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13.06.2025

Gedenktag und Kranzniederlegung für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni

Seit 2015 wird jährlich am 20. Juni der deutschen Vertriebenen sowie der Opfer von Flucht und Vertreibung weltweit gedacht. Am selben Tag findet auch der Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen statt. Um der Menschen zu gedenken, die aufgrund von Krieg, Verfolgung, Zwangsumsiedlung oder Klimakatastrophen ihre Heimat verlassen musste, werden auch Oranienburgs Fahnen vor dem Schloss an diesem Tag auf Halbmast wehen. 

Darüber hinaus werden Bürgermeister Alexander Laesicke und Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann am 20. Juni um 15 Uhr einen Kranz am Stein hinter der Stadtbibliothek niederlegen, der den Menschen gewidmet ist, die in Folge des Zweiten Weltkriegs flüchten mussten, vertrieben wurden oder ihr Leben verloren. Alle Oranienburgerinnen und Oranienburger sind herzlich dazu eingeladen. Der Stein geht auf eine Initiative des „Bundes der Vertriebenen Kreisverband Oberhavel e.V.“ zurück, der im Zuge der vielen in 2015 angekommenen Flüchtlinge ein Forschungsprojekt über Vertriebene in Oranienburg initiierte.

„Mit der Kranzniederlegung möchten wir nicht nur der Opfer von Flucht und Vertreibung gedenken, sondern gleichzeitig den vielen ehrenamtlich Engagierten Danke sagen, die sich in Oranienburg für die Integration von Geflüchteten einsetzen und damit ein Zeichen setzen, dass wir uns nicht spalten lassen“, so Bürgermeister Alexander Laesicke.

„Weltweit sind auch heute Millionen Menschen von Flucht und Vertreibung betroffen. Wir stehen an der Seite der Schutzsuchenden. Ausgrenzung hat in unserer Stadt keinen Platz“, ergänzt Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann.