Zwei Brände innerhalb von 24 Stunden: Stadt Oranienburg dankt allen Einsatzkräften
Während die Feuerwehr seit Sonntagmittag den Großbrand einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Süd bekämpft und am Montagabend zusätzlich ein Feuer im Feuerwehrhaus in Schmachtenhagen bewältigen musste, spricht die Stadt Oranienburg allen beteiligten Einsatzkräften ihren ausdrücklichen Dank aus. Der Brand in dem Feuerwehrhaus Schmachtenhagen konnte noch in den Abendstunden vollständig gelöscht werden, während die Einsatzkräfte im Gewerbegebiet weiterhin im Einsatz sind.
„Innerhalb so kurzer Zeit gleich zwei Brände bewältigen zu müssen, ist eine enorme Herausforderung, für unsere Feuerwehr genauso wie für alle, die sie unterstützt haben“, so Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder. „Viele Einsatzkräfte waren über viele Stunden und die gesamte Nacht hinweg im Einsatz, mussten körperlich an ihre Grenzen gehen und waren noch nicht mit dem ersten Großbrand fertig, als schon der nächste Alarm einging. Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken. Mein Dank gilt ebenso den Feuerwehren der Nachbarstädte, dem DRK, dem THW sowie den beteiligten Unternehmen, die sofort ihre Unterstützung angeboten haben. Dieses Miteinander zeigt, wie stark unsere Region zusammensteht, wenn es darauf ankommt.“
Zeitweise waren beim Brand der Halle, in der hauptsächlich Papier und Pappe gelagert wurden, rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Durch ihr schnelles und professionelles Handeln gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern. Besonders anspruchsvoll gestalten sich bis jetzt die weiter andauernden Nachlöscharbeiten: Nachdem die Halle eingestürzt war, befinden sich Glutnester unter den Trümmern. Das eingestürzte Material muss daher mit schwerem Gerät auseinandergezogen werden und Teile der Stahlkonstruktion müssen freigeschnitten werden, bevor die verbliebenen Brandherde vollständig gelöscht werden können. Erschwert wird der Einsatz zusätzlich durch das vermutlich mit Brandrückständen kontaminierte Löschwasser, das aufwendig aufgefangen und entsorgt werden muss. Insgesamt vier Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt.
Unterstützt wurde die Feuerwehr Oranienburg von den Feuerwehren aus Hohen Neuendorf, Leegebruch, Liebenwalde und Velten. Darüber hinaus leisten das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Technische Hilfswerk (THW) sowie verschiedene private Unternehmen wie die Firma Grunske, Firma Hustan und Peter TiefHoch mit Technik, Geräten und organisatorischer Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des Einsatzes.
Der zweite Einsatz am Montagabend ist inzwischen abgeschlossen. Das in der Küche ausgebrochene Feuer in der Wache Schmachtenhagen konnte von den rund 30 Einsatzkräften dank ihres schnellen Eingreifens vollständig gelöscht werden. Das Feuerwehrhaus ist derzeit allerdings nur eingeschränkt betriebsfähig.


