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Chausseestraße: Vollsperrung wegen eines Bombenfundes wieder aufgehoben

Chausseestraße
16515 Oranienburg (OT Sachsenhausen)

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Bei der Kampfmittelsuche in den Havelwiesen ist ein Bombenblindgänger in der Erde festgestellt worden. Der Fund hatte unmittelbare Auswirkungen auf den Bereich rund um die Chausseestraße: Zum Schutz der Bevölkerung musste ein 100-Meter-Sperrbereich eingerichtet werden, weshalb es zu Einschränkungen im Straßen- und Busverkehr kam. 


Aktuelles Update 09.10.2026:  +++ Inzwischen konnte vor Ort eine Splitterschutzwand aufgestellt werden. Nun laufen letzte Aufräumarbeiten, so dass die Chausseestraße in diesem Bereich am Freitag ab 18:30 Uhr wieder frei befahrbar ist und auch die Busse wieder wie gewohnt verkehren können. Auch die Wochenend- und Gartengrundstücke vor Ort sind ab 18:30 Uhr wieder erreichbar. +++


 

Wie bereits mitgeteilt, wurde im Rahmen der Kampfmittelsuche in den Havelwiesen am Großen Wehr im Ortsteil Sachsenhausen eine Anomalie – also eine Auffälligkeit bei den Messdaten – festgestellt. Nach weiteren Untersuchungen mit dem so genannten UltraTEM®-Verfahren hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) der Oranienburger Stadtverwaltung am heutigen Mittwochmorgen, den 7. Oktober, mitgeteilt, dass die Anomalie wie vermutet durch eine in der Erde liegende Bombe ausgelöst wurde.

Sperrbereich ab 07.10.2026 wegen eines Bombenfundes an den Havelwiesen
Sperrbereich ab 07.10.2026 wegen eines Bombenfundes an den Havelwiesen

Auf Empfehlung des KMBD wird mit sofortiger Wirkung ein Sperrbereich mit einem Radius von 100 Metern rund um den Fundort des Bombenblindgängers eingerichtet. Dieser Bereich darf nicht betreten werden. Es sind keine Personen dort gemeldet, innerhalb des Sperrbereiches liegen ausschließlich Wochenend- und Gartengrundstücke. Betroffen ist allerdings die Chausseestraße, die zwischen der Straße "Zum Bahnhof" bis kurz hinter der Havel vollgesperrt werden muss. Davon ist auch der Busverkehr betroffen. Die OVG hat Ersatzfahrpläne eingerichtet, die umgehend für die Linien 801, 802, 803 und 821 greifen, die vom Bahnhof Oranienburg nun alle durch die Bernauer und Kremmener Straße sowie die Luisen- und Kanalstraße zum Friedenthaler Weg und weiter zur Schule in Sachsenhausen fahren. Der Bahnhof in Sachsenhausen wird nicht angefahren. Detaillierte Informationen sind zu finden auf https://www.ovg-online.de/fahrplan-tickets/fahrplaene-im-detail/. 

Die Zugänge zum gesperrten Bereich werden durch Sicherheitskräfte eines von der Stadt Oranienburg beauftragten Wachschutzunternehmens kontrolliert, sie werden an vier Positionen eingesetzt. Gleichzeitig wird damit begonnen, eine Splitterschutzwand aus Containern rund um den Fundort der Bombe zu errichten. Diese soll im Fall einer unbeabsichtigten Detonation Metallteile und Bombensplitter abfangen. Ziel ist es, den gesperrten Bereich so zu minimieren, dass die Sperrung der Chausseestraße bis voraussichtlich zum Ende der Woche wieder aufgehoben werden kann. Die Stadt Oranienburg und der KMBD werden sich gemeinsam auf einen Zeitplan zur Freilegung und Bergung der Bombe verständigen.

Die Absuche der Havelwiesen nach Kampfmitteln wurde durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (Wasserstraßen-Neubauamt Berlin) beauftragt. Anlass der Absuche war der geplante Neubau des Großen Wehrs Sachsenhausen, das vor Ort dazu dient, den Wasserstand zu regulieren. 
 

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