Neue Straßenleuchten für Wensickendorf
Umweltfreundlicher, langlebiger und preiswerter: In Wensickendorf werden Straßenlaternen durch moderne LED-Leuchten ersetzt.
Oranienburgs Straßen werden Schritt für Schritt heller, energieeffizienter und langlebiger. Auch in diesem Jahr investiert die Stadt in die Erneuerung ihrer Straßenbeleuchtung, im Fokus stehen dabei mehrere Straßen im Ortsteil Wensickendorf: Der Gärtnerweg, der Teufelsseer Weg, der Berliner Weg und die Heideluchstraße. 39 moderne LED-Leuchten werden hier installiert. Sie ersetzen 20 ältere Modelle, die teilweise nicht mehr standsicher sind. Die Arbeiten starten nach dem Sommer, voraussichtlich Anfang Oktober.
Für den Ortsteil bedeutet das nicht nur eine bessere Ausleuchtung der Straßen, sondern auch einen deutlich geringeren Energieverbrauch: Der Strombedarf sinkt von derzeit rund 6.650 auf etwa 1.780 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht einer Einsparung von mehr als 70 Prozent und kommt dank der geringeren CO2-Emissionen auch der Umwelt zugute.
Die Stadt Oranienburg unterhält mehr als 7.000 Straßenleuchten. Während viele Anlagen bereits auf dem neuesten Stand der Technik sind, gibt es vereinzelt noch ältere Leuchten, Beton- und Holzmasten sowie Kabelanlagen aus vergangenen Jahrzehnten. Deshalb werden die Straßenbeleuchtungsanlagen seit vielen Jahren Stück für Stück modernisiert. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Umrüstung auf LED-Technik. Seit 2012 wurden neben dem Neubau kompletter Anlagen auch zahlreiche bestehende Leuchten auf LED umgestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Trotz eines verbesserten Beleuchtungsniveaus ist der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung deutlich gesunken – von rund 2,1 Millionen Kilowattstunden im Jahr 2012 auf etwa 1,19 Millionen Kilowattstunden im Jahr 2024. Das entspricht einer Energieeinsparung von rund 43 Prozent. Ende 2025 waren bereits etwa 85 Prozent aller Straßenleuchten in Oranienburg mit LED-Technik ausgestattet.
Welche Straßenleuchten wann modernisiert werden, richtet sich nach bestimmten Kriterien. Vorrang haben die Verkehrssicherheit, die technische Funktionsfähigkeit der Anlagen, die energetische Sanierung sowie die Verringerung des Wartungsaufwandes.


