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22.06.2026

Oranienburgs Feuerwehr seit Jahresbeginn stark gefordert

Die Feuwehr Oranienburg hat seit Jahresbeginn bereits mehr als 300 Einsätze bewältigt. Die Einstzkräfte waren unter anderem bei Bränden, Verkehrsunfällen, Wasserrettungen und technischen Hilfeleistungen gefordert. 

 Fast kein Tag ohne Einsatz: Seit Jahresbeginn hat die Oranienburger Feuerwehr schon mehr als 300 Einsätze absolviert. 69 davon entfielen auf den Monat Mai, die meisten Einsätze wurden bislang im Januar verzeichnet.

Dabei mussten in vielen Fällen die Schläuche gar nicht erst ausgerollt werden, bei den meisten Einsätzen ging es nicht darum, ein Feuer zu löschen. Brände sind bei weitem nicht der einzige Grund für die Feuerwehr, die Sirene einzuschalten und zu einem Einsatz zu fahren. Laut Statistik reicht der Aufgabenbereich der Feuerwehr von der notfallmäßigen Türöffnung, um den Rettungsdienst Zugang zu verschaffen, über das Beseitigen von Ölspuren oder umgeknickten Bäumen bis hin zum Einsatz moderner Drohnentechnik, um Brandstellen zu erkunden oder vermisste Personen zu suchen. Oranienburgs Feuerwehrleute leisten auch technisch Hilfe, etwa bei Unfällen oder anderen Notlagen und kümmern sich um Fundtiere. In diesem Jahr wurde die Feuerwehr auch schon mehrfach für Wasserrettungs-Einsätzen alarmiert und konnte dabei Menschen aus Oranienburger Gewässern retten. In manchen Fällen liegt auch ein Fehlalarm vor.

Besonders herausfordernd wird es, wenn wie zuletzt am Mühlenbecker Weg kurzfristig eine Bombensprengung erfolgen muss oder gleich mehrere Einsätze auf einmal zu bewältigen sind: So waren Anfang Juni fast 30 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen an der Bombensprengung im Borgsdorfer Wald mit der Absicherung des Sperrkreises beteiligt, weil ein Teil des gesperrten Bereichs im Oranienburger Ortsteil Lehnitz lag. Gleichzeitig mussten 17 Einsatzkräfte zu einem Feuer ausrücken, das zwischen Malz und Freienhagen ausgebrochen war. Auch die Feuerwehren aus Liebenwalde und dem Löwenberger Land waren dabei. Allein die Oranienburger Feuerwehr hat dabei 630 Meter Schlauch verlegt, die Brandfläche umfasste trotz des leichten Regens insgesamt 15.000 Quadratmeter Waldboden. Von den frühen Morgenstunden an bis hinein in den Nachmittag waren die Männer und Frauen damit beschäftigt, den Flammen Herr zu werden. Hilfe gab es von einer Drohne der Oranienburger Feuerwehr, mit der die betroffenen Bereiche aus der Luft erkundet und Glutnester aufgespürt wurden.

„Die Bilanz der ersten Monate dieses Jahres zeigt, wie unverzichtbar unsere Feuerwehr für die Sicherheit in Oranienburg ist. Ob bei Bränden, technischen Hilfeleistungen, Wasserrettungen oder besonderen Herausforderungen wie der Evakuierung von Menschen bei Bombenentschärfungen – unsere Feuerwehrleute leisten Tag für Tag wichtige Arbeit. Ich danke allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräften, die sich mit großer Professionalität und persönlichem Einsatz für die Menschen in unserer Stadt einsetzen. Auf diese Frauen und Männer können wir uns jederzeit verlassen“, so Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder. Aktuell verfügt die Oranienburger Feuerwehr über 37 hauptamtliche Kräfte sowie 277 ehrenamtliche Kräfte.