Bachstelzenweg in Lehnitz wird nach Kampfmitteln abgesucht
[Update] Die Kampfmittelsuche im Bachstelzenweg ist zurzeit unterbrochen und wird im Sommer 2026 fortgeführt.
Ab Montag, den 1. Dezember, wird der Bachstelzenweg im Ortsteil Lehnitz zwischen dem Stichweg zum Oder-Havel-Kanal und Lerchenweg nach Kampfmitteln abgesucht.
Da die Fahrbahn schmal ist, müssen die Arbeiten unter abschnittsweiser Vollsperrung durchgeführt werden. Sofern Grundstückszufahrten im gesperrten Bereich liegen, werden die Anlieger gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb zu parken – die Sperrung wird am Abend nicht zurückgebaut. Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner werden durch ein Schreiben direkt informiert.
Weil vor Ort viele Versorgungsleitungen in der Erde liegen, finden bereits vorab entsprechende Suchschachtungen statt.
Die Absuche des Bachstelzenweges nach Kampfmitteln wird voraussichtlich bis März 2026 andauern. Für die Verfüllung der Bohrlöcher werden Quelltonstangen eingesetzt, diese sollen ein späteres Absacken der Bohrlöcher verhindern.
Hintergrund Kampfmittelsuche:
Keine andere Stadt in Deutschland ist nach Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg schwerer von Blindgängern mit chemischem Langzeitzündern betroffen als Oranienburg. Weil diese noch immer detonieren können, wird das gesamte Stadtgebiet Stück für Stück systematisch abgesucht. Jährlich sind für die Suche 3-4 Millionen Euro im städtischen Haushalt eingestellt. Allein seit der Wende konnten schon weit mehr als 200 Bomben entschärft werden. | www.oranienburg.de/kampfmittelsuche
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