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28.09.2026

Kampfmittelsuche Havelwiesen: Messanomalie muss näher untersucht werden

In den Havelwiesen an der Dr.-Kurt-Scharf-Straße/Chausseestraße wird derzeit eine auffällige Stelle im Boden näher untersucht. Bei der Kampfmittelsuche im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Großen Wehrs Sachsenhausen wurde eine sogenannte Messanomalie festgestellt. Ob sich dahinter tatsächlich ein Kampfmittel verbirgt, soll eine weiterführende Untersuchung klären.

Im Auftrag der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes wurden in den vergangenen Monaten die Havelwiesen an der Dr.-Kurt-Scharf-Straße/Chausseestraße nach Kampfmitteln abgesucht. Anlass war der geplante Neubau des Großen Wehrs Sachsenhausen, das vor Ort dazu dient, den Wasserstand zu regulieren. Bei der Absuche wurde eine Messanomalie – also eine Auffälligkeit bei den Messdaten – festgestellt. Diese soll nun im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamtes näher abgeklärt werden.

Zum Einsatz kommt das UltraTEM®-Verfahren, mit dem Näheres über im Boden liegende Gegenstände herausgefunden werden kann. Wichtig: Eine Messanomalie bedeutet nicht automatisch, dass dort eine Bombe liegt. Eine Messanomalie kann auch durch größere Metallteile, Schrott, Bauüberreste oder ähnliches ausgelöst werden.

Am Mittwoch, den 7. Oktober, erhält die Stadt Oranienburg das Ergebnis der Untersuchung. Sollte sich der metallische Gegenstand als Bombenblindgänger erweisen, muss umgehend ein Bereich im Radius von 100 Metern rund um den Fundort evakuiert werden. Von der Sperrung wäre die Chausseestraße im Bereich der Havelwiesen betroffen. Darüber hinaus befinden sich in dem Bereich ausschließlich Gärten.