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18.05.2026

Bombenfund in der Bachstelzenwiese - Vorbereitungen für Freilegung laufen

In der Straße »Bachstelzenwiese« im Ortsteil Lehnitz wurde ein Bombenblindgänger gefunden, der sich knapp sieben Meter tief in der Erde befindet. Vor Ort wurde eine Splitterschutzwand installiert, um die Anwohnerinnen und Anwohner zu schützen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) und die Stadt Oranienburg erarbeiten derzeit einen Zeitplan für die Freilegung der Bombe. Parallel starten die Vorbereitungen.

In der Straße »Bachstelzenwiese« im Ortsteil Lehnitz wurde ein Bombenblindgänger gefunden. Nachdem der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) die Stadt Oranienburg am Montag, den 18.5., über den Bombenfund informiert hatte, wurde umgehend mit den Vorbereitungen begonnen, um vor Ort die Splitterschutzwand installieren zu können. So mussten unter anderem mehrere Zäune und Aufbauten zurückgebaut und entfernt werden. Auch Bäume und diverse Anpflanzungen mussten beseitigt werden. Anschließend hat eine Fachfirma die 28 Überseecontainer antransportiert, aufgestellt und verschweißt, so dass die Splitterschutzwand nun steht. Die untere Lage der Container ist mit Wasser befüllt, um ihnen das nötige Gewicht zu verleihen.

Weiterhin bleibt rund um den Fundort der Bombe ein Sperrbereich bestehen. Die Zugänge zum gesperrten Bereich werden durch Bauzäune gesichert. Von der Stadt beauftragte Sicherheitskräfte eines Wachschutzunternehmens kontrollieren den Bereich rund um die Uhr. Die Straße »Havelkorso« bleibt im Bereich der Hausnummern 26 bis 30 für den Fahrzeugverkehr vollgesperrt. Diese Vollsperrung wird bis zum Tag der Entschärfung bestehen bleiben. Fußläufig ist es jedoch möglich, die Splitterschutzwand zu passieren. Auch Radfahrerinnen und Radfahrer können in der Straße »Havelkorso« an der Räumstelle und der Containerwand vorbeifahren.

Die Stadt Oranienburg und der (KMBD) erarbeiten derzeit den Zeitplan zur Freilegung der Bombe, dieser soll schnellstmöglich bekanntgegeben werden. Die vorbereitenden Arbeiten sind aber bereits angelaufen. Derzeit wird die Zuwegung hergestellt, damit auch alle nötigen Baufahrzeuge und Maschinen zur Räumstelle gelangen können.