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16.01.2026

Tag der Offenen Tür im »Haus der Familie Grieben« am 26.1.

Reinschauen in eines der ältesten Häuser der Stadt: Am 26. Januar können alle interessierten Oranienburgerinnen und Oranienburger einen Blick in das rundum sanierte »Haus der Familie Grieben« in der Sachsenhausener Straße 2 werfen.

Die Stadt Oranienburg lädt am Montag, den 26. Januar, alle Einwohnerinnen und Einwohner zum Tag der Offenen Tür in das »Haus der Familie Grieben« in die Sachsenhausener Straße 2 ein. Nach einer umfangreichen Sanierung öffnet das mehr als 300 Jahre alte Haus in der Zeit von 10 bis 18 Uhr erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit.

Vom Sanierungsobjekt zur Perle

Was vor wenigen Jahren innen wie außen noch ziemlich mitgenommen aussah, ist ein echtes Prachtstück geworden. Mit architektonischer Begleitung wurde das Haus äußerst behutsam rundum saniert und wird nun als städtische Begegnungsstätte das Gemeinwesen der Stadt bereichern und für kulturelle, kreative und sportliche Zwecke zur Verfügung stehen. „Wer mag, kann einen Blick in die Räume werfen, sich über die Geschichte und den Umbau informieren und sich bei Kaffee und Gebäck mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin vor Ort darüber austauschen, wie das Haus künftig genutzt werden kann“, so Steffen Herrmann vom Sachgebiet Gemeinwesen, Sport und Integration, der auch das benachbarte Regine-Hildebrandt-Haus betreut. Ab Februar kann das Erdgeschoss von Vereinen und für ehrenamtlich geführte Kurse sowie Veranstaltungen gebucht werden. Um das Regine-Hildebrandt-Haus, das täglich von vielen Menschen und Gruppen genutzt wird, etwas zu entlasten, werden auch die PC-Kurse, die Gymnastikgruppen, der Seniorenbeirat, der Verein „Kunstraum-Oranienburg e.V.“ sowie die Chöre in das Haus der Familie Grieben wechseln. Das Obergeschoss wird von der Stabsstelle Jugend und Beteiligung der Stadtverwaltung genutzt.

Haus mit Geschichte

Bis in die frühen 1980er Jahre gehörte das Haus der Familie Grieben, zuletzt Dr. Irena Grieben. Neben ihrer eigenen Praxis war sie zudem auf der Entbindungsstation des Oranienburger Krankenhauses tätig, baute ehrenamtlich die Säuglingsfürsorge auf und betreute Kinderkrippen und Kindergärten im gesamten Kreis Oranienburg. Sie engagierte sich zudem für den Aufbau des 1961 errichteten Kinderkrankenhauses in der Germendorfer Allee, deren Chefärztin sie bis zu ihrer Pensionierung 1972 war. Ihre eigene Praxis betrieb sie noch zehn weitere Jahre bis zu ihrem endgültigen Ruhestand 1982. Für ihre langjährigen Verdienste erhielt sie 1973 den Ehrentitel „Sanitätsrat“.