Kampfmittelsuche Mainzer Straße und Biberinsel: Zwei Stellen müssen näher untersucht werden
Im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche wurden sowohl in der Mainzer Straße im Gehwegbereich als auch im Bereich der Biberinsel (eine kleine, vegetationslose Fläche zwischen Havel und ehemaliger Biberfarm in Eigentum der Landesforstverwaltung) je eine Messanomalie festgestellt. Bei einer Anomalie handelt es sich um eine Abweichung vom Normalwert, welche durch einen metallischen Körper ausgelöst wird.
Im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg (KMBD) werden beide Anomalien derzeit mittels UltraTEM®-Verfahren näher untersucht. Dieses Verfahren kann die Form eines Gegenstandes identifizieren und so mit hoher Wahrscheinlichkeit aufzeigen, ob es sich um harmlose Metallteile oder gar um eine Bombe handelt. Die Ergebnisse werden im Juli erwartet.
Sollte es sich bei den metallischen Gegenständen um Bombenblindgänger handeln, müsste jeweils ein Bereich um die Fundstelle evakuiert werden. Die Stadtverwaltung würde in diesem Fall aber Splitterschutzwände vor Ort errichten, um den jeweiligen Sperrbereich so klein wie möglich zu halten. Betroffene Anwohner werden durch die Stadt Oranienburg vorab informiert.


