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Liebe Oranienburgerinnen und Oranienburger,

der Bürgermeister einer Stadt ist kein Herrscher, der einsam und allein Entscheidungen trifft. Ganz im Gegenteil. An allem, was in Oranienburg passiert, sind viele Personen beteiligt. Die wichtigen Fragen unserer Zeit können selten mit Ja oder Nein oder Richtig oder Falsch beantwortet werden. Oftmals müssen viele Argumente sorgsam abgewogen, viele Ideen geboren und manchmal auch wieder verworfen werden. Die Welt ist zu komplex, als dass man sie in einem Facebook-Kommentar erklären könnte.

Doch genau das ist ein wichtiger Teil meiner Aufgabe: Verständnis aufbringen, Akzeptanz und Wissen vermitteln, Identifikation schaffen, Sympathie und Vertrauen wecken. Deshalb gehört es zu den wichtigsten Forderungen an eine moderne Verwaltung, transparent zu sein und gut zu kommunizieren -  ein Anspruch der gar nicht immer leicht zu erfüllen ist. Wir wissen alle aus unseren privaten Erfahrungen, wie schnell Auseinandersetzungen zwischen Menschen schon zu einfachen Dingen an kommunikative Grenzen stoßen und zu Missverständnissen führen können.

Das Internet konfrontiert uns dabei mit neuen Herausforderungen, aber auch neuen Möglichkeiten und Chancen. Denn gerade weil auch Gerüchte, falsche Nachrichten, Beleidigungen und gewagte Thesen leicht den Weg zum Publikum finden, ist es wichtig, kompetente und seriöse Stimmen zu hören. So ist die Idee entstanden, Ihnen in einem neuen Podcast-Format Oranienburger Persönlichkeiten vorzustellen und mit ihnen über die Herausforderungen in unserer Stadt zu sprechen. „Appel und Oranje" heißt die Reihe, die ich kürzlich gestartet habe. Bisher habe ich solche persönliche Gespräche als ein Privileg meines Amtes empfunden. Jetzt will ich sie gern mit Ihnen teilen. Für mich ist es immer wieder eine Freude, welch kluge, engagierte, freundliche, faszinierende Menschen in unserer Stadt leben und wirken. Lassen Sie uns gemeinsam diese Menschen kennenlernen. Sie finden meinen Podcast bei Spotify und xxx. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Hören und freue mich auf Ihre Meinung.

 

Viele Grüße

Ihr Alexander Laesicke