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05.11.2025

Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge gestartet

Zum Start der traditionellen Haus- und Straßensammlungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. haben Bürgermeister Alexander Laesicke sowie Michael Ney und Marco Schön vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Oranienburg zur Spende aufgerufen. 

Mit dem Geld widmet sich der Volksbund im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund hat 230 000 aktive Förderer und existiert bereits seit mehr als 100 Jahren. Er betreut rund 830 deutsche Kriegsgräberstätten in 46 Staaten, in denen mehr als 2,7 Millionen Kriegstote ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Noch immer werden jährlich zahlreiche Soldatenschicksale aus beiden Weltkriegen aufgeklärt sowie sterbliche Überreste von Soldaten geborgen und bestattet. In Brandenburg sorgt der Volksbund für den Erhalt und die Pflege von Kriegsgräbern, kümmert sich um Umbettungen, klärt bislang ungeklärte Schicksale auf und betreibt eine umfassende Gedenk- Versöhnungs- und Bildungsarbeit.

„Die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist enorm wichtig und bedeutend für unsere Gesellschaft. Kollektives Erinnern und Gedenken sind zeitlos. Jede Spende hilft dabei, daran zu erinnern, dass Krieg nur Elend, Leid und Zerstörung bringt“, sagt Bürgermeister Alexander Laesicke.

Am gestrigen Abend fand das traditionelle Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Neubrandenburg in der St.-Nicolai-Kirche vor ausverkauftem Haus statt. Wie immer wird die Hälfte des Erlöses wieder an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. gehen.

Foto: Michael Ney, Marco Schön und Bürgermeister Alexander Laesicke (v.l.n.r.);