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04.11.2024

Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge gestartet

Sie pflegen die Gräber Millionen deutscher Kriegstoter und klären bis heute viele Soldatenschicksale auf: Die Mitglieder des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. In dieser Woche sind wieder die traditionellen Spendensammlungen gestartet.

Zum Start der traditionellen Haus- und Straßensammlungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräbervorsorge e.V. haben Bürgermeister Alexander Laesicke sowie Michael Ney und Marco Schön vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Oranienburg zur Spende aufgerufen.

Mit dem Geld widmet sich der Volksbund im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund hat 230 000 aktive Förderer und existiert bereits seit mehr als 100 Jahren. Er betreut rund 830 deutsche Kriegsgräberstätten in 46 Staaten, in denen mehr als 2,7 Millionen Kriegstote ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Noch immer werden jährlich zahlreiche Soldatenschicksale aus beiden Weltkriegen aufgeklärt sowie sterbliche Überreste von Soldaten geborgen und bestattet. In Brandenburg sorgt der Volksbund für den Erhalt und die Pflege von Kriegsgräbern, kümmert sich um Umbettungen, klärt bislang ungeklärte Schicksale auf und betreibt eine umfassende Gedenk- Versöhnungs- und Bildungsarbeit.

„Wir leben in einer Zeit, in der uns Krieg immer unmittelbarer betrifft. Umso wichtiger ist die Arbeit des Volksbundes“, so Bürgermeister Alexander Laesicke. „Er kümmert sich um die Gräber Millionen deutscher Kriegstoter und ist damit auch ein Mahner für den Frieden. Jede Spende hilft dabei, daran zu erinnern, dass Krieg nur Elend, Leid und Zerstörung bringt.“

Am 19.11. findet das traditionelle Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Neubrandenburg in der St.-Nicolai-Kirche statt. Wie immer geht die Hälfte des Erlöses wieder an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.. Weiterführende Informationen zum Konzert gibt es auf www.oranienburg-erleben.de.