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Schlossmuseum Oranienburg

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Schlossmuseum Oranienburg

Vorschaubild

Schloßplatz 1
16515 Oranienburg

Telefon (03301) 537437

E-Mail E-Mail:
Homepage: https://www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schlossmuseum-oranienburg/ www.spsg.de

Öffnungszeiten:
April bis Oktober:
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
November bis März:
Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr
Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr
(Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließzeit)


Das Schloss Oranienburg zählt zu den bedeutendsten Barockbauten der Mark Brandenburg. Es geht zurück auf einen Landsitz, der für die erste Gemahlin des Großen Kurfürsten, Louise Henriette, geborene Prinzessin von Oranien, ab 1651 errichtet wurde. Heute befinden sich im westlichen Teil des Gebäudes zwei Museen: das Schlossmuseum und das Kreismuseum Oberhavel. 

 

 

Baugeschichte

Das Anwesen ist ein Geschenk des Großen Kurfürsten an seine erste Gemahlin Prinzessin Louise Henriette von Oranien-Nassau. Bereits 1652 wurde das Schloss ihr zu Ehren „Oranienburg" getauft und ein Jahr später nahm auch der Ort, in dem das Anwesen liegt, diesen Namen an. Von 1651-1655 erfolgte der Umbau und die Erweiterung des bereits vorhandenen Jagdhauses in ein Schloss. Mit der Ausführung hatte die Kurfürstin den in ihrer Heimat ausgebildeten Baumeister Johann Gregor Memhardt beauftragt. Es entstand ein Schlossbau, dessen niederländische Prägung im Äußeren und Inneren unverkennbar war. 1655 hielt Kurfürstin Louise Henriette festlichen Einzug in ihre neue Residenz.

 

1689-1711 vergrößerte der prachtliebende Kurfürst Friedrich III. (später König Friedrich I.) den mütterlichen Landsitz. Es entstand eine der bedeutendsten barocken Schloss-, Garten- und Stadtanlagen der Mark Brandenburg. Die Leitung der Arbeiten oblag den Architekten Johann Arnold Nering und Johann Friedrich Eosander. Im Zeitalter des Rokoko erlebte das Schloss eine neue Blütezeit unter Prinz August Wilhelm. 1802 wurde das Schloss durch das königliche Hofmarschallamt veräußert.

 

 

Das Schlossmuseum Oranienburg

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg zeigt in den ehemaligen Fest- und Paraderäumen sowie in der Königswohnung hochrangige Kunstwerke, die die engen künstlerischen Beziehungen zu den Niederlanden in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und brandenburgische Hofkultur um 1700 darstellen.

 

Unter den zahlreichen Gemälden sind Arbeiten von Jan Lievens, Govert Flinck und Jan Mijtens vertreten. Einen weiteren Themenkomplex bilden Gemälde, die König Friedrich I. in Preußen durch die Oranische Erbschaft erhalten hat, darunter Werke von Anton van Dyck. Mit der Eröffnung der Silberkammer (seit Juni 2006) werden Spitzenstücke der barocken Gold- und Silberschmiedekunst aus der Zeit um 1700 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Darunter befindet sich eine große silberne Münzkanne von Christian Lieberkühn d. Ä. (Berlin, nach 1717) aus dem Ritter- und Thronsaal des Berliner Schlosses. Dieses höchst bemerkenswerte Zeugnis aus dem Besitz Friedrich Wilhelms I. ist ein Glanzlicht der Ausstellung.

 

Eine Besonderheit stellt eine Gruppe von Sitzmöbeln aus Elfenbein dar, die 1640 in Brasilien entstand und vom Kurfürsten von Johann Moritz von Nassau-Siegen erworben wurde. Prachtvoll auch die Präsentation von zweier Gobelinserien. Eine entstand 1685 in der Berliner Manufaktur von Pierre Mercier und zeigt die Ruhmestaten des Großen Kurfürsten. Eine weitere sechsteilige Folge mit Darstellungen aus Brüssel kam als Geschenk Ludwigs XIV. an den Hof der Hohenzollern.

Der Höhepunkt der kurfürstlichen Wohnung bildet die Porzellankammer. Die Deckendekoration sowie das Deckengemälde von Augustin Terwesten sind im Original erhalten. In dieser Kammer waren einst nahezu 5 000 Porzellane aufgestellt. Heute ist eine der 1695 für diesen Raum geschaffene Etagère mit ostasiatischem Porzellan des 17. und 18. Jahrhunderts bestückt und läßt den einstigen Glanz erahnen.

 

 

Faltblatt des Schlossmuseums (PDF-Datei)


Veranstaltungen

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18:00 Uhr
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... mit Petra und Andreas Schmidt-Schaller. | Erfindungen LORIOTs wie das "Jodeldiplom", "Die ... [mehr]
 
08.12.​2017
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Theater im Schloss: Nussknacker und Mausekönig
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