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Wettbewerb »Weiße Stadt«

 

  Plakat Ausstellung

Das Wettbewerbsverfahren »Wohnbauentwicklung Weiße Stadt« wurde nach intensiver Beratung des Preisgerichts am 18.03.2013 entschieden. Den ersten Preis erhielt das Architektenbüro Superblock ZT GmbH aus Wien.

 

 

Gegenstand des Wettbewerbs

 

Die Stadt Oranienburg hat die Absicht, die Entwicklung der derzeit noch weitgehend unbebaute Fläche nördlich und westlich der „Weißen Stadt“ zu einem städtebaulich ansprechend gestalteten und sozial angenehmen Wohngebiet weiterzuentwickeln. Das Wettbewerbsgebiet beiderseits der Walther-Bothe-Straße, zwischen Erzberger Straße und dem Oranienburger Kanal, umfasst eine Gesamtgröße von ca. 17 ha. Die noch bestehenden Wohngebäude der »Weißen Stadt«, die 1937 als Werksiedlung für die Mitarbeiter der Heinkel-Flugzeugwerke Oranienburg erbaut wurden, wurden von 1945 bis 1994 als Kaserne der Roten Armee genutzt und waren für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nach dem Abzug der sowjetischen Armee wurden Kasernenanlagen zurückgebaut und die Wohnsiedlung umfassend saniert.

 

Dokumentation »Weiße Stadt« online   

Ziel der Stadt Oranienburg für die Entwicklung des gesamten Plangebietes ist die »Wiedereingliederung« der Flächen in den städtischen Kontext, die Etablierung sinnvoller und nachhaltiger Nutzungen sowie eine attraktive Gestaltung des Stadtraumes im Sinne der künftigen Bewohner aber auch der gegenwärtigen Oranienburger Bürgerschaft.

 

Wesentliches Ziel des Wettbewerbs war die städtebauliche und landschaftsarchitektonische Entwicklung eines neuen innerstädtischen Wohnquartiers. Es soll ein urbanes, heterogenes und somit langfristig lebendiges Stadtquartier entstehen. Dies soll unter anderem durch die Attraktivität des zentrumsnahen Standortes sowohl für junge Familien mit Kindern als auch für ältere Generationen erreicht werden. Um verschiedene Bevölkerungsgruppen anzusprechen, sollen möglichst viele unterschiedliche Bauformen bzw. Bebauungstypen (z. B. Geschosswohnungsbau, Reihenhäuser bzw. Townhouses, Doppelhäuser, etc.) entstehen.

 

Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg vom 05.10.2012 insgesamt 10 Planungsteams aus Architekten/Stadtplanern und Landschaftsarchitekten aufgefordert.

 

 

Entscheidung des Preisgerichts

 

Unter dem Vorsitz des namhaften und erfahrenen Architekten Prof. Heinz Nagler (Cottbus) entschied das Preisgericht am 18.03.2013 nach ausführlicher Diskussion wie folgt:

 

1. Preis: Superblock ZT GmbH, Wien

Verfasserin: Verena Mörkl, Architektin
Mitarbeiter: Christoph Mörkl, Max Utech, Silvia, Thomas Hennerbichler, Roland Barthofer
Landschaftsarchitektin: Sabine Dessovic, Landschaftsplanerin

 
2. Preis:  SMAQ - architecture urbanism research, Berlin

Verfasser: Prof. Andreas Quednau, Architekt
Mitarbeiter: Hampel, Winston
Designer/Visualisierer: Alexandra Berdan, Maria Martins
Landschaftsarchitektin: Anna Viander
Künstlerin: Sabine Müller

 

Anerkennung: GSP Architekten, München

Verfasser: Igor Cerwinski, Ingo Schäfer
Mitarbeiter:  Andreas Frisch, Florian Mühlbauer, Rainer Schmidt, Thore Kokulinsky, Claudia Stolte, Kira Stoepel, Lena Shvab
Landschaftsarchitekten: Prof. Rainer Schmidt

 

Die Jury, der auch Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke sowie Baudezernent Frank Oltersdorf angehörten, empfahl die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur weiteren Ausarbeitung.

 

 

Aus der Beurteilung des Preisgerichtes zum 1. Preis:

»Der Leitidee „vom blauen Kanal zur weißen Stadt“ folgend, schaffen die Verfasser mit dem neuen Grünzug entlang der Walther-Bothe-Straße einen neuen Stadteingang. Den selbstverständlichen Auftakt bildet der neue gut proportionierte Platz am „Weißen Haus“ als neuer Quartiersmittelpunkt und lässt seinen Ausblick am Oranienburger Kanal enden. Das Wettbewerbsgebiet wird sowohl in Ost-West-Richtung als auch in Nord-Süd-Richtung gut vernetzt. Der abwechslungsreiche und räumlich spannend gestaltete Anger ist sowohl identitätsstiftend für das gesamte Quartier, setzt aber auch gleichzeitig übergeordnete Stadtimpulse. Die Umsetzbarkeit der robusten städtebaulichen Struktur wird vom Preisgericht als hoch eingeschätzt.«

 

 

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Dokumentation zum Wettbewerb

 

Die Dokumentation zum Wettbewerb »Weiße Stadt« ist in der Stadtverwaltung Oranienburg erhältlich. Außerdem finden Sie die Dokumentation hier auch in digitaler Form:
 

 

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Ansprechpartner

 

Stadt Oranienburg
– Stadtplanungsamt –

Frau Morwinski

Schloßplatz 1

16515 Oranienburg

Tel. (03301) 600-756
E-Mail: