Waldstraße wird ab 24.08. teilweise nach Kampfmitteln abgesucht
Waldstraße
16515 Oranienburg
Ab Montag, den 24. August, werden der Gehweg und die Fahrbahn in der Waldstraße auf Höhe der Bahnunterführung nach Kampfmitteln abgesucht. Um die Arbeiten durchführen zu können, ist eine abschnittsweise, halbseitige Straßensperrung im Kreuzungsbereich Heidestraße/Waldstraße erforderlich. Der Bereich kann aber weiter durchfahren werden.
Die eigentliche Absuche wird rund zwei Wochen in Anspruch nehmen. Die Sperrung wird aber bis voraussichtlich Ende des Jahres bestehen bleiben, da die Bohrlöcher so lange erhalten bleiben müssen, bis die abschließende Auswertung vorliegt. So können, falls sich bei der Auswertung weiterer Untersuchungsbedarf ergibt, Nachmessungen durchgeführt werden.
Eine Besonderheit vor Ort ist das vorhandene Großpflaster. Für die Absuche müssen die großen Pflastersteine von einer Tiefbaufirma zunächst einzeln aufgenommen werden.
Hintergrund systematische Kampfmittelsuche
Keine andere Stadt in Deutschland ist nach Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg schwerer von Blindgängern mit chemischem Langzeitzündern betroffen als Oranienburg. Weil diese noch immer detonieren können, wird das gesamte Stadtgebiet Stück für Stück systematisch abgesucht. Jährlich sind für die Suche 2-3 Millionen Euro im städtischen Haushalt eingestellt. Allein seit der Wende konnten schon weit mehr als 200 Bomben entschärft werden. | www.oranienburg.de/kampfmittelsuche
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