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Schloßplatz 1
16515 Oranienburg

Telefon (03301) 600-5 (Telefonzentrale)
Telefax (03301) 600-999

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.oranienburg.de


 

 

 


Aktuelle Meldungen

Lehnitzstraße: Am 24.02. Klärung der ersten Anomalie

(08.02.2016)

Oranienburg arbeitet weiter mit Hochdruck daran, Kriegslasten zu beseitigen: Auf dem Gelände der Takeda GmbH an der Lehnitzstraße sind im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche bisher sechs klärungsbedürftige Anomalien gefunden worden.

 

Diese wurden bereits mittels UltraTEM-Verfahren geprüft, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger handelt.

 

Aufgrund der verbesserten Wettersituation haben sich die Stadt und  der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) entschlossen, die Anfang Januar verschobene Abklärung der ersten Anomalie wieder aufzunehmen.

 

Der KMBD wird voraussichtlich am Dienstag, 23. Februar, eine Aussage zur ersten Anomalie treffen können. Am Folgetag, 24. Februar, wird dann für den Fall der Bestätigung des Bombenverdachts ggf. entschärft.

 

Sollte sich der Bombenverdacht sich bestätigen,  wird am Tag der Neutralisierung ab 8:30 Uhr ein 1.000-Meter-Sperrkreis um die Fundstelle eingerichtet. Dort sind ca. 12.000 Personen gemeldet. Betroffen sind auch sieben Kitas und Horte, fünf Schulen, das Krankenhaus, die Seniorenresidenz Domino World und beide Bahnhöfe der Stadt. Eine Anlaufstelle für Oranienburgerinnen und Oranienburger wird in der Mehrzweckhalle in Germendorf angeboten. Ein Bus-Shuttle wird dorthin fahren. Mit einer Entwarnung und damit Aufhebung des Sperrkreises wird im günstigsten Fall für 15 Uhr gerechnet. Sirenen weisen dann darauf hin.

 

Bitte beachten: Zeitpläne sind immer witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden, dass die Sperrung unter Umständen länger dauert, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird. Das heißt, dass sich alle Betroffenen am besten darauf vorbereiten, auch die Nacht außerhalb des Sperrkreises zu verbringen.

 

Die Stadt Oranienburg richtet am Tag der Bekanntgabe und am Tag der Neutralisierung wieder ein Bürgerservice-Telefon ein. Unter der Telefonnummer (03301) 600 900 werden dann alle Fragen zur möglichen Bombenentschärfung beantwortet. Pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, setzen sich bitte rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt Oranienburg unter (03301) 600 698 in Verbindung!

 

Betroffene Kindertagesstätten und Schulen im Falle einer Neutralisierungsmaßnahme:

 

  • Kita Falkennest
  • Kita Friedrich Fröbel
  • Evangelische Kita Kleine Fische
  • Kita Butzelhausen
  • Kita Lehnitz
  • Hort Havelschule
  • Kita Stadtmusikanten
  • Oberstufenzentrum Georg Mendheim
  • Torhorst-Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe 
  • Grundschule Havelschule
  • Gymnasium Friedlieb Ferdinand Runge
  • Schule St. Johannesberg

 

[Sperrkreis für die erste Anomalie im Falle einer Neutralisierungsmaßnahme]

Foto zu Meldung: Lehnitzstraße: Am 24.02. Klärung der ersten Anomalie

Ausbau Lehnitzstraße ab Juni / Infoveranstaltung am 11. Februar

(25.01.2016)

Die Lehnitzstraße zwischen der Krebststraße und der Kreuzung Saarlandstraße/André- Pican-Straße hat es bitter nötig: Die Kampfmittelsuche und die starke Verkehrsbelastung haben sichtbare Spuren hinterlassen. Die äußerst marode Fahrbahndecke in dem Straßenabschnitt ist kaum noch dazu geeignet, die täglichen Verkehrsmengen zu bewältigen.

 

Das behindert zunehmend nicht nur den Durchgangs-, sondern auch den Erschließungsverkehr der angrenzenden gewerblichen Betriebe. Wegen der zahlreichen Gewerbeausfahrten und fehlender Querungsmöglichkeiten besteht in diesem Abschnitt der Lehnitzstraße auch für den Rad- und Fußverkehr Handlungsbedarf. Seit dem Sommer 2015 laufen im Tiefbauamt deshalb die Planungen für eine Sanierung der Landesstraße. Ab Juni 2016 soll der Ausbau beginnen.

 

Die Gesamtlänge der Ausbaustrecke beträgt 1037 Meter, die Fahrbahn wird von 6,50 Meter auf 7,50 Meter verbreitert – inklusive Schutzstreifen für Radfahrer. Die Geh- bzw. Geh- und Radwege bleiben bestehen. Gesamtkosten: 4,9 Millionen Euro.

 

Anwohner, Gewerbetreibende und sonstige Interessierte sind herzlich eingeladen, sich in der öffentlichen Informationsveranstaltung am 11. Februar, um 18:30 Uhr im Takeda-Saal in der Bykstraße über die Planung zu informieren.

 

Foto zu Meldung: Ausbau Lehnitzstraße ab Juni / Infoveranstaltung am 11. Februar

Bürgermeister sieht Chancen für »Pneu Laurent«-Mitarbeiter in Oranienburg

(20.01.2016)

Anfang November 2015 verkündete die Laurent Reifen GmbH an der Sachsenhausener Straße, dass sie bis Ende 2016 ihre Produktion in Oranienburg nach und nach einstellen wird. 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind davon betroffen.

 

„Auch wenn diese Entwicklung nach der ersten Ankündigung von Kurzarbeit zu befürchten war, ist die Werksschließung für die Beschäftigten und ihre Familien ein Debakel“, sagt Bürgermeister Laesicke. Deshalb liegt es dem Stadtoberhaupt am Herzen, dass die hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in die Arbeitslosigkeit fallen oder in die Ferne ziehen müssen, um eine neue Beschäftigung zu finden. Bürgermeister Laesicke, der sich kürzlich vor Ort auch ein aktuelles Bild von der Unternehmenssituation und von künftigen Nutzungsmöglichkeiten verschafft hat, hofft darauf, „dass viele Beschäftigte den absoluten Fachkräftemangel bei Oranienburger Unternehmen für sich nutzen können, um in der Stadt eine berufliche und familiäre Perspektive zu behalten.“ Er hat deshalb bereits Kontakt zu Takeda und Orafol sowie zu anderen Unternehmen hergestellt.

 

Er begrüßt zudem die Bemühungen der Laurent GmbH, die mögliche Entwicklung des Geländes eng mit der Stadt abzustimmen. Hans-Joachim Laesicke: „Wir wollen in den kommenden Jahren das Gewerbegebiet ordnen und die jeweiligen Eigentümer dabei unterstützen, die großen Flächenpotenziale an der Sachsenhausener Straße zu entwickeln. Sie müssen verdichtet und neugestaltet werden, um weitere Unternehmensansiedlungen zu ermöglichen. Auch ist es erfreulich, dass sich Laurent seiner Verantwortung für die Belegschaft nicht entziehen will.“ Nach Aussage des Geschäftsführers Markus Lamb laufen derzeit Sozialverhandlungen mit dem Betriebsrat, außerdem wird die mögliche Nachnutzung des Geländes geprüft.

 

Foto zu Meldung: Bürgermeister sieht Chancen für »Pneu Laurent«-Mitarbeiter in Oranienburg

Bürgermeister Laesicke ist jetzt Ritter im Orden Oranien-Nassau

(19.01.2016)

Da kann man schon mal sprachlos sein: Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke ist seit Sonntag »Ritter im Orden Oranien-Nassau«. Und das im Namen keines Geringeren als seiner Majestät der Niederlande.


Überreicht und angeheftet wurde Laesicke der Orden von Monique van Daalen, niederländische Botschafterin. Beim Festakt im Rolandsaal des Rathauses zu Brandenburg an der Havel zum Auftakt der 800-Jahr-Feiern von 11 Orten in Brandenburg trat sie nach der Rede des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke überraschend ans Mikrofon.


Geehrt werde Laesicke für die »Bewahrung des niederländischen Oraniererbes«, so van Daalen. Einen besseren Partner könne sie sich nicht vorstellen.
Ohne Oranienburgs langjährigen Bürgermeister wäre das Schloss Oranienburg nicht in seinem altem Glanz wiedererstrahlt, wäre die Ausstellung »Onder den Oranje Boom« 1999 nicht in die Stadt gekommen und hätte die damalige König Beatrix Oranienburg wohl nicht so schnell besucht.


Dass er tatsächlich nichts geahnt hatte, war Hans-Joachim Laesicke deutlich anzusehen. Jubelrufe und stehende Ovationen bekam er von den etwa 150 geladenen Gästen, darunter Vertreter aus den Jubiläumsorten. Er erhielt herzliche Glückwünsche von Dr. Dietlind Tiemann (Oberbürgermeisterin Brandenburg an der Havel), Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh (SPSG), der eine Festrede gehalten hatte, sowie natürlich von Ehefrau Annemarie Laesicke.

 

[Link zur Meldung auf der Botschaftsseite]

Foto zu Meldung: Bürgermeister Laesicke ist jetzt Ritter im Orden Oranien-Nassau

Feierlicher Auftakt zum Festjahr 2016 in Brandenburg/Havel

(13.01.2016)
Elf Städte und Gemeinden starten mit einem Gottesdienst in ihre 800-Jahr-Feiern

 

Brandenburg/Havel – Mit einem Festgottesdienst im Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel am Sonntag, 17. Januar 2016, starten elf Städte und Gemeinden Brandenburgs in ihr Festjahr 2016. Sie alle feiern ihre urkundliche Ersterwähnung vor 800 Jahren, so etwa Oranienburg, Fehrbellin, Zehdenick, Luckenwalde und Rathenow.

 

Der Festgottesdienst mit Dr. Markus Dröge, dem Landesbischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. beginnt um 14 Uhr und ist bei freiem Eintritt für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Zu geladenen Gästen gehören neben Vertretern aus den Jubiläumsorten der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, sowie die Botschafterin der Niederlande, Monique van Daalen. Ebenfalls erwartet werden Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, sowie Ludger Weskamp, Landrat des Landkreises Oberhavel.

 

Nach dem rund 45-minütigen Gottesdienst besteht die Möglichkeit, im Hohen Chor des Domes die Urkunde aus dem Jahre 1216 mit der Ersterwähnung der Jubiläumsorte zu besichtigen. Den Gästen des Gottesdienstes wird warme Kleidung empfohlen, da das Gotteshaus unbeheizt ist.

 

[Website zur 800-Jahr-Feier 2016]

Foto zu Meldung: Feierlicher Auftakt zum Festjahr 2016 in Brandenburg/Havel

Entwässerungsbetrieb Oranienburg: Neuerungen seit dem 01.01.2016

(08.01.2016)

Zum 01.01.2016 treten beim Entwässerungsbetrieb Oranienburg (EBO) im Bereich der mobilen Schmutzwasserbeseitigung aus abflusslosen Sammelgruben und Kleinkläranlagen und der daraus resultierenden Veranlagung mit Schmutzwassergebühren Neuerungen ein.

 

Die Stadtwerke Oranienburg haben als Betriebsführer des EBO eine EU-weite Neuausschreibung für die Abfuhr von Schmutzwasser durchgeführt. Im Ergebnis dieser Ausschreibung geht ab dem 01.01.2016 die Aufgabe der mobilen Schmutzwasserbeseitigung, die bislang die Abfallwirtschaft-Union Oberhavel GmbH (AWU) wahrgenommen hat, an die Firma Stolzenhagener Dienstleistungs- und Logistik GmbH (SDL) über.

 

Kunden können sich ab diesem Zeitpunkt zwecks Bestellung und Reklamation bezüglich der Abfuhr des Schmutzwassers an folgenden Ansprechpartner wenden:

 

Stolzenhagener Dienstleistungs- und Logistik GmbH
Mühlenstraße 10
15306 Seelow

Ansprechpartner: Frau Schalow bzw. Frau Seiffe

Tel.: (03334) 383267

E-Mail: eberswalde@sdl-bb.de

 

Eine Gebührenänderung für die mobile Schmutzwasserbeseitigung findet nicht statt. Die Gebühr für die Abfuhr von Schmutzwasser beträgt nach wie vor 8,14 EUR/m³. Auch die Gebühr für den Einsatz eines Schlauches über 30 Meter beträgt weiterhin 0,26 EUR.

 

Eine weitere Neuerung betrifft die Veranlagung für Schmutzwassergebühren. Diese wird ab dem 01.01.2016 von den Stadtwerken Oranienburg im Namen des EBO erstellt.  Zwecks Kundendatenabgleich werden alle Kunden mit einem gesonderten Schreiben sowie der Mitteilung über eventuell neue Vorauszahlungstermine- und beträge informiert.

Bereits seit dem 01.01.2015 nehmen die Stadtwerke Oranienburg die Rolle des Betriebsführers für den EBO wahr. Eine kontinuierliche Übernahme von Aufgaben lässt Synergien entstehen, die allen Kunden zu Gute kommen. 

 

Weitere Informationen beim EBO bzw. den Stadtwerken:

www.sw-or.de/privatkunden/abwasser

 

Foto zu Meldung: Entwässerungsbetrieb Oranienburg: Neuerungen seit dem 01.01.2016

Montags freier Eintritt im Schlosspark für ALG II-Empfänger

(05.01.2016)

TKO gGmbH orientiert sich an Angeboten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

 

Empfänger von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) sowie deren im Haushalt lebende Kinder bis zum vollendeten 17. Lebensjahr dürfen seit Beginn des Jahres 2016 immer montags kostenlos den Schlosspark Oranienburg besuchen. Ein entsprechender Nachweis ist Voraussetzung. An allen anderen Tagen des Jahres zahlen sie weiterhin den ermäßigten Preis von einem Euro. Für Sonderveranstaltungen gelten jeweils individuelle Preise.

 

Mit dieser Neuerung orientiert sich die Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH als Schlosspark-Betreiberin beispielsweise an der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die diesem Personenkreis freien Eintritt, etwa ins Schlossmuseum, gewährt.

 

Alle Eintrittspreise auf einen Blick, Informationen zu Öffnungszeitungen und Angeboten im Schlosspark sind auf www.oranienburg-erleben.de zu finden. Karten für den Schlosspark-Besuch bekommen Sie an der Kasse/Information am Schlosspark-Eingang, Schloßplatz 1, Oranienburg.

 

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Passgenau für die Baustelle

(18.12.2015)

Bürgermeister besucht Baustoffwerke Havelland GmbH & Co. KG

 

Bei regelmäßigen Vor-Ort-Terminen macht sich Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke selbst ein Bild von den verschiedenen Unternehmen in der Stadt. »Dabei bekomme ich die beeindruckende Vielfalt der Unternehmen vor Ort zu sehen und erfahre über gute Entwicklungen und Probleme aus erster Hand. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Produkte in Oranienburg hergestellt und welche Dienstleistungen hier angeboten werden.«

 

Die 1991 gegründeten Baustoffwerke Havelland veredeln Sand zu Kalksandstein sowie Porenbeton und beliefern von Germendorf aus den nordostdeutschen Raum. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt und 2015 stark investiert – unter anderem in die modernste Maschinentechnik, die es für Kalksandstein europaweit gibt.

 

Geschäftsführer Paul Bertmaring stellte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei seinem Besuch am 4. Dezember 2015 die Maschine vor. Einen umfassenden Bericht finden Sie hier.

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34 Bewerbungen für den Franz-Bobzien-Preis 2016

(17.12.2015)

Beeindruckende 34 Bewerbungen sind bis zum Bewerbungsschluss am 30. November für den Franz-Bobzien-Preis 2016 im Büro des Oranienburger Bürgermeisters eingegangen. Damit beteiligten sich wieder mehr Initiativen und Vereine am Wettbewerbsaufruf als 2014, damals gab es 29 Bewerbungen.

 

Die Vielfalt der Bewerber erstreckt sich von Schulen über Initiativen und Vereine bis hin zu Einzelprojekten. Die eingereichten Projekte stellen eine bunte Palette an Aktivitäten dar: Sie reichen von Schülerarbeiten, Begegnungsprojekten, Ideenwerkstätten, Workcamps und Ausstellungen bis hin zu aufwändigen Theaterprojekten.

 

Die zahlreichen – zum Teil sehr umfangreichen – Bewerbungsunterlagen werden ab jetzt im Detail gesichtet und auf formale Zulässigkeit geprüft. Im Februar tritt dann die Jury zusammen, um den Preisträger sowie die Zweit- und Drittplatzierten zu bestimmen. Zur Jury gehören neben Vertretern der Stadt Oranienburg und der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten unter anderem Medienvertreter, der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

 

Verliehen wird der Franz-Bobzien-Preis am 15. April 2016 anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Schirmherr des Franz-Bobzien-Preises ist der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke. Zudem wird der Preis vom Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Brandenburg, der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, dem Berliner Ratschlag für Demokratie, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg (DGB), dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie dem Tagesspiegel als Medienpartner unterstützt.

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke: »Ich freue mich über die vielen Bewerbungen für unseren Preis und bedanke mich bei den Partnern des Preises, die in ihren Medien und auf ihren Internetseiten für eine Teilnahme am Wettbewerb geworben haben. Es ist beeindruckend, wie viele unterschiedliche Projekte wir nun zur Auswahl haben und wie jedes sich auf seine eigene, oft sehr kreative Art und Weise sich für Toleranz, Respekt und demokratische Mitbestimmung engagiert. Gerade der Einsatz und die Motivation junger Menschen sind in einer Zeit, in der Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus wieder vermehrt Zuspruch in der Bevölkerung finden, überlebenswichtig für die Demokratie in unserer Gesellschaft. Die Jury wird keine leichte Arbeit haben!«

 

Der Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, Prof. Dr. Günter Morsch, ergänzt: »Ich freue mich über die zahlreichen und vielfältigen Bewerbungen um den Franz-Bobzien-Preis 2016, mit dem wir nicht zuletzt für ein kritisches Geschichtsbewusstsein werben wollen. Dieses sollte fester Bestandteil einer demokratischen, toleranten und weltoffenen Gesellschaft sein, die es gerade in Zeiten zunehmender Konflikte und Ängste zu stärken gilt. Schon jetzt kann man sagen, dass alle Bewerbungen dazu einen wichtigen Beitrag leisten, und es wird schwer sein, aus diesem Kreis einen Preisträger zu küren.«

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.bobzienpreis.oranienburg.de.

 

Foto zu Meldung: 34 Bewerbungen für den Franz-Bobzien-Preis 2016

»Oranienburg zeigt Herz« – Ansprache des Bürgermeisters

(16.12.2015)

Oft hört man von einer wachsenden Politikverdrossenheit in unserer Gesellschaft.

 

Ich habe einen anderen Eindruck: Es scheint mir, dass sich eine zunehmende Demokratieverdrossenheit bei uns breit macht. Und das ist wirklich beängstigend. Deshalb möchte ich zunächst an das Ende der ersten deutschen Republik erinnern. 

 

Die Weimarer Republik ging letztlich daran zugrunde, dass sie eine Demokratie ohne Demokraten war. Auch damals ging ein Riss durch die Gesellschaft.  Nationalisten, Monarchisten auf der einen Seite, und vom Stalinismus geprägte Kommunisten auf der anderen, bekämpften sich erbittert. Ihre Ziele unterschieden sich vor allem darin, dass die Einen eine nationalsozialistische Diktatur und die Anderen eine stalinistische errichten wollten. Einig waren sich beide Seiten darin, die Demokratie beseitigen zu wollen. Deshalb hielten sie frei gewählte Parlamente für überflüssige Schwatzbuden, machten demokratisch gewählte Politiker verächtlich oder bedrohten gar ihr Leben. Die freie Presse wurde als Lügenpresse verunglimpft und kritische Journalisten verfolgt. Töne, die uns heute wieder sehr vertraut erscheinen.

 

Kaum zu hören waren damals diejenigen, die sich für den Erhalt von Demokratie und Freiheit einsetzten. Aufrechte Männer wie der Reichstagsabgeordnete Otto Wels oder der preußische Ministerpräsident Otto Braun gehörten damals zu den wenigen, die sich mutig und engagiert den Feinden der Demokratie entgegenstellten. Dennoch entschied sich die deutsche Bevölkerung in freien Wahlen gegen die Demokratie und für die nationalsozialistische Diktatur.

 

Welches Leid, wie viel Tod und welche unersetzlichen Verluste die braune Diktatur den Menschen in Deutschland und in vielen Ländern der Welt brachte, haben wir bis heute nicht vergessen.  Umso unverständlicher ist es, dass die Nazi-Ideologie und die Verklärung des schwärzesten Kapitels deutscher und europäischer Geschichte die Lebenseinstellung einer wachsenden Zahl von Mitbürgerinnen und Mitbürgern heute wieder bestimmen.

 

Das macht mir Angst. Vor allem deshalb, weil wir wissen, wie diese Entwicklung in den zwanziger Jahren anfing und wohin sie führte: Millionen Tote auf den Schlachtfeldern, die willkürliche Verfolgung, Unterdrückung und Vernichtung von Mitmenschen, unzählige Opfer in der Zivilbevölkerung, zerstörte Infrastruktur, Verlust der Heimat von Millionen, die dadurch zu Flüchtlingen wurden sowie die Teilung Deutschlands und Europas gehen auf das Konto des Nationalsozialismus. Das dürfen wir niemals vergessen!

 

Erst mit dem Ende der DDR und der deutschen Wiedervereinigung zogen Freiheit und Demokratie auch in unseren Teil Deutschlands ein. Wie jubelten wir damals über den Fall der Mauer, hinter der wir eingesperrt waren und über das Ende der SED-Diktatur. Seither erleben wir eine erfreuliche Entwicklung Oranienburgs. Unsere Stadt muss sich nicht mehr verstecken und immer mehr Einwohner bekennen sich zu Oranienburg und leben gern hier. Gleichzeitig genießen wir die grenzenlose Freiheit, in alle Welt reisen zu dürfen, aber auch unser Recht, ungestraft unsere Meinung sagen zu dürfen und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wer uns regieren soll und wer nicht. Allerdings zeigt es sich immer häufiger, dass viele nie begriffen oder längst vergessen haben, wie es ist, diese demokratischen Rechte nicht zu haben.

 

Dem Ruf nach einer hohen Mauer um Deutschland, Gewalt gegen andere Menschen, Einschränkung der Pressefreiheit und Hetze gegen Journalisten muss unser lautes und deutliches NEIN entgegen schallen. Ebenso widersprechen wir entschieden der Verunglimpfung von hilfsbereiten Mitbürgern, die sich für Mitmenschlichkeit engagierten als »nützliche Idioten« oder als »Gutmenschen«. Nicht mit uns!

 

Auch ist es unerträglich, Galgen auf Demonstrationen mitzuführen und zur Ermordung der von uns demokratisch gewählten Repräsentanten aufzurufen, Häuser, in denen Flüchtlinge Aufnahme finden sollen, in Brand zu setzen oder Begegnungsstätten in die Luft zu sprengen. Das ist mit unserer Demokratie und meinen Vorstellungen von Freiheit nicht vereinbar.

 

Als ebenso unerträglich empfinde ich aber auch die Losungen aus anderen Ecken, wonach Deutschland »scheiße« sei und zur Ablehnung unseres Rechtsstaates aufgerufen wird. Ich bin froh und glücklich in Deutschland zu leben. Gerade deshalb engagiere ich mich für unser Land. Ich will, dass es durch unsere gemeinsamen Anstrengungen noch besser, noch schöner, noch solidarischer, noch gerechter und noch freier wird. Allen, die unsere im Grundgesetz verankerten Ziele ablehnen und bekämpfen, treten wir entschieden entgegen! Das erwarten wir auch von der Politik in unserem Land. Deutschland ist uns zu lieb, als dass wir tatenlos zusehen, wie es Extremisten, Menschenverächter und Feinde der Demokratie zerstören.

 

Das bedeutet keineswegs, dass ich nicht vieles in der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik unserer Bundespolitik  für dringend verbesserungswürdig halte. Darüber habe ich mich in den letzten Monaten häufig geäußert und werde das auch in Zukunft mit Deutlichkeit tun.

 

Wie froh bin ich, dass ich im demokratischen Deutschland frei meine Meinung sagen kann, ohne mit staatlicher Verfolgung rechnen zu müssen. Ich möchte dies auch in Zukunft ungestraft machen dürfen. Deshalb habe ich Sie, denen unsere Werte, wie Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit am Herzen liegen, eingeladen, am heutigen Abend auf dem Schloßplatz zusammenzukommen, um ein gemeinsames Bekenntnis abzugeben.

 

Ein Bekenntnis zu unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft und den christlichen Grundwerten, auf denen sie beruht. Zünden wir gemeinsam ein Licht an für ein friedliches Miteinander in Deutschland und für Frieden auch in den Ländern, in denen Krieg und Gewalt herrschen.

 

Vielen Dank dafür!

Herzlich willkommen!

 

Hans-Joachim Laesicke

 

[Impressionen]

Foto zu Meldung: »Oranienburg zeigt Herz« – Ansprache des Bürgermeisters

Wimmelbuch: Kunterbuntes Stadtleben auf fünf Doppelseiten

(03.12.2015)

Dieses Buch sollte unter keinem Weihnachtsbaum fehlen: „Mein Oranienburg Wimmelbuch“. Am Donnerstag, 3. Dezember 2015, stellte Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke das kunterbunte Pappbilderbuch in der Stadtbibliothek vor, das die Stadt im Rahmen der 800-Jahr-Feier 2016 in einer großformatigen und einer Pocket-Ausgabe herausgegeben hat.

 

Familien können sich darin auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Stadt begeben. Auf fünf Doppelseiten hat die Bochumer Grafik-Designerin Isabelle Metzen ein Oranienburg festgehalten, das Kinder und Erwachsene, Einheimische und Touristen gleichermaßen zum Erkunden, Staunen und Lachen anregt. Dabei kommt das fantasie- und liebevoll illustrierte Buch ganz ohne Worte aus und erzählt dennoch unzählige lustige und kindgerechte Geschichten aus dem Alltag Oranienburgs! Ob Schlossplatz, Schlosspark, TURM Erlebniscity, Einkaufsstraße oder Tier-, Urzeit- und Freizeitpark Germendorf – es gibt viel zum Erkunden.

Rund ein Dutzend Figuren tauchen immer wieder auf den Seiten auf – die Frage ist nur: Wo genau haben sie sich versteckt? Oder wo sind die Schlüssel für die geheimnisvolle Truhe aus dem Schlossmuseum? Bekommt die Weihnachtsgans Auguste einen neuen Pullover gestrickt? Was wird aus dem Hochzeitspaar?

 

Nicht nur der Nachwuchs wird seine Freude an diesem einmaligen und detailreichen Oranienburg-Wimmelbuch haben. Zwischen den Buchdeckeln tummelt sich so manche bekannte historische oder lebende Persönlichkeit der Stadtgeschichte. So wird dieses Buch auch zum Rätselspaß für die Großen: Wer entdeckt die Pferdeomnibus-Kutscherin Jette Bath, den „Eisenkönig“ Siegmund Breitbart aus Friedrichsthal oder den Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge?

 

Fast ein Jahr hat es von der Idee bis zum fertigen Buch gebraucht. Die erfahrene Wimmelbuch-Zeichnerin Isabelle Metzen besuchte zunächst im Frühjahr 2015 zwei Tage lang die Stadt, machte hunderte Fotos und überlegte sich gemeinsam mit Mitarbeiterinnen von der Stabstelle für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt und der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH, welche Geschichten erzählt werden und welche Personen im Buch vorkommen sollen. Per Hand gezeichnete Entwürfe wurden dann nach und nach verfeinert und koloriert, bevor das Buch in Sachsen auf Recycling-Papier gedruckt wurde.

 

 

»Mein Oranienburg Wimmelbuch« ist etwas größer als DIN A4 und kostet 9,95 Euro. Zudem gibt es die kleinere Version des Buches (12 cm x 9 cm) zum Preis von 4,95 Euro.

 

Erschienen ist das Pappbilderbuch im Wimmelbuchverlag. Das Buch ist eine Gemeinschaftsarbeit der Stadt Oranienburg und der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH.

„Mein Oranienburg Wimmelbuch“ besitzt eine ISBN und ist unter anderem in der Tourist-Information, Schloßplatz 2, sowie in Buchhandlungen erhältlich.

[Stadtmagazin-Artikel zur Zeichnerin und Bilderserie zur Entstehung des Wimmelbuchs ...]

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»Onleihe« Oberhavel: Ausleihe per Mausklick

(03.12.2015)

Ausleihe per Mausklick: Eröffnung des eMedien-Verbundes Oberhavel

 

Auswählen, einloggen, herunterladen – und das rund um die Uhr. So einfach funktioniert das Ausleihen von digitalen Medien nun in Oberhavel. Am 2.12.2015 gab Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke gemeinsam mit Vertretern von acht weiteren teilnehmenden Kommunen in der Stadtbibliothek Oranienburg mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung den Startschuss für die »Onleihe Oberhavel« – der gemeinsamen digitalen Zweigstelle der Bibliotheken in Oberhavel.

 

Möglich wurde das Onleihe-Projekt durch den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung über den eMedien-Verbund der Öffentlichen Bibliotheken im Landkreis Oberhavel.

 

Für die Nutzerinnen und Nutzer der Bibliotheken in Glienicke, Gransee, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Liebenwalde, Oberkrämer, Oranienburg, Velten und Zehdenick ist das zusätzliche Angebot ein historischer Schritt, denn erstmals können sie Medien unabhängig von Ort und Öffnungszeiten nutzen. Der neuartige, kundenfreundliche Service hat einen hohen Mehrwert für die Bibliotheksversorgung im Kreis.

 

Unter www.onleihe.de/Oberhavel oder den Web-Opac der teilnehmenden Einrichtungen können Bibliotheksnutzer mit gültigem Bibliotheksausweis nun rund um die Uhr sogenannte eBooks, eAudio oder ePaper ausleihen, egal ob von zu Hause oder unterwegs. Der zusätzliche Service ist kostenlos. Noch einen weiteren Vorteil hat das Angebot: Es können keine Mahngebühren entstehen, eine Rückgabe ist nicht mehr nötig.

 

Durch die Kooperation reduziert sich zudem der Aufwand, der in den einzelnen Bibliotheken für ein solches Angebot betrieben werden muss und es kann ein wesentlich größerer Bestand an Medien angeboten werden, als eine einzelne Bibliothek vorhalten könnte: Für den Erstbestand standen insgesamt 37.461,00 Euro zur Verfügung. Das sind zurzeit ca. 3.349 digitale Medien. Darunter sind aktuelle Bestseller, Romane, Kinder- und Jugendliteratur, Sachbücher zu den verschiedensten Themen, wie z.B. Reiseführer, Elternratgeber, Gesundheitstipps, Fitnessbücher, Literatur zur Geschichte und Politik, Naturliteratur, Hobby usw. Zum Angebot der Onleihe gehören außerdem eAudios (Hörbücher und Hörspiele) und derzeit drei digitale Zeitschriften-Abos wie „Der Spiegel“, „Merian“ und „Psychologie heute“.

 

Die Webseite der »Onleihe Oberhavel« ist übersichtlich gestaltet und führt Schritt für Schritt zur gewünschten Ausleihe. Der Nutzer meldet sich mit den Zugangsdaten seines Benutzerausweises an, sucht sich die gewünschten eMedien und leiht sie aus. Nach der Ausleihe kann das eBook oder die eAudio-Datei mit wenigen Klicks auf die bereits oben genannten Endgeräte übertragen werden.

 

Die Leihfristen unterscheiden sich je nach Medium:
eBook:  21 Tage
eAudio: 14 Tage
ePaper: 1–24 Stunden

E-Books sind im gängigen Format PDF und EPUB und die eAudio im WMA-Format verfügbar. Ist das gewünschte Medium ausgeliehen, kann der Leser es vorbestellen und erhält eine E-Mail sobald das Medium zur Verfügung steht. Der Titel ist dann für zwei Tage reserviert.


Voraussetzungen sind:

  • ein Internetanschluss
  • ein PC oder ein anderes Endgerät, wie z.B. Laptop, Tablet, eBook-Reader, mp3-Player oder Smartphone

 

Eingerichtet und gewartet wird die »Onleihe Oberhavel« von der divibib GmbH, der führenden digitalen Ausleihplattform für Öffentliche Bibliotheken in Deutschland.

