Seiteninhalt
07.09.2026

Radtour mit Oranienburger Unternehmen

Radeln, reden, vernetzen: Bei der diesjährigen Unternehmerradtour haben sich Unternehmerinnen und Unternehmer gemeinsam mit Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder auf den Weg durch die Stadt gemacht. Auf rund 15 Kilometern standen aktuelle Entwicklungen am Wirtschaftsstandort, konkrete Herausforderungen und vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt.

20 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Oranienburg sind mit Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder rund 15 Kilometer durch die Stadt geradelt. Gemeinsam ging es zu Stationen wie der Schleuse Friedenthal, dem Umspannwerk, dem Polizei-Wohnheim, der Weißen Stadt und dem Bahnhof. Bei der Radtour standen der Austausch untereinander, Gespräche über aktuelle Themen des Wirtschaftsstandorts und natürlich auch das gemeinsame Erkunden und Erleben der Stadtentwicklung im Mittelpunkt. Mit dabei waren Unternehmen und Einrichtungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – vom Handwerk und der Immobilienwirtschaft über Architektur, Ingenieurwesen und Gebäudedienstleistungen bis hin zu Gesundheitswesen und Steuerberatung.

„Die Radtour bringt Menschen zusammen, die den Wirtschaftsstandort jeden Tag mitgestalten“, so Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder. „Sie ist eine gute Gelegenheit, mit den Unternehmerinnen und Unternehmern unkompliziert ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu vertiefen und ihre Perspektive mitzunehmen. Wirtschaftsförderung lebt vom persönlichen Austausch und auf dem Fahrrad begegnet man sich noch einmal auf ganz andere Weise. Als Stadt wollen wir wissen, wo Unterstützung gebraucht wird und wo wir etwas bewegen oder bestimmte Akteure miteinander vernetzen können. Dafür sind diese Kontakte besonders wichtig.“

Viel Gesprächsstoff bot das derzeit im Bau befindliche neue Umspannwerk. Die Mitradelnden diskutierten unter anderem darüber, ob die zusätzliche Kapazität ausreichen wird, wie neue Stromanschlüsse realisiert werden können und welche Rolle mögliche Rechenzentren und Batteriespeicher spielen. Am neuen Polizei-Wohnheim wurde deutlich, dass die dort entstandenen Wohnungen bereits weitgehend belegt sind. Für Polizeianwärterinnen und -anwärter ist es damit nach wie vor wichtig, auf dem freien Wohnungsmarkt bezahlbare kleine Wohnungen zu finden. Auch an der Schleuse Friedenthal wurde viel über die weitere Entwicklung gesprochen, entsteht doch mit der Schleuse ein neuer wassertouristischer Anziehungspunkt, von dem die ganze Stadt profitieren kann. Zum Abschluss führte die Tour ins „Bierleh“, den neuen Biergarten am Lehnitzsee. Dort ging es unter anderem um die Zusammenarbeit der örtlichen Gastronomie und darum, dass die Betriebe sich eben nicht nur als Konkurrenz, sondern auch als Partner sehen, die miteinander kooperieren und voneinander profitieren können.

„Viele Herausforderungen lassen sich leichter gemeinsam lösen und manchmal braucht es dafür nur den richtigen Kontakt“, so Susanne Zamecki, Leiterin der Stabsstelle für Kommunikation, Wirtschaft und Klimaschutz. „Genau dafür bietet die Radtour eine gute Gelegenheit. Aus dem Austausch entstehen zudem neue Verbindungen und Ideen, die wir als städtische Wirtschaftsförderung aufgreifen und begleiten können.“ Die Unternehmerradtour findet traditionell einmal im Jahr statt und ist inzwischen ein fester Bestandteil des Austauschs zwischen der Oranienburger Stadtverwaltung und der örtlichen Wirtschaft. Sie wird organisiert von der Stabsstelle für Kommunikation, Wirtschaft und Klimaschutz.

Wirtschaftsstandort Oranienburg

Oranienburg profitiert von seiner Nähe zu Berlin und einer guten Verkehrsanbindung. Die wirtschaftliche Stärke Oranienburgs basiert auf einer außergewöhnlich breiten Branchenstruktur: Rund 3.000 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen sind in Oranienburg ansässig. Dazu gehören unter anderem international tätige Industrieunternehmen sowie innovative mittelständische Betriebe aus den Bereichen Pharma, Kunststoff- und Chemieindustrie, Metallverarbeitung, Mobilität und Logistik. Ergänzt wird die Wirtschaftsstruktur durch zahlreiche