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10.08.2026

Metallischer Gegenstand in der Adolf-Damaschke-Straße ist eine Bombe

In der Adolf-Damaschke-Straße wurde bei Sucharbeiten ein Bombenblindgänger im Boden erkannt. Rund um den Fundort gilt seit Montagmorgen ein Sperrbereich, mehr als 50 Anwohnerinnen und Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Mit einer Splitterschutzwand soll der Bereich nun schnellstmöglich verkleinert werden.

Wie bereits mitgeteilt, wurde im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche auf einem städtischen, unbebauten Grundstück in der Adolf-Damaschke-Straße 11 ein metallischer Gegenstand im Boden erkannt. Nach weiteren Untersuchungen mittels des so genannten UltraTEM®-Verfahrens hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) der Oranienburger Stadtverwaltung am heutigen Montagmorgen, den 10. August, mitgeteilt, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Bombe handelt.

Auf Empfehlung des KMBD wurde mit sofortiger Wirkung ein Sperrbereich mit einem Radius von 100 Metern rund um den Fundort des Bombenblindgängers eingerichtet. Dieser Bereich darf nicht betreten werden und muss von allen sich dort aufhaltenden Personen verlassen werden. 53 Personen, die hier ihren festen Wohnsitz haben, mussten bereits heute Morgen evakuiert werden. Außerdem liegen Wochenend- und Gartengrundstücke in dem Bereich.

Die Zugänge zum gesperrten Bereich werden durch Sicherheitskräfte eines von der Stadt Oranienburg beauftragten Wachschutzunternehmens kontrolliert, sie werden an sechs Positionen eingesetzt.

Gleichzeitig wird in diesen Stunden damit begonnen, eine Splitterschutzwand aus Containern rund um den Fundort der Bombe zu errichten. Diese soll im Fall einer unbeabsichtigten Detonation Metallteile und Bombensplitter abfangen. Ziel ist es, den gesperrten Bereich so zu minimieren, dass die Anwohnerinnen und Anwohner bis voraussichtlich Mittwoch wieder in ihre Wohnhäuser zurückkehren können. Die Firma, die die Splitterschutzwand errichtet, wird auch in den Nächten im Einsatz sein. Umliegende Anwohnerinnen und Anwohner werden darüber direkt informiert.

Die Stadt Oranienburg und der KMBD werden sich gemeinsam auf einen Zeitplan zur Freilegung und Bergung der Bombe verständigen.