 

[Direktlink zur Onleihe Oberhavel]

Foto zu Meldung: »Onleihe« Oberhavel: Ausleihe per Mausklick

Vier Bombenblindgänger in Lehnitz erfolgreich entschärft

(27.11.2015)

Erst nach Mitternacht, um 0:12 Uhr am Samstagmorgen, verkündeten die Sirenen in Oranienburg Entwarnung: Nach fast 16 Stunden konnten mit Aufhebung des 1.000-Meter-Sperrkreises rund 4.300 Anwohnerinnen und Anwohner wieder in ihre Häuser im Ortsteil Lehnitz und in Oranienburg-Süd zurückkehren. Den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) war es gelungen, in einem wahren »Entschärfungsmarathon« vier dicht beieinander liegende 250-Kilogramm-Bomben mit chemischem Langzeitzünder zu neutralisieren.

 

Als André Müller, technischer Einsatzleiter des KMBD, um 23:35 Uhr und neun Stunden nach Entschärfung der ersten Bombe auch die Unschädlichkeit des letzten Sprengkörpers verkünden konnte, zeigte sich Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke sichtlich erleichtert. Im Namen aller Oranienburgerinnen und Oranienburger dankte er vor allem den Experten des KMBD, aber auch allen anderen beteiligten Einsatzkräften, für diese außergewöhnliche Leistung.

 

Schon seit Monaten liefen unter großem Aufwand die Vorbereitungen zur Abklärung der zunächst drei Anomalien auf dem Grundstück „Am Havelufer 24“ im Oranienburger Ortsteil Lehnitz. Die Abklärung musste aufgrund besonderer technischer Herausforderungen bei der Freilegung der Bombenverdachtspunkte um einen Tag verschoben werden. Am Donnerstag, 26.11.2015, konnte der KMBD dann bekanntgeben, dass es sich sogar um vier 250-Kilogramm-Bomben amerikanischen Typs mit chemischem Langzeitzünder handelte, von denen zwei direkt übereinander lagen.

 

Bereits am Donnerstag wurde der unmittelbar gefährdete Bereich geräumt. Dazu zählten 43 Grundstücke, auf denen 39 Personen leben. Auch der Oder-Havel-Kanal wurde in diesem Bereich gesperrt.

 

Am Freitag wurde ab 8:30 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern um die Fundstelle nach außen gesichert und nach anschließender Kontrolle gegen 10:40 Uhr freigegeben, damit die eigentlichen Arbeiten zur Neutralisierung beginnen konnten. 

 

Um 14:37 Uhr gab KMBD-Einsatzleiter André Müller die Entschärfung der ersten Bombe bekannt, die weiteren folgten um 16:21 Uhr und 19:50 Uhr, die letzte schließlich um 23:35 Uhr.

 

Für die im Sperrkreis gemeldeten ca. 4.300 Personen wurde eine Anlaufstelle in der Mehrzweckhalle im Ortsteil Germendorf eingerichtet, welche durch einen Shuttle-Bus angefahren wurde. Die meisten Anwohnerinnen und Anwohner nutzten andere Möglichkeiten, wie die Unterbringung bei Verwandten und Freunden. Zur Information der Betroffenen hatte die Stadtverwaltung bereits ab Donnerstag ein Bürgerservice-Telefon geschaltet und bot zudem Hilfe für pflegebedürftige Personen sowie Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigten.

 

Da der S-Bahnhof Lehnitz im Sperrkreis lag, war auch der Bahnverkehr betroffen und musste unterbrochen werden. Sowohl im S-Bahn- als auch im Regionalbahnverkehr richtete die Bahn Schienenersatzverkehr mit Bussen ein.

 

[Der 1.000-Meter-Sperrkreis als PDF-Datei]

[Fahrplan Bus-Shuttle nach Germendorf (PDF)]

Foto zu Meldung: Vier Bombenblindgänger in Lehnitz erfolgreich entschärft

B-Junioren des OFC als Balljungen bei Hertha BSC

(23.11.2015)

Als Partnerstadt von Hertha BSC erhielt die Stadt Oranienburg eine Einladung zum Hertha-Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am 22. November, um hierfür die Balljungen am Spielfeldrand im Berliner Olympiastadion zu stellen.

 

Bereits am Vormittag machten sich die Jungs der B-Junioren mit Trainern und Jugendkoordinatorin auf den Weg zur Nachwuchsakademie des Hauptstadtclubs, wo sie von Michael Christiansen, Assistent der Akademie, und seinem Team empfangen wurden.

 

Eine Führung durch die Räumlichkeiten der Akademie mit unter anderem Höhentrainings- und Kraftraum, ein gemeinsames Mittagessen und eine ausführliche Einweisung als Balljunge schlossen sich an. Die Jungs beeindruckte sehr, wie professionell und engagiert sich Hertha BSC um den eigenen Nachwuchs für die Profimannschaft, aber auch um die Balljungen der Partnerstädte bemüht.

 

Einheitlich gekleidet im Hertha-Nike-Outfit ging es gemeinsam über die blaue Bahn ins Stadion. Nach letzten Instruktionen gemäß DFL- und Hertha-Anweisungen, begann das ersehnte Spiel hautnah für die OFCer und deren Aufgabe.

 

Kurz nach Spielbeginn setzte dichter Schneefall ein, mit dem die Profis von Hertha aber besser zurechtkamen als der Gegner und das Spiel verdient 1:0 gewannen.

 

Die Jungs erledigten ihren Job an der Seitenlinie ohne Beanstandungen und empfahlen somit die Partnerstadt Oranienburg und den OFC für weitere Aufgaben als Balljungen im Olympiastadion bei Hertha BSC. 

 

[Website des OFC Eintracht]

[Hertha BSC – Partnerstädte]

Foto zu Meldung: B-Junioren des OFC als Balljungen bei Hertha BSC

10 Jahre RWK O-H-V – die Erfolgsgeschichte

(23.11.2015)

Seit mittlerweile zehn Jahren arbeiten die Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten im Regionalen Wachstumskern O-H-V zusammen – mit sichtbaren Erfolgen. Genug Grund, heute im Oranienwerk mit Unternehmen aus der Region zurückzublicken und die neuen Schwerpunkte der gemeinsamen Wirtschaftsförderung vorzustellen.

 

»Die 15 Regionalen Wachstumskerne sind heute Eckpfeiler der Wirtschaft in Brandenburg«, sagte Katrin Lange, Staatssekretärin des brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, am Vormittag bei der Festveranstaltung im Oranienwerk. So ging fast die Hälfte aller Investitionsmittel des Landes an Unternehmen in den RWKs, hier gebe es viel Investitionskraft für Gründungs- und Erweiterungsentwicklungen. Insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung wurde deutlich, dass das Förderkonzept des Landes, die »Stärken zu stärken«, aufgeht: 2014 flossen sogar zwei Drittel der Fördergelder in die RWKs.

 

Seit dem Gründungsjahr 2005 konnten bereits 24 Projekte zu unterschiedlichen Themen in unserem RWK O-H-V auf den Weg gebracht werden. Die enge Kooperation der drei Städte bildete dabei die Grundlage, um finanzielle Unterstützung durch Fördermittel des Landes Brandenburg, des Bundes und der EU für die Region einsetzen zu können. Die Grundlage dafür liefert das gemeinsame Standortentwicklungskonzept aus dem Jahr 2006, das kontinuierlich fortgeschrieben wird. Die Akteure aus Oranienburg, Hennigsdorf und Velten stimmen sich regelmäßig zu allen wichtigen Entwicklungen ab, arbeiten an einer kontinuierlichen Verbesserung der Standortbedingungen und vermarkten sich gemeinsam als starker, wachsender Wirtschaftsstandort. Mit Erfolg: Heute zählt der RWK O-H-V zu den dynamischsten und erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten im Land Brandenburg.

 

Eine Million für den Oranienburger Bahnhofsvorplatz

 

Besonders wichtig für die Entwicklung der Städte waren und sind die großen Investitionen in die Infrastruktur. So ist es zum Beispiel in der Stadt Oranienburg gelungen, mit der Einstufung des Bahnhofumfelds als »RWK-Projekt« zusätzliche Investitionen durch Fördermittel zu stemmen und das Bahnhofsumfeld für Bürger und Gäste der Stadt attraktiver zu gestalten. Und die Entwicklung geht weiter, denn die Staatssekretärin hatte zum zehnten RWK-Geburtstag einige Geschenke dabei: Zuwendungsbescheide für alle drei Städte aus dem Programm »Aktive Stadtzentren«. Oranienburg erhielt darin die Zusage über eine weitere Million Euro Fördermittel aus dem Programm für die Pläne, den Bahnhofsvorplatz neu und barrierefrei zu gestalten und mehr Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen.

 

Alle drei Städte profitieren von der Kooperation. Sie arbeiten auch zusammen bei Themen wie dem Fachkräfteinformationsbüro, bei der Bildungsmesse youlab sowie bei gemeinsamen Infrastrukturmaßnahmen. Das lohnt sich ebenso für die ansässigen Unternehmen. Und diese sollen jetzt verstärkt eingebunden werden, um für den RWK O-H-V zu werben – freiwillig versteht sich. Sie können Markenbotschafter werden und das Logo vom RWK kostenlos nutzen – zum Beispiel auf LKW, Paletten, Briefköpfen, etc. und so zusätzlich für den Standort werben, indem der RWK O-H-V noch viel mehr auch der Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerückt wird.

 

Mehr Informationen finden Sie hier: www.rwk-ohv.de

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Bürgermeister Laesicke: «Solidarité avec la France!»

(16.11.2015)

Die terroristischen Anschläge in Paris haben weltweit für Entsetzen gesorgt, auch hier bei uns in Oranienburg. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke richtete heute ein Kondolenz- und Solidaritätsschreiben an seinen Amtskollegen Tony Di Martino, Bürgermeister des Pariser Vorortes Bagnolet, seit 1964 Partnerstadt von Oranienburg.

 

Hier der Wortlaut des Schreibens (weiter unten die französische Fassung):

 

 

Sehr geehrter Tony Di Martino, liebe Freunde in Bagnolet,

 

mit Entsetzen habe ich die Nachrichten von den terroristischen Anschlägen in der französischen Hauptstadt verfolgt. Die brutalen Angriffe in der Nacht zu Samstag haben nicht nur mich, sondern die gesamte Einwohnerschaft der Stadt Oranienburg tief erschüttert.

 

Angesichts dieser Tragödie möchte ich Ihnen im Namen aller Oranienburgerinnen und Oranienburger meine tief empfundene Anteilnahme aussprechen. Wir trauern mit dem französischen Volk und den Angehörigen der Opfer. Wir sin in dieser schweren Zeit mit unseren Gedanken bei Ihnen.

 

Es hat die Menschen in Paris getroffen, aber ganz Europa ist gemeint. Die Anschläge galten unseren Werten, unserem gemeinsamen Streben nach einer freiheitlichen, gleichen und brüderlichen Welt. Gemeinsam ist uns der Kampf für eine offene Gesellschaft, die Freiheit jedes Einzelnen sowie die Toleranz und die Gleichheit aller Menschen. Das heutige Nachkriegs-Europa ist ein Bollwerk der Demokratie. Auch die feigen Angriffe islamistischer Terroristen, die genau dieses freie Leben hassen, werden dies nicht ändern. Unsere Demokratie ist stärker und wir werden unsere Werte weiterhin selbstbewusst leben und verteidigen!

 

Ihnen allen wünsche ich Kraft in diesen schweren Stunden! Seien Sie versichert, wir stehen solidarisch an Ihrer Seite! In ebenso trauernder wie kämpferischer Verbundenheit verbleibt

 

Ihr
Hans-Joachim Laesicke

 

 

Cher Monsieur le Maire Tony Di Martino,
chers amis à Bagnolet,

 

nous avons suivi avec horreur les nouvelles sur les attentats terroristes dans la capitale française. Les attaques brutales pendant la nuit de Samedi n'ont pas seulement choqué mois même, mais elles ont aussi choquer toute la population de Oranienburg.

 

Devant cette tragédie, je voudrais exprimer au nom de tous les habitants de notre ville, que nous sommes de tout cœur aux côtés des nombreuses victimes et blessés. Nous sommes en deuil avec la nation française et avec les familles des victimes. Nous sommes avec vous dans nos pensées dans ces moments particulièrement difficiles.

 

C'étaient les gens à Paris qui étaient touchés, mais c'était toute l'Europe qui était visée.

 

Les attentats étaient adressés à nos valeurs, notre effort commun pour un monde de liberté, égalité et fraternité. C'est notre combat commun pour une société ouverte, la liberté de chaque un et la tolérance et l'égalitè de tout le monde. L'Europe après-guerre d'aujourd'hui est un bastion de la démocratie et les attaques lâches des terroristes islamiques, qui détestent justement cette vie libre, ne peuvent pas le changer. Notre démocratie est plus puissante et nous allons continuer à vivre et défendre nos valeurs avec assurance.

 

Je vous souhaite beaucoup de force dans ces heures difficiles et je vous assure que nous sommes solidaire à votre côté. Nous pleurons avec vous, mais en même temps nous sentons aussi une affection batailleuse.

 

Veuillez agréer, Monsieur, mes salutations distinguées,


Hans-Joachim Laesicke
Maire de Oranienburg

 

 

 

 



 

 

[Das Kondolenz- und Solidaritätsschreiben des Bürgermeisters (deutsch) als PDF-Datei]

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Gedenken zur »Reichspogromnacht«: Bundespräsident in Oranienburg

(06.11.2015)

Bundespräsident besucht Oranienburg am 9. November 2015

 

Bundespräsident Joachim Gauck besucht am Montag, 9. November 2015, die Gedenkfeier für die Opfer der Reichspogromnacht vor 77 Jahren in Oranienburg.

 

Das Staatsoberhaupt wird an der Gedenktafel am Standort der ehemaligen Synagoge einen Kranz niederlegen und im Anschluss das heutige Bethaus der Jüdischen Gemeinde Oranienburg besuchen. Begleitet wird er dabei von der Präsidentin des Landtages Brandenburg, Britta Stark.

 

Um 11 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht 1938 vor der Gedenktafel in der Havelstraße 3 (am Kreistagsgebäude). Die Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.

 

Nach Begrüßungsworten des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Holger Mücke, spricht der Landesrabbiner Nachum Presman ein Gebet. Anschließend werden im stillen Gedenken Kränze an der Gedenktafel niedergelegt.

 

Der Bundespräsident wird im Anschluss das heutige jüdische Bethaus Oranienburgs besuchen und sich dort mit Mitgliedern der in den späten 90er Jahren wiedergegründeten Jüdischen Gemeinde »Wiedergeburt« austauschen.

 

Anschließend (ab ca. 12:20 Uhr) gemeinsamer Besuch des Jüdischen Friedhofs in der Havelstraße. Der Brandenburger Landesrabbiner spricht das »Kaddisch« (Jüdisches Heiligungsgebet).

 

 


Hinweis: Verkehrseinschränkungen (So. 22 Uhr bis Mo. ca. 14 Uhr)

Die Zufahrt zu den Parkplätzen vor der Kreisverwaltung Oberhavel wird wegen des Besuches des Bundespräsidenten bei den Gedenkfeierlichkeiten gesperrt sein.

Die Sperrung ist von Sonntagabend, 22.00 Uhr, bis Montagnachmittag, 14.00 Uhr, vorgesehen.

Sie umfasst die Adolf-Dechert-Straße, die Havelstraße zwischen Berliner und Neringstraße sowie die Neringstraße. Das Parken auf diesen Straßen sowie auf den Parkflächen vor der Verwaltung ist während dieser Zeit nicht möglich.

Für Fußgänger wird das Gelände zugänglich sein, die Zugänge zur Kreisverwaltung werden nicht beeinträchtigt.


 

Zum Hintergrund: Reichspogromnacht 1938

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten jüdische Synagogen in ganz Deutschland. Angehörige von Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS) zertrümmerten die Schaufenster jüdischer Geschäfte, demolierten die Wohnungen jüdischer Bürger und misshandelten ihre Bewohner. 91 Tote, 267 zerstörte Gottes- und Gemeindehäuser und 7.500 verwüstete Geschäfte – das war die "offizielle" Bilanz des Terrors. Tatsächlich starben während und unmittelbar in Folge der Ausschreitungen weit mehr als 1.300 Menschen, mit mindestens 1.400 wurden über die Hälfte aller Synagogen oder Gebetshäuser in Deutschland und Österreich stark beschädigt oder ganz zerstört.

Die Weisung zu dem Pogrom war von München ausgegangen, wo sich die Führung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) zum Gedenken an den 15. Jahrestag des Hitler-Putsches versammelt hatte. Am 10. November wurden mehr als 30.000 männliche Juden in Konzentrationslager (KZ) verschleppt. Nach dem "öffentlichen" Novemberpogrom 1938 erhielt die Verfolgung einen neuen Charakter: Nun begann die "stille" Eliminierung der Juden. Auch die Zeugnisse ihrer religiösen Kultur fielen der Vernichtung zum Opfer.

(Quelle: Deutsches Historisches Museum, www.dhm.de)

 

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Neue Fahrzeugflotte der Stadt setzt auf Klimafreundlichkeit

(23.10.2015)

Seit einigen Tagen fahren die Beschäftigten der Stadtverwaltung mit Hybridfahrzeugen durch Oranienburg: Die zehn Neufahrzeuge der Marke VW, geleast für einen Zeitraum von 48 Monaten, nutzen die sogenannte EcoFuel BlueMotion Technology – das heißt, sie fahren größtenteils mit Erdgas. Nur zum Starten und als zweitrangiger Kraftstoff wird Benzin genutzt.

 

Die „VW Up‘s“ nutzen unter anderem das Start-Stopp-System, außerdem wird beim Bremsvorgang frei werdende Energie in der Fahrzeugbatterie gespeichert, um den Motor zu entlasten und damit den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. In den Tank passen 11 Kilogramm Erdgas und 10 Liter Benzin, der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 2,9 Kilogramm Erdgas je 100 Kilometer. „Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt bei der Auswahl unserer Fahrzeuge natürlich eine Rolle. Wir wollen da als Behörde vorangehen. Der Einsatz dieser klimafreundlichen Wagen spart aber auch Kosten“, sagt Mike Wedel, Haupt- und Personalamtsleiter in der Stadt.

 

Insgesamt beläuft sich die Ersparnis für die Verwaltung durch den geringeren Kraftstoffverbrauch und niedrigere Fixkosten auf 23.200 Euro. 7.400 Euro kommen allein durch Einsparungen beim Verbrauch und, weil Erdgas günstiger als Benzin ist, zusammen. Hinzu kommt, dass die geleasten Wagen kleiner sind als die zuvor genutzten VW Polos. „Unsere Beschäftigten testen die Wagen seit einigen Tagen und sind zufrieden“, so Wedel. „Die Wagen sind besonders geeignet für Stadtfahrten.“

 

 

Bild: Hauptamtsleiter Mike Wedel und David Krämer an einem der neuen Fahrzeuge.

 

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Kampfmittelsuche in der Magnus-Hirschfeld-Str. / Agnetenstr. geht weiter

(22.10.2015)

Systematische Kampfmittelsuche in der Magnus-Hirschfeld-Straße/Agnetenstraße geht weiter

 

Die systematische Kampfmittelsuche, die bereits in der Zeit von April 2014 bis Oktober 2014 in der Friedrich-Wolf-Straße/Magnus-Hirschfeld-Straße/Agnetenstraße durchgeführt wurde, soll ab kommenden Montag, 26. Oktober, fortgesetzt werden.

 

In Höhe des Kreuzungsbereiches Magnus-Hirschfeld-Straße/Agnetenstraße müssen auf beiden Seiten noch Restflächen untersucht werden. Dieses betrifft den Abschnitt der Agnetenstraße von der Einmündung Eichenweg in Richtung Magnus-Hirschfeld-Straße auf Höhe der Grundstücke 15 und 17 sowie die Agnetenstraße auf Höhe der Grundstücke 1 und 1A.

 

Gesucht wird voraussichtlich bis Ende November 2015.

 

Verkehrsrechtliche Einschränkungen sind nicht zu erwarten.

 

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Mainstraße: Keine Bombenblindgänger

(16.10.2015)

Systematische Kampfmittelsuche in der Mainstraße abgeschlossen:

Keine Hinweise auf Bombenblindgänger

 

Mitte August ist sie gestartet, am 15.10. wurde die systematische Kampfmittelsuche in der Mainstraße, im Bereich zwischen der Wupperstraße und Saarlandstraße, abgeschlossen. Bei der Absuche dieses Straßenabschnittes gab es keinerlei Hinweise auf Kampfmittel.

 

Die abschnittsweise, halbseitige Sperrung wurde wieder aufgehoben. Folgende Restarbeiten müssen witterungsbedingt zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden: Die Betonierung von zwei Grundstückszufahrten sowie das Einsetzen einiger Pflastersteine auf Höhe des „KIA“-Autohauses.

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Festschrift erschienen: 800 Jahre Geschichte Oranienburgs auf 200 Seiten

(16.10.2015)

»800 Oranienburg« lautet der schlichte Titel der Festschrift zur 800-Jahr-Feier der Stadt Oranienburg in 2016. Am 15. Oktober wurde diese vor rund 200 Gästen in der Sankt-Nicolai-Kirche präsentiert. Auf 200 Seiten bietet das Werk geballtes Wissen zur spannenden wie wechselvollen Geschichte Oranienburgs.  

 

Zwei Jahre lang hat die vierköpfige Redaktionsgruppe im Auftrag der Stadt Oranienburg geforscht, hat Geschichten gesucht und gefunden und sie schließlich gewichtet. Keine leichte Aufgabe, und so manches Mal war auch Wehmut dabei, wenn auf die Erwähnung einiger Aspekte der Geschichte aus Platzmangel letztlich doch verzichtet werden musste. Davon erzählte Redaktionsleiter Herbert Schirmer bei der feierlichen Präsentation in Anwesenheit des Bürgermeisters Hans-Joachim Laesicke.

 

Das Team hatte sich zum Ziel gesetzt, keinen Text zu veröffentlichen, der bereits an anderer Stelle zu lesen war. So können folglich selbst besonders geschichtsinteressierte Oranienburger Neues über ihre Stadt in der Schrift entdecken.

 

Angereichert mit vielen Fotos und strukturiert nach Themen wie Stadtbild, Persönlichkeiten, Industrie oder Bildung ist die Festschrift für Manuela Vehma, Leiterin des Kreismuseums Oberhavel und zugleich Redaktionsmitglied, schon heute das neue Standardwerk zur Oranienburger Geschichte. Auch die zahlreichen Besucher waren sich einig: »Die Festschrift muss man einfach im Schrank haben!« So wechselten an diesem ersten Verkaufstag bereits 213 druckfrische Exemplare den Besitzer.

 

Die Redaktionsgruppe bestand aus Herbert Schirmer (freier Kunst- und Kulturmanager), Manuela Vehma (Leiterin Kreismuseum Oberhavel), Bodo Becker (Ortschronist Lehnitz) und Christian Becker (Stadtarchivar Oranienburg).

 

 

Zu erwerben ist die Festschrift (Druckauflage 1.000 Stück) nun für 15 Euro an der Museumskasse im Schloss Oranienburg, Schloßplatz 1, in der Tourist-Information, Schloßplatz 2, sowie in der Runge-Buchhandlung, Bernauer Straße 56 a, in Oranienburg.

 

[»800 Jahre Oranienburg« im Internet]

Foto zu Meldung: Festschrift erschienen: 800 Jahre Geschichte Oranienburgs auf 200 Seiten

Ab 1. November: Neues Bundesmeldegesetz

(15.10.2015)

Am 01.11.2015 tritt ein neues Bundesmeldegesetz in Kraft, womit das Melderecht in Deutschland erstmals vereinheitlicht wird. Ziele sind die Verbesserung des Datenschutzes, die Vorbeugung von Adressenmissbrauch, die Optimierung von Verwaltungsabläufen und damit verbunden eine Kostensenkung.

 

 

Die wesentlichen Inhalte des neuen Melderechts sind die folgenden:

 

Um vor allem die hohe Zahl von Scheinanmeldungen zu reduzieren, müssen Mieter ab dem 1. November wieder eine Einzugsbestätigung ihres Vermieters (Wohnungsgeberbestätigung) im Bürgeramt vorlegen. Nur damit können sie sich innerhalb der zweiwöchigen Frist um-, an- oder abmelden. Der Mietvertrag ersetzt die Bestätigung nicht, da darin in der Regel nicht alle benötigten Angaben enthalten sind.

 

Die Bestätigung muss folgende Daten enthalten: Name und Anschrift des Eigentümers sowie des Wohnungsgebers, Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum, Anschrift der Wohnung, Namen aller Personen, die ein- oder ausziehen. Wohnungsgeber im Sinne des Gesetzes ist, wer einem anderen eine Wohnung zur Benutzung überlässt. In der Regel wird dies der Eigentümer als Vermieter der Wohnung oder eine von ihm beauftragte Person sein. Wohnungsgeber bei Untermietverhältnissen ist der Hauptmieter. Wer eine eigene Wohnung bezieht, also selbst Eigentümer ist, gibt eine solche Erklärung künftig für sich selbst ab.

 

Wer die Vermieterbescheinigung nicht oder nicht richtig ausstellt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1 000 Euro rechnen. Wer einem anderen eine Wohnanschrift anbietet, ohne dass dieser dort tatsächlich einzieht (Scheinanmeldung), muss mit einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro rechnen.

 

Neu ist auch ein Auskunftsanspruch des Vermieters: Er kann sich durch Rückfrage bei der Meldebehörde davon überzeugen, ob sich der Mieter tatsächlich an- oder abgemeldet hat. Umgekehrt muss aber auch der Vermieter der Meldebehörde auf Verlangen mitteilen, wer bei ihm wohnt oder gewohnt hat.

 

Schon bisher bestand die Möglichkeit, bei einer Gefahr für Leben, Gesundheit, die persönliche Freiheit oder ähnlichen schutzwürdigen Interessen der meldepflichtigen Person eine Melderegisterauskunft an Personen oder Stellen dadurch zu verhindern, dass für Bürgerinnen und Bürger eine Auskunftssperre im Melderegister eingetragen wird. Mit dem neuen Gesetz sollen nun weitere Verbesserungen im Datenschutz bei Auskünften aus dem Melderegister erreicht werden: So muss beispielsweise im Rahmen einer einfachen Melderegisterauskunft, die für gewerbliche Zwecke beantragt wird, künftig angegeben werden, dass die Auskunft für einen gewerblichen Zweck benötigt wird. Die im Rahmen der Auskunft erlangten Daten dürfen dann nur für diese Zwecke verwendet werden.

 

Auskünfte für Zwecke der Werbung oder des Adresshandels sind künftig nur noch zulässig, wenn die Betroffenen in die Übermittlung ihrer Meldedaten für diese Zwecke ausdrücklich eingewilligt haben. Die Einwilligung muss gegenüber der Auskunft verlangenden Stelle erklärt werden. Sie kann auch gegenüber der Meldebehörde als eine generelle Einwilligung für einen oder beide der genannten Zwecke erklärt werden.

 

Um das neue Meldegesetz umsetzen zu können, muss die Software im Bürgeramt der Stadt Oranienburg am 1. November ein umfangreiches Update erhalten, das zahlreiche Änderungen mit sich bringt. Trotzdem wird das Bürgeramt am Montag, den 2. November wie gewohnt geöffnet sein. Es wird aber um Verständnis gebeten, wenn es aufgrund eventueller technischer Schwierigkeiten und der Umstellung der Arbeitsabläufe zu längeren Wartezeiten kommt.

[In der Dienstleistung »Hauptwohnung« finden Sie die Wohnungsgeberbestätigung im Anhang als PDF-Dokument]

Foto zu Meldung: Ab 1. November: Neues Bundesmeldegesetz

Diskriminierung in Deutschland: Große Online-Umfrage

(15.10.2015)

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat vor kurzem die größte Umfrage zum Thema "Diskriminierung in Deutschland" gestartet, die es bislang gegeben hat. Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Dabei sind alle Lebensbereiche von Interesse – vom Kindergarten über Schule und Hochschule bis zum Beruf, vom Wohnen über Versicherungs- und Bankgeschäfte bis zu Freizeitaktivitäten. „Bisher fehlt es in Deutschland an detaillierten Daten zu Diskriminierungserfahrungen“, sagt Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, „Wir brauchen mehr Informationen, um Betroffenen besser helfen zu können.“

 

Holger Dreher Behindertenbeauftragter der Stadt Oranienburg ruft dazu auf, sich an der Umfrage zu beteiligen. „Menschen mit Behinderung werden tagtäglich diskriminiert, ob offen oder verdeckt, ob gewollt oder ungewollt. Nur wenn wir als Betroffene unsere Erfahrungen schildern und damit zu einer differenzierten Problembeschreibung beitragen, können die Benachteiligungen Schritt für Schritt überwunden werden.“ In Oranienburg besteht in den städtischen Nachfolgeeinrichtungen wie Bürgerzentrum, Eltern-Kind-Treff, Regine-Hildebrandt-Haus oder Stadtbibliothek sowie in den Jugendclubs der Stadt und in den Ortsteilen, die Möglichkeit, an einem Computer-Arbeitsplatz an dieser Online-Umfrage teilzunehmen. Die Öffnungszeiten finden Interessierte u.a. hier: www.oranienburg.de im Bereich Bildung, Familie und Soziales.

 

Die Antidiskriminierungsstelle führt ihre Umfrage gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durch. Mit den Ergebnissen werden Empfehlungen zur Vermeidung von Diskriminierungen entwickelt, die dem Deutschen Bundestag vorgelegt werden. Erste Zahlen und Fakten werden 2016 veröffentlicht.

 

Der Fragebogen kann im Internet unter www.umfrage-diskriminierung.de ausgefüllt werden.

 

[Zur Umfrage im Internet]

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Entwarnung im Lerchenweg: Kein Bombenblindgänger

(12.10.2015)

Bei dem metallischen Gegenstand im Kreuzungsbereich Lerchenweg/Bachstelzenweg handelt es sich nicht um eine Bombe. Dies hat das neue UltraTEM-Verfahren bestätigt, welche genauere Aussagen zu Verdachtspunkten liefert und im September auch im Lerchenweg zum Einsatz kam. Stattdessen wurde ein Störkörper im Boden festgestellt, welcher nach Auswertung der Messdaten nicht auf eine Bombe hindeutet.

 

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) sieht aufgrund aller vorliegenden Messergebnisse keine Notwendigkeit, weitere Maßnahmen, wie etwa eine Freilegung des Gegenstandes durchzuführen.

 

Der Verdachtspunkt wurde im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche festgestellt, die von November 2014 bis Ende März 2015 im Bereich des Lerchenweges stattfand.

 

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Hinweise zur Laubentsorgung im Stadtgebiet

(02.10.2015)

Gut 23.000 Bäume befinden sich im Eigentum der Stadt Oranienburg und werden von ihr gepflegt. Wie schon in den vergangenen Jahren wird die Abholung und Entsorgung des Herbstlaubes von Straßenbäumen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadthofes sichergestellt.

 

Dafür bittet das Tiefbauamt alle Grundstücksbesitzer, das Laub so zusammenharken, dass es maschinell aufgenommen und abtransportiert werden kann. Hierbei darf es sich allerdings nur um Laub von öffentlichen Bäumen und nicht von privaten Gehölzen handeln. Die Abholung des Laubes durch den Stadthof erfolgt nicht zu festgelegten Zeiten, weshalb eine genaue Terminbenennung nicht möglich ist.

In Abhängigkeit von der Witterung und von den Winterdiensteinsätzen des Bauhofes kann sich die Laubentsorgung über den Jahreswechsel hinaus bis in den März hineinziehen.

 

Für das Laub von Bäumen, die auf den privaten Grundstücken stehen, ist der Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Hier kann keine Entsorgung durch den Stadthof vorgenommen werden. Hausbesitzer können eine Eigenkompostierung vornehmen oder das Laub gewerblichen Kompostieranlagen überlassen. Biologisch verwertbare Gartenabfälle, wie z. B. Laub, Grünschnitt, Baum- und Strauchschnitt können aber auch direkt am Grundstück abgeholt werden lassen. Dazu sind zum Beispiel Laubsäcke, Baum- und Strauchschnittmarken bzw. Wertmarken des Landkreises Oberhavel zu verwenden. Diese sind gegen eine Gebühr bei den Vertriebsstellen für Gelbe Säcke erhältlich und werden durch die AWU nach Bedarf eingesammelt.

 

Weitere Informationen zur Entsorgung privaten Laubs sowie eine Liste der Vertriebsstellen für Gelbe Säcke, Laubsäcke sowie Baum- und Strauchschnittmarken sind unter anderem erhältlich bei:

 

AWU Abfallwirtschafts-Union Oberhavel GmbH

Breite Straße 47a, 16727 Velten

Telefon: 03304 376-0, E-Mail: info@awu-oberhavel.de, Internet: www.awu-oberhavel.de
 

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Jugendbeirat nimmt seine Arbeit auf

(02.10.2015)

Seit Ende September gibt es in unserer Stadt einen Jugendbeirat. 15 Jugendliche setzen sich darin für die Belange junger Menschen ein.

 

Mit dabei sind (Foto von links): Lydia Scherwinski, Nicole Kempfer, Clarissa Strauß, Charlotte Pioch, Franka Rinn, Geena Michelczak und Michelle Leppak sowie (hinten) Felix Kretzschmar, Richard Baum, Jana Makowski und Pauline Knöpper. Nicht auf dem Bild sind Laura Roggenthin, Luzie Hamann, Jeaso Rasper und Leon Klages.

 

»Wir freuen uns immer, wenn sich junge Menschen einbringen und unsere Stadt mitgestalten«, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bei der feierlichen Ernennung.

 

Fragen und Anregungen nehmen die Jugendlichen unter jugendbeirat@oranienburg.de entgegen.

 

[Meldung zur Gründung und Arbeit des Jugendbeirates (Juli 2015)]

Foto zu Meldung: Jugendbeirat nimmt seine Arbeit auf

Sporthalle der ehem. »Märkischen Kaserne« Lehnitz wird zur Notunterkunft

(01.10.2015)

Der Landkreis Oberhavel muss auf Weisung des Brandenburger Innenministeriums ab sofort im Rahmen zusätzlicher Transfers von Asylsuchenden aus der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt neben der regulären Aufnahme von 100 Asylbewerber/inne/n die zusätzliche Unterbringung von 96 Menschen pro Woche gewährleisten. Deshalb werden im Zuge eines Notfallplans kurzfristig weitere Notaufnahmeeinrichtungen im Schullandheim „Waldhof“ Zootzen, in der vorhandenen Unterkunft in Birkenwerder (durch Erweiterung) sowie auch in der Sporthalle der ehemaligen „Märkischen Kaserne“ Lehnitz eingerichtet.

 

In der Sporthalle – die auf dem Gebiet des Hohen Neuendorfer Stadtteils Borgsdorf liegt, aber von Lehnitz aus erschlossen ist – sollen bis zu 96 Personen bereits ab Freitag, 02.10.2015, untergebracht werden.

 

Um die Beeinträchtigungen des Schulsports des Neuen Gymnasiums Glienicke zu kompensieren, wurde mit der Schulleitung eine Ausweichmöglichkeit in der Oberkrämerhalle in Eichstädt vereinbart.

 

Die vollständige Mitteilung des Landkreises Oberhavel finden Sie unter www.oberhavel.de

 

Foto zu Meldung: Sporthalle der ehem. »Märkischen Kaserne« Lehnitz wird zur Notunterkunft

Kampfmittelsuche auf dem Bötzower Platz eingestellt

(28.08.2015)

Die systematische Kampfmittelsuche auf dem Bötzower Platz wird bis auf Weiteres eingestellt – damit wird dort auch das absolute Halteverbot aufgehoben.

Der Grund: ungünstige Bodenverhältnisse im Untergrund. So wurden Gebäudereste und zahlreiche, nicht verzeichnete Leitungen vorgefunden. Nun wird zunächst geprüft, welche Technik für die weitere Suche angewendet werden kann. Fortgesetzt wird die Suche voraussichtlich 2016.

[Baustellen in Oranienburg]

[Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Kampfmittelsuche auf dem Bötzower Platz eingestellt

Neuer Wegweiser: »Mit Kindern unterwegs in Oranienburg«

(19.08.2015)

Familien bekommen jetzt eine nützliche Broschüre an die Hand: »Mit Kindern unterwegs in Oranienburg« enthält auf 28 Seiten jede Menge Tipps, was man mit Kindern alles in der Stadt erleben kann. Der kleine, kompakte Wegweiser ist in einer Auflage von 10.000 Exemplaren erschienen und umfasst Angebote für Tagesausflüge, touristische Höhepunkte, Badestellen, einen Stadtplan mit Spielplatzübersicht sowie wichtige Links.

 

Die kostenfreie Broschüre wurde von der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH (TKO) in Kooperation mit der Stadt Oranienburg entwickelt. Sie ist unter anderem in der Tourist-Information, in der Stadtverwaltung, im Eltern-Kind-Treff sowie im Bürgerzentrum erhältlich.

 

Hier können Sie die Broschüre auch als PDF-Datei abrufen.

[Die Broschüre zum Download (PDF)]

Foto zu Meldung: Neuer Wegweiser: »Mit Kindern unterwegs in Oranienburg«

Volksinitiative gegen dritte Start- und Landebahn am BER

(19.08.2015)

Volksinitiative »Gegen eine Erweiterung der Kapazität und gegen den Bau einer 3. Start- und Landebahn am Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg BER«

 

Die Vertreter der Volksinitiative „Gegen eine Erweiterung der Kapazität und gegen den Bau einer 3. Start- und Landebahn am Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg BER“ haben fristgemäß die Durchführung eines Volksbegehrens verlangt. Die Volksinitiative Brandenburg fordert:

 

Der Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg BER in Schönefeld darf nicht über den im Planfeststellungsverfahren gebilligtem Umfang hinaus erweitert werden.

 

I.        

§ 19 Abs. 11 des Gemeinsamen Landesentwicklungsprogramms der Länder Berlin   Brandenburg (Landesentwicklungsprogramm – LEPro) in der Fassung vom 01.11.2003 einschließlich der Änderungen vom 10.10.2007 wird um folgende Sätze ergänzt:
 

1. Der Flughafen am Standort Schönefeld darf nicht mehr als zwei Start- und/oder Landebahnen haben.
 

2. Die Kapazität des Flughafens am Standort Schönefeld soll nicht über die Fähigkeit zur Abwicklung von 360.000 Flugbewegungen im Jahr hinaus ausgebaut werden.

 

II.       
Die Regierung des Landes Brandenburg wird aufgefordert, den Landesentwicklungsplan Flughafenstandortentwicklung (LEP FS) in der Fassung vom 30.05.2006 um folgendes Ziel und folgenden Grundsatz der Raumordnung zu ergänzen:

 

„Z16 Der Flughafen am Standort Schönefeld darf nicht mehr als zwei Start- und/oder Landebahnen haben.

 

G17 Die Kapazität des Flughafens am Standort Schönefeld soll nicht über die Fähigkeit zur Abwicklung von 360.000 Flugbewegungen im Jahr hinaus ausgebaut werden.“

 

III.      

Falls das Land Berlin seine Mitwirkung an den in Nr. I. und II. vom Land Brandenburg beabsichtigten Ergänzungen des § 19 Abs. 11 LEPro und LEP FS verweigert, wird das Land Brandenburg den „Vertrag über die Aufgaben und Trägerschaft sowie Grundlagen und Verfahren der gemeinsamen Landesplanung zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg (Landesplanungsvertrag)“ gemäß dessen Art. 24 kündigen. Die Regierung des Landes Brandenburg ist berechtigt, einen neuen Landesplanungsvertrag mit dem Land Berlin nur unter Ausklammerung des Verkehrsflughafens Berlin Brandenburg BER abzuschließen.

 

 

Das Volksbegehren kann durch alle stimmberechtigen Bürgerinnen und Bürger ab dem

 

19. August 2015 bis zum 18. Februar 2016

 

durch Eintragung in die ausliegenden Eintragungslisten bei der Stadt Oranienburg  im Bürgeramt oder durch briefliche Eintragung auf den Eintragungsscheinen unterstützt werden.

 

Personen die sich eintragen wollen, haben sich über ihren Personalausweis auszuweisen gem. § 7 Abs. 1 VVVBbg.

 

Der Antrag für die briefliche Eintragung kann sowohl schriftlich als auch elektronisch unter info@oranienburg.de oder mündlich (zur Niederschrift) bei der Stadt Oranienburg gestellt werden.

 

Eintragungsberechtigte Personen, die wegen einer körperlichen Behinderung den Eintragungsraum nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten aufsuchen können, können eine Person ihres Vertrauens (Hilfsperson) mit der Ausübung ihres Eintragsrechts beauftragen. Hierfür ist der Hilfsperson eine entsprechende Vollmacht auszustellen.

 

[Der Text zum Herunterladen (PDF-Datei)]

Foto zu Meldung: Volksinitiative gegen dritte Start- und Landebahn am BER

Entwarnung: Kein Bombenfund in der Hildburghausener Straße

(18.08.2015)

Bei den zwei metallischen Gegenständen in der Hildburghausener Straße handelt es sich nicht um Bombenblindgänger. Dies hat das neue UltraTEM-Verfahren bestätigt, welches wesentlich genauere Aussagen zu möglichen Verdachtspunkten treffen kann und nun in der Hildburghausener Straße zum Einsatz kam.

 

Im Ergebnis wurden Gegenstände im Boden gefunden, deren geometrische Form nach Auswertung der Messdaten nicht auf Bombenblindgänger hindeutet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) sieht nun aufgrund aller vorliegenden, verschiedenen Messergebnisse keine Notwendigkeit mehr, weitere Maßnahmen – wie eine Freilegung der Gegenstände – durchzuführen.

 

 

Hintergrund:

Ende Juni informierte die Stadt Oranienburg über zwei Bombenverdachtspunkte, die bei der systematischen Kampfmittelsuche im Rahmen des Straßenausbaus festgestellt wurden. Insbesondere wegen nicht vorhersehbarer, erhöhter Fördermengen, die im Rahmen der Grundwasserabsenkung aufgetreten sind, mussten die ursprünglichen Zeitpläne zur Öffnung der beiden Verdachtspunkte aufgehoben werden. Deshalb kam nun das UltraTEM-Verfahren zum Einsatz.

 

[Informationen zur Kampfmittelsuche in der Stadt Oranienburg]

Foto zu Meldung: Entwarnung: Kein Bombenfund in der Hildburghausener Straße

Vier Verdachtspunkte weniger dank neuer Technik

(13.07.2015)

Die Bombensuche in Oranienburg läuft seit Neuestem sehr viel effizienter: Das im April 2015 vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) getestete Verfahren UltraTEM ermöglicht nun genauere Aussagen zu den meisten Verdachtspunkten in der Stadt – aufwendige Freilegungen von metallischen Gegenständen, die für Bomben gehalten werden könnten, lassen sich so vermeiden. „Wir sind sehr dankbar, dass wir in Oranienburg diese Technik zur Einsatzreife bringen konnten und den Mitteleinsatz dadurch effizienter gestalten können“, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter heute bei der Vorstellung des neuen Verfahrens.

 

Mit UltraTEM können die Experten der Kampfmittelräumfirmen eine Aussage zur geometrischen Form des bei der Suche gefundenen metallischen Gegenstandes  machen. Dafür legen sie eine Sendespule, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt, über die sogenannte Anomalie. Anhand der Abklingzeiten können sie erkennen, welche Form sich im Boden verbirgt. Die Technik bietet weitere diverse Vorteile – wie eine große Tiefenreichweite und das Ausblenden von oberflächennahen Objekten. Auch betragen die Kosten für das Verfahren nur ca. 15.000 Euro – im Vergleich zu teilweise mehr als 200.000 Euro, die die Öffnung eines Verdachtspunktes kostet.

 

„Das sind natürlich gute Nachrichten für alle Oranienburger. Das spart eine Menge Geld bei der Suche, weil viele Verdachtspunkte so geklärt werden können, ohne dass Gebäude oder Verkehrsflächen beschädigt werden müssen, und es verringert die Kosten für Evakuierungen“, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Aufatmen könnten zudem einige Grundstücksbesitzer, denn von den derzeit 13 Bombenverdachtspunkten in der Stadt können mit Hilfe der neuen Technik vier ausgeschlossen werden: In der André-Pican-Straße, in der Sachsenhausener Straße und an zwei Stellen am Innovationsforum (Lehnitzer Straße) werden nun keine Großbomben mehr vermutet.

 

Die Stadt Oranienburg stellt jährlich 2.190.000 Euro für Maßnahmen der Kampfmittelsuche in den Haushalt ein, dazu kommen Personal- und Sachkosten. Der Finanzbedarf bis 2030 wird auf 72 Millionen Euro allein für die städtischen Flächen geschätzt. Das Land Brandenburg beteiligt sich an der Suche und Kampfmittelbeseitigung und hat seit der Wende 350 Millionen Euro aufgebracht. Seit 1990 zählte der KMBD bereits 187 festgestellte Sprengbomben in der Stadt. Noch werden (laut „Spyra-Gutachten“) ca. 300 Blindgänger im Boden vermutet.

Foto zu Meldung: Vier Verdachtspunkte weniger dank neuer Technik

17. Jugendcup des OHC: Cool – trotz Hitze

(06.07.2015)

Auch beim 17. Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) wurde wieder auf Hochtemperatur um den Pokal des Bürgermeisters gefochten – dabei spielten die wüstenähnlichen Außentemperaturen aber fast eine untergeordnete Rolle: Man behalf sich mit allen möglichen Mittelchen zum Herunterkühlen, inklusive Rasensprenger und Wanne am Spielfeldrand, sodass 40 Mannschaften antraten und besten Nachwuchs-Handball lieferten ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur B-Jugend an den Start und bestritten auf sechs Außenfeldern zahlreiche Spiele. Angesichts der hohen Temperaturen wurde die Spielzeit von zweimal zehn Minuten auf jeweils siebeneinhalb Minuten reduziert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren des OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

Foto zu Meldung: 17. Jugendcup des OHC: Cool – trotz Hitze

Oranienburg bekommt Gütesiegel »Familiengerechte Kommune«

(16.06.2015)

Die Stadt Oranienburg erhielt am Freitag, 12.6.2015, durch den Verein Familiengerechte Kommune in Berlin das Zertifikat »Familiengerechte Kommune« und darf sich nun drei Jahre lang mit diesem Gütesiegel schmücken.

 

Diese Auszeichnung ist allerdings mehr als ein hübscher Schmuck: Um sie zu erhalten, hat die Stadt nicht nur eine Bestandsanalyse zur Familiengerechtigkeit vorgenommen, gemeinsam mit allen relevanten Akteuren ganz konkrete Lösungen erarbeitet, um die Lebensbedingungen von Familien zu verbessern – sondern auch verbindliche weiterführende Ziele für eine nachhaltige familiengerechte Gesamtstrategie gesetzt.

 

Jedes Jahr muss die Stadt dem Verein berichten, wie erfolgreich konkrete Maßnahmen umgesetzt wurden. Nach drei Jahren muss der Prozess erneut durchlaufen werden – möchte die sie das Zertifikat behalten.

 

»Die Zertifizierung bestätigt unsere seit Jahren erfolgreiche Arbeit für eine familienfreundliche Stadt. Wie beliebt Oranienburg bei Familien ist, weil bei uns für sie einfach vieles stimmt, zeigen uns die enorm gestiegenen Zuzugszahlen«, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. »Jetzt wollen wir uns jedoch nicht selbstgefällig zurücklehnen, sondern den beschrittenen Weg ständig kritisch hinterfragen und mit den Vorstellungen der Familien abgleichen – dabei hilft uns das Gütesiegel, denn der Zertifizierungsprozess bietet auch eine strukturierte Erfolgskontrolle.«

 

Siegel Familiengerechte KommuneDer Prozess und die Erkenntnisse daraus haben Einfluss auf viele städtische Handlungsfelder – vom Kita-Bereich bis zur Stadtplanung. Daraus werden zum einen konkrete Ideen generiert, zum anderen bleibt die Familiengerechtigkeit als wichtiges Schwerpunktthema im Fokus.

 

Im Spätsommer 2013 hatte das Verfahren mit dem Beschluss der Stadtverordneten begonnen, im Sommer 2014 wurde mit Hilfe einer umfangreichen Befragung und unter Beteiligung von Vereinen und Trägern, die mit dem Thema Familien zu tun haben, sowie mit Eltern und beispielhaft auch mit einigen Ortsteilen analysiert, wo die Stadt steht.

 

Was Familie in Oranienburg bedeutet, haben die beteiligten Akteure gemeinsam definiert: »Familie ist dort, wo Menschen in einer Gemeinschaft füreinander einstehen und füreinander verantwortlich sind« – ein weit gefasster Familienbegriff, der also nicht nur Familien mit Kindern sondern auch Senioren umfasst.

