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Priorisierung nach Spyra-Gutachten

Das 2008 veröffentlichte Gutachten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus zur „Mittel- und langfristigen Konzeption der Kampfmittelräumung in Oranienburg – Begutachtung zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung unter Berücksichtigung der Aspekte Wirtschaftlichkeit und Verhältnismäßigkeit“ brachte viele neue Erkenntnisse. Auftraggeber war der Zentraldienst der Polizei bzw. das Brandenburgische Innenministerium. Mit dem Vorliegen dieses so genannten „Spyra-Gutachtens“, benannt nach dem zuständigen Porfessor, erfolgte eine Neufestsetzung der Abfolge der Suche nach Bombenblindgängern.

Es wurden im Oranienburger Stadtgebiet 10 Gefährdungsklassen definiert, wobei die Gefährdungsklasse 10 die höchste Stufe darstellt und 1 die niedrigste.  Priorität hat demnach zunächst, das am meisten gefährdete Kerngebiet Oranienburgs von Kampfmitteln zu befreien. Das Gutachten kann neben der digitalen auch in ausgedruckter Form in den Räumen der Stadtbibliothek Oranienburg eingesehen werden.

  • Kampfmittelräumung in Oranienburg (Spyra-Gutachten)