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28.03.2025

Stadtverwaltung begrüßt Aufbau einer Kompetenzregion Oranienburg bei der Bombensuche

Oranienburg soll bei der Kampfmittelsuche weiter vom Land Brandenburg unterstützt werden und in eine Kompetenzregion umgewandelt werden: Das besagt der Entschließungsantrag der Regierungskoalition, der gerade im Landtag eingebracht wurde. Die Stadt Oranienburg begrüßt den Antrag und verweist gleichzeitig auf die hohen Kosten, die der Stadt jährlich entstehen.

Wir begrüßen als Stadt Oranienburg, dass das Land weiterhin an der besonderen Unterstützung unserer Stadt festhält. Wir appellieren aber auch an die Landesregierung, uns bei der Entwicklung, aus der Modellregion in eine Kompetenzregion, eng einzubeziehen. Technologien und Fachexpertise des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) und der Kampfmittelräumunternehmen zu stärken, wird auch zukünftig, sowohl die Stadt als auch das ganze Land, bei der Bergung von Munition und Großbomben, voranbringen. Auch die Verbesserung der Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis, in Bezug auf behördliche Prozesse, ist wichtig, um die immer weniger werdenden Flächen in der Stadt zu entwickeln und auch kleinere Unternehmen zu unterstützen. Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke anlässlich des Entschließungsantrages der Brandenburger Regierungsfraktionen zur Modellregion Oranienburg zur Kampfmittelbeseitigung: „Wir sind darauf angewiesen, dass auch zukünftig, zumindest ein ähnlich großer Teil des Gesamtbudgets des Landes, für Kampfmittelbeseitigung in der Stadt eingesetzt wird. Das hat uns in den vergangenen Jahren weit vorangebracht. Jedoch bleibt der Wehrmutstropfen, dass die freiwillige Teilkostenerstattung der Grundwasserhaltung sich nicht mehr im Entschließungsantrag wiederfindet.“ In den vergangenen drei Jahren lagen die Kosten allein dafür bei mehr als einer Million Euro. Rund 770.000 Euro wurden durch das Land erstattet. Wenn dies zukünftig wegfällt, werden Kosten, die allein der Bergung der Bombe dienen, wieder durch die Stadt allein getragen werden müssen. Das ist ein erheblicher Kostenpunkt, der die Stadt Oranienburg, als kleinstes Glied in der Kette, bei dieser Generationenaufgabe, besonders belastet.