sind ca. 9.500 Personen gemeldet. Neben dem Krankenhaus, einer Seniorenresidenz und dem Bahnhof der Stadt sind auch sechs Kitas und vier Schulen sowie zahlreiche weitere Einrichtungen und Behörden betroffen. Nicht betroffen ist dieses Mal u.a. die Schule St. Johannesberg.

 

 

Bahn- und Schiffsverkehr

 

Die S-Bahn richtet wegen der Schließung der Bahnhöfe Oranienburg und Lehnitz Richtung Süden wieder einen Schienenersatzverkehr (SEV) für die S-Bahn zwischen Oranienburg und Birkenwerder (Haltestelle Willy-Brandt-Str. 20). Für den Regionalbahnverkehr wird ebenfalls Schienenersatzverkehr angeboten (Haltestelle in der Bernauer Str. 66 vor Möbel Paeske) – ab Birkenwerder ist alternativ die S-Bahn zu nutzen bzw. für die RB 20 ein SEV zwischen Birkenwerder und Hennigsdorf.


Der Fernverkehr rollt ab 8:00 Uhr ohne Halt durch Oranienburg und wird ab 10:30 Uhr komplett eingestellt. Reisende werden gebeten, sich im Vorfeld an den Abfahrtsplänen zum Schienenersatzverkehr zu orientieren.

 

Detaillierte Informationen der Bahngesellschaften:

  • S-Bahn Berlin
  • Deutsche Bahn Regionalverkehr (RE 5 / RB 20)
  • Niederbarnimer Eisenbahn (RB 12 / RB 54)

 


Auch die angrenzende Wasserstraße (Oranienburger Havel) ist vom 13. Dezember bis zur Beendigung der Neutralisierung für den Schiffsverkehr gesperrt. Sie liegt im 100-Meter-Sperrkreis.

 

 

Örtlichkeiten zum Aufhalten

 

Eine Anlaufstelle für Oranienburgerinnen und Oranienburger wird auf dem Gelände des behindertengerecht eingerichteten Oberhavel Bauernmarktes, Bauernmarktchaussee 10, in Schmachtenhagen angeboten. Ein Busshuttle (Fahrplan siehe unten) wird dorthin fahren. Zudem befindet sich vor dem Haupteingang des Oberhavel Bauernmarktes eine Haltestelle der Buslinie 805. Auch wird das Regine-Hildebrandt-Haus wieder geöffnet. Aufgrund der fußläufigen Erreichbarkeit wird jedoch kein separater Busverkehr angeboten. 

 

 

Auskunft

 

Die Stadt Oranienburg richtet am 13. Dezember ab 9:00 Uhr sowie am 14. Dezember ab 7:00 Uhr  wieder ein Bürgerservice-Telefon unter (03301) 600-900 ein – hier werden alle Fragen rund um die Bombenneutralisierung beantwortet.

 

Für pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, und sich nicht aus eigenen Kräften und Mitteln aus dem Sperrkreis bewegen können, bietet die Stadt eine Unterstützung an. Dazu setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter der Telefonnummer 03301-600 901 in Verbindung. Eine Anmeldung bis zum 09.12.2016 ist notwendig, um die Transporte und die Unterbringung in zentralen Anlaufstellen zu realisieren.

 

 

Wichtige Hinweise

 

Der genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann sich die Dauer der Sperrung ausdehnen, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird. Verzögerungen bei der Kontrolle des Sperrkreises oder während der Entschärfung sind ebenfalls möglich.

 

 

Betroffene Kindertagesstätten und Schulen:
 
  • Kita Falkennest
  • Kita Friedrich Fröbel
  • Evangelische Kita Kleine Fische
  • Kita Butzelhausen e. V.
  • Kita Lehnitz
  • Kita Stadtmusikanten
  • Grundschule und Hort Havelschule
  • Oberstufenzentrum Georg-Mendheim
  • Torhorst-Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
  • Runge Gymnasium Oranienburg

 

 

Auch eine Vielzahl weiterer Einrichtungen befinden sich im Sperrkreis und bleiben während der Maßnahme oder den ganzen Tag geschlossen, darunter die Verwaltung des Landkreises Oberhavel, die Oberhavel Kliniken in der Robert-Koch-Straße, die TURM ErlebnisCity, das Arbeitsamt, das Bürgerzentrum, der Eltern-Kind-Treff u.v.m. – bitte informieren Sie sich zu Einzelheiten bei den Einrichtungen jeweils direkt.

 


 

 

Hintergrund

 

Im Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße 73 sind sechs klärungsbedürftige Anomalien gefunden worden und bereits mittels UltraTEM-Verfahren geprüft. Es handelt sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger. Vier davon wurden nunmehr in diesem Jahr bereits erfolgreich entschärft.

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite
>> Kampfmittelsuche in Oranienburg

Auch der Oranienburger Generalanzeiger hat Hintergründe zur Bombenproblematik in Oranienburg multimedial zusammengetragen:
>> Multimedia-Spezial des Generalanzeigers

 

 

[Sperrkreis Lehnitzstraße 73 als Download (PDF)]

Foto zu Meldung: 200. Bombe seit der Wende unschädlich gemacht

2017: Geänderte Sprechstunde in Schiedsstelle I

(13.12.2016)

Bitte beachten Sie folgende Information:

 

Der erste Termin im kommenden Jahr wird vom 2. Januar 2017 auf den 9. Januar verschoben. 

 

 

[Schiedsstellen der Stadt Oranienburg]

»Oranienburg zeigt Herz«: Großzügige Spenden für Bedürftige

(13.12.2016)

Beim diesjährigen Weihnachtssingen haben etwa 200 Oranienburgerinnen und Oranienburger ihr großes Herz gezeigt: Vier Säcke voll mit weihnachtlichen Süßigkeiten und liebevoll selbstgebackenen Keksen konnten die Mitarbeiterinnen der Oranienburger Tafel mitnehmen, um sie noch vor Weihnachten an Bedürftige in der Stadt weiterzugeben.

 

Zudem kam an dem Abend eine Geldspende in Höhe von 197,27 Euro zusammen. „So viel haben wir gar nicht erwartet, das ist toll“, sagt Viola Knerndel, Chefin des Arbeitslosenservice „Horizont“, Betreiber der Oranienburger Tafel. „Das Geld wollen wir in die Reparatur unseres Lieferwagens stecken, die Bremsen müssen noch in diesem Jahr erneuert werden.“

 

Auch Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke zeigt sich beeindruckt von der Resonanz und bedankt sich bei allen Beteiligten. Er hatte zu der weihnachtlichen Aktion für Frieden und Menschlichkeit unter dem Motto „Oranienburg zeigt Herz“ aufgerufen, konnte aber leider krankheitsbedingt nicht dabei sein. Unterstützt wurde das Weihnachtssingen vom Christlichen Jugendzentrum Oranienburg (CJO), der evangelischen Kirchengemeinde sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die ehrenamtlich beim Ausschank von Apfelpunsch halfen oder Kerzen verteilten.

 

 

Foto (v.l.n.r.): Evelin Rabe, Mitarbeiterin im Büro des Bürgermeisters, übergibt Viola Knerndel und Anja Lemcke von der Oranienburger Tafel die vier prall gefüllten Säcke mit Weihnachtssüßigkeiten.

 

Foto zu Meldung: »Oranienburg zeigt Herz«: Großzügige Spenden für Bedürftige

[O-H-V konkret!] – Unternehmeraustausch zur Fachkräftegewinnung

(07.12.2016)

[O-H-V konkret!] – Unternehmer tauschen sich aus zu erfolgreicher Fachkräftegewinnung

 

Wie Unternehmen in Zeiten des demografischen Wandels Fachkräfte gewinnen können und was sie tun, um Mitarbeiter zu halten, war Thema der heutigen Unternehmer-Veranstaltung [O-H-V konkret!], zu der die Städte des Regionalen Wachstumskerns O-H-V eingeladen hatten. Die Veranstaltung wurde nicht ohne Grund in die Räumen des Oranienburger Unternehmens Baustoffwerke Havelland gelegt: Gehört das Unternehmen beim Thema Fachkräftegewinnung doch zu den umtriebigen im Regionalen Wachstumskern und geht teilweise neue Wege. „Wir bemerken spürbar die Auswirkungen der Demografie. Manche Stellen konnten wir über längere Zeiträume nicht besetzen. Irgendwann war klar, unsere üblichen Kanäle wie Stellenanzeigen in der Zeitung oder im Internet reichen bei der Suche nach Fachkräften nicht mehr aus“, berichtet Geschäftsführer Christian Bertmaring. 91 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen, das Sand zu Kalksandstein sowie Porenbeton veredelt und den nordostdeutschen Raum beliefert, derzeit. Als Enrico Kitschun, geschäftsführender Gesellschafter der Personalagentur GS Company, eine Zusammenarbeit vorschlug, nahm der Baustoffwerke-Geschäftsführer nach anfänglicher Skepsis die Unterstützung an. Seitdem hilft die Personalagentur dem Unternehmer dabei hochqualifizierte Mitarbeiter schneller und zielgerichtet zu finden. „Vor allem Mittelständler haben selten die notwendigen Ressourcen in der Personalabteilung für die teilweise sehr aufwändige Suche“, so Kitschun, der einige Praxistipps für die anwesenden Unternehmer parat hatte.

 

Gute Tipps, wie man Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen kann, brachte auch Gideon Reymann von der Oranienburg Agentur Zimt und Zucker auf den Tisch: „Der erste Eindruck ist wichtig, die Menschen müssen sich auch gerne bewerben wollen“, ist er überzeugt. Dabei könnten Unternehmen beispielsweise die eigenen Mitarbeiter in den Vordergrund von Kampagnen stellen oder die Arbeit im Unternehmen nach außen transparent und greifbar machen. Auch die Ausbildungsmesse youlab, die jährlich im Februar von der IHK organisiert wird, könne man mit guten, kreativen Ideen erfolgreich für sich nutzen.

 

Dass auch die Bindung von Mitarbeitern eine wichtige Aufgabe ist, darüber waren sich alle etwa 30 anwesenden Unternehmer und Akteure der Wirtschaftsförderung einig. Ein gutes Arbeitsklima, eine nette Weihnachtsfeier, Wertschätzung und die Möglichkeit, sich zu entwickeln, zählten manchmal mehr als das Gehalt. Unterstützung gibt es für Unternehmen auch bei der IHK – für alle, die die Ausbildung im Betrieb zum Beispiel durch Auslandsaufenthalte attraktiver gestalten wollen oder eine monatliche Förderung für eine notwendige Basisqualifikation von Azubis beantragen möchten.

 

Foto: (v.l.) Christian Bertmaring, Baustoffwerke Havelland, Moderator Torsten Wiemken, Standortmanagement des RWK O-H-V, sowie Enrico Kitschun, GS Company.

[Website des RWK O-H-V]

Foto zu Meldung: [O-H-V konkret!] – Unternehmeraustausch zur Fachkräftegewinnung

Abfallkalender 2017 – jetzt erhältlich

(07.12.2016)

Weniger Abfall beim Abfallkalender – Verteilung der Abfall-Broschüre über Vertriebsstellen für Gelbe Säcke und Verwaltungen

 

Er erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Der mobile Abfallkalender mit Tourenplan. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger in Oberhavel nutzen aber inzwischen die moderne AWU-App auf ihrem Smartphone, um sich beispielsweise an das Herausstellen ihrer Abfalltonnen erinnern zu lassen. Auch die anderen digitalen Angebote in puncto Abfallentsorgung in Oberhavel werden zunehmend angenommen.

 

Diesem Umstand Rechnung tragend, haben sich die Herausgeber des jährlich erscheinenden Abfallkalenders – der Landkreis Oberhavel und die AWU Oberhavel GmbH – entschieden, bei der Ausgabe für 2017 einige Veränderungen vorzunehmen. So werden das Verteilsystem umstrukturiert und die gedruckte Auflage reduziert. Ab sofort wird das Heft nunmehr zum Mitnehmen in den Vertriebsstellen für die Gelben Säcke sowie in den Rathäusern und Bürgerämtern der Stadt- und Gemeindeverwaltungen bereitliegen. Die Verteilung an jeden Haushalt in Oberhavel entfällt. Das schont die Umwelt und spart Kosten.

 

Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die AWU-Service-Nummer 03304/376-0. Unter www.oberhavel.de/abfall sowie unter www.awu-oberhavel.de/haushalte/entsorgung.html sind der Abfallkalender sowie Formulare – zum Beispiel zur Anmeldung eines Abfallbehälters oder einer Sperrmüllsammlung – sowie alle Termine digital abrufbar.

 

In der Stadtverwaltung Oranienburg liegt die gedruckte Ausgabe des Abfallkalenders vor dem Bürgeramt und zwei weiteren Infoständen aus.

 

Darüber hinaus ist die Broschüre in der Touristinformation sowie in folgenden Vertriebsstellen für Gelbe Säcke erhältlich:

 

  • Oranienburg, Saarlandstraße 75, Postfiliale
  • Oranienburg, Bötzower Platz 11a, Büchertreff
  • Oranienburg, Bernauer Straße 108, Lotto/Schreibwaren
  • Oranienburg, Bernauer Straße 61, Presse-Shop
  • Friedrichsthal, Friedrichsthaler Chaussee 1, Lebensmittel
  • Germendorf, im Globus-Baumarkt, Presse-Tabak-Lotto
  • Germendorf, Germendorfer Allee,  GO-Tankstelle
  • Lehnitz, Friedrich-Wolf-Straße 19, Lehnitzer Backkörbchen
  • Malz, Im Gang 10, Frau Monika Juhl
  • Sachsenhausen, Granseer Straße 19a, Postagentur-Lotto-Schreibwaren
  • Schmachtenhagen, Ernst-Thälmann-Platz 11, Frisiersalon Kramer
  • Wensickendorf, bei Schwabe, Heideluchstraße 2
  • Zehlendorf,  Wensickendorfer Straße 3, Blumengeschäft Scharein

 

[AWU Oberhavel]

Foto zu Meldung: Abfallkalender 2017 – jetzt erhältlich

Comenius-Grundschule: Baumpflanzung beendet Außenarbeiten

(07.12.2016)

Mit einer symbolischen Baumpflanzung am 6. Dezember 2016 wurden die Arbeiten im Außenbereich der Comenius-Grundschule abgeschlossen. Baustadtrat Frank Oltersdorf und Tiefbauamtsleiter Thorsten Junker haben gemeinsam mit Heidrun Gassan (Amtsleiterin für Grundstücks- und Gebäudewirtschaft) und Anke Michelczak (Amtsleiterin für Bildung und Soziales) vor dem Eingang der Comenius-Grundschule einer 14 Jahre alten Goldulme einen zentralen Platz gegeben. Unterstützt wurden sie von kleinen Helfern aus der Grundschule.

 

»Es freut mich sehr, dass mit der Bepflanzung der Außenanlage nun endlich auch der großzügige Außenbereich fertig gestellt wurde. Die neue moderne Comenius Grundschule ist ohne Zweifel ein beispielhafter Schulneubau im Land Brandenburg«, so der Baustadtrat.

 

Die gesamte Außenanlage, die zu Teilen schon seit Schuljahresbeginn von den Grundschülerinnen und Grundschülern genutzt wird, ist für die Kinder eine abwechslungsreiche und optimal angelegte Fläche. 42 Bäume, 1.350 Sträucher und 4.500 Stauden zieren nun den Schul- und Pausenhof der Comenius-Grundschule. Und auch die Bewegungsstrecke ist mit der einmaligen Dschungelbrücke ein Hingucker, aber auch Rutsche, Schaukeln, Reck und Tischtennisplatte sowie großzügige Grünflächen und Sportanlagen runden das kindgerechte Angebot für die Schülerinnen und Schüler ab. Die Stadt Oranienburg investierte in die gesamte Außenanlage ca. 1,3 Millionen Euro.

 

Foto zu Meldung: Comenius-Grundschule: Baumpflanzung beendet Außenarbeiten

Hildburghausener Straße wieder befahrbar

(25.11.2016)

Jetzt rollt er wieder – der Verkehr auf der Hildburghausener Straße. Am 24. November 2016 wurde die Baumaßnahme beendet und der betreffende Straßenabschnitt wieder eröffnet. Die Straße ist in beide Richtungen befahrbar. 

 

Von März bis November wurde in der Hildburghausener Straße gearbeitet. Der Abschnitt zwischen der Weimarer Straße und der Friedrich-Engels-Straße wurde unter Vollsperrung umgebaut. Neben Deckschichterneuerung wurde auch die Schmutzwasserleitung in diesem Abschnitt erneuert und Kabelumverlegungsarbeiten durchgeführt.

 

Auch in der Lehnitzstraße wurde der Bauabschnitt zwischen Lindenring und Zufahrt Takeda fertiggestellt und die Vollsperrung aufgehoben. Die Lehnitzstraße ist bis zur Aufnahme der nächsten Baumaßnahmen Anfang 2017 wieder für den Verkehr geöffnet.

 

In der Wupperstraße wird ebenfalls grundhaft erneuert. Der erste Bauabschnitt zwischen Berliner Straße und Saarlandstraße wurde am 19. November fertiggestellt. Der zweite Bauabschnitt soll im April 2017 beginnen.

[Wupperstraße]

[Hildburghausener Straße]

[Lehnitzstraße]

Foto zu Meldung: Hildburghausener Straße wieder befahrbar

13. November: Gedenken zum Volkstrauertag

(10.11.2016)

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den „Stillen Tagen“. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem Ersten Advent begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen.

 

Das diesjährige Gedenken der Stadt Oranienburg zum Volkstrauertag findet am Sonntag, den 13.11.2014 um 11.30 Uhr auf dem städtischen Zentralfriedhof Oranienburg statt. Es besteht die Möglichkeit, Blumen und Kränze am Gräberfeld der Opfer des Zweiten Weltkrieges niederzulegen.

 

Ablauf:

 

  • Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke
  • Andacht durch Herbert Weimer vom Christlichen Jugendzentrum
  • Gebet durch Pfarrer i. R. Werner Liedke, Kirchengemeinde Germendorf

 

 

Gedenken an Opfer der »Reichspogromnacht«

(09.11.2016)

Vor 78 Jahren, am 9.11.1938, rollte in der sog. »Reichspogromnacht« eine von den Nazi-Machthabern initiierte und bis dahin beispiellose Gewaltwelle gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, ihr Eigentum und ihre religiösen Stätten, über ganz Deutschland. Auch in Oranienburg wütete der organisierte Terror, so wurde das Bethaus der jüdischen Gemeinde in der Havelstraße geschändet.

 

 

 

Die Stadt Oranienburg gedachte daher auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde »Wiedergeburt« der jüdischen Opfer nationalsozialistischer Willkür.

 

In diesem Jahr hielt der Bundestagsabgeordnete Harald Petzold vor der Gedenktafel am früheren Standort des Bethauses eine bewegende Ansprache. Er hoffe, dass dieses erschütternde Vermächtnis dazu führt, dass weiter an einer friedlichen Zukunft gearbeitet wird. Es sei wichtig zu gedenken und ein Geschichtsbewusstsein zu schaffen, so der Politiker. Nur indem man die Seelen von Menschen berühre, könnten sie empfindsam werden für die menschlichen Schicksale.

 

Im Anschluss an die Ansprache zogen die Teilnehmer des Gedenkens, darunter auch Vertreter aus Kirchen, Politik und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens, gemeinsam zum Jüdischen Friedhof Oranienburgs in der Kremmener Straße, wo das »Kaddisch« (Jüdisches Gebet) gesprochen und Kerzen entzündet wurden.

 

Im vergangenen Jahr hatte Bundespräsident Joachim Gauck an den Gedenkfeierlichkeiten in Oranienburg teilgenommen.

 

 

Historischer Hintergrund:

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten jüdische Synagogen in ganz Deutschland. Angehörige von Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS) zertrümmerten die Schaufenster jüdischer Geschäfte und demolierten die Wohnungen jüdischer Mitbürger. Systematisch wurden jüdische Menschen gedemütigt und misshandelt. 91 Tote, 267 zerstörte Gottes- und Gemeindehäuser und 7.500 verwüstete Geschäfte waren als Ergebnis des organisierten Nazi-Terrors zu beklagen. Tatsächlich starben während und unmittelbar in Folge der Ausschreitungen weit mehr als 1.300 Menschen, mit mindestens 1.400 wurden über die Hälfte aller Synagogen oder Gebetshäuser in Deutschland und Österreich stark beschädigt oder ganz zerstört.

 

Die Weisung zu dem Pogrom war von München ausgegangen, wo sich die Führung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) zum Gedenken an den 15. Jahrestag des Hitler-Putsches versammelt hatte. Am 10. November wurden mehr als 30.000 männliche Juden in Konzentrationslager (KZ) verschleppt. Nach dem "öffentlichen" Novemberpogrom 1938 erhielt die Verfolgung einen neuen Charakter: Nun begann die "stille" Eliminierung der Juden. Auch die Zeugnisse ihrer religiösen Kultur fielen der Vernichtung zum Opfer. (Quelle: Deutsches Historisches Museum, www.dhm.de)

 

Foto zu Meldung: Gedenken an Opfer der »Reichspogromnacht«

Hinweise zur Laubentsorgung

(04.11.2016)

Die Stadt pflegt gut 22.800 in ihrem Eigentum befindliche Bäume. Wie in den Jahren zuvor wird die Abholung und Entsorgung des Herbstlaubes von Straßenbäumen durch Mitarbeiter/innen des Stadthofes sichergestellt. Dafür bittet das Tiefbauamt alle Grundstücksbesitzer, das Laub so zusammenzuharken, dass es maschinell aufgenommen und abtransportiert werden kann.

 

Hierbei darf es sich allerdings nur um Laub von öffentlichen Bäumen und nicht von privaten Gehölzen handeln. Feste Zeiten für die Abholung des Laubes kann der Stadthof nicht vorgeben, somit kann sich in Abhängigkeit von der Witterung und von den Winterdiensteinsätzen die Laubentsorgung über den Jahreswechsel hinaus bis in den März hineinziehen.

 

Für das Laub von Bäumen auf privaten Grundstücken ist der Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Es erfolgt keine Entsorgung durch den Stadthof. Hausbesitzer können eine Eigenkompostierung vornehmen oder das Laub gewerblichen Kompostieranlagen überlassen. Biologisch verwertbare Gartenabfälle, wie z. B. Laub, Grünschnitt, Baum- und Strauchschnitt können aber auch direkt am Grundstück abgeholt werden. Dazu sind zum Beispiel Laubsäcke, Baum- und Strauchschnittmarken bzw. Wertmarken des Landkreises Oberhavel zu verwenden. Diese sind gegen eine Gebühr bei den Vertriebsstellen für Gelbe Säcke erhältlich und werden durch die AWU nach Bedarf eingesammelt.

 

Weitere Informationen zur Entsorgung privaten Laubs sowie eine Liste der Vertriebsstellen für Gelbe Säcke, Laubsäcke sowie Baum- und Strauchschnittmarken sind unter anderem erhältlich bei:

 

AWU Abfallwirtschafts-Union Oberhavel GmbH

Breite Straße 47a, 16727 Velten

Telefon: 03304 376-0

E-Mail: info@awu-oberhavel.de

Internet: www.awu-oberhavel.de

 

Foto zu Meldung: Hinweise zur Laubentsorgung

Oranienburgs Postamt leuchtendes Kunstobjekt

(03.11.2016)

Zur 10. Lichternacht am 28. Oktober wurde das alte Postamt am Bahnhof zum Licht-Kunstwerk. Bis zum 20. November konnte das hell erleuchtete Gebäude  bestaunt werden. Initiiert hatte das Projekt der Geschäftsstraßenmanager Stefan Wiesjahn.

 

Bereits im Mai rief er dazu auf, Vorschläge und Ideen für ein leuchtendes Kunstprojekt in der Oranienburger Innenstadt einzureichen. Vier Künstler haben ihre Konzepte mit verschiedenen Projektideen vorgestellt. Die Jury, vertreten durch Lichtdesigner Andreas Boehlke (Boehlke Beleuchtungstechnik), die IHK Potsdam, die Citygemeinschaft Oranienburg und dem Geschäftsstraßenmanager sowie Vertreter aus dem Oranienwerk, dem Kultur- und Kreativstandort Oranienburg, haben die Vorschläge und Pläne begutachtet und bewertet.

 

Der Oranienburger Daniel Urack überzeugte die Jury und erhielt den Zuschlag für sein Konzept zur Illumination des Postgebäudes am Bahnhof Oranienburg. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Wettbewerbs „Region Zukunft 2016“ der IHK Potsdam und wird durch das ortsansässige Unternehmen Takeda unterstützt. Urack ist seit vielen Jahren an Installationen bei Lichtevents in Berlin tätig und steuerte auch in diesem Jahr zur 10. Oranienburger Lichternacht die große Diskokugel bei.

 

Foto zu Meldung: Oranienburgs Postamt leuchtendes Kunstobjekt

Ausstellung »Leben nach dem Überleben« eröffnet

(03.11.2016)

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und Lukas Welz, Vorstandsvorsitzender von AMCHA Deutschland e. V., eröffneten am 3. November die Ausstellung »Leben nach dem Überleben«, die bis zum 4. Januar in Auszügen in der Galerie der Oranienburger Tourist-Information zu sehen ist. Sie wurde von der Selbsthilfeorganisation »Amcha« erstellt und zeigt bewegende Zitate und Bilder Holocaust-Überlebender in Israel.

 

Der Holocaust (hebräisch: Schoah = Katastrophe) zählt zu den extremsten Beispielen kollektiver Gewalt, die ganze Gesellschaften prägte und auf den Einzelnen – unabhängig von seiner individuellen Widerstandskraft – einwirkt. Die Überlebenden des Holocaust wurden vor mehr als siebzig Jahren zwar befreit, ihr Leben ist aber bis heute von schweren Traumata geprägt. Das Leben nach dem Überleben – was bringt es mit sich für die Überlebenden und ihre Familien? Wie wirken die Schrecken der Verfolgung heute nach?

 

»Keiner jauchzte vor Freude. Niemanden erwartete ein warmes Heim mit einem Strauß Blumen. Wir Überlebenden waren mutterseelenallein, obdachlose, mittellose Menschen.«


Die Organisation AMCHA (Hebräisch für: eine/r von uns) wurde vor 30 Jahren als Selbsthilfeorganisation von Überlebenden für Überlebende gegründet. Heute zählt AMCHA zu den größten Organisationen für die psychosoziale und psychotherapeutische Hilfe weltweit und unterstützt jährlich mehr als 19.000 Menschen, vor allem Überlebende des Holocaust, aber auch ihre Nachkommen, mit den Traumata zu leben.

Die Stadt Oranienburg ist seit 2013 Mitglied bei AMCHA Deutschland und unterstützt damit das humanitäre Anliegen für die Überlebenden des Holocaust in Israel. Aus Anlass des 800. Stadtjubiläums und des 30. Jubiläums von AMCHA informiert die Ausstellung über Folgen der Verfolgung in einem Leben nach dem Überleben und die Arbeit, die AMCHA in Israel leistet.

 

Die Ausstellung »Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel« mit Fotografien und Interviews hatte Anfang des Jahres im Auswärtigen Amt in Berlin Premiere.

 

In Oranienburg ist ein Auszug dieser Ausstellung zu sehen – und zwar bis Mittwoch, 4. Januar 2017, zu den Öffnungszeiten der Tourist-Info, Schloßplatz 2, in der dortigen Galerie: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 


Mehr Informationen zu AMCHA: www.amcha.de


 

Bild: Auch Regina und Zwi Steinitz sind auf Bildern der Ausstellung zu sehen. Die beiden Holocaust-Überlebenden, die später nach Israel emigrierten, waren bereits mehrfach in Oranienburg – u. a. an Schulen, wo sie mit jungen Leuten die Greuel des Holocaust thematisierten. Als Zeitzeugen reisten sie immer wieder nach Deutschland. 2012 gewann das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum den Oranienburger Toleranzpreis (heute Franz-Bobzien-Preis) für seinen Film »Leben nach dem Überleben« über das Leben und Wirken von Regina und Zwi Steinitz. (Foto: Helena Schätzle für AMCHA Deutschland e. V.)

 

 

Foto zu Meldung: Ausstellung »Leben nach dem Überleben« eröffnet

Aktueller Stand zur Klärung der Anomalien in der Lehnitzstraße

(28.10.2016)

Auf dem Gewerbegrundstück Lehnitzstraße 73 in Oranienburg sind noch drei klärungsbedürftige Anomalien vorhanden. Die Arbeiten zur Klärung der nächsten Anomalie haben bereits begonnen. Aufgrund der Lage der vorhandenen drei Anomalien wird sich der Sperrkreis an einigen Stellen ändern und nicht im Detail aus den letzten Maßnahmen vom 24. Februar, 20. April und 30. Juni 2016 übernommen. Sobald die notwendigen Abstimmungen feststehen, wird der genaue Sperrkreis mitgeteilt.

 

Die Stadt Oranienburg erwartet vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) am Dienstag, 13.12.2016, eine Aussage zum metallischen Gegenstand. Im Falle eines Bombenfundes findet die Entschärfung am Mittwoch, 14.12.2016, statt. Es wäre die 199. Bombenneutralisierung nach der Wende.

Im kommenden Jahr 2017 werden die Arbeiten zur Klärung der weiteren Anomalien auf dem Grundstück Lehnitzstraße 73 fortgeführt.

Schadstoffarm durch die Stadt – Klimafreundliche Dienstwagen

(19.10.2016)

Seit knapp einem Jahr fahren die Beschäftigten der Stadtverwaltung mit Hybridfahrzeugen durch Oranienburg: Die zehn Fahrzeuge der Marke VW nutzen die sogenannte EcoFuel BlueMotion Technology – das heißt, sie fahren größtenteils mit Erdgas. Nur zum Starten und als zweitrangiger Kraftstoff wird Benzin genutzt.

 

„Unsere Tankrechnungen zeigen deutlich die Kostenersparnis gegenüber Benzinfahrzeugen“, freut sich Haupt- und Personalamtsleiter Mike Wedel. Auch Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, selbst bekennender Fahrradfahrer, legt schon seit vielen Jahren Wert auf umweltfreundliche Dienstfahrzeuge.

 

Seit Ende September ist nun noch ein neues Hybridfahrzeug im Fuhrpark dazugekommen: ein VW Passat GTE 1,4 l TSI mit E-Motor – eine Kombination aus Benzin- und Elektro-Auto. Es fährt 50 Kilometer rein elektrisch, ohne CO2-Ausstoß mit automatischer Bremsenergie-Rückgewinnung, und bis zu 1.000 Kilometer im Hybrid-Modus mit Benzin.

 

Das Besondere an dem Auto: Zum Aufladen reicht eine gewöhnliche Haushaltssteckdose, an der sich der Akku innerhalb von vier Stunden mit dem in der Ausstattung enthaltenen Ladekabel komplett auflädt. Strom, der an öffentlichen Zapfstellen gezogen wird, benötigt ein Extrakabel. Mit dem neuen „grünen“ Dienstwagen geht die Stadt ein weiteres Mal mit gutem Beispiel voran und trägt zum klimafreundlichen Fahren bei.

 

Foto zu Meldung: Schadstoffarm durch die Stadt – Klimafreundliche Dienstwagen

Zwei 500 Kilogramm-Bomben »Am Alten Hafen« in Lehnitz erfolgreich entschärft

(14.10.2016)

Oranienburg ist wieder ein Stück sicherer geworden: Mit dem Einsatz zweier Wasserschneidgeräte wurden am Donnerstag, 13. Oktober, zwei 500-Kilogramm-Bomben amerikanischer Bauart mit chemischem Langzeitzünder unschädlich gemacht, welche im Ortsteil Lehnitz auf dem Grundstück »Am Alten Hafen 13« gefunden worden waren.

 

Nach der Öffnung der Fundstelle am Mittwoch, 12. Oktober., und Bestätigung des Bombenverdachts trat unmittelbar ein 100-Meter-Sperrkreis in Kraft, der die sofortige Stilllegung des Bahnverkehrs bis zur Entschärfung zur Folge hatte. Am Donnerstag, 13. Oktober, wurde ein großer Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern eingerichtet, damit die Entschärfungsarbeiten aufgenommen werden konnten.

 

Bereits um 13:55 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) am Donnerstag Entwarnung für den ersten Sprengkörper geben. Gegen 17:30 Uhr verkündeten die Experten die nächste gute Nachricht: Auch die zweite Bombe konnte erfolgreich entschärft werden. Um 18 Uhr ertönte wie geplant die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird. Die rund 4 000 Anwohner konnten zurück in Ihre Häuser und Wohnungen.

 

Bis 10:20 Uhr war der Sperrkreis zuvor geräumt worden und die Männer konnten mit ihrer Arbeit beginnen. »Beide Zünder konnten ohne Komplikationen entfernt werden. Wir hatten keine Probleme, die wir nicht lösen konnten. Dennoch ist jeder bestätigte Bombenfund immer wieder eine Herausforderung«, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang. Seit den frühen Morgenstunden war sein sieben Mann starkes Team vor Ort, unterstützt von der Entschärfungsfirma Lutomsky.

 

Auch Bürgermeister Hans Joachim Laesicke bedankte sich bei den Experten des KMBD: »Zum Glück blieb uns der große Knall erspart und die Schäden halten sich in Grenzen. Herzlichen Dank dafür, auch an die Männer in der zweiten Reihe von der Firma Lutomsky, die schon seit mehreren Tagen im Einsatz waren sowie allen Einsatzkräften, die für einen reibungslosen Ablauf der Entschärfung sorgten.«

 

Insgesamt waren 180 Helferinnen und Helfer vor Ort – u.a. Feuerwehr, Polizei und Wachschutz. Von der Evakuierung waren vier Kitas, eine Grundschule mit Hort, ein Seniorenheim, die TURM ErlebnisCity, das Asylbewerberheim und der Eltern-Kind-Treff (EKT) betroffen. Der Bahnhof Lehnitz wurde für den Bahnverkehr bereits einen Tag zuvor gesperrt.

 

Der Bereich »Am Alten Hafen Lehnitz« ist nun vollständig systematisch untersucht und wird mit den beiden Entschärfungen aus dem Kampfmittelverdacht entlassen.

 

[Meldung zur Bombenentschärfung vom 13.10.2016]

Foto zu Meldung: Zwei 500 Kilogramm-Bomben »Am Alten Hafen« in Lehnitz erfolgreich entschärft

Ehrenpreisträger ausgezeichnet

(05.10.2016)

Der Oranienburger Stadtempfang am 2. Oktober 2016 stand unter dem Motto »800 Jahre Oranienburg – der Bürgermeister sagt danke«. Die Gästeschar bestand dementsprechend aus vielen Oranienburgerinnen und Oranienburger, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass die 800-Jahr-Feier ein Erfolg wurde.

 

Den Auftakt gestalteten einige lokale Musiker, die auch schon in der Festwoche auf städtischen Bühnen standen – und spielten in einer Akustikversion den »Oranienburg-Song«.

 

„Dieses Festjahr wird uns allen lange in Erinnerung bleiben, dafür möchte ich mich bei wirklich allen Beteiligten bedanken – auch wenn ich nicht alle namentlich nennen kann“, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Er erinnerte an den Eröffnungsgottesdienst, die fulminante Festwoche und die beeindruckende Stimmung in der Stadt. »Dieses Festjahr hat unsere Stadt nochmal mehr zusammengeschweißt.«

 

Danach wurde der Oranienburger Ehrenpreis an Menschen unserer Stadt verliehen, die sich durch ihr beispielgebendes ehrenamtliches Engagement verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurden Anja Klemer-Koch, das Netzwerk Gesunde Kinder und der Arbeitslosenservice »Horizont« mit der »Oranienburger Tafel« mit der Auszeichnung für ihren Einsatz für Andere belohnt.

 

Die Ehrenpreisträgerin in der Kategorie Einzelperson, Anja Klemer-Koch, engagiert sich seit 2002 als Jugendwartin im Löschzug 8 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Oranienburg und inzwischen auch als Ortswehrfüherin in Schmachtenhagen. Sie organisiert neben den Einsätzen für die Feuerwehr Veranstaltungen und Ausbildungsfahrten. »Ihr Ziel ist, die Kinder von der Playstation wegzulocken«, sagte Holger Mücke, der die Laudation sprach. »Dass ihr das – gemeinsam mit ihren Kameradinnen und Kameraden – dennoch immer wieder gelingt, zeigen eindrucksvoll die Mitgliederzahlen der Jugendfeuerwehr. 2012 waren es drei Jugendliche. Heute verstärken zwölf den Löschzug 8.«

 

In der Kategorie Verein geht der Preis an den Arbeitslosenservice »Horizont« mit der »Oranienburger Tafel« – für mittlerweile 25 Jahre Engagement in unserer Stadt: Die Oranienburger Tafel unter Leitung von Anja Lemcke und der Arbeitslosen-Service mit Chefin Viola Knerndel setzen sich für die Schwachen in Oranienburg ein und helfen mit ihrem unermüdlichen Einsatz, Menschen in schwierigen Lebenslagen. Auch bauen sie ihr Angebot ständig entsprechend der Bedürfnisse aus. »Wir bedanken uns heute bei einem Verein, der mit seinen Helferinnen und Helfern langjährig und kontinuierlich Bedürftigen einen sicheren und schützenden Hafen bietet«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke in seiner Laudatio.

 

Ausgezeichnet in der Kategorie Projekt wurde das Oberhavel Netzwerk »Gesunde Kinder«, das in unserem Landkreis und unserer Stadt dazu beiträgt, werdende Eltern auf ihre verantwortungsvolle Rolle vorzubereiten. Mehr als 130 Frauen und Männer sind als Patinnen und Paten engagiert. Sie beraten einfühlsam und stärken Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und fördern die gesunde Entwicklung der Kinder. »Auch durch ihren Einsatz erfahren junge Familien Oranienburg als familienfreundliche Stadt«, so Dezernent Frank Oltersdorf.

 

Allen Preisträgern herzlichen Glückwunsch!

 

[Mehr Informationen zum Ehrenpreis]

Foto zu Meldung: Ehrenpreisträger ausgezeichnet

Freude über Zuhause für die Feuerwehr und Jugend in Germendorf

(04.10.2016)

Die Germendorfer Feuerwehrleute und die Dorfjugend freuen sich über ihr neues Zuhause: Auf dem Dorfanger im Oranienburger Ortsteil  hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke am 1. Oktober die neue Feuerwache mit integriertem Gemeinschaftshaus für Kinder und Jugendliche übergeben. Beim Dorffest war nicht nur der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke ein gern gesehener Gast, sondern auch viele Feuerwehrzüge mit 134 Fahrzeugen aus der Umgebung freuten sich mit und beeindruckten durch ihren Umzug, der 112 Jahre Feuerwehrgeschichte lebendig werden ließ.

 

2,6 Millionen Euro hat die Stadt Oranienburg für den Bau des modernen Gebäudes aufgewendet. „Ich bin überzeugt, dass das Geld hier, bei der mitgliederstärksten Feuerwehr Oranienburgs, gut angelegt ist. Sie leisten hier eine wichtige Arbeit, vor allem im Jugendbereich, und tun viel für die Stärkung unserer städtischen Familie!“ so Bürgermeister Laesicke. Besonders stolz mache es ihn, dass es der Stadt gelungen sei bezüglich Mitgliederstärke, Ausbildungsstand, technischer Ausstattung und der finanziellen Rahmenbedingungen heute Maßstäbe im Land Brandenburg zu setzen. Auch dieser Bau lässt andere wieder neidvoll nach Oranienburg blicken. „Die Technik ist notwendig, wenn es brennt. Ebenso wichtig sind jedoch die Menschen, die für ihr Ehrenamt brennen und wieder andere für die Aufgabe begeistern“, sagte der Bürgermeister. Deshalb gelte sein besonderer Dank dem Germendorfer Löschzugführer Cornel Gratz.

 

Die neue Fahrzeughalle bietet viel Platz für die modernen Feuerwehrautos, deren Zahl durch ein Geschenk der Familie Eichholz noch durch einen Transporter für die Jugendfeuerwehr vergrößert wurde. Neben modernen sanitären Anlagen gibt es zudem einen  Schulungsraum, der durch eine Trennwand abgeteilt werden kann. Zusätzlich bietet dieser Raum viel Platz für Feste und andere Veranstaltungen in Germendorf. Die dazugehörige Terrasse eröffnet die Möglichkeit, Veranstaltungen auch ins Freie zu verlegen. Komplettiert wird das Ganze durch ein Büro und eine Küche.

 

Im dritten Trakt lädt ein freundlicher Clubraum ein, der mit einem Büro für den Jugendsozialarbeiter sowie einem kleinen Lager verbunden ist. Zum Jugendclub gehört außerdem eine eigene überdachte Terrasse. Hans-Joachim Laesicke: „Jetzt gibt es eine neue Begegnungsmöglichkeit zwischen Freiwilliger Feuerwehr und Jugendarbeit. Germendorf wird sicher nicht nur von dem neuen Haus, sondern auch von den Begegnungen der Menschen in diesem Haus profitieren.“

[Fotogalerie]

[Link zur Freiwilligen Feuerwehr Germendorf]

Foto zu Meldung: Freude über Zuhause für die Feuerwehr und Jugend in Germendorf

Buchpremiere am 2.11.: Niederländischer Bestsellerautor stellt neuen Roman vor

(04.10.2016)

In diesem Jahr präsentieren sich die Niederlande und Flandern, der niederländischsprachige Teil Belgiens, mit ihrer vielseitigen Literatur auf der Frankfurter Buchmesse. Da Oranienburg eine besondere Beziehung zu den Niederlanden pflegt, findet im Zuge der Lesereise »Niederländische und flämische Autoren im Land Brandenburg 2016« eine Buchpremiere in der Stadtbibliothek statt. Der in Paris lebende niederländische Bestsellerautor Adriaan van Dis stellt am 2. November, um 19:30 Uhr, sein Buch »Das verborgene Leben meiner Mutter« vor.

 

In dem Buch geht es um Geschichten aus dem Leben der Mutter des Autors, die diese erst hochbetagt preisgibt – es erzählt von einem bewegten Leben zwischen den Niederlanden und Indonesien, zwischen Ohnmacht und Liebe, zwischen Verrat und drei Kriegen.

 

Seine Mutter stellte eine harte Bedingung: Der Sohn darf das Erzählte nur dann veröffentlichen, wenn er ihr einen sanften Tod schenkt: »Du bekommst die Geschichte und ich eine Tablette ....«. Ein ungeschönter Kampf um Vertrauen, Achtung und Ehrlichkeit.

 

Für dieses Werk wurde der renommierte Autor, ein mitreißender Erzähler und großartiger Stilist, in seiner Heimat gefeiert und preisgekrönt. Über Jahre moderierte er eine literarische Show im niederländischen Fernsehen, ebenso lehrte er als Gastdozent für Literatur an der Freien Universität Berlin.

 

Organisiert wird die Premiere vom Brandenburgischen Literaturbüro mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke wird ein Grußwort sprechen und Prof. Dr. Jan Konst vom Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin moderiert die Buchvorstellung.

 

Der Eintritt für Nutzerinnen und Nutzer unserer Bibliothek beträgt 6 Euro, sonst 8 Euro. Karten gibt es unter 03301-600 8660 oder über stadtbibliothek@oranienburg.de.

 

[Stadtbibliothek Oranienburg]

Foto zu Meldung: Buchpremiere am 2.11.: Niederländischer Bestsellerautor stellt neuen Roman vor

Sommerleseclub endet mit spannender Lesung

(23.09.2016)

Am 16. September wurde in der Stadtbibliothek der Abschluss des Sommerleseclubs gefeiert. Alle Teilnehmer waren herzlich dazu eingeladen und erschienen auch zahlreich. Als besonderes Highlight für den Abend hatte die Bibliothek den Berliner Kinderbuchautor Kai Lüftner eingeladen.

 

Auch für ihn war es etwas Besonderes, da es sich bei der Lesung um seine Buchpremiere zu „Die Finstersteins“ handelte. Bei der Lesung konnte der Autor mit seiner Berliner Art und einer gehörigen Portion Humor begeistern. Außerdem verlieh er der Geschichte eine besondere Stimmung durch passende Geräusche. So ahmte er ein Käuzchen nach oder das Schreiben auf einer Tastatur. Damit wurde es zu einem absoluten Hörerlebnis für die Kinder.

 

Nach der Lesung haben die beteiligten Kinder ihre Zertifikate erhalten. Zunächst wurden die Kinder mit den meistgelesenen Büchern bedacht. So hat z.B. Lukas Leon Voß 22 Bücher in 7 Wochen gelesen. Am überraschendsten für alle, war jedoch die Leistung von Sarah Härter – sie hat 39 Bücher gelesen! „Wir haben uns über jeden einzelnen Teilnehmer gefreut, selbst wenn er nur ein Buch geschafft hat“, sagt Jennifer Bonk, Mitarbeiterin der Bibliothek, die den Sommerleseclub organisiert hat.

 

  1. Sarah Härter – 39 Bücher
  2. Elisa Kelm – 29 Bücher
  3. Jana Dauwe – 28 Bücher
  4. Lukas Leon Voß – 22 Bücher
  5. Annika Voß – 19 Bücher
  6. Tom Braun – 15 Bücher

 

[Website der Stadtbibliothek]

Foto zu Meldung: Sommerleseclub endet mit spannender Lesung

Sachsenhausener Fußballnachwuchs bei Hertha BSC

(19.09.2016)

Oranienburg ist Partnerstadt des Hauptstadtfußballclubs »Hertha BSC«. Am 18.09.2016 waren daher 12 Jungs der B-Jugend des TuS 1896 Sachsenhausen ins Olympiastadion zum Spiel Hertha BSC gegen Schalke 04 eingeladen. Dort durften sie für die Fußballprofis die Bälle holen!

 

Für den Sachsenhausener Fußballnachuchs war es ein Erlebnis, den Bundesligastars so nahe zu kommen – besonders bei der tollen Stadionatmosphäre, die durch den 2:0-Heimsieg der Hertha so richtig in Schwingung kam. Zur Krönung dieses besonderen Tages erhielten auch noch drei Jungs die originalen Trikots dreier Hertha-Spieler!

 

Der TuS Sachsenhausen und seine B-Junioren zeigten sich erfreut, dass durch den Partnerstadt-Status Oranienburgs solche unvergesslichen Erlebnisse im Stadion von Hertha BSC ermöglicht werden können.
 

Foto zu Meldung: Sachsenhausener Fußballnachwuchs bei Hertha BSC

Neuer Hortanbau in Sachsenhausen: Schlüssel übergeben

(17.09.2016)

Ideale Bedingungen finden seit dem Schuljahresbeginn 2016/2017 die Kinder der Grundschule Sachsenhausen vor: Mit einem großzügigen Anbau hat die Stadt Oranienburg für die Hortkinder auf zwei Etagen beste Voraussetzungen zum Spielen und Lernen geschaffen. Am 16. September hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke feierlich den Schlüssel übergeben (Bild) – in der großen lichtdurchfluteten Aula im Erdgeschoss, die den Schülerinnen und Schülern auch als Speiseraum dient.

 

Nach einem kurzen Rückblick, wie der Hort noch vor wenigen Jahren ausgesehen hat, bedankte sich der Bürgermeister bei den am Bau beteiligten Mitarbeitern und Firmen und für die tatkräftige Unterstützung beim Einzug.

 

„Der Hortanbau hat stolze 3,8 Millionen Euro gekostet, die die Stadt aus eigener Tasche bezahlt. Ich bin begeistert, dass so ein großartiges Gebäude entstanden ist. Das zeigt, welchen Stellenwert Bildung in Oranienburg hat“, sagte Laesicke. Auch Schuldirektorin Andrea Schild und Hortleiterin Antje Behrendt bedankten sich – unter anderem bei dem Architekten für den gelungenen Bau, bei allen Kollegen, bei der Schülerschaft für die Geduld während der Bauarbeiten, bei den Bauarbeitern vor Ort und den Lokalpolitikern.

 

In der Aula gibt es nun eine moderne Essensausgabe sowie eine gut ausgestattete Lehrküche. Die neue Terrasse bietet den Grundschülerinnen und Grundschülern die Möglichkeit, ihr Mittagessen auch unter freiem Himmel einzunehmen. Ebenfalls sind auf dieser Etage ein Hortraum, Büros und ein Sanitärbereich eingerichtet. Im Obergeschoss befinden sich fünf weitere Horträume mit Garderoben entlang des Flures. Großzügige Fensterfronten ermöglichen den Blick in den Garten und auf das Spielplatzgelände.   

 

Hort und  Schulgebäude sind durch ein gemeinsames Treppenhaus mit Aufzug barrierefrei miteinander verbunden und auch der neue, zentrale Eingang für beide Häuser befindet sich hier. Der Schulhof wurde ebenfalls völlig neu gestaltet. Kosten: 350.000 Euro. Vor dem Neubau befinden sich ab sofort neue Parkplätze und eine „Elternhaltestelle“, an der Eltern kurz halten können, um ihre Kinder zu verabschieden.  In Schule und Hort wurde eine moderne und energiesparende Gasheizung eingebaut, lediglich die Sporthalle wird weiterhin über die bisherige Heizungsanlage betrieben. Die Stadt investierte in den klimafreundlichen und nachhaltigen Neubau insgesamt ca. 3,76 Millionen Euro.

 

Steckbrief Hort Grundschule Sachsenhausen

  • Platz für 110 Hortkinder sowie 6 Hortnerinnen und Hortner in 6 neuen Horträumen
  • Hochmoderne Küche und Essenausgabe
  • Barrierefreie Verbindung zwischen Hort und altem Schulgebäude
  • 15 neue Parkplätze und eine „Elternhaltestelle“
  • Ein Schwalbenhaus im Schulgarten

 

 

[Artikel zum Hortanbau im Oranienburger Stadtmagazin (September 2016)]

Foto zu Meldung: Neuer Hortanbau in Sachsenhausen: Schlüssel übergeben

Longlist für die fleißigsten Bibliotheksleser/innen

(17.09.2016)

Am 17. Oktober ist es wieder soweit: Der Deutsche Buchpreis des Jahres 2016 wird vergeben. Eine siebenköpfige Jury hat deshalb 20 Romane aus 178 eingereichten Titeln von Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt. Auch in diesem Jahr nutzt die Oranienburger Stadtbibliothek das Ereignis, um sich bei ihren 20 fleißigsten Lesern mit den beliebten Longlist-Leseproben zu bedanken.

 

Gestiftet werden sie vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Die Akademische Buchhandlung Werner aus Berlin, Partner der Bibliothek im Bestandsaufbau, stellt diese, nicht käuflich zu erwerbenden Sammelobjekte, kostenlos zur Verfügung. Am 20. September werden sechs dieser Titel noch zur Shortlist zusammengefasst und am 17. Oktober erhält einer der 16 Autoren oder eine der vier Autorinnen den begehrten Preis.

 

Zum mittlerweile neunten Mal verteilt die Bibliothek die Hefte. Drei der fleißigsten Leser erhalten sie auch zum neunten Mal. Zehn Longlist-Leser haben sich erst im vorigen Jahr in der neuen Bibliothek angemeldet und es scheint ihnen sehr gut zu gefallen: Erstmalig sind fünf Männer darunter und eine Premiere ist, dass ein Mann diese Liste mit 732 Entleihungen im Zeitraum vom 1.1.2016 bis zum 5.9.2016 anführt. Beschlossen wird die Liste ebenfalls von einem Mann, der immerhin noch stolze 227 Entleihungen tätigte.

 

Gewonnen haben aber im Grunde alle Romanleser:  Denn die Stadtbibliothek erwirbt wie jedes Jahr nun die 20 nominierten Titel und hält somit ein Bestandsniveau für den besonderen Geschmack. Die Bücher werden mit dem Logo des Deutschen Buchpreises versehen und ab dem 17. Oktober in die Ausleihe gegeben. Vorbestellungen sind schon möglich.

 

Zu den nominierten Autoren gehören neben dem aus Ungarn stammenden Akos Doma auch Bodo Kirchhoff mit „Widerfahrnis“ oder der Potsdamer Autor Andre Kubiczek mit „Skizze eines Sommers“ und der Münchner Sozialdemokrat Michael Kumpfmüller mit  „Die Erziehung des Mannes“. Katja Lange-Müller ist mit ihrem Roman „Drehtür“ ebenso dabei wie Sibylle Lewitscharoff („Das Pfingstwunder“) und die Schweizer Autorin Michelle Steinbeck, die mit 26 Jahren die Jüngste im Reigen der Großen ist.

 

[Website des Deutschen Buchpreises (mit Longlist)]

[Website der Stadtbibliothek Oranienburg]

Foto zu Meldung: Longlist für die fleißigsten Bibliotheksleser/innen

Auszubildende bei der Stadt übernommen und neue eingestellt

(08.09.2016)

Drei neue Auszubildende hat Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke heute an ihrem neuen Arbeitsplatz, in der Stadtverwaltung, begrüßt. Sabrina Schirrmeister, Sabrina Schulz und Malte Keil lernen in ihrer dreijährigen Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten alle Dezernate der Stadtverwaltung kennen. Sie durchlaufen die einzelnen Abteilungen und werden professionell auf ihr zukünftiges Arbeitsleben vorbereitet.

 

Ebenso hieß er Doreen Schönfeld, Janine Jung und Manuela Maaß als angehende Erzieherinnen willkommen und wünschte ihnen eine interessante Ausbildung.

 

Beglückwünscht hat er auch die ehemaligen Auszubildenden, die ihren Abschluss sehr erfolgreich absolviert haben. »Zu erleben, wie sich aus jungen Leuten, die für ihre Ausbildung zu uns kommen, souveräne und engagierte Verwaltungsexperten, Stadthofmitarbeiter oder Erzieherinnen entwickeln, macht mich glücklich. Dass mit Patricia Wilhelm in diesem Jahr sogar die Jahrgangsbeste bei uns ihre Ausbildung beendet hat, erfüllt mich mit Stolz«, so der Bürgermeister. Patricia Wilhelm wurde im Tiefbauamt und Julia Oldenburg im Ordnungsamt übernommen. Robert-René Giese kommt als neuer Mitarbeiter im Stadthof zum Einsatz.

 

Foto zu Meldung: Auszubildende bei der Stadt übernommen und neue eingestellt

Radverkehrsschau: Weitere Einbahnstraße wird für Radler geöffnet

(22.08.2016)

Was am 18. Mai bei der ersten diesjährigen Radverkehrsschau aus zeitlichen Gründen nicht mehr begutachtet werden konnte, wurde am 17. August nachgeholt: Bei einer gemeinsamen Radtour haben Vertreter des Stadtplanungs- und Tiefbauamtes, der Straßenverkehrsbehörde sowie der ADFC-Ortsgruppe und des Netzwerks Verkehrssicherheit weitere Stellen im Straßennetz der Kernstadt im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten für den Radverkehr in Augenschein genommen. Im Vordergrund standen dabei verkehrsrechtliche Beschilderungen, die den Alltagsradverkehr bislang behindern.

 

Folgende Veränderungen sollen demnach in wenigen Wochen umgesetzt werden:

 

  • Bislang war es nicht erlaubt, die gleichnamige hinter dem Bötzower Platz führende Straße von der Gartenstraße aus in Richtung Kanalstraße zu befahren. Die zahlreichen Radspuren auf der Betonfahrbahn, die vom Schotterbelag des Weges aus der neugestalteten Parkanlage kommen, zeigen indes deutlich, dass hier eine vielbefahrene Wegebeziehung besteht. Deshalb soll die Einbahnstraße für Radfahrer trotz der geringen Fahrbahnbreite „geöffnet“ werden. Die bisherigen, positiven Erfahrungen mit den geöffneten Einbahnstraßen in Oranienburg – mittlerweile sind es 26 – sprechen dafür.                

 

  • In den Stichwegen der zum städtischen Friedhof führenden Straßen soll die Einbahnstraßenregelung dagegen voraussichtlich gänzlich wegfallen. Deren Berechtigung ist infolge des Ausbaus der Dr-Kurt-Schumacher-Straße nicht mehr gegeben. Zudem muss der Lieferverkehr die Einbahnstraße wegen der engen Kurvenradien verkehrswidrig befahren. Eine endgültige Entscheidung soll vorsorglich aber erst nach Beginn des neuen Schuljahres getroffen werden. 

 

  • In der Kösener Straße werden die Sackgassenschilder ausgetauscht. Da deren Durchfahrung nur für Autofahrer nicht möglich ist, wird die neue Beschilderung die Durchlässigkeit der Straße für Fußgänger und Radfahrer kennzeichnen. Die Kösener Straße zählt künftig zum Schulweg zahlreicher Schüler der neuen Comenius-Grundschule.

 

  • In den von der Klagenfurter Straße wegführenden Stichwegen werden die Sackgassenschilder dagegen gänzlich entfernt, da deren Undurchlässigkeit aufgrund der eingebauten Poller auch so erkennbar ist. Diese werden aber, wie auch an anderer Stelle im Stadtgebiet, mit retroreflektierenden Banderolen versehen, um Unfallgefahren für Radfahrer vorzubeugen.  

 

  • In der Adolf-Dechert-Straße wird die Radwegebenutzungspflicht in Richtung Berliner Straße aus verkehrsdynamischen Gründen aufgehoben. Künftig haben Radfahrer, die vom Louise-Henriette-Steg kommen, die Wahl, ob sie den außerhalb der Fahrlinie liegenden linken Radweg nutzen oder auf direktem Weg auf der Fahrbahn weiterradeln wollen.

 

Vertagt dagegen wurde die Aufhebung der Benutzungspflicht im Zuge des Kreisverkehrs vor dem Louise-Henriette-Gymnasium. Aufgrund der Radwegeführung nutzen bereits jetzt schon immer mehr Radfahrer die Kreisfahrbahn, da es sich hier nicht nur wesentlich zügiger, sondern erwiesenermaßen auch sicherer fahren lässt. Der Verlauf der Bundesstraße 273 an dieser Stelle macht es jedoch erforderlich, auch den Landesbetrieb Straßenwesen einzubeziehen. Damit gleiche Verkehrsbedingungen wie am Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße herrschen, müssten die Verkehrsinseln für die Markierung von Fußgängerüberwegen, den sogenannten Zebrastreifen, auf vier Metern aufgeweitet werden.

 

Die Ergebnisse der diesjährigen Radverkehrsschauen sind im Einzelnen hier nachzulesen: https://www.oranienburg.de/news/index.php?rubrik=1&news=337348&typ=1

 

Wie bei der ersten Radverkehrsschau 2016 beschlossen, wurden bereits die Fahrbahnmarkierungen in der Lehnitzstraße sowie am Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße verbessert. Auch das abhanden gekommene Vorfahrt- Gewähren-Zeichen für Radfahrer auf Höhe der Einmündung der Willy-Brandt-Straße in die Lehnitzstraße ist zwischenzeitlich montiert worden.       

 

[Unsere Radverkehrsseite]

Foto zu Meldung: Radverkehrsschau: Weitere Einbahnstraße wird für Radler geöffnet

Alte Schlossplatzlinde muss gefällt werden

(18.08.2016)

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, hat ein erfahrener Baumgutachter bei der Lindengruppe auf dem Schlossplatz einen dringenden Handlungsbedarf festgestellt: Eine der vier Linden (unmittelbar an der Parkstraße) wird aus Sicherheitsgründen am Mittwoch, 24. August 2016, gefällt. Bei den anderen drei Bäumen werden die Kronen um zwei bis sechs Meter eingekürzt.

 

»Wir bedauern außerordentlich, dass die Fällung einer der Linden unvermeidlich ist. Gerne hätten wir das vermieden, weil die Gruppe der großen alten Linden dem Schlossplatz ein besonderes Flair verleiht. Da aber zu befürchten ist, dass die Linde Menschen in Gefahr bringt, wäre es unverantwortlich, nicht zu handeln«, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Im kommenden Frühjahr wird die Linde in dem Ensemble durch einen jungen Baum ersetzt werden.

 

Ende April wurde bei der Verkehrssicherheitskontrolle durch den externen Sachverständigen festgestellt, dass die Linde nicht zu halten ist. Mehrere Faktoren führten zu dieser Einschätzung: Unter anderem habe der alte Baum mittlerweile eine geringere Vitalität, was der Experte u.a. am verhältnismäßig kleinem Laub erkennt, ebenso daran, dass er wenig austreibt und eine insgesamt lichte Krone hat. Die beiden Hauptkronenteile wurden bereits mit einer Seilsicherung verbunden, damit sie sich im Falle von außergewöhnlichen Belastungen z. B. während eines Sturmes gegenseitig sichern – um den Baum möglichst lange zu erhalten. Bei der aktuellen eingehenden Baumuntersuchung wurden eigens Klopfproben, Schalluntersuchungen, aber auch ein Zugversuch gemacht. Im Kronenansatz fand der Experte ausgefaulte Schnittstellen von Ästen, die bereits vor Jahrzehnten entfernt wurden. Außerdem hat er einen Hohlklang vom Stammfuß bis 2,50 Meter Höhe festgestellt – was darauf hindeutet, dass der Baum entweder hohl ist oder die Holzzersetzung im Stamm begonnen hat. Die notwendige kurzfristige Fällung wurde bereits mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

 

Foto zu Meldung: Alte Schlossplatzlinde muss gefällt werden

Hinweis der Stadtwerke: Keine Inspektionen des EBO an privaten Schmutzwasseranlagen

(16.08.2016)

 

Die Pressestelle der Stadtwerke Oranienburg (SWO) teilte am 15. August 2016 mit:

 

In Oranienburg ist derzeit ein Unternehmen unterwegs, das Inspektionsarbeiten an der haustechnischen Schmutzwasseranlage auf Privatgrundstücken durchführt.

 

Wir möchten deutlich machen, dass es sich in keinem Fall um den Entwässerungsbetrieb Oranienburg (EBO) bzw. ein von uns beauftragtes Unternehmen handelt. Wir begehen zu keiner Zeit Privatgrundstücke!

 

Die Stadtwerke Oranienburg GmbH als Betriebsführer des Entwässerungsbetriebes der Stadt Oranienburg (EBO) ist für die Abwasserbeseitigung zuständig. Dies umfasst unter anderem den Betrieb der öffentlichen Kanäle sowie der öffentlichen und der privaten Grundstücksanschlussleitungen von der Sammelleitung in der Straße bis zur ersten Revisionsmöglichkeit auf dem Grundstück. Für die haustechnische Schmutzwasseranlage von der ersten Revisionsmöglichkeit (Übergabeschacht) bis zum bzw. im Gebäude ist ausschließlich der Eigentümer zuständig.


Privatgrundstücke werden bei der Durchführung der Arbeiten gar nicht oder nur mit Genehmigung des Eigentümers betreten.

 

 

Stadtwerke Oranienburg GmbH
Pressekontakt Frau Juliane Beyer
Telefon (03301)  608-640
E-Mail  presse@sw-or.de

 

 

[Stadtwerke Oranienburg]

»Integration durch Beschäftigung« – Informationen für Oberhavel

(08.08.2016)

Es gibt viele Gründe dafür, dass es sich lohnt im Wettbewerb um Fachkräfte und Auszubildende auch die Potenziale von geflüchteten Menschen in den Blick zu nehmen. Ebenso häufig lassen Unklarheiten über die Bleibeperspektive oder die geltenden rechtlichen Regelungen zur Beschäftigung – insbesondere hinsichtlich der nicht ganz problemlosen Beurteilung der im Ausland erworbenen Qualifikationen – einen nicht unerheblichen Teil der Unternehmen zögern, einen genauen Blick zu wagen. Dies ist eine Hürde, die die Unternehmen allein nicht überwinden können.

 

Um hierbei Hilfestellung zu leisten, hat die Arbeitsgruppe Fachkräftesicherung Oberhavel den Flyer »Potenziale nutzen – Beschäftigung geflüchteter Menschen« herausgegeben. Dieser kleine Leitfaden enthält neben nützlichen Hinweisen und Links die relevanten Kontakte in Oberhavel, die interessierten Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern mit fachkundigem Rat unter die Arme greifen.

 

[Flyer »Potenziale nutzen – Beschäftigung geflüchteter Menschen«]

Systematische Kampfmittelsuche in Zeller Straße ab 08. August

(05.08.2016)

Der Bereich zwischen Walther-Bothe-Straße und Einmündung Zeller Straße wird in Höhe der Hausnummer 14 in der Zeller Straße nach eventuellen Anomalien untersucht. Die Maßnahme beginnt am 08.08.2016 und findet im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche statt.

 

Es wird abschnittsweise eine halbseitige Straßensperrung eingerichtet. Geringfügige Behinderungen und Einschränkungen für die Anwohner können nicht ausgeschlossen werden.

 

Die Kampfmittelsuche wird voraussichtlich bis Ende September andauern.

Foto zu Meldung: Systematische Kampfmittelsuche in Zeller Straße ab 08. August

Bauarbeiten in der Walther-Bothe-Straße

(04.08.2016)

Vom 8. bis 12. August wird der Straßenraum der Walther-Bothe-Straße im Abschnitt zwischen Berliner Straße und der Kitzbüheler Straße erneuert.

 

Die benannte Verkehrsfläche wird im Dünn-Schicht-Kalteinbau saniert. Diese erfolgt unter Vollsperrung für maximal einen Tag, voraussichtlich am 08. August 2016. Je nach Wetterlage kann sich der Tag der Vollsperrung verschieben.

Während der gesamten Bauzeit ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Halteverbots-Schilder gelten bis zum Ende der Baumaßnahme. Fahrzeuge sind außerhalb des Baubereichs abzustellen, um eventuelle Beschädigungen zu vermeiden, dies gilt auch für die angrenzenden Parkflächen.

 

Der Auftrag der Stadt sollte bereits zum Ende der Sommerferien 2015 abgeschlossen sein, konnte aber durch einen technischen Defekt und durch den Schulbeginn mit der Aufnahme der Schulbuslinie, nicht ausgeführt werden.

 

[Verkehrszeichenplan Walther-Bothe-Straße als PDF-Datei]

Foto zu Meldung: Bauarbeiten in der Walther-Bothe-Straße

Bombenentschärfung »Am Alten Hafen 25« erfolgreich!

(03.08.2016)

+++ BOMBE »AM ALTEN HAFEN 25« ERFOLGREICH ENTSCHÄRFT +++

 

In Lehnitz »Am Alten Hafen 25« ist am Mittwoch, 3. August 2016, eine 500-Kilogramm-Bombe amerikanischen Typs mit chemischem Langzeitzünder entschärft worden. Auf dem Gebiet »Am Alten Hafen 13« gibt es zwei weitere Verdachtspunkte. Es handelte sich um die 196. Bomben-Neutralisierung nach der »Wende« 1990.

 

Um 14.59 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) Entwarnung geben: Experten haben die 500 Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart mit chemischem Langzeitzünder auf dem Grundstück „Am Alten Hafen 25“ in Lehnitz erfolgreich entschärfen können. Um 15.30 Uhr ertönte die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird – die rund 4 000 Anwohner konnten zurück in Ihre Häuser und Wohnungen.

 

„Die senkrechte Lage der Bombe und der schlechte Zustand mit bis zu 20 cm starker Anhaftung am Zünder stellten uns vor eine besondere Herausforderung. Dennoch verlief die Entschärfung ohne große Probleme und wir sind alle sehr glücklich über diesen Verlauf“, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang. Seit den frühen Morgenstunden war sein Team vor Ort, gegen 11 Uhr begann die eigentliche Entschärfung, bei der der chemische Langzeitzünder mit einem Wasserschneidgerät entfernt wurde. Zuvor kam ein speziell entwickeltes Reinigungsgerät zum Einsatz, welches mit Hilfe eines Wasserstrahls die Anhaftungen von der Bombe löste.

 

Auch der Bürgermeister Hans Joachim Laesicke bedanke sich bei den Experten des  KMBD: „Wir sind froh, dass es nicht zu einer Sprengung kam und bedanken uns sehr herzlich bei Ihnen. Unsere Stadt wurde heute wieder ein wenig sicherer gemacht.“ Ein großer Dank gelte auch den Einsatzkräften im Hintergrund: Insgesamt waren 148 Helferinnen und Helfer vor Ort – u.a. Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz. Von der Evakuierung waren vier Kitas, eine Grundschule mit Hort, ein Seniorenheim und der Eltern-Kind-Treff (EKT) betroffen. Gleich in der Nähe, „Am Alten Hafen 13“, gibt es zwei weitere Verdachtspunkte, eine genauere Aussage ist für Mitte Oktober vorgesehen.

Foto zu Meldung: Bombenentschärfung »Am Alten Hafen 25« erfolgreich!

Aktualisiert: Anomalie am Alten Hafen 25 in Lehnitz – Am 2. August wird Aussage erwartet

(29.07.2016)

Der Zeitplan für die Abklärung einer Anomalie auf dem Grundstück  »Am Alten Hafen 25« steht: Am Dienstag, 02.08.2016, informiert der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) die Stadt Oranienburg im Laufe des Tages über die Art des gefundenen metallischen Gegenstandes auf dem Grundstück und gegebenenfalls zum Zünder.

 

Sollte es sich um einen Bombenkörper handeln, wird sofort (also bereits am Dienstag, 02.08.2016) der gefährdete Bereich im Radius von ca. 100 Meter um die Fundstelle gesperrt. In diesem Bereich befinden sich zahlreiche Wohngrundstücke, außerdem muss dann die Lehnitzstraße zwischen Havelbrücke und Havelkorso komplett gesperrt werden. Die Bewohner wurden bereits informiert. Auch die Wasserwege sind betroffen und müssten dann an beiden Tagen teilweise gesperrt werden. Hierzu gehören die Havel, der Oder-Havel-Kanal und Teile des Lehnitzsees. Wobei am 02. August innerhalb des 100 Meter Sperrkreises nur der Oder-Havel-Kanal nicht befahrbar ist.

 

Die Agentur für Arbeit liegt außerhalb des Sperrkreises (neue Grafik Sperrkreis) und kann kontaktiert werden. Zur Verdeutlichung wurde die Grenze des Sperrkreises in diesem Bereich auf die andere Straßenseite der Stralsunder Straße verlegt. Die Parkplätze an der Dr.-Heinrich-Byk-Straße liegen jedoch im Sperrkreis.

 

Eine mögliche Entschärfung ist für Mittwoch, 03.08.2016, geplant. In diesem Fall wird ab 8 Uhr ein Sperrkreis von ca. 1.000 Metern eingerichtet. In diesem Bereich sind knapp 4.000 Personen gemeldet. Auch befinden sich die Kita »Falkennest«, die Kita »Friedrich Fröbel«, die Kita »Kleine Fische« und die Kita Lehnitz sowie der Eltern-Kind-Treff (EKT) und die Grundschule »Friedrich Wolf« mit dortigem Hort im Sperrkreis. Auswirkungen wird es auch auf den Schienenverkehr geben, da der S-Bahnhof Lehnitz und die Gleise zum Bahnhof in Oranienburg betroffen sind. Der S-Bahn-Verkehr würde somit ab 8 Uhr eingestellt werden, bis ungefähr 11 Uhr fahren die Regionalzüge ohne Halt in Oranienburg. Danach wird auch der Regional- und Fernverkehr eingestellt.

Läuft die Bomenneutralisierung nach Plan, könnte gegen 15.30 Uhr die Aufhebung erfolgen. Mit dem Ertönen der Sirenen dürfen die Personen wieder in ihre Wohnungen und Häuser.

 

Bitte beachten: Der genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden, dass die Sperrung unter Umständen länger dauert, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird oder weil es bei der Kontrolle des Sperrkreises oder der Entschärfung zu Verzögerungen kommt.

 

Weitere Detailinformationen zur geplanten Entschärfung folgen in den kommenden Wochen. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass sich auf dem Grundstück »Am Alten Hafen 13« zwei weitere klärungsbedürftige Anomalien befinden, die nach den dargestellten Abklärungen anstehen. Mögliche Entschärfungen sind im Oktober zu erwarten.

 

[Sperrkreis als PDF-Datei]

[Fahrplan Bus-Shuttle als PDF Datei]

Foto zu Meldung: Aktualisiert: Anomalie am Alten Hafen 25 in Lehnitz – Am 2. August wird Aussage erwartet

Neu: Servicetelefon für Transporte bei Evakuierung

(28.07.2016)

Bei jeder anstehenden Bombenneutralisierung gibt es Menschen, die den Sperrkreis nicht eigenständig verlassen können. Für solche Fälle richtet die Stadt Oranienburg als örtliche Ordnungsbehörde nun ein separates Servicetelefon ein – erstmals anlässlich der Abklärung auf dem Gelände „Am alten Hafen 25“ in Lehnitz am 3. August.

 

Unter der Telefonnummer 03301 / 600 901 können notwendige Transporte angemeldet werden. Das Servicetelefon ist ab sofort täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr, freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und letztmalig am 02.08.2016 von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr für die Annahme von Anmeldungen von Transporten besetzt. Spätere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden.

 

Alle erforderlichen Transporte erfolgen ausschließlich zur Anlaufstelle auf das behindertengerechte Gelände des Oberhavel Bauernmarktes in der Bauernmarkt Chaussee 10 in Schmachtenhagen. Dies betrifft vorwiegend Rollstuhlfahrer sowie Personen, die gesundheitlich stark eingeschränkt sind. Liegendtransporte und Intensivpflegebedürftige werden in der Regel in von der Stadt organisierte Einrichtungen, in denen Betten vorhanden sind, wie zum Beispiel Turnhallen, befördert.

 

Bürgerinnen und Bürger, die oben genannte Anlaufstellen nicht nutzen wollen oder können und zu Verwandten, Freunden oder Bekannten fahren möchten, werden gebeten, dies eigenverantwortlich zu organisieren.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Neu: Servicetelefon für Transporte bei Evakuierung

Neue Markierungen für den Radverkehr schaffen Klarheit

(26.07.2016)

Zum richtigen Verkehrsverhalten von Radfahrern im nördlichen Abschnitt der Lehnitzstraße informierte die Stadt bereits im Stadtmagazin, auch mit Flyern wird darauf hingewiesen. Dennoch kam es in der Vergangenheit oftmals vor, dass Radfahrer auf der falschen Straßenseite in Richtung Lehnitz fuhren. Grund hierfür war offenbar die Annahme, dass der nur einseitig markierte Radstreifen in beide Fahrtrichtungen zu nutzen sei. Hinzu kommt, dass die Autofahrer nur ungern die Fahrbahn mit Radfahrern teilen wollten.

 

Tatsächlich ist die Rechtslage jedoch so, dass nur Radfahrer in Fahrtrichtung Bernauer Straße den Radstreifen nutzen dürfen, während Radfahrer in Fahrtrichtung Lehnitz aufgrund des Rechtsfahrgebots gemeinsam mit dem Autoverkehr die Fahrbahn nutzen müssen. Um hier unmissverständlich Klarheit zu schaffen, wurden jetzt die schon vorhandenen Fahrradpiktogramme auf dem Radstreifen jeweils um einen Richtungspfeil ergänzt. Auch auf der Richtungsfahrbahn wurden Fahrradsymbole aufgebracht. Damit wurde eine von mehreren radverkehrsfördernden Maßnahmen umgesetzt, die im Ergebnis der am 18. Mai 2016 stattgefundenen Radverkehrsschau von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet wurde.

 

Zur Erhöhung der Radverkehrssicherheit wurden darüber hinaus im Nachgang weitere Markierungsarbeiten in Einmündungsbereichen vorgenommen, so zum Beispiel in für den Radverkehr freigegebenen Einbahnstraßen, wie in der Weißen Stadt (Erzberger-, Theodor-Neubauer- und Friedrich-Engels-Straße), in der Dianastraße in Lehnitz sowie im Lindenring. Zudem wurde in der Zufahrt zum Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße ein Fahrradsymbol ergänzt, um Radfahrer vor dem Kreisel auf die Fahrbahn zu lenken.

Foto zu Meldung: Neue Markierungen für den Radverkehr schaffen Klarheit

Verkürzte Bauarbeiten an Friedrichthaler Chaussee

(25.07.2016)

Aufgrund von Straßenbauarbeiten müssen die Friedrichsthaler in den Sommerferien mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Die geplante Deckschichterneuerung beginnt am 01.08 und läuft bis 19.08.2016 – der alte Bauzeitraum war vom 25. Juli bis 25. August 2016 geplant. Das heißt die Straßenerneuerungsarbeiten verkürzen sich um 14 Tage. 

 

Grund für die notwendige Baumaßnahme sind die maroden Straßenbedingungen, wie Risse, Schlaglöcher und Unebenheiten, die mit einer dünnen Asphaltschicht auf der Friedrichsthaler Straße unter abschnittsweise halbseitiger Sperrung erneuert wird.

 

Die Deckschicht in der Friedrichsthaler Chaussee im Bereich vom zweiten nördlichen Bahnübergang bis Höhe Sportplatz Friedrichsthal wird vom 03.08. bis 05.08. unter Vollsperrung erneuert.

 

Für die restliche Bauzeit gilt die Einbahnstraßenregelung auf der Friedrichsthaler Chaussee in Richtung Friedrichsthal und aus Friedrichsthal in Richtung Oranienburg über den Oranienburger Weg (Glashütte). Die Umleitungsstrecke wurde dauerhaft befestigt, hierfür wurden die abgefrästen Reste des alten Fahrbahnbelags der André-Pican-Straße in das Straßenbett eingefüllt und planiert sowie mit Bitumen und Split befestigt. 

 

Die Bauarbeiten werden im Auftrag der Stadt ausgeführt.

[Umleitungsschema Einbahnstraßenregelung als PDF-Datei]

[Umleitungsschema Vollsperrung als PDF-Datei]

[Baustellen-Infos der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Verkürzte Bauarbeiten an Friedrichthaler Chaussee

Stadtbibliothek gedenkt jüdischer Bibliotheksbenutzer und Autoren

(19.07.2016)

Am 2.8.1941 erging eine Bekanntmachung des Präsidenten der „deutschen Reichsschrifttumskammer“, Hanns Johst, die besagte, dass „Juden keine allgemeinen Leihbüchereien mehr benutzen“ dürfen.  Besagter Johst, selbst Schriftsteller, hatte es sich zudem zur Aufgabe gemacht, das deutsche Schrifttum von allen „artfremden und volksschädlichen“ Schriftstellern zu säubern. Von Autoren wie Stefan Zweig, Lion Feuchtwanger, Kurt Tucholsky, Franz Kafka, Heinrich Heine, Karl Kraus, Alfred Döblin, Joseph Roth, Friedrich Wolf, Hannah Arendt, Mascha Kaleko, Nelly Sachs, Arnold Zweig und Anna Seghers. Nichtsdestotrotz haben sich vor 75 Jahren die Bibliothekare auf „Judenauktionen“ die gut sortierten Bibliotheken ihrer deportierten Mitbürger einverleibt.

 

Anlässlich dieser so schrecklichen und unmenschlichen Vorkommnisse, wird die Oranienburger Stadtbibliothek am Dienstag, den 2.8., um 18:30 Uhr, eine Lesung und eine Ausstellung anbieten, zu der jeder Interessierte herzlich eingeladen ist. Der Historiker Hans Biereigel wird aus seinen Studien zur Geschichte der Juden in Oranienburg und darüber hinaus sprechen.

 

Um Anmeldung wird gebeten unter (03301) 8660 oder stadtbibliothek@oranienburg.de.

 

Foto zu Meldung: Stadtbibliothek gedenkt jüdischer Bibliotheksbenutzer und Autoren

Bücherwürmer aufgepasst: Ferienprogramm in der Stadtbibliothek

(09.07.2016)

Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Stadtbibliothek hat ein unterhaltsames Ferienprogramm zu bieten: Am 21. Juli startet der Sommerleseclub 2016 mit neuem Lesestoff für alle Bücherwürmer der 4. bis 6. Klassen. Sie können sich ab diesem Tag in der Stadtbibliothek dafür anmelden.

 

250 neue Bücher, von Kriminalromanen über Fantasy bis hin zu Geschichten rund um Liebe und Freundschaft, warten auf die Ferienkinder. Jedes Mitglied des Sommerleseclubs liest dann in den Ferien mindestens drei Bücher und erzählt in der Bibliothek von seinen Leseabenteuern. Für jedes gelesene Buch gibt es einen Stempel in das Leselogbuch und ab drei gelesenen Büchern gibt es ein Zertifikat, welches auch auf dem Zeugnis vermerkt werden kann. Bis zum 10. September 2016 sollten die Leselogbücher abgegeben werden und am 16. September startet ab 18 Uhr die SLC-Abschlussparty mit Zertifikatsübergabe, zu der das Team der Stadtbibliothek alle Leseclubmitglieder herzlich einlädt.

 

Neben dem Sommerleseclub hat die Stadtbibliothek für alle Ferienkinder noch mehr im Angebot, wie das Thema Dinosaurier. Hier wird nicht nur neben den spannenden Fakten die Welt der Dinosaurier entdeckt, sondern auch kreativ gewerkelt. An folgenden Tagen können die Ferienkinder in die Zeit vor mehr als 200 Millionen Jahren eintauchen:

 

Montag, 25.07.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 29.07.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 05.08.2016, 9:00 Uhr

Donnerstag, 11.08.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 12.08.2016, 9:00 Uhr


Für alle Kinder, die neue Gesellschaftsspiele entdecken wollen, stellt das Team der Bibliothek an folgenden Tagen die neuesten Highlights vor. Natürlich darf sofort losgelegt werden!

 

Donnerstag, 18.08.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 19.08.2016, 9:00 Uhr

Donnerstag, 25.08.2016, 9:00 Uhr

Donnerstag, 01.09.2016, 9:00 Uhr

Freitag, 02.09.2016, 9:00 Uhr

 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter der Rufnummer 03301/600 8660, per E-Mail unter kinderbibliothek@oranienburg.de oder direkt in der Bibliothek, Schlossplatz 2, 16515 Oranienburg.

 

[Stadtbibliothek Oranienburg]

Foto zu Meldung: Bücherwürmer aufgepasst: Ferienprogramm in der Stadtbibliothek

Flagge gezeigt: Bürgermeister für den Frieden

(08.07.2016)

Die Flagge des weltweiten Bündnisses der »Mayors for Peace« (Bürgermeister für den Frieden) hisste Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke als deren Mitglied am Freitag bereits zum fünften Mal vor dem Schloss – als sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

 

Die »Bürgermeister für den Frieden« appellieren mit der jährlichen Flaggenhissung an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen! Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage sprechen sich 93 Prozent der Bundesbürger für ein völkerrechtliches Verbot der Atomwaffen aus, weitere 85 Prozent der befragten Erwachsenen befürworten zudem einen Abzug der auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen der USA.

 

Hans-Joachim Laesicke erklärte dazu: »Wir, die Bürgermeister für den Frieden, sind sehr besorgt, dass immer noch rund 16.000 Atomsprengköpfe das Leben auf der Welt bedrohen. Einer Welt, die zunehmend von zahllosen gewalttätigen Konflikten, kriegerischen Auseinandersetzungen und Terrorismus geprägt ist. Einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint. Vor dem Hintergrund der geplanten Stationierung neuer, technisch aufgerüsteter Atomwaffen in Europa ist es daher umso wichtiger, an diesem Tag auf das Ziel einer atomwaffenfreien Welt hinzuweisen und deutlich Flagge zu zeigen!«

 

[Deutschsprachige Website der »Mayors for Peace«]

Foto zu Meldung: Flagge gezeigt: Bürgermeister für den Frieden

Dritter Bombenblindgänger in der Lehnitzstraße entschärft

(30.06.2016)

In der Lehnitzstraße 73 ist am Donnerstag, 30. Juni 2016, die nächste 250-Kilogramm-Bombe amerikanischen Typs mit chemischem Langzeitzünder entschärft worden – die mittlerweile dritte auf dem Gelände, drei weitere werden dort noch vermutet. Es handelte sich um die 195. Bomben-Neutralisierung nach der »Wende« 1990.

 

Um 14 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) Entwarnung geben: Experten haben die Bombe auf dem Grundstück im Oranienburger Gewerbegebiet erfolgreich entschärfen können. Um 14.30 Uhr ertönte die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird – und 12 000 Oranienburgerinnen und Oranienburger konnten zurück in ihre Wohnungen.

 

»Die Entschärfung lief ohne Probleme, nur die senkrechte Lage der Bombe war schwierig, da wir uns für den Einsatz des Wasserschneidgeräts unter die Bombe graben mussten, bis in sieben Meter Tiefe«, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang. Seit den frühen Morgenstunden war sein Team vor Ort, ca. 13 Uhr begann die eigentliche Entschärfung, bei welcher der chemische Langzeitzünder mit einem Wasserschneidgerät entfernt wurde.

 

Zum Einsatz kam zuvor auch ein neu entwickeltes Reinigungsgerät, das mit Hilfe eines Wasserstrahls Anhaftungen von der Bombe löst. Wie bei den letzten beiden Entschärfungen auf dem Gelände trugen die Männer des KMBD während der Arbeiten in der Grube Schutzanzüge und Mundschutz, da auf dem Grundstück Altlasten festgestellt wurden.

 

»Wir sind Ihnen von Herzen dankbar, dass Sie Oranienburg erneut ein wenig sicherer gemacht haben und dass es nicht zu einer Sprengung kam«, bedankte sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke im Namen der Einwohnerschaft bei den Experten vom KMBD. Ein großer Dank gelte auch den Einsatzkräften im Hintergrund: Insgesamt waren knapp 250 Helferinnen und Helfer vor Ort – u.a. Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz. Das Krankenhaus und ein Seniorenpflegeheim mussten evakuiert werden. Mehr als 50 Krankentransporter aus verschiedenen brandenburgischen Landkreisen waren seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Die Kosten für die Stadt werden sich wahrscheinlich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

 

Die nächste Bombenentschärfung steht möglicherweise schon am 7. Juli wieder an: Im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche wurde auf dem Grundstück Erfurter Str. 7a eine Anomalie festgestellt. Schon ab Montag, 4. Juli, wird der Fundort näher untersucht, am Mittwoch, 6. Juli, erwarten wir eine präzise Aussage zum metallischen Gegenstand. Sollten tatsächlich wesentliche Teile einer Bombe mit chemischem Langzeitzünder festgestellt werden, findet am Donnerstag, 7. Juli, eine mögliche Entschärfung statt. Lautsprecheransagen werden dann am Mittwochabend darauf hinweisen.

 

Vom Sperrkreis mit einem Radius von ca. 700 Metern wären ca. 5.000 Menschen betroffen, die diesen zu 8 Uhr verlassen müssten. Außer der Schule St. Johannesberg, die an diesem Tag evakuiert werden müsste, sind weder Schulen noch Kindertagesstätten in der Stadt betroffen. Die Bahnhöfe können weiter genutzt werden. Auch das Oranienburger Krankenhaus muss ausnahmsweise nicht evakuiert werden. Die Aufhebung der Sperrung könnte frühestens gegen 15 Uhr erfolgen. [Mehr erfahren]

 

 

 


ALLE INFORMATIONEN IM ÜBERBLICK


 

 

SPERRKREIS

 

Im 1.000-Meter-Sperrkreis sind ca. 12.000 Personen gemeldet. Betroffen sind wieder sieben Kitas und Horte, fünf Schulen, das Krankenhaus, die Seniorenresidenz Domino World und die Bahnhöfe Oranienburg und Lehnitz. Weiter unten finden Sie eine Übersicht der betroffenen Einrichtungen.

 

 

ANLAUFSTELLEN FÜR BETROFFENE


Eine Anlaufstelle für Oranienburgerinnen und Oranienburger wird auf dem behindertengerechten Gelände des Oberhavel Bauernmarktes in Schmachtenhagen, Bauernmarkt Chaussee 10, angeboten. Ein Bus-Shuttle wird dorthin fahren. Den Fahrplan können Sie ebenfalls dem Anhang entnehmen. Zudem befindet sich vor dem Haupteingang des Oberhavel Bauernmarktes eine Haltestelle der Buslinie 805. Auch das Regine-Hildebrandt-Haus wird wieder geöffnet. Aufgrund der fußläufigen Erreichbarkeit wird jedoch kein separater Busverkehr angeboten.

 

 

BAHNVERKEHR (S-BAHN UND REGIONALBAHNEN)

 

Ab 8 Uhr fahren dann keine S-Bahnzüge mehr von bzw. nach  Oranienburg. Letzter Haltepunkt ist Birkenwerder.

Zwischen Oranienburg und Birkenwerder wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Die Busse werden im 20-Minuten-Takt verkehren. Der Bahnhof Borgsdorf wird wie bei den letzten Entschärfungen nur vom Bahnhof Birkenwerder angefahren. Der Bahnhof Lehnitz wird nicht angefahren, da dieser im Sperrkreis liegt.

Im Anhang finden Sie die geplanten Abfahrtzeiten des SEV.

 

Weitere Auskünfte finden Sie auf den Seiten der Bahngesellschaften:

 

 

SERVICE-TELEFONE FÜR BETROFFENE

 

Die Stadt Oranienburg richtet am 29. Juni ab 9 Uhr sowie am 30. Juni ab 7 Uhr wieder ein Bürgerservice-Telefon ein. Unter der Telefonnummer (03301) 600 900 werden alle Fragen zur möglichen Bombenentschärfung beantwortet. Pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, setzen sich bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter (03301) 600 698 in Verbindung!

 

 

VOM SPERRKREIS BETROFFENE EINRICHTUNGEN

 

Betroffene Kindertagesstätten und Schulen:

 

  • Kita Falkennest
  • Kita Friedrich Fröbel
  • Evangelische Kita Kleine Fische
  • Kita Butzelhausen
  • Kita Lehnitz
  • Hort Havelschule
  • Kita Stadtmusikanten
  • Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum
  • Torhorst-Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe 
  • Grundschule Havelschule
  • Gymnasium Friedlieb Ferdinand Runge
  • Schule St. Johannesberg

 

Ebenfalls im Sperrkreis befinden sich Einrichtungen wie das Landratsamt, das Amtsgericht, das Arbeitsamt und das Schwimmbad und Erholungscenter TURM ErlebnisCity. Betroffen sind auch städtische Einrichtungen: Bürgerzentrum und Eltern-Kind-Treff bleiben ebenfalls geschlossen.

 

 

HINTERGRUND DER MASSNAHME

 

Im Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße 73 sind sechs klärungsbedürftige Anomalien gefunden worden und bereits mittels UltraTEM-Verfahren geprüft. Es handelt sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger. Zwei davon wurden unlängst entschärft, der erste Blindgänger Ende Februar, der zweite Mitte April.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer >> Informationsseite Kampfmittelsuche.

 

 

Bitte beachten: Der oben genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann sich die Dauer der Sperrung ausdehnen, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird. Verzögerungen bei der Kontrolle des Sperrkreises oder während der Entschärfung sind ebenfalls möglich.

 

 

[Fahrplan Bus-Shuttle (PDF-Datei) im Falle einer Bombenentschärfung am 30.06.2016]

[Abfahrtszeiten Schienenersatzverkehr (SEV) als PDF-Datei]

[Der Sperrkreis als JPEG-Datei]

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Dritter Bombenblindgänger in der Lehnitzstraße entschärft

18. Jugendcup des OHC: 64 Mannschaften gaben alles!

(27.06.2016)

2 Turniertage, 6 Oranienburger Grundschul-AGs, 22 Vereine, 64 Mannschaften, 124 Spiele, über 800 Teilnehmer – so liest sich die beeindruckende Statistik des 18. Jugendcups des Oranienburger HC um die Pokale des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg.

 

Das mittlerweile zur Tradition gewordene Rasenturnier auf dem Fußball-Gelände des Oranienburger FC war wieder Magnet für zahlreiche handballbegeisterte Kinder und Jugendliche jeden Alters.

 

Im großen Gewimmel gab es neben ersten Anfängen im Umgang mit dem Ball auch schon größere Könnerschaft zu bewundern.

 

Die 19. Wiederauflage im nächsten Jahr ist garantiert.

 

 


Die Ergebnisse

(externe Links – PDF-Dateien)

 

Gesamtergebnisse

Gesamtplan

 

Ergebnisse vom Sonnabend, den 25.06.2016
Aw - Bm - Bw - Cm - Cw

 

Ergebnisse vom Sonntag, den 26.06.2016
Dw - Dm - Ew - Em - Minis - Grundschulcup

 

 

[Die Ergebnisse des 18. OHC-Jugendcup (externer Link)]

Foto zu Meldung: 18. Jugendcup des OHC: 64 Mannschaften gaben alles!

Umfassende Geh- und Radwegsanierungen in Oranienburg

(27.06.2016)

Die Stadt Oranienburg erneuert im Sommer verschiedene Rad- und Gehwege im Stadtgebiet. Dabei wird jeweils der Unterbau und Oberbau saniert, teilweise werden die Tiefborde neu gesetzt. Während der Bauarbeiten wird es zu Behinderungen für Fußgänger und Radfahrer  kommen, die veränderte Fußgänger- und Radfahrerführung wird in jedem Abschnitt entsprechend ausgeschildert. Über 300.000 Euro investiert die Stadt in die Baumaßnahmen.

 

Hier die Maßnahmen im Einzelnen:

 

In der Klagenfurter Straße werden zwischen der Walter-Bothe-Straße und dem Zugang  Stadtwerke vom 21.06.2016 bis voraussichtlich 08.07.2016 die Gehwege erneuert. Die Gesamtlänge der Ausbaustrecke beträgt etwa 50 Meter.

 

In der Walter-Bothe-Straße wird auf etwa 690 Metern in zwei Etappen der Geh- und Radweg saniert. Während des ersten nördlichen Bauabschnitts gibt es vom 27.06.2016 bis 11.07.2016 in Höhe Zeller Straße bis Emil-Polesky-Straße eine Vollsperrung des Geh- und Radwegs. Vom 11.07.2016 bis 12.08.2016 ist der südliche Teil in Höhe Zellerstraße bis Kitzbüheler Straße betroffen.

Bei den betroffenen Abschnitten handelt es sich um Schulwege zur Havelschule Grundschule in der Albert-Buchmann-Straße und zur Torhorst Gesamtschule in der Walter-Bothe-Straße. Um die Oberflächenbefestigung durchgängig mit Betonsteinpflaster

zu erneuern, wird jeweils eine Gehwegwegseite gesperrt.

 

Der Geh- und Radweg in der Emil-Polesky-Straße wird auf 105 Metern zwischen den Häusern mit der Hausnummer zwei und zwölf saniert. Die Maßnahme beginnt am 04.07.2016 und endet voraussichtlich am 29.07.2016.

 

Auch in der Chausseestraße, zwischen Dr.-Kurt-Scharf-Straße und Clara-Zetkin-Straße wird unter Sperrung des einseitigen Geh- und Radwegs auf etwa 660 Metern die Tragschicht und der Oberbau mit Betonsteinpflaster erneuert. Der stark frequentierte Gehweg ist der Schulweg für die Schülerinnen und Schüler der Jean-Clermont-Schule sowie der Grundschule Sachsenhausen in der Friedrichstraße. Die Arbeiten beginnen am 25.07.2016 und werden voraussichtlich am 02.09.2016 beendet.

 

[Fahrradfreundliches Oranienburg (Radverkehrsseite)]

Foto zu Meldung: Umfassende Geh- und Radwegsanierungen in Oranienburg

Kampfmittelsuche in der Waldstraße ab 13. Juni

(10.06.2016)

In der Waldstraße beginnt die systematische Kampfmittelsuche. Der erste Teilabschnitt zwischen der Greifswalder Straße und der Straße der Einheit wird ab Montag, 13.06.2016, auf vorhandene Kampfmittel untersucht. Die Dauer der Maßnahme wird sich voraussichtlich bis Ende Juli 2016 erstrecken und unter abschnittsweiser halbseitiger Sperrung der Gehwege durchgeführt.  Der erste Abschnitt wird mittels Bohrlochradar untersucht, um die Schwarzdecke so wenig wie nötig zu beschädigen. 

 

Ab 20.06.2016 wird der zweite Teilabschnitt zwischen Strelitzer Straße/Rosenweg und der Greifswalder Straße mittels Bohrlochsondierung auf vorhandene Kampfmittel untersucht. Durch die notwendige abschnittsweise halbseitige Straßensperrung, kann es vorübergehend zu Verkehrseinschränkungen kommen. Die Straße ist unabhängig davon durchgängig befahrbar. Die Zufahrt zu den Grundstücken wird für die Anwohner gewährleistet, jedoch können geringfügige Behinderungen und Einschränkungen nicht ausgeschlossen werden.

 

Die zeitversetzte Kampfmittelsuche erfolgt in Verbindung mit der Erneuerung von Gas-, Wasser- und Elektroleitungen der Stadtwerke. Voraussichtlich werden ab Anfang Juli die Stadtwerke mit der Auswechslung der Trinkwasserleitungen auf der gesamten Länge der Waldstraße, mit der Elektrokabelauswechslung im Bereich Greifswalder Straße bis zur Straße der Einheit und der Auswechslung der Gasleitung im Bereich Greifswalder Straße bis Bahndamm, beginnen. Die Arbeiten sollen im September 2016 beendet sein.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Kampfmittelsuche in der Waldstraße ab 13. Juni

Partner aus Vught schenken Oranienburg eine Königslinde

(06.06.2016)

Am Sonntag, 5. Juni, pflanzte Oranienburgs Bürgermeister gemeinsam mit den Gästen der niederländischen Partnergemeinde Vught im Gartenzimmer »Herkunft« im Schlosspark eine neue Königslinde. Der Baum ist ein Geschenk unserer niederländischen Freunde zum Stadtjubiläum.

 

Die Königslinde (Tilia Europaea „Pallida“) wurde erstmals anlässlich der Thronbesteigung von Prinzessin Wilhelmina am 6. September 1898 in den Niederlanden gepflanzt – seitdem ist dies Tradition zu jedem Thronwechsel.

 

Bei der Thronbesteigung von König Willem-Alexander in 2013 wurde in jeder niederländischen Gemeinde eine »Königslinde« gepflanzt. Es handelt sich somit um ein besonderes Geschenk.

 

Die erste Königslinde pflanzte der Vughter Bürgermeister Roderick van de Mortel 2009 am Schlosshafen anlässlich der Landesgartenschau, das zweite Exemplar wird nun im Gartenzimmer »Herkunft« wachsen.

 

Die Baumpflanzung war Teil des offiziellen Programms, das die Stadt Oranienburg zur 800-Jahr-Feier für ihre vier Partnerstädte Vught, Bagnolet, Mělník und Hamm zusammengestellt hat.

 

»Es ist eine Freude, dass alle befreundeten Städte zu uns kommen, um mit uns gemeinsam das stolze Jubiläum Oranienburgs zu feiern«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Unter anderem waren die Städtepartner auch beim historischen Festumzug zuvorderst dabei sein.

 

 

Bild: An der Baumpflanzung und der Einweihung einer Tafel nahmen u.a. Martin van Esch (Leiter des Orchesters »Harmonie Kunst & Vriendschap« aus Vught), Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, Saskia Heijboer (Beigeordnete der Gemeinde Vught) und Peter Pennings (Vize-Bürgermeister von Vught) teil. Nicht auf dem Bild: Fons Potters (Beigerodneter der Gemeinde Vught).

 

Foto zu Meldung: Partner aus Vught schenken Oranienburg eine Königslinde

Radverkehrsschau: Weitere Verbesserungen für Radfahrer in Sicht

(19.05.2016)

Oranienburger Radfahrer können sich freuen: Auch in diesem Jahr wird es für sie zahlreiche Erleichterungen im Alltag auf dem Rad geben. Dies ist das Ergebnis der diesjährigen traditionellen Radverkehrsschau, bei der die Stadt gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, der Polizei und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) eine Vielzahl von Schwachstellen und Gefahrenpunkten, aber auch Verbesserungsmöglichkeiten im Oranienburger Radverkehrsnetz begutachtet hat.

 

Im Fokus standen bei der Schau per Rad am 18. Mai keine klassischen Radwege- oder Straßenumbaumaßnahmen, sondern in erster Linie kleinteilige Lösungen, die sich kurzfristig und kostengünstig umsetzen lassen und die trotzdem dazu beitragen, dass Radfahren in der Stadt noch komfortabler wird.

 

Hierzu zählen bspw.  fahrradfreundliche Beschilderungen, wie die „Öffnung“ von Einbahnstraßen und Sackgassen. Zu den mittlerweile 26 geöffneten Einbahnstraßen in Oranienburg, die schon jetzt von Radfahrern legal entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befahren werden können, kommt  in nächster Zeit noch der südliche Abschnitt des Luisenweges (zwischen Park- und Lilienweg)  hinzu. Zusammen mit der Mittelstraße, die derzeit noch fahrradfreundlich ausgebaut wird, werden  dann  bis auf wenige Ausnahmen (z.B. die enge Blutgasse) nahezu alle Einbahnstraßen im Stadtgebiet für Radfahrer freigegeben sein.

 

Damit Ortsunkundigen signalisiert wird, dass es am Ende der Sackgasse für Radfahrer weitergeht, werden weitere alte Sackgassenschilder gegen die neue „durchlässige“ Variante ausgetauscht. Dies betrifft bspw. die Straße Zum Schlosshafen oder die Rungestraße in Richtung Mühlenfeld.