 

Die sechs wichtigen Handlungsfelder sind im Auditierungsprozess deutschlandweit gleich, die Beteiligten haben in zwei Workshops verschiedene Themen bearbeitet:

 

  1. Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit
  2. Familie, Arbeitsumfeld und Betreuung
  3. Bildung und Erziehung
  4. Beratung und Unterstützung
  5. Wohnumfeld und Lebensqualität sowie
  6. Senioren und Generationen

 

Im Februar 2015 haben die Stadtverordneten die Zielrichtung bestätigt. Erste sichtbare Resultate zum Thema Familiengerechtigkeit gibt es bereits: Eines davon ist der Boule- Platz in Malz (Handlungsfeld Senioren & Generationen), der in einer gemeinsamen Aktion von Bürgern und Stadtverwaltung entstanden ist – eine Anregung aus dem Ortsteil-Workshop. Auch plant die Stadt, mehr Kleinkindsportangebote zu fördern, weil in der Zielgruppe ein Mangel festgestellt wurde. Eine weitere Idee ist die Öffnung der Schulen, um dort  Bildungsangebote für Senioren zu unterstützen.

 

 

[Mehr über den Verein "Familiengerechte Kommune"]

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Grundschule Sachsenhausen wird um ein Hortgebäude erweitert

(08.06.2015)

Nachdem die alte Essensbaracke bereits Anfang dieses Jahres abgerissen worden war, lässt die Stadt Oranienburg nun ein neues Hortgebäude für die Grundschule Sachsenhausen bauen.

 

Mehr Platz für die Kleinen: Auf zwei Etagen finden die Hortkinder der Grundschule Sachsenhausen künftig beste Bedingungen zum Spielen und Lernen: Am 18. Mai startete der Bau des neuen Hortgebäudes, das Platz für 110 Kinder haben wird und voraussichtlich zum Schuljahresbeginn 2016/2017 fertig sein wird. Im Erdgeschoss entstehen eine große, lichtdurchflutete Aula, die auch als Speiseraum dienen soll sowie eine Ausgabe- und Lehrküche. Eine neue Terrasse ermöglicht den Grundschülern, ihr Mittagessen auch unter freiem Himmel einzunehmen. Außerdem werden in der unteren Etage ein Hortraum, Büros und ein Sanitärbereich eingerichtet. Im Obergeschoss werden weitere fünf Horträume mit offenen Garderoben entlang des Flures geschaffen.

 

Hort und Schulgebäude sind künftig durch ein gemeinsames Treppenhaus mit Aufzug, also barrierefrei, miteinander verbunden. Hier befindet sich dann auch der neue, zentrale Eingang für beide Häuser. Davor entstehen Parkplätze sowie eine so genannte Kiss-and-Go-Zone, in der Eltern kurz halten und ihre Kinder verabschieden können.

 

Die Stadt Oranienburg investiert in den Neubau rund 3,3 Millionen Euro und legt dabei viel Wert auf klimafreundliches und nachhaltiges Bauen. Durch die kompakte Gebäudeform und eine Fassade mit hohem Wärmeschutzstandard ist es möglich, den Energie- und Ressourcenverbrauch künftig sehr gering zu halten. Eine ökologische Bauweise mit natürlichen Materialien wie Holz für Fenster, Türen und Innenausbauelemente sowie die zweischalige Klinkerfassade tragen neben dem Stromsparkonzept zur Nachhaltigkeit bei.

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Mittelstraße: Ausbau Anfang Juni gestartet

(26.05.2015)

Am 27.5. begannen die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau der Mittelstraße mit der Einrichtung der Baustelle. Seit dem 1.6. gilt nun auch die Vollsperrung, um den eigentlichen Ausbau durchführen zu können.

 

Auch wenn sie nur eine 260 Meter kurze Nebenstraße ist, wird die Mittelstraße stark genutzt und erfüllt vielfache Funktionen in Oranienburgs Innenstadt. Deshalb soll sie im Rahmen der Stadterneuerungsmaßnahme „Oranienburg Innenstadt“ grundständig ausgebaut werden: Neben zahlreichen technischen Verbesserungen und der bereits abgeschlossenen Kampfmittelsuche sind es vor allem die allgemeine Ausstrahlung der Straße und die Erhöhung der Wohn- und Aufenthaltsqualität, die im Mittelpunkt der Ausbauplanung stehen. Damit es zukünftig weniger hektisch in der Mittelstraße zugeht, werden vor allem Fußgänger und Radfahrer Vorrang haben, denn für sie stellt die Mittelstraße eine wichtige Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt dar. Dazu wird eine Tempo-20-Zone eingerichtet und der Philosophie des „gemeinsam geteilten Raumes“ gefolgt, etwa indem man teilweise Fahrbahn und Gehwege auf eine Ebene bringt. Die bisherige Verkehrsführung mit einer Einbahnstraßenregelung im nördlichen Straßenabschnitt wird beibehalten, allerdings können Radfahrer künftig in beide Richtungen fahren.

 

Ein multifunktionaler Streifen zwischen Gehweg und Fahrbahn sorgt zudem im Wechsel für etwa ein Dutzend Parkflächen, vermehrte Baumstandorte, Flächen mit Fahrradständern und Bänken zum Verweilen sowie Areale vor Geschäften, etwa zur Belieferung, zur temporären Bestuhlung oder zum Außenverkauf. In den Kreuzungsbereichen sind jeweils Flächen geplant, die von den anliegenden Geschäften und Cafés genutzt werden können. Der Grünanteil der Straße soll mit zusätzlichen Baumpflanzungen erhöht sowie die Straßenbeleuchtung mit energie- und kostensparender LED-Technik saniert werden.

 

Der Ausbau der Mittelstraße wird voraussichtlich Ende Juli 2016 abgeschlossen sein und erfolgt in drei Bauabschnitten: Die ersten beiden Bauabschnitte dauern bis Oktober 2015. Nach einer witterungsbedingten Pause bzw. um eine mit Einschränkungen verbundene Winterbaustelle zu vermeiden, geht es im April 2016 weiter. Nach dem eigentlichen Ausbau werden bis Oktober 2016 noch die Baumpflanzungen vorgenommen.

 

Ausbaudetails:

 

  • Bauabschnitt 1: von Willy-Brandt-Straße bis hinter die Einmündung der ersten Ringeinfahrt, Bauabschnitt 2: vom Ende 1. Bauabschnitt bis vor die Einmündung der zweiten Ringeinfahrt, Bauabschnitt 3: vom Ende 2. Bauabschnitt bis Bernauer Straße inkl. Einmündung

 

  • Haushaltsvolumen für Straßenbau und Planung: ca. 650 000 Euro, finanziert aus Städtebaufördermitteln durch Bund, Land und Stadt

 

  • Gesamtlänge Ausbaustrecke: 260 Meter

 

  • Ausbaubreite der Fahrbahn: zwischen 3,50 und 4,60 Metern

 

  • Ausbaubreite westlicher Gehweg: zwischen 2 und 5,90 Metern
  • Ausbaubreite östlicher Gehweg: zwischen 1,85 und 3,35 Metern
  • Ausbaubreite des multifunktionalen Streifens: 2,50 Meter

 

  • Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg mit dem Entwässerungsbetrieb (EBO) und den Stadtwerken (SWO), die Regen- und Schmutzwasserleitungen sowie die Strom- und Wasserleitungen erneuern

 

Die Planungen für die Neugestaltung der Mittelstraße laufen bereits seit 2013 und bedurften umfangreicher Abstimmungen. So sollte vor allem auch auf die unterschiedlichen Anlieger- und Nutzungsstrukturen der Straße Rücksicht genommen werden, die von reiner Wohnbebauung im südlichen Bereich bis zur überwiegend gewerblichen Nutzung im nördlichen Abschnitt zur Bernauer Straße hin reichen. Die Ergebnisse wurden bereits am 12. Februar in einer Informationsveranstaltung mit Eigentümern, Mietern, Pächtern und anderen Betroffenen erörtert. Alle Anwohner werden in Kürze noch einmal schriftlich über den genauen Bauablauf informiert.

[Verkehrsführungsplan]

Foto zu Meldung: Mittelstraße: Ausbau Anfang Juni gestartet

Noch besser radeln in Oranienburg

(21.05.2015)

Radfahrer in Oranienburg können sich freuen: In Kürze werden an vielen Stellen weitere Maßnahmen in Kraft treten, die den Nutzern von Zweirädern das Leben leichter machen. So werden weitere Einfahrverbote in Einbahnstraßen für Radfahrer aufgehoben, einige Sackgassen für Radfahrer geöffnet und die Pflicht, einen Radweg zu benutzen, an mehreren Stellen aufgehoben.

 

Schon vor rund zwei Jahren hat die Stadt Oranienburg einige verkehrsrechtliche Verbesserungen vorgenommen, um den Radverkehr zu fördern. Dazu zählte unter anderem ein Radstreifen auf beiden Seiten der Willy-Brandt-Straße oder die Freigabe von einigen Einbahnstraßen für Radler, so dass diese hier seither entgegen der Fahrtrichtung radeln dürfen.

 

Seit Mitte April ist die Stadt nun dabei, weitere sichtbare Erleichterungen für Radler im Stadtgebiet umzusetzen. „Die Haltung zum Radfahren hat sich mit der Zeit verändert, heute hat es einen höheren Stellenwert. Deshalb bin ich sicher, dass sich Investitionen in den Radverkehr immer lohnen“, sagt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke am 18. Mai beim 4. Nationalen Radverkehrskongress in Potsdam. Dort ist die Stadt Oranienburg der „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen des Landes Brandenburg“ als Gründungsmitglied beigetreten.

 

Dass sich Oranienburgs Fahrradfreundlichkeit heute schon sehen lassen kann, belegen die Ergebnisse des sechsten Fahrradklimatest des ADFC, dessen Ergebnisse im Februar vorgestellt wurden. Brandenburgweit kam Oranienburg in seiner Einwohnerklasse auf den zweiten Platz und gehört damit nach wie vor zu den fahrradfreundlichsten Städten im ganzen Bundesland.

 

 

Die Maßnahmen im Überblick

 

Freigabe von Einbahnstraßen:

  • Friedrich-Engels-Straße, Hammer Straße, Melniker Straße, Bagnoletstraße, Erzbergerstraße (südlicher Abschnitt), Theodor-Neubauer Straße (Weiße Stadt)
  • Havelstraße (östlicher Abschnitt zwischen Nehring- und Berliner Straße)
  • Lindenring (nördlicher Ringabschnitt)
  • Luisenweg
  • Quedlinburger Straße
  • Illerstraße
  • Dianastraße (Lehnitz)
  • Florastraße (Lehnitz)
  • Hirtenweg (Sachsenhausen)

 

Für Radler nun durchlässige Sackgassen:

  • Parkstraße
  • Kanalstraße (östlicher Abschnitt)
  • Bötzower Stadtgraben (östlicher Abschnitt)
  • Robert-Koch-Straße (Stichweg)

 

Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht: Je nach Schild dürfen Radler hier entweder Straße oder Gehweg mitbenutzen

  • Luisenstraße
  • Kanalstraße (westlicher Abschnitt)
  • Havelstraße (östlicher Abschnitt)
  • Straße der Einheit/Aderluch/Sophie-Scholl-Straße
  • Zum Bahnhof (Sachsenhausen)

 

 

Für weitere Fragen und Anregungen zur Radverkehrsförderung steht Ihnen Sven Dehler vom Stadtplanungsamt unter (03301) 600 769 oder dehler@oranienburg.de zur Verfügung.

 

Foto zu Meldung: Noch besser radeln in Oranienburg

Bombenblindgänger in der André-Pican-Straße erfolgreich entschärft

(12.05.2015)

Die 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart in der André-Pican-Straße 42 konnte heute Nachmittag erfolgreich entschärft werden. Um 15 Uhr wurde der Sperrkreis wieder aufgehoben. Auch der Bahnverkehr läuft in Kürze wieder an – es können aber noch Verzögerungen auftreten.

 

Weil die Bombe in einem guten Zustand war, konnte sie mittels Wasserschneidgerät entschärft werden. Eine Sprengung war nicht notwendig. Es handelte sich um die 185. Bombe, die seit 1990 in Oranienburg erfolgreich neutralisiert werden konnte.

 

Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte der Polizei und 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren vor Ort, um den Sperrkreis nach außen zu sichern.

 

Die Stadt Oranienburg bedankt sich bei allen Einsatzkräften, insbesondere bei den Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes für die erfolgreiche Entschärfung des Bombenblindgängers!

 

Hintergrund:

 

Am Montagvormittag informierte der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) die Stadt Oranienburg über den Fund einer 250-Kilogramm-Bombe amerikanischer Bauart in der André-Pican-Straße 42. Sie befand sich in einer Tiefe von 4,50 Metern und verfügte über einen intakten, chemischen Langzeitzünder.

 

Vor Ort wurde bereits am Montag der unmittelbare Gefahrenbereich in einem Radius von 100 Metern geräumt. In diesem Sperrkreis lagen die TURM ErlebnisCity sowie ein kleiner Bereich des Lehnitzsees.

 

Um die Bombe zu entschärfen, trat heute um 8.30 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern rund um den Fundort in Kraft. Rund 4.500 Personen waren davon betroffen. Für sie war eine zentrale Anlaufstelle in der Turnhalle Germendorf eingerichtet. Diese war mit kostenlosen Shuttle-Bussen der OVG erreichbar.

 

Da auch der Oranienburger Bahnhof im Sperrkreis lag, war der Bahnverkehr seit 8 Uhr von und nach Oranienburg unterbrochen.

 

 

[Allgemeinverfügung]

[Der 1000-Meter-Sperrkreis am 12.05.2015]

[Fahrplan Ersatzverkehr Oranienburg-Birkenwerder]

[Fotoalbum zur Entschärfung auf unserer Facebook-Seite]

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche in Oranienburg]

Foto zu Meldung: Bombenblindgänger in der André-Pican-Straße erfolgreich entschärft

Wasserwanderleitsystem für Kanutouristen eröffnet

(10.05.2015)

Rechtzeitig mit Beginn der Tourismussaison wurde nun im Stadtgebiet von Oranienburg ein einheitliches Wasserwanderleitsystem für Kanufahrer aufgebaut.

 

Das Leitsystem besteht aus 15 Informationstafeln, die an geeigneten Anlegestellen jeweils in Gewässernähe errichtet werden. Die 1,50 m hohen und 1 m breiten Informationstafeln, die in rustikalen Holzaufstellern montiert sind, geben u. a. Auskunft über den jeweiligen Standort und dessen Umgebung sowie Servicehinweise zu nächstgelegenen Übernachtungsmöglichkeiten oder gastronomischen Einrichtungen. 

 

Die Umsetzung des Leitsystems geht auf eine Initiative der Naturparkverwaltung Stechlin-Ruppiner Land zurück, die bereits beim Aufbau des gleichartigen Systems in den Ruppiner Gewässern mitgewirkt hat. Mit dem nunmehr erfolgten Lückenschluss entlang der Oranienburger Gewässer können sich Wasserwanderer, die zwischen den Berliner Gewässern und den Gewässern des Naturparks Uckermärkische Seen unterwegs sind, ab sofort anhand eines einheitlichen Informationssystem orientieren.  

 

Da Oranienburg aufgrund seiner geographischen Lage und mit seinen zahlreichen Wasserwegen idealer Ausgangspunkt für Wasserwanderungen ist, hat sich die Stadt bereit erklärt, dieses Vorhaben auch ohne Fördermittel zu finanzieren. Die Kosten für die Herstellung und den Aufbau der Infotafeln beliefen sich auf rund 30.000 EUR.

 

Übertragen wurde die Maßnahme an die Dienstleistungs & Service GmbH mit Sitz in Friesack, die sich auf Vereinbarung der Städte Oranienburg und Velten auch um die Errichtung einer weiteren Infotafel in Hohenschöpping gekümmert hat, um die  Durchgängigkeit und Einheitlichkeit des Informationssystems sicherzustellen.

 

[Standorte des Wasserwanderleitsystems]

[www.oranienburg-erleben.de]

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18. Mai: Neubau Hort Sachsenhausen / Abbruch Feuerwehrgerätehaus Germendorf

(30.04.2015)

Neubau Hortgebäude in Sachsenhausen startet am 18. Mai – ebenso wie der Abbruch des Feuerwehrgebäudes in Germendorf

 

Der Bauauftrag für den erweiterten Rohbau-Neubau des Hortgebäudes der Grundschule Sachsenhausen wurde heute durch die Stadt Oranienburg vergeben. Mit dem Bau wird am 18.5.2015 begonnen. Die Fa. Berger Bau NL Berlin wird den Auftrag ausführen. Eine Bauanlaufberatung zur Unterrichtung der Einrichtungsleitungen findet am 12.5.2015 statt. Hier wird es mit Baubeginn der Maßnahme zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Friedrichstraße (Haupteingang der Schule) kommen.

