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24.09.2026

Armbänder von Kindern und Jugendlichen umrunden den Schlossplatz

Manchmal verliert man eine Wette – und gewinnt trotzdem. So erging es der Bürgermeisterin beim Aktionstag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ihre Wette: Ob es die jungen Menschen wohl schaffen, mit selbstgemachten Armbändern und Ketten einmal rund um den Oranienburger Schlossplatz zu reichen? Die Antwort war am Ende nicht nur sichtbar, sondern ziemlich eindrucksvoll.

Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder hat ihre Wette verloren – und freut sich darüber: Zahlreiche Kinder und Jugendliche haben anlässlich des Aktionstages der Offenen Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam dafür gesorgt, dass ihre selbstgemachten Armbänder und Ketten einmal rund um den Oranienburger Schlossplatz reichen.

Nachdem die Bürgermeisterin gewettet hatte, dass es die Kinder- und Jugendangebote der Stadt Oranienburg mit ihren jungen Besucherinnen und Besuchern nicht schaffen, mit selbstgemachten Armbändern und Ketten genügend Verbindungen zu knüpfen, um damit einmal den Schlossplatz zu umrunden, wurde seither in den allen Jugendtreffs und mobilen Jugendangeboten der Stadt fleißig geknüpft, gefädelt und gebastelt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die vielen einzelnen Bänder wurden auf dem Schlossplatz miteinander verbunden und zu einer großen Gemeinschaftskette zusammengefügt, die sogar dreimal rund um den gesamten Platz reichte – in Beisein von Pascal Mundt, stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher, der die Wette als unparteiischer Schiedsrichter mit einem Messrad abnahm. Damit war klar: Die Bürgermeisterin hat die Wette verloren. „Ich hatte großes Zutrauen in die Kinder und Jugendlichen – und sie haben eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen zusammen anpacken“, sagt Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder. Genau darum geht es auch in der Kinder- und Jugendarbeit: Verbindungen schaffen, Gemeinschaft erleben und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Meine Wette habe ich zwar verloren, aber einen besseren Grund zum Verlieren kann es kaum geben.“

Die Aktion rund um den Schlossplatz machte sichtbar, wie vielfältig die Offene und Mobile Kinder- und Jugendarbeit in Oranienburg ist. Junge Menschen aus unterschiedlichen Einrichtungen beteiligten sich an der Aktion und brachten ihre selbst gestalteten Stücke mit. Mit der Aktion wollten die Offene und Mobile Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Oranienburg auf ihre zahlreichen Angebote aufmerksam machen und zeigen, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich zu treffen, kreativ zu sein, mitzumachen und Gemeinschaft zu erleben. „Oranienburger Kinder- und Jugendarbeit wirkt!“ Davon ist Angela Schmidt, Jugendkoordinatorin der Stadt Oranienburg, zutiefst überzeugt. Gemeinsam mit den beteiligten jungen Menschen und den Fachkräften der Jugendarbeit sammelt sie jetzt Ideen, was mit den vielen tollen Armbändern geschehen soll.

Für ihren Wetteinsatz wird die Bürgermeisterin nun im Advent im DRK-Jugendclub „JUMI“ gemeinsam mit jungen Menschen Weihnachtsgebäck backen.