Stadt lädt Einwohner zur Pflanzaktion in die Weiße Stadt
In dem neuen Park, der derzeit in der Weißen Stadt entsteht, soll auch ein Miniwäldchen seinen Platz finden. Am 16.11. lädt die Stadtverwaltung alle Einwohnerinnen und Einwohner, ob Groß oder Klein, zur gemeinsamen Pflanzaktion ein.
Durchatmen und Energie tanken, spielen und mit anderen zusammen sein: Auf sage und schreibe fast 14 000 Quadratmetern — das entspricht in etwa der Größe von zwei Sportplätzen — lässt die Stadt Oranienburg derzeit einen Park entlang der Walther-Bothe-Straße in der Weißen Stadt errichten. Neben verschiedensten Spiel- und Freizeitangeboten für Jung und Alt ist auch viel Grün geplant. Ausgedehnte Wiesenflächen, mehr als 70 Bäume und noch etwas ganz Besonderes sind in der neuen Parkanlage vorgesehen: Ein Tiny Forest. Am Samstag, den 16.11. möchte die Stadtverwaltung gern in einer gemeinschaftlichen Aktion mit der Pflanzung dieses Mini-Wäldchens starten. Alle interessierten Oranienburgerinnen und Oranienburger sind um 10 Uhr herzlich dazu eingeladen, Treffpunkt ist in der Walther-Bothe-Straße/Ecke Emil-Büge-Straße.
Ein Tiny Forest ist mehr als nur ein winziger Wald. „In dem neuen Park entsteht auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern eine grüne Oase“, erklärt Kerstin Gloede vom städtischen Tiefbauamt. „47 verschiedene Baum- und Straucharten sollen in kürzester Zeit ein stabiles Ökosystem bilden.“ Gleichzeitig spielt bei Tiny Forests der gemeinschaftliche Gedanke eine große Rolle. So sollen sie nicht nur gemeinsam angelegt, sondern anschließend auch gemeinsam gehegt und gepflegt werden. Zu guter Letzt soll der Tiny Forest als Lärm- und Sichtschutz zur recht stark befahrenen Walther-Bothe-Straße dienen.
Eine Anmeldung zu der Pflanzaktion ist nicht erforderlich, es muss auch nichts weiter mitgebracht werden. Einfach kommen, an der frischen Luft sein, die Hände in die Erde stecken und mit anderen Menschen zusammen sein! Vor Ort liegt eine Anwesenheitsliste zum Eintragen aus.
Die Eröffnung des gesamten Parks ist für Dezember vorgesehen. Insgesamt nimmt die Stadt rund 2,9 Millionen für die Planung und Errichtung in die Hand. Das Land und der Bund beteiligen sich mit je einem Drittel an den Kosten. Das Geld kommt aus dem Städtebau-Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.