 

Des Weiteren werden bestehende Unstimmigkeiten bei der straßenverkehrsrechtlichen Beschilderung aufgehoben. So fehlt bspw. am Ende des Radstreifens in der Willy-Brandt-Straße das Vorfahrt-Gewähren-Schild vor der Einmündung in die Lehnitzstraße, die als Landesstraße vorfahrtberechtigt ist. Im nördlichen Lindenring, der ebenfalls von Radfahrern im Zweirichtungsverkehr befahren werden darf, ist dies bereits umgesetzt. Nachträglich auf kreuzende Radfahrer muss im Einmündungsbereich des Mühlendfeldes mit der Berliner Straße hingewiesen werden, denn Radfahrer sind hier legal im Zweirichtungsverkehr unterwegs.

 

Im Ergebnis der Radverkehrsschau werden indes nicht nur zusätzliche Schilder errichtet, sondern auch überflüssige entfernt. So werden bspw. in der Heidestraße  die blauen Fahrradschilder abgebaut, da eine Benutzungspflicht von Radwegen in Tempo 30-Zonen nicht zur Anwendung kommt. Der Radfahrer darf aber weiterhin den baulichen („sonstigen“) Radweg benutzen. 

 

In der nördlichen Lehnitzstraße werden die Fahrradpiktogramme auf dem einseitig markierten Radstreifen mit einem Richtungspfeil ergänzt. Gleichzeitig werden auch auf der Kraftfahrzeugspur Fahrradsymbole aufgebracht, um zu verdeutlichen, dass Radfahrer in Fahrtrichtung  Lehnitz die Fahrbahn und nicht, wie oftmals praktiziert, den linken Radstreifen zu nutzen haben.

 

In Lehnitz wird der nördliche Bordstein im Einmündungsbereich der Lehnitzstraße auf den Birkenwerderweg abgesenkt. An dieser Stelle hatte es bei Dunkelheit mehrere schwere Stürze von Radfahrern gegeben. 

 

Wegen der Vielzahl der Maßnahmen konnten nicht alle vorgesehenen Anlaufpunkte angefahren werden. Dies wird in einer zweiten Runde demnächst nachgeholt. Dann stehen u. a. die Freigabe der Einbahnstraße zum Friedhof an der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße und die  Nachrüstung von Fußgängerampeln mit Radfahrersignalisierung auf dem Programm.  

 

Die Ergebnisse der Befahrung vom 18.05.2016 finden Sie weiter unten zum Herunterladen (PDF-Datei).

 

Auf unserer Seite »Fahrradfreundliche Stadt« – hier sind aktuelle Informationen zum Thema Radverkehr anschaulich dargestellt.

 

[Unsere Seite »Fahrradfreundliche Stadt«]

Radiokampagne der CGO gewinnt Preis bei der IHK Potsdam

(12.05.2016)

Oranienburgs Geschäftsstraßenmanager Stefan Wiesjahn verfolgt seit Sommer vergangenen Jahres das Ziel, gemeinsam mit den unterschiedlichsten Akteuren die Innenstadt zu beleben und attraktiver zu gestalten. Dabei entstand in Zusammenarbeit mit dem Citygemeinschaft Oranienburg e.V. (CGO) die Idee zu der Radiokampagne »Mittendrin ist unsere erste Wahl«, welche die Innenstadt  sozusagen über die Ohren erlebbar macht und für die attraktiven Geschäfte vor Ort wirbt. Ein kreatives Konzept, das sich durchaus mit anderen messen kann – beim Wettbewerb für Standort- und Werbegemeinschaften der IHK Potsdam wurde dieses Engagement belohnt:  Die CGO belegte bei der »City-Offensive Westbrandenburg« den dritten Platz in der Kategorie »Kampagnen« und erhält 1.500 Euro als Unterstützung, die Idee umzusetzen. 

Foto zu Meldung: Radiokampagne der CGO gewinnt Preis bei der IHK Potsdam

»Fit vorm Schloss« geht in die dritte Runde

(11.05.2016)

Das kostenlose Sportangebot »Fit vorm Schloss«, geht am Sonntag, 15. Mai, in die dritte Runde: Vor barocker Kulisse haben alle Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, sich sporadisch und außerhalb von Vereinen sportlich zu betätigen.

 

2014 hat die Stadt Oranienburg das Trainingsangebot unter freiem Himmel ins Leben gerufen. Der Schlossplatz wird dafür zum Sportplatz umfunktioniert – auch in dieser Saison sind wieder 20 Termine geplant: Vom 15. Mai bis 25. September 2016, von 10:30 bis 11:15 Uhr.

 

Alle, die Lust auf Sport haben, sind immer sonntags um 10.30 Uhr auf dem Schlossplatz willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sportkleidung kann, muss aber nicht getragen werden. Eine bequeme Hose und ein normales Oberteil tun es auch.

 

Im vergangenen Jahr kamen jedes Mal zwischen 20 und 40 Sporteifrige zusammen, um Bauch, Beine und Po zu trainieren – mit Musik und unter Anleitung einer Trainerin. Insgesamt sind an den 17 Terminen 487 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt worden. Die Auswertung der Teilnehmer-Befragungen ergab, dass dieses Angebot 96 Prozent der Befragten ein gutes Gefühl gibt und für 84 Prozent die Intensität und der Umfang völlig richtig sind. Das niederschwellige Angebot nimmt Bezug auf die integrierte Sportentwicklungsplanung der Stadt Oranienburg und wird als Maßnahme beim Audit »Familiengerechte Kommune« gewertet.

 

[Das Plakat zur Aktion (PDF, 3 MB)]

Foto zu Meldung: »Fit vorm Schloss« geht in die dritte Runde

Offizieller Start der Badesaison am 15. Mai

(09.05.2016)

Mit den steigenden Temperaturen kommen immer mehr Badefreunde an die zulässigen Badestellen am Lehnitzsee, am Grabowsee in Schmachtenhagen oder am »Weißen Strand« in Lehnitz. Auch am »Bolli« in Lehnitz, der als geduldete Badestelle ausgewiesen ist, tummeln sich bald Sonnenanbeter und Schwimmbegeisterte. Offiziell startet die diesjährige Badesaison am 15. Mai – und auch in diesem Jahr sollten für den  ungetrübten Badespaß einige Regeln beachtet werden.

 

So ist grundsätzlich das Baden an allen Uferstellen verboten, die nicht als ausgewiesene Badestelle gekennzeichnet sind. Das Mitbringen von Tieren ist untersagt, ebenso wie das Grillen oder das Abhalten von Lagerfeuern. Das Ordnungsamt wird besonders in diesem Jahr verstärkt Präsenz zeigen und Verstöße ahnden. Der Müll ist in den dafür vorgesehenen Mülltonnen zu entsorgen. Musik ist gestattet in einer Lautstärke, die niemanden stört.

 

An der Lehnitzsee-Badestelle in der Rüdesheimer Straße befindet sich ein öffentliches, kostenpflichtiges Toilettenhaus, an allen anderen Badestellen stellt die Stadt den Badenden kostenfrei eine mobile Toilette zur Verfügung.

 

Ausgewiesene Parkmöglichkeiten sind in der Nähe aller Badestellen vorhanden: Am „Bolli“ kann die Florastraße zum Parken genutzt werden. Am „Weißen Strand“ ist im oberen Abschnitt ein (abgepollerter) Bereich zum Parken ausgewiesen, denn in der Zufahrtsstraße zum Lehnitzsee darf nicht geparkt werden, da es zu eng ist. Auf der anderen Seite des Lehnitzsees bestehen in der Rüdesheimer Straße und in der Mainzer Straße Parkmöglichkeiten. Die Badestelle am Grabowsee befindet sich in einem Waldgebiet, Parken ist hier nur im Bereich der Zufahrtsstraße, dem Malzer Weg, gestattet.

 

An Feiertagen und am Wochenende sind an beiden Stränden des Lehnitzsees Rettungsschwimmer von 10 bis 18 Uhr im Einsatz. An allen öffentlichen Badestellen sind darüber hinaus Rettungsringe vorhanden. Während der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September werden auch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes mehrmals wöchentlich vor Ort sein, um nach dem Rechten zu sehen und die Einhaltung der Baderegeln zu überprüfen.

 

Foto zu Meldung: Offizieller Start der Badesaison am 15. Mai

Wir feiern unsere Stadt! – Plakatkampagne zur 800-Jahr-Feier

(02.05.2016)

Oranienburg feiert in wenigen Wochen den 800. Stadtgeburtstag mit einem großen zehntägigen Festprogramm, das für alle Bürger/innen etwas zu bieten hat. Um die Zeit bis dahin zu verkürzen und die Vorfreude zu erhöhen, zeigen wir in den kommenden Wochen auf sechs Werbeflächen im Rahmen der Kampagne »Wir feiern unsere Stadt! – 800 Jahre Oranienburg« Gesichter unserer Stadt.

 

Auf den großformatigen Plakaten werden sechs Oranienburger Familien vorgestellt, die jede mit ihrer eigenen Geschichte zeigen, was unsere Stadt an der Havel mit ihren Ortsteilen so besonders macht. Nach und nach stellen wir in diesem Festjahr die Familien in Porträts im Stadtmagazin sowie auf der Internetseite www.oranienburg800.de vor.

 

Das erste ausführliche Porträt liefert Familie Langhoff aus Wensickendorf. »800 Jahre Oranienburg – 120 Jahre Familientradition« lautet der Titel. Denn gebacken wird bei Langhoffs mittlerweile in der fünften Generation im Oranienburger Ortsteil. Ihre Geschichte können Sie hier nachlesen: www.oranienburg800.de > Plakat-Kampagne.

 

Die Kampagne ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Oranienburg mit der TKO, umgesetzt wurde sie von der Werbeagentur Finish.

 

[Die Plakat-Kampagne auf www.oranienburg800.de]

Foto zu Meldung: Wir feiern unsere Stadt! – Plakatkampagne zur 800-Jahr-Feier

Parken in der östlichen Innenstadt: Seit 1. Mai neue Regelung in Kraft

(01.05.2016)

Im Dezember 2014 wurde durch die Stadtverordnetenversammlung ein Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Oranienburger Innenstadt beschlossen und die Verwaltung  zunächst mit dessen Umsetzung in der östlichen Innenstadt beauftragt.

 

Das Konzept zielt darauf ab, vor allem die Parksituation für die Anwohner zu verbessern. Wie angekündigt, tritt es nun ab 1. Mai in Kraft. Neu ist die Ausweisung einer Parkraumbewirtschaftungszone.

 

Die Bewohner des betroffenen Bereiches werden von den Gebühren befreit. Voraussetzung hierfür ist ein Bewohnerparkausweis. In begründeten Fällen erhalten auch  ansässige Gewerbetreibende einen Sonderparkausweis. Das Ordnungsamt gewährt noch bis 17. Mai eine Übergangsfrist und verteilt bis dahin zunächst Info-Flyer zur Neuregelung statt Knöllchen. 

 

Die Parkausweise können im Bürgeramt der Stadt Oranienburg beantragt werden. Der Ausweis wird dann vom Landkreis ausgestellt und innerhalb weniger Tage per Post inklusive eines Gebührenbescheides zugesandt. Die Bearbeitungsgebühr beträgt 20,45 Euro. Der Parkausweis gilt jeweils für ein Jahr und ist sichtbar im Bereich der Frontscheibe des Fahrzeugs auszulegen. Er gilt vor der Haustür und in der gesamten Parkraumzone.

 

Anspruch auf Erteilung des Ausweises hat, wer in dem Bereich meldebehördlich registriert ist und dort tatsächlich wohnt. Je nach örtlichen Verhältnissen kann die angemeldete Nebenwohnung ausreichen. Jeder Bewohner erhält nur einen Parkausweis für ein auf ihn als Halter zugelassenes oder nachweislich von ihm dauerhaft genutztes Kraftfahrzeug.

 

Für  Kurzzeit-Parker bleibt die »Brötchentaste« erhalten – die ein 15-minütiges kostenfreies Parken ermöglicht. Die ersten 60 Minuten Parken in diesem Bereich kosten 1,00 Euro, jede weitere angefangene Stunde ebenfalls. Damit entfällt die bisherige Regelung, dass bis zu 30 Minuten für 50 Cent geparkt werden darf – ansonsten gab es keine Änderung der bisherigen Regelung.

 

Die Neuregelung  wird vorerst nur in der östlichen Innenstadt (Parkzone Ost, siehe Seite Parkraumbewirtschaftung)  umgesetzt. In der einjährigen Testphase werden die Auswirkungen im Hinblick auf eine denkbare räumliche und zeitliche Ausweitung der Parkraumregelung überprüft. Der Lindenring wird zunächst aus der Zone herausgenommen, gilt aber als Beobachtungsgebiet – sollte es zu schwierigen Parksituationen für Anwohner kommen, kann der Lindenring auch vor Ende der Testphase wieder einbezogen werden.

 

Folgende Unterlagen werden für den Bewohnerparkausweis benötigt:

 

  • Personalausweis
  • Fahrzeugschein
  • ggf. Meldebescheinigung einer Nebenwohnung
  • ggf. Bescheinigung des Fahrzeughalters, welche dem Antragsteller die dauerhafte Nutzung des Fahrzeugs bescheinigt 

 

Detaillierte Studien für das Parkraumkonzept ergaben, dass das Parkraumangebot in der Innenstadt vorwiegend durch „gebietsfremde Dauerparker“ genutzt wird, was die Parkchancen der Anwohner, aber auch die der Händler und Geschäftskunden verringert.

 

Eine Parkraumbewirtschaftungszone wurde empfohlen, um insbesondere Berufspendler aus dem Gebiet zu halten. Ursprünglich sollte diese gemäß Stadtverordnetenbeschluss bereits  im vergangenen Jahr ausgewiesen werden. Da hierfür jedoch zunächst eine Reihe von Voraussetzungen geschaffen werden mussten (u.a. Änderung der Gebührenordnung, Beschaffung zusätzlicher Parkscheinautomaten), kann die Neuregelung erst jetzt in Kraft treten. 

 

 

Mehr Infos und das Konzept auf www.oranienburg.de unter »Verkehr, Bauen, Wohnen > Parkraumbewirtschaftung«.

 

[Parkraumbewirtschaftung in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Parken in der östlichen Innenstadt: Seit 1. Mai neue Regelung in Kraft

Einschränkungen durch Straßenbauarbeiten

(29.04.2016)

Zu Beginn der Woche war es in Oranienburg zu massiven Staus im Umfeld der neuen Baustelle in der André-Pican-Straße gekommen. Zwei halbseitige Wanderbaustellen in der angrenzenden Lehnitzstraße und weitere Unfälle im Umland hatten die Verkehrslage in der östlichen Oranienburger Innenstadt verschärft.

 

„Wir haben großes Verständnis für die Situation der Autofahrer, die am Montag im Stau festgesessen haben. Dass so viele die empfohlene Umfahrung der Baustelle nicht nutzen und gleichzeitig die Wanderbaustelle mehr oder weniger direkt an der Ampel beginnt, war für uns so nicht vorhersehbar. Im Großen und Ganzen hat sich die Situation mittlerweile allerdings entspannt. Erfahrungsgemäß suchen sich die Autofahrer nach einigen Tagen andere Wege oder steigen, wenn möglich, aufs Fahrrad um“, so Stephan Bernard, Leiter des Tiefbauamtes.

 

In der Lehnitzstraße werden voraussichtlich noch bis 4. Mai  nach und nach die Abwasserrohre durch die Stadtwerke saniert, was immer wieder zu halbseitigen Sperrungen führt. Am 2. und 3. Mai wird zudem teilweise unter Vollsperrung die Schwarzdecke in der André-Pican-Straße aufgebracht, was stundenweise auch zu Einschränkungen bei den Anliegern führt. Deshalb die Empfehlung, auch zu Beginn der kommenden Woche erneut diesen Bereich großräumig zu umfahren. Der Parkplatz der TURM ErlebnisCity ist jedoch durchgängig zu erreichen – entweder über die Kreuzung Ecke Lehnitzstraße oder über die Dr.-Heinrich-Byk-Straße. Bis spätestens 28. Mai ist die André-Pican-Straße dann wieder komplett befahrbar.

 

Notwendig geworden war die Deckensanierung aufgrund vermehrter Risse in der Fahrbahn. „Es ist günstiger und kostet weniger Zeit, die Deckschicht zu erneuern, bevor sich die Schäden in untere Schichten durcharbeiten und eine aufwändige Sanierung notwendig werden würde“, begründet Stephan Bernard die geplanten Arbeiten. Diese werden noch im Frühjahr erledigt – denn ab 6. Juni, eine Woche eher als ursprünglich geplant, soll auch mit der Sanierung der Lehnitzstraße begonnen werden. Die André-Pican-Straße wird dann zu einer wichtigen Ausweichmöglichkeit.

 

Mehr Informationen und den Umleitungsplan finden Sie auf unserer Baustellenseite (Link siehe unten).

 

 

[Baustellen-Info der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Einschränkungen durch Straßenbauarbeiten

»Deckel gegen Polio«: EKT sammelt für Leben ohne Kinderlähmung

(25.04.2016)

Die Rotary-Stiftung hat deutschlandweit zur Aktion »Deckel gegen Polio« aufgerufen und der Oranienburger Eltern-Kind-Treff beteiligt sich als Sammelstelle an der Aktion. Gesammelt werden Plastikdeckel, die einem Recyclingunternehmen verkauft werden. Die Erlöse aus dem Deckelverkauf kommen dem weltweiten Rotary Projekt »End Polio Now« zugute: Für 500 Plastikdeckel kann eine  Polio-Impfung finanziert werden.

 

„Wir haben in unseren Krabbelgruppen wöchentlich bis zu 50 Kleinkinder zu Besuch. Auch in Europa gibt es wieder Fälle von Kinderlähmung, die Impfung ist wichtig. Wir erhoffen uns eine große Spendenbereitschaft in Oranienburg“, äußerte sich Martin Lenarth, der Leiter des Eltern-Kind-Treffs.

 

Zwar galt Europa laut WHO seit 2002 als poliofrei, doch die Zahl der nicht geimpften Personen ist in dem letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen. Symptome wie Fieber, Hals- und Kopfschmerzen, die als (Sommer)Grippe verkannt werden, können bei nicht Behandlung bzw. nicht geimpften Personen folgenschwere Schäden verursachen, von denen oft Kleinkinder betroffen sind.

 

Zu den Komplikationen der Polio zählen bleibende Lähmungen und dadurch auch Muskelschwund, vermindertes Knochenwachstum sowie Gelenkzerstörung; schlimmstenfalls auch die Lähmung der Sprech-, Schluck- oder Atemmuskulatur. Noch Jahrzehnte nach der Infektion können erneut Muskelschmerzen und Lähmungen auftreten (Post-Polio-Syndrom). Übertragen werden die Polio-Viren durch Schmierinfektion (Stuhl-Hand-Mund) oder  Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen). Ebenso kann verschmutztes Trinkwasser eine Infektionsquelle sein.

 

Hinweis: Ausschließlich Deckel aus Materialien wie HDPE und PP kommen in die Sammlung, bspw. rückständefreie Verschlüsse von Getränkeflaschen, Milchpackungen, Quetschbreiverschlüssen. Fremdstoffe (z.B. Kronkorken, Metalle, oder Kunststoffe aus LDPE) gehören nicht in die Sammlung und reduzieren den Erlös bei einem Verkauf.

 

Sammelstelle:

Oranienburger Eltern-Kind-Treff, Kitzbüheler Str. 1a, 16515 Oranienburg

Kontakt: ekt@oranienburg.de oder 03301 – 5792886; erreichbar zu den üblichen Öffnungszeiten: Di, Do, Fr, Sa: 9:00 - 17:30 Uhr; Mi: 9:00 - 19:00 Uhr.

[Eltern-Kind-Treff der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: »Deckel gegen Polio«: EKT sammelt für Leben ohne Kinderlähmung

Vor 71 Jahren: Befreiung des KZ Sachsenhausen

(22.04.2016)

Vor 71 Jahren, am 22. und 23. April 1945, befreiten sowjetische und polnische Soldaten das Konzentrationslager Sachsenhausen. Am vergangenen Sonntag, 17. April 2016, haben nun Politiker und Bürger aus Brandenburg und Berlin in der Gedenkstätte Sachsenhausen diesem Tag gedacht. An der Gedenkfeier nahmen zehn Überlebende aus Deutschland, Frankreich, Polen, Ungarn, der Ukraine, Norwegen und Israel teil.

 

»Mit den immer weniger werdenden Zeitzeugen, wächst die Aufgabe der Gedenkstätten, die Erinnerungen an diese tragische Episode in der europäischen Geschichte weiterzugeben«, appelliert Roger Bordage, Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees. Er wurde als ehemaliger Häftling einen Tag vor der Befreiung von der SS mit weiteren 300.000 Häftlingen auf den Todesmarsch geschickt.

 

Der Zunahme von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Gewalt und religiösem Fundamentalismus muss, laut Bordage, ein klares Kontra geboten werden. Die Gedenkstätten seien ein unverzichtbares Instrument für die staatsbürgerliche Erziehung kommender Generationen.

 

Auch Helmuth Markov, brandenburgischer Finanzminister, bekräftigte, dass die Opfer nicht vergessen werden –  die Besucherzahlen aus dem vergangenen Jahr sprechen dafür. 660.000 Besucherinnen und Besucher kamen in die Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück, um sich mit den unmenschlichen Haftbedingungen der Opfer auseinander zu setzen.

 

Nach der Veranstaltung gab es eine feierliche Kranzniederlegung. Im Anschluss hatte man Gelegenheit mit den Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen.  

 

[Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen]

Foto zu Meldung: Vor 71 Jahren: Befreiung des KZ Sachsenhausen

Bombenneutralisierung am Mittwoch erfolgreich

(20.04.2016)

Am Mittwoch, 20.04., um 13.48 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) Entwarnung geben: Die sechs Männer hatten die zweite Bombe auf dem Grundstück im Oranienburger Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße erfolgreich entschärfen können. Um 14.10 Uhr ertönte die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird – und 12.000 Oranienburger/innen konnten zurück in ihre Wohnungen.

 

„Die Entschärfung selbst lief ohne Probleme, nur die senkrechte Lage der Bombe war schwierig, da wir uns für den Einsatz des Wasserschneidgeräts weiter unter die Bombe graben mussten als gedacht“, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang.

 

Seit 6 Uhr war ein Team, bestehend aus sechs Männern des KMBD, vor Ort, ca. 11 Uhr begann die eigentliche Entschärfung. Der Zünder wurde mit einem Wasserschneidgerät entfernt. Zum Einsatz kam auch ein neu entwickeltes Reinigungsgerät, das mit Hilfe eines Wasserstrahls Anhaftungen von der Bombe löst. Wie bei der letzten Entschärfung im Februar trugen die Männer des KMBD während der Arbeiten Schutzanzüge und Mundschutz, da auf dem Grundstück Altlasten festgestellt wurden.

 

„Wir sind Ihnen von Herzen dankbar, dass Sie Oranienburg erneut ein wenig sicherer gemacht haben und dass es nicht zu einer Sprengung kam“, bedankte sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei den Experten vom KMBD.

Ein großer Dank gelte auch den vielen helfenden Händen im Hintergrund: Insgesamt waren 280 Helferinnen und Helfer im Einsatz – u.a. von der Feuerwehr, der Polizei und dem Katastrophenschutz.

 

Das Krankenhaus und ein Seniorenpflegeheim mussten evakuiert werden. Mehr als 50 Krankentransporter aus verschiedenen brandenburgischen Landkreisen sind seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Die Kosten für die Stadt werden sich wahrscheinlich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

 

Auf dem betreffenden Grundstück werden vier weitere baugleiche Bombenblindgänger vermutet. Noch vor dem Sommer steht möglicherweise die nächste Entschärfung in Oranienburg an. Der Sperrkreis wird dann der gleiche sein.

 

 


Alle Informationen im Detail (Stand 20.04.)


 

Sperrkreis

 

Ab 8:00 Uhr wird ein 1.000-Meter-Sperrkreis um die Fundstelle eingerichtet. Vorsorglich wird auf eine geringe Änderung des Sperrkreises mit neuer Verkehrsführung in der Lehnitz- und Mittelstraße hingewiesen (siehe Anhang). Im Sperrkreis sind ca. 12.000 Personen gemeldet. Betroffen sind auch sieben Kitas und Horte, fünf Schulen (s. unten), das Krankenhaus und die Seniorenresidenz Domino World. Ebenfalls im Sperrkreis liegen Einrichtungen wie die Kreisverwaltung (Landkreis Oberhavel), die TURM ErlebnisCity, das Bürgerzentrum, der Eltern-Kind-Treff der Stadt Oranienburg oder das Amtsgericht.

 

Nachdem der Sperrkreis in Kraft getreten ist, wird dieser durch die Einsatzkräfte gesichert und kontrolliert, ob sich noch Personen darin befinden. Erst wenn dies ausgeschlossen wurde, kann der KMBD mit der Entschärfung beginnen.

 

 

Bahnverkehr

 

Auch die S-Bahnhöfe Oranienburg und Lehnitz betroffen. Daher wird Schienenersatzverkehr nach Birkenwerder wird eingerichtet. Die Busse halten dann in der Bernauer Straße Höhe Bahnbrücke.

 

Wenn der Sperrkreis aufgehoben wurde, wird der Bahnverkehr ggf. mit leichter zeitlicher Verzögerung wieder anlaufen.

 

Informationen zum Ersatzverkehr der Bahn finden Sie hier:
Deutsche Bahn (DB):
https://www.bahn.de/blitz/view/brbg/uebersicht.shtml

Niederbarnimer Eisenbahn (NEB): http://www.neb.de/service/baustellenfahrplanaenderungen/details/oranienburg-nassenheide/

S-Bahn Berlin: http://www.s-bahn-berlin.de/bauinformationen/betriebslage.htm

 

 

Anlaufstellen für Betroffene

 

Eine Anlaufstelle für Oranienburgerinnen und Oranienburger wird in der Mehrzweckhalle in Germendorf angeboten. Ein Bus-Shuttle wird dorthin fahren (Fahrplan s. Anhang).

 

Auch das Regine-Hildebrandt-Haus öffnet seine Pforten. Aufgrund der fußläufigen Erreichbarkeit wird hier jedoch kein Shuttle eingerichtet.

 

 
Entwarnung

 

Mit einer Entwarnung und damit Aufhebung des Sperrkreises wird im günstigsten Fall für 15 Uhr gerechnet. Sirenen weisen dann darauf hin.

 

Bitte beachten: Der genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden, dass die Sperrung unter Umständen länger dauert, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird oder wenn es bei der Kontrolle des Sperrkreises oder der Entschärfung zu Verzögerungen kommt.

 

 
Info-Telefone

 

Die Stadt Oranienburg richtet am 20. April ab 7 Uhr wieder ein Bürgerservice-Telefon ein. Unter der Telefonnummer (03301) 600 900 werden alle Fragen zur möglichen Bombenentschärfung beantwortet.

 

Pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, setzen sich bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter (03301) 600 697 in Verbindung!

 

 

Betroffene Kindertagesstätten und Schulen:

 

  • Kita Falkennest
  • Kita Friedrich Fröbel
  • Evangelische Kita Kleine Fische
  • Kita Butzelhausen
  • Kita Lehnitz
  • Hort Havelschule
  • Kita Stadtmusikanten
  • Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum
  • Torhorst-Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe 
  • Grundschule Havelschule
  • Gymnasium »Friedlieb Ferdinand Runge«
  • Schule St. Johannesberg

 

 
Hintergrundinformationen

 

Im Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße 73 sind sechs klärungsbedürftige Anomalien gefunden worden. Diese wurden bereits mittels UltraTEM-Verfahren geprüft, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger handelt. Der erste davon wurde Ende Februar entschärft, der zweite folgt nun. Es verbleiben somit noch vier weitere klärungsbedürftige Anomalien.

 

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite Kampfmittelsuche.

 

 

[Der Sperrkreis am 20.04. (Bilddatei)]

[Fahrplan der Shuttle-Busse nach Germendorf am 20.04. (PDF)]

[Informationen zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Bombenneutralisierung am Mittwoch erfolgreich

Ein Zug der Regionalbahn 20 heißt jetzt »Oranienburg«

(19.04.2016)

Am 19. April 2016 wurde ein Zug der Regionalbahn 20 an Gleis 28 des Oranienburger Bahnhofs feierlich auf den Namen »Oranienburg« getauft. Die Regionalbahnlinie verbindet Oranienburg und Potsdam von Montag bis Freitag – seit Dezember fährt sie stündlich in die Landeshauptstadt.

 

Der Chor der Havelgrundschule eröffnete die Zeremonie mit einem selbstkomponierten Musikstück mit Kazoos und Mini-Trompeten. »Die Zugtaufe passt wunderbar zum 800-jährigen Jubiläum der Stadt«, sagte der Vorsitzende der DB Regio Nordost, Dr. Joachim Trettin. Gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke taufte er den Zug und zeichnete danach die drei Preisträger des Malwettbewerbs aus, den DB Regio und Stadt gemeinsam für die Schülerinnen und Schülern der dritten Klassen initiiert hatten. Hans-Joachim Laesicke bekräftigte die Bedeutung Oranienburgs als dynamisch wachsender Stadt, deren Bahnhof ein wichtiger Knotenpunkt für die Region ist.

 

Im Vorfeld hatte eine Jury die drei schönsten Kinderzeichnungen zu den Themen »Fahrt mit der Bahn« und »Bahnhof Oranienburg« ausgewählt. 100 Oranienburger Grundschüler haben ihre farbenfrohen Zeichnungen eingereicht. Die Gewinnerin Isabel Huse aus der Havelschule darf nun mit ihrer gesamten Klasse einen Ausflug nach Lichtenberg unternehmen und hinter die Kulissen in der Werkstatt der Deutschen Bahn schauen. Außerdem erhielt sie ein Malset und ein Wimmelbuch der Stadt. Der zweite Platz ging an Nikita Lucia Rentsch aus der Grundschule in Germendorf. Platz drei ermalte sich Nadine Lasotta aus der Mosaik Grundschule. Beide dürfen sich über eine Fahrt mit dem Lokführer im RB 20 freuen. Die Bilder der Gewinner dienen zudem als Druckvorlage für die neuen Kinderfahrkarten der Deutschen Bahn.

 

»Es ist phantastisch, mit welchem Eifer und mit wie viel unbekümmerter Freude die Kinder ihre Vorstellungen um das Thema Bahn zu Papier gebracht haben. Um die tollen kleinen Kunstwerke auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werden wir alle Einsendungen ab Mitte Mai in den Gängen der Stadtverwaltung ausstellen«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

 

Foto zu Meldung: Ein Zug der Regionalbahn 20 heißt jetzt »Oranienburg«

Verleihung des Franz-Bobzien-Preises 2016

(16.04.2016)

Zum vierten Mal hatten die Stadt Oranienburg und die Gedenkstätte Sachsenhausen den Franz-Bobzien-Preis ausgeschrieben. Am 15.04.2016 wurde er durch Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke in der Oranienburger Orangerie an die drei Gewinner überreicht.

 

Ende Februar hat die zehnköpfige Jury, der unter anderem Vertreter von Verwaltung, Gedenkstätte, Medien, Politik und Gewerkschaft angehören, in ihrer Sitzung das Projekt „Gegen das VERGESSEN! generationsübergreifend. ehrenamtlich. beständig.“ der Kolpingjugend im Diözesanverband Berlin aus Berlin-Kreuzberg zum Gewinner des diesjährigen Franz-Bobzien-Preises gekürt. Im Rahmen des Projektes finden seit 20 Jahren alljährlich zwei bis drei Workcamps in der Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück statt, hier engagieren sich Menschen verschiedener Generationen durch Kolping ehrenamtlich. Am authentischen Ort lernen die beteiligten Jugendlichen die Geschichte des KZ Ravensbrück kennen und setzen sich für den Erhalt und die Pflege der Gedenkstätte ein. Vor allem werden sie für das Thema Nationalsozialismus und der damit verbundenen Verantwortung sensibilisiert.

 

Wie auch 2014 wurden neben dem ersten Preis wieder ein zweiter und dritter Platz vergeben: Mit dem zweiten Platz wurde die evangelische Grundschule Tröbitz für ihr Projekt „Der verlorene Zug“, eine interaktive Schulausstellung, ausgezeichnet. Der dritte Platz ging an das event-theater e.V. (gemeinnütziger Verein) für ihr Theaterprojekt „Der Widerstand der kleinen Leute – Der Lebensweg des Max Timmel (1882-1944)“. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten einen Gutschein des Deutschen Jugendherbergsverbandes für einen Aufenthalt in der internationalen Jugendbegegnungsstätte „Haus Szczypiorski“.

 

Insgesamt 34 Bewerbungen für den Franz-Bobzien-Preis 2016 fanden bis zum Bewerbungsschluss am 30.11.2015 ihren Weg in das Büro des Oranienburger Bürgermeisters. Die Bewerbungen kamen ungefähr je zur Hälfte aus beiden Bundesländern. Eingereicht wurden Schülerarbeiten, Begegnungsprojekte, Ideenwerkstätten und Ausstellungen sowie aufwändige Theaterprojekte. Unter den diesjährigen Franz-Bobzien-Preis-Bewerbern stachen vor allem Schulklassen hervor.

 

[Franz-Bobzien-Preis]

Foto zu Meldung: Verleihung des Franz-Bobzien-Preises 2016

Besucherrekord im Eltern-Kind-Treff im März 2016

(11.04.2016)

Der Oranienburger Eltern-Kind-Treff (EKT) hat allen Grund zu feiern: Statt ehemals 700 verbucht der EKT jetzt stolze 2.000 Besucherinnen und Besucher im Monat. Somit ist die Nutzerzahl seit der Eröffnung am 3. August 2012 kontinuierlich gestiegen.

 

Unter der Leitung von Martin Lenarth werden durch Honorarkräfte und Kooperationspartner viele neue Angebote und Kurse durchgeführt, die das Angebotsspektrum des Hauses seitdem wesentlich erweitern. Von der Krabbelgruppe über Sport- und Musikkurse bis hin zu Elternveranstaltungen und Workshops haben die Familien viele Möglichkeiten der gemeinsamen Freizeitgestaltung.

 

»Die erfreulich gute Resonanz freut uns sehr und bestätigt uns darin, dass wir mit der Errichtung des Eltern-Kind-Treffs und des Bürgerzentrums, aber auch mit der Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten in der Mittelstadt insgesamt einen Nerv getroffen haben. Heute ist das Wohngebiet ein lebendiger Ort für vielfältiges städtisches Leben. Unsere Anstrengungen, Bedingungen für ein gutes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu schaffen, haben sich gelohnt und ließen die Mittelstadt, die in den 90ern eher einen schlechten Ruf hatte, wieder zu einer ersten Adresse werden«, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

Im März 2016 gab es viele besondere Höhepunkte, unter anderem den Vortrag »Helfen macht ...« vom Universitätsprofessor Dr. habil. André Frank Zimpel über die Vereinbarkeit von Inklusion und Schule. Bei der Lesenacht »Die weiße Frau geht um …«, begaben sich die Kinder auf die Spuren der Kurfürstin Louise Henriette von Oranien, lernten etwas über das Oranienburger Waisenhaus sowie viele spannende Sagen und Spukgeschichten rund um das Schloss und Oberhavel kennen. Das von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgearbeitete Osterferienprogramm rundete diesen Monat ab und  wurde mit Begeisterung von den Hortgruppen wahrgenommen. Ein immer wiederkehrender Höhepunkt im Monat März ist auch das Familienfest zum Welt-Down-Syndrom-Tag, welches der EKT gemeinsam mit Mareike Blume, der Vereinsvorsitzenden der »Glüxritter«, veranstaltet.

 

»Vielen Dank an alle Mitstreiter, die mit ihrer kontinuierlichen Unterstützung für ein lebendiges Angebot sorgen«, sagt Martin Lenarth. Dazu gehören u.a. das Netzwerk Gesunde Kinder, die Ruck Stiftung, das Deutsche Rote Kreuz, die Glüxritter, der Märkische Sozialverein und das Oberhavel Hospiz. Daneben leisten weitere zahlreiche Ehrenamtliche, die sich hier regelmäßig für andere engagieren, einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Arbeit.

 

Mehr Informationen gibt es unter www.ekt.oranienburg.de

 

[Online-Angebot des EKT]

Foto zu Meldung: Besucherrekord im Eltern-Kind-Treff im März 2016

Ehrenpreis 2016: Noch bis zum 15. Mai Kandidaten vorschlagen!

(11.04.2016)

Oranienburger Ehrenpreis 2016:

Noch bis zum 15.05. Kandidaten vorschlagen!

 

Noch bis zum 15.05. können wieder Vorschläge für den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg eingereicht werden. Mit dem Ehrenpreis werden auch in diesem Jahr bürgerschaftliches Engagement und selbstloser Einsatz feierlich gewürdigt: Jemand kümmert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich um ältere Nachbarn oder leitet schon seit Jahren mit viel Herzblut den lokalen Verein? Es sind genau diese Menschen, die jährlich zum Stadtempfang am 2. Oktober mit dem Ehrenpreis der Stadt Oranienburg ausgezeichnet werden.

 

Der Ehrenpreis wird in drei Kategorien vergeben: Vereine bzw. Organisationen, Projekte bzw. Initiativen sowie Einzelpersonen. Einzelpersonen dürfen sich jedoch nicht selbst vorschlagen. Außerdem müssen sich Einzelpersonen seit mindestens 5 Jahren ununterbrochen, regelmäßig und ohne Entgelt in der Freizeit engagieren. Als Bewerbungskriterien werden die Dauer des Engagements, der Zeitaufwand sowie der Nutzen für die Allgemeinheit herangezogen. Voraussetzung für eine mögliche Auszeichnung ist das Engagement innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg.

 

Damit die Bewerbungsunterlagen einheitlich und vergleichbar sind, sollten die Vorschläge ausschließlich auf dem dafür vorgesehenen Formular eingereicht werden (siehe unten in den weiteren Informationen).

 

Die Vorschläge müssen bis spätestens zum 15.05.2016 bei der Stadtverwaltung eingegangen sein und sind zu richten an:

 

Stadt Oranienburg

Der Bürgermeister

»Ehrenpreis der Stadt Oranienburg«

Schloßplatz 1

16515 Oranienburg

 

Fragen rund um den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg beantwortet Evelin Rabe im Büro des Bürgermeisters unter (03301) 600 8102 oder rabe@oranienburg.de.

 

[Weitere Informationen zum Ehrenpreis]

[Bewerbungsformular Ehrenpreis]

Foto zu Meldung: Ehrenpreis 2016: Noch bis zum 15. Mai Kandidaten vorschlagen!

André-Pican-Str.: Bauarbeiten ab 25.04.

(08.04.2016)

Am 25. April beginnen die geplanten Sanierungsarbeiten in der André-Pican-Straße im 1,4 Kilometer langen Abschnitt zwischen Bernauer Straße bis Lehnitzstraße. Eine Deckschichterneuerung soll dem Verschleiß der Straße entgegenwirken, die Lärmbelastung verringern und den Fahrkomfort erhöhen.

 

Durch die Aufteilung in drei Bauabschnitte halten sich die verkehrlichen Einschränkungen in Grenzen, die Zufahrt beispielsweise zur TURM ErlebnisCity ist durchgängig gewährleistet – ebenso zum Stadthotel und zu den anliegenden Discountern.

 

Die Straßenarbeiten werden ca. vier bis fünf Wochen dauern. Zur Festveranstaltung »800 Räder rollen für Oranienburg« mit Kinderfest am 28. Mai wird die André-Pican-Straße wieder komplett nutzbar sein.

 

In den ersten Tagen wird zunächst die vorhandene Asphaltdeckschicht ca. vier Zentimeter abgefräst. Danach werden zwei Wochen lang nach und nach die Abwasserschächte durch die Stadtwerke saniert. Darauf folgen das Auftragen der neuen Asphaltdecke sowie die Markierungsarbeiten. 216 000 Euro investiert die Stadt in die Baumaßnahme.

 

Die geplante Umleitungsstrecke für den üblichen Durchgangsverkehr ebenso wie aktuelle Informationen finden Sie auf unserer >> Baustellenseite.

 

[Baustellen-Informationen der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: André-Pican-Str.: Bauarbeiten ab 25.04.

Bauarbeiten in der Mittelstraße gehen weiter

(18.03.2016)
Dritter Bauabschnitt beginnt am 29. März – Sperrung ab Bernauer Straße

 

Die Mittelstraße wird seit April 2015 noch bis zum Herbst 2016 grundhaft ausgebaut. Ab Dienstag, 29. März, beginnt nun nach einer witterungsbedingten Pause der dritte und letzte Bauabschnitt.

 

Deshalb ist ab diesem Datum bis zum Ende der Bauarbeiten aufgrund von Sperrungen (s. Plan) mit weiteren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.

 

Die Einfahrt wird bis dahin nur über die Willy-Brandt-Straße sowie die Schulstraße möglich sein, die Ausfahrt nur über die Willy-Brandt-Straße. Die Sperrung aus dem 2. Bauabschnitt wird bis zum Abschluss der Arbeiten beibehalten, denn die dort fehlende bituminöse Deckschicht wird erst im Zuge des 3. Bauabschnittes aufgebracht.

 

Nach dem eigentlichen Ausbau werden bis Oktober 2016 noch Bäume gepflanzt.

 

Hintergrund der Baumaßnahme

Auch wenn sie nur eine 260 Meter kurze Nebenstraße ist, wird die Mittelstraße stark genutzt und erfüllt vielfache Funktionen in Oranienburgs Innenstadt. Die marode Straße wird im Rahmen der Stadterneuerungsmaßnahme „Oranienburg Innenstadt“ grundhaft ausgebaut und soll für alle Nutzer deutlich attraktiver werden. Die Planungen für die Neugestaltung laufen bereits seit 2013 und bedurften umfangreicher Abstimmungen. So muss auf die unterschiedlichen Anlieger- und Nutzungsstrukturen der Straße Rücksicht genommen werden, die von reiner Wohnbebauung im südlichen Bereich bis zur überwiegend gewerblichen Nutzung im nördlichen Abschnitt zur Bernauer Straße hin reichen.

 

Aktuelle Informationen zu Baumaßnahmen und Verkehrsbehinderungen in der Stadt finden Sie auf www.oranienburg.de > Baustellen.

 

Bitte beachten Sie zudem den angehängten Plan (Bild) der angeordneten Sperrung.

 

[Baustellenseite]

Foto zu Meldung: Bauarbeiten in der Mittelstraße gehen weiter

Städtische Gelder bleiben in der Region

(04.03.2016)

71 Prozent der Aufträge der Stadt Oranienburg in Berlin-Brandenburg vergeben

 

Im Jahr 2015 hat die Stadt Oranienburg 1.062 öffentliche Aufträge vergeben, das bedeutet, dass an jedem Werktag etwa fünf Aufträge durch die Stadt erteilt wurden. Davon profitieren zumeist Firmen aus unserer Region, denn mehr als 70 Prozent der Aufträge blieben in Berlin-Brandenburg, 50 Prozent der Vergaben gingen unmittelbar an Oranienburger und Unternehmen in Oberhavel. Diese Zahlen gehen aus der aktuellen Vergabestatistik der Stadt Oranienburg für das Jahr 2015 hervor.

 

Oranienburg investiert weiter stark in seine soziale Infrastruktur, das macht der Gesamtwert der öffentlichen Aufträge der Stadt Oranienburg deutlich: 2015 betrug er knapp 24 Millionen Euro und lag damit drei Millionen Euro über dem Vorjahreswert (zum Vergleich: 2012 waren es 15 Millionen Euro). Den Löwenanteil der Vergaben 2015 machen die Bauleistungen mit ca. 19 Millionen Euro aus. Das Team der Vergabestelle verantwortete u.a. 14 komplexe, europaweite Ausschreibungen, die bei größeren Vorhaben gesetzlich vorgeschrieben sind.

 

6,5 Millionen Euro der gesamten Vergaben blieben 2015 in Oranienburg und Oberhavel, 2014 waren es fünf Millionen. Der Umfang der Aufträge, die im übrigen Land Brandenburg vergeben wurden, ist ebenfalls gewachsen: von 6,3 Millionen Euro auf 7,8 Millionen Euro.

 

Auch Berliner Unternehmen profitieren erneut von den Bauvorhaben in der Stadt, allerdings ist dieser Wert stark gesunken: Hierher wurden im vergangenen Jahr Aufträge in Höhe von insgesamt 3,1 Millionen Euro vergeben. 2014 lag der Umfang noch bei 8,3 Millionen Euro. Nur ein kleiner Anteil ging in andere Bundesländer sowie in Länder der Europäischen Union.

 

»Die Vergabe öffentlicher Aufträge ist die direkteste Art der Arbeitsplatzsicherung und Wirtschaftsförderung. Deshalb freuen wir uns, wenn lokale Unternehmen den Heimvorteil nutzen und attraktive Angebote abgeben, wodurch wir den Zuschlag an unsere hier ansässigen Firmen vergeben können«, sagt Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.

 

 

Foto zu Meldung: Städtische Gelder bleiben in der Region

Stadtwette gewonnen – BB-Radio spendet an Jugendfeuerwehr

(03.03.2016)

BB-RADIO-Moderator Benni verbrachte den heutigen Tag auf dem Parkplatz Fischerstraße in Oranienburg – der Sender hatte wieder eine Stadtwette mitgebracht: »Schaffen es die Oranienburger, gemeinsam in acht Stunden mindestens 800 Basketbälle im Netz zu versenken?« lautete die Frage.

 

Sie schafften es! In großer Zahl kamen kleine und große Oranienburger/innen zum Fischerplatz und versenkten einen Treffer nach dem anderen in den Basketball-Körben – schon am Vormittag war die Wette gewonnen und Moderator Benni prinzipiell aus seinem  Bau-Container erlöst, in dem er ansonsten hätte übernachten müssen.

 

Dafür gibt es nun 500,– Euro von BB-Radio für die Jugendfeuerwehr! Und noch mal 100,– Euro zusätzlich für mehr als 100.000 Klicks auf der Aktionsseite im Internet. Schließlich legte der Oberhavel Bauernmarkt sogar noch 200,– Euro drauf.

 

Von Kita-Gruppen über Schulklassen bis zu Senioren waren auf dem Fischerplatz alle Alters- und Bevölkerungsgruppen vertreten. Bäcker Plentz versorgte die Radiomacher mit frischen Backwaren, die Musikwerkstatt Eden brachte (teils live zu hörende) Ständchen ...

 

Vielen Dank allen, die mitgemacht haben – Oranienburg war mal wieder spitze!


Mehr Infos zur Aktion auf der Website von BB-Radio:
www.bbradio.de

 

 

 

Foto zu Meldung: Stadtwette gewonnen – BB-Radio spendet an Jugendfeuerwehr

Abrissarbeiten auf den Grundstücken Berliner Straße 6 bis 16

(26.02.2016)

Im Rahmen der Stadterneuerung in Oranienburg werden einige alte Gebäude auf den Grundstücken Berliner Straße 6, 8, 10 und 12 abgerissen. Gerodet wurde das Gelände bereits. Ab Montag, 29. Februar, werden die Gebäude abgetragen (ehem. Druckerei, ehemalige Fleischerei sowie die Hinterhäuser der Berliner Straße 6 und 8). Die vorderen Gebäude der Berliner Straße 6 und 8 bleiben als wichtiges Dokument der Oranienburger Stadtgeschichte erhalten und sollen saniert werden.

 

Mit der Maßnahme wird die Stadt Oranienburg die Beseitigung eines städtebaulichen Missstands unterstützen. So entspricht die Ausrichtung der durch jahrzehntelange Vernachlässigung ruinösen Hinterhäuser der Berliner Straße 6 und 8 nicht dem barocken Stadtgrundriss, dessen Aufnahme auch im Bebauungsplan Nr. 45 der Stadt vorgesehen ist. Andere Gebäude wiederum beeinträchtigen durch ihre provisorische Anmutung nicht nur das Stadtbild, sie stehen auch zukünftigen Entwicklungen entgegen. Langfristig könnte der Altbestand durch neuen Wohnungsbau im Herzen der Stadt und weitere, attraktive Nutzungen ergänzt werden. Der Abriss schafft eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung zukünftiger Investitionen. Die Maßnahme wird durch Mittel von Bund, Land und Stadt im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt.

 

Foto zu Meldung: Abrissarbeiten auf den Grundstücken Berliner Straße 6 bis 16

Oranienburg zeigte Herz – gegen Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit

(26.02.2016)

Breite Unterstützung fand der Aufruf von Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und Pfarrer Friedemann Humburg, die gemeinsam für den 26. Februar zur zweiten »Oranienburg zeigt Herz«-Demonstration einluden. Rund 500 Oranienburgerinnen und Oranienburger folgten der Einladung zu der Veranstaltung »gegen Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit – für unsere Grundwerte und die Verteidigung unserer Demokratie«.

 

»Ich freue mich, dass Sie so zahlreich gekommen sind, um mit uns ein Zeichen zu setzen«, sagte Bürgermeister Laesicke zu Beginn der Demonstration in der Nicolai-Kirche. In seiner Ansprache ging er vor allem auf den Artikel 1 des Grundgesetzes ein: Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar – egal welcher Religion er angehört, egal welches Geschlecht er hat und egal, ob er Deutscher oder Nichtdeutscher ist. »Auch dafür bin ich mit vielen anderen im Herbst 1989 auf die Straße gegangen«, so Laesicke.

 

Nach der Andacht zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  von der Nicolai-Kirche gemeinsam in einem Demonstrationszug Richtung Schlossplatz.

 

Bei der anschließenden Kundgebung im »Ehrenhof« vor dem angestrahlten Schloss wurde schließlich mit hunderten Lichtern für ein menschliches Miteinander die Botschaft des Abends bekräftigt. Zu den Rednern gehörten die Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (SPD), Gerrit Große (Die Linke) sowie Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen).

 

[Die Ansprache des Bürgermeisters am 26.02.2016 im Wortlaut (PDF-Datei)]

[Der Aufruf im Wortlaut]

[Das Plakat (PDF)]

Foto zu Meldung: Oranienburg zeigte Herz – gegen Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit

Bombenblindgänger erfolgreich entschärft

(24.02.2016)

Um 15:10 Uhr konnte am Mittwoch der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) Entwarnung geben: Die sechs Männer haben die erste Bombe auf dem Grundstück im Oranienburger Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße erfolgreich entschärfen können. Um ca. 15:30 Uhr ertönte die Sirene – das Zeichen, dass der Sperrkreis aufgehoben wird – und 12.000 Oranienburgerinnen und Oranienburger konnten zurück in ihre Wohnungen.

 

„Ganz einfach war es nicht, es hat sehr viel länger gedauert als erwartet“, berichtet Truppführer André Müller im Nachgang. Seit 6 Uhr war der KMBD vor Ort, um 11 Uhr begann die eigentliche Entschärfung. Der Zünder wurde mit einem Wasserschneidgerät entfernt. Zum Einsatz kam auch ein neu entwickeltes Reinigungsgerät, das mit Hilfe eines Wasserstrahls Anhaftungen von der Bombe löst. Herausfordernd waren auch die besonderen Umstände der Entschärfung: Die Männer mussten während der Arbeiten Schutzanzüge und Mundschutz tragen, da auf dem Grundstück Altlasten festgestellt wurden. Zudem sollte eine Sprengung möglichst vermieden werden. Auf dem betreffenden Grundstück werden fünf weitere baugleiche Bombenblindgänger vermutet, die sensibel reagieren könnten.

 

„Wir sind Ihnen von Herzen dankbar, dass Sie Oranienburg erneut ein wenig sicherer gemacht haben und dass es nicht zu einer Sprengung kam“, bedankte sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei den Experten vom KMBD. Ein großer Dank gelte auch den vielen helfenden Händen im Hintergrund: Insgesamt waren 267 Helferinnen und Helfer im Einsatz – u.a. von der Feuerwehr, der Polizei und dem Katastrophenschutz. Das Krankenhaus und ein Seniorenpflegeheim mussten evakuiert werden. Mehr als 50 Krankentransporter aus verschiedenen brandenburgischen Landkreisen sind seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Die Kosten für die Stadt werden sich wahrscheinlich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

 

Auf dem Gewerbegelände in der Lehnitzstraße wurden im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche insgesamt sechs Anomalien festgestellt. Diese wurden mit dem UltraTEM-Verfahren untersucht, sodass man mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass es sich hier um Bombenblindgänger handelt.


In vier Wochen, voraussichtlich am Mittwoch, 23. März,  steht möglicherweise die nächste Entschärfung an. Der 1.000-Meter Sperrkreis wird dann der gleiche sein.

 

 

Weitere Informationen zur >> Kampfmittelsuche in Oranienburg.

 

 

[Sperrkreis für die Bombenentschärfung am 24.02.2016]

Foto zu Meldung: Bombenblindgänger erfolgreich entschärft

Stadtbibliothek: Positive Bilanz für 2015

(22.02.2016)

Unsere Bibliothek verbucht nun das erste komplette Jahr in den neuen Räumen: 4.746 angemeldete Benutzer haben sie im vergangenen Jahr 79.451 mal besucht. Darunter waren 1.506 Neuanmeldungen. Mit 208.838 entliehenen Medien ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 12.730 gestiegen.

 

Der aktuelle und attraktive Bestand wird sowohl von den Bibliotheken des Kreises als auch vom überregionalen Leihverkehr nachgefragt. 63.611 Medien stehen zur Ausleihe bereit.  Es wurden 6.258 neue Medien erworben und  2.681 verschlissene bzw. veraltete Titel aus dem Bestand entfernt. Die Wünsche der Benutzer wurden unter Wahrung des Bestandsprofils berücksichtigt.  75 Zeitungen und Zeitschriften stehen zur Lektüre im Haus und natürlich auch zur Ausleihe bereit, was 12.449mal erfolgte. Der kostenlose WLAN-Anschluss findet sehr großen Zuspruch bei den Asylbewerbern, denen damit eine schnelle Verbindung zu den Familien in ihrer Heimat ermöglicht wird. Zudem nutzen sie die Sprachlehrgänge und halten sich gern in den Räumen der Bibliothek auf.

 

Die Kolleginnen und Kollegen der Bibliothek haben 85 Einführungen in die Benutzung der Bibliothek angeboten. Diese wurden von 1.652 Teilnehmern wahrgenommen, knapp die Hälfte davon waren Schulkinder. 84 weitere literarische Veranstaltungen, darunter 13 Autorenlesungen, fanden statt. Ein besonderer Höhepunkt war die Teilnahme an der Durchführung des bundesweiten Sommerleseclubs für Kinder der 4. bis 6. Klassen.

 

Neuerungen angenommen

Seit Dezember besteht die Möglichkeit, über die Onleihe Oberhavel E-Books, Audio-Books oder E-Paper rund um die Uhr auszuleihen. Bisher können hier über 3.376 Titel ausgeliehen werden. Im ersten Monat wurde das Angebot bereits 268 mal genutzt. Dazu genügt der normale Benutzerausweis.

 

Die moderne Verbuchungstechnik, deren Kinderkrankheiten ausgeheilt sind, genießt inzwischen eine hohe Akzeptanz. Der Online-Katalog OPAC wurde 47.928 mal zur Recherche und Informationssuche genutzt, es wurden Vorbestellungen und Leihfristverlängerungen vorgenommen oder Fernleihbestellungen aufgegeben.

 

[Onleihe Oberhavel (E-Medien)]

[Website der Stadtbibliothek]

Foto zu Meldung: Stadtbibliothek: Positive Bilanz für 2015

Erfolgreiche Sprengung im Malzer Forst

(17.02.2016)

Im Malzer Forst wurden am heutigen Mittwochvormittag 16 Granaten erfolgreich durch einen Truppführer des Kampfmittelbeseitigungsdiensts des Landes Brandenburg (KMBD) gesprengt.

 

Im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche wurden die Granaten im Wald festgestellt und mussten vor Ort unschädlich gemacht werden. Die 22 kg Sprengstoff wurden mittels einer Sprengung eliminiert. Der ca. 600 Meter große Sperrkreis wurde von  Forst und Stadt gesichert. Bewohner waren keine betroffen und der Waldabschnitt ist zu dieser Jahreszeit nur selten frequentiert, somit erfolgte im Vorfeld keine Information.

 

Foto zu Meldung: Erfolgreiche Sprengung im Malzer Forst

Neugierig auf das Berufsleben: Praktikum bei der Stadt Oranienburg

(10.02.2016)

Im Jahr 2015 hat die Stadt Oranienburg wieder eine ganze Reihe Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt. Insgesamt hatten 221 zumeist junge Menschen die Möglichkeit, in den Berufsalltag zu schnuppern.

 

Die meisten Praktikantinnen und Praktikanten, die in verschiedensten Arbeitsbereichen praktische Erfahrungen gesammelt haben, stammen aus Oranienburg und Umgebung. Besonders gefragt waren Praktika in Kindereinrichtungen. Insgesamt 175 vorwiegend Schülerpraktikanten, aber auch freiwillige Umschüler, die einen beruflichen Neustart wagen, wurden in Kindertagesstätten und Horten eingesetzt.

 

In den Bereichen Verwaltung, Schulen und Bibliothek erprobten sich vorwiegend Abiturientinnen und Abiturienten sowie Studentinnen und Studenten. Ein Einblick in das Berufsleben erhielten Praktikantinnen und Praktikanten auch im Tiefbauamt, im Ordnungsamt sowie im Bürgeramt, in der EDV und im Stadtplanungsamt. Ebenso wurden Praktikumsplätze im Stadthof vergeben.

 

Praktika in der Stadtverwaltung können eine Dauer von einer Woche bis hin zu sechs Monaten haben, aber auch ausbildungsbegleitende Jahrespraktika sind möglich.

 

Wer sich für ein Praktikum bei der Stadt Oranienburg interessiert, erhält bei Gabriele Meyer aus dem Personalamt unter der Telefonnummer 03301/600 625 oder meyer@oranienburg.de nähere Auskünfte.

 

Die youlab 2016 bietet eine gute Gelegenheit, mit den Mitarbeitern der Personalabteilung der Stadt Oranienburg ins Gespräch zu kommen. Die Berufsorientierungsmesse (www.youlab.de) findet am 17. Februar 2016 in der MBS ARENA  in der TURM ErlebnisCity in Oranienburg statt.  Von 10 bis 16 Uhr hat man die Möglichkeit, sich über Praktika oder Ausbildungsstellen zu informieren.    

 

[Siehe auch: Ausbildung bei der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Neugierig auf das Berufsleben: Praktikum bei der Stadt Oranienburg

Bürgermeister sieht Chancen für »Pneu Laurent«-Mitarbeiter in Oranienburg

(20.01.2016)

Anfang November 2015 verkündete die Laurent Reifen GmbH an der Sachsenhausener Straße, dass sie bis Ende 2016 ihre Produktion in Oranienburg nach und nach einstellen wird. 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind davon betroffen.

 

„Auch wenn diese Entwicklung nach der ersten Ankündigung von Kurzarbeit zu befürchten war, ist die Werksschließung für die Beschäftigten und ihre Familien ein Debakel“, sagt Bürgermeister Laesicke. Deshalb liegt es dem Stadtoberhaupt am Herzen, dass die hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in die Arbeitslosigkeit fallen oder in die Ferne ziehen müssen, um eine neue Beschäftigung zu finden. Bürgermeister Laesicke, der sich kürzlich vor Ort auch ein aktuelles Bild von der Unternehmenssituation und von künftigen Nutzungsmöglichkeiten verschafft hat, hofft darauf, „dass viele Beschäftigte den absoluten Fachkräftemangel bei Oranienburger Unternehmen für sich nutzen können, um in der Stadt eine berufliche und familiäre Perspektive zu behalten.“ Er hat deshalb bereits Kontakt zu Takeda und Orafol sowie zu anderen Unternehmen hergestellt.

 

Er begrüßt zudem die Bemühungen der Laurent GmbH, die mögliche Entwicklung des Geländes eng mit der Stadt abzustimmen. Hans-Joachim Laesicke: „Wir wollen in den kommenden Jahren das Gewerbegebiet ordnen und die jeweiligen Eigentümer dabei unterstützen, die großen Flächenpotenziale an der Sachsenhausener Straße zu entwickeln. Sie müssen verdichtet und neugestaltet werden, um weitere Unternehmensansiedlungen zu ermöglichen. Auch ist es erfreulich, dass sich Laurent seiner Verantwortung für die Belegschaft nicht entziehen will.“ Nach Aussage des Geschäftsführers Markus Lamb laufen derzeit Sozialverhandlungen mit dem Betriebsrat, außerdem wird die mögliche Nachnutzung des Geländes geprüft.

 

Foto zu Meldung: Bürgermeister sieht Chancen für »Pneu Laurent«-Mitarbeiter in Oranienburg

Bürgermeister Laesicke ist jetzt Ritter im Orden Oranien-Nassau

(19.01.2016)

Da kann man schon mal sprachlos sein: Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke ist seit Sonntag »Ritter im Orden Oranien-Nassau«. Und das im Namen keines Geringeren als seiner Majestät der Niederlande.


Überreicht und angeheftet wurde Laesicke der Orden von Monique van Daalen, niederländische Botschafterin. Beim Festakt im Rolandsaal des Rathauses zu Brandenburg an der Havel zum Auftakt der 800-Jahr-Feiern von 11 Orten in Brandenburg trat sie nach der Rede des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke überraschend ans Mikrofon.


Geehrt werde Laesicke für die »Bewahrung des niederländischen Oraniererbes«, so van Daalen. Einen besseren Partner könne sie sich nicht vorstellen.
Ohne Oranienburgs langjährigen Bürgermeister wäre das Schloss Oranienburg nicht in seinem altem Glanz wiedererstrahlt, wäre die Ausstellung »Onder den Oranje Boom« 1999 nicht in die Stadt gekommen und hätte die damalige König Beatrix Oranienburg wohl nicht so schnell besucht.


Dass er tatsächlich nichts geahnt hatte, war Hans-Joachim Laesicke deutlich anzusehen. Jubelrufe und stehende Ovationen bekam er von den etwa 150 geladenen Gästen, darunter Vertreter aus den Jubiläumsorten. Er erhielt herzliche Glückwünsche von Dr. Dietlind Tiemann (Oberbürgermeisterin Brandenburg an der Havel), Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh (SPSG), der eine Festrede gehalten hatte, sowie natürlich von Ehefrau Annemarie Laesicke.

 

[Link zur Meldung auf der Botschaftsseite]

Foto zu Meldung: Bürgermeister Laesicke ist jetzt Ritter im Orden Oranien-Nassau

Feierlicher Auftakt zum Festjahr 2016 in Brandenburg/Havel

(13.01.2016)
Elf Städte und Gemeinden starten mit einem Gottesdienst in ihre 800-Jahr-Feiern

 

Brandenburg/Havel – Mit einem Festgottesdienst im Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel am Sonntag, 17. Januar 2016, starten elf Städte und Gemeinden Brandenburgs in ihr Festjahr 2016. Sie alle feiern ihre urkundliche Ersterwähnung vor 800 Jahren, so etwa Oranienburg, Fehrbellin, Zehdenick, Luckenwalde und Rathenow.

 

Der Festgottesdienst mit Dr. Markus Dröge, dem Landesbischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. beginnt um 14 Uhr und ist bei freiem Eintritt für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Zu geladenen Gästen gehören neben Vertretern aus den Jubiläumsorten der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, sowie die Botschafterin der Niederlande, Monique van Daalen. Ebenfalls erwartet werden Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, sowie Ludger Weskamp, Landrat des Landkreises Oberhavel.

 

Nach dem rund 45-minütigen Gottesdienst besteht die Möglichkeit, im Hohen Chor des Domes die Urkunde aus dem Jahre 1216 mit der Ersterwähnung der Jubiläumsorte zu besichtigen. Den Gästen des Gottesdienstes wird warme Kleidung empfohlen, da das Gotteshaus unbeheizt ist.

 

[Website zur 800-Jahr-Feier 2016]

Foto zu Meldung: Feierlicher Auftakt zum Festjahr 2016 in Brandenburg/Havel

Entwässerungsbetrieb Oranienburg: Neuerungen seit dem 01.01.2016

(08.01.2016)

Zum 01.01.2016 treten beim Entwässerungsbetrieb Oranienburg (EBO) im Bereich der mobilen Schmutzwasserbeseitigung aus abflusslosen Sammelgruben und Kleinkläranlagen und der daraus resultierenden Veranlagung mit Schmutzwassergebühren Neuerungen ein.

 

Die Stadtwerke Oranienburg haben als Betriebsführer des EBO eine EU-weite Neuausschreibung für die Abfuhr von Schmutzwasser durchgeführt. Im Ergebnis dieser Ausschreibung geht ab dem 01.01.2016 die Aufgabe der mobilen Schmutzwasserbeseitigung, die bislang die Abfallwirtschaft-Union Oberhavel GmbH (AWU) wahrgenommen hat, an die Firma Stolzenhagener Dienstleistungs- und Logistik GmbH (SDL) über.

 

Kunden können sich ab diesem Zeitpunkt zwecks Bestellung und Reklamation bezüglich der Abfuhr des Schmutzwassers an folgenden Ansprechpartner wenden:

 

Stolzenhagener Dienstleistungs- und Logistik GmbH
Mühlenstraße 10
15306 Seelow

Ansprechpartner: Frau Schalow bzw. Frau Seiffe

Tel.: (03334) 383267

E-Mail: eberswalde@sdl-bb.de

 

Eine Gebührenänderung für die mobile Schmutzwasserbeseitigung findet nicht statt. Die Gebühr für die Abfuhr von Schmutzwasser beträgt nach wie vor 8,14 EUR/m³. Auch die Gebühr für den Einsatz eines Schlauches über 30 Meter beträgt weiterhin 0,26 EUR.

 

Eine weitere Neuerung betrifft die Veranlagung für Schmutzwassergebühren. Diese wird ab dem 01.01.2016 von den Stadtwerken Oranienburg im Namen des EBO erstellt.  Zwecks Kundendatenabgleich werden alle Kunden mit einem gesonderten Schreiben sowie der Mitteilung über eventuell neue Vorauszahlungstermine- und beträge informiert.

Bereits seit dem 01.01.2015 nehmen die Stadtwerke Oranienburg die Rolle des Betriebsführers für den EBO wahr. Eine kontinuierliche Übernahme von Aufgaben lässt Synergien entstehen, die allen Kunden zu Gute kommen. 

 

Weitere Informationen beim EBO bzw. den Stadtwerken:

www.sw-or.de/privatkunden/abwasser

 

Foto zu Meldung: Entwässerungsbetrieb Oranienburg: Neuerungen seit dem 01.01.2016

Montags freier Eintritt im Schlosspark für ALG II-Empfänger

(05.01.2016)

TKO gGmbH orientiert sich an Angeboten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

 

Empfänger von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) sowie deren im Haushalt lebende Kinder bis zum vollendeten 17. Lebensjahr dürfen seit Beginn des Jahres 2016 immer montags kostenlos den Schlosspark Oranienburg besuchen. Ein entsprechender Nachweis ist Voraussetzung. An allen anderen Tagen des Jahres zahlen sie weiterhin den ermäßigten Preis von einem Euro. Für Sonderveranstaltungen gelten jeweils individuelle Preise.

 

Mit dieser Neuerung orientiert sich die Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH als Schlosspark-Betreiberin beispielsweise an der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die diesem Personenkreis freien Eintritt, etwa ins Schlossmuseum, gewährt.

 

Alle Eintrittspreise auf einen Blick, Informationen zu Öffnungszeitungen und Angeboten im Schlosspark sind auf www.oranienburg-erleben.de zu finden. Karten für den Schlosspark-Besuch bekommen Sie an der Kasse/Information am Schlosspark-Eingang, Schloßplatz 1, Oranienburg.

 

Foto zu Meldung: Montags freier Eintritt im Schlosspark für ALG II-Empfänger

Passgenau für die Baustelle

(18.12.2015)

Bürgermeister besucht Baustoffwerke Havelland GmbH & Co. KG

 

Bei regelmäßigen Vor-Ort-Terminen macht sich Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke selbst ein Bild von den verschiedenen Unternehmen in der Stadt. »Dabei bekomme ich die beeindruckende Vielfalt der Unternehmen vor Ort zu sehen und erfahre über gute Entwicklungen und Probleme aus erster Hand. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Produkte in Oranienburg hergestellt und welche Dienstleistungen hier angeboten werden.«

 

Die 1991 gegründeten Baustoffwerke Havelland veredeln Sand zu Kalksandstein sowie Porenbeton und beliefern von Germendorf aus den nordostdeutschen Raum. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt und 2015 stark investiert – unter anderem in die modernste Maschinentechnik, die es für Kalksandstein europaweit gibt.

 

Geschäftsführer Paul Bertmaring stellte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei seinem Besuch am 4. Dezember 2015 die Maschine vor. Einen umfassenden Bericht finden Sie hier.

Foto zu Meldung: Passgenau für die Baustelle

34 Bewerbungen für den Franz-Bobzien-Preis 2016

(17.12.2015)

Beeindruckende 34 Bewerbungen sind bis zum Bewerbungsschluss am 30. November für den Franz-Bobzien-Preis 2016 im Büro des Oranienburger Bürgermeisters eingegangen. Damit beteiligten sich wieder mehr Initiativen und Vereine am Wettbewerbsaufruf als 2014, damals gab es 29 Bewerbungen.

 

Die Vielfalt der Bewerber erstreckt sich von Schulen über Initiativen und Vereine bis hin zu Einzelprojekten. Die eingereichten Projekte stellen eine bunte Palette an Aktivitäten dar: Sie reichen von Schülerarbeiten, Begegnungsprojekten, Ideenwerkstätten, Workcamps und Ausstellungen bis hin zu aufwändigen Theaterprojekten.

 

Die zahlreichen – zum Teil sehr umfangreichen – Bewerbungsunterlagen werden ab jetzt im Detail gesichtet und auf formale Zulässigkeit geprüft. Im Februar tritt dann die Jury zusammen, um den Preisträger sowie die Zweit- und Drittplatzierten zu bestimmen. Zur Jury gehören neben Vertretern der Stadt Oranienburg und der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten unter anderem Medienvertreter, der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

 

Verliehen wird der Franz-Bobzien-Preis am 15. April 2016 anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Schirmherr des Franz-Bobzien-Preises ist der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke. Zudem wird der Preis vom Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Brandenburg, der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, dem Berliner Ratschlag für Demokratie, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg (DGB), dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie dem Tagesspiegel als Medienpartner unterstützt.

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke: »Ich freue mich über die vielen Bewerbungen für unseren Preis und bedanke mich bei den Partnern des Preises, die in ihren Medien und auf ihren Internetseiten für eine Teilnahme am Wettbewerb geworben haben. Es ist beeindruckend, wie viele unterschiedliche Projekte wir nun zur Auswahl haben und wie jedes sich auf seine eigene, oft sehr kreative Art und Weise sich für Toleranz, Respekt und demokratische Mitbestimmung engagiert. Gerade der Einsatz und die Motivation junger Menschen sind in einer Zeit, in der Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus wieder vermehrt Zuspruch in der Bevölkerung finden, überlebenswichtig für die Demokratie in unserer Gesellschaft. Die Jury wird keine leichte Arbeit haben!«

 

Der Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, Prof. Dr. Günter Morsch, ergänzt: »Ich freue mich über die zahlreichen und vielfältigen Bewerbungen um den Franz-Bobzien-Preis 2016, mit dem wir nicht zuletzt für ein kritisches Geschichtsbewusstsein werben wollen. Dieses sollte fester Bestandteil einer demokratischen, toleranten und weltoffenen Gesellschaft sein, die es gerade in Zeiten zunehmender Konflikte und Ängste zu stärken gilt. Schon jetzt kann man sagen, dass alle Bewerbungen dazu einen wichtigen Beitrag leisten, und es wird schwer sein, aus diesem Kreis einen Preisträger zu küren.«

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.bobzienpreis.oranienburg.de.

 

Foto zu Meldung: 34 Bewerbungen für den Franz-Bobzien-Preis 2016

»Oranienburg zeigt Herz« – Ansprache des Bürgermeisters

(16.12.2015)

Oft hört man von einer wachsenden Politikverdrossenheit in unserer Gesellschaft.

 

Ich habe einen anderen Eindruck: Es scheint mir, dass sich eine zunehmende Demokratieverdrossenheit bei uns breit macht. Und das ist wirklich beängstigend. Deshalb möchte ich zunächst an das Ende der ersten deutschen Republik erinnern. 

 

Die Weimarer Republik ging letztlich daran zugrunde, dass sie eine Demokratie ohne Demokraten war. Auch damals ging ein Riss durch die Gesellschaft.  Nationalisten, Monarchisten auf der einen Seite, und vom Stalinismus geprägte Kommunisten auf der anderen, bekämpften sich erbittert. Ihre Ziele unterschieden sich vor allem darin, dass die Einen eine nationalsozialistische Diktatur und die Anderen eine stalinistische errichten wollten. Einig waren sich beide Seiten darin, die Demokratie beseitigen zu wollen. Deshalb hielten sie frei gewählte Parlamente für überflüssige Schwatzbuden, machten demokratisch gewählte Politiker verächtlich oder bedrohten gar ihr Leben. Die freie Presse wurde als Lügenpresse verunglimpft und kritische Journalisten verfolgt. Töne, die uns heute wieder sehr vertraut erscheinen.

 

Kaum zu hören waren damals diejenigen, die sich für den Erhalt von Demokratie und Freiheit einsetzten. Aufrechte Männer wie der Reichstagsabgeordnete Otto Wels oder der preußische Ministerpräsident Otto Braun gehörten damals zu den wenigen, die sich mutig und engagiert den Feinden der Demokratie entgegenstellten. Dennoch entschied sich die deutsche Bevölkerung in freien Wahlen gegen die Demokratie und für die nationalsozialistische Diktatur.

 

Welches Leid, wie viel Tod und welche unersetzlichen Verluste die braune Diktatur den Menschen in Deutschland und in vielen Ländern der Welt brachte, haben wir bis heute nicht vergessen.  Umso unverständlicher ist es, dass die Nazi-Ideologie und die Verklärung des schwärzesten Kapitels deutscher und europäischer Geschichte die Lebenseinstellung einer wachsenden Zahl von Mitbürgerinnen und Mitbürgern heute wieder bestimmen.

 

Das macht mir Angst. Vor allem deshalb, weil wir wissen, wie diese Entwicklung in den zwanziger Jahren anfing und wohin sie führte: Millionen Tote auf den Schlachtfeldern, die willkürliche Verfolgung, Unterdrückung und Vernichtung von Mitmenschen, unzählige Opfer in der Zivilbevölkerung, zerstörte Infrastruktur, Verlust der Heimat von Millionen, die dadurch zu Flüchtlingen wurden sowie die Teilung Deutschlands und Europas gehen auf das Konto des Nationalsozialismus. Das dürfen wir niemals vergessen!

 

Erst mit dem Ende der DDR und der deutschen Wiedervereinigung zogen Freiheit und Demokratie auch in unseren Teil Deutschlands ein. Wie jubelten wir damals über den Fall der Mauer, hinter der wir eingesperrt waren und über das Ende der SED-Diktatur. Seither erleben wir eine erfreuliche Entwicklung Oranienburgs. Unsere Stadt muss sich nicht mehr verstecken und immer mehr Einwohner bekennen sich zu Oranienburg und leben gern hier. Gleichzeitig genießen wir die grenzenlose Freiheit, in alle Welt reisen zu dürfen, aber auch unser Recht, ungestraft unsere Meinung sagen zu dürfen und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wer uns regieren soll und wer nicht. Allerdings zeigt es sich immer häufiger, dass viele nie begriffen oder längst vergessen haben, wie es ist, diese demokratischen Rechte nicht zu haben.

 

Dem Ruf nach einer hohen Mauer um Deutschland, Gewalt gegen andere Menschen, Einschränkung der Pressefreiheit und Hetze gegen Journalisten muss unser lautes und deutliches NEIN entgegen schallen. Ebenso widersprechen wir entschieden der Verunglimpfung von hilfsbereiten Mitbürgern, die sich für Mitmenschlichkeit engagierten als »nützliche Idioten« oder als »Gutmenschen«. Nicht mit uns!

 

Auch ist es unerträglich, Galgen auf Demonstrationen mitzuführen und zur Ermordung der von uns demokratisch gewählten Repräsentanten aufzurufen, Häuser, in denen Flüchtlinge Aufnahme finden sollen, in Brand zu setzen oder Begegnungsstätten in die Luft zu sprengen. Das ist mit unserer Demokratie und meinen Vorstellungen von Freiheit nicht vereinbar.

 

Als ebenso unerträglich empfinde ich aber auch die Losungen aus anderen Ecken, wonach Deutschland »scheiße« sei und zur Ablehnung unseres Rechtsstaates aufgerufen wird. Ich bin froh und glücklich in Deutschland zu leben. Gerade deshalb engagiere ich mich für unser Land. Ich will, dass es durch unsere gemeinsamen Anstrengungen noch besser, noch schöner, noch solidarischer, noch gerechter und noch freier wird. Allen, die unsere im Grundgesetz verankerten Ziele ablehnen und bekämpfen, treten wir entschieden entgegen! Das erwarten wir auch von der Politik in unserem Land. Deutschland ist uns zu lieb, als dass wir tatenlos zusehen, wie es Extremisten, Menschenverächter und Feinde der Demokratie zerstören.

 

Das bedeutet keineswegs, dass ich nicht vieles in der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik unserer Bundespolitik  für dringend verbesserungswürdig halte. Darüber habe ich mich in den letzten Monaten häufig geäußert und werde das auch in Zukunft mit Deutlichkeit tun.

 

Wie froh bin ich, dass ich im demokratischen Deutschland frei meine Meinung sagen kann, ohne mit staatlicher Verfolgung rechnen zu müssen. Ich möchte dies auch in Zukunft ungestraft machen dürfen. Deshalb habe ich Sie, denen unsere Werte, wie Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit am Herzen liegen, eingeladen, am heutigen Abend auf dem Schloßplatz zusammenzukommen, um ein gemeinsames Bekenntnis abzugeben.

 

Ein Bekenntnis zu unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft und den christlichen Grundwerten, auf denen sie beruht. Zünden wir gemeinsam ein Licht an für ein friedliches Miteinander in Deutschland und für Frieden auch in den Ländern, in denen Krieg und Gewalt herrschen.

 

Vielen Dank dafür!

Herzlich willkommen!

 

Hans-Joachim Laesicke

 

[Impressionen]

Foto zu Meldung: »Oranienburg zeigt Herz« – Ansprache des Bürgermeisters

Wimmelbuch: Kunterbuntes Stadtleben auf fünf Doppelseiten

(03.12.2015)

Dieses Buch sollte unter keinem Weihnachtsbaum fehlen: „Mein Oranienburg Wimmelbuch“. Am Donnerstag, 3. Dezember 2015, stellte Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke das kunterbunte Pappbilderbuch in der Stadtbibliothek vor, das die Stadt im Rahmen der 800-Jahr-Feier 2016 in einer großformatigen und einer Pocket-Ausgabe herausgegeben hat.

 

Familien können sich darin auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Stadt begeben. Auf fünf Doppelseiten hat die Bochumer Grafik-Designerin Isabelle Metzen ein Oranienburg festgehalten, das Kinder und Erwachsene, Einheimische und Touristen gleichermaßen zum Erkunden, Staunen und Lachen anregt. Dabei kommt das fantasie- und liebevoll illustrierte Buch ganz ohne Worte aus und erzählt dennoch unzählige lustige und kindgerechte Geschichten aus dem Alltag Oranienburgs! Ob Schlossplatz, Schlosspark, TURM Erlebniscity, Einkaufsstraße oder Tier-, Urzeit- und Freizeitpark Germendorf – es gibt viel zum Erkunden.

Rund ein Dutzend Figuren tauchen immer wieder auf den Seiten auf – die Frage ist nur: Wo genau haben sie sich versteckt? Oder wo sind die Schlüssel für die geheimnisvolle Truhe aus dem Schlossmuseum? Bekommt die Weihnachtsgans Auguste einen neuen Pullover gestrickt? Was wird aus dem Hochzeitspaar?

 

Nicht nur der Nachwuchs wird seine Freude an diesem einmaligen und detailreichen Oranienburg-Wimmelbuch haben. Zwischen den Buchdeckeln tummelt sich so manche bekannte historische oder lebende Persönlichkeit der Stadtgeschichte. So wird dieses Buch auch zum Rätselspaß für die Großen: Wer entdeckt die Pferdeomnibus-Kutscherin Jette Bath, den „Eisenkönig“ Siegmund Breitbart aus Friedrichsthal oder den Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge?

 

Fast ein Jahr hat es von der Idee bis zum fertigen Buch gebraucht. Die erfahrene Wimmelbuch-Zeichnerin Isabelle Metzen besuchte zunächst im Frühjahr 2015 zwei Tage lang die Stadt, machte hunderte Fotos und überlegte sich gemeinsam mit Mitarbeiterinnen von der Stabstelle für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt und der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH, welche Geschichten erzählt werden und welche Personen im Buch vorkommen sollen. Per Hand gezeichnete Entwürfe wurden dann nach und nach verfeinert und koloriert, bevor das Buch in Sachsen auf Recycling-Papier gedruckt wurde.

 

 

»Mein Oranienburg Wimmelbuch« ist etwas größer als DIN A4 und kostet 9,95 Euro. Zudem gibt es die kleinere Version des Buches (12 cm x 9 cm) zum Preis von 4,95 Euro.

 

Erschienen ist das Pappbilderbuch im Wimmelbuchverlag. Das Buch ist eine Gemeinschaftsarbeit der Stadt Oranienburg und der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH.

„Mein Oranienburg Wimmelbuch“ besitzt eine ISBN und ist unter anderem in der Tourist-Information, Schloßplatz 2, sowie in Buchhandlungen erhältlich.

[Stadtmagazin-Artikel zur Zeichnerin und Bilderserie zur Entstehung des Wimmelbuchs ...]

Foto zu Meldung: Wimmelbuch: Kunterbuntes Stadtleben auf fünf Doppelseiten

»Onleihe« Oberhavel: Ausleihe per Mausklick

(03.12.2015)

Ausleihe per Mausklick: Eröffnung des eMedien-Verbundes Oberhavel

 

Auswählen, einloggen, herunterladen – und das rund um die Uhr. So einfach funktioniert das Ausleihen von digitalen Medien nun in Oberhavel. Am 2.12.2015 gab Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke gemeinsam mit Vertretern von acht weiteren teilnehmenden Kommunen in der Stadtbibliothek Oranienburg mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung den Startschuss für die »Onleihe Oberhavel« – der gemeinsamen digitalen Zweigstelle der Bibliotheken in Oberhavel.

 

Möglich wurde das Onleihe-Projekt durch den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung über den eMedien-Verbund der Öffentlichen Bibliotheken im Landkreis Oberhavel.

 

Für die Nutzerinnen und Nutzer der Bibliotheken in Glienicke, Gransee, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Liebenwalde, Oberkrämer, Oranienburg, Velten und Zehdenick ist das zusätzliche Angebot ein historischer Schritt, denn erstmals können sie Medien unabhängig von Ort und Öffnungszeiten nutzen. Der neuartige, kundenfreundliche Service hat einen hohen Mehrwert für die Bibliotheksversorgung im Kreis.

 

Unter www.onleihe.de/Oberhavel oder den Web-Opac der teilnehmenden Einrichtungen können Bibliotheksnutzer mit gültigem Bibliotheksausweis nun rund um die Uhr sogenannte eBooks, eAudio oder ePaper ausleihen, egal ob von zu Hause oder unterwegs. Der zusätzliche Service ist kostenlos. Noch einen weiteren Vorteil hat das Angebot: Es können keine Mahngebühren entstehen, eine Rückgabe ist nicht mehr nötig.

 

Durch die Kooperation reduziert sich zudem der Aufwand, der in den einzelnen Bibliotheken für ein solches Angebot betrieben werden muss und es kann ein wesentlich größerer Bestand an Medien angeboten werden, als eine einzelne Bibliothek vorhalten könnte: Für den Erstbestand standen insgesamt 37.461,00 Euro zur Verfügung. Das sind zurzeit ca. 3.349 digitale Medien. Darunter sind aktuelle Bestseller, Romane, Kinder- und Jugendliteratur, Sachbücher zu den verschiedensten Themen, wie z.B. Reiseführer, Elternratgeber, Gesundheitstipps, Fitnessbücher, Literatur zur Geschichte und Politik, Naturliteratur, Hobby usw. Zum Angebot der Onleihe gehören außerdem eAudios (Hörbücher und Hörspiele) und derzeit drei digitale Zeitschriften-Abos wie „Der Spiegel“, „Merian“ und „Psychologie heute“.

 

Die Webseite der »Onleihe Oberhavel« ist übersichtlich gestaltet und führt Schritt für Schritt zur gewünschten Ausleihe. Der Nutzer meldet sich mit den Zugangsdaten seines Benutzerausweises an, sucht sich die gewünschten eMedien und leiht sie aus. Nach der Ausleihe kann das eBook oder die eAudio-Datei mit wenigen Klicks auf die bereits oben genannten Endgeräte übertragen werden.

 

Die Leihfristen unterscheiden sich je nach Medium:
eBook:  21 Tage
eAudio: 14 Tage
ePaper: 1–24 Stunden

E-Books sind im gängigen Format PDF und EPUB und die eAudio im WMA-Format verfügbar. Ist das gewünschte Medium ausgeliehen, kann der Leser es vorbestellen und erhält eine E-Mail sobald das Medium zur Verfügung steht. Der Titel ist dann für zwei Tage reserviert.


Voraussetzungen sind:

  • ein Internetanschluss
  • ein PC oder ein anderes Endgerät, wie z.B. Laptop, Tablet, eBook-Reader, mp3-Player oder Smartphone

 

Eingerichtet und gewartet wird die »Onleihe Oberhavel« von der divibib GmbH, der führenden digitalen Ausleihplattform für Öffentliche Bibliotheken in Deutschland.

 

[Direktlink zur Onleihe Oberhavel]

Foto zu Meldung: »Onleihe« Oberhavel: Ausleihe per Mausklick

Vier Bombenblindgänger in Lehnitz erfolgreich entschärft

(27.11.2015)

Erst nach Mitternacht, um 0:12 Uhr am Samstagmorgen, verkündeten die Sirenen in Oranienburg Entwarnung: Nach fast 16 Stunden konnten mit Aufhebung des 1.000-Meter-Sperrkreises rund 4.300 Anwohnerinnen und Anwohner wieder in ihre Häuser im Ortsteil Lehnitz und in Oranienburg-Süd zurückkehren. Den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) war es gelungen, in einem wahren »Entschärfungsmarathon« vier dicht beieinander liegende 250-Kilogramm-Bomben mit chemischem Langzeitzünder zu neutralisieren.

 

Als André Müller, technischer Einsatzleiter des KMBD, um 23:35 Uhr und neun Stunden nach Entschärfung der ersten Bombe auch die Unschädlichkeit des letzten Sprengkörpers verkünden konnte, zeigte sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke sichtlich erleichtert. Im Namen aller Oranienburgerinnen und Oranienburger dankte er vor allem den Experten des KMBD, aber auch allen anderen beteiligten Einsatzkräften, für diese außergewöhnliche Leistung.

 

Schon seit Monaten liefen unter großem Aufwand die Vorbereitungen zur Abklärung der zunächst drei Anomalien auf dem Grundstück „Am Havelufer 24“ im Oranienburger Ortsteil Lehnitz. Die Abklärung musste aufgrund besonderer technischer Herausforderungen bei der Freilegung der Bombenverdachtspunkte um einen Tag verschoben werden. Am Donnerstag, 26.11.2015, konnte der KMBD dann bekanntgeben, dass es sich sogar um vier 250-Kilogramm-Bomben amerikanischen Typs mit chemischem Langzeitzünder handelte, von denen zwei direkt übereinander lagen.

 

Bereits am Donnerstag wurde der unmittelbar gefährdete Bereich geräumt. Dazu zählten 43 Grundstücke, auf denen 39 Personen leben. Auch der Oder-Havel-Kanal wurde in diesem Bereich gesperrt.

 

Am Freitag wurde ab 8:30 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern um die Fundstelle nach außen gesichert und nach anschließender Kontrolle gegen 10:40 Uhr freigegeben, damit die eigentlichen Arbeiten zur Neutralisierung beginnen konnten. 

 

Um 14:37 Uhr gab KMBD-Einsatzleiter André Müller die Entschärfung der ersten Bombe bekannt, die weiteren folgten um 16:21 Uhr und 19:50 Uhr, die letzte schließlich um 23:35 Uhr.

 

Für die im Sperrkreis gemeldeten ca. 4.300 Personen wurde eine Anlaufstelle in der Mehrzweckhalle im Ortsteil Germendorf eingerichtet, welche durch einen Shuttle-Bus angefahren wurde. Die meisten Anwohnerinnen und Anwohner nutzten andere Möglichkeiten, wie die Unterbringung bei Verwandten und Freunden. Zur Information der Betroffenen hatte die Stadtverwaltung bereits ab Donnerstag ein Bürgerservice-Telefon geschaltet und bot zudem Hilfe für pflegebedürftige Personen sowie Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigten.

 

Da der S-Bahnhof Lehnitz im Sperrkreis lag, war auch der Bahnverkehr betroffen und musste unterbrochen werden. Sowohl im S-Bahn- als auch im Regionalbahnverkehr richtete die Bahn Schienenersatzverkehr mit Bussen ein.

 

[Der 1.000-Meter-Sperrkreis als PDF-Datei]

[Fahrplan Bus-Shuttle nach Germendorf (PDF)]

Foto zu Meldung: Vier Bombenblindgänger in Lehnitz erfolgreich entschärft

B-Junioren des OFC als Balljungen bei Hertha BSC

(23.11.2015)

Als Partnerstadt von Hertha BSC erhielt die Stadt Oranienburg eine Einladung zum Hertha-Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am 22. November, um hierfür die Balljungen am Spielfeldrand im Berliner Olympiastadion zu stellen.

 

Bereits am Vormittag machten sich die Jungs der B-Junioren mit Trainern und Jugendkoordinatorin auf den Weg zur Nachwuchsakademie des Hauptstadtclubs, wo sie von Michael Christiansen, Assistent der Akademie, und seinem Team empfangen wurden.

 

Eine Führung durch die Räumlichkeiten der Akademie mit unter anderem Höhentrainings- und Kraftraum, ein gemeinsames Mittagessen und eine ausführliche Einweisung als Balljunge schlossen sich an. Die Jungs beeindruckte sehr, wie professionell und engagiert sich Hertha BSC um den eigenen Nachwuchs für die Profimannschaft, aber auch um die Balljungen der Partnerstädte bemüht.

 

Einheitlich gekleidet im Hertha-Nike-Outfit ging es gemeinsam über die blaue Bahn ins Stadion. Nach letzten Instruktionen gemäß DFL- und Hertha-Anweisungen, begann das ersehnte Spiel hautnah für die OFCer und deren Aufgabe.

 

Kurz nach Spielbeginn setzte dichter Schneefall ein, mit dem die Profis von Hertha aber besser zurechtkamen als der Gegner und das Spiel verdient 1:0 gewannen.

 

Die Jungs erledigten ihren Job an der Seitenlinie ohne Beanstandungen und empfahlen somit die Partnerstadt Oranienburg und den OFC für weitere Aufgaben als Balljungen im Olympiastadion bei Hertha BSC. 

 

[Website des OFC Eintracht]

[Hertha BSC – Partnerstädte]

Foto zu Meldung: B-Junioren des OFC als Balljungen bei Hertha BSC

10 Jahre RWK O-H-V – die Erfolgsgeschichte

(23.11.2015)

Seit mittlerweile zehn Jahren arbeiten die Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten im Regionalen Wachstumskern O-H-V zusammen – mit sichtbaren Erfolgen. Genug Grund, heute im Oranienwerk mit Unternehmen aus der Region zurückzublicken und die neuen Schwerpunkte der gemeinsamen Wirtschaftsförderung vorzustellen.

 

»Die 15 Regionalen Wachstumskerne sind heute Eckpfeiler der Wirtschaft in Brandenburg«, sagte Katrin Lange, Staatssekretärin des brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, am Vormittag bei der Festveranstaltung im Oranienwerk. So ging fast die Hälfte aller Investitionsmittel des Landes an Unternehmen in den RWKs, hier gebe es viel Investitionskraft für Gründungs- und Erweiterungsentwicklungen. Insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung wurde deutlich, dass das Förderkonzept des Landes, die »Stärken zu stärken«, aufgeht: 2014 flossen sogar zwei Drittel der Fördergelder in die RWKs.

 

Seit dem Gründungsjahr 2005 konnten bereits 24 Projekte zu unterschiedlichen Themen in unserem RWK O-H-V auf den Weg gebracht werden. Die enge Kooperation der drei Städte bildete dabei die Grundlage, um finanzielle Unterstützung durch Fördermittel des Landes Brandenburg, des Bundes und der EU für die Region einsetzen zu können. Die Grundlage dafür liefert das gemeinsame Standortentwicklungskonzept aus dem Jahr 2006, das kontinuierlich fortgeschrieben wird. Die Akteure aus Oranienburg, Hennigsdorf und Velten stimmen sich regelmäßig zu allen wichtigen Entwicklungen ab, arbeiten an einer kontinuierlichen Verbesserung der Standortbedingungen und vermarkten sich gemeinsam als starker, wachsender Wirtschaftsstandort. Mit Erfolg: Heute zählt der RWK O-H-V zu den dynamischsten und erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten im Land Brandenburg.

 

Eine Million für den Oranienburger Bahnhofsvorplatz

 

Besonders wichtig für die Entwicklung der Städte waren und sind die großen Investitionen in die Infrastruktur. So ist es zum Beispiel in der Stadt Oranienburg gelungen, mit der Einstufung des Bahnhofumfelds als »RWK-Projekt« zusätzliche Investitionen durch Fördermittel zu stemmen und das Bahnhofsumfeld für Bürger und Gäste der Stadt attraktiver zu gestalten. Und die Entwicklung geht weiter, denn die Staatssekretärin hatte zum zehnten RWK-Geburtstag einige Geschenke dabei: Zuwendungsbescheide für alle drei Städte aus dem Programm »Aktive Stadtzentren«. Oranienburg erhielt darin die Zusage über eine weitere Million Euro Fördermittel aus dem Programm für die Pläne, den Bahnhofsvorplatz neu und barrierefrei zu gestalten und mehr Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen.

 

Alle drei Städte profitieren von der Kooperation. Sie arbeiten auch zusammen bei Themen wie dem Fachkräfteinformationsbüro, bei der Bildungsmesse youlab sowie bei gemeinsamen Infrastrukturmaßnahmen. Das lohnt sich ebenso für die ansässigen Unternehmen. Und diese sollen jetzt verstärkt eingebunden werden, um für den RWK O-H-V zu werben – freiwillig versteht sich. Sie können Markenbotschafter werden und das Logo vom RWK kostenlos nutzen – zum Beispiel auf LKW, Paletten, Briefköpfen, etc. und so zusätzlich für den Standort werben, indem der RWK O-H-V noch viel mehr auch der Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerückt wird.

 

Mehr Informationen finden Sie hier: www.rwk-ohv.de

Foto zu Meldung: 10 Jahre RWK O-H-V – die Erfolgsgeschichte

Bürgermeister Laesicke: «Solidarité avec la France!»

(16.11.2015)

Die terroristischen Anschläge in Paris haben weltweit für Entsetzen gesorgt, auch hier bei uns in Oranienburg. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke richtete heute ein Kondolenz- und Solidaritätsschreiben an seinen Amtskollegen Tony Di Martino, Bürgermeister des Pariser Vorortes Bagnolet, seit 1964 Partnerstadt von Oranienburg.

 

Hier der Wortlaut des Schreibens (weiter unten die französische Fassung):

 

 

Sehr geehrter Tony Di Martino, liebe Freunde in Bagnolet,

 

mit Entsetzen habe ich die Nachrichten von den terroristischen Anschlägen in der französischen Hauptstadt verfolgt. Die brutalen Angriffe in der Nacht zu Samstag haben nicht nur mich, sondern die gesamte Einwohnerschaft der Stadt Oranienburg tief erschüttert.

 

Angesichts dieser Tragödie möchte ich Ihnen im Namen aller Oranienburgerinnen und Oranienburger meine tief empfundene Anteilnahme aussprechen. Wir trauern mit dem französischen Volk und den Angehörigen der Opfer. Wir sin in dieser schweren Zeit mit unseren Gedanken bei Ihnen.

 

Es hat die Menschen in Paris getroffen, aber ganz Europa ist gemeint. Die Anschläge galten unseren Werten, unserem gemeinsamen Streben nach einer freiheitlichen, gleichen und brüderlichen Welt. Gemeinsam ist uns der Kampf für eine offene Gesellschaft, die Freiheit jedes Einzelnen sowie die Toleranz und die Gleichheit aller Menschen. Das heutige Nachkriegs-Europa ist ein Bollwerk der Demokratie. Auch die feigen Angriffe islamistischer Terroristen, die genau dieses freie Leben hassen, werden dies nicht ändern. Unsere Demokratie ist stärker und wir werden unsere Werte weiterhin selbstbewusst leben und verteidigen!

 

Ihnen allen wünsche ich Kraft in diesen schweren Stunden! Seien Sie versichert, wir stehen solidarisch an Ihrer Seite! In ebenso trauernder wie kämpferischer Verbundenheit verbleibt

 

Ihr
Hans-Joachim Laesicke

 

 

Cher Monsieur le Maire Tony Di Martino,
chers amis à Bagnolet,

 

nous avons suivi avec horreur les nouvelles sur les attentats terroristes dans la capitale française. Les attaques brutales pendant la nuit de Samedi n'ont pas seulement choqué mois même, mais elles ont aussi choquer toute la population de Oranienburg.

 

Devant cette tragédie, je voudrais exprimer au nom de tous les habitants de notre ville, que nous sommes de tout cœur aux côtés des nombreuses victimes et blessés. Nous sommes en deuil avec la nation française et avec les familles des victimes. Nous sommes avec vous dans nos pensées dans ces moments particulièrement difficiles.

 

C'étaient les gens à Paris qui étaient touchés, mais c'était toute l'Europe qui était visée.

 

Les attentats étaient adressés à nos valeurs, notre effort commun pour un monde de liberté, égalité et fraternité. C'est notre combat commun pour une société ouverte, la liberté de chaque un et la tolérance et l'égalitè de tout le monde. L'Europe après-guerre d'aujourd'hui est un bastion de la démocratie et les attaques lâches des terroristes islamiques, qui détestent justement cette vie libre, ne peuvent pas le changer. Notre démocratie est plus puissante et nous allons continuer à vivre et défendre nos valeurs avec assurance.

 

Je vous souhaite beaucoup de force dans ces heures difficiles et je vous assure que nous sommes solidaire à votre côté. Nous pleurons avec vous, mais en même temps nous sentons aussi une affection batailleuse.

 

Veuillez agréer, Monsieur, mes salutations distinguées,


Hans-Joachim Laesicke
Maire de Oranienburg

 

 

 

 



 

 

[Das Kondolenz- und Solidaritätsschreiben des Bürgermeisters (deutsch) als PDF-Datei]

Foto zu Meldung: Bürgermeister Laesicke: «Solidarité avec la France!»

Gedenken zur »Reichspogromnacht«: Bundespräsident in Oranienburg

(06.11.2015)

Bundespräsident besucht Oranienburg am 9. November 2015

 

Bundespräsident Joachim Gauck besucht am Montag, 9. November 2015, die Gedenkfeier für die Opfer der Reichspogromnacht vor 77 Jahren in Oranienburg.

 

Das Staatsoberhaupt wird an der Gedenktafel am Standort der ehemaligen Synagoge einen Kranz niederlegen und im Anschluss das heutige Bethaus der Jüdischen Gemeinde Oranienburg besuchen. Begleitet wird er dabei von der Präsidentin des Landtages Brandenburg, Britta Stark.

 

Um 11 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht 1938 vor der Gedenktafel in der Havelstraße 3 (am Kreistagsgebäude). Die Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.

 

Nach Begrüßungsworten des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Holger Mücke, spricht der Landesrabbiner Nachum Presman ein Gebet. Anschließend werden im stillen Gedenken Kränze an der Gedenktafel niedergelegt.

 

Der Bundespräsident wird im Anschluss das heutige jüdische Bethaus Oranienburgs besuchen und sich dort mit Mitgliedern der in den späten 90er Jahren wiedergegründeten Jüdischen Gemeinde »Wiedergeburt« austauschen.

 

Anschließend (ab ca. 12:20 Uhr) gemeinsamer Besuch des Jüdischen Friedhofs in der Havelstraße. Der Brandenburger Landesrabbiner spricht das »Kaddisch« (Jüdisches Heiligungsgebet).

 

 


Hinweis: Verkehrseinschränkungen (So. 22 Uhr bis Mo. ca. 14 Uhr)

Die Zufahrt zu den Parkplätzen vor der Kreisverwaltung Oberhavel wird wegen des Besuches des Bundespräsidenten bei den Gedenkfeierlichkeiten gesperrt sein.

Die Sperrung ist von Sonntagabend, 22.00 Uhr, bis Montagnachmittag, 14.00 Uhr, vorgesehen.

Sie umfasst die Adolf-Dechert-Straße, die Havelstraße zwischen Berliner und Neringstraße sowie die Neringstraße. Das Parken auf diesen Straßen sowie auf den Parkflächen vor der Verwaltung ist während dieser Zeit nicht möglich.

Für Fußgänger wird das Gelände zugänglich sein, die Zugänge zur Kreisverwaltung werden nicht beeinträchtigt.


 

Zum Hintergrund: Reichspogromnacht 1938

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten jüdische Synagogen in ganz Deutschland. Angehörige von Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS) zertrümmerten die Schaufenster jüdischer Geschäfte, demolierten die Wohnungen jüdischer Bürger und misshandelten ihre Bewohner. 91 Tote, 267 zerstörte Gottes- und Gemeindehäuser und 7.500 verwüstete Geschäfte – das war die "offizielle" Bilanz des Terrors. Tatsächlich starben während und unmittelbar in Folge der Ausschreitungen weit mehr als 1.300 Menschen, mit mindestens 1.400 wurden über die Hälfte aller Synagogen oder Gebetshäuser in Deutschland und Österreich stark beschädigt oder ganz zerstört.

Die Weisung zu dem Pogrom war von München ausgegangen, wo sich die Führung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) zum Gedenken an den 15. Jahrestag des Hitler-Putsches versammelt hatte. Am 10. November wurden mehr als 30.000 männliche Juden in Konzentrationslager (KZ) verschleppt. Nach dem "öffentlichen" Novemberpogrom 1938 erhielt die Verfolgung einen neuen Charakter: Nun begann die "stille" Eliminierung der Juden. Auch die Zeugnisse ihrer religiösen Kultur fielen der Vernichtung zum Opfer.

(Quelle: Deutsches Historisches Museum, www.dhm.de)

 

Foto zu Meldung: Gedenken zur »Reichspogromnacht«: Bundespräsident in Oranienburg

Neue Fahrzeugflotte der Stadt setzt auf Klimafreundlichkeit

(23.10.2015)

Seit einigen Tagen fahren die Beschäftigten der Stadtverwaltung mit Hybridfahrzeugen durch Oranienburg: Die zehn Neufahrzeuge der Marke VW, geleast für einen Zeitraum von 48 Monaten, nutzen die sogenannte EcoFuel BlueMotion Technology – das heißt, sie fahren größtenteils mit Erdgas. Nur zum Starten und als zweitrangiger Kraftstoff wird Benzin genutzt.

 

Die „VW Up‘s“ nutzen unter anderem das Start-Stopp-System, außerdem wird beim Bremsvorgang frei werdende Energie in der Fahrzeugbatterie gespeichert, um den Motor zu entlasten und damit den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. In den Tank passen 11 Kilogramm Erdgas und 10 Liter Benzin, der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 2,9 Kilogramm Erdgas je 100 Kilometer. „Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt bei der Auswahl unserer Fahrzeuge natürlich eine Rolle. Wir wollen da als Behörde vorangehen. Der Einsatz dieser klimafreundlichen Wagen spart aber auch Kosten“, sagt Mike Wedel, Haupt- und Personalamtsleiter in der Stadt.

 

Insgesamt beläuft sich die Ersparnis für die Verwaltung durch den geringeren Kraftstoffverbrauch und niedrigere Fixkosten auf 23.200 Euro. 7.400 Euro kommen allein durch Einsparungen beim Verbrauch und, weil Erdgas günstiger als Benzin ist, zusammen. Hinzu kommt, dass die geleasten Wagen kleiner sind als die zuvor genutzten VW Polos. „Unsere Beschäftigten testen die Wagen seit einigen Tagen und sind zufrieden“, so Wedel. „Die Wagen sind besonders geeignet für Stadtfahrten.“

 

 

Bild: Hauptamtsleiter Mike Wedel und David Krämer an einem der neuen Fahrzeuge.

 

Foto zu Meldung: Neue Fahrzeugflotte der Stadt setzt auf Klimafreundlichkeit

Kampfmittelsuche in der Magnus-Hirschfeld-Str. / Agnetenstr. geht weiter

(22.10.2015)

Systematische Kampfmittelsuche in der Magnus-Hirschfeld-Straße/Agnetenstraße geht weiter

 

Die systematische Kampfmittelsuche, die bereits in der Zeit von April 2014 bis Oktober 2014 in der Friedrich-Wolf-Straße/Magnus-Hirschfeld-Straße/Agnetenstraße durchgeführt wurde, soll ab kommenden Montag, 26. Oktober, fortgesetzt werden.

 

In Höhe des Kreuzungsbereiches Magnus-Hirschfeld-Straße/Agnetenstraße müssen auf beiden Seiten noch Restflächen untersucht werden. Dieses betrifft den Abschnitt der Agnetenstraße von der Einmündung Eichenweg in Richtung Magnus-Hirschfeld-Straße auf Höhe der Grundstücke 15 und 17 sowie die Agnetenstraße auf Höhe der Grundstücke 1 und 1A.

 

Gesucht wird voraussichtlich bis Ende November 2015.

 

Verkehrsrechtliche Einschränkungen sind nicht zu erwarten.

 

Foto zu Meldung: Kampfmittelsuche in der Magnus-Hirschfeld-Str. / Agnetenstr. geht weiter

Mainstraße: Keine Bombenblindgänger

(16.10.2015)

Systematische Kampfmittelsuche in der Mainstraße abgeschlossen:

Keine Hinweise auf Bombenblindgänger

 

Mitte August ist sie gestartet, am 15.10. wurde die systematische Kampfmittelsuche in der Mainstraße, im Bereich zwischen der Wupperstraße und Saarlandstraße, abgeschlossen. Bei der Absuche dieses Straßenabschnittes gab es keinerlei Hinweise auf Kampfmittel.

 

Die abschnittsweise, halbseitige Sperrung wurde wieder aufgehoben. Folgende Restarbeiten müssen witterungsbedingt zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden: Die Betonierung von zwei Grundstückszufahrten sowie das Einsetzen einiger Pflastersteine auf Höhe des „KIA“-Autohauses.

Foto zu Meldung: Mainstraße: Keine Bombenblindgänger

Festschrift erschienen: 800 Jahre Geschichte Oranienburgs auf 200 Seiten

(16.10.2015)

»800 Oranienburg« lautet der schlichte Titel der Festschrift zur 800-Jahr-Feier der Stadt Oranienburg in 2016. Am 15. Oktober wurde diese vor rund 200 Gästen in der Sankt-Nicolai-Kirche präsentiert. Auf 200 Seiten bietet das Werk geballtes Wissen zur spannenden wie wechselvollen Geschichte Oranienburgs.  

 

Zwei Jahre lang hat die vierköpfige Redaktionsgruppe im Auftrag der Stadt Oranienburg geforscht, hat Geschichten gesucht und gefunden und sie schließlich gewichtet. Keine leichte Aufgabe, und so manches Mal war auch Wehmut dabei, wenn auf die Erwähnung einiger Aspekte der Geschichte aus Platzmangel letztlich doch verzichtet werden musste. Davon erzählte Redaktionsleiter Herbert Schirmer bei der feierlichen Präsentation in Anwesenheit des Bürgermeisters Hans-Joachim Laesicke.

 

Das Team hatte sich zum Ziel gesetzt, keinen Text zu veröffentlichen, der bereits an anderer Stelle zu lesen war. So können folglich selbst besonders geschichtsinteressierte Oranienburger Neues über ihre Stadt in der Schrift entdecken.

 

Angereichert mit vielen Fotos und strukturiert nach Themen wie Stadtbild, Persönlichkeiten, Industrie oder Bildung ist die Festschrift für Manuela Vehma, Leiterin des Kreismuseums Oberhavel und zugleich Redaktionsmitglied, schon heute das neue Standardwerk zur Oranienburger Geschichte. Auch die zahlreichen Besucher waren sich einig: »Die Festschrift muss man einfach im Schrank haben!« So wechselten an diesem ersten Verkaufstag bereits 213 druckfrische Exemplare den Besitzer.

 

Die Redaktionsgruppe bestand aus Herbert Schirmer (freier Kunst- und Kulturmanager), Manuela Vehma (Leiterin Kreismuseum Oberhavel), Bodo Becker (Ortschronist Lehnitz) und Christian Becker (Stadtarchivar Oranienburg).

 

 

Zu erwerben ist die Festschrift (Druckauflage 1.000 Stück) nun für 15 Euro an der Museumskasse im Schloss Oranienburg, Schloßplatz 1, in der Tourist-Information, Schloßplatz 2, sowie in der Runge-Buchhandlung, Bernauer Straße 56 a, in Oranienburg.

 

[»800 Jahre Oranienburg« im Internet]

Foto zu Meldung: Festschrift erschienen: 800 Jahre Geschichte Oranienburgs auf 200 Seiten

Ab 1. November: Neues Bundesmeldegesetz

(15.10.2015)

Am 01.11.2015 tritt ein neues Bundesmeldegesetz in Kraft, womit das Melderecht in Deutschland erstmals vereinheitlicht wird. Ziele sind die Verbesserung des Datenschutzes, die Vorbeugung von Adressenmissbrauch, die Optimierung von Verwaltungsabläufen und damit verbunden eine Kostensenkung.

 

 

Die wesentlichen Inhalte des neuen Melderechts sind die folgenden:

 

Um vor allem die hohe Zahl von Scheinanmeldungen zu reduzieren, müssen Mieter ab dem 1. November wieder eine Einzugsbestätigung ihres Vermieters (Wohnungsgeberbestätigung) im Bürgeramt vorlegen. Nur damit können sie sich innerhalb der zweiwöchigen Frist um-, an- oder abmelden. Der Mietvertrag ersetzt die Bestätigung nicht, da darin in der Regel nicht alle benötigten Angaben enthalten sind.

 

Die Bestätigung muss folgende Daten enthalten: Name und Anschrift des Eigentümers sowie des Wohnungsgebers, Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum, Anschrift der Wohnung, Namen aller Personen, die ein- oder ausziehen. Wohnungsgeber im Sinne des Gesetzes ist, wer einem anderen eine Wohnung zur Benutzung überlässt. In der Regel wird dies der Eigentümer als Vermieter der Wohnung oder eine von ihm beauftragte Person sein. Wohnungsgeber bei Untermietverhältnissen ist der Hauptmieter. Wer eine eigene Wohnung bezieht, also selbst Eigentümer ist, gibt eine solche Erklärung künftig für sich selbst ab.

 

Wer die Vermieterbescheinigung nicht oder nicht richtig ausstellt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1 000 Euro rechnen. Wer einem anderen eine Wohnanschrift anbietet, ohne dass dieser dort tatsächlich einzieht (Scheinanmeldung), muss mit einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro rechnen.

 

Neu ist auch ein Auskunftsanspruch des Vermieters: Er kann sich durch Rückfrage bei der Meldebehörde davon überzeugen, ob sich der Mieter tatsächlich an- oder abgemeldet hat. Umgekehrt muss aber auch der Vermieter der Meldebehörde auf Verlangen mitteilen, wer bei ihm wohnt oder gewohnt hat.

 

Schon bisher bestand die Möglichkeit, bei einer Gefahr für Leben, Gesundheit, die persönliche Freiheit oder ähnlichen schutzwürdigen Interessen der meldepflichtigen Person eine Melderegisterauskunft an Personen oder Stellen dadurch zu verhindern, dass für Bürgerinnen und Bürger eine Auskunftssperre im Melderegister eingetragen wird. Mit dem neuen Gesetz sollen nun weitere Verbesserungen im Datenschutz bei Auskünften aus dem Melderegister erreicht werden: So muss beispielsweise im Rahmen einer einfachen Melderegisterauskunft, die für gewerbliche Zwecke beantragt wird, künftig angegeben werden, dass die Auskunft für einen gewerblichen Zweck benötigt wird. Die im Rahmen der Auskunft erlangten Daten dürfen dann nur für diese Zwecke verwendet werden.

 

Auskünfte für Zwecke der Werbung oder des Adresshandels sind künftig nur noch zulässig, wenn die Betroffenen in die Übermittlung ihrer Meldedaten für diese Zwecke ausdrücklich eingewilligt haben. Die Einwilligung muss gegenüber der Auskunft verlangenden Stelle erklärt werden. Sie kann auch gegenüber der Meldebehörde als eine generelle Einwilligung für einen oder beide der genannten Zwecke erklärt werden.

 

Um das neue Meldegesetz umsetzen zu können, muss die Software im Bürgeramt der Stadt Oranienburg am 1. November ein umfangreiches Update erhalten, das zahlreiche Änderungen mit sich bringt. Trotzdem wird das Bürgeramt am Montag, den 2. November wie gewohnt geöffnet sein. Es wird aber um Verständnis gebeten, wenn es aufgrund eventueller technischer Schwierigkeiten und der Umstellung der Arbeitsabläufe zu längeren Wartezeiten kommt.

[In der Dienstleistung »Hauptwohnung« finden Sie die Wohnungsgeberbestätigung im Anhang als PDF-Dokument]

Foto zu Meldung: Ab 1. November: Neues Bundesmeldegesetz

Diskriminierung in Deutschland: Große Online-Umfrage

(15.10.2015)

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat vor kurzem die größte Umfrage zum Thema "Diskriminierung in Deutschland" gestartet, die es bislang gegeben hat. Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Dabei sind alle Lebensbereiche von Interesse – vom Kindergarten über Schule und Hochschule bis zum Beruf, vom Wohnen über Versicherungs- und Bankgeschäfte bis zu Freizeitaktivitäten. „Bisher fehlt es in Deutschland an detaillierten Daten zu Diskriminierungserfahrungen“, sagt Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, „Wir brauchen mehr Informationen, um Betroffenen besser helfen zu können.“

 

Holger Dreher Behindertenbeauftragter der Stadt Oranienburg ruft dazu auf, sich an der Umfrage zu beteiligen. „Menschen mit Behinderung werden tagtäglich diskriminiert, ob offen oder verdeckt, ob gewollt oder ungewollt. Nur wenn wir als Betroffene unsere Erfahrungen schildern und damit zu einer differenzierten Problembeschreibung beitragen, können die Benachteiligungen Schritt für Schritt überwunden werden.“ In Oranienburg besteht in den städtischen Nachfolgeeinrichtungen wie Bürgerzentrum, Eltern-Kind-Treff, Regine-Hildebrandt-Haus oder Stadtbibliothek sowie in den Jugendclubs der Stadt und in den Ortsteilen, die Möglichkeit, an einem Computer-Arbeitsplatz an dieser Online-Umfrage teilzunehmen. Die Öffnungszeiten finden Interessierte u.a. hier: www.oranienburg.de im Bereich Bildung, Familie und Soziales.

 

Die Antidiskriminierungsstelle führt ihre Umfrage gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durch. Mit den Ergebnissen werden Empfehlungen zur Vermeidung von Diskriminierungen entwickelt, die dem Deutschen Bundestag vorgelegt werden. Erste Zahlen und Fakten werden 2016 veröffentlicht.

 

Der Fragebogen kann im Internet unter www.umfrage-diskriminierung.de ausgefüllt werden.

 

[Zur Umfrage im Internet]

Foto zu Meldung: Diskriminierung in Deutschland: Große Online-Umfrage

Entwarnung im Lerchenweg: Kein Bombenblindgänger

(12.10.2015)

Bei dem metallischen Gegenstand im Kreuzungsbereich Lerchenweg/Bachstelzenweg handelt es sich nicht um eine Bombe. Dies hat das neue UltraTEM-Verfahren bestätigt, welche genauere Aussagen zu Verdachtspunkten liefert und im September auch im Lerchenweg zum Einsatz kam. Stattdessen wurde ein Störkörper im Boden festgestellt, welcher nach Auswertung der Messdaten nicht auf eine Bombe hindeutet.

 

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) sieht aufgrund aller vorliegenden Messergebnisse keine Notwendigkeit, weitere Maßnahmen, wie etwa eine Freilegung des Gegenstandes durchzuführen.

 

Der Verdachtspunkt wurde im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche festgestellt, die von November 2014 bis Ende März 2015 im Bereich des Lerchenweges stattfand.

 

Foto zu Meldung: Entwarnung im Lerchenweg: Kein Bombenblindgänger

Hinweise zur Laubentsorgung im Stadtgebiet

(02.10.2015)

Gut 23.000 Bäume befinden sich im Eigentum der Stadt Oranienburg und werden von ihr gepflegt. Wie schon in den vergangenen Jahren wird die Abholung und Entsorgung des Herbstlaubes von Straßenbäumen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadthofes sichergestellt.

 

Dafür bittet das Tiefbauamt alle Grundstücksbesitzer, das Laub so zusammenharken, dass es maschinell aufgenommen und abtransportiert werden kann. Hierbei darf es sich allerdings nur um Laub von öffentlichen Bäumen und nicht von privaten Gehölzen handeln. Die Abholung des Laubes durch den Stadthof erfolgt nicht zu festgelegten Zeiten, weshalb eine genaue Terminbenennung nicht möglich ist.

In Abhängigkeit von der Witterung und von den Winterdiensteinsätzen des Bauhofes kann sich die Laubentsorgung über den Jahreswechsel hinaus bis in den März hineinziehen.

 

Für das Laub von Bäumen, die auf den privaten Grundstücken stehen, ist der Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Hier kann keine Entsorgung durch den Stadthof vorgenommen werden. Hausbesitzer können eine Eigenkompostierung vornehmen oder das Laub gewerblichen Kompostieranlagen überlassen. Biologisch verwertbare Gartenabfälle, wie z. B. Laub, Grünschnitt, Baum- und Strauchschnitt können aber auch direkt am Grundstück abgeholt werden lassen. Dazu sind zum Beispiel Laubsäcke, Baum- und Strauchschnittmarken bzw. Wertmarken des Landkreises Oberhavel zu verwenden. Diese sind gegen eine Gebühr bei den Vertriebsstellen für Gelbe Säcke erhältlich und werden durch die AWU nach Bedarf eingesammelt.

 

Weitere Informationen zur Entsorgung privaten Laubs sowie eine Liste der Vertriebsstellen für Gelbe Säcke, Laubsäcke sowie Baum- und Strauchschnittmarken sind unter anderem erhältlich bei:

 

AWU Abfallwirtschafts-Union Oberhavel GmbH

Breite Straße 47a, 16727 Velten

Telefon: 03304 376-0, E-Mail: info@awu-oberhavel.de, Internet: www.awu-oberhavel.de
 

Foto zu Meldung: Hinweise zur Laubentsorgung im Stadtgebiet

Jugendbeirat nimmt seine Arbeit auf

(02.10.2015)

Seit Ende September gibt es in unserer Stadt einen Jugendbeirat. 15 Jugendliche setzen sich darin für die Belange junger Menschen ein.

 

Mit dabei sind (Foto von links): Lydia Scherwinski, Nicole Kempfer, Clarissa Strauß, Charlotte Pioch, Franka Rinn, Geena Michelczak und Michelle Leppak sowie (hinten) Felix Kretzschmar, Richard Baum, Jana Makowski und Pauline Knöpper. Nicht auf dem Bild sind Laura Roggenthin, Luzie Hamann, Jeaso Rasper und Leon Klages.

 

»Wir freuen uns immer, wenn sich junge Menschen einbringen und unsere Stadt mitgestalten«, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei der feierlichen Ernennung.

 

Fragen und Anregungen nehmen die Jugendlichen unter jugendbeirat@oranienburg.de entgegen.

 

[Meldung zur Gründung und Arbeit des Jugendbeirates (Juli 2015)]

Foto zu Meldung: Jugendbeirat nimmt seine Arbeit auf

Sporthalle der ehem. »Märkischen Kaserne« Lehnitz wird zur Notunterkunft

(01.10.2015)

Der Landkreis Oberhavel muss auf Weisung des Brandenburger Innenministeriums ab sofort im Rahmen zusätzlicher Transfers von Asylsuchenden aus der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt neben der regulären Aufnahme von 100 Asylbewerber/inne/n die zusätzliche Unterbringung von 96 Menschen pro Woche gewährleisten. Deshalb werden im Zuge eines Notfallplans kurzfristig weitere Notaufnahmeeinrichtungen im Schullandheim „Waldhof“ Zootzen, in der vorhandenen Unterkunft in Birkenwerder (durch Erweiterung) sowie auch in der Sporthalle der ehemaligen „Märkischen Kaserne“ Lehnitz eingerichtet.

 

In der Sporthalle – die auf dem Gebiet des Hohen Neuendorfer Stadtteils Borgsdorf liegt, aber von Lehnitz aus erschlossen ist – sollen bis zu 96 Personen bereits ab Freitag, 02.10.2015, untergebracht werden.

 

Um die Beeinträchtigungen des Schulsports des Neuen Gymnasiums Glienicke zu kompensieren, wurde mit der Schulleitung eine Ausweichmöglichkeit in der Oberkrämerhalle in Eichstädt vereinbart.

 

Die vollständige Mitteilung des Landkreises Oberhavel finden Sie unter www.oberhavel.de

 

Foto zu Meldung: Sporthalle der ehem. »Märkischen Kaserne« Lehnitz wird zur Notunterkunft

Neuer Wegweiser: »Mit Kindern unterwegs in Oranienburg«

(19.08.2015)

Familien bekommen jetzt eine nützliche Broschüre an die Hand: »Mit Kindern unterwegs in Oranienburg« enthält auf 28 Seiten jede Menge Tipps, was man mit Kindern alles in der Stadt erleben kann. Der kleine, kompakte Wegweiser ist in einer Auflage von 10.000 Exemplaren erschienen und umfasst Angebote für Tagesausflüge, touristische Höhepunkte, Badestellen, einen Stadtplan mit Spielplatzübersicht sowie wichtige Links.

 

Die kostenfreie Broschüre wurde von der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH (TKO) in Kooperation mit der Stadt Oranienburg entwickelt. Sie ist unter anderem in der Tourist-Information, in der Stadtverwaltung, im Eltern-Kind-Treff sowie im Bürgerzentrum erhältlich.

 

Hier können Sie die Broschüre auch als PDF-Datei abrufen.

[Die Broschüre zum Download (PDF)]

Foto zu Meldung: Neuer Wegweiser: »Mit Kindern unterwegs in Oranienburg«

Entwarnung: Kein Bombenfund in der Hildburghausener Straße

(18.08.2015)

Bei den zwei metallischen Gegenständen in der Hildburghausener Straße handelt es sich nicht um Bombenblindgänger. Dies hat das neue UltraTEM-Verfahren bestätigt, welches wesentlich genauere Aussagen zu möglichen Verdachtspunkten treffen kann und nun in der Hildburghausener Straße zum Einsatz kam.

 

Im Ergebnis wurden Gegenstände im Boden gefunden, deren geometrische Form nach Auswertung der Messdaten nicht auf Bombenblindgänger hindeutet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) sieht nun aufgrund aller vorliegenden, verschiedenen Messergebnisse keine Notwendigkeit mehr, weitere Maßnahmen – wie eine Freilegung der Gegenstände – durchzuführen.

 

 

Hintergrund:

Ende Juni informierte die Stadt Oranienburg über zwei Bombenverdachtspunkte, die bei der systematischen Kampfmittelsuche im Rahmen des Straßenausbaus festgestellt wurden. Insbesondere wegen nicht vorhersehbarer, erhöhter Fördermengen, die im Rahmen der Grundwasserabsenkung aufgetreten sind, mussten die ursprünglichen Zeitpläne zur Öffnung der beiden Verdachtspunkte aufgehoben werden. Deshalb kam nun das UltraTEM-Verfahren zum Einsatz.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Entwarnung: Kein Bombenfund in der Hildburghausener Straße

Vier Verdachtspunkte weniger dank neuer Technik

(13.07.2015)

Die Bombensuche in Oranienburg läuft seit Neuestem sehr viel effizienter: Das im April 2015 vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) getestete Verfahren UltraTEM ermöglicht nun genauere Aussagen zu den meisten Verdachtspunkten in der Stadt – aufwendige Freilegungen von metallischen Gegenständen, die für Bomben gehalten werden könnten, lassen sich so vermeiden. »Wir sind sehr dankbar, dass wir in Oranienburg diese Technik zur Einsatzreife bringen konnten und den Mitteleinsatz dadurch effizienter gestalten können«, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter heute bei der Vorstellung des neuen Verfahrens.

 

Mit UltraTEM können die Experten der Kampfmittelräumfirmen eine Aussage zur geometrischen Form des bei der Suche gefundenen metallischen Gegenstandes  machen. Dafür legen sie eine Sendespule, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt, über die sogenannte Anomalie. Anhand der Abklingzeiten können sie erkennen, welche Form sich im Boden verbirgt. Die Technik bietet weitere diverse Vorteile – wie eine große Tiefenreichweite und das Ausblenden von oberflächennahen Objekten. Auch betragen die Kosten für das Verfahren nur ca. 15.000 Euro – im Vergleich zu teilweise mehr als 200.000 Euro, die die Öffnung eines Verdachtspunktes kostet.

 

»Das sind natürlich gute Nachrichten für alle Oranienburger. Das spart eine Menge Geld bei der Suche, weil viele Verdachtspunkte so geklärt werden können, ohne dass Gebäude oder Verkehrsflächen beschädigt werden müssen, und es verringert die Kosten für Evakuierungen«, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Aufatmen könnten zudem einige Grundstücksbesitzer, denn von den derzeit 13 Bombenverdachtspunkten in der Stadt können mit Hilfe der neuen Technik vier ausgeschlossen werden: In der André-Pican-Straße, in der Sachsenhausener Straße und an zwei Stellen am Innovationsforum (Lehnitzer Straße) werden nun keine Großbomben mehr vermutet.

 

Die Stadt Oranienburg stellt jährlich 2.190.000 Euro für Maßnahmen der Kampfmittelsuche in den Haushalt ein, dazu kommen Personal- und Sachkosten. Der Finanzbedarf bis 2030 wird auf 72 Millionen Euro allein für die städtischen Flächen geschätzt. Das Land Brandenburg beteiligt sich an der Suche und Kampfmittelbeseitigung und hat seit der Wende 350 Millionen Euro aufgebracht. Seit 1990 zählte der KMBD bereits 187 festgestellte Sprengbomben in der Stadt. Noch werden (laut »Spyra-Gutachten«) ca. 300 Blindgänger im Boden vermutet.

 

Foto zu Meldung: Vier Verdachtspunkte weniger dank neuer Technik

17. Jugendcup des OHC: Cool – trotz Hitze

(06.07.2015)

Auch beim 17. Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) wurde wieder auf Hochtemperatur um den Pokal des Bürgermeisters gefochten – dabei spielten die wüstenähnlichen Außentemperaturen aber fast eine untergeordnete Rolle: Man behalf sich mit allen möglichen Mittelchen zum Herunterkühlen, inklusive Rasensprenger und Wanne am Spielfeldrand, sodass 40 Mannschaften antraten und besten Nachwuchs-Handball lieferten ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur B-Jugend an den Start und bestritten auf sechs Außenfeldern zahlreiche Spiele. Angesichts der hohen Temperaturen wurde die Spielzeit von zweimal zehn Minuten auf jeweils siebeneinhalb Minuten reduziert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren des OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

Foto zu Meldung: 17. Jugendcup des OHC: Cool – trotz Hitze

Oranienburg bekommt Gütesiegel »Familiengerechte Kommune«

(16.06.2015)

Die Stadt Oranienburg erhielt am Freitag, 12.6.2015, durch den Verein Familiengerechte Kommune in Berlin das Zertifikat »Familiengerechte Kommune« und darf sich nun drei Jahre lang mit diesem Gütesiegel schmücken.

 

Diese Auszeichnung ist allerdings mehr als ein hübscher Schmuck: Um sie zu erhalten, hat die Stadt nicht nur eine Bestandsanalyse zur Familiengerechtigkeit vorgenommen, gemeinsam mit allen relevanten Akteuren ganz konkrete Lösungen erarbeitet, um die Lebensbedingungen von Familien zu verbessern – sondern auch verbindliche weiterführende Ziele für eine nachhaltige familiengerechte Gesamtstrategie gesetzt.

 

Jedes Jahr muss die Stadt dem Verein berichten, wie erfolgreich konkrete Maßnahmen umgesetzt wurden. Nach drei Jahren muss der Prozess erneut durchlaufen werden – möchte die sie das Zertifikat behalten.

 

»Die Zertifizierung bestätigt unsere seit Jahren erfolgreiche Arbeit für eine familienfreundliche Stadt. Wie beliebt Oranienburg bei Familien ist, weil bei uns für sie einfach vieles stimmt, zeigen uns die enorm gestiegenen Zuzugszahlen«, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. »Jetzt wollen wir uns jedoch nicht selbstgefällig zurücklehnen, sondern den beschrittenen Weg ständig kritisch hinterfragen und mit den Vorstellungen der Familien abgleichen – dabei hilft uns das Gütesiegel, denn der Zertifizierungsprozess bietet auch eine strukturierte Erfolgskontrolle.«

 

Siegel Familiengerechte KommuneDer Prozess und die Erkenntnisse daraus haben Einfluss auf viele städtische Handlungsfelder – vom Kita-Bereich bis zur Stadtplanung. Daraus werden zum einen konkrete Ideen generiert, zum anderen bleibt die Familiengerechtigkeit als wichtiges Schwerpunktthema im Fokus.

 

Im Spätsommer 2013 hatte das Verfahren mit dem Beschluss der Stadtverordneten begonnen, im Sommer 2014 wurde mit Hilfe einer umfangreichen Befragung und unter Beteiligung von Vereinen und Trägern, die mit dem Thema Familien zu tun haben, sowie mit Eltern und beispielhaft auch mit einigen Ortsteilen analysiert, wo die Stadt steht.

 

Was Familie in Oranienburg bedeutet, haben die beteiligten Akteure gemeinsam definiert: »Familie ist dort, wo Menschen in einer Gemeinschaft füreinander einstehen und füreinander verantwortlich sind« – ein weit gefasster Familienbegriff, der also nicht nur Familien mit Kindern sondern auch Senioren umfasst.

 

Die sechs wichtigen Handlungsfelder sind im Auditierungsprozess deutschlandweit gleich, die Beteiligten haben in zwei Workshops verschiedene Themen bearbeitet:

 

  1. Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit
  2. Familie, Arbeitsumfeld und Betreuung
  3. Bildung und Erziehung
  4. Beratung und Unterstützung
  5. Wohnumfeld und Lebensqualität sowie
  6. Senioren und Generationen

 

Im Februar 2015 haben die Stadtverordneten die Zielrichtung bestätigt. Erste sichtbare Resultate zum Thema Familiengerechtigkeit gibt es bereits: Eines davon ist der Boule- Platz in Malz (Handlungsfeld Senioren & Generationen), der in einer gemeinsamen Aktion von Bürgern und Stadtverwaltung entstanden ist – eine Anregung aus dem Ortsteil-Workshop. Auch plant die Stadt, mehr Kleinkindsportangebote zu fördern, weil in der Zielgruppe ein Mangel festgestellt wurde. Eine weitere Idee ist die Öffnung der Schulen, um dort  Bildungsangebote für Senioren zu unterstützen.

 

 

[Mehr über den Verein "Familiengerechte Kommune"]

Foto zu Meldung: Oranienburg bekommt Gütesiegel »Familiengerechte Kommune«

Bombenblindgänger in der André-Pican-Straße erfolgreich entschärft

(12.05.2015)

Die 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart in der André-Pican-Straße 42 konnte heute Nachmittag erfolgreich entschärft werden. Um 15 Uhr wurde der Sperrkreis wieder aufgehoben. Auch der Bahnverkehr läuft in Kürze wieder an – es können aber noch Verzögerungen auftreten.

 

Weil die Bombe in einem guten Zustand war, konnte sie mittels Wasserschneidgerät entschärft werden. Eine Sprengung war nicht notwendig. Es handelte sich um die 185. Bombe, die seit 1990 in Oranienburg erfolgreich neutralisiert werden konnte.

 

Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte der Polizei und 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren vor Ort, um den Sperrkreis nach außen zu sichern.

 

Die Stadt Oranienburg bedankt sich bei allen Einsatzkräften, insbesondere bei den Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes für die erfolgreiche Entschärfung des Bombenblindgängers!

 

Hintergrund:

 

Am Montagvormittag informierte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) die Stadt Oranienburg über den Fund einer 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart in der André-Pican-Straße 42. Sie befand sich in einer Tiefe von 4,50 Metern und verfügte über einen intakten, chemischen Langzeitzünder.

 

Vor Ort wurde bereits am Montag der unmittelbare Gefahrenbereich in einem Radius von 100 Metern geräumt. In diesem Sperrkreis lagen die TURM ErlebnisCity sowie ein kleiner Bereich des Lehnitzsees.

 

Um die Bombe zu entschärfen, trat heute um 8.30 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern rund um den Fundort in Kraft. Rund 4.500 Personen waren davon betroffen. Für sie war eine zentrale Anlaufstelle in der Turnhalle Germendorf eingerichtet. Diese war mit kostenlosen Shuttle-Bussen der OVG erreichbar.

 

Da auch der Oranienburger Bahnhof im Sperrkreis lag, war der Bahnverkehr seit 8 Uhr von und nach Oranienburg unterbrochen.

 

 

[Allgemeinverfügung]

[Der 1000-Meter-Sperrkreis am 12.05.2015]

[Fahrplan Ersatzverkehr Oranienburg-Birkenwerder]

[Fotoalbum zur Entschärfung auf unserer Facebook-Seite]

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Bombenblindgänger in der André-Pican-Straße erfolgreich entschärft

Wasserwanderleitsystem für Kanutouristen eröffnet

(10.05.2015)

Rechtzeitig mit Beginn der Tourismussaison wurde nun im Stadtgebiet von Oranienburg ein einheitliches Wasserwanderleitsystem für Kanufahrer aufgebaut.

 

Das Leitsystem besteht aus 15 Informationstafeln, die an geeigneten Anlegestellen jeweils in Gewässernähe errichtet werden. Die 1,50 m hohen und 1 m breiten Informationstafeln, die in rustikalen Holzaufstellern montiert sind, geben u. a. Auskunft über den jeweiligen Standort und dessen Umgebung sowie Servicehinweise zu nächstgelegenen Übernachtungsmöglichkeiten oder gastronomischen Einrichtungen. 

 

Die Umsetzung des Leitsystems geht auf eine Initiative der Naturparkverwaltung Stechlin-Ruppiner Land zurück, die bereits beim Aufbau des gleichartigen Systems in den Ruppiner Gewässern mitgewirkt hat. Mit dem nunmehr erfolgten Lückenschluss entlang der Oranienburger Gewässer können sich Wasserwanderer, die zwischen den Berliner Gewässern und den Gewässern des Naturparks Uckermärkische Seen unterwegs sind, ab sofort anhand eines einheitlichen Informationssystem orientieren.  

 

Da Oranienburg aufgrund seiner geographischen Lage und mit seinen zahlreichen Wasserwegen idealer Ausgangspunkt für Wasserwanderungen ist, hat sich die Stadt bereit erklärt, dieses Vorhaben auch ohne Fördermittel zu finanzieren. Die Kosten für die Herstellung und den Aufbau der Infotafeln beliefen sich auf rund 30.000 EUR.

 

Übertragen wurde die Maßnahme an die Dienstleistungs & Service GmbH mit Sitz in Friesack, die sich auf Vereinbarung der Städte Oranienburg und Velten auch um die Errichtung einer weiteren Infotafel in Hohenschöpping gekümmert hat, um die  Durchgängigkeit und Einheitlichkeit des Informationssystems sicherzustellen.

 

[Standorte des Wasserwanderleitsystems]

[www.oranienburg-erleben.de]

Foto zu Meldung: Wasserwanderleitsystem für Kanutouristen eröffnet

18. Mai: Neubau Hort Sachsenhausen / Abbruch Feuerwehrgerätehaus Germendorf

(30.04.2015)

Neubau Hortgebäude in Sachsenhausen startet am 18. Mai – ebenso wie der Abbruch des Feuerwehrgebäudes in Germendorf

 

Der Bauauftrag für den erweiterten Rohbau-Neubau des Hortgebäudes der Grundschule Sachsenhausen wurde heute durch die Stadt Oranienburg vergeben. Mit dem Bau wird am 18.5.2015 begonnen. Die Fa. Berger Bau NL Berlin wird den Auftrag ausführen. Eine Bauanlaufberatung zur Unterrichtung der Einrichtungsleitungen findet am 12.5.2015 statt. Hier wird es mit Baubeginn der Maßnahme zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Friedrichstraße (Haupteingang der Schule) kommen.

 

Die Abbrucharbeiten am Feuerwehrgebäude in Germendorf sollen ebenfalls am 18.05.2015 beginnen und planmäßig innerhalb einer Woche abgeschlossen werden.

Foto zu Meldung: 18. Mai: Neubau Hort Sachsenhausen / Abbruch Feuerwehrgerätehaus Germendorf

Baustelle Comenius-Grundschule: Stützen und Binder werden geliefert

(30.04.2015)

Am 6./7.5.2015 sowie am 12.5.2015 werden auf der Baustelle der Comenius-Grundschule, Jenaer Str. 5, die Stützen und die Binder der geplanten Zweifeldturnhalle mit Aula geliefert und montiert. Das Amt für Grundstücks- und Gebäudewirtschaft informiert, dass es an diesen Tagen durch den Schwerlastverkehr zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Jenaer Straße, der Berliner Straße und der Saarlandstraße kommen wird.

 

Am 6. und 7. Mai werden zunächst 32 Stützen mit Schwerlasttransportern aus dem Fertigteilwerk Passau der Firma Berger Bau angeliefert und mit einem 70 Tonnen-Autodrehkran montiert bzw. aufgestellt. Jede Stütze wiegt 10 Tonnen. Die Lieferung und Montage der 11 Binder erfolgt am 12.5.2015. Auch hier erfolgt die Anlieferung mittels Schwerlasttransporter aus dem Fertigteilwerk Passau. Der für die Montage dieser jeweils 30 Tonnen schweren und ca. 25 Meter langen Bauteile erforderliche 150-Tonnen-Autodrehkran gehört zu den Größten und wird ab 7.00 Uhr auf der Baustelle zum Einsatz kommen.

 

[Weitere Details zum Bau der Comenius-Grundschule (mit 3D-Rundflug)]

Foto zu Meldung: Baustelle Comenius-Grundschule: Stützen und Binder werden geliefert

Zeitplan für Bombenverdachtspunkt »Am alten Hafen 25« verschoben

(23.03.2015)

Bombenverdachtspunkte auf dem Grundstück »Am alten Hafen 25«:

Zeitplan für die Abklärung verschoben - Details folgen.

 

Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) der Stadt Oranienburg mitteilte, werden die ursprünglichen Zeitpläne für die Freilegung der metallischen Gegenstände auf den Grundstücken „Am alten Hafen 25“  verschoben. Der Grund sind technische Schwierigkeiten vor Ort.

 

Auf dem Grundstück „Am alten Hafen 25“ befinden sich zwei Bombenverdachtspunkte, die im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche festgestellt wurden. Sie liegen nebeneinander in einer Tiefe von ca. 4,5 Metern.

 

Der Stadt Oranienburg liegen derzeit noch keine Informationen hinsichtlich neuer Zeitpläne vor. Wir werden Sie aber umgehend informieren, sobald der KMBD weitere Einzelheiten mitteilt.

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche]

Foto zu Meldung: Zeitplan für Bombenverdachtspunkt »Am alten Hafen 25« verschoben

Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

(15.03.2015)

Am Sonntag, den 15. März 2015 um 14:45 Uhr heulten die Sirenen wie vor 70 Jahren – und erinnerten an die schwerste Bombardierung Oranienburgs kurz vor Kriegsende. Anschließend läuteten die Kirchenglocken. An den Gräbern der Bombenopfer auf dem städtischen Friedhof wurden Kränze niedergelegt und in der Orangerie fand eine gut besuchte Podiumsdiskussion statt.

 

Etwa 200 Besucher kamen am Sonntagnachmittag in die Orangerie, um den Opfern des Angriffs zu gedenken. Nach der Vorführung der rbb-Doku »Geheimsache Nazi-Uran – Atomjagd in Brandenburg« kamen auf dem Podium der Filmemacher Thomas Claus, Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, der Historiker Dr. Rainer Karlsch sowie als Zeitzeugin die damals fünfzehnjährige Waltraud Wyrembek zu Wort. Der inhaltliche Bogen der Veranstaltung war so von den seinerzeitigen Geschehnissen und ihren Hintergründen bis zu den Auswirkungen auf das heutige Leben in der Stadt gespannt.

 

Fotoserie zur Gedenkveranstaltung 70. Jahrestag der Bombardierung Oranienburgs
Fotoserie zur Veranstaltung

Denn wie kaum eine andere deutsche Stadt hat Oranienburg bis heute die Folgen des Zweiten Weltkrieges und insbesondere des schweren Bombardements am 15.03.1945 zu tragen. Allein in den vergangenen 25 Jahren mussten mehr als 180 Bomben, die oft mit einem höchst gefährlichen Langzeitzünder ausgestattet waren, entschärft oder gesprengt werden. Dennoch wird in der Stadt noch immer eine besonders hohe Anzahl von Bombenblindgängern befürchtet, die das Leben der Bewohner gefährden und für deren Beseitigung die Stadt erhebliche Mittel aufbringen muss.

 

»Der Bund ist in der Pflicht, die Beseitigung dieser Kriegslast ist eine Aufgabe aller Deutschen als Solidargemeinschaft«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Er unterstützt deshalb auch die Bundesratsinitiative, bei der es um eine Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Bombenbeseitigung geht.

 

 

Über die Hintergründe des Luftangriffs berichteten wir in der Februar-Ausgabe des Stadtmagazins.

 

[Seite des Oranienburger Stadtmagazins]

Foto zu Meldung: Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

(18.12.2014)

Am Mittwoch, den 17.12.2014, hatten Aktivisten aus dem Umfeld einer Facebook-Initiative gegen das Asylbewerberheim Lehnitz zu Protesten nach dem Vorbild der Dresdner »Pegida«-Demos aufgerufen.

 

Die rund 250 Teilnehmer wurden jedoch von ebenso vielen Gegendemonstranten erwartet, die einem kurzfristigen Aufruf verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Parteien und Einzelpersonen, darunter Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, gefolgt waren. Der Aufruf war vor allem über die städtische Facebook-Seite bekanntgemacht worden.

 

Ansprache des Bürgermeisters im Wortlaut

 
rbb-Bericht zum Thema (extern)  

Laesicke hielt bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz eine Ansprache, die sich kritisch mit den Versäumnissen der aktuellen Asyl- und Einwanderungspolitik, aber auch mit der Ignoranz gegenüber den oft schweren Schicksalen der Flüchtlinge und ihren Problemen, auseinandersetzte. Diese trage nicht positiv zur Integration von Menschen bei.  [Hier die Ansprache im Wortlaut]

 

»Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlinge versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.«
Bürgermeister Laesicke

Die Gegendemonstranten machten deutlich, dass sie für eine weltoffene Stadt ohne Fremdenhass und Rassismus stehen und es nicht dulden, wenn Asylbewerber in unserer Stadt zum Sündenbock und zur Projektionsfläche für Probleme gemacht werden, die sie gar nicht verursacht haben.

 

Harmlos wirken sollte hingegen der »Abendspaziergang«, zu dem die Aktivisten der »Nein zum Heim«-Seite auf Facebook aufgerufen hatten. Eine ganze Reihe solcher Seiten war im letzten Jahr parallel zu neuen Asylunterkünften entstanden. Das Brandenburger Innenministerium hat Erkenntnisse, dass diese von NPD-Aktivisten und Personen aus deren Umfeld gesteuert werden. Sie geben sich in ihrem äußeren Rahmen einen bewusst harmlosen Charakter, in dem es vermieden wird, offen rassistisch oder ausländerfeindlich zu argumentieren. Das übernehmen dann aber in der Regel die einzelnen Kommentatoren auf diesen Seiten – deren Statements sind an Eindeutigkeit oft kaum zu überbieten.

 

»Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?«
Bürgermeister Laesicke

Auch am Mittwoch wurde daher von den Organisatoren versucht, harmlos zu wirken. Mit Deutschland- und Brandenburg-Fahnen sowie der blauen Friedenstaube sollte optisch demonstriert werden, was bei den Reden transportiert wurde: Offen ausländerfeindlich wurde hier nicht argumentiert, die Aussagen wurden so gefasst, dass sie immer zweideutig waren, bisweilen sogar zynisch. So wurde das klassische »Ausländer raus!« vergangener Tage etwa ersetzt durch »es ist besser für die Asylsuchenden, wenn sie am Aufbau ihres Heimatlandes mitwirken können«.

 

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass das Publikum – in der Mehrheit ortsfremde, junge Männer, vielfach nicht unbekannt aus der rechtsextremen Szene – angesichts solch sanfter Töne selbst etwas enttäuscht war. Auf der Abschlusskundgebung der »Abendspazierer« vor dem Landratsamt sprach dann aber doch noch eine NPD-Funktionärin.

 


 
Ansprache des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke, anlässlich der Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am 17.12.2014  (Wortlaut)

 

 

Deutschland braucht schnellstens eine neue Einwanderungspolitik, die Antworten auf die Fragen der Zeit gibt.

 

Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlingen versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.

 

Die Landkreise, Städte und Gemeinden werden letztlich mit den erheblichen Problemen, die nicht nur die wohnungsmäßige Unterbringung von Flüchtlingen sondern auch deren soziale Betreuung mit sich bringen, weitgehend allein gelassen.

 

Eine halbherzige Zurverfügungstellung von etwas mehr Geld seitens des Bundes und des Landes zur Mitfinanzierung der erheblichen Kosten, deren Löwenanteil auch weiterhin von den Kommunen zu tragen ist, reicht bei weitem nicht aus.

 

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass vielen Menschen in unserem Land die gegenwärtige Einwanderungspolitik konzeptionslos erscheint.

Daraus erwachsender Unmut ist nur zu verständlich.

Eine reflexartige Verteufelung aller, die ihre diesbezüglichen Sorgen artikulieren, halte ich für falsch.

 

Auf Bundes- und Landesebene muss man sich folgende Frage stellen:

 

»Was müssen wir tun, um eine höhere Akzeptanz von Flüchtlingen zu erreichen, wo haben wir Defizite zugelassen, die zu unbeabsichtigten, negativen Folgen geführt haben, welche neuen Wege müssen wir beschreiten, um Flüchtlinge tatsächlich zu einer Bereicherung unserer Gesellschaft werden zu lassen, statt dies oft nur zu behaupten.«

 

Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?

 

Er ist fest entschlossen, seine Chance zu nutzen: zu arbeiten, die Sprache zu lernen und seinen Kindern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen.

Schnell muss er jedoch begreifen, dass er als Asylbewerber ein langwieriges, schwerfälliges und unverständliches Asylverfahren durchlaufen muss.

 

Während dieses unerträglich langen Asylverfahrens ist er in seiner Freizügigkeit erheblich eingeschränkt, zur Untätigkeit verdammt, hat kaum die Möglichkeit, Kontakte mit Deutschen zu pflegen und ist Demütigungen ausgesetzt.

Ständig wird ihm, mit Ausnahme von wenigen Gutmeinenden, zu verstehen gegeben, dass er eigentlich unerwünscht sei und abgeschoben gehöre.

 

Wenn dann nach fünf oder sechs Jahren das Asylverfahren mit einem in aller Regel abschlägigen Bescheid beendet wird, sind die meisten Verbindungen in die alte Heimat abgerissen.

 

Die nicht selten in Deutschland geborenen und hier aufgewachsenen Kinder fühlen sich stärker an Deutschland gebunden als an das Herkunftsland ihrer Eltern.

 

Aus den anfangs zuversichtlichen, gutwilligen und motivierten Menschen hat die deutsche Wirklichkeit in wenigen Jahren Enttäuschte, Ausgegrenzte und Verbitterte gemacht.

 

Ihnen wurde schwarz auf weiß beschieden, dass sie hier nicht willkommen sind und abgeschoben werden sollen.

Viele flüchten, um diesem Schicksal zu entgehen, in die Illegalität.

Unsere Gesellschaft hat sie dorthin getrieben.

Die negativen Folgen schlagen auf unsere Gesellschaft zurück.

Damit muss Schluss sein!

 

In unserer Gesellschaft, die Geburtenmangel, Überalterung und fehlende Fachkräfte beklagt, sollten wir alles tun, um die Flüchtlinge so schnell und so gut wie möglich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren.

 

Deutschstunden für alle Kinder und alle Erwachsenen sowie eine ordentliche, den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Ausländer entsprechende Schulbildung bzw. Berufsausbildung müssen gewährleistet werden.

 

Beispielswiese die junge Medizinstudentin aus Syrien, die am Sonnabend auch in Lehnitz war, die MAZ berichtete davon, muss schnellstens die Möglichkeit bekommen, bei uns ihr Medizinstudium zu beenden.

Vielleicht ist sie dann schon bald Ärztin in der Prignitz oder in der Uckermark und trägt dazu bei, den dortigen Medizinermangel zu beseitigen.

Vielleicht kann sie aber auch in ein paar Jahren dazu beitragen, ihr vom Krieg geschundenes Land wieder aufbauen zu helfen.

 

Noch viele, naheliegende Beispiele habe ich im Kopf, wie ein aus Ignoranz der deutschen Politik entstandenes Problem einer Lösung zugeführt werden kann, die sowohl zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung als auch der eintreffenden Flüchtlinge wäre.

 

Dass das funktionieren kann, hat die Einwanderungspolitik vom Großen Kurfürsten bis zu Friedrich dem Zweiten, König von Preußen, bewiesen.

 

Durch die Aufnahme und Förderung der Flüchtlinge aus ganz Europa nach dem 30-jährigen Krieg wurde die Basis für die erfolgreiche Entwicklung unseres Landes gelegt.

 

Denn Preußen war ein Einwanderungsland, in dem »jeder nach seiner Facon selig werden« konnte, falls er sich als nützliches Glied in die Gesellschaft einbringen sollte.

Die Chance wurde ihm dazu vom preußischen Staat gegeben.

 

Daran sollten sich die Verantwortlichen in Bund und Land erinnern und die heute praktizierte Einwanderungspolitik von Grund auf reformieren.

Nur dann würde die Aufnahme von Flüchtlingen ein Gewinn für uns alle!

 

 


Foto zu Meldung: Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Jetzt abstimmen!

(24.09.2014)

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Die Antwort können Bürgerinnen und Bürger jetzt selbst geben – beim sechsten ADFC-Fahrradklima-Test.

 

Anhand von 27 Fragen ermittelt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club auf www.fahrradklima-test.de derzeit die Fahrradfreundlichkeit von Kommunen in ganz Deutschland. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke unterstützt als passionierter Radfahrer die Aktion und hat seine persönliche Bewertung bereits vorgenommen. „Oranienburg soll noch familienfreundlicher und attraktiver werden. Dazu gehört auch ein gutes Radverkehrsklima. Wir haben zwar schon viel in die Radverkehrsinfrastruktur investiert, doch wollen wir nicht nur wissen, welche Maßnahmen als Verbesserung empfunden werden, sondern auch wo es noch Schwachstellen gibt, die es zu beseitigen gilt."

 

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführt. Beim letzten Test im Jahr 2012 nahmen über 80.000 Menschen teil. 332 Städte wurden bewertet. Oranienburg ging aus dem Ranking als fahrradfreundlichste Stadt in ganz Brandenburg hervor: In der Kategorie "Städte unter 100 000 Einwohner" belegte Oranienburg mit deutlichem Abstand zu Königs-Wusterhausen und Eberswalde den ersten Platz unter Brandenburgs Kommunen. Im Bundesdurchschnitt erreichte unsere Stadt unter den 252 Teilnehmerstädten bis 100.000 Einwohner den 49. Platz. Damit das so bleibt und Oranienburg wieder zur Fahrradstadt Nummer 1 in Brandenburg gekürt wird, ist auch Ihre Stimme gefragt! 50 Umfrage-Ergebnisse werden benötigt, um im ADFC-Städteranking berücksichtigt zu werden.

 

So kann man mitmachen

 

Mitmachen können alle, die gelegentlich oder regelmäßig mit dem Fahrrad fahren. Den Fragebogen kann man auf www.fahrradklima-test.de online ausfüllen. Die Umfrage läuft vom 24. September bis zum 30. November 2014. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Über den ADFC

 

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 145.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Die ADFC Ortsgruppe Oranienburg setzt sich insbesondere für den Bau der fehlenden Radwege an der Bundesstraße 273 sowohl in Schmachtenhagen als auch zwischen Germendorf und Schwante bzw. zwischen Wensickendorf und Wandlitz, aber auch für die Pflege und Erhaltung der bereits vorhandenen Radwege ein.

[Logo zum Fahrradklimatest 2014]

[ADFC Oranienburg]

Foto zu Meldung: Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Jetzt abstimmen!

16. JugendCup: Handballer-Nachwuchs in bester Form

(30.06.2014)

Um den Pokal des Bürgermeisters wurde bereits zum 16. Mal beim Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) gekämpft – mit rund 1.000 beteiligten Personen aus 17 teilnehmenden Vereinen gab es bei dieser Großveranstaltung am 28. und 29. Juni wieder zwei Tage allerbesten Nachwuchs-Handball ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen 58 weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur A-Jugend an den Start und bestritten auf den 6 Außenfeldern 152 Spiele à 2 x 10 Minuten. Das schlechte Wetter konnte dabei der guten Stimmung nichts anhaben – jedes Tor wurde hier gefeiert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren um Christian Riedel vom OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

[Direkt zum Oranienburger Handball Club e.V.]

Foto zu Meldung: 16. JugendCup: Handballer-Nachwuchs in bester Form

Stadt beugt Korruption vor

(18.06.2014)

Externer Ombudsmann nimmt seine Arbeit auf

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erklärt:

 

»Auch wenn sich die Staatsanwaltschaft bisher nicht mit Begünstigung und Vorteilsnahme bei Auftragsvergaben oder Grundstücksgeschäften der Stadt Oranienburg bzw. ihrer kommunalen Gesellschaften beschäftigen musste, so ist es mir doch ein wichtiges Anliegen, dass Korruption keine Chance bekommt.

 

Medienberichte zeigen, dass es leider auch im Land Brandenburg immer wieder dazu kommt, dass sich meist Wirtschaftsunternehmen Vorteile bei der Erteilung von Genehmigungen, dem Erwerb von Liegenschaften oder der Vergabe von Aufträgen verschaffen wollen. Dies geschieht, indem sie versuchen, Mitarbeitern im öffentlichen Dienst oder Kommunalpolitikern Vorteile zu verschaffen, indem sie ihnen Vergünstigungen gewähren oder Geschenke zukommen lassen. Dadurch entstehen Abhängigkeiten, die Bevorzugungen bzw. Benachteiligungen beim Treffen von Entscheidungen nach sich ziehen.

 

Um solche Praktiken zu vermeiden oder in Einzelfällen, die stets möglich sind, den entschiedenen Kampf anzusagen, habe ich mich entschieden, einen Ombudsmann zu beauftragen, bei dem künftig der Verdacht von Korruption gemeldet werden kann.

 

Hierzu wurde jetzt eine  Vereinbarung zwischen der Stadt Oranienburg und dem Rechtsanwalt Andreas Steffen abgeschlossen. Mit dem Vertrag über eine externe Ombudsmann-Tätigkeit wird Herr Steffen zur unabhängigen Vertrauensperson für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und der städtischen Gesellschaften (SOG, TKO, WOBA, Stadtwerke, EBO) ernannt.

 

Der Ombudsmann nimmt sämtliche Informationen über einen Korruptionsverdacht zum Schutz der Hinweisgeber vertraulich entgegen. Die Identität der meldenden Person wird dabei nicht offen gelegt, es sei denn, der oder die Hinweisgebende stimmt dem ausdrücklich und schriftlich zu. Diese Verschwiegenheitsverpflichtung gilt nicht nur gegenüber der Stadt Oranienburg, sondern auch gegenüber der Polizei und der Staatsanwaltschaft, wenn auf Grund eines Hinweises ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.«

 

Foto zu Meldung: Stadt beugt Korruption vor

Stadtsportfest 2014: Doppelsieg für Germendorf

(16.06.2014)

Das diesjährige Stadtsportfest war wieder voller Emotionen. Bei angenehmen Temperaturen trafen sich sportbegeisterte Kitas, Schulen und Familien auf dem Sportplatz hinter dem Schloss, um in verschiedenen Disziplinen anzutreten und den Sieg für ihre Einrichtung zu erringen. Es waren insgesamt 16 Einrichtungen aus fast allen Stadtgebieten am Start.

 

Nach der Eröffnung und Begrüßung aller Teilnehmer folgte die Erwärmung. Diesmal durch gleich zwei Einrichtungen, denn die Sieger 2013 waren die Kita »Krümelhausen« und die Kita Lehnitz. Anschließend konnten die Wettkämpfe beginnen.

 

Die Kita-Kinder starteten in den Disziplinen Schlussweitsprung, Schlängellauf und Medizinballweitwurf. Die Grundschulen kämpften in den Disziplinen 60-Meter-Lauf, Weitsprung und Sport-Stacking. Alle Schüler und Kindergartenkinder kämpften hart und mit einem Ziel vor Augen: den Wanderpokal für ihre Einrichtung zu gewinnen. Sie machten aus dem Sportplatz eine Arena der Superlative. Alle Kinder gaben ihr Bestes und trotzten dem Wetter. Sie hüpften, rannten, warfen und stapelten um die Wette. Eltern und Zuschauer feuerten die kleinen Sportler an und bejubelten sie.

 

Die Gruppe DRUMS ALIVE Oberhavel zeigte vor der Bühne Auszüge aus ihrem Programm. Auch wieder mit dabei war die Jugendfeuerwehr der Stadt Oranienburg (Lehnitz), die das Ziellöschen nicht trainieren brauchte – das Wasser kam ja reichlich von oben.

 

Das »Speedway Team Wolfslake« stellte eine Vielzahl seiner Rennmaschinen vor und den Sound der Motoren konnte man über den ganzen Platz hören. Es konnten sich zehn Gewinner über je zwei Freikarten für das Rennen der 1. Bundesliga „Wolfslake vs. AC Landshut“ am 27.07.2014 freuen.

 

Der Kampf um den Titel sportlichste Kita war hart umkämpft, aber es gab in diesem Jahr keine doppelten Platzierungen. Den Titel der sportlichsten Kita und sportlichsten Grundschule in Oranienburg haben letztlich nur zwei Teams errungen. So ging der heißbegehrte Pokal „Sportlichste Kita“ in diesem Jahr an die Kita „Pusteblume“ aus Germendorf und die Grundschule Germendorf konnte den Pokal „Sportlichste Grundschule“ erringen. Also der Doppelsieg für Germendorf.

 

Gesamtauswertungen

 

Sportlichste Kita

Platz

 
 

Kita "Pusteblume" Germendorf

1

 

Kita „Drehrumbum“ Wensickendorf

2

 

Kita Lehnitz  

3

 

Kita Stadtmusikanten

4

 

Kita „Knirpsenland“

5

 

Kita "Krümelhausen"

6

 

Kita „Falkennest“

7

 

Kita Eden

8

 

Kita „Zwergenhaus“ Friedrichsthal

9

 

Kita Friedrich Fröbel

10

 

Kita "Butzelhausen"

11

 

 

Sportlichste Grundschule

Platz

 
 

GS Germendorf

1

 

GS Lehnitz

2

 

Havelschule GS

3

 

Waldschule GS

4

 

GS Sachsenhausen

5

 

 

 

Auch in diesem Jahr wurden Schüler des F.F.-Runge-Gymnasiums engagiert, welche die Messungen und Wertungen für die einzelnen Disziplinen vornahmen. Diese haben ihren Job sehr gut gemacht und schon nach kurzer Einweisung ihre Frau bzw. ihren Mann gestanden.

 

Ein großer Dank geht außerdem an die Personen hinter den Kulissen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Hier besonders den Mitarbeitern des Stadthofes und der Stadtverwaltung sowie des SV Athletik Dank für die Unterstützung.

 

Dank der SOG konnten auch in diesem Jahr wieder super Preise vergeben werden.

 

Wir blicken dem nächsten Event mit vielen Erwartungen entgegen und freuen uns auf das kommende Stadtsportfest in 2015. Es kann jedoch sein, dass es einen neuen Rahmen geben wird. Es werden die beteiligten Einrichtungen noch stärker entscheiden, wie ihr Fest aussehen soll sowie wann, wo und mit wem.  

 

Noch mal an alle ein sportliches Danke!

 

Pierre Schwering

– Sachgebiet Gemeinwesen, Jugend und Sport

 

Foto zu Meldung: Stadtsportfest 2014: Doppelsieg für Germendorf

Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt am 21.05.

(14.05.2014)

Grundhafter Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt –
Halbseitige Sperrung und Umleitung ab dem 21.05.2014

 

Am Mittwoch, dem 21.05.2014, ab 8:00 Uhr, beginnt der Ausbau der Sachsenhausener Straße zwischen der Kreuzung Bernauer Straße und dem Knotenpunkt Rungestraße. Der Bau wird in zwei Abschnitten ausgeführt: Zunächst wird von Mai bis November 2014 von der Bernauer Straße bis zur Rungestraße gearbeitet. Von April bis Oktober 2015 erfolgt dann der Umbau des Knotenpunktes Rungestraße zu einem Kreisverkehr (bisher: Ampelregelung).

 

Im Zentrum der Baumaßnahme steht eine Verbesserung des Fahrbahnzustandes entsprechend den Anforderungen der zu erwartenden steigenden Verkehrsbelastung und der notwendigen ausreichenden Oberflächenentwässerung. Insbesondere durch den Neubau der „Kita Leuchtturm“ sowie den geplanten Bau von Stadtvillen am Schlosshafen ist mit höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Darüber hinaus werden die Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Beleuchtung (umweltfreundliche LED-Lampen) erneuert. Der straßenbegleitende Baumbestand im östlichen Teilabschnitt wird erhalten und ergänzt (13 Neupflanzungen). Für Radlerinnen und Radler wird es künftig einen Fahrstreifen stadteinwärts geben.

 

Mit dem Ausbau des 310 Meter langen Teilstückes der Sachsenhausener Straße werden mehrere wichtige Ziele der Stadtentwicklung verfolgt:

 

  • Sicherstellung der verkehrlichen Erreichbarkeit des innerstädtischen Bereiches und Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer;
  • Optimierung der Radverkehrsführung;
  • Verbesserung der Geh- und Aufenthaltsqualität;
  • Erleichterung der Fahrbahnüberquerung durch Einrichtung von Querungshilfen;
  • Reduzierung der Lärmbelastung für die Anwohner durch Erneuerung der Fahrbahnoberfläche und der Errichtung eines Kreisverkehrs;
  • Erhalt der Parkplätze unter Berücksichtigung mobilitätseingeschränkter Besucher der Seniorenbegegnungsstätte.

 

Die Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg, der Stadtwerke und des Entwässerungsbetriebes Oranienburg (EBO) kostet insgesamt rund 1,47 Millionen Euro. Sie wird anteilig von Bund, Land, Stadt, EBO und Stadtwerken finanziert. Im Vorfeld der Baumaßnahme wird auch die Kampfmittelsuche durchgeführt.

 

Untenstehend finden Sie zwei Karten zu den Umleitungsmaßnahmen 2014:

  • Bauphase 0 umfasst eine kurzzeitige Sperrung der westlichen Fahrbahnseite, die ab dem 21.05.2014 für ca. eine Woche gilt.
  • Ab ca. dem 28.05. bis zum August 2014 gilt dann Bauphase 1, also die Sperrung der östlichen Fahrbahnseite.

 

Eine Kartendarstellung der Umleitungen in Bauphase 2 (ca. August-November 2014, Sperrung westliche Fahrbahnseite) folgt zu gegebener Zeit.

[Präsentation des Ausbaus als PDF-Datei (Stand: 12.12.2014)]

[Umleitung Bauphase 0]

[Umleitung Bauphase 1]

Foto zu Meldung: Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt am 21.05.

Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

(29.04.2014)

Bereits Mitte April wurden mit dem Entfernen von Baumstümpfen vorbereitende Maßnahmen zur Öffnung der Anomalie auf dem Grundstück André-Pican-Straße 42 vorgenommen. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden nun in der 18. Kalenderwoche (28.04. bis 3.05.) eine Kranstellfläche und eine Arbeitsfläche zur Errichtung des Spundwandkastens fertiggestellt.

 

Zur Absicherung der Baustelle wurde ein Bauzaun errichtet, der Uferweg kann für die Dauer dieser Maßnahme nicht genutzt werden. Nach Beendigung der weiteren Vorbereitungen kann mit der Öffnung der Anomalie begonnen werden. Ein Zeitplan für die Öffnung der Anomalie steht noch nicht fest.

 

Foto zu Meldung: Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«

(12.11.2010)

Am 11.11.2010 wurde im Rahmen des Benefizkonzertes des Stabsmusikkorps der Bundeswehr auch das neue »Oranienburg-Lied« erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Die von Arno Lungfiel getextete und komponierte »Hymne« an Oranienburg und Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Bearbeitet wurde das Lied in mehreren Versionen von Heiko Friese, gesungen von der »Singegruppe '74« und produziert von Michael Brand.

 

Ein Text- und Notenblatt zum Download (PDF-Datei) finden Sie unten auf dieser Seite ...

 

 

h2px.gif

 

Oranienburglied:
»Sei gegrüßt, Oranienburg«

 

 

Louise Henriette einst

beim Jagdschloss Bötzow stand.

Erinnert ward sie, jung und schön,

an ihr Oranierland.

Der Kurfürst zur Gemahlin sprach:

„Dies mein Geschenk soll sein –

fortan sei hier Oranienburg

zu Ehren Euch allein!“

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern und den

Fluren, weit und grün,

wo die Havelwasser strömen,

weiße Schwäne zieh’n –

wie ein Strauß mit vielen Farben

schmückt sich hier das Land.

||:  Sei gegrüßt, Oranienburg

im schönen Märkerland!  : ||

 

 

So wurde neu geboren,

und neu erweckt die Stadt,

die ihrer klugen Landesmutter

viel zu danken hatt’.

Mit Friedrich kamen Pracht und Glanz,

barockes Schloss und Park –

nun Königs Lieblingsresidenz –

das schönste Schloss der Mark!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

Ein Schloss fiel in Dornröschenschlaf

Wohl für zweihundert Jahr –

Beherzt indessen wachgeküsst.

Ein alter Traum wird wahr.

Oranienburger Renaissance!

So wechselt das Geschick.

Louise grüßt vom Platz am Schloss:

Oranienburg viel Glück!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

h2px.gif

 

Text und Komposition: Arno Lungfiel

Satz: Heiko Friese

Chor: Singegruppe ´74

Produktion: Michael Brand

 

h2px.gif

 

Hinweis für Chöre:

Chöre oder Gesangsgruppen, die das Oranienburg-Lied in ihr Repertoire aufnehmen möchten, können Text, Notenblatt und Instrumentalbegleitung des Liedes auf einer CD anfordern. Bitte wenden Sie sich an das Stadtmarketing (Schlossplatz 1, Haus I, Zi. 1.204, Tel. 03301-600-6016).

 

[Die Text- und Notenblätter zum Oranienburglied können Sie hier herunterladen (PDF, 140 KB)]

[Hier können Sie das Lied (mp3-Format) anhören ...]

Foto zu Meldung: Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«


Veranstaltungen

21.04.​2018
Frühjahrsputz 2018
»Oranienburg putzt sich«: Der Bürgermeister ruft auch in 2018 wieder alle Bürgerinnen und ... [mehr]
 
28.04.​2018
10:00 Uhr
Neubürger-Radtour mit dem Bürgermeister
Die schon traditionelle Neubürger-Radtour mit dem Bürgermeister startet um 10 Uhr auf dem Schlossplatz. Nähere Informationen folgen. [mehr]