Walther-Rathenau-Straße wird nach Kampfmitteln abgesucht
Ab Montag, den 20. Juli, wird die Walther-Rathenau-Straße in Oranienburg nach Kampfmitteln abgesucht. Die Arbeiten starten aus Richtung Kreisverkehr bis hoch zum Friedhof.
Um die Arbeiten durchführen zu können, ist eine halbseitige, abschnittsweise Straßensperrung erforderlich. Betroffene Anlieger können ihre Grundstücke erreichen, kurzzeitige Einschränkungen sind jedoch nicht auszuschließen, auch im Straßenbereich nicht.
Die Kampfmittelsuche wird voraussichtlich dreieinhalb Monate in Anspruch nehmen.
Hintergrund systematische Kampfmittelsuche
Keine andere Stadt in Deutschland ist nach Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg schwerer von Blindgängern mit chemischem Langzeitzündern betroffen als Oranienburg. Weil diese noch immer detonieren können, wird das gesamte Stadtgebiet Stück für Stück systematisch abgesucht. Jährlich sind für die Suche 3-4 Millionen Euro im städtischen Haushalt eingestellt. Allein seit der Wende konnten schon weit mehr als 200 Bomben entschärft werden. | www.oranienburg.de/kampfmittelsuche
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Autor/in: Stefanie Hoffmann


