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19.10.2026

Richtfest für das neue Umspannwerk gefeiert

Das neue Umspannwerk der Stadtwerke Oranienburg hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Nach rund einem halben Jahr Bauzeit ist das Schaltgebäude im Rohbau fertig, die beiden Transformatoren als Herzstück der Anlage wurden bereits im September geliefert. Mit dem Richtfest feiern die Stadtwerke Oranienburg und die LE.O Gruppe den Baufortschritt eines zentralen Infrastrukturprojekts, das die Stromversorgung langfristig sichern und das weitere Wachstum der Stadt ermöglichen soll. Die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2027 geplant.

Die Errichtung des neuen Umspannwerks durch die Stadtwerke Oranienburg ist nach rund einem halben Jahr Bauzeit weit fortgeschritten: Das Schaltgebäude ist im Rohbau fertig, auch zwei Transformatoren als Herzstück der Anlage stehen schon vor Ort. Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die Stadtwerke Oranienburg und die LE.O Gruppe haben am Montag, den 19. Oktober, im Beisein von Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder und Aufsichtsratsvorsitzendem Burkhard Wilde sowie Partnern und weiteren Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft das Richtfest für das neue Umspannwerk gefeiert.

Die Stadtwerke Oranienburg errichten seit Ende März 2026 auf ihrem Grundstück in der Thaerstraße 5 im westlichen Teil von Oranienburg ihr eigenes Umspannwerk. Es ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in der Stadt, um eine verlässliche und stabile Stromversorgung in den kommenden Jahrzehnten zu sichern sowie das weitere Wachstum der Stadt zu ermöglichen.

„Mit dem Umspannwerk investieren wir nicht nur in die technische Infrastruktur, sondern vor allem in die Zukunft unserer Stadt“, sagt Peter Grabowsky, Geschäftsführer der Stadtwerke Oranienburg. „Industrie- und Gewerbeunternehmen warten bereits auf das neue Umspannwerk, damit sie ihre Standorte erweitern und neue Produktionsstrecken aufbauen können. Dafür benötigen sie mehr Strom, den wir über unser Umspannwerk zur Verfügung stellen. Zugleich haben wir künftig die erforderlichen Kapazitäten, um den Einsatz von Großwärmepumpen zu ermöglichen sowie den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr Strom für Wärmepumpen und Elektromobilität zu liefern.“

Auch Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder betont, dass das Umspannwerk ein wichtiger Baustein für die Zukunft ist: „Das Umspannwerk schafft Flexibilität und Spielräume für die Entwicklung unserer Stadt sowie das Wirtschaftswachstum. Familien ziehen zu uns, die Menschen wollen auf erneuerbare Energien und Elektroautos umsteigen, und Industrie und Gewerbe in ihre Standorte investieren. Ich freue mich, dass wir mit unserem Umspannwerk den steigenden Strombedarf und eine verlässliche und stabile Energieversorgung sichern.“

Für das neue Umspannwerk haben die Stadtwerke bereits die wesentlichen technischen Komponenten beschafft. In der slowenische Hauptstadt Ljubljana wurden zum Beispiel zwei Transformatoren produziert, jeder mit einer Leistung von bis zu 80 Megawatt. Die Trafos wurden Ende September 2026 mit einem Schwerlasttransport nach Oranienburg gebracht und aufgestellt. „Wir sehen heute: Ein Umspannwerk besteht aus mehr als Beton und Stahl. Hinter jedem Bauabschnitt steht ein umfassender Planungs-, Fertigungs- und Abstimmungsprozess. Dass der Hochbau voranschreitet und die Trafos heute hier stehen, zeigt, dass wir mit dem Umspannwerk auf einem guten Weg sind“, sagt Projektleiter Indrevos Gül von den Stadtwerken.

Neben den Transformatoren gehören auch sogenannte Hochspannungs-Trenner zu den wichtigen technischen Bauteilen. Sie wurden bereits zu Dutzenden im tschechischen Pilsen produziert. Sie werden im weiteren Bauablauf ebenfalls nach Oranienburg gebracht und installiert.

„Das Umspannwerk ist ein gutes Beispiel, wofür wir als kommunale Unternehmensgruppe stehen: Wir denken voraus und kümmern uns schon heute um den Bedarf von morgen. Wir schaffen die Kapazitäten, die Oranienburg für weiteres wirtschaftliches Wachstum benötigt, und wir erweitern die Möglichkeiten, unsere Stadt für alle lebenswerter zu machen“, sagt Olaf Lüke, Geschäftsführer der LE.O Gruppe, zu der die Stadtwerke gehören. „Zugleich schaffen wir die Voraussetzungen für die Nutzung von erneuerbaren Energien, die für die Entwicklung Oranienburgs, für die Standortentscheidungen von Unternehmen sowie die Entstehung von neuen Arbeitsplätzen erforderlich sind.“

Die Gesamtinvestitionen für das Umspannwerk betragen rund 34,5 Millionen Euro. Von diesen Gesamtkosten stellt die Stadt 13,8 Millionen Euro ihren Stadtwerken als Eigenkapital zur Verfügung. Mit einer Fertigstellung des Umspannwerks wird nach derzeitiger Planung Ende 2027 gerechnet.

Fact Sheet: Neues Umspannwerk

Bauherr

Stadtwerke Oranienburg GmbH

Grundstück

Thaerstraße 5, 16515 Oranienburg

Projektstart

01. März 2023

Baubeginn

März 2026

Fertigstellung/Inbetriebnahme

4. Quartal 2027 (geplant)