Lehnitzer Heinrich-Heine-Allee wird ab der kommenden Woche nach Kampfmitteln abgesucht
In der kommenden Woche, voraussichtlich ab dem 4. Mai, werden Teile der Heinrich-Heine-Allee im Ortsteil Lehnitz nach Kampfmitteln abgesucht. Die Arbeiten werden rund drei Monate in Anspruch nehmen.
Die Straße wird im nördlichen Bereich ab der Kreuzung Gebrüder-Grütter-Straße bis zur Heinrich-Heine-Allee 24 sowie nördlich, an der Kreuzung zur Agnetenstraße, untersucht. Dabei erstrecken sich die Arbeiten auf die Fahrbahn sowie teilweise auch auf die angrenzende Grünfläche neben der Straße.
Für die Kampfmittelsuche erfolgt eine halbseitige Straßensperrung in Abschnitten, begonnen wird mit der Absuche auf dem Grünstreifen. Zeitweise können die Zufahrten zu den Grundstücken eingeschränkt sein.
Hintergrund systematische Kampfmittelsuche
Keine andere Stadt in Deutschland ist nach Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg schwerer von Blindgängern mit chemischem Langzeitzündern betroffen als Oranienburg. Weil diese noch immer detonieren können, wird das gesamte Stadtgebiet Stück für Stück systematisch abgesucht. Jährlich sind für die Suche 3-4 Millionen Euro im städtischen Haushalt eingestellt. Allein seit der Wende konnten schon weit mehr als 200 Bomben entschärft werden. | www.oranienburg.de/kampfmittelsuche
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