 

Die Abbrucharbeiten am Feuerwehrgebäude in Germendorf sollen ebenfalls am 18.05.2015 beginnen und planmäßig innerhalb einer Woche abgeschlossen werden.

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Baustelle Comenius-Grundschule: Stützen und Binder werden geliefert

(30.04.2015)

Am 6./7.5.2015 sowie am 12.5.2015 werden auf der Baustelle der Comenius-Grundschule, Jenaer Str. 5, die Stützen und die Binder der geplanten Zweifeldturnhalle mit Aula geliefert und montiert. Das Amt für Grundstücks- und Gebäudewirtschaft informiert, dass es an diesen Tagen durch den Schwerlastverkehr zu Verkehrseinschränkungen im Bereich der Jenaer Straße, der Berliner Straße und der Saarlandstraße kommen wird.

 

Am 6. und 7. Mai werden zunächst 32 Stützen mit Schwerlasttransportern aus dem Fertigteilwerk Passau der Firma Berger Bau angeliefert und mit einem 70 Tonnen-Autodrehkran montiert bzw. aufgestellt. Jede Stütze wiegt 10 Tonnen. Die Lieferung und Montage der 11 Binder erfolgt am 12.5.2015. Auch hier erfolgt die Anlieferung mittels Schwerlasttransporter aus dem Fertigteilwerk Passau. Der für die Montage dieser jeweils 30 Tonnen schweren und ca. 25 Meter langen Bauteile erforderliche 150-Tonnen-Autodrehkran gehört zu den Größten und wird ab 7.00 Uhr auf der Baustelle zum Einsatz kommen.

 

[Weitere Details zum Bau der Comenius-Grundschule (mit 3D-Rundflug)]

Foto zu Meldung: Baustelle Comenius-Grundschule: Stützen und Binder werden geliefert

Zeitplan für Bombenverdachtspunkt »Am alten Hafen 25« verschoben

(23.03.2015)

Bombenverdachtspunkte auf dem Grundstück »Am alten Hafen 25«:

Zeitplan für die Abklärung verschoben - Details folgen.

 

Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) der Stadt Oranienburg mitteilte, werden die ursprünglichen Zeitpläne für die Freilegung der metallischen Gegenstände auf den Grundstücken „Am alten Hafen 25“  verschoben. Der Grund sind technische Schwierigkeiten vor Ort.

 

Auf dem Grundstück „Am alten Hafen 25“ befinden sich zwei Bombenverdachtspunkte, die im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche festgestellt wurden. Sie liegen nebeneinander in einer Tiefe von ca. 4,5 Metern.

 

Der Stadt Oranienburg liegen derzeit noch keine Informationen hinsichtlich neuer Zeitpläne vor. Wir werden Sie aber umgehend informieren, sobald der KMBD weitere Einzelheiten mitteilt.

[Informationsseite zur Kampfmittelsuche]

Foto zu Meldung: Zeitplan für Bombenverdachtspunkt »Am alten Hafen 25« verschoben

Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

(15.03.2015)

Am Sonntag, den 15. März 2015 um 14:45 Uhr heulten die Sirenen wie vor 70 Jahren – und erinnerten an die schwerste Bombardierung Oranienburgs kurz vor Kriegsende. Anschließend läuteten die Kirchenglocken. An den Gräbern der Bombenopfer auf dem städtischen Friedhof wurden Kränze niedergelegt und in der Orangerie fand eine gut besuchte Podiumsdiskussion statt.

 

Etwa 200 Besucher kamen am Sonntagnachmittag in die Orangerie, um den Opfern des Angriffs zu gedenken. Nach der Vorführung der rbb-Doku »Geheimsache Nazi-Uran – Atomjagd in Brandenburg« kamen auf dem Podium der Filmemacher Thomas Claus, Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, der Historiker Dr. Rainer Karlsch sowie als Zeitzeugin die damals fünfzehnjährige Waltraud Wyrembek zu Wort. Der inhaltliche Bogen der Veranstaltung war so von den seinerzeitigen Geschehnissen und ihren Hintergründen bis zu den Auswirkungen auf das heutige Leben in der Stadt gespannt.

 

Fotoserie zur Gedenkveranstaltung 70. Jahrestag der Bombardierung Oranienburgs
Fotoserie zur Veranstaltung

Denn wie kaum eine andere deutsche Stadt hat Oranienburg bis heute die Folgen des Zweiten Weltkrieges und insbesondere des schweren Bombardements am 15.03.1945 zu tragen. Allein in den vergangenen 25 Jahren mussten mehr als 180 Bomben, die oft mit einem höchst gefährlichen Langzeitzünder ausgestattet waren, entschärft oder gesprengt werden. Dennoch wird in der Stadt noch immer eine besonders hohe Anzahl von Bombenblindgängern befürchtet, die das Leben der Bewohner gefährden und für deren Beseitigung die Stadt erhebliche Mittel aufbringen muss.

 

»Der Bund ist in der Pflicht, die Beseitigung dieser Kriegslast ist eine Aufgabe aller Deutschen als Solidargemeinschaft«, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Er unterstützt deshalb auch die Bundesratsinitiative, bei der es um eine Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Bombenbeseitigung geht.

 

 

Über die Hintergründe des Luftangriffs berichteten wir in der Februar-Ausgabe des Stadtmagazins.

 

[Seite des Oranienburger Stadtmagazins]

Foto zu Meldung: Bombardierung vor 70 Jahren – Stilles Gedenken bei lautem Sirenengeheul

Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

(18.12.2014)

Am Mittwoch, den 17.12.2014, hatten Aktivisten aus dem Umfeld einer Facebook-Initiative gegen das Asylbewerberheim Lehnitz zu Protesten nach dem Vorbild der Dresdner »Pegida«-Demos aufgerufen.

 

Die rund 250 Teilnehmer wurden jedoch von ebenso vielen Gegendemonstranten erwartet, die einem kurzfristigen Aufruf verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Parteien und Einzelpersonen, darunter Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, gefolgt waren. Der Aufruf war vor allem über die städtische Facebook-Seite bekanntgemacht worden.

 

Ansprache des Bürgermeisters im Wortlaut

 
rbb-Bericht zum Thema (extern)  

Laesicke hielt bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz eine Ansprache, die sich kritisch mit den Versäumnissen der aktuellen Asyl- und Einwanderungspolitik, aber auch mit der Ignoranz gegenüber den oft schweren Schicksalen der Flüchtlinge und ihren Problemen, auseinandersetzte. Diese trage nicht positiv zur Integration von Menschen bei.  [Hier die Ansprache im Wortlaut]

 

»Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlinge versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.«
Bürgermeister Laesicke

Die Gegendemonstranten machten deutlich, dass sie für eine weltoffene Stadt ohne Fremdenhass und Rassismus stehen und es nicht dulden, wenn Asylbewerber in unserer Stadt zum Sündenbock und zur Projektionsfläche für Probleme gemacht werden, die sie gar nicht verursacht haben.

 

Harmlos wirken sollte hingegen der »Abendspaziergang«, zu dem die Aktivisten der »Nein zum Heim«-Seite auf Facebook aufgerufen hatten. Eine ganze Reihe solcher Seiten war im letzten Jahr parallel zu neuen Asylunterkünften entstanden. Das Brandenburger Innenministerium hat Erkenntnisse, dass diese von NPD-Aktivisten und Personen aus deren Umfeld gesteuert werden. Sie geben sich in ihrem äußeren Rahmen einen bewusst harmlosen Charakter, in dem es vermieden wird, offen rassistisch oder ausländerfeindlich zu argumentieren. Das übernehmen dann aber in der Regel die einzelnen Kommentatoren auf diesen Seiten – deren Statements sind an Eindeutigkeit oft kaum zu überbieten.

 

»Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?«
Bürgermeister Laesicke

Auch am Mittwoch wurde daher von den Organisatoren versucht, harmlos zu wirken. Mit Deutschland- und Brandenburg-Fahnen sowie der blauen Friedenstaube sollte optisch demonstriert werden, was bei den Reden transportiert wurde: Offen ausländerfeindlich wurde hier nicht argumentiert, die Aussagen wurden so gefasst, dass sie immer zweideutig waren, bisweilen sogar zynisch. So wurde das klassische »Ausländer raus!« vergangener Tage etwa ersetzt durch »es ist besser für die Asylsuchenden, wenn sie am Aufbau ihres Heimatlandes mitwirken können«.

 

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass das Publikum – in der Mehrheit ortsfremde, junge Männer, vielfach nicht unbekannt aus der rechtsextremen Szene – angesichts solch sanfter Töne selbst etwas enttäuscht war. Auf der Abschlusskundgebung der »Abendspazierer« vor dem Landratsamt sprach dann aber doch noch eine NPD-Funktionärin.

 


 
Ansprache des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke, anlässlich der Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am 17.12.2014  (Wortlaut)

 

 

Deutschland braucht schnellstens eine neue Einwanderungspolitik, die Antworten auf die Fragen der Zeit gibt.

 

Statt die Praktikabilität von Asylverfahren kritisch zu hinterfragen und nach befriedigenden Lösungen zu suchen, die die Interessen unserer Gesellschaft mit denen der in großer Zahl in Europa und Deutschland eintreffenden Flüchtlingen versuchen, in Einklang zu bringen, werden untaugliche, bürokratische Verfahren unbeirrt weiter betrieben.

 

Die Landkreise, Städte und Gemeinden werden letztlich mit den erheblichen Problemen, die nicht nur die wohnungsmäßige Unterbringung von Flüchtlingen sondern auch deren soziale Betreuung mit sich bringen, weitgehend allein gelassen.

 

Eine halbherzige Zurverfügungstellung von etwas mehr Geld seitens des Bundes und des Landes zur Mitfinanzierung der erheblichen Kosten, deren Löwenanteil auch weiterhin von den Kommunen zu tragen ist, reicht bei weitem nicht aus.

 

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass vielen Menschen in unserem Land die gegenwärtige Einwanderungspolitik konzeptionslos erscheint.

Daraus erwachsender Unmut ist nur zu verständlich.

Eine reflexartige Verteufelung aller, die ihre diesbezüglichen Sorgen artikulieren, halte ich für falsch.

 

Auf Bundes- und Landesebene muss man sich folgende Frage stellen:

 

»Was müssen wir tun, um eine höhere Akzeptanz von Flüchtlingen zu erreichen, wo haben wir Defizite zugelassen, die zu unbeabsichtigten, negativen Folgen geführt haben, welche neuen Wege müssen wir beschreiten, um Flüchtlinge tatsächlich zu einer Bereicherung unserer Gesellschaft werden zu lassen, statt dies oft nur zu behaupten.«

 

Was erlebt ein Flüchtling, der mit ungetrübter Zuversicht und voller Glücksgefühl nach Deutschland kommt, nachdem er vielleicht gerade mit dem Leben davon gekommen ist und eine wahre Odyssee hinter sich hat?

 

Er ist fest entschlossen, seine Chance zu nutzen: zu arbeiten, die Sprache zu lernen und seinen Kindern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen.

Schnell muss er jedoch begreifen, dass er als Asylbewerber ein langwieriges, schwerfälliges und unverständliches Asylverfahren durchlaufen muss.

 

Während dieses unerträglich langen Asylverfahrens ist er in seiner Freizügigkeit erheblich eingeschränkt, zur Untätigkeit verdammt, hat kaum die Möglichkeit, Kontakte mit Deutschen zu pflegen und ist Demütigungen ausgesetzt.

Ständig wird ihm, mit Ausnahme von wenigen Gutmeinenden, zu verstehen gegeben, dass er eigentlich unerwünscht sei und abgeschoben gehöre.

 

Wenn dann nach fünf oder sechs Jahren das Asylverfahren mit einem in aller Regel abschlägigen Bescheid beendet wird, sind die meisten Verbindungen in die alte Heimat abgerissen.

 

Die nicht selten in Deutschland geborenen und hier aufgewachsenen Kinder fühlen sich stärker an Deutschland gebunden als an das Herkunftsland ihrer Eltern.

 

Aus den anfangs zuversichtlichen, gutwilligen und motivierten Menschen hat die deutsche Wirklichkeit in wenigen Jahren Enttäuschte, Ausgegrenzte und Verbitterte gemacht.

 

Ihnen wurde schwarz auf weiß beschieden, dass sie hier nicht willkommen sind und abgeschoben werden sollen.

Viele flüchten, um diesem Schicksal zu entgehen, in die Illegalität.

Unsere Gesellschaft hat sie dorthin getrieben.

Die negativen Folgen schlagen auf unsere Gesellschaft zurück.

Damit muss Schluss sein!

 

In unserer Gesellschaft, die Geburtenmangel, Überalterung und fehlende Fachkräfte beklagt, sollten wir alles tun, um die Flüchtlinge so schnell und so gut wie möglich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren.

 

Deutschstunden für alle Kinder und alle Erwachsenen sowie eine ordentliche, den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Ausländer entsprechende Schulbildung bzw. Berufsausbildung müssen gewährleistet werden.

 

Beispielswiese die junge Medizinstudentin aus Syrien, die am Sonnabend auch in Lehnitz war, die MAZ berichtete davon, muss schnellstens die Möglichkeit bekommen, bei uns ihr Medizinstudium zu beenden.

Vielleicht ist sie dann schon bald Ärztin in der Prignitz oder in der Uckermark und trägt dazu bei, den dortigen Medizinermangel zu beseitigen.

Vielleicht kann sie aber auch in ein paar Jahren dazu beitragen, ihr vom Krieg geschundenes Land wieder aufbauen zu helfen.

 

Noch viele, naheliegende Beispiele habe ich im Kopf, wie ein aus Ignoranz der deutschen Politik entstandenes Problem einer Lösung zugeführt werden kann, die sowohl zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung als auch der eintreffenden Flüchtlinge wäre.

 

Dass das funktionieren kann, hat die Einwanderungspolitik vom Großen Kurfürsten bis zu Friedrich dem Zweiten, König von Preußen, bewiesen.

 

Durch die Aufnahme und Förderung der Flüchtlinge aus ganz Europa nach dem 30-jährigen Krieg wurde die Basis für die erfolgreiche Entwicklung unseres Landes gelegt.

 

Denn Preußen war ein Einwanderungsland, in dem »jeder nach seiner Facon selig werden« konnte, falls er sich als nützliches Glied in die Gesellschaft einbringen sollte.

Die Chance wurde ihm dazu vom preußischen Staat gegeben.

 

Daran sollten sich die Verantwortlichen in Bund und Land erinnern und die heute praktizierte Einwanderungspolitik von Grund auf reformieren.

Nur dann würde die Aufnahme von Flüchtlingen ein Gewinn für uns alle!

 

 


Foto zu Meldung: Ansprache des Bürgermeisters bei der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Jetzt abstimmen!

(24.09.2014)

Wie fahrradfreundlich ist Oranienburg? Die Antwort können Bürgerinnen und Bürger jetzt selbst geben – beim sechsten ADFC-Fahrradklima-Test.

 

Anhand von 27 Fragen ermittelt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club auf www.fahrradklima-test.de derzeit die Fahrradfreundlichkeit von Kommunen in ganz Deutschland. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke unterstützt als passionierter Radfahrer die Aktion und hat seine persönliche Bewertung bereits vorgenommen. „Oranienburg soll noch familienfreundlicher und attraktiver werden. Dazu gehört auch ein gutes Radverkehrsklima. Wir haben zwar schon viel in die Radverkehrsinfrastruktur investiert, doch wollen wir nicht nur wissen, welche Maßnahmen als Verbesserung empfunden werden, sondern auch wo es noch Schwachstellen gibt, die es zu beseitigen gilt."

 

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführt. Beim letzten Test im Jahr 2012 nahmen über 80.000 Menschen teil. 332 Städte wurden bewertet. Oranienburg ging aus dem Ranking als fahrradfreundlichste Stadt in ganz Brandenburg hervor: In der Kategorie "Städte unter 100 000 Einwohner" belegte Oranienburg mit deutlichem Abstand zu Königs-Wusterhausen und Eberswalde den ersten Platz unter Brandenburgs Kommunen. Im Bundesdurchschnitt erreichte unsere Stadt unter den 252 Teilnehmerstädten bis 100.000 Einwohner den 49. Platz. Damit das so bleibt und Oranienburg wieder zur Fahrradstadt Nummer 1 in Brandenburg gekürt wird, ist auch Ihre Stimme gefragt! 50 Umfrage-Ergebnisse werden benötigt, um im ADFC-Städteranking berücksichtigt zu werden.

 

So kann man mitmachen

 

Mitmachen können alle, die gelegentlich oder regelmäßig mit dem Fahrrad fahren. Den Fragebogen kann man auf www.fahrradklima-test.de online ausfüllen. Die Umfrage läuft vom 24. September bis zum 30. November 2014. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Über den ADFC

 

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 145.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Die ADFC Ortsgruppe Oranienburg setzt sich insbesondere für den Bau der fehlenden Radwege an der Bundesstraße 273 sowohl in Schmachtenhagen als auch zwischen Germendorf und Schwante bzw. zwischen Wensickendorf und Wandlitz, aber auch für die Pflege und Erhaltung der bereits vorhandenen Radwege ein.

[Logo zum Fahrradklimatest 2014]

[ADFC Oranienburg]

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16. JugendCup: Handballer-Nachwuchs in bester Form

(30.06.2014)

Um den Pokal des Bürgermeisters wurde bereits zum 16. Mal beim Jugendcup des Oranienburger Handball-Clubs (OHC) gekämpft – mit rund 1.000 beteiligten Personen aus 17 teilnehmenden Vereinen gab es bei dieser Großveranstaltung am 28. und 29. Juni wieder zwei Tage allerbesten Nachwuchs-Handball ...

 

Bei dem mittlerweile traditionellen Rasenturnier gingen 58 weibliche und männliche Mannschaften von den Minis bis zur A-Jugend an den Start und bestritten auf den 6 Außenfeldern 152 Spiele à 2 x 10 Minuten. Das schlechte Wetter konnte dabei der guten Stimmung nichts anhaben – jedes Tor wurde hier gefeiert.

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die Organisatoren um Christian Riedel vom OHC und die zahlreichen Unterstützer sowie Förderer, darunter auch die Stadt Oranienburg.

 

 

Die detaillierten Ergebnisse des Turniers (PDF) finden Sie unter den folgenden Links:

 

 

Weitere Links:

 

[Direkt zum Oranienburger Handball Club e.V.]

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Stadt beugt Korruption vor

(18.06.2014)

Externer Ombudsmann nimmt seine Arbeit auf

 

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke erklärt:

 

»Auch wenn sich die Staatsanwaltschaft bisher nicht mit Begünstigung und Vorteilsnahme bei Auftragsvergaben oder Grundstücksgeschäften der Stadt Oranienburg bzw. ihrer kommunalen Gesellschaften beschäftigen musste, so ist es mir doch ein wichtiges Anliegen, dass Korruption keine Chance bekommt.

 

Medienberichte zeigen, dass es leider auch im Land Brandenburg immer wieder dazu kommt, dass sich meist Wirtschaftsunternehmen Vorteile bei der Erteilung von Genehmigungen, dem Erwerb von Liegenschaften oder der Vergabe von Aufträgen verschaffen wollen. Dies geschieht, indem sie versuchen, Mitarbeitern im öffentlichen Dienst oder Kommunalpolitikern Vorteile zu verschaffen, indem sie ihnen Vergünstigungen gewähren oder Geschenke zukommen lassen. Dadurch entstehen Abhängigkeiten, die Bevorzugungen bzw. Benachteiligungen beim Treffen von Entscheidungen nach sich ziehen.

 

Um solche Praktiken zu vermeiden oder in Einzelfällen, die stets möglich sind, den entschiedenen Kampf anzusagen, habe ich mich entschieden, einen Ombudsmann zu beauftragen, bei dem künftig der Verdacht von Korruption gemeldet werden kann.

 

Hierzu wurde jetzt eine  Vereinbarung zwischen der Stadt Oranienburg und dem Rechtsanwalt Andreas Steffen abgeschlossen. Mit dem Vertrag über eine externe Ombudsmann-Tätigkeit wird Herr Steffen zur unabhängigen Vertrauensperson für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und der städtischen Gesellschaften (SOG, TKO, WOBA, Stadtwerke, EBO) ernannt.

 

Der Ombudsmann nimmt sämtliche Informationen über einen Korruptionsverdacht zum Schutz der Hinweisgeber vertraulich entgegen. Die Identität der meldenden Person wird dabei nicht offen gelegt, es sei denn, der oder die Hinweisgebende stimmt dem ausdrücklich und schriftlich zu. Diese Verschwiegenheitsverpflichtung gilt nicht nur gegenüber der Stadt Oranienburg, sondern auch gegenüber der Polizei und der Staatsanwaltschaft, wenn auf Grund eines Hinweises ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.«

 

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Stadtsportfest 2014: Doppelsieg für Germendorf

(16.06.2014)

Das diesjährige Stadtsportfest war wieder voller Emotionen. Bei angenehmen Temperaturen trafen sich sportbegeisterte Kitas, Schulen und Familien auf dem Sportplatz hinter dem Schloss, um in verschiedenen Disziplinen anzutreten und den Sieg für ihre Einrichtung zu erringen. Es waren insgesamt 16 Einrichtungen aus fast allen Stadtgebieten am Start.

 

Nach der Eröffnung und Begrüßung aller Teilnehmer folgte die Erwärmung. Diesmal durch gleich zwei Einrichtungen, denn die Sieger 2013 waren die Kita »Krümelhausen« und die Kita Lehnitz. Anschließend konnten die Wettkämpfe beginnen.

 

Die Kita-Kinder starteten in den Disziplinen Schlussweitsprung, Schlängellauf und Medizinballweitwurf. Die Grundschulen kämpften in den Disziplinen 60-Meter-Lauf, Weitsprung und Sport-Stacking. Alle Schüler und Kindergartenkinder kämpften hart und mit einem Ziel vor Augen: den Wanderpokal für ihre Einrichtung zu gewinnen. Sie machten aus dem Sportplatz eine Arena der Superlative. Alle Kinder gaben ihr Bestes und trotzten dem Wetter. Sie hüpften, rannten, warfen und stapelten um die Wette. Eltern und Zuschauer feuerten die kleinen Sportler an und bejubelten sie.

 

Die Gruppe DRUMS ALIVE Oberhavel zeigte vor der Bühne Auszüge aus ihrem Programm. Auch wieder mit dabei war die Jugendfeuerwehr der Stadt Oranienburg (Lehnitz), die das Ziellöschen nicht trainieren brauchte – das Wasser kam ja reichlich von oben.

 

Das »Speedway Team Wolfslake« stellte eine Vielzahl seiner Rennmaschinen vor und den Sound der Motoren konnte man über den ganzen Platz hören. Es konnten sich zehn Gewinner über je zwei Freikarten für das Rennen der 1. Bundesliga „Wolfslake vs. AC Landshut“ am 27.07.2014 freuen.

 

Der Kampf um den Titel sportlichste Kita war hart umkämpft, aber es gab in diesem Jahr keine doppelten Platzierungen. Den Titel der sportlichsten Kita und sportlichsten Grundschule in Oranienburg haben letztlich nur zwei Teams errungen. So ging der heißbegehrte Pokal „Sportlichste Kita“ in diesem Jahr an die Kita „Pusteblume“ aus Germendorf und die Grundschule Germendorf konnte den Pokal „Sportlichste Grundschule“ erringen. Also der Doppelsieg für Germendorf.

 

Gesamtauswertungen

 

Sportlichste Kita

Platz

 
 

Kita "Pusteblume" Germendorf

1

 

Kita „Drehrumbum“ Wensickendorf

2

 

Kita Lehnitz  

3

 

Kita Stadtmusikanten

4

 

Kita „Knirpsenland“

5

 

Kita "Krümelhausen"

6

 

Kita „Falkennest“

7

 

Kita Eden

8

 

Kita „Zwergenhaus“ Friedrichsthal

9

 

Kita Friedrich Fröbel

10

 

Kita "Butzelhausen"

11

 

 

Sportlichste Grundschule

Platz

 
 

GS Germendorf

1

 

GS Lehnitz

2

 

Havelschule GS

3

 

Waldschule GS

4

 

GS Sachsenhausen

5

 

 

 

Auch in diesem Jahr wurden Schüler des F.F.-Runge-Gymnasiums engagiert, welche die Messungen und Wertungen für die einzelnen Disziplinen vornahmen. Diese haben ihren Job sehr gut gemacht und schon nach kurzer Einweisung ihre Frau bzw. ihren Mann gestanden.

 

Ein großer Dank geht außerdem an die Personen hinter den Kulissen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Hier besonders den Mitarbeitern des Stadthofes und der Stadtverwaltung sowie des SV Athletik Dank für die Unterstützung.

 

Dank der SOG konnten auch in diesem Jahr wieder super Preise vergeben werden.

 

Wir blicken dem nächsten Event mit vielen Erwartungen entgegen und freuen uns auf das kommende Stadtsportfest in 2015. Es kann jedoch sein, dass es einen neuen Rahmen geben wird. Es werden die beteiligten Einrichtungen noch stärker entscheiden, wie ihr Fest aussehen soll sowie wann, wo und mit wem.  

 

Noch mal an alle ein sportliches Danke!

 

Pierre Schwering

– Sachgebiet Gemeinwesen, Jugend und Sport

 

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Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt am 21.05.

(14.05.2014)

Grundhafter Ausbau der Sachsenhausener Straße beginnt –
Halbseitige Sperrung und Umleitung ab dem 21.05.2014

 

Am Mittwoch, dem 21.05.2014, ab 8:00 Uhr, beginnt der Ausbau der Sachsenhausener Straße zwischen der Kreuzung Bernauer Straße und dem Knotenpunkt Rungestraße. Der Bau wird in zwei Abschnitten ausgeführt: Zunächst wird von Mai bis November 2014 von der Bernauer Straße bis zur Rungestraße gearbeitet. Von April bis Oktober 2015 erfolgt dann der Umbau des Knotenpunktes Rungestraße zu einem Kreisverkehr (bisher: Ampelregelung).

 

Im Zentrum der Baumaßnahme steht eine Verbesserung des Fahrbahnzustandes entsprechend den Anforderungen der zu erwartenden steigenden Verkehrsbelastung und der notwendigen ausreichenden Oberflächenentwässerung. Insbesondere durch den Neubau der „Kita Leuchtturm“ sowie den geplanten Bau von Stadtvillen am Schlosshafen ist mit höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Darüber hinaus werden die Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Beleuchtung (umweltfreundliche LED-Lampen) erneuert. Der straßenbegleitende Baumbestand im östlichen Teilabschnitt wird erhalten und ergänzt (13 Neupflanzungen). Für Radlerinnen und Radler wird es künftig einen Fahrstreifen stadteinwärts geben.

 

Mit dem Ausbau des 310 Meter langen Teilstückes der Sachsenhausener Straße werden mehrere wichtige Ziele der Stadtentwicklung verfolgt:

 

  • Sicherstellung der verkehrlichen Erreichbarkeit des innerstädtischen Bereiches und Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer;
  • Optimierung der Radverkehrsführung;
  • Verbesserung der Geh- und Aufenthaltsqualität;
  • Erleichterung der Fahrbahnüberquerung durch Einrichtung von Querungshilfen;
  • Reduzierung der Lärmbelastung für die Anwohner durch Erneuerung der Fahrbahnoberfläche und der Errichtung eines Kreisverkehrs;
  • Erhalt der Parkplätze unter Berücksichtigung mobilitätseingeschränkter Besucher der Seniorenbegegnungsstätte.

 

Die Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Oranienburg, der Stadtwerke und des Entwässerungsbetriebes Oranienburg (EBO) kostet insgesamt rund 1,47 Millionen Euro. Sie wird anteilig von Bund, Land, Stadt, EBO und Stadtwerken finanziert. Im Vorfeld der Baumaßnahme wird auch die Kampfmittelsuche durchgeführt.

 

Untenstehend finden Sie zwei Karten zu den Umleitungsmaßnahmen 2014:

  • Bauphase 0 umfasst eine kurzzeitige Sperrung der westlichen Fahrbahnseite, die ab dem 21.05.2014 für ca. eine Woche gilt.
  • Ab ca. dem 28.05. bis zum August 2014 gilt dann Bauphase 1, also die Sperrung der östlichen Fahrbahnseite.

 

Eine Kartendarstellung der Umleitungen in Bauphase 2 (ca. August-November 2014, Sperrung westliche Fahrbahnseite) folgt zu gegebener Zeit.

[Präsentation des Ausbaus als PDF-Datei (Stand: 12.12.2014)]

[Umleitung Bauphase 0]

[Umleitung Bauphase 1]

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Vorbereitung zur Öffnung einer Anomalie in der André-Pican-Str. 42

(29.04.2014)

Bereits Mitte April wurden mit dem Entfernen von Baumstümpfen vorbereitende Maßnahmen zur Öffnung der Anomalie auf dem Grundstück André-Pican-Straße 42 vorgenommen. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden nun in der 18. Kalenderwoche (28.04. bis 3.05.) eine Kranstellfläche und eine Arbeitsfläche zur Errichtung des Spundwandkastens fertiggestellt.

 

Zur Absicherung der Baustelle wurde ein Bauzaun errichtet, der Uferweg kann für die Dauer dieser Maßnahme nicht genutzt werden. Nach Beendigung der weiteren Vorbereitungen kann mit der Öffnung der Anomalie begonnen werden. Ein Zeitplan für die Öffnung der Anomalie steht noch nicht fest.

 

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Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«

(12.11.2010)

Am 11.11.2010 wurde im Rahmen des Benefizkonzertes des Stabsmusikkorps der Bundeswehr auch das neue »Oranienburg-Lied« erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Die von Arno Lungfiel getextete und komponierte »Hymne« an Oranienburg und Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Bearbeitet wurde das Lied in mehreren Versionen von Heiko Friese, gesungen von der »Singegruppe '74« und produziert von Michael Brand.

 

Ein Text- und Notenblatt zum Download (PDF-Datei) finden Sie unten auf dieser Seite ...

 

 

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Oranienburglied:
»Sei gegrüßt, Oranienburg«

 

 

Louise Henriette einst

beim Jagdschloss Bötzow stand.

Erinnert ward sie, jung und schön,

an ihr Oranierland.

Der Kurfürst zur Gemahlin sprach:

„Dies mein Geschenk soll sein –

fortan sei hier Oranienburg

zu Ehren Euch allein!“

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern und den

Fluren, weit und grün,

wo die Havelwasser strömen,

weiße Schwäne zieh’n –

wie ein Strauß mit vielen Farben

schmückt sich hier das Land.

||:  Sei gegrüßt, Oranienburg

im schönen Märkerland!  : ||

 

 

So wurde neu geboren,

und neu erweckt die Stadt,

die ihrer klugen Landesmutter

viel zu danken hatt’.

Mit Friedrich kamen Pracht und Glanz,

barockes Schloss und Park –

nun Königs Lieblingsresidenz –

das schönste Schloss der Mark!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

Ein Schloss fiel in Dornröschenschlaf

Wohl für zweihundert Jahr –

Beherzt indessen wachgeküsst.

Ein alter Traum wird wahr.

Oranienburger Renaissance!

So wechselt das Geschick.

Louise grüßt vom Platz am Schloss:

Oranienburg viel Glück!

 

 

Refrain:

Zwischen See und Wäldern …

 

 

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Text und Komposition: Arno Lungfiel

Satz: Heiko Friese

Chor: Singegruppe ´74

Produktion: Michael Brand

 

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Hinweis für Chöre:

Chöre oder Gesangsgruppen, die das Oranienburg-Lied in ihr Repertoire aufnehmen möchten, können Text, Notenblatt und Instrumentalbegleitung des Liedes auf einer CD anfordern. Bitte wenden Sie sich an das Stadtmarketing (Schlossplatz 1, Haus I, Zi. 1.204, Tel. 03301-600-6016).

 

[Die Text- und Notenblätter zum Oranienburglied können Sie hier herunterladen (PDF, 140 KB)]

[Hier können Sie das Lied (mp3-Format) anhören ...]

Foto zu Meldung: Oranienburg-Lied: »Sei gegrüßt, Oranienburg«


Veranstaltungen

11.02.2016
18:30 Uhr
Infoveranstaltung zum Ausbau der Lehnitzstraße
Die Lehnitzstraße zwischen der Krebststraße und der Kreuzung Saarlandstraße/André- ... [mehr]
 
16.04.2016
09:00 Uhr
Frühjahrsputz 2016
9:00–13:00 Uhr | Oranienburg putzt sich auch im Jubiläumsjahr 2016 mit der fleißigen Hilfe ... [mehr]