Verkehrskonzept Oranienburg Süd: Dritte Testphase startet am 14.9.
Wie lässt sich der Verkehr im Wohnquartier rund um den Oranienburger Kanal künftig sicherer und besser organisieren? Nach zwei bereits erprobten Varianten geht das Verkehrskonzept nun in die dritte und zunächst letzte Testphase. Ab Montag, 14. September, wird dafür erneut eine veränderte Verkehrsführung getestet.
Das Verkehrskonzept für das Wohnquartier rund um den Oranienburger Kanal geht in die dritte und zunächst letzte Testphase. Ab Montag, den 14. September, wird eine weitere Variante der Verkehrsführung erprobt: Bis zum 18. Oktober bleibt die Straße „Am Kanal“ als Einbahnstraße in Richtung Norden ausgewiesen. Zusätzlich wird die Hildburghausener Straße ab der Eisenacher Straße mit einem Einfahrverbot für Fahrzeuge versehen. Anliegerinnen und Anlieger sind von diesem Verbot ausgenommen.
Mit der dritten Variante wird die letzte der insgesamt drei vorab ausgewählten Verkehrsführungen getestet. Ziel des Verkehrskonzepts ist es, den Verkehr im Wohnquartier besser zu regeln und sicherer zu gestalten, ohne die Erreichbarkeit für die Anwohnerinnen und Anwohner zu sehr einzuschränken. Die verschiedenen Varianten werden deshalb nacheinander unter realen Bedingungen erprobt und miteinander verglichen.
Seit Mai wurden bereits zwei unterschiedliche Verkehrsführungen getestet. Parallel zu den Testphasen finden Verkehrserhebungen statt, um die Auswirkungen der jeweiligen Regelungen auf den Verkehr im Quartier zu erfassen. Auch die Erfahrungen der Anwohnerinnen und Anwohner sind ein wichtiger Bestandteil der Untersuchung. „Die dritte Testphase gibt uns noch einmal die Möglichkeit, eine weitere Verkehrsführungsvariante für fünf Wochen zu erproben. Für deren Bewertung sind die Erfahrungen der Menschen vor Ort für uns weiterhin sehr wichtig“, so Bastian Sandig vom Stadtplanungsamt. Wer während der dritten Testphase Erfahrungen mit der neuen Verkehrsführung macht, kann diese über den Online-Fragebogen zum Verkehrskonzept Süd mitteilen, der auf www.oranienburg.de/verkehrskonzept-sued zu finden ist.
Nach Abschluss der dritten Testphase wird ab dem 19. Oktober wieder die ursprüngliche Beschilderung aufgestellt. Anschließend werden die Ergebnisse der Verkehrserhebungen sowie die Rückmeldungen aus der Online-Befragung ausgewertet. Das beauftragte Planungsbüro wird die drei getesteten Varianten sowohl untereinander als auch mit der bisherigen Verkehrssituation vergleichen. Auf dieser Grundlage soll in Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde eine Empfehlung für eine Vorzugsvariante erarbeitet und der Stadtverordnetenversammlung in 2027 zur Beratung vorgelegt werden.


