Bombenentschärfung Adolf-Damaschke-Straße: Vorbereitungen für mögliche Bombenentschärfung am 11. November laufen
Die Vorbereitungen für die mögliche Entschärfung eines Bombenblindgängers in der Adolf-Damaschke-Straße 11 liegen im Zeitplan. Ob die Bombe wie erwartet einen intakten Zünder besitzt und tatsächlich entschärft werden muss, soll sich bei der geplanten Freilegung am 10. November zeigen.
Bestätigt sich der bisherige Befund, ist die Entschärfung für Mittwoch, den 11. November, vorgesehen. Dafür wäre ein Sperrkreis mit einem Radius von rund 1.000 Metern um den Fundort der Bombe erforderlich, der während der Entschärfung von Unbefugten nicht betreten werden darf. Unter anderem liegen in diesem Sperrkreis die Mosaik-Grundschule, das Mosaik-Gymnasium Oberhavel, die Jean-Clermont-Schule, die Kita Butzelzwerge, die Christliche Kita Leuchtturm, die Caritas-Werkstatt St. Johannesberg, der Schlosshafen, der Sportplatz hinter der Stadtverwaltung, ein Teil des Schlossparks, das Gewerbegebiet Mitte, einige Geschäfte in der Bernauer Straße, die Bahngleise zwischen Oranienburg und Sachsenhausen, der Bahnhof Sachsenhausen sowie ein Teil des Oranienburger Kanals, des Ruppiner Kanals und der Havel. Rund 6.300 Menschen sind im Sperrkreis gemeldet und müssen an diesem Tag bis zum Abschluss der Entschärfungsmaßnahme ihre Wohnungen verlassen.
Stadt bietet Unterstützung an
Menschen, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, bietet die Stadt Oranienburg Unterstützung an. Sie können sich ab Montag, 26. Oktober, mit der Stadtverwaltung telefonisch unter (03301) 600 901 in Verbindung setzen. Für jene, die am 11. November keine andere Aufenthaltsmöglichkeit finden, wird die Stadt eine Anlaufstelle einrichten, die mit einem Shuttle-Bus erreicht werden kann. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze.
Vorbereitungen zur Entschärfung laufen
Die Vorbereitungen zur Freilegung der Bombe kommen derweil gut voran. Die Installation eines Spundwandkastens rund um die Bombe ist bereits abgeschlossen. Derzeit werden die Brunnen für die Wasserhaltungsanlage gebohrt. Mit ihrer Hilfe soll das Grundwasser abgesenkt werden, damit die Kampfmittelräumfirma den Blindgänger in einer trockenen Bergegrube entschärfen kann. Die Grundwasserabsenkung ist für den Zeitraum vom 2. bis zum 20. November vorgesehen. Der Fundort wird weiterhin rund um die Uhr durch ein Wachschutzunternehmen gesichert.
Weitere Informationen zum Ablauf der möglichen Evakuierung und zu den Auswirkungen auf den Bahn- und Straßenverkehr wird die Stadt rechtzeitig bekanntgeben.
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