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27.04.2025

Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Anti-Mobbing-Projekts

Es richtet sich an Eltern und Menschen, die an Grund- und weiterführenden Schulen arbeiten: Das städtische Anti-Mobbing-Projekt, das sich als Gewinnerprojekt beim Bürgerhaushalt durchgesetzt hat und mit verschiedenen Angeboten gegen Ausgrenzung, Einschüchterung und ein feindliches Miteinander unter Kindern und Jugendlichen wirken soll. Ab Mai finden weitere Veranstaltungen statt. 

Einschüchtern, beleidigen, anfeinden oder anderen gar körperlich weh tun: Kinder und Jugendliche, die Mobbing erleben, sind seelisch hochbelastet und leiden oft ein ganzes Leben unter den Folgen. Seit Ende des vergangenen Jahres läuft für Oranienburger Schulen ein Projekt, das gezielt gegen Mobbing wirken soll. Es hat sich beim Bürgerhaushalt 2024 als Gewinnerprojekt durchgesetzt. Mehrere Veranstaltungen, Qualifizierungen und Infoabende haben bereits stattgefunden, weitere stehen in Kürze an.

Theaterstück und Elternabend

Am Montag, den 12. Mai findet in der Waldschule von 17 bis 19 Uhr ein Elternabend zum Thema Mobbing statt. Zuerst wird das Theaterstück „Raus bist du!“ des Kinder- und Jugendtheaters EUKITEA aufgeführt. Es richtet sich an Kinder der vierten bis sechsten Klassen und wird in den Tagen nach dem Elternabend angemeldeten Oranienburger Schülerinnen und Schülern gezeigt. Im Anschluss an die Aufführung folgt ein Austausch dazu. Eltern sind mit betroffen, wenn ihre Kinder unter Mobbing leiden. Deshalb sollen auch sie sensibilisiert werden. „An dem Abend erfahren Eltern Gründe, warum es zu Mobbing kommen kann. Sie lernen verschiedene Sichtweisen von Mobbing kennen und erhalten Anregungen, wie man sich in solchen Situationen verhalten kann“, so Christiane Schulz aus der Stadtverwaltung, Stabsstelle Jugend und Beteiligung. Eine Kinderbetreuung durch geeignetes Personal ist möglich. Wer Bedarf hat, meldet sich bitte bei Christiane Schulz unter schulz@oranienburg.de.

Studientag

Am Freitag, den 6. Juni findet von 9 bis 15 Uhr der nächste Studientag zum Thema Mobbing statt. Er ist für alle Beschäftigten an den Grund- und weiterführenden Schulen im Landkreis Oberhavel gedacht, dazu zählen Lehrkräfte genauso wie Hausmeister, pädagogisches Personal oder Mitarbeitende aus den Sekretariaten. Er besteht aus einer guten Mischung aus Vortrag, der Mobbing genauer erklärt und aufzeigt, wie man mit betroffenen Kindern ins Gespräch kommen kann und Workshops, um bestimmte, in der Praxis erprobte Interventionsmethoden kennenzulernen. Durchgeführt wird er von „Contigo – Schule ohne Mobbing e.V.“. Veranstaltungsort des Studientages ist das Bürgerzentrum in der Albert-Buchmann-Straße, die Teilnahme ist kostenfrei. Für Rückfragen und eine Anmeldung steht Christiane Schulz zur Verfügung.

Fortbildungsreihe

Darüber hinaus wird eine umfangreiche Fortbildungsreihe zum Thema Mobbing angeboten. Auch dieses Teilprojekt ist für alle Beschäftigten an den Grund- und weiterführenden Schulen Oberhavels gedacht. Der Fokus liegt auf der Intervention bei Mobbingprozessen. Dazu gehören intensive Trainings durch Rollenspiele. Während der Fortbildung haben die Teilnehmenden Gelegenheit, sich in akuten Mobbingvorfällen vom Contigo-Verein beraten zu lassen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in akuten Fällen eine Super-/Intervision durchzuführen.

Termine Fortbildungsreihe 1:

22.05., 05.06., 12.06., 19.06. und 03.07. (je 14-17 Uhr)

Termine Fortbildungsreihe 2:

13.06., 20.06., 27.06. und 04.07. (je 10-14 Uhr)

Auch die Fortbildungstermine finden im Bürgerzentrum statt und sind für Teilnehmende kostenfrei. Rückfragen und Anmeldung laufen ebenso über Christiane Schulz.

Positives Feedback

Das Feedback aus den bisherigen Veranstaltungen des städtischen Anti-Mobbing-Projekts ist durchweg positiv. Fast 90 Prozent aller befragten Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben an, dass sie den Studientag und die Fortbildungsreihe weiterempfehlen würden, neue Erkenntnisse gewonnen haben und die Inhalte als sehr relevant einschätzen.