Podcast-Gespräch mit Leonore Belotti, ehemalige Inhaftierte im »Sowjetischen Speziallager« Sachsenhausen
Als junge Frau war sie im sowjetischen Speziallager inhaftiert: Die 1925 in Königsberg geborene Zeitzeugin Leonore Belotti berichtet im Bürgermeister-Podcast »Appel und Oranje« über ihr Schicksal. Ein Schicksal des 20. Jahrhunderts – mit Krieg, Flucht und Vertreibung sowie letzlich einer mehr als dreijährigen Inhaftierung von 1946 bis 1950 im sowjetischen »Speziallager Nr. 7« auf dem Gelände des ehemaligen KZ Sachsenhausen.
Leonore Belotti war Inhaftierte des sowjetischen Straflagers Nummer 7 in Sachsenhausen. Auf dem Gelände des früheren Konzentrationslagers Sachsenhausen waren zwischen 1945 und 1950 etwa 60.000 Menschen inhaftiert, von denen 12.000 nicht überlebten.
Die historische Aufarbeitung dieser Zeit ist noch immer nicht sehr fortgeschritten und ist von sehr kontroversen und emotionalen Debatten geprägt.
Leider gibt es kaum noch Zeitzeugen. Umso mehr war Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke von Leonore Belotti beeindruckt, als er sie bei einem sehr berührenden Vortrag kennenlernen durfte.
Ein spannendes Podcastgespräch mit einer beeindruckenden Frau